
Als letzter noch ausstehender Beitrag des ESC 2022 ist heute der aserbaidschanische Song „Fade To Black“ von Nadir Rustamli veröffentlicht worden. Der 22-Jährige gewann erst vor wenigen Wochen die dortige Ausgabe von The Voice und wurde im Februar als Vertreter Aserbaidschans verkündet.
Nadir kam in den letzten Monaten schon in Berührung mit dem Eurovision Song Contest. Bei The Voice wurde er nämlich von Eldar („Ell“) Qasimov gecoacht, der 2011 als Teil des Duos Ell & Nikki in Düsseldorf mit „Running Scared“ für Aserbaidschan den Wettbewerb gewann. Nach seiner Schulzeit ging es für Nadir zunächst an die Uni, wo er Teil der Band Sunrise wurde. Jetzt darf der 22-Jährige, der in der Castingshow bereits seine gesanglichen Qualitäten unter Beweis stellte, mit dem Song „Fade To Black“ nach Turin.
Der Song ist komplett in englischer Sprache und beginnt mit einem Pianointro. Nadir ist vor einem Indoor-Swimmingpool zu sehen, die Kamera ist dabei vor allem auf sein Gesicht fokussiert. Im Pre-Chorus beginnt sich die Pianomelodie zu entwickeln, ein Hauch traditioneller Instrumentation ist ebenfalls zu hören. Im Fokus steht jedoch der Gesang. Im Refrain fährt die Instrumentation wieder zurück und besinnt sich auf die Klaviermelodie. Dann geht der Song kurz in einen kraftvolleren Part über, ehe die zweite Strophe folgt. Im zweiten Refrain setzt ein dezenter Beat ein, der dem Song mehr Tempo verleiht. „Fade To Black“ entwickelt sich dann zu einer imposanten Ballade, bei der Nadir gegen Ende sein gesamtes Stimmvolumen unter Beweis stellt, ehe der Song ähnlich leise endet, wie er anfangs begonnen hat.
An „Fade to Black“ hat neben Andreas Stone Johansson, Anderz Wrethov und Thomas Stengaard übrigens auch der Deutsche Sebastian Schub mitgeschrieben, der 2018 im Workshop für die deutsche Vorentscheidung war. Gut möglich also, dass das Lied in einem deutschen Songwriting Camp entstanden ist.
Mit „Fade To Black“ tritt Nadir Rustamli für Aserbaidschan in der ersten Hälfte des zweiten Halbfinals am 12. Mai an. In diesem Halbfinale ist auch Deutschland stimmberechtigt.
ESC-Barometer
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Der Caucasus enttäuscht mich dieses Jahr.
Hier eine typische 08/15 Ballade von Nadir, der leider gar kein Englisch spricht.
Armenien mit den Lumineers für Arme.
Georgien ist halt Georgien, aber wenigstens kreativ
100% Finale und wahrscheinlich Top 10
Hm… noch ne Schnarch-Ballade hätte es in diesem Jahrgang nicht mehr gebraucht.
Schade. Hatte auf etwas Abwechslung gewartet. Ist leider nix geworden.
Song ist nicht schlecht; hebt sich für mich aber zu wenig ab.
Völlig belanglose Einschlaf-Musik 😴😴😴
Toll
Puh… eine zähe Angelegenheit, nee, das ist nichts für mich. Gefällt mir weniger.
Hm. Da ist super viel Autotune drin.
Zumindest stimmen Text und Musik überein, es bleibt alles sehr unbestimmt, kreist um sich selbst, wirkt mit dem blassen Refrain fast farblos und faded dann ins Schwarze 🙂 Aber dennoch gut gemacht. Gewinnen will man mit so einem Lied aber wohl eher nicht. Mal schauen, ob er sich neben Polen und Australien behaupten kann.
Brauche das Land aus ähnlichen Gründen wie momentan Russland zur Zeit nicht beim ESC, von daher sowieso meine Pinkelpause wie letztes Jahr
Mal ne Frage, hat Aserbaidschan keine eigenen guten Komponisten, das man immer wo anders sich die komponisten suchen muss? Mag ja sein, das Aserbaidschan nicht gut abgeschnitten hat, letztes Jahr, aber der Song hatte wenigstens was Landestypisch. Diese Schnarchballade könnte auch für jedes Land beim ESC antreten. Meine Güte, was für ein Schnarchjahrgang. Der schlimmste Jahrgang seit Jahren.
