
Das spanische Fernsehen RTVE hat am Donnerstagmittag im Rahmen einer Pressekonferenz die 16 Lieder veröffentlicht, die beim Benidorm Fest Ende Januar 2024 antreten werden. Darunter ist auch der Song von Almacor (Aufmacherbild). Während die Künstler*innen bereits offiziell bekanntgegeben worden waren, hatte sich in den letzten Tagen zunächst eine Liste der Lieder im Netz verbreitet; später waren auch die Songs selbst geleakt worden. Hier nun die offiziell freigegeben Songs. Welche davon gefallen Dir am besten?
Hier könnt Ihr die Präsentation der Lieder noch einmal sehen.
Aktuell haben wir nur die Links zu den Liedern auf der offiziellen Website. Wir werden sie aber nach und nach durch Videos ersetzen. Die Lieder werden erst ab Mitternacht auf den Streaming-Plattformen verfügbar sein.
Almacor „Brillos platino“ (Platin-Konfetti)
Angy Fernández „Sé quién soy“ (Ich weiß, wer ich bin)
Dellacruz „Beso en la mañana“ (Ein Kuss am Morgen)
Jorge González „Caliente“ (Heiß)
Mantra „Me vas a ver“ (Du wirst mich sehen)
María Peláe „Remitente“ (Absender)
Marlena „Amor de verano“ (Sommerliebe)
Nebulossa „Zorra“ (eig. Füchsin, aber umgangssprachlich Prostituierte, darum geht’s auch im Lied)
Noan „Te echo de -“ (Ich vermisse dich)
Quique Niza „Prisionero“ (Gefangener)
Roger Padrós „El temps“ (Die Zeit)
st. Pedro „Dos extraños“ (Zwei Fremde)
Yoly Saa „No se me olvida“ (Ich vergesse es nicht)
Das traditionelle Benidorm Fest war im Jahr 2022 nach längerer Pause vom spanischen Fernsehen, der Region Valencia und der Stadt Benidorm reaktiviert worden. Durch den großen Erfolg der Benidorm-Siegerin Chanel beim ESC in Turin wurde das Festival fortgesetzt und geht 2024 in die dritte Runde. Hierfür gab es 825 Einreichungen. Ingesamt werden 16 Acts antreten, die sich in zwei Halbfinals (30. Januar und 1. Februar) für das Finale am 3. Februar qualifizieren.
Über den Benidorm-Sieger bzw. die -Siegerin entscheidet die Bewertung einer Jury (50%), des TV-Publikums (25%) und einer demoskopische Jury (25%). Beim Festival 2023 konnte sich Blanca Paloma mit „Eaea“ den Sieg sichern, die beim ESC in Liverpool 17. wurde. Vicco, die in Benidorm auf dem dritten Platz landete, hatte mit ihrem Beitrage „Nochentera“ jedoch den größten Hit in Spanien.
Und jetzt seid Ihr dran:
Benidorm Fest 2024: Wer ist Dein Favorit für die spanische Vorentscheidung? Du hast max. 3 Stimmen.
- Sofía Coll – Here To Say (13%, 91 Votes)
- Almacor – Brillos platino (12%, 83 Votes)
- st. Pedro – Dos extraños (10%, 71 Votes)
- Nebulossa – Zorra (9%, 66 Votes)
- María Peláe – Remitente (8%, 59 Votes)
- Jorge González – Caliente (8%, 58 Votes)
- Angy Fernández – Sé quién soy (7%, 51 Votes)
- Yoly Saa – No se me olvida (6%, 39 Votes)
- Marlena – Amor de verano (5%, 34 Votes)
- Noan – Te echo de (4%, 28 Votes)
- Roger Padrós – El temps (4%, 26 Votes)
- Miss Caffeína – Bla bla bla (3%, 23 Votes)
- Quique Niza – Prisionero (3%, 22 Votes)
- Lérica – Astronauta (3%, 21 Votes)
- Mantra – Me vas a ver (3%, 20 Votes)
- Dellacruz – Beso en la mañana (2%, 15 Votes)
Total Voters: 346
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Ich bin mir sicher, sollte „Bla, Bla, Bla“ das Benidorm Fest gewinnen, wird das auch der ESC-Sieger 2024 sein. Denn wenn schon „La, La, La“ 1968 gewonnen hat, dann wird erst recht Bla Bla Bla gewinnen, wenn das einen Buchstaben mehr hat.:)
Almacor deutlich das beste hier wird kein sieg aber naja bitte nichts englisches here to stay ist halt sehr generisch und hats nichts spanisches an sich.
