Der Hype um den Schweizer Act beim Eurovision Song Contest 2024 ist real. Seitdem Nemo (Aufmacherbild) am Montag auf Platz 1 der ESC-Wettquoten vorgerückt ist, stellen sich immer mehr Menschen in der Schweiz die Frage, ob und wie der Wettbewerb im nächsten Jahr im eigenen Land ausgetragen werden könnte. Das Schweizer Fernsehen SRF hat nun einen Bericht dazu veröffentlicht, für den auch der nationalen Delegationsleiter Yves Schifferle interviewt wurde. Vor allem der Austragungsort und die Finanzierung stehen dabei im Fokus.
Die Schweiz ist im ESC-Fieber. Nach Lys Assia 1956 und Celine Dion 1988 könnte im Mai Nemo den dritten ESC-Sieg für die Eidgenossen holen. Sollte es soweit kommen, hätte der verantwortliche Sender SRF das Recht, den Wettbewerb 2025 in der Schweiz auszutragen – mit allen Vor- und Nachteilen. Denn mit dem ESC kann man nicht nur sein Land und seine Kultur international präsentieren. Es laufen auch nicht unwesentliche Kosten auf, die gestemmt werden müssen. Und spätestens da werden die Schweizer hellhörig.
Dieses Thema hat jetzt auch die Webseite des Schweizer Fernsehens aufgegriffen und mit Nemo und Delegationsleiter Yves Schifferle gesprochen. Nemo nimmt die Wettquoten positiv, aber nicht euphorisch auf: „Das ist ein mega schönes Zeichen. Die Leute sind aufgeregt, glauben an den Song und das motiviert mich sehr.“ Ähnlich hat sich Nemo auch schon bei ESC kompakt LIVE geäußert (s. unten). Auch Yves Schifferle wird nicht übermütig: „Das ganze Team freut sich riesig über diesen Zuspruch, das gibt uns Rückenwind. Wir konzentrieren uns jetzt auf den Auftritt, sind am Proben und haben noch viel zu tun bis Malmö.“
Allerdings gehen seine Gedanken auch nach vorn und er nennt im Artikel einige Anforderungen für einen möglichen Austragungsort. Dieser müsse über eine große Halle verfügen und eine gute Infrastruktur bieten. Laut Yves wären unter anderem „Zürich, Bern, Genf oder Basel ein Thema“, so die Webseite. Welche Hallen das jeweils konkret wären, sagte er nicht.
Außerdem sei man bezüglich der tatsächlichen Kosten im Austausch mit den ESC-Verantwortlichen der letzten Jahre in den Niederlanden, Portugal und Italien. Denn natürlich lägen verschiedene Zahlen öffentlich vor, was so ein ESC kostet, allerdings müsse dabei differenziert werden, was Produktionskosten und weitere Aufwendungen für das Event betrifft.
Auf jeden Fall stellt Yves Schifferle klar, dass die Stadt, in der der ESC stattfinden würde, einen großen Teil der Kosten stemmen müsste. Dazu kommen auf der Haben-Seite die Gebühren der am ESC teilnehmenden nationalen Rundfunkanstalten sowie Einnahmen aus dem Ticketverkauf und von Werbepartnern. Insofern müsste die SRG, die Schweizerische Radio- und Fernsehgesellschaft, also die Dachorganisation, zu der der Sender SRF gehört, nicht alle Kosten alleine tragen.
Für wie wahrscheinlich hältst Du es, dass der ESC 2025 in der Schweiz stattfinden wird? Und welche Stadt würdest Du Dir in diesem Fall als Austragungsort wünschen? Lass uns Deine Meinung in den Kommentaren da.
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Ist das nicht ein bisschen Größenwahnsinnig schon jetzt öffentlich auf Delegationsseite sich so offen über mögliche Austragungsorte zu positionieren? Das Glasmikrophon muss ja erst noch gewonnen werden….und das hängt ja nicht nur von den Wettquoten ab…sondern vielmehr vom Staging, Kameraschnitt und Startposition ab. Hat sich etwa Schweden letztes Jahr vorab auch so offensiv über mögliche Austragungsorte geäußert? Das man im Hintergrund schon einmal ein paar Fragen klärt für den Fall den Fälle ist ja normal…mich wundert nur die Offenheit…
Als große Arenen würden wohl am ehesten das Hallenstadion (Zürich, 13.000) und die PostFinance-Arena (Bern, 17.000) in Frage kommen…
Der Unterschied zu Schweden ist, dass die Schweiz seit 36 Jahren nicht mehr den ESC ausgetragen hat und dieser doch sehr gewachsen ist seitdem. Da ist die Frage „Wohin, wenn es soweit kommt?“ gar nicht so eine abwegige. Genauso wie Kroatien, hat auch die Schweiz das Anrecht darauf diese Vorfreude mitzunehmen.
Österreich hatte 2014 seit viel längerer Zeit keinen Contest mehr ausgetragen und die Veränderungen waren sogar noch massiver. Hat der ORF aber trotzdem prima hingekriegt, ohne schon Monate vor dem Sieg über Orte zu spekulieren.
Bei Conchita kristallisierte sich ein eventueller ESC-Sieg erst zwei oder drei Tage vor dem ESC-Finale – ich glaube ab ihrem Halbfinalauftritt – ein möglicher ESC-Sieg heraus.
Die ganze Zeit vorher war Armenien der ESC-Siegaspirant (m/w/d) gefolgt mit Außenseiterchancen für Sanna Nielsen.
Hat nichts mit einem Argument zu tun: Es ist nicht notwendig, ewig lange vorher Locations zu diskutieren, um einen guten ESC hinzukriegen- selbst wenn der letzte Sieg Jahrzehnte her war.
Manchmal wünschte ich, Leute würden sich die Zeit nehmen, einen Post zu verstehen, bevor sie wie pawlowsche Hunde reflexartig mit ESC-Wissen um sich werfen.
Dein Argument war, dass Österreich sich bewusst und gewollt zurück genommen habe und erst nach dem ESC-Sieg von Conchita mit den ESC-Planungen angefangen habe.
Das stimmt durchaus.
Mein Einwand war eben, dass man die jetzige Situation der Schweiz mit der damaligen Situation Österreichs nicht vergleichen kann. Denn das Schweizer Fernsehen ist bereits jetzt, also lange vor dem Finalabend, vor die Tatsache gestellt sich überlegen zu müssen was auf sie finanziell und organisatorisch zukommen könnte.
Der Österreichische Rundfunk hingegen stand sehr, sehr lange Zeit nicht vor dieser Situation was bei einem möglichen ESC-Sieg von Conchita auf ihn zukommt. Denn ein solcher stand erst ab dem Halbfinalauftritt von Conchita zur Debatte, also zwei oder drei Tage vor dem ESC-Finale selbst. Ich würde es auch nicht ausschliessen, dass dies deswegen der Fall war, weil der damalige ESC-Teilnehmer aus Armenien sich derart abfällig über Conchita mit ihren Frauenkleider und Bart geäußert hat, eine gigantische Solidaritätswellle zugunsten von Conchita ausgelöst wurde.
Hätte der Teilnehmer aus Armenien sich diesbezüglich etwas „cleverer“ i.S.v. diplomatischer / zurückhaltender angestellt, dann bin ich mir nämlich nicht sicher, ob Österreich den ESC in Kopenhagen tatsächlich gewonnen hätte. Da hätte eine Nutznießerin auch Sanna Nielsen aus Schweden heißen können.
Nein, war es nicht. Ich habe nirgends gesagt, dass das eine bewusste Entscheidung des ORF war. Ich habe einzig und allein gesagt, dass es keine Rolle spielt, wie lange der letzte Sieg her ist um einen guten ESC zu organisieren und dass die Zeit nach dem Sieg ausreichen ist. Mehr ist aus meinem Post nicht herauszulesen.
Conchita kristallisierte sich aber erst nach den Rehearsals als Favoritin heraus. Zudem ist das bereits 10 Jahre her.
