Die visuelle Gestaltung des Eurovision Song Contest 2024 basiert auf einer Idee von Eurovision Lights. Diese führen das bekannte, nordische Himmelsphänomen der Nordlichter mit dem Sound des ESC zusammen – über die grafische Darstellung der Musik, die von Equalizern bekannt ist. So sollen einfache, lineare Farbeverläufe interessant gebrochen und gleichzeitig problemlos nach Bedarf und benutztem Gerät angepasst werden können. Die Idee dazu stammt von der schwedischen Kreativ-Agentur Uncut.
Nachdem bereits exakt einen Monat feststeht, dass das Motto „United by Music“ nicht nur beim ESC 2024 in Malmö, sondern auch weiter darüber hinaus genutzt werden soll, hat das schwedische Fernsehen nun den Ansatz zur grafischen Umsetzung für das Event im Mai vorgestellt. Hier soll das Motto über sogenannte Eurovision Lights umgesetzt werden.
Durch die Kombination von Nordlichtern und dem harmonischen Rhythmus von Sound Equalizern wurde das visuelle Erscheinungsbild geschaffen. Das Konzept basiert auf einfachen, linearen Farbverläufen, inspiriert von den vertikalen Linien, die sowohl die Nordlichter als auch die Sound Equalizer durchdringen. Diese grafische Identität soll vielseitig und überall umsetzbar sein. Das ist auch notwendig, um ein einheitliches visuelles Erlebnis zu gewährleisten, unabhängig von der genutzten technischen Plattform oder Bildschirmgröße.
Als Auftraggeberin zeigt sich Christel Tholse Willers vom schwedischen Fernsehen SVT und stellvertretende Executive Producerin des Eurovision Song Contest 2024 begeistert von der visuellen Umsetzung:
„Wir sind stolz darauf, eine Identität zu präsentieren, die sowohl auf dem Bildschirm als auch außerhalb des Bildschirms flexibel und nützlich ist. Sie ist inspiriert von den herrlichen Nordlichtern, deren Schönheit und Geheimnis in die Eurovision Lights verwandelt wurde. Es ist eine fesselnde und schöne Mischung aus dem Eurovision Song Contest, die nicht nur in den drei Live-Shows, sondern auch in aufregenden Variationen in verschiedenen Kontexten auf den digitalen Plattformen zu sehen sein und in den urbanen Räumen von Malmö ein Eurovisionsgefühl vermitteln wird.“

Johan Bello von der Design-Agentur Uncut, die das Artwork entworfen hat, erklärt die Idee so:
„Die Identität ist nicht nur ein Logo, sondern eine Geschichte für sich, mit den Nordlichtern als Basis und der Farbpalette des Eurovision Song Contest als treibende Kraft. Diese Verbindung von Elementen schafft eine dynamische und vielseitige Farbpalette, die für den kreativen Einsatz auf unterschiedliche Weise offen steht.“

Sidney Lim, der ebenfalls an der Gestaltung beteiligt war, ergänzte:
„Unser Ziel ist es, klare, einfache Farbverläufe als Grundbausteine zu verwenden, um eine Eurovision-Identität zu schaffen, die hell, modern und zukunftsorientiert ist.“