Immerhin mal keine minimalistische Singer-Songwriter-Nummer, sondern dezent Drama. Reicht nicht für „ganz ausgezeichnet“. Das hat nur Australien in diesem Jahr geschafft. Kommt voerst auf Platz 2.
Noch Schlimmer als Australien ganz furchtbar gibts von mir . Ich mag einfach keine jammernden Typen
Dann hör auf zu jammern und hör mal richtig hin🤷🏼♂️ Mir geht das langsam etwas auf die Nerven gleich mit Jammern zu kommen wenn ein Mann drei Töne höher singt wie gewohnt. Ja ich weiß jeder empfindet anders 🙃
Männer dürfen halt keine Emotionen zeigen, sondern müssen mit aufgerissenem Hemd einen ollen Schweden-Dance-Pop hintanzen 🙂
So gesehen macht die Schweiz alles richtig.
Wenn die jetzt noch gut klingen würden. 😉 Sind doch Welten zwischen „Arcade“ und „Brividi“, „Fade to Black“ und wie sie alle dieses Jahr heißen. Und unoriginell wird es auch langsam.
Oh je, oh je, jetzt mache ich mich unbeliebt… ich mag es auch nicht so gerne, wenn so hoch gesungen wird, und leider hat die Stimme von dem Nadir etwas, was mich sogar etwas aggressiv macht, sorry.
Puh, braucht ja lange bis es zu einem echten Song wird. Und das Genre der flehenden Männer ist doch schon sehr strapaziert in diesem Jahr. Gute Stimme und ein Ansatz von anspruchsvollem Song. Finale wird es sicherlich aber dort wird es in einem See von Seufzersongs untergehen…
Ganz großartige Stimme. Leider kann er nur kurz zeigen was er wirklich drauf hat. Der hat eine mega Range in der Stimme. Der Refrain ist etwas dürftig deshalb ist der Song auch nicht ganz ausgezeichnet nur gut. Mit einer guten Inszenierung kann das ein Überraschungssieger wie damals Ell und Nicky werden
Jetzt sind wir uns offensichtlich komplett uneinig: Ich finde, dass der Gesang phasenweise und vor allem gegen Ende nach schlimmen Verdauungsproblemen klingt. Deshalb meine Forderung: AZE auf die Latrine und LVA in die Küche! 🙂
Lettland ist doch schon in der Küche
Aserbaidschan kann allgemein gerne auf die Latrine aber diese Stimme ist echt zu gut dafür. Oh man. Na gut aber nur weil der Song sich anfühlt wie eine Verstopfung wo zum Schluss das Abführmittel wirkt. Aber bitte die Stimme ist echt klasse
🤣
Ich mochte die Stimme 2 Minuten lang auch sehr gerne, aber dann kamen diese langezogenen hohen Noten gegen Ende. Da ist meine Begeisterung in sich zusammengebrochen. 🙁
Vllt habe ich ja keine Ahnung aber die 2 Sekunden Falsettgesang sind für mich auch eine Form von Kunst. Davon hätte ich gerne mehr gehabt. Ich hatte eher befürchtet das davon zu viel käme und bin enttäuscht das das nur so kurz war
Klar ist Falsetto auch Kunst, und manchmal mag ich das auch. Im Falle von AZE22 klingt es für meine Ohren leider nicht sehr angenehm, aber das ist eben eine Geschmacks- und keine Qualitätsfrage … eine Qualitätsfrage wäre es nur wenn jemand das Falsetto technisch versemmeln würde, was hier nicht der Fall ist.
Aserbaidschan hat bei mir von Haus aus keine guten Karten.Der Song auch nicht.Gute Stimme aber langweilig und nichtssagend.Gut gemacht Aserbaidschan.
Sexy.
Mindestens Top 10.
Schwacher song. Ich möchte aderbaidschan nicht beim esc und werde den song kein zweites mal hören.