Dass man sich auf Delegationsseite Gedanken macht, ist verständlich. Alle anderen Grossanlässe haben auch eine Vorlaufzeit von über einem Jahr.
Dass man anderen Medien Auskunft gibt, damit diese positiv über Nemo und den ESC berichten: ebenfalls geschenkt.
Weniger Verständnis habe ich, wenn das SRF online und in der Tagesschau selbst einen solchen Hype befeuert.
Dies erhöht den Druck auf Nemo enorm und wenn solche Euphoriebomben von SRF selbst kommen, ist es auch gegenüber den anderen Beiträgen und Sendern etwas respektlos.
Nemo ist in den schweizer medien dank platz 1 bei den odds tatsächlich omnipräsent. Ich seh das nur positiv für nemo und für den esc in der schweiz, sowas gabs weder bei luca hänni noch bei Gjon Muharremaj.
Finde ich grundsätzlich nicht verkehrt.
Der Zeit ab den ESC ist ja doch etwas kurz.
Kann dan nicht schaden,wenn man ne Grobplanung in der Schublade hat.
Und nicht nur Somgs.
Dem würde ich ja auch zustimmen – aber ich schrieb ja auch das man sich doch eher Gedanken im stillen Kämmerlein macht – hat meines Wissens Schweden letztes Jahr ja auch so praktiziert…Ich finde dass es nur nach hinten losgehen kann jetzt schon zu mutmaßen wo der Contest stattfinden könnte…
Andere Frage:
Weiß jmd. wann die Proben beginnen und ab wann die Bühne aufgebaut wird? Konnte dazu bisher nix finden..
Ja natürlich..Finde die Meinung auch nicht verkehrt.
Sowas kann ja durchaus auch nach hinten losgehen,wenn ein Beitrag
dann total abstürzt.
Gedanken machen(im stillen Kämmerlein) sollte sich aber grundsätzlich
jeder Teilnehmer.Für den Fall der Fälle.
Die man vielleicht mal alle paar Jahre aktualisiert.
Aber ich fande da Norwegen da letztes Jahr etwas hochnäsiger.
Als man meinte,mehrere potenzielle ESC-Sieger beim MGP zu haben.
Also zumindest ist schon die Halle übergeben worden.
Hatte da letztens nen Tweet bei X gesehen.
Früher gab es mal nen Blog darüber.
Die Wahrscheinlichkeit, dass die Schweiz den ESC gewinnen kann, war mMn selten so hoch, wie dieses Jahr. Wäre ihnen echt mal zu gönnen, zumal sich der Song angenehm von der Masse abhebt.
Sollte es soweit kommen, wäre Zürich wohl am wahrscheinlichsten. Bern fände ich aber auch ganz charmant, war schon mal dort, (allerdings schon ein paar Jährchen her😅). Hat mir sehr gut gefallen.
Also momentan hat Nemo eine 21% Chance zu gewinnen, 6% mehr als Kroatien. Dass die Schweiz gewinnt, wird immer wahrscheinlicher.
Nein, das ist nicht so und Wetten haben nichts mit Mathematik zu tun. Mensch Leute, wie oft muss man das noch sagen. Irgendwann schauen einige keinen ESC mehr, weil sie meinen, der Sieger steht vorher schon fest.
Aber eine Woche vor dem ESC kann man auf die Quoten vertrauen
Ja, eine Woche. Aber NICHT Anfang April…
Muss man aber nicht, 😉
Ich kann mir echt nicht vorstellen, dass dieser anstrengende Song außerhalb der Bubble groß ankommt.
Stimmt. Lieber BL der Live überhaupt nicht überzeugen kann.
Gesanglich nicht schlechter als Käärijä, und der war weit hinter Loreen in den Wetten, der hat aber nur recht knapp nicht gewonnen. Ist kein Song bei dem man die ganz großen Sangeskünste braucht.
Ich lebe zwar in der deutschsprachigen Schweiz, aber mir wäre Genf mit abstand am liebsten auch wenn ich finde das man sich darüber noch überhaupt keine Gedanken machen soll. :)))
Gedanken machen ist nicht verkehrt, nur sollte man nicht unbedingt öffentlich darüber reden.
Genauso sehe ich es auch,Rainer,man sollte da erstmal zurückhaltender sein.Ich bin da ja echt ein wenig abergläubisch, nach dem Motto,wenn man zu oft vom schon fast sicheren Sieg spricht,geht es ganz oft schief.
Andersherum zählt Nemo jetzt zu den absoluten Favoriten, das erzeugt natürlich Druck auf allen Seiten,positiv wie negativ.
Reichen würde es aber allemal, wenn man den Austragungsort öffentlich diskutiert, wenn er dann auch gewonnen hat.
Sorry,ich habe schon wieder „er“ geschrieben, da muss ich mich erst dran gewöhnen 🫢
Geht mir auch so, ich hab noch niemanden kennengelernt, der/die sich als non-binär identifiziert. Darum benutz ich einfach immer den Vornamen.
Obwohl es natürlich ein traum wäre. Der esc 2025 in der joggeli-halle zu basel, 500 meter neben unserem haus.
Richtig daran glauben tu ich aber nicht. Ganz einfach weil ich denke, dass nemo aus den süd-östlichen und östlichen ländern praktisch keine punkte bekommt und ein sieg ist so fast unmöglich ist.
Warum sollte er aus den von dir genannten Ländern keine Punkte bekommen?
Conchita hat bei ihrem ESC-Sieg 2014 auch sehr viele Punkte aus Osteuropa bekommen. 😀
Genau das meine ich eigentlich auch. Ich würde sogar sagen, dass gerade die ZuschauerInnen und Juries aus Osteuropa was übrig haben für besondere Inszenierungen.
Wir sind weit vor den Proben. Also ich gehe mit Sicherheit davon aus dass die Schweiz nicht gewinnt. Außer wahnsinnigen Briten und Esc Bubblianern geht aktuell keiner ins Wettbüro.
Daher immer schön langsam mit den jungen Pferden.
Ich unterstütze deine Aussage sehr, dass man jetzt noch keine großen Rückschlüsse aus den Wettquoten ziehen sollte.
Nur: Auch in der ESC-Woche werden lediglich Briten und Leute aus der Bubble Wetten abgeben. Alleine schon, weil solche Glücksspiele in den meisten Ländern verboten sind und das Thema für die Mehrheit der Bevölkerung einfach zu nerdig ist. 🙂
Das wird ganz sicher nicht passieren.
Die Odds sind nahezu immer extrem Bubble-Lastig und verschieben sich nur kurz vorm Finale etwas mehr in Richtung Realismus.
Oder… zumindest nicht mit diesem Auftritt/Kleid. Sieht ganz ehrlich so aus, als hätte sich ein erwachsener Mann ein Kleid für ein Baby angezogen – aber leider nicht ironisch.
Das dürfte die meisten Leute außerhalb der … ähm… „politisch korrekten“ Bubble doch zu sehr verstören.
Der Song selbst gefällt mir persönlich sehr gut, und offenbar passt die Stimme auch live. Aber ich kann mir auch vorstellen, dass diese Art von Song den meisten Leuten dann doch zu anstrengend ist.
Also, auch wenn sich die Jury wie üblich schon im Voraus auf einen Sieger einigt (#AbolishTheJury btw, oder zumindest #ReformTheJury), kann ich mir nicht vorstellen, dass das Publikum da mitzieht.
Da würde ich eher auf Italien oder Ukraine wetten.
Die dürften weder Jury noch Publikum total vom Hocker reißen, aber beide potentiell genug für einen Sieg erreichen.
Zwei mal Zweiter wird dieses Jahr eher den Sieg holen als ein mal Erster + ein mal Achter oder so.
Darum ist ja der erste platz bei den odds ein kleiner vorteil. Man redet jetzt schon über ens und viele werden wissen um was bei “ the code“ geht, auch ausserhalb der bubble.Und ens wird sicher bei den allermeisten sendern im vorlauf zum esc speziell erwähnt.
„viele werden wissen“ „man redet“
Nur innerhalb der Bubble.
Die weitaus meisten Voter hören einen Song zum ersten Mal im Finale.