….,,,,, Bedien dich
Jeder Song beim Benidorm Fest muss doch zu einem gewissen Prozentsatz Spanisch enthalten und das tut auch Here to stay 👀
uiuiui… viel Mittelmaß dabei. Sticht Keiner besonders heraus. Weiß nicht, was ich da wählen soll. Also nen potentiellen Gewinner oder Top 10 sehe ich hier irgendwie nicht.
Die sollen Amacor schicken, dann hat man was nettes anzugucken.
Nach dem Geschrei dieses Jahr wenigstens eine optische Wohltat. 🙂
Aus alter Vorentscheid-Verbundenheit fänd ich gern Jorge González‘ Lied besser, im Moment bin ich aber Team „Zorra“
Ich habe mir alle Songs angehört. Und mir gefällt Yoly Saa mit No se me olvida.
Auch für mich sind hier so einige Songs in Ordnung, aber nichts so richtig herausragend.
Der einzige Song, den ich mir mit Sicherheit und garantiert noch einige Male anhören werde, ist „Dos extraños“. Natürlich ein wenig sehr ruhig für den ESC und von daher vermutlich leider ein hoffnungsloser Kandidat. Vielleicht eher etwas für die Sunday Morning Playlist, aber gefällt mir schon ganz gut.
Mir persönlich gefallen der hübsche Popsong von Mantra und die etwas rockigere Nummer von Angy Fernández ganz gut. Sofía Coll klingt aber auch noch passabel.
Was allerdings momentan alle mit dem Ausdruck „Bla Bla Bla“ haben möchte ich gerne mal wissen. In fast jedem Vorentscheid gibt es einen Song mit diesem Titel. Fällt den Songwritern wirklich nichts besseres mehr ein?
Die Lieder kommen auf meine Wochenend-To Do-Liste …
Und das Weihnachtsgeschenk für mich? Wann willst Du das endlich besorgen? 😉
Könnte es wohl sein, dass Jorge González sich dachte: „Ach, ich mache einfach eine Mischung aus Slow von Chanel und Quiero Arder von Agoney. Sowas kommt immer gut an!“
Nein, er wollte sich an „Fuego“ anlehnen.😏
Immerhin sind da wirklich ein paar Uptempo-Perlen dabei. Meine Favoriten sind „Zorra“ und „Here to stay“, letzteres klingt wie eine aufgebrezelte Stock/Aiten/Waterman Produktion. Nicht schlecht, Espana! 🇪🇸
Nicht alle Lieder durchgehört, aber Blanco-Meme Almacor (hätte davon aber lieber einen kantigeren Remix) ist dann doch bei mir vorne. Ang(r)y Fernández mochte ich noch trotz Genre-Sammelsuriums. Ist sicher chancenlos, aber da passiert wenigstens was. Rein von den ESC-Chancen her betrachtet, hätte st.Pedro vielleicht die besseren Karten, könnte die traditionelle Sobral-Gefühlswelt ganz gut mit Herzschmerz versorgen.
Bitte nicht den halbnackten Vogel von dem Bild oben – da ist mir auch egal wenn der ein Gott des Gesanges wäre – oder er zieht sich verdammt noch mal etwas an! Dann kann er meinetwegen mitmachen. Selbiges gilt auch für die Weiber – wir sind ja nicht in der Piepshow auf Sankt Pauli.
Von mir aus können die aussehen wie Quasi Modo – es kommt doch nur auf die Stimme und das Lied und eine vernünftige Performance an (meiner Meinung nach).
