
Tim Bendzko hat der Schweizer Zeitung „20 Minuten“ ein Interview gegeben. In dem Gespräch verrät der Sänger, warum er sich dazu entschieden hat, sich für den deutschen Vorentscheid Chefsache ESC 2025 – Wer singt für Deutschland? zu bewerben. Außerdem spricht er über den Song, den er eigens für den Eurovision Song Contest in Basel geschrieben hat.
Erst vor vier Tagen hat sich Tim Bendzko auf Instagram zu dem Status seiner Bewerbung für Chefsache ESC 2025 – Wer singt für Deutschland? geäußert. In seiner Instagram-Story gab er an, dass er noch keine Zusage für den Vorentscheid erhalten hat. Auf die Frage eines Users, „Wirst du beim deutschen ESC-Vorentscheid mit dabei sein?“, lautete Bendzkos Antwort, „Sieht leider nicht danach aus“. Ob der Popsänger noch eine Zusage erhalten wird, bleibt abzuwarten. Allerdings erfahren wir durch den gestern erschienenen Artikel der Zeitung 20 Minuten einige Hintergründe zu Tims Bewerbung.
In dem Interview mit Tim Bendzko geht es um seinen größten Hit „Nur noch kurz die Welt retten“, um seine anstehende Tour, um das sehr persönliche neue Album des 39-Jährigen und darum, dass 2024 privat kein einfaches Jahr für den Sänger war. Besonders spannend ist aber der letzte Teil des Gesprächs. Denn da geht es um die Bewerbung für den deutschen Vorentscheid Chefsache ESC 2025 – Wer singt für Deutschland?. Auf die zunächst noch zaghafte Frage der Zeitung, „Der Eurovision Song Contest findet in der Schweiz statt. Betrifft dich das?“, antwortet Tim Bendzko, „Ich könnte mir vorstellen, für Deutschland an den ESC zu gehen“.
Schließlich erzählt der Musiker, wie es zu der Entscheidung, sich beim deutschen Vorentscheid zu bewerben, gekommen ist: „Ich hatte das im Gefühl – ich bin eines Morgens erwacht und habe vor mir gesehen, dass ich beim ESC mitmache. Ich habe vorher keine Sekunde darüber nachgedacht. Eine Woche später konnte man sich bewerben.“
Zeitgleich habe er einen passenden Song dazu im Kopf gehabt, den er daraufhin extra für den ESC geschrieben habe. Dann gibt der Popsänger einen inhaltlichen Einblick in das besagte Lied: „Der Song versucht, uns zu erinnern, dass wir eigentlich alle nach Verbindung streben. Wir leben in einer Welt, in der wir uns immer mehr isolieren und wir immer das, was anders und neu und unbekannt ist, wollen. Aber ich glaube, dass tief in uns genau das Gegenteil der Fall ist, dass wir uns nach Verbindung sehnen und danach, dass wir uns verbunden fühlen“.
Dass das Lied, um das es geht, vermutlich „Wach auf“ heißt, lässt sich schon seit dem Zeitpunkt erahnen, an dem sich Tim Bendzko auf Instagram zum ersten Mal zu seiner Bewerbung geäußert hat. Ende September hat der Sänger ein Foto mit dem Schriftzug „DID IT!“ in seiner Story gepostet, darunter den Instagram-Account von Eurovision.de verlinkt und den Hashtag „Wach auf“ genutzt. In dem Interview äußert sich der 39-Jährige eher zurückhaltend zu seinen Teilnahme-Chancen beim deutschen Vorentscheid: „…bin aber einer von etwa 4000 Bewerbern – mal schauen, was passiert. Es liegt nicht mehr in meiner Hand.“
Vor ein paar Wochen hat Tim Bendzko sein neues Album „Alles, nur nicht zurück“ fertiggeschrieben und geht von Ende April bis Mitte Mai auf „KOMM SCHON!“-Tour.