Ein bisschen langweilig und ein bisschen öde. Schade um die durchaus gute Stimme des Sängers. Und hier könnte genau der Grund liegen warum Aserbaidschan es trotzdem ins Finale schafft. Dieser Song lebt von der Live-Performance. Die Stimme könnte einen beim Live-Auftritt wirklich mitreißen, so dass man den Song auf einmal spitzenklasse findet.
Ich kann den Song echt nicht einschätzen, ja nicht einmal sagen, ob er mir nun gefällt, oder ob ich ihn zum in die Tonne kloppen finden soll.
Zumindest nervt es nicht so wie die Heulballaden, ist aber langweilig.
Atmosphärischer Song . Die Stimmakrobatik ist beeindruckend, muss aber live unbedingt klappen, sonst wird das nichts mit einer guten Platzierung.
Habe bis 1:35 durchgehalten, in der Hoffnung, dass da noch was passiert. Nicht mein Fall, sorry.
Mit „Fade“ hat das Lied den richtigen Titel und ich sehe tatsächlich „black“
Wenn man schon als letztes Land einen Song raus haut, könnte man auch auf die Konkurrenz reagieren und nicht den x-ten Heulsong präsentieren. Naja, jeder wie er meint. Nach den beiden letzten tollen Jahrgängen (einer davon ist leider ausgefallen) haben wir in diesem Jahr meinem Empfinden nach einen äüßerst öden Jahrgang. Jetzt kann nur das berüchtigte Schönhören helfen.
Doch sehr enttäuschend was Aserbaidschan hier bietet. Hätte einen Knaller erwartet und man kommt mit einer 08/15 Ballade um die Ecke. Damit gewinnt man keinen Blumentopf. Schon gar nicht, wenn mit Belgien, Australien und Polen ähnliche Beiträge im Rennen sind. Die aber besser sind.
Was für ein langweiliges ESC Jahr. Noch so eine 0815 Ballade.
Das lange Warten hat sich nicht gelohnt.. Aber Hammer Stimme
Ich finde den Song so lala.
Wie erwartet haut mich auch Aserbaidschan dieses Jahr nicht um. Nichts gegen gute Balladen, aber noch eine siebte Männerballade auf die schon sechs Vorhandenen draufzulegen, hätte es nun wirklich nicht mehr gebraucht. Da lässt man sich am längsten Zeit und schafft es dann nicht mal mit einem guten Überblick über den Jahrgang ein weniger bedientes Genre auszuwählen? Sehr komisch.
MAL KURZ EINE FRAGE AN DIE LIEBEN BLOGGER:
Wann gibt es denn eigentlich das nächste ESCkompakt-Live auf YouTube???
Ich bin schon sehr auf Eure Meinung zu den jüngsten Veröffentlichungen und dem gesamten Jahrgang.
gespannt 🙂
Stimmt geht mir genauso. Hab ich aber auch schon an anderer Stelle geschrieben
Nun kennen wir alle Beiträge und ich bin überrascht, dass nun doch kaum Rocklieder eingereicht wurden. Man hat sich eher an Victoria orientiert. Mir gefällt der Jahrgang. Zwar fehlen mir Burner, aber es sind genug nette Songs dabei.
Mögen tue ichs schon, bringt uns aber auch nicht gross weiter in diesem mauen Jahr
Nach dem ersten Hören war ich mir offen gestanden nicht sicher, was jetzt der Chorus war…
Ich versteh diesen Song wohl leider nicht. Naja vielleicht wird es nach einem weiteren Hören besser.
Weiß jemand, warum dieses Jahr überall Marvin Dietmann dabei ist, sogar für Deutschland und dann sieht man ihn im Instagram des Schweizer Sänger??? Finde, man sollte nicht einzelnen Leuten so viel Macht geben, wie bei Christer Bjorkmann oder Sasha Baptise.
https://eurovoix.com/2022/03/21/switzerland-sacha-jean-baptiste-named-creative-director-for-marius-bears-eurovision-performance/
Ich habe mit „ist so lala“ gevotet – weil das Lied gute 2 Minuten braucht, um überhaupt „aus dem Quark zu kommen“. Das ist eindeutig zuviel Zeit – die man hätte besser nutzen können. Gesanglich sehr überzeugend, Video auch echt gut – aber im Vergleich z.B. zum Nachbarn Armenia, dann doch nicht stark genug. Aserbaidschan wird es schwer haben den Einzug ins Finale zu schaffen. Trotzdem gefällt mir das Lied und auch das Video.