Da muss man manchmal ein paar Schritte Abstand gewinnen und verstehen, dass die Leute, die sich auf Seiten wie dieser herumtreiben oder selbstständig ESC-Songs auf YouTube, etc. aufsuchen oder sich in irgend einer Weise mit Wetten beschäftigen, eine absolute Minderheit sind.
Unter anderem deshalb ist ja auch die Liveperformance so wichtig.
Songs, die einem erst nach mehrmaligem Hören ans Herz wachsen haben beim ESC nie wirklich eine Chance.
Im Gegenteil, die Odds sind extrem realistisch, wenn man bedenkt, dass sie den Sieger in den letzten Jahren stets korrekt vorhergesagt haben und pro Semifinal mindestens 8 von 10 Qualifikanten richtig hatten.
Der einzige Unsicherheitsfaktor ist der aktuell noch frühe Zeitpunkt.
Der Zeitpunkt ist doch auch der große Kritikpunkt. Maneskin und Conchita gingen erst nach dem Semi auf Platz 1 der Wettquoten und jetzt haben wir noch 5 Wochen bis zur ESC-Woche.
Es zweifelt ja keiner an, das die Quoten kurz vorher Aussagekraft haben. Aber jetzt halt eher eingeschränkt.
Die Wetten lagen mit Ausnahme von 2021 immer richtig zum aktuellen Stand.
Und durch die Wetten wird Hype erzeugt, es wird viel über den Song und die Person berichtet.
Nemo wird polarisieren und auffallen.
Das Kleid ist auch kein Nachteil, ganz im Gegenteil.
Vor 10 Jahren hat ja auch Conchita Wurst gewonnen…
Die Jury hat eigentlich selten einen klaren Sieger.
Mit Ausnahme von Loreen waren das nie große Abstände und unter 300 Punkten an Platz 1.
Das Publikum hat dann häufiger einen eindeutigen Favoriten.
Ich glaube aber auch dass es eng wird, aber von Top 5 im Televoting geh ich auch aus.
Und ich würde auch auf Italien oder Ukraine als Sieger tippen, sollte es nicht die Schweiz werden
Sicher?
Ohne es jetzt schwarz auf weiß zu haben würde ich behaupten, dass Salvador Sobral und Conchita auch erst ganz kurz zuvor nach oben gegangen sind.
Und dem Kleid würde ich auch nicht zu viel Gewicht geben. Wenn der Song und die Inszenierung stimmen wird am Ende nicht der Modegeschmack die entscheidenden Punkte ausmachen.
Ich hab mich auch auf die letzten 7 Jahre bezogen.
Klar, Conchita, Jamala und Salvador waren nicht auf 1.
Aber schaut man sich die Wetten Stand April seit 2018 an, dann lag zu dem Zeitpunkt fast immer der spätere Sieger vorne.
2018 konnte Zypern erst in der Finalwoche Israel überholen aber im April war Israel klar auf 1.
Beim Outfit scheiden sich die Geister. Am Ende wird es nicht daran scheitern oder deswegen gewinnen.
Sicherlich gäbe es bessere Optionen, aber das, was Nemo getragen hat beim Auftritt im SRF hat einfach zu Nemo gepasst und Nemo hat sich darin wohlgefühlt. Und auf sowas kommt es an
Conchita hatte aber auch eine einzigartig tolle Stimme und auch ein super Kleid.
Und wenn man ehrlich ist in dem Jahr auch nicht viel Konkurrenz.
In diesem Fall ist die Stimme gut, aber nicht herausragend und das Kleid ein schlechter Witz.
Und recht viel Konkurrenz.
Das mit dem aktuellen Stand stimmt schlicht nicht.
Die Quoten ändern sich fast immer noch recht stark nach den Semis.
Natürlich ändern sich die Wetten ständig. Aber:
Stand April waren die Favoriten der Buchmacher Loreen; Kalush, Destiny, Duncan, Netta – bis auf 2021 immer der spätere Sieger – davor wars paar Mal nicht so, aber man sieht, die Wetten liegen immer seltener daneben
Conchita sah toll aus, Nemo hat aktuell (Madrid) ein Outfit bei dem ich eher an Baby und Windelfetisch denke als an toll. Das muss dringend zum ESC besser werden, auf mich wirkt es lächerlich.
Nahezu immer Bubble-lastig
Ach so, also auch 2015, 2018, 2019, 2022 und 2023?
Und was meinst du mit „politisch korrekt“, gehörst du auch zu den Leuten, die alles als „woke“ abstempeln? Und welchen Mann meinst du? Nemo ist non-binary.
Nemo wird für die Schweiz den ESC hoffentlich gewinnen. Stand jetzt halte ich das auch für sehr realistisch.
Ich wäre dann für Zürich als ESC-Gestgeberstadt. Bei meinen Aufenthalten in der Schweiz und den Gesprächen, die ich mit den Schweizern (m/w/d) führte – sowohl in Zürich selbst als auch in bspw. Zermatt oder Fribourg – wurde mir unisono gesagt, dass Zürich schweizintern als die internationalste und kosmopolitischste Stadt betrachtet wird.
By the way: Weil meine Gesprächspartner (m/w/d) doch relativ schnell merkten, dass ich aus Deutschland komme wurde mir auch sehr oft bestätigt, dass die Züricher (m/w/d) als die Deutsche (m/w/d) in der Schweiz gelten. Dieses Klischee wird auch in der Schweizer Comedyszene sehr häufig kommuniziert.
Abschließend noch folgendes: Die Schweiz arbeitet präzise wie ein Schweizer Uhrwerk und sehr professionell, wenn sie bereits jetzt mit einer möglichen ESC-Planung anfängt. 😀
Bizarre Fragestellung, da Deutschland klar gewinnen wird.
Großer Fratello, du bist doch für Frankreich. Oder habe ich dasd jetzt falsch in Erinnerung ?! 😀
Ich bin klar für den Habibi. Ich finde das wirklich sehr ergreifend, vor allem wenn er vom Mikro zurücktritt und auf a Capella geht. Ist wie MM, Ich bin schon länger Fan, super Sänger und Bühnenpräsenz.
Ich glaube ich hätte ein Zwinkeremoji hinter mein Posting machen sollen. Natürlich weiss und wusste ich wer dein Favourite dieses Jahr ist.
Dachte ich mir, fratellino 😃
Zwischen Euch scheint es ja auch eine Entwicklung wie weiland zwischen Deutschland und Frankreich zu geben. 😉
Hand in Hand in Verdun?
Schrägerweise gibt’s da meine ich nur das eine Foto und kein Video. Wäre interessant zu wissen, ob das geplant war oder wer die Initiative ergriff.
Ok, aber es sind ja noch anderthalb Monate, von daher.
Ne. Das erste Halbfinale ist in genau einem Monat.
Basel wäre für mich als Freiburger genial. Allerdings hoffe ich ein Austragungsland mit geringerem Kostenniveau, damit Länder wie Montenegro und Nordmazedonien zurückkehren und nicht noch mehr Länder aussetzen. Sonst brauchen wir nächstes Jahr nur ein Halbfinale, wenn die Schweiz gewinnt 😀
Wo lag der/die Sieger:in am 4. April in den Odds?
2023 – Tatoo – 1. Platz
2022 – Stefania- 1. Platz
2021 – Zitti e buoni – 5. Platz
2019 – Arcade – 1. Platz
2018 – Toy – 1. Platz
2017 – Amar pelos dois – 5. Platz
Die Fixierung auf die Wettquoten ist dieses Jahr besonders schlimm, dauernd gibt’s dazu Updates – und beeinflusst zweifellos so manche Juroren.
Die Juroren werden natuerlich dadurch beeinflusst, aber wie ist mit den einfachen Zuschauern? Da bin ich nicht so sicher.
Meine Frage (an Trevoristos?) waere: Wie viele „Televoter“ (prozentual) werden nur am Finalabend die Songs erstmal hoeren? Zuschauer eher viele, aber Televoter?
