Zweite Probe BELGIEN: Hooverphonic – The Wrong Place

Hooverphonic aus Belgien haben sich für eine dunkle und ruhige Präsentation ihres Beitrag „The Wrong Place“ entschieden. Die Reaktionen auf die erste Probe waren, auch unter Bloggern, sehr verschieden. Während die ruhige, einzig auf die Band konzentrierte Präsentation von den einen positiv und authentisch im „Tanznummerntrubel“ wahrgenommen wurde, hinterließ sie bei anderen einen negativen Eindruck, alles käme viel zu leidend und langweilig herüber. Wir sind gespannt, ob Belgien heute die bisher beim Auftritt gähnende Fraktion mehr überzeugen kann.

Es geht los.

Nach einem Schnitt auf die Pianotastatur sieht man Geike sehr lange im Close-Up. Meiner Meinung nach zu lange, da fehlt etwas Dynamik.

Insgesamt wurde kaum etwas am Auftritt verändert, Geike steht zentral auf der Bühne, um sie herum sind die übrigen Musiker „quadratisch angeordnet“ platziert.

Nach dem ersten Auftritt bleibe ich etwas ratlos zurück. Am Samstag gehörte ich zur „positiven“ Fraktion, diesmal überzeugt mich der erste Durchlauf nicht so sehr. Geike wirkt seltsam abwesend und ich kann jetzt nachvollziehen, wieso die Sängerin als „zu sehr leidend“ beschrieben wurde.

Um aber noch etwas Positives festzustellen: Ihre Haare sind diesmal (fast) gekämmt.

Mal sehen, ob der zweite Durchlauf besser wirkt.

Die Kamerafahrten und Schnitte kommen diesmal besser herüber. Die Bandmitglieder werden diesmal schöner eingefangen. Geike leidet immer noch, diesmal passt das jedoch für mich wieder zum Song.

Der erste Close-Up zieht sich immer noch zu sehr. Sie könnten wenigstens die Richtung ändern und ihr Gesicht erst von links und dann von rechts einfangen. Die anderen Schnitte und Einstellungen wirken dafür dann harmonisch.

Teilweise scheinen die Einstellungen für mich noch verschieden in den einzelnen Durchläufen, die Belgier testen vielleicht doch noch aus, für welche sie sich am Ende entscheiden.

Im Hintergrund sind große Hände zu sehen, das war mir bisher noch gar nicht aufgefallen.

Ich denke dass Belgien zwischen Kroatien und Israel herausstechen wird und weil die „ruhige Konkurrenz“ aus dem ersten Semi mit Slowenien und Nordmazedonien auch nicht die stärkste ist, würde es mich nicht verwundern, wenn die Moderator:innen am Dienstagabend auch „Belgien“ am Ende der Show ausrufen.


26 Kommentare

  1. Also wenn Belgien nicht ins Finale kommen sollte, dann frage ich mich warum die Veranstaltung noch Song-Contest heisst….

  2. Ich behaupte, Belgien qualifiziert sich fürs Finale. Der Song hebt sich einfach angenehm von der Konkurrenz ab.

  3. Also ehrlicherweise ist Belgien bei mir bisher immer unter dem Radar geflogen, aber der Ausschnitt begeistert mich total: Die Inszenierung sticht heraus im positivsten Sinne, der Song ist ebenfalls auffällig. Die größte Überraschung bisher und absolut unerwartet.

  4. Bleibt zu hoffen, dass das neben der ganzen Pop-Schlager-Einheitsgrütze, die vorher zu hören war, doch noch seine Fans findet. Ich bins schon lange.

  5. Für mich ein klarer Qualifikant.Sticht durch Andersartigkeit raus.Nur beim Schlagzeuger habe ich immer Angst,das der vor lauter Schläfrigkeit hinten rüber kippt(in beiden Rehearsel-Clips).

  6. Tagesgericht im 12-Sterne-Restaurant „Zum Ehrwürdigen Erasmus“:

    Elegant angerichtete Häppchen für zwischendurch, serviert auf schwarzer Schiefertafel. Können sie auch an einen anderen Ort wie die Bar mitnehmen. Wir empfehlen dazu den Lieblingswein von Johnny Cash: einen Sparkling Pinot gris. Zusammen € 10,13

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