Total off-topic, aber wichtig (und traurig): Geht mal bitte auf aufrechtgehn.de 🙁
Ach, wie schade… das ist keine schöne Meldung, ich werde seine Texte so sehr vermissen…
Schade, fand Olivers Texte immer sehr gut geschrieben und amüsant. Irgendwie passt das zur allgemeinen Lage. Danke, Oliver, falls Du das hier liest.
Bitte nicht aufhören Oliver 🙁
Es kommt aber auch echt viel zusammen die letzten Jahre, und dieser melancholische Jahrgang beim ESC macht es einem auch nicht gerade leicht optimistisch zu bleiben
Das Ende dieses wunderbaren Blogs schlägt mir jetzt ziemlich auf den Magen
Wirklich schade, auch wenn ich mich in den letzten Jahren über manche Posts eher geärgert habe so habe ich doch sehr oft auf seiner Seite geschaut. Kann ihn verstehen, es soll Spaß machen und nicht zu einer anstrengenden Verpflichtung werden.
Alles Gute lieber Oliver
Oh nein, danke für die Info! Ich war erst gestern drauf, als Du geschrieben hast, dass der Blog wieder online ist. 🙁 Ich habe den Blog ja für die alten Kamellen geliebt. Er hat so viele Informationen zu alten Vorentscheiden und ESCs über die Jahre gesammelt, das war im deutschsprachigen Raum wirklich einmalig. Gerade für „Neulinge“, die sich näher mit den älteren Jahrgängen beschäftigen wollten, war das eine fantastische Quelle. Ich hoffe inständig, dass der Blog zumindest online bleibt und nicht komplett abgestellt wird, das wäre wirklich ein großer Verlust für alle! 🙁 Ansonsten, falls Oliver das lesen sollte: Danke für alles!
Oh, sehr, sehr schade. Ich habe olivers texte geliebt und ich behaupte bis heute das einer seiner texte mir meinen ersten ( lach)-leistenbruch beschert hat.
Aber ich versteh ihn voll weil ich im moment ähnliche gefühle habe. Der ESC richtet sich – richtigerweise – an eine jüngere Zielgruppe mit anderen geschmacklichen Präferenzen. Ich werd mir wohl ein neues gaupt-hobby suchen müssen.
Ist das so? Ich finde wie fast jedes Jahr gibt es auch heuer keinen zeitgenössischen Titel, wo die Jugend ausflippen würde. Im Gegenteil. Finnland und Deutschland schicken Beiträge, die vor 20 Jahren modern gewesen wären. Viele Länder schicken zeitlose Lieder ins Rennen. Und fast alle Beiträge haben nicht das Zeug zum europaweiten Hit. Da war letztes Jahr eine Ausnahme. Aus meiner Sicht hat sich beim ESC nichts geändert.
Was ist denn da? Ich sehe die ganz normale Startseite …
Er hört auf mit der Seite. 🙁
Oh nein! 😢
Hier ist die Links dazu:
https://twitter.com/aufrechtgehn?ref_src=twsrc%5Egoogle%7Ctwcamp%5Eserp%7Ctwgr%5Eauthor
https://www.aufrechtgehn.de/
Schade, schade, schade!
Auch von mir ein herzliches Dankeschön an Oliver und seinem Blog meines Herzens. Ich habe mich all die Jahre bestens dadurch unterhalten gefühlt. Beste Wünsche und liebe Grüße nach Offenbach!?
Also beleidigend musst Du hier ja trotz all der Trauer nicht werden! Offenbach… 😉
Nichts gegen den Pudel des Todes … äh Offenbach. Wie Malschenberg zu Wiesloch. 😜
Oh nein, die mit Abstand beste aller Grand-Prix-Seiten (seid mir nicht allzu böse, liebe esc-kompakties).
Ich musste mich erstmal setzen…
Verständlich das alles, aber nicht weniger traurig machend…
Ich hab Oliver zumindest einen Dankesgruß geschickt. Bin ja nicht der einzige hier, der ihn schmerzlich vermissen wird.