Wie gefällt Dir die visuelle Gestaltung des Eurovision Song Contest 2024? Und was sagst Du zu den Nordlichtern mit dem Equalizer als Inspirationsquelle? Lass uns Deine Meinung gern in den Kommentaren da.
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Animationen von Polarlichtern sind interessante Ideen; vor allen Dingen in Zusammenhang damit, daß es (wohl um die Jahrtausendwende) auch in Stuttgart rotes Polarlicht gab, das zuerst für einen industriellen Großbrand gehalten wurde.
Aha
Es ist ok, es sieht aus wie aus den 90er! Meiner Meinung wäre 3D besser gewesen, und SVT können das 2013 &2016!
Die Idee bzw. Herleitung finde ich wirklich nett.
Aber die ganzen Farben in dem per Social Media geteilten Video lassen eher auf einen Drogentrip schließen.
Super fresh!
Beste visual identity seit Jahren: modern, flexibel & hebt sich ab. Toll gemacht SVT.
Ich find es sieht schon gut aus aber diese Kacheln .. das sieht dann so zusammengewürfelt aus als
Ist ja schön, aber erinnert mich sehr an den Bildschirmschoner vom Windows98.
Sieht aus wie der Windows98‘er Bildschirmschoner.
Sieht aus wie der Windows98 Bildschirmschoner
Warum steht da im Logo vom 4. April bis 11. April? Wird es etwa mehr Live-Shows geben als die drei bisherigen Live-ESC-Shows? 🤔🤔🤔
Ich seh nix von April🙂
Ich denke es ist vielleicht die Dauer gemeint vom Tag des Empfangs der Künstler bis zum Finale (im Mai)?
Nette Idee, aber was ich da in der Ankündigung sehe, haut mich wirklich nicht vom Hocker.
Gefällt mir sehr gut.
Es ist clean und frisch.
Vielleicht auch eine kleine Reminiszenz an den ESC 2000 mit dem legendären Opening. Da war auch viel Himmel zu sehen.
https://youtu.be/IlogBms8oW0?si=rL43m5Lw7ung8KOl
Joa, muss man dann implementiert sehen. Wirkt auf mich erstmal sehr pixelig.
Die Idee mit den Polarlichtern finde ich super. Wirkt sehr nordisch, man erkennt sofort, wo der ESC stattfindet – nämlich in Skandinavien.
Allerdings stört mich das Verpixelte etwas, hätte es lieber gesehen, wenn der Hintergrund „glatt“ wäre.
Offensichtlich ist dieselbe PR-Agentur wie die von Katjes dafür verantwortlich!
Nein
Bekommen wir das auch bei der Show zu Gesicht? Ansonsten verstehe ich den Sinn dahinter nicht.
Ich gehe davon aus. War ja in der Vergangenheit auch immer so. Und das Visual lässt sich da genauso einsetzen
Also die Idee mit dem Nordlichtern ist toll, aber schlecht umgesetzt! Es sieht für mich irgendwie aus, als hätte ein Photoshop-Anfänger hier Hand angelegt! Für mich leider -ich sage es nicht gerne- zu billig!
Außerdem, wieso gibt man diesem Konzept jetzt den Namen ‚Eurovision Lights‘? Bekommen jetzt die Konzepte jedes Jahr dann Mottos bzw. Namen, anstatt der ESC selbst?
Finde ich von der Grundidee her wirklich super, angenehm und auch unerwartet kreativ.
Dass der Bezug hier auch doppelt und vermischt lokal ist (Schweden mit seinen Polarlichtern sowie seiner Musikindustrie), gleicht auch den nun jedes Jahr einheitlichen Slogan unerwartet gut aus.
Ich bin mir noch nicht ganz sicher, ob die Retroanleihe u.a. durch das pixelige Design nicht vielleicht einen ticken zu stark ist. Andererseits wird dies ja auch wieder durch die zeitgemäße Wordart ausgeglichen und macht das ganze vielleicht umso moderner.
Dass es sich auch stark nach einem ESC aus längst vergangener Zeit anfühlt, zumindest für mich, ist ja eigentlich auch gar nicht schlimm und macht das alles sogar irgendwie gemütlicher und auf den Contest bezogen auch vielversprechender.
Also insgesamt wirklich sehr cool, wie ich finde.
Noch stimmiger hätte ich es empfunden, wenn hier ähnlich wie 2011 durch den Einsatz eines in schwarz oder allgemein in dunklen Farbtönen gehaltenen Hintergrundes ein Kontrast zu dem Farbspektakel hergestellt worden wäre. Wäre für mich auch in Bezug auf die Nordlichter irgendwie noch stimmiger. So wirkt das alles doch etwas zu grell. Aber auch so dennoch eine wirklich coole Idee.
Dass die Visualisierung erst in Bewegung und nicht als Standbild seine volle Wirkung entfacht, ist ein kleines Manko. Ebenso dass Nordlichter über Malmö auch eher selten sind und die Verbindung zu Schweden erst über die Skandinavien-Schiene läuft. Gibt immer was zu meckern.😠
Immerhin war man bemüht etwas Farbe in die ganze Chose zu bringen.🎨💡
Bin ich der einzige, den das sofort an das Design des diesjährigen Spotify-Wrappeds erinnert? Das Design dort sieht eins zu eins so aus wie das nächstjährige Theme, die Idee mit den Pixeln ist also nicht neu. Da hat man sich in Schweden wohl etwas zu sehr inspirieren lassen.
Ich finde das mit den Nordlichtern eine tolle Idee. Bin gespannt, wie es in der Halle und auch auf dem Bildschirm rüberkommen wird.
Meiner Meinung nach ist die Idee mit den Nordlichtern jetzt nicht gerade super kreativ. Ganz viel wird im Norden basierend auf den Nordlichtern umgesetzt. Ein Beispiel ist der norwegische Reisepass, der eine nächtliche Szenerie mit Nordlicht zeigt, wenn man ihn unter ein UV-Licht hält. Sieht für mich übrigens viel besser aus als das diesjährige ESC-Design.
Ich finde es sieht gut aus. Allerdings, und das merkt man beim Instragram Video, kommt die Grafik erst als Bewegung zu Geltung.
Ich finde das sehr cool und vor allem für die Show sehr variabel zu verwenden. Das wird gut.
Joa, die Idee an sich ist nicht schlecht, wenn auch nicht sonderlich innovativ. Die Bilder allerdings sehen wirklich aus wie ein uralter Bildschirmschoner, nicht so toll meiner Meinung nach.
Genauso kreativ wie damals bei dem Werbeposter für die Kieler Woche- das sieht genauso aus….ein Griff ins Klo meiner Meinung nach – das hätte auch ein Praktikant hinbekommen. Auch wenn man natürlich die Nordlichter (was auch immer die mit Malmö zu tun haben) schön an die Landesfarben aller Länder anpassen…
Das offizielle Plakat ist genauso häßlich wie Malmö selbst und zum Thema Polarlichter wäre folgendes zu erwähnen:
https://de.wikipedia.org/wiki/Polarlicht
Da waren Liverpool und Turin wesentlich kreativer.
Welches offizielle Poster meinst Du?
Das Aufmacherbild
Ach unser kleiner Sonnenschein. Wann warst Du zuletzt in Malmö? Das hat sich seit 2013 sehr zum Vorteil entwickelt und steht dem großen Nachbarn am anderen Ende der Brücke in nicht mehr viel nach. Malmö ist toll.