Ich glaub die meisten Zuschauer haben keine Ahnung von den Wettquoten. Das ist ja sogar beim Calcio so und das verfolgen viele mehr.
Aber die Berichterstattung der bubblefernen Journaille berichtet seit Jahren als Pflichtinfo und mangels tieferem Interesse an dem Event nur noch über die aktuellen Wettquoten und den daraus resultierenden vermeintlich Siegenden. Und das nennt man dann Self-Fulfilling-Prophecy.
So sieht es aus. Man beschäftigt sich aber, wenn, dann eh nur mit dem heimischen Beitrag. Leider ist es bei den Wetten so, dass dort eben auch auf das eigene Land gesetzt werden kann. Das verfälscht natürlich das Ergebnis, vor allem, wenn das Wettaufkommen noch gering ist
Ich denke (leider) schon, dass die von den Quoten wissen, weil das ja oft auch von den Kommentator*innen erwähnt wird und außerdem bekommt man ja mit wenn bei einer Hand voll Beiträge die Halle einfach explodiert.
Und die Medien berichteten ja auch im Vorfeld über Favoriten, also ich glaube schon dass das nicht unbemerkt ist
Aber klar, die Juries beeinflusst das mehr.
Zumindest den Hype.
Das hat glaube ich Finnland letztes Jahr sehr geholfen, weil das ja doch ein untypischer Jury-Beitrag ist und entsprechend Top 5 (positiv) sehr überrascht – leider leider, aber wir kennen ja die Vorlieben der Juries
das ist nicht schwer zu beantworten. Es wird eine ‚minimale Zahl‘ sein, die nen ausländischen Beitrag vor dem Finale schon mal gehört haben. Auf jeden Fall werden es zum ersten HF weit mehr als 90% sein, die nie was vorher gehört haben. In bestimmten Ländern tippe auch auf bis über 99% (zb Italien und UK und Frankreich). Eine ganz winzige Zahl (0,2%?) wird sich gar mit ALLEN Beiträgen pre-final beschäftigt haben. Schätze mal selbst hier gibt es davon reichlich viele.
Was man aber nicht sagen kann ist, wie hoch der Vote Anteil derjenigen ist, die sich vor dem Finale mit den ausländischen Beiträgen beschäftigt haben.
Grad in den HFs dürfte der Anteil derjenigen, die sich mit mindestens einem ausländischen Beitrag ‚beschäftigt‘ haben deutlich höher sein, als im Finale. Ich gehe davon aus, dass solche Personen einen erhöhten Votingimpuls haben (also mehr Stimmen abgeben, als Otto Normalo). Otto Normalos sind eher stimmgeizig.
Bei den HFs ist das von großer Bedeutung.
4%, die 20 Votes abgeben haben nunmal fast so viel Bedeutung, wie 96%, die nur einen Vote abgeben.
oder
2%, die 20 Votes geben und 10%, die 10 Votes abgeben, zu 88% mit einem Vote, ergibt dass die 12% Minderheit ein Votinggewicht von hohen 61% hat.
Das Beispiel u.a. Teya & Salena ist klarer Beleg für starke Differenzen zw HFs und Finale. Sämtliche anderen HF1 Qualifikanten des AT HFs, die im HF DEUTLICH HINTER AT lagen konnten im Finale im Televote an AT VORBEIZIEHEN, obwohl AT im HF ja sehr starker Zweiter wurde.
Der HF1 Sieger landete im Final-Televote nur, meine ich, 1 oder 2 Plätze vor AT. Die Juries schienen die HF Ergebnisse ‚gerochen‘ zu haben….^^
Leider leider wird nie mitgeteilt, wie eigentlich das Abstimmverhalten je Song und je Abstimmereignis ist (z.b. die Stimmanteile durch Bulk-Votes und Single-Votes) usw.
Meine jüngere Verwandtschaft, die am studieren ist, hat von Joost beiläufig was mitgekriegt, aber sonst nichts. Die konnten mir zu Ostern nichtmal aus dem Stehgreif sagen, wer mit was für Deutschland nach Malmö fahren wird. Das ESC Finale gucken die aber. HFs aber nicht. Die stimmen auch ab. Natürlich nicht mit 20 Stimmen.
Wo lag der Sieger Ende April in den Odds?
2014 – Conchita – 10. Platz…
Wo kann man das noch sehen?
Interessanter Fact. Aber ganz ehrlich wir haben jetzt bereits den dritten Leader nach Ukraine und Kroatien. Wenn die Proben laufen wissen wir alles. Die Show und die Gestaltung des Auftritts werden das Ding entscheiden. Nix anderes. Es wird auch darum gehen die „Normalos“ zu überzeugen. Ich denke da immer an den Italiener mit dem Affen damals wann war das, der war ewig lang vorne vorher und wurde dann Achter. Das finde ich als Vergleich ziemlich passend.
Italien wurde 2017 Sechster.
Danke…ich kann mir sowas nicht merken. Meistens kriege ich die ersten drei hin und dann wird’s bröckelig …was macht der Mann heute, verkauft er Pizza in Palermo 😆😂oder ist er noch beliebt in Italien weiß das wer …meistens tauchen sie ja beim San Remo wieder auf….das ist dann natürlich alles viel besser als beim Melo ich weiß doch
der ist immer noch beliebt.
2020 war auch beim Festival di Sanremo wieder dabei (2er). Dieses Jahr auch, aber als Gast beim Cover-Abend
Nicht wirklich. AU letztes Jahr im HF eindeutiger Votingsieger im Finale zumindest beim Televote in den Keller gestürzt. AT ebenso. AT im HF Telvote fast alle hinter sich gelassen, im Finale genau umgekehrt. Auftritte waren gleich. Wie erklärst Du Dir das denn dann?
Vielleicht Startnummerproblematik bei Österreich…Australien fiel nicht wirklich mehr auf im Finale, da gingen die Punkte alle an Finnland…ich könnte mit Australien eh nix anfangen, das Semi war auch irre schwach
Wenn das immer nach der Logik 5 – 1 – 1 – 5 – 1 – 1 geht, kennen wir unseren Sieger: Momentan ist Joost auf der 5.
Ich wuerde auch auf Joost tippen…. 🤔
Da warst du schneller, und Joost wär auch mein Lieblingssieger dieses Jahr
Ich wäre mit Platz 1 (Schweiz) und Platz 5 (Niederlande) sehr zufrieden 😂
5-1-1-5-1-1….
also gewinnt 2024 der 5-Platzierte in den Odds
Niederlande!!!!🤩
Wow…echt zuverlässig würd ich sagen
Auf Twitter zumindest wird sich nicht über einen Sieg aus Schweiz gefreut, das Heizöl teuer und die Fans sich überlegen, wie man finanziell eine Woche oder so dort überlebt.😅
Sollte die Schweiz tatsächlich gewinnen, werden die Verschwörungstheoretiker behaupten, das Ergebnis sei lange abgesprochen gewesen. 😉
Ein echter Verschwörungstheoretiker wird das IMMER behaupten, egal wer gewinnt 🙂
Möglich,halte die Schweiz aber nicht für den Topfavoriten.
Aber gut das man sich schon Gedanken macht.
Ist dieses Jahr endlich mal wieder spannend.
Ja.
Könnte mir vorstellen,das es selbst am Samstag keinen eindeutigen Favoriten gibt.
Ist doch mal ne schöne Abwechslung nach den beiden vorherigen Jahren.
Ich weiß nicht, ob es irgendjemand schon erwähnt hat, aber falls die Schweiz gewinnen sollte, wäre die Schweiz von den D-A-CH Ländern das Land, welches den ESC am meisten, also dreimal, gewonnen hat. Bisher haben ja Schweiz, Österreich und Deutschland jeweils 2 Siege auf ihren Konto.
Italien hatte 2016 auch groß geplant, weil man sicher war, Francesco Gabbani gewinnt das Ding. Und doch wurde es nur der sechste Platz und es ging ein Jahr danach nach Portugal. Man sollte vlt. erst einmal den 11.05. abwarten, bevor man in die Planung geht. Ich finde es schon sehr überheblich.