Ich hab auf unserem Blog einen offenen Dankesbrief geschrieben, ich würd mich freuen, wenn er ihn liest. Frei nach Loriot: ESC ohne aufrechtgehn.de-Begleitung ist möglich, aber ziemlich sinnlos.
Das tut mir unendlich leid.
Vielen Dank Oliver für Deine tollen, irre lustigen, tiefgründigen und feinsinnigen Kommentare.
Ich werde Dich vermissen.
Sehr enttäuschend, die elbe Kategorie wie Australien, Polen, UK aber gänzlich ohne Höhepunkt. Sänger ist auch unverständlich, die Hookline ist „the weather“?
Könnte ich gut verstehen. Ich jammer auch gerne über das Wetter …
LOL wobei die letzten 2-3 Wochen zumindest wettertechnisch gut waren.
Exzellent und kein Grund zum Jammern. 😎
Haben wir aber auch verdient; gefühlt hatte es die ersten 2 Monate hier jeden Tag geregnet.
Für mich eine der stärkeren Balladen in diesem Jahr.
Es stimmt allerdings, dass der Song zu lange braucht, um in die Gänge zu kommen und dass sein Englisch teilweise nicht zu verstehen ist. Eine gute Stimme hat er aber und wenn er das live so hinbringt, wie in der Studiofassung, dann kann das was werden mit eine Top 10-Platzierung. Dank der letzten echt packenden Minute gibt es 7 von 10 Punkte, ein „gefällt mir gut“ und Platz 15 in meinem vorläufigen Ranking.
Erinnert mich etwas an „Start a fire“ von vor ein paar Jahren, ebenso aus Aserbaidschan, inkl. der leicht angehauchten Ethno-Instrumentierung. Tja, irgendwie immer das selbe von denen… kann man machen, wird aber nix groß was reißen.
„Start a Fire“ ist noch heute in meiner Playlist (leider war das live nix …), aber das hier spielt mMn mindestens 2 Ligen tiefer.
Das Lied ist tatsächlich auch noch in meiner Playlist! Das hatte (ja, live eher nicht) so etwas ungemein düster-stimmungsvolles…
Da wir jetzt alle Beiträge kennen, kann man den ESC-Jahrgang 2022 wie folgt zusammenfassen: Das Jahr der Klageweiber (m/w/d) …
Passt irgendwie zur heutigen Zeit, in der wir leben. Trotzdem hätten es 4 bis 5 Balladen schon weniger sein können.
Ich habe überhaupt nichts gegen Balladen, ich mag nur dieses Gejammer in Text und stimmlicher Ausführung nicht, das momentan so beliebt ist. 🙁
Mein PostmilleniumslieblingsESCbeitrag ist noch immer „Oro“, und mein Lieblingslied aus allen VE dieser Saison ist „Ve godine i ses dana“. Ich habe also gar nichts gegen langsame Nummern. 🙂 Gerade höre ich übrigens auch eine serbische Ballade: „Vrati mi“.
Mir sind viel zu wenig Balladen dabei. Wie schön war das dann doch im Jahr 1994 * schwärm*
Ballade ist aber nicht = Gejammer. Übrigens stimme ich zu: 1994 hatte viele schöne Balladen.
Damals wurde noch mit Anspruch gejammert…Stichwort Evridiki.
Aber die göttliche Evridiki hatte doch 1994 gar keine Ballade am Start … Stil und Klasse hatte das trotzdem. Übrigens, „Eimai anthropos ki ego“ ist auf meiner Liste aller ESC-Beiträge 1956 bis 2021 auf einem hervorragenden 9. Platz. ❤
Das ist so typische Song-Writing-Camp-Ware. Ich glaube, diese typischen Songs aus diesen Camps, wie wir sie in den letzten Jahren präsentiert bekamen, haben ausgedient.
Der Song würde sich in einem Musical vielleicht ganz gut machen. Er hat eine tolle Stimme und offenbar viel Volumen, den Text finde ich schrecklich. Ich kann mir aber vorstellen, dass das bei einer guten Inszenierung auch Liebhaber findet.
