Zweite Probe ISRAEL: Eden Alene – Set Me Free

Im „Battle der Tanznummern“ kam Israel bei den Bloggern bisher etwas schlechter weg. Obwohl Präsentation und Choreographie von „Set Me Freein der ersten Probe nicht schlecht waren, wurde u.a. kritisiert, dass etwas zu viel passiert. Ob die Israelis sich dafür entschieden haben, dass ein oder andere Element doch noch zu streichen, und ob sie sich jetzt besser im Vergleich zu Kroatien, Zypern und Aserbaidschan schlagen, erfahren wir jetzt.

Eden trägt heute die schwarze „Krone“ von Anfang an. Dadurch wirkt sie nicht mehr so klein und der ganze Auftritt gleich weniger „jesc-ig“.

Bild: EBU / ANDRES PUTTING

Ansonsten wurde nicht viel verändert. Es gibt viele hellblaue, violette und weiße Muster im Backdrop zu sehen, auf der transparenten Wand über dem Laufsteg sind stilisierte „Edens“ in gleichen Farben zu sehen. Die Choreographie ist sehr schnell, fast schon hektisch, trotzdem wirkt es für mich gar nicht mehr so „überladen“.

Insgesamt setzt sich der Auftritt von den anderen Tanzperformances ab, weil er viel energetischer und schwungvoller wirkt. Eden und ihre Tänzer haben Spaß auf der Bühne und bei Eden kommt einem eher das Adjektiv „liebenswert“ als „sexy“ in den Sinn.

Bild: EBU / ANDRES PUTTING

Im zweiten Durchlauf wird nicht gezeigt, wir die Tänzer Edens Jacke wegziehen. Weil das manchmal noch nicht perfekt passte, macht diese Entscheidung zwar an sich Sinn, dadurch verpufft der Effekt jedoch. Dann lieber noch 50mal im Probenraum üben.

Bild: EBU / ANDRES PUTTING

In diesem Durchlauf singt Eden auch den ersten ganz hohen Ton, der fehlte im vorigen noch.

Mich stört es immer weniger, dass beim Auftritt tänzerisch und „drum herum“ so viel passiert. Die TV-Bilder wirken dadurch wunderbar bunt und abwechslungsreich.

Bild: EBU / ANDRES PUTTING

Falls die Israelis jetzt nicht überziehen, bleibt es wohl jetzt bei zwei Durchläufen.

Wir bekommen doch noch einen dritten Durchlauf zu sehen.

EBU / ANDRES PUTTING

Diesmal kommt auch etwas Pyro zum Einsatz. Am Anfang ist die etwas unnötig, beim Finale passt sie aber gut.

Bild: EBU / ANDRES PUTTING

Für mich ist die israelische letztendlich sogar eine der besseren Tanzperformances. Sie geht „voll auf die 12“, manchen passiert vielleicht wirklich zu viel, ich fühle mich gut unterhalten. Und ich finde Eden sehr „charming“.

Und das allerwichtigste Alleinstellungsmerkmal im „Battle der Uptempotanznummern“: Eden hat fünf Tänzer mitgebracht hat, nicht vier. Wenn nicht das für eine Finalqualifikation sorgt, was dann?


25 Kommentare

  1. Danke, dass Ihr so ESC – verrückt seid. Diese Jahr ist das erste, in dem ich auch die Proben verfolge und dank Euch ist es ein heiden Spaß!

  2. Irgendwie würde ich Israel den Finaleinzug schon gönnen, weil mir Eden Alene sehr sympathisch ist. Aber im Moment glaube ich nicht wirklich dran…

  3. Oh das hört sich ja auch wieder nicht so gut an , beim schluss bekommt man eher ein Tinitus als das es schön ist .Sorry aber mochte den Song mal .

  4. Rein nach den 30 Sekunden, die man uns da präsentiert, sehe ich das weit weg vom Finaleinzug.
    Außer dem einigermaßen charmanten Blick kann mich da nichts überzeugen.

  5. Könnte nicht durch die aktuellen Ereignisse der sogenannte Jamala-Effekt eintreten, und der Beitrag wird deutlich besser bewertet (womöglich sogar im Jury und Televote)?

    • Ich denke das es eher dem Beitrag schaden wird, da es in Europa eine starke Antijüdische Bewegung gibt. Besondes in Ländern wie Island.