Das war 2017.
Sorry 🙂
Dass man sich unter den aktuellen Umständen (Wettquoten) bereits im Vorfeld mit dem Thema auseinandersetzt, finde ich völlig richtig. Es sind jetzt noch rund 5 Wochen bis Malmö und im Falle eines Sieges würde es ziemlich Schlag auf Schlag gehen.
Objektiv betrachtet kommt nur das Hallenstadion in Zürich (Oerlikon) infrage. Das ist die grösste Halle in der Schweiz, welche so gut wie alle Indoor-Grossanlässe und Konzerte ausrichtet. Sie bietet Platz für ca 13’000 Besucher*innen und ist hervorragend an den ÖPNV angeschlossen und bietet genügend Übernachtungsmöglichkeiten.
Zürich ist auch durch den Flughafen am besten angebunden.
Da Zürch eine wichtige Finanzmetropole ist hat der Flughafen auch sehr viele Direktverbindungen in alle Welt auch wenn die Stadt selber ja mit so 430 000 Einwohnern nicht soo riesig ist. Berlin dagegen ist als Millonenstadt deutlich schlechter angebunden was den Flugverkehr angeht, man muss aber auch sagen dass durch die Teilung die Stadt nie ein wichtiges Drehkreuz werden konnte.
Sorry für OT, interessiere mich in letzter Zeit ziemlich für Flughäfen und Airlines. 😅
Finde auch, dass das ein spannendes Thema ist. Ich musste ne Zeit lang öfter beruflich nach Genf und die Verbindungen waren oft ein Krampf.
Von wo denn?? Düsseldorf?? Oder Köln Bonn??
Von Düsseldorf gab es ja vor Corona auch einige Langstreckenverbindungen, besonders nach Asien da es dort ne große japanische Gemeinde gibt. Jetzt muss man wenn man groß außerhalb von Europa verreisen will erst nach Frankfurt oder München.
Köln, manchmal auf DUS ausgewichen. Wo man dank der Japan-Connection sehr viele gut Sushi-Läden hat. Das ist jetzt aber auch das einzig positive, das ich über DUS sagen kann 😘
Mich würde ja Malaysia irgendwie reizen, leider gibt es da schon seit Jahren keine Verbindung mehr von Deutschland aus, müsste wenn ich nicht umsteigen will entweder nach London (Malaysia Airlines) oder Amsterdam (KLM), auf einen Umstieg in der Golfregion habe ich nämlich gar keinen Bock.
Na ja, geht erstmal im Juni nach Lanzarote. Von München hat man ja auch ne sehr gute Auswahl was Ziele angeht.
Eine sehr gute Freundin hat ne Zeit lang in Malaysia gewohnt, sie fand das ganz toll und die Leute super nett. Ich muss auch mal Sommerurlaub planen, wird vermutlich wieder Barcelona oder Nizza.
Habe da auf YouTube einige Videos über die Streetfood-Märkte dort gesehen. Das sieht alles so lecker aus, vor allem hat man da ne große Auswahl da Malaysia ein Vielvölkerstaat ist und dort viele Menschen chinesische oder indische Wurzeln haben, also kann man sowohl ne Pekingente futtern und direkt danach ein Fischcurry.
Leider ziemlich homophob.
Na ja, da gibt es aber auch in Europa so manche Ecke.
Möchte dort auch nicht leben, aber so einmal möchte ich da schon hin. Hoffe mal Lufthansa nimmt die Strecke nach Kuala Lumpur irgendwann wieder auf.
Singapur als Umsteige soll easy sein.
Wie gesagt, würde das lieber an einem Stück machen.
Bevor es mich aber nach Asien verschlägt gibt es noch einige Städte in Europa die ich gerne sehen würde, Budapest oder Amsterdam wären da bei mir vorne.
Amsterdam ist super, eine meiner Lieblingsstädte, kann ich 100 pro empfehlen. Wenn Du hingehst, sag Bescheid, ich kann Dir da n paar Tips geben. Budapest ist auch cool aber die Regierung geht natürlich gar nicht. Prag ist ne gute Alternative.
Wobei in Budapest das liberale Ungarn noch recht lebendig ist, in der Provinz sieht es da schon anders aus.
Welche Tipps?? Hat es etwas mit einer gerade erst in Deutschland legalisierten Substanz zu tun?? 😉
Restos, Hotels, Kultur. Die Coffeeshops sind easy zu finden. Wie soll das eigentlich bei uns ablaufen wg Verkaufsstellen? Apotheke? Shisha Bar?
Keine Ahnung, habe nicht vor das zu konsumieren.
Wir können ja auch gerne gemeinsam Amsterdam unsicher machen. 😉
Wäre cool! Stadt würde Dir auch gefallen, die Leute sind super relaxt.
Solange es nicht wie bei Hangover endet gerne. 😉
Und die Verbindungen vom Flughafen zum Hallenstadion (Oerlikon) sind super. Ohne Umsteigen, 8 Minuten.
Sehr gute Argumente.
Neben deinen Fakten würde ich noch gerne ein emotionales Argument erwähnen, das für Zurüch spricht.
Die LGBTQ-Community in Zürich ist auf eine sehr freundliche Art wahnsinnig stolz darauf, dass der erste Chrostopher Street Day in Europa 1979 stattfand – und dies nicht etwa bspw. im liberalen Kopenhagen, toleranten Amsterdam oder kosmopolitischen London, sondern in Zürich.
Hallenstadion wirkt echt realistisch. Es gibt keinen Ankermieter (bis 2022 wurde dort noch regelmäßig Eishockey gespielt) und für April/Mai 2025 wurde noch nichts angekündigt, was nicht noch verschoben werden könnte (bislang nur Twenty One Pilots).
naja die paar Wochen hätte man aber auch warten können. Die machen den Braten doch nicht fett.
Über Nemo wird übrigens auch im Kroatischen Fernsehen berichtet:
Ich befürchte ja eine Art „Blanca-Paloma-Effekt“. (Bubble findet es super, dem Durchschnittszuschauer ist es zu sperrig)
Mal sehen, wie das Staging so ist.
Da sehe ich eher Norwegen oder Portugal dieses Jahr.
Aber wer – außer Portugiesen – hypt denn Grito? Ich habe bisher den Eindruck, dass es von der Masse eher als Schnarchnummer wahrgenommen wird…
Genau das erwarte ich auch! „Leicht verdaulich“ ist The Code ja nun mal nicht, wenn du das erste Mal reinhörst, ist es erstmal n Brett…
Waren Toy und Zitti e Buoni „leicht verdaulich“?
Ich sehe den Effekt eher bei Griechenland
Spannend ist auch, dass die Idee für den ESC in der Schweiz entstanden ist. Die Idee zum „Grand Prix Eurovision de la Chanson Européenne“ kam 1955 von Marcel Bezençon, dem damaligen Generaldirektor der Schweizerischen Rundfunkgesellschaft (SRG) und Vorsitzenden der Programmkommission der Europäischen Rundfunkunion (EBU). Somit wäre es doch schön, wenn der Contest nach genau 70 Jahren wieder mal im „Geburtsland“ stattfinden würde.
Hier noch mehr Infos zur Entstehung (Wikipedia) https://de.wikipedia.org/wiki/Eurovision_Song_Contest#Geschichte
Meine Endgültige Top 5
Schweiz 🇨🇭 Winner 90%
2 Ukraine 🇺🇦
3 Frankreich 🇫🇷
4 Niederlande 🇳🇱
5 Italien 🇮🇹
schön und gut, aber WIE GENAU wird deine Vote-Verteilung denn sein? Länder zu platzieren, denen man dann keine Stimme gibt? Ist im Grunde sinnfrei. Zwar schön als Folklore. Aber mehr nicht. Es geht um die Stimmen! Wie sie Voten wollen posten hier ja immer erstaunlich wenige der Commentaristas.
Um deine Rangfolge mit Stimmen zu untermauern, würde die Schweiz gar nicht auf 90% kommen können.