Eine leicht bessere Version von der Schweiz, aber das ist jetzt auch keine große Kunst. Irgendwie bleibt da wenig hängen. Lustig war aber, dass, gerade als ich ihn dafür loben wollte, dass er nicht rumjault (Wer war nochmal derjenige hier auf dem Blog, der immer an die Decke gesprungen ist, sobald man den Begriff „jaulen“ benutzt hat? 😀 ), er sein bestes Wolfgeheul rausgeholt hat. Immerhin volle Punktzahl im Bullshit-Balladen-Bingo.
Ausgerechnet jene Sprache die 2021 mit Platz 2 und 3 am erfolgreichsten war, nämlich französisch, ist diesesmal gar nicht dabei. Sehr schade.
Belgien hätte die Lücke füllen können, doch der für den ESC zuständige Sender RTBF hat kläglich versagt. Jérémie Makiese hat bei The Voice Belgique bewiesen, daß er nicht nur englische Titel präsentieren kann:
https://www.youtube.com/watch?v=KdsD4a1gafE
Es war leider auch der einzige, denn alle anderen Songs, die er in der Castingshow sang, waren in Englisch.
Mir gefällt der Song ganz gut, allerdings könnte es passieren, daß Aserbaidschan im zweiten Halbfinale die ungeliebte Startnummer Zwei bekommen könnte.
Off-topic: Die VE-Saison war für meinen Geschmack klasse, und es haben tatsächlich 28 Lieder aus den VE in meine Playlist geschafft, dazu noch 5, die wir auch in Turin sehen und hören werden (FRA, ITA, LTU, SRB und UKR):
ALB: Evi Reçi – „Më duaj“
FRA: Marius – „Les chansons d’amour“
FRA: Pauline Chagne – „Nuit Pauline“
ITA: Michele Bravi – „Inverno dei fiori“
ESP: Blanca Paloma – „Secreto de agua“
ESP: Rayden – „Calle de la llorería“
ESP: Tanxugueiras – „Terra“
HRV: Elis Lovrić – „No War“
HRV: Marko Bošnjak – „Moli za nas“
ISL: Markéta Irglová – „Mögulegt“
ISL: Hanna Mia and The Astrotourists – „Séns með þér“
LVA: Miks Dukurs – „First Love“
LTU: Rūta Loop – „Call Me from the Cold“
PRT: Jonas – „Pontas soltas“
PRT: Milhanas – „Corpo de mulher“
„PRT: Pongo & Tristany – „“Dégrá.dê“““
SVN: Luma – „All In“
SVN: Manouche – „Si sama?“
SVN: Batista Cadillac – „Mim pravil“
EST: Minimal Wind feat. Elisabeth Tiffany – „What to Make of This“
FIN: Bess – „Ram pam pam“
MLT: Aidan – „Ritmu“
POL: Karolina Lizer – „Czysta woda“
SRB: Zorja – „Zorja“
SRB: Boris Subotić – „Vrati mi“
SRB: Biber – „Dve godine i šes‘ dana“
SRB: Srđan Lazić – „Tražim te“
SWE: Medina – „In i dimman“ (*erröt*)
Beim Turintrupp habe ich Cornelia (SWE) vergessen …
In Deiner Liste sind diesmal sehr viele Acts, die ich sehr sehr mag.😊
z. B. Evi Reçi, Rayden, Pauline, Blanca Paloma, Tanxugueiras, Rayden, Jonas, Zorja, Boris Subotić, Medina. Aber Fado Bicha vermisse ich in der Liste.
Fado Bicha muss ich mir noch mal anhören, ebenso einige rumänische Lieder, die von der Jury vor dem Finale aussortiert wurden. Laut meiner ET-Freunde sind da wohl zwei oder drei Titel dabei, die mir gefallen könnten.
Ich bin gerade etwas irritiert das „Ana“ aus Rumänien da nicht steht und nur 2 aus Portugal
Das FdC hatte zwar auch dieses Jahr viele gute Beiträge, aber insgesamt war es kein Vergleich zum vergangenen Jahr, als es 10 FdC-Beiträge in meine Playlist geschafft haben. „Ana“ mag ich vor allem als Liveauftritt, und den werde ich mir bestimmt ab und zu anschauen. 🙂
Deutschland könnte besser abschneiden, als erwartet – durch die Rap-Passage hebt es sich von den ganzen nur-Balladen ab und wirkt dadurch weniger austauschbar.