Schönes Beispiel von dir wie man sich selbst argumentativ ad absurdum führen kann 😉
Man könnte ich einfach Frauen statt „Weiber“ schreiben…
Vom Audio her, klingt das alles gut. Aber nix sticht wirklich heraus, wie beim letzten Fest, Ea, Ea. Mal sehen wie das wird, wenn sie live singen. Einen bestimmten Favoriten habe ich derzeit nicht. Gerade mal 2 Balladen haben ich gehört. Die könnten bei ner guten Liveperformance herausstechen. Aber nix reißt einen wirklich vom Hocker.
Nachdem ich letztes Jahr bisschen schwach fand, gefällt mir dieses Jahr viel besser.
Gut fand ich:
Angy Fernandez
Dellacruz
Maria Pelae gibt tolle Karmento Vibes
Noan
Roger Padros
Sofia Coll
Vooly Saa
Wobei Sofia vermutlich meine Favoritin ist.
Die anderen Lieder fand ich immer noch ok.
Nebulossa hat mir als einziges Lied nicht gefallen. Sehr gute Auswahl hat Spanien da.
Da ich mir spanischem Pop wenig anzufangen weiß und die musikalische Breite nicht allzugroß ist, fällt es mir schwer eine Auswahl zu treffen.
Abgestimmt habe ich für Noan, der soliden Radiorock liefert. Das würde beim ESC nix reißen, ist aber für meine Ohren recht gefällig.
Auch María Peláe finde ich solide, da relativ traditionell.
Nummer 3 ist dann st. Pedro. Ist mir zwar etwas zu ruhig aber immerhin solide instrumentalisiert.
Chancen hat wahrscheinlich keiner der drei Beiträge aber Spanien ist bei mir kein Land an das ich meine Hoffnung auf den ESC-Hit der Saison knüpfe.
das tägliche ESC-brot ist manchmal sehr trocken. 😃
nach 2 famosen musikalisch sehr vielfältigen jahren kehrt spanien m.e. zurück in den alten trott!
nun gut dann habe ich am finaltag mehr spielraum für andere finals. 🤡
ich habe nur eine stimme vergeben und zwar an „remitente“,nicht weil ich das supergut finde (kein vergleich zu karmento!) aber immerhin habe ich es geschafft den song ohne zu skippen bis über die hälfte zu hören.
almacor klingt nach beliebiges männer sanremo – st.pedro verströmt eine menge langeweile gerade im vergleich zu mancher perle aus dem nachbarland (portugal) – sofia call ist dann doch ziemlich alter 0815 schubladensound – der song zorra fängt ganz vielversprechend an,verliert sich dann aber in beliebigkeit – yoly saa gefällt mir insgesamt am zweitbesten.
fazit: lasse ist nicht beeindruckt.😎
schließe mich in allen Punkten an
Ich bin enttäuscht. Habe auch niemanden gefunden, für den ich abstimmen mag. Schade.
Es ist so schade: das Benidorm Fest hätte eine Art spanisches San Remo werden können, ein Schaufenster für zeitgenössische, aber auch anspruchsvolle spanische Popmusik.
Dann hat Chanel gewonnen und in Turin Bronze geholt und die Macher meinten als Konsequenz in Ausgabe zwei alles auf Dancebreaks, Playback und sonstigen Klimbim zu setzen und die Show mit den Üblichen Verdächtigen in der Jury (Björkmann, Eshkoli, Wiwibloggs) voll und ganz auf ESC auszurichten.
Das Ergebnis wird jetzt in Edition drei augenscheinlich: wer eine Credibility besitzt, nimmt nicht teil, ein wirklich ambitioniertes Angebot konnte ich beim Anhören nicht finden – stattdessen ein Aufgebot von Nobodies und Newcomern mit viel Seichtem, Flachen und schlichtweg Langweiligen. Es ist wirklich schade.
Ich denke eher, dass die meisten Lieder auf den größtmöglichen Erfolg auf dem heimischen Markt abgestimmt sind, wenn man mal schaut, welche Lieder aus den letzten beiden Benidorm Festen in Spanien besonders erfolgreich waren (ich sag nur Vicco und ähnliches)…
Maria Pelae – Remitente, für mich der einzige Titel, der heraussticht!!!
Fand Angy , Nebulossa und Sofia gut , werden wohl auch auf der Playlist landen , aber der Kracher ist dieses Jahr nicht dabei .