IT 1 Vote
NL 2
FR 3
UA 4 Votes
Mehr als 40 Stimmen wirst du doch wohl nicht abgeben können. Bei 40 wären es für CH 75%.
Bei 20 nur 50%.
🙂
Wenn es nur dein Prognosentipp ist, will ich aber nichts gesagt haben 🙂
Au weia, ganz schön voreilig. Wer zu dem jetzigen Zeitpunkt wirklich was auf Wettquoten gibt, kennt den ESC nicht besonders gut 😂 Interessant wird es frühestens mit dem Probenbeginn in Malmö und das wird auch der Zeitpunkt sein, wo sich mehr als nur die Resonanz der Bubble in den Quoten spiegeln wird.
Der Hype erinnert n bisschen an den Werdegang eines gewissen Herrn, der zweimal als Top Ten Kandidat gehandelt wurde und zweimal nicht über einen dritten Platz im Vorentscheid herauskam…
Ich weiß die Antwort…..es ist Bernhard Brink😆😂
Das SRF steht seit geraumer Zeit unter politischem Druck von konservativer Seite. Unter anderem werden auch immer wieder die Kosten angeprangert.
Ich denke, das ist der Grund, warum das SRF jetzt so offen über eine eventuelle Austragung nachdenkt und kommuniziert.
Nach allem, was man die letzten Jahre rund um den ESC gehört hat (mit Volksabstimmungen, die das Budget sehr hart beschneiden wurden) würde ich es der Schweiz sogar zuzutrauen, dass am Ende keiner das Geld aufbringen will.
Bei einem schweizer Sieg könnte es also eine echte Zitterpartie werden, ob der SRF dann überhaupt ausrichten kann/darf.
die ‚Halbierungs‘-Volksabstimmung ist quasi durch (also mehr als 100.000 Unterschriften wurden eingereicht, die für eine Volksabstimmung nötig waren, müssen aber noch verifiziert werden). Bei der Abstimmung, die schon 2025 stattfinden kann, geht es um eine Absenkung des Rundfunkbeitrages von 335 CHF pro Jahr auf 200 CHF (das ist das deutsche Niveau von 220 €). Es geht da um 500 Mio €. ‚Witzig‘ wäre es, wenn die Volksabstimmung ne Woche vor dem ESC stattfindet und auch noch durch käme.
Stoppt diesen Umsinn. Für Normalmenschen untragbar
Was sind denn „Normalmenschen“? Ich finde den Song auch grauenhaft, aber das macht mich jetzt nicht „normaler“ als Menschen, die den gut finden.
„Normal“ ist so ziemlich das letzte, das mir einfällt, wenn ich Deinen Namen höre … 😉😍🥳
Wie definierst du „Normalmenschen“ ?
Du wirst es ja nicht für möglich halten, aber auch ich sehe mich als normalen Menschen an.
Bestätige ich. Was ist das für ein Typ, hab ich noch nie hier gesehen.
Um es einmal mit der berühmten „Schmidt Schnauze“ zu beurteilen, als er in einer Bundestagsdebatte einem CDU-Parlamentarier (m/w/d) die Leviten las:
„Bei Aussagen von so Leuten wie Ihnen entfaltet sich mein rhetorisches Talent.“
Deswegen sieh es positiv, wenn irgendwelche unbekannten User (m/w/d) hier auftauchen und solche Statements vom Stapel lassen. 😀
Schmidt, Wehner, v Weizsäcker – damals hatten wir noch Politiker, die gute Rhetoriker waren. Heute haben wir einen Kanzler, der vermutlich stillschweigend mault bei ‘nem 1-on-1 mit Macron oder Biden. Na ja immerhin fantasiert er nicht über “Blutbäder” wie Trump.
Du hast deine „Landesmutter a.D.“ Heide Simonis vergessen. Ich war ein großer Fan von ihr und bin es auch heute immer noch.
Die hat rhetorisch wirklich jeden in Grund und Boden geredet. Ein Jörn Kubicki hatte gegen Heide Simonis keine Chance und eine Egozentrikerin wie Marie-Agnes Strack-Zimmermann hätte eine solche noch viel weniger.
Heide Simonis hat dein Bundesland SH wirklich ökonomisch nur zum positiven verändert. Als studierte Diplom-Volkswirtschaftlerin hatte sie auch die erforderliche Weitsicht dafür.
Heide Simonis wurde von unserem damaligen Ministerpräsident aus BaWü Erwin Teufel in seiner Engstirnigkeit sowas von lächerlich gemacht. Der hat sie wirklich zu keiner Zeit Ernst genommen.
Aber hätte Heide Simonis die Wirtschaft in SH nicht zu einer ökologischen Wirtschaft transformiert, indem sie Windräder auf dem Land sowie Off-Shore-Anlagen in der Nord- und Ostsee etabliert hätte, dann müsste das alles Daniel Günther jetzt machen. Vor allem hat sie das zu einer Zeit gemacht, als von einer Bundesregierung dafür keine finanzielle Unterstützung kam. Am wenigsten von einer CDU / CSU / FDP-Bundesregierung, die ja bis 1998 an der Macht war. Deswegen stand SH so Anfang der 2000er Jahre finanziell echt am Abgrund, da sie alles aus dem landeseigenen SH-Haushalt finanzierte. Das war wirklich alles sehr weitsichtig und klug gehandelt von ihr.
Simonis was – wie eigentlich das alle Politiker – für 2 Amtszeiten gut. Nachher kamen dann “Was wird aus mir?” Und die Tanzsendung. SH hat sich politisch sehr gemacht. Ich bin ja mit Stoltenberg und Barschel aufgewachsen und dann kam die Wende. Sogar Günther finde ich ok.
Selbsternannte Normalmenschen sind in der Regel gesellschaftlich untragbar.
Von daher, bleiben Sie weiter unglücklich 🤷♂️
„Umsinn“, ist das Dativ?
Was sind „Normalmenschen“ für dich? Leute die brav CDU, FDP und AfD wählen?
Sollte Nemo gewinnen, wird das nix mit Austragungsort Schweiz. Da muss erst mal ne Volksabstimmung her, ob man die Gelder dafür überhaupt ausgeben darf. 😂 Und da die Schweizer mindestens genauso begeistert dem ESC gegenüberstehen wie die Deutschen, könnt ihr euch das Ergebnis schon ausrechnen.
Spass beiseite.
Sollte Nemo gewinnen, würde ich mir Zürich als Austragungsort wünschen.
Ich wäre für Basel. Da bin ich in 2 Stunden und könnte mir Karten für eine Probe besorgen, um mal ein wenig ESC-Luft zu schnuppern. Die Shows selbst will ich lieber, wie immer, im Kreise von Familie und Freunden sehen.
Das letzte Mal, dass die Schweiz vor dem ESC auf Platz 1 der Wettbüros lag, war 2007 und das Ergebnis von damals kennen wir ja alle!
Nur wissen wir, dass Nemo im Gegensatz zu DJ Bobo singen kann😉
2021 war die Schweiz auch zwischendurch vor dem ESC auf 1
Oh oder Era stupendo….und was ist damit passiert Paolo Meneguzzi konnte mit Ryanair Handgepäck fliegen 😆war schnell wieder aus Belgrad zuhause.
Bitte BASEL🥳🥳🥳🥳🥳
Gefällt mir und sollte auf jeden Fall in der Top 10 landen.
Eigenwilliger Song. Als Gewinner kann ich mir das nicht unbedingt vorstellen, dazu ist es etwas zu sperrig und die Schweiz kann nicht auf so viele Nachbarpunkte hoffen. Die (auch) deutschsprachigen Länder sind meistens untereinander was die Punkte betrifft, meistens nicht sehr supportive.
Mir gefällt es jedenfalls.
Der Typ hat eine wahnsinnige Stimme und bezwingt die diversen Tonlagen, Kopf- und Bauchstimme schlafwandelnd sicher.
Eine Art Bohemian Rhapsody, die natürlich nach wie vor – auch wie Madonna s „Dark Ballet“ – nicht an Queens Original ranreicht.