Aber eine Nur-Ballade aus z. B. MAK bekommt noch immer eine Handvoll Punkte aus den anderen Ex-YUG-Staaten. Wo sollen die Punkte für Malik herkommen, v. a. im Televoting?
Ich hab keine Ahnung, geht mir aber bei vielen Songs so – aber gibt ja einige 8-10 Punkte, die frei sind, weil Russland nicht dabei ist ;-). Ich bin gespannt, wie Serbien abschneidet, das ist nicht die Ware, die sie üblicherweise haben.
Ich hoffe, dass Serbien klasse abschneiden wird.
Ich mag es lieber las die Sachen, die sie meistens schicke, aber es ist natürlich eher „schwierig“. Hat aber nen USP, da künstlerisch und der zweifellos ebenfalls sehr hochwertige Kirkorov-Titel fällt in dem Genre ja als Konkurrenz weg. /s. Staging wird gerade hier wichtig sein.
Die Präsentation des serbischen Beitrags wird tatsächlich eine Herausforderung sein, weil die meisten Leute den Text nicht verstehen. Ich habe keine Ahnung, wie man das vermitteln kann, ohne dass es irgendwie belehrend wirkt. 🤔
tjaaa die ‚Rapeinlage‘, die ja gar kein Rap ist, sondern nur Schnellsprech (was ein erheblicher Unterschied ist) wird Malik nur mit viel Glück vor der roten Laterne retten.
Eine Frage: Versteht er überhaupt was der da singt?? Oder steht da jemand hinter der Kamera mit einem Schild wo der Text in Lautschrift geschrieben ist??
Für mich klang es als ob er große Mühe mit der Sprache hat, der Song selber ist leider auch sehr öde geraten und wird mir zum Ende auch zu fake-dramatisch, ich nehme ihm einfach nichts ab was er da singt.
Von mir ein „gefällt mir weniger“, weil es finde ich noch schlimmere Songs in dem Jahr gibt.
ganz schreckliches rumgejammer welches mir ohrenschmerz verursacht. bitte sofort im Semi rauswerfen.
Ist der Song wirklich gerade erst veröffentlicht worden? Ich weiß nicht woher, aber den habe ich schon vor längerer Zeit mal irgendwo gehört, ganz sicher!
Oje.
So ne Schmusi-Busi-Musik ist ja gar nicht meins.
Erst mal“Daumen runter“.
Man möchte die ESC-verantwortlichen Azeris schütteln und rufen: „Mensch, traut Euch doch endlich mal was! Es muss nicht immer stromlinienförmig sein“ . Aber noch bevor man das gerufen hat, ist der Vertrag mit einem schwedisch-dänisch-deutschen Team für 2023 schon wieder unterschrieben 🙂
Unsere ESC Burg 🏰 von Toggie 📚 und Thilo mit Bobby 🐾
Vor der Zugbrücke( Interpret ist bekannt)
Auf der Zugbrücke (VE Songs sind bekannt)
Auf dem Schafott
Putin
Im Verlies
Der NDR
Malta 🇲🇹
In der Folterkammer
Unbesetzt
Im Burghof
Nordmazedonien🇲🇰
Slowenien🇸🇮
Rumpelkammer
Rumänien🇷🇴
Auf der Latrine
Aserbaidschan 🇦🇿
Waffenschmiede
Georgien🇬🇪
In den Stallungen
Estland🇪🇪
Im Gesindetrakt
Irland🇮🇪
Polen🇵🇱
Im Kartoffelkeller
Dänemark🇩🇰
Hofküche
Lettland🇱🇻
Kapelle
Montenegro🇲🇪
Im Rosengarten
Kroatien🇭🇷
Zypern🇨🇾
Gaukler- und Marketenderecke zwischen Mauern und Burg
Israel🇮🇱
Spanien🇪🇸
Österreich🇦🇹
Auf den Mauern
Albanien🇦🇱
Australien🇦🇺
Rückzugsort für ältere Ritter in den Kellergewölben
Bulgarien🇧🇬
Finnland🇫🇮
Tante Gertruds Hobbyturm
Tschechien🇨🇿
Armenien 🇦🇲
Prinzessinenturm
Griechenland🇬🇷
Auf dem Dach
UK🇬🇧
Kaminzimmer
Schweiz🇨🇭
Im Geheimgang
Norwegen🇳🇴
Privatgemächer
San Marino🇸🇲