Puh, anstrengend war es. 😫
Mir gefallen genau 3 Lieder (halbwegs). Den Rest mag ich nicht.
3.) Angy Fernandez (7/10)
2.) Maria Pelae (8/10)
1.) Sofia Coll (9/10)
Hinge die Entscheidung wer das ESC-Ticket für Malmö gewinnt vorn mir ab, dann fiele meine Wahl eindeutig an den spanischen Justin Bieber Quique Niza mit seinem Song „Prisionero“. Wenn Quique Niza am Anfang des Songs am Klavier sitzt und spielt und später dann aufsteht, weil er beim Gesang mit dem Publikum gemeinsam performen möchte, dann könnte das eine charismatische Gewinnermentalität auslösen, die bei sehr vielen Zuschauern (m/w/d) vor dem Bildschirm und in der Halle bestimmt zieht.
Singen kann Quique Niza ohnehin. Ich glaube das ist unstrittig. Auch glaube ich, dass er als routinierter Musical-Darsteller seine Nervosität locker im Griff haben wird.
Ich jedenfalls finde seinen Song klasse. Und wer weiß, vielleicht erleben wir mit Quique Niza und seinem Song „Prisionero“ so etwas wie ein Anabel-Conde-Erlebnis, die beim ESC 1995 mit ihrem Song „Vuelve conmigo“ absolut verdient einen zweiten Platz für Spanien heraus geholt hat. Vielleicht ginge es in der Platzierung ja sogar noch etwas höher. 😀 💜
María Peláe mit“Remitente“ gefällt mir ganz ausgezeichnet.
Hoffentlich bringt sie das so gut auf die Bühne wie es im Audio klingt…
Also da ich ja anscheinend nicht so auf die Kunst sondern eher auf ein wenig mainstreamige Musik stehe, ja und manchmal auch gerne auf kitschige, romantische Musik , gefallen mir die Songs aus Spanien in diesem Jahr mal wieder so richtig gut.
Und in einen Song habe ich mich so richtig verliebt, er läuft jetzt hier zum vierten Mal
st. Pedro – Dos extraños 😍😍😍da geht mir das Herz auf 😊
Gestimmt habe ich auch für Quique Niza – Prisionero, der mir auch sehr gut gefällt
und bei Miss Caffeína – Bla bla bla kommt bei mir richtig Stimmung auf 😄
Außerdem bin ich gespannt auf den Auftritt von Jorge González, aber das eher in ironischer Hinsicht.
Sind fast alles Songs die eher auf den nationalen Markt zugeschnitten sind und nicht wirklich auf ein ausländisches Publikum abzielen – mit Ausnahme der Lieder, die sehr offensichtlich für den ESC geschrieben wurden (Caliente). Insider berichten, dass sich der spanische Sender im Zwiespalt befindet: Will man einen reinen Vorentscheid für den ESC oder eine Art Sanremo, wo die ESC-Teilnahme eher zweitrangig ist und das Teilnehmerfeld eher den eigenen Musikmarkt widerspiegelt. Die schlechte (Televoting-)Platzierung von „Eaea“ hat ja seinen Tribut gefordert, es wurden Leute entlassen. Eaea hatte nämlich in Spanien niemanden gejuckt, obwohl Blanca Paloma das Televoting bei Benidorm gewinnen konnte. Die Devise ist dieses mal wohl: wenn man schon schlecht abschneidet, dann mit einem Song der aber immerhin im Land gut ankommt.
Meine Faves sind Almacor und st. Pedro, gewinnen wird man sehr sehr wahrscheinlich mit keinem der Songs.
Das hast du sehr gut zusammen gefasst. Ich habe auch den Eindruck hier wird eine Schiene gefahren. Mir gefallen einige Songs, aber insgesamt ist es eine recht gleichförmige Masse. Mir gefällt Brillos platino, Zorra und Sé quién soy. Erfolg beim ESC ? Fraglich ….
hm ja also der ‚eigene Musikmarkt‘ besteht zu ‚Zwei Dritteln‘ aus Importen aus Lateinamerika. Lokale spanische Acts haben hohen Aussicht auf Erfolg wenn sie Leteinamerikanische Sound kopieren bzw an die lokalen Verhältnisse bissl anpassen.