Aber für den ESC – alle Achtung, was da aus der Schweiz kommt. Da kann die deutsche, wenn auch ebenfalls gut gesungene, Durchschnittsware nicht mithalten.
naja es ist eine internationale Musikproduktion, wie es aussieht ‚unter deutscher Leitung‘. Personen u.a. aus der Schweiz, Norwegen, Deutschland und UK sind an Songerschaffung beteiligt. Im Vertrieb und vertraglich gebunden ist der Song bei einem deutschen Plattenlabel.
Nemo ist gebürtiger Schweizer, er lebt aber doch in Berlin. Dazu sein zeitlich so passender, eklatanter Imagewechsel, der kein Zufall ist.
Markt für den Song und Nemo an sich soll allem Anschein nach Deutschland werden, doch nicht die Schweiz…ganz unbescheiden ist man.
Bissl Schweiz ist drin. Mehr aber auch nicht.. Es steht aber Schweiz drauf.
Klar sollte man vorbereitet sein, aber sowas macht man doch nicht öffentlich…
Das Fell des Bären und so…
Noch kein einziger Ton wurde in Malmö gesungen! Der Online-Wahlkampfes des ESC macht diesen für mich immer mehr selbst kaputt…
Basel besitzt mit der St. Jakobshalle und Zürich mit dem Hallenstadion eine für den ESC passende Arena. Genf hat die Arena de Genève und die Hauptstadt Bern die PostFinance-Arena als Austragungsort für den ESC.
Jepp, alles gut ich drücke Nemo alle Daumen.
Aber meins ist das nicht. Viel zu laut und exaltiert.
Aber man weiß ja nie 🤷♂️ auf was die Menschen stehen. Mit der Stimme könnten auch die Jurys im Finale Voten.
Ich bin da raus 😂🙋♂️
Off topic
Die Odds der Halbfinalen sind seit heute veröffentlicht.
Hab ne abweichende Meinung
Ich mag Nemo (bis auf das schäbige Outfit ;)) und seinen Song. Alle Nicht-ESC-Freaks (die ihn aber durchaus schauen), denen ich das bisher vorgespielt habe, fanden es schrecklich.
Ich glaub, Das wird der Conan Isiris Effekt.
Ins Finale wird Nemo es schon schaffen.
Conan hatte nicht so ne Fanbase….es wird der Effekt von diesem deutschen Künstler aus dem Vorentscheid, warte er hieß……ich hab’s gleich…
Jetzt übertreibt die Schweiz aber. Da wird man wohl sehr tief fallen wenn es letztendlich doch nicht so gut läuft.
Die Frage wo und wieviel es kosten wird, darf natürlich gestellt werden. Ich vermute, die ARD stellt sich die Frage jährlich aufs neue und kommt zu dem Schluss, dass wir nicht gewinnen dürfen, es könnte ja eine Übertragung eines DFB-Pokalspiels dabei draufgehen.
Trotzdem würde ich damit nicht „hausieren“ gehen, irgendwie fühlt sich das für mich falsch an. Der Bär ist ja nun wirklich noch nicht erlegt und es gibt noch genügend Anwärter auf den ersten Platz.
Was haben eigentlich alle mit dem Outfit von Nemo? Er wird ganz sicher nicht das tragen, was er bei der Pre-Party in Spanien trug, das war doch nur für einen Liveauftritt auf der Konzertbühne. Das Staging für den ESC ist noch geheim und ich könnte mir vorstellen, die Klamotte wird ein großer Teil der Inszenierung sein, da wird nicht einfach nur ein Tutu über die Jeans gezogen und er wird auch nicht nur unkontrolliert über die Bühne hopsen.
Und ich denke schon, dass die Wettquoten Einfluss auf den Sieger haben, sogar jetzt schon, da die Medien dadurch aufmerksam werden und in nächster Zeit immer mehr über den ESC und die Favoriten berichten werden. Und da wird sicherlich lieber über ausgefallene Acts geschrieben als über Teilnehmer*innen, die nicht durch Originalität oder Witz auffallen.
Gespielt wird letzten Endes aber doch aufm Platz. Beim Finale kann immer noch jeder von der Bühne fallen oder die Stimme verlieren und dann wars das mit dem Favoriten. Was ich natürlich keinem und keiner und they nicht wünsche. 😉
Die ARD braucht sich so eine Frage nie zu stellen, der NDR leistet eine sehr gute Vorarbeit alles zu verhindern was nur irgendwie eine Chance aufs Podest hat.
das ist abzusehen, dass es outfitmäßig krass werden MUSS. Alle Indikatoren weisen in diese Richtung. Glaub mal ja nicht, dass das alles ungeplant ist. Das ist Promo-Strategie. Kann mir deshalb nicht vorstellen, dass es beim ESC ein Ad-absurdum, also etwas Gegenläufiges wird geben können.
Twety4Tim (der beim gleichen Universal-Label ist, wie Nemo) Promo könnte das als erfolgversprechend geltende Vorbild sein. Zumindest unterschwellig. Gib ihm. Mehr ist mehr.
worüber sich wohl die deutsche Delegation Gedanken macht? Denen schlottern wahrscheinlich mal wieder die Knie vor der Bild Zeitung…
Die schweizer Blick hält sich mit Artikeln zu Nemo zurück bzw neutral. Es wird schon von einer internationalen und einträglichen Karriere Nemos fabuliert für die der ESC der Startschuss sein soll. Natürlich als Sieger.
SRG steht unter extremen Sparzwang hat aber ein Budget von 1,2 Mrd €, bei 7000 Beschäftigten (VZ 5500)
SRG Personalkosten: 54% des Budgets. Beim WDR (4200 Beschäftigte, 1,55 MRD Budget) z.B. sind es nur 32% an Aufwendungen für beim WDR beschäftigte Personen….
SRG pro Vollzeit 118.000 € Aufwendungen pro Jahr, WDR 119.000€.
SRG hat ein Drittel mehr Vollzeit-Beschäftigte, als der WDR, bei einem um 20% kleineren Budget. Stolze Leistung!
SRG kostet jeden schweizer Haushalt 335€ pro Jahr. Bei uns sinds nur 220€.
2025 könnte eine Volksabstimmung eine ‚Halbierung‘ erzwingen (genauer gesagt Reduzierung von 335 auf 200 Franken, also ‚deutsches‘ Niveau). Da käme der ESC natürlich zur Unzeit. Der ESC könnte dann so viel kosten wie fast zwei komplette Sendewochen des Haupt-TV Kanals vom SRG (15 Mio €).
Der schwedische öffentliche Rundfunk verfügt nur über 550 Mio€ Budget. Selbst nach Reduzierung hätte der SRG noch ein Budget von mind. 700 Mio €.
25Mio € waren die von Österreich 2014 angegeben Kosten der ESC Austragung. Dürfte sich heute bei mind. 30 Mio bewegen. Abzüglich der Einnahmen hat der ORF 2014 um die 15 Mio € tragen müssen (~60%). Weniger als 15 Mio werden es derzeit also nicht sein können.
HRT (Kroatien) hat ein Budget von nur um die 200 Mio €. 15 Mio kann der Sender nicht aufbringen. Wäre dann Bankrott.
Wow wie lange braucht man um sowas zu recherchieren…mich beeindruckt das….ich meine…wow…ich wusste gerade mal wie die Sendeanstalten heißen…arbeitest du in einer Statistikabteilung🤔enorm
Stimmt, ich bin immer noch damit beschäftigt, mich darüber zu freuen, dass der schweizerische Rundfunkchef wirklich „Schifferle“ heißt. 🙂
Es ist hier schon eine enorme Kompetenz vorhanden, sowohl in der Berichterstattung, als auch bei den Kommentatoren. Fein.
Bei allem Respekt für die Auflistung dieser Zahlen, können sie meines Erachtens nicht miteinander verglichen werden. U.a. weil vom Einkommen CH noch Steuern und Krankenkasse bezahlt werden muss, die Lebenshaltungskosten höher sind etc.p.p.
Vielen Dank für deine unermüdlichen Rechercheleistungen.