Königliche Kutsche
Moldawien🇲🇩
Festbankett
Thilo mit Bobbys Tischherr
Deutschland🇩🇪
Toggies Tischdame
Schweden🇸🇪
Frankreich🇫🇷
Belgien🇧🇪
Island🇮🇸
Thronsaal
Niederlande🇳🇱
Litauen🇱🇹
Ukraine🇺🇦
Portugal🇵🇹
Thilo mit Bobbys Thron 👑
Italien🇮🇹
Toggies Thron 👑
Serbien🇷🇸
Sieht super aus! Jetzt kann der ESC kommen. 🙂
Danke euch, liebe Burgenbauer! So wirkt die Burg dann letztendlich doch ganz solide… (Auf meinem Thron sitzt übrigens der schöne, aber etwas hibbelige Alvan)
Leider kam ja heute noch aufrechtgehn.de, aufgebahrt in der Grabkapelle, dazu…
„Leider kam ja heute noch aufrechtgehn.de, aufgebahrt in der Grabkapelle, dazu…“ 😢
Irgendwie kann ich Oliver schon verstehen, vor allem wenn er schreibt, dass sein Blog zunehmend Stress und Belastung wurde. Das ist auch die Angst, die mich davon abhält, meinen TogBlog tatsächlich ins Leben zu rufen. Man beginnt das als Hobby mit mal einem Kommentar hier und einem anderen dort, und schwupps soll dann plötzlich alles zunehmend perfekt und vollumfänglich sein, weil man sich auch seinen Lesern gegenüber in der Pflicht fühlt. 🤔
Die zunehmende Entfremdung von den ESC-Beiträgen, die Oliver skizziert, teile ich jedoch nicht, obwohl ich ja auch ein Oldtimer bin. Den Jahrgang 2021 fand ich schlichtweg genial und den besten seit den von mit heiß geliebten 90ern (1993 bis 1997).
Ich kann Oliver auch verstehen, hab deshalb auch – zumindest dieses Jahr – den Lehrkörper in Ruhestand geschickt. Ich dachte, wenn, sollen die Zeugnisse gut werden, hatte aber nicht so die Ideen und hätte mich wohl auch wiederholt.
Aber danke, dass ihr wieder eine Burg gebaut habt. Am liebsten ist mir natürlich Tante Gertruds Turm: gut dass es ihn gibt, ich muss ihn ja nicht besuchen…
@toggie: Ich würd mich riesig freuen, wenn es den Togblog irgendwann gibt! Ich bin jetzt schon sicher, ich würde es lieben!
Vielleicht mal als kleine Orientierungshilfe: Wir haben da auf dem Sixtusblog da inzwischen einen ganz brauchbaren Weg gefunden, wir posten nämlich schlichtweg nach Lust und Laune. Nein, die Klickzahlen explodieren auf diese Weise nicht, aber Sixtus (dem der Blog ja eigentlich gehört) kann in den letzten Jahren vor lauter Arbeit kaum noch geradeaus gucken, unser dritter Mann, der eigentlich die beste Schreibe von uns allen hat, ist irgendwo verschollen, und meine Wenigkeit hält zwar das Fähnlein tapfer hoch, hat aber ja nebenbei so als kleine Hobbys noch einen Mann und zwei Kinder … deshalb war es im letzten Jahr beispielsweise auch nicht machbar, die Nachlese fertig zu kriegen.
Letztendlich ist es ein tolles Hobby, macht Spaß, darf und sollte aber nicht zur Last werden. Und, ganz wichtig: Nein, man ist niemandem zu irgendwas verpflichtet! Es muss für einen selbst immer noch passen. Wenn jetzt einer ankäme: „Ey, Frau F., du musst aber ab jetzt alle VEs bekakeln“, dann wäre ich sofort raus.
Danke. Das werde ich mir hinter die Ohren schreiben, falls ich den TogBlog doch mal aufgleise. 🙂
@Toggie Dankeschön 😊 hat viel Spaß gemacht nächstes Jahr gerne wieder
@ ag9 mir haben diese Saison irgendwie deine lustigen Beschreibungen der Acts gefehlt 😉