Dem wird beim Benidormfest leider fast NULL Rechnung getragen. Der Einzige der in die Richtung geht (allerdings in die Pop-Folk statt Reggaeton Richtung) ist st.Pedro.
Gar nicht übel und bis jetzt das beste line-up. Mir gefällt mit ziemlichem abstand sofía coll am besten, könnte aber auch mit almacor gut leben( dann aber bitte im gleichen outfit wie auf dem aufmacherbild, nur ohne das fürchterlich gelbe jacket)
Echt schlimm, dass die alle in ihrer Landessprache singen. Wie anmaßend! Der NDR sollte Benidorm mal erklären, dass nur die Sprache des US-Imperialisten unsere Werte schützt. 🤣
Was für eine Enttäuschung. Vor 2 Jahren fand ich das Festival noch gut. Letztes Jahr nur noch mau. Und diese aktuelle Ausgabe ist überwiegend belanglos. Kein einziger Song ist herausragend. Ich bin nun wirklich kein Experte der spanischen Szene. Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass solche Lieder in Spanien für Begeisterung sorgen.
die benidorm version – very spanisch.
😍😍😍
Mit Almacor ist schonmal der erste Käärjä-Klon 2024 auf dem Feld. Ich bin gespannt, wieviele da noch kommen werden. Hintereinander weggehört verschwimmen viele Songs für mich zu einem einzigen Brei. St. pedro sticht noch etwas heraus. Sein Song passt für mich allerdings eher in die portugiesische VE. 🙂
st. Pedros Song ist tatsächlich ein typischer Bolero vom Musikstil, dieser ist eher in Lateinamerika heimisch. st Pedro. ist Kanare und die Inseln haben einen deutlichen Latino-Einschlag – auch was die Musik angeht.
Max, das ist mir auch schon auf Teneriffa aufgefallen, wie die Leute dort sprechen.
Jetzt mal ohne scheiss, ich freue mich auf Benidorm. Alle Titel gefallen mir. Für mich sind sie auf hohem Niveau auch wenn jetzt ein Knaller fehlt. Ich bin sehr auf die Umsetzung auf der Bühne gespannt, das könnte für Unterschiede sorgen.
Ich hab drei Favoriten.
3. Roger Padros – zum träumen
2. Maria Pelaé – Spanische Gitarren, tolle Stimme Ich liebe es
1. Noan – hat mich umgehauen; musikalisch, optisch und dann das rauchige in der Stimme, ich glaub ich bin ein bisschen verliebt.
Auf dem ersten Blick sticht da kein Song volkommen heraus.
Aber es ist noch früh in der ESC-Saison.
Erstmal die Live-Auftritte abwarten.
Meine Stimmen gingen an :
Angy Fernández – Sé quién soy
Almacor „Brillos platino“
Im Auge behalten würde ich „st. Pedro – Dos extraños“ und „María Peláe – Remitente “
Ist zwar beides Musik,mit der man mich zum 👿 jagen kann.
Aber da bin ich trotzdem mal auf die Auftritte gespannt.
Könnten (gerade st. Pedro ) durchaus bei den ESC-Jurys gut punkten:
Puh, hab mir grad die ersten 6 Lieder angehört und jetzt erstmal keine Lust mehr weiterzuhören…
Ich versteh‘ dich sehr gut, ging mir auch so. Ich dachte: Sind das wirklich alles unterschiedliche SängerInnen? 🙂 Aber nach hinten raus wird’s ein wenig diverser und abwechslungsreicher.
Für mich ist das bisher das schwächste Benidorm-Feld.
Sehr viel Einheitsbrei, viel schlagermäßiges und irgendwie kaum prägnante Melodien. Klar aus dem Feld heraus stechen nur „Remitente“ (ist aber genau das Rezept, was dieses Jahr krachend gescheitert ist) und „Dos extraños“(habe auch leichte Sobral-Vibes, der Song hat aber nicht die zeitlose Eleganz von „Amar Pelos Dois“, sondern klingt etwas angestaubt nach 40er-Jahre-Hollywoodfilm, nur eben auf spanisch; wird sehr auf den Auftritt ankommen).