      • Beides glaube ich nicht, mal davon abgesehen, dass Island erst im 2. Halbfinale dran ist und abstimmen kann.😉
        Ich denke, dass „Set me free“ einfach nicht genug heraussticht. Ich meine, die Bilder sehen gut aus, Eden Alene wirkt auch sehr sympathisch, wie ich finde. Aber ich weiss nicht, ich könnte mir vorstellen, dass sie untergeht.
        Ich mag Zypern dieses Jahr überhaupt nicht leiden, die Elena wirkt auf mich auch deutlich unsympathischer als Eden. Aber das sieht schon alles sehr professionell aus, kann Israel meiner Meinung nach nicht mithalten (obwohl ich es Eden echt gönnen würde.)

  6. Die Performance ist nice anzusehen, der Song ist leider immernoch nichts halbes und nichts ganzes… schade, würde es Eden sehr gönnen

  7. Tagesgericht im 12-Sterne-Restaurant „Zum Ehrwürdigen Erasmus“:

    Royale Quietscheente im eigenen Haar. (Gericht unserer Themenwochenkarte „Solide Hausmannskost 1 + 4“ mit Extrazutat) € 7,08

    • ich finde die „quietscheente“ stimmlich ganz gut dabei aber sie bekommt einfach nicht die aufmerksamkeit einer destiny – wahrscheinlich hat sie nur zu wenig auf den rippen.

      • Mir wurde von der Bedienung erklärt, dass Quietscheentchen durchaus ein Qualitätsprodukt seien. Kann ich nach dem Genuss derselben durchaus bestätigen, ist gar nicht abwertend gemeint.

        Und genüsslich schmecken können sowohl Spareribs wie dieses als auch Knochen mit mehr Substanz dran…

  8. Also ich fand diesen 30 sec Ausschnitt öde. Überhaupt hat man teilweise unglückliche Schnipsel genommen, zb bei Slowenien.

  9. Also ich weiß nicht… irgendwie ödet mich fast alles nur noch an. Sängerinnen, die einen Hauch von Nichts tragen, quietschen oder schreien sich durch einen langweiligen Song und lassen sich von Tänzer*innen umschweben, weil sie sonst nichts zu bieten haben.
    Und damit meine ich nicht nur Eden Alene, das können bzw. können auch nicht viele andere Teilnehmer*innen.
    Gibt es Stoffknappheit in Europa? Ich finde es schon bemerkenswert, wie hier immer von Kleidern geschrieben wird, wenn nicht mehr als eine Art Badeanzug oder Bikini getragen wird… mal mit Schnüren, mal mit Bommeln dran.
    Bei den Herren ist es leider nicht viel besser. Die singen zwar nicht in knappen Shorts, müssen aber smart aussehen… und wenn sie das nicht von alleine schaffen, tragen sie Engelsflügel.
    Eigentlich nervt mich das schon seit einigen Jahren… ein Songcontest ist das wirklich nicht mehr.
    Mein Traum: wieder eine bis drei Nummern kleiner. Mit Live-Musik, ohne Tänzer und den ganzen visuellen Firlefanz, der nur teuer ist und bei den Siegersongs meistens sowieso nicht benötigt wurde.
    Klar, der ESC ist ne Unterhaltungssendung, aber sollte sich doch wieder ein bisschen mehr auf seine Kernkompetenz besinnen. Dann liegt der Fokus wieder auf den Songs und deren gesangliche Darbietung und am Ende könnten dann wieder Lieder gewinnen, die zu Evergreens werden und nicht als Massenware im Nirwana verschwinden.
    Wie gesagt: mein Traum. Und Träumen wird man ja noch dürfen. 🙂

    • Ich stimme Dir zu. Aber es besteht Hoffnung, daß sich diese Acts gegenseitig eliminieren. Wobei es mir um Eden leid tut, Zypern mag ich auch nicht (und zwar Nullkommanull)

  10. Ihr kennt mich, ich wäre schon angefressen, wenn sich DAS über Kroatien qualifizieren würde. Ich finde es einfach infantil und total übertrieben.

  11. Israel wird sicherlich um den Sieg mitsingen in diesem Jahr. Europa wird hier ob der Hamas-Aggressionen gegen Israel seinen Zusammenhalt mit Israel sehr eindrücklich zeigen. Es ist ein absolutes NO-GO, das diese Hamas-Idioten sogar in Deutschland Synagogen angreifen dürfen oder Anitsemitische Parolen zur Schau stellen dürfen.

  12. Sorry, was soll bitte dieses Statement ?

    ich mah unabhängig davon viele israelische ESC-Beiträge, „Set me free“ finde ich leider nur mittelmäßig.

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