Am Ende ist eine ESC-Ausrichtung halt immer eine Prioritätenfrage. In Schweden sind ESC und Mello so bedeutend, dass keiner die Frage stellt. In Deutschland (zumindest in der ARD) gibt es genug Leute, die etwas zu sagen haben und da gönnt keiner dem anderen mehr Budget für irgendwas.
Der SRF mit dem von außen auferlegten Sparkurs hat die Diskussion halt in verschärfter Form.
Es würde daher bestimmt ein harter Kampf werden, eine ordentliche Finanzierung für das Event hinzubekommen. Andererseits wäre es natürlich auch ein Reputationsverlust, wenn jedes andere Land (ohne inländisches Kriegsgeschehen) einen ESC hinbekommt und ich denke, den will die schweizer Politik sich auch nicht ankreiden lassen. Irgendeinen Kulturfördertopf wird man dann nach langem Kampf schon finden.
Was selten bei den Zahlen einfließt ist die Wertschöpfung für die Region.
Das sind auch zig Millionen die natürlich erst mal dem Sender nichts in seiner Bilanz bringen, aber einen ordentlichen Boost für die lokale Wirtschaft darstellen.
Der wurde für Wien mit 27 Mio geschätzt
Damit bleibt auch ein Teil des ausgegebenen Geldes vor Ort.
Vom Gratis Image/Werbeeffekt der Veranstaltung mal ganz abgesehen
Wer erinnert sich nicht an Millstreet😍 ich war mal dort…dort hängen immer noch Tafeln am Ortseingang wo man an den ESC 93 erinnert, mehr als 30 Jahre später. Ganz nett gemacht…also ich finde so etwas hat immer Charme …aber die Kosten….die werden halt immer höher, wie Kroatien so etwas finanziert bekommt. Keine Ahnung.
Ich glaube allerdings es wird die Niederlande. Fänd ich jetzt drüber, den Europapa, aber die Halle wird das komplett durchfeuern….das ist vom Konzept eigentlich besser als Finnland letztes Jahr. Auch wenn ich das nicht vergleichen will.
…… abzüglich der 17 Millionen Euro die laut http://www.blick.ch Wien zum Budget dazu gesteuert hat, also der Werbeeffekt reduziert sich, aber ist wohl da.
Die Schweizer schaffen das Budget schon. Sie haben ja auch den Ruf mit Geld gut umgehen zu können. Und ich wette, dass sich bei den diversen Kosten Positionen auch signifikante Einsparungen finden können.
Warum muss die Veranstaltung Jahr für Jahr immer größer, immer teurer, immer gigantischer, immer technisch aufwendiger gemacht werden?
Natürlich muss sich der ESC nicht zwingend in diese Richtung entwickeln.
Aber will man als eines der reichsten Länder der Welt eine Außenwerbung auf Spar-Flamme präsentieren, wenn alle anderen Europäer es pompös hinbekommen?
Lissabon 2018 hat ja versucht, die Kosten etwas zu reduzieren (u.a. keine LED-Wand). Hat sich aber eher nicht durchgesetzt, wenn man sich den technischen Aufwand in der Halle anschaut.
die Schweiz schafft es gerade so in die Top 10, denke ich. Ein Sieg isr für mich äußerst unwahrscheinlich, aber vielleicht werde ich ja überrascht
Würde mich trotzdem eher über einen ESC in Kroatien freuen. Aber erstmal muss der Gewinner feststehen.
Ich kann die vorsichtige Diskussion teilweise zumindest nachvollziehen.
Sie spiegelt einfach die natürlich in so einer Situation intern schon beginnende Evaluation einfach öffentlich etwas wieder. Transparenz ist ja nicht unbedingt ein schlechter Wert.
Ob das alles nicht noch zurückhaltender geschehen sollte, ist aber selbstverständlich eine berechtigte Frage des Geschmacks.
Sollte Nemo gewinnen, wird die Diskussion im Nachhinein wohl nicht als verfrüht betrachtet werden. Sollte dies nicht der Fall sein, hatte die Schweiz ein wenig den Spaß, dass der Sieg zum greifen nah war und man zumindest gedanklich ein wenig bei den Vorbereitungen für die Ausrichtung im nächsten Jahr war, auch, wenn es nicht dazu kommt. Es gibt ja durchaus auch sachliche Gründe für diese Diskussion (die Frage, ob und wie das eventuell zu bewerkstelligen wäre)
Ist doch auf jedenfall eine interessante Diskussion, die niemandem wehtut.
Ich sehe hier eigentlich auch keine Arrgoganz, keine große Eigenwerbung oder Überheblichkeit, die Grund dafür sein könnten und diese Diskussion im Vorfeld dann schon wirklich auf ein unangenehmes Level heben würden.
Ich würde mal sagen es wird Mailand oder Rom dieses Jahr werden, als Austragungsort. Ach ja, bevor ich es vergesse Euch mitzuteilen – Italien wird knapp vor der Schweiz im Finale liegen und das Glasmikro mit nach Hause nehmen.
Ich hoffe, Ihr seit jetzt nicht traurig.
Sollte Italien tatsächlich den ESC in Malmö gewinnen – was ja aufgrund der Wettquoten und Odds nicht wegignoriert werden kann – dann würde ich neben Mailand und Rom noch Neapel als mögliche Gastgeberstadt in Erwägung ziehen.
Erstens fand der ESC 1965 ohnehin schon einmal in Neapel statt und zweitens würde ich seitens der Rai Uno ein gewisses Wiedergutmachungsbedürfnis gegenüber Geolier und allen Einwohner (m/w/d) Neapels nicht unterschätzen.
Für die Austragung im 2022 hat sich Neapel gar nicht für eine Austragung beworben. Ich nehme dehalb nicht an, dass sie es nächstes Jahr tun würden.
Da die Stadt den grössten Teil der Kosten übernehmen muss, denke ich nicht, das Neape den Event stemmen könnte.
Ausserdem fehlt der Stadt auch eine indoor Konzerthalle, die gross genug wäre.
Zürich 2025. Klingt doch gut!? Ich find den Song gut, hoffe er ist auch Radio tauglich. Würde der Schweiz es sehr gönnen, denn Deutschland und Österreich durften vor gut 10 Jahren schon den großen ESC austragen, und Schweiz fehlt somit noch, von den DACH Ländern. Ich gönn es Nemo sehr, und wenn schon nicht die Schweiz dann Kroatien. Also es kann ja nur gut ausgehen🇨🇭❤️🇦🇹
Eine Halle die gross genug ist, ist ja nur eines von vielen Kriterien, die erfüllt werden müssen. Die Stadt muss ja auch noch ein Eurovision village aufbauen und hunderdtausende Besucher unterbringen müssen.
Ich denke da hat Zürich schon ziemlich eindeutig die Nase vorn.
Ich hoffe es natürlich sehr und drücke die Daumen, da ich selbst in Zürich wohne 😀
Wenn der ESC tatsächlich in die Schweiz kommen sollte, dann könnte es ein ereignisreiches Jahr im Alpenland werden: Die Fußball-EM der Frauen findet dann nämlich auch dort statt. Und dafür hat die SRG sicher auch schon viel Geld verplant.
Sollte es tatsächlich zum ESC in der Eidgenossenschaft kommen, würde ich mir einen Ort in der Deutschschweiz wünschen. Aus Proporzgründen: Der allererste Grand Prix, den Lys Assia gewinnen konnte, fand 1956 in Lugano statt, also im italienischsprachigen Tessin. 1989, nach dem Sieg von Celine Dion, war Lausanne in der Romandie, der französischsprachigen Westschweiz, der Ort des Geschehens. Dann wäre tatsächlich Basel, Bern oder Zürich ein guter Ort für den ESC – wenn sich dort etwas Passendes findet.
Aber noch sind wir ja nicht so weit. Nur weil die Wettquoten so gut stehen (Stand jetzt 24 Prozent gegenüber 15 Prozent für Kroatien), kann die nächsten Wochen trotzdem noch viel passieren. Leverkusen ist ja auch noch nicht Meister, auch wenn es nächste Woche schon so weit sein könnte…