„Prisionero“ und „El temps“ fangen beide stark an, flachen im Refrain aber extrem ab.
Almacor finde ich ganz schlimm, ist wohl Musik exclusiv für Gen Z 😉
Für den ESC am besten geeignet scheint mir wirklich „Caliente“ zu sein, ist zwar tatsächlich eine bisschen SloMo zu Tode geritten, aber ein Mittelfeldergebnis würde bei einem ordentlichen Auftritt dafür wohl noch drin sein.
Hm, ist finde ich leider ziemlich viel fades Mittelmaß dabei. Jetzt nichts was für mich unhörbar ist, aber mir halt nicht nicht in Erinnerung bleibt.
Am besten gefällt mir noch María Peláe mit „Remitente“, hat finde ich schon ne schöne Atmosphäre der Song und ihre Stimme gefällt mir auch gut. Aber wirklich Bäume in Malmö ausreißen würde auch sie nicht.
Ups, da hat sich ein „nicht“ im ersten Satz zu viel eingeschlichen, liest sich jetzt wie eine Verneinung. 🙂
Sind bei Euch in letzter Zeit auch die Abstimmungen immer schon geschlossen?
Bei den letzten sieben Abstimmungen konnte ich nur einmal abstimmen.
Auch hier sehe ich gleich das Umfrageergebnis und habe angeblich schon für drei Songs abgestimmt 🤷♂️
Kann mir da jemand einen Tipp geben? 😊
Ich bin enttäuscht. Almacor hat es leider, leider, leider versäumt mit ner Reggaeton-Nummer aufzuschlagen. Stattdessen ist es eine unscharf-ungare Dance – Rap Sauce, die lau vor sich hinköchelt. Die Reggaeton-Karte nicht all-in gezogen zu haben war, meine ich, ein ganz Fehler. Ist auch wenig verständlich, da Almacor schon einige und sogar gute Reggaeton Songs rausgebracht hat (aber: muss man einräumen gegen die Originale aus Kolumbien & Co hatte er nur sehr wenig Erfolg). Von daher mag die Entscheidung gefallen zu sein, eben nicht ‚einen auf Reggaeton zu machen‘.
Könnte mir aber trotzdem vorstellen, dass es Almacor gelingt (bei guten Live-Vortrag) ordentlich Voting-Volumen auf sich ziehen zu können.
Man muss wohl annehmen, dass die Songs, die sich am ‚folk-spanischsten‘ anhören auch 2024 mit die höchste Siegchance haben werden (da wohl auch 2024 kaum wer am Voting anders gelagerter Songs ausreichend begeistert teilnehmen wird). Ein 20000 Votes Sieg hätte nur leider weder Relevanz noch hinreichend große Legitimität.
Insgesamt ist Benidorm2024 ein dürftiges Feld in dem Musik präsentiert wird, die an Marktferne kaum zu übertreffen ist. Hat so gut wie Nichts mit dem zu tun, was man so in Spanien an Musik viel sich anhört. Bissl was aber hat es damit zu tun, was vor vielen, vielen Jahren in Spanien öfters und viel gehört wurde. Die Zeitenfür solche Songs für ‚vorne‘ sind aber vorbei.
Äusserst unwahrscheinlich ist bei dem Feld, dass eine hohe TV/Streaming Zuseherzahl zu Stande kommen kann. Es fehlen schlicht die zugkräftigen Acts.
Wieso sollte Marktnähe/Marktferne ein Kriterium für bzw. gegen ESC-Titel sein?
Buenos noches a todos y todas !
Ich bin ja bekanntlich sehr hispanofil und war sehr gespannt auf die Benidorm-Beiträge. Tatsächlich sind ein paar Sachen dabei, die mir zusagen:
– Noan
– St.Pedro (da vor allem der Text)
– Nebulossa
– Maria Pelaé
– Miss Koffeina
dann folgen wohl Almacor und Dellacruz. Raus bin ich bei Sofia Coll und Herrn Gonzalez (wie das schon wieder gehypt wird, puuh…..)
Bitte die Favoritenliste noch mit Yoly Saa ergänzen.
Meine Favoriten wären st. Pedro, María Peláe und Almacor.
st. Pedro’s Song hat einen ganz eigenen Vibe, dadurch sticht er für mich auch heraus. Es ist ein sehr ruhiger Song und ich bin gespannt wie er auf der Bühne präsentiert wird.
María Peláe’s Song erinnert mich ehrlich gesagt etwas an EaEa von Blanca Paloma, den mochte ich aber, anders als viele ESC-Zuschauer 2023, auch noch ganz gern. María Peláe „schreit“ zudem deutlich weniger, als es bei EaEa der Fall war, wodurch es für so manch europäisches Ohr vielleicht auch weniger anstrengend sein dürfte.
Almacor bringt zwar einen modernen Song mit sich, traut sich für seinen potentiellen ESC-Song aber leider etwas wenig. Ich finde es trotzdem noch gut und bin auch hier sehr auf die Umsetzung auf der Bühne gespannt, die kann dem Titel bestimmt noch etwas mehr Leben einhauchen.
Ich möchte auch Angy Fernández noch aufzählen, ihr Song geht ja doch etwas in eine rockigere Richtung, das könnte dadurch ebenfalls stark von einer guten Liveshow profitieren. Ich denke wir könnten noch positiv überrascht werden.
Weit weniger divers und abwechslungsreich wie im vergangenen Jahr und der richtig große Kracher fehlt leider auch. Aber schlecht ist das LineUp nicht. Meine drei Stimmen gingen an
3. Maria Paléa – Reminente
Gut, das wäre auch wieder Richtung Flamenco, aber etwas leichter verdaulich als noch Blanca Paloma im vorigen Jahr.
2. Yoly Saa – No se me olvida
Gut aufgebauter Popsong mit offenkundiger LGBTQ-Botschaft. Ihre Stimme gefällt mir.
1. st. Pedro – Dos extraños
Bei mir ganz weite vor den anderen. Ein Song in dem ich wohlig abtauchen kann und sollte er (was wahrscheinlich ist) nicht nach Malmö fahren nun meine erste SCC-Wahl fürs nächste Jahr
Gut gefallen hat mir dann noch Sofía Coll, der Rest dann doch eher Mittelmaß bis hin zu ärgerlich (Dellacruz, Marlena und vor allem Almancor – ich verstehe seine haushohe Führung hier echt nicht….naja..Geschmäcker sind halt….usw.)
Das ist genau das Problem, wenn die Songs früh released werden, alle meckern, obwohl man ohne die Performance nicht wirklich viel sagen kann. Oder fand irgendjemand SloMo als Download vorher gut?
naja im Vergleich zu den anderen war der Song SloMo als Tonaufnahme von mir als ‚Beste‘ bewertet. War aber keins meiner Top Lieder insgesamt. Aber immerhin OK.
Was soll ich sagen, mir gefällt eigentlich alles😂, klar ist das im allgemeinen recht mainstreamig, aber da schwimm ich gerne mit. Am besten gefällt mir Sofia Coll, Nebulossa, Yoly Saa und St. Perdro. Freu mich sehr auf den VE, für meinen Geschmack kann da ja schon mal nichts schief laufen😉
Nachdem ich das Durchhören zweimal abgebrochen hatte, weil ich beim sechsten Song (Mantra) beides Mal eingedöst bin (kein Scherz), hab ich doch nochmal einen Anlauf genommen.
Und siehe da: schon der 7. Song hat sich dann doch sehr positiv abgehoben, „Remitente“ ist eher klassischer Flamenco-Pop und gefällt mir sehr. Wo sowas beim ESC endet, haben wir aber ja leider letztes Jahr gesehen.
Danach hatte ich doch noch Hoffnung geschöpft, aber außer dem auf eine sehr angenehme Art kitschigen „Dos Extranos“ kam dann doch nicht mehr viel interessantes. Angy Fernández ist auch noch ein klein wenig positiv herausgestochen.
Jorge Gonzales finde ich zu berechnend und Almacor ganz furchtbar…
st. Pedro gefällt mir mit Abstand am besten. So ein schöner Song, und irgendwie habe ich Salvador-Sobral-Vibes.