Dass sich namenhafte Künstler*innen für den deutschen Vorentscheid bewerben, ist eine Seltenheit geworden. Während in den Jahren nach Lenas Sieg Namen wie Unheilig, Madeline Juno oder Cascada des Öfteren auf der Teilnehmer-Liste des deutschen Vorentscheids zu finden waren, nahm das spätestens nach 2016 deutlich ab. 2016 war das Jahr, in dem die ARD Xavier Naidoo zum ESC nach Stockholm schicken wollte. Die Entscheidung stieß allerdings auf heftige Kritik. Schließlich entschied sich die ARD, Naidoo nicht für Deutschland beim ESC antreten zu lassen und schickte stattdessen nach einer Last-Minute-Vorentscheidung die The Voice of Germany-Gewinnerin Jamie-Lee Kriewitz nach Schweden. Im letzten Jahr sorgte dann der deutsche ESC-Teilnehmer von 2004, Max Mutzke, mit seiner Teilnahme bei Das deutsche Finale 2024 für Aufsehen und erreichte im Vorentscheid mit seinem Song „Forever Strong“ hinter Isaak den zweiten Platz.
Glaubst Du, Tim Bendzko könnte es doch noch in die Vorentscheidung schaffen? Und was sagst Du zu dem inhaltlichen Einblick in seinen Bewerbungs-Song? Schreib uns Deine Meinung gerne in die Kommentare.
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Sorry der Bendzko sieht auf dem Bild ziemlich bekifft aus. Leider im Gegensatz zu Ricky Shayne damals auf unsexy Art.
Wir wissen doch alle, wie sehr du insgeheim Tim B. vergötterst, das musst du nicht so offensichtlich kaschieren! 😎
Ich bleib dann doch lieber bei Ricky Shayne. Ist aber sicher zielgruppengerecht.
Ist doch eine Binsenweisheit: Das Zeug von früher kannst du doch gar nicht mit dem hochkonzentrierten heutigen vergleichen!
Ich hatte ihn auch frischer in erinnerung. Wobei “ vom lebeñ gezeichnet“ ja nicht per se unsexy ist.
Das stimmt. Aber se sieht auf dem Bild nicht frisch aus, was ich ganz schlimm finde. Ich mag wie Du weißt Nemo’s Look nicht aber ich würde nie denken “uh, eklig” bei dem Bendzko-Pic.
Er scheint ja dem Interview zufolge ein privat schlimmes Jahr 2024 gehabt zu haben, und ich weiß aus eigener Erfahrung, was das mit einem macht. Das kann sich dann schon im Gesicht abzeichnen.
Das stimmt. Wobei ich dann das Bild nicht freigeben würde, zumal da sicher ne PR-Agentur im Boot ist, man müsste sich also sicher nicht mal selber kümmern.
So schlimm finde ich das Bild gar nicht – er sieht nur einfach sehr traurig aus. Und vielleicht wollte er das auch gar nicht kaschieren? Es gibt bei Menschen immer unterschiedliche Motive.
Hatte schon Angst einmal in den Kommentaren nichts über Porcellis Präferenzen zu lesen
Echt, ich weiß. Warum ist der kein Araba? Und was ist mit den ganzen Rasierklingen?
Ethnische Präferenzen find ich merkwürdig aber unrasiert ist mir auch lieber… So, jetzt hab ich’s auch getan!
Ricky Shayne 😀
Dass ich ihn kenne, zeigt, dass ich auch nicht mehr die Jüngste bin. 😛
Da heute schon oft erwähnt, hier ist er:
🔥🔥🔥
der ricky hat die haare schön – so ähnlich laufe ich auch rum,allerdings noch nicht ganz so weiß.🐰
Ich hab den tatsächlich Jahre nach den Mamy Blue Auftritten kennengelernt. Erst war ich zu jung und danach lief es wohl nicht im Radio bei uns.
Hat man eigentlich vom asia- jodler oder vom bfr- waldi noch was gehört?
Man hat allgemein noch gar nichts gehört, meine ich. Darum auch die ständigen Panik-Attacken in den Kommentaren.
Der letzte deutschsprachige ESC-Song war von Roger Cicero vor 18 Jahren und bei Tim Bendzko könnte es allerdings mit der Teilnahme am ESC-Vorentscheid schwer werden.
Für Deutschland (und die Ukraine) ja, Österreich hatte es ja 2012 nochmal probiert, wenn auch im Dialekt.
Ein deutschsprachiger Titel scheint mittlerweile aus Deutschland aber so undenkbar geworden zu sein (für Österreich eher auch, für die Schweiz, Luxemburg oder Belgien irgendwie sowieso) – warum auch immer, dass ich es noch für wahrscheinlicher halte, dass irgendein anderes Land es irgendwann mit Acts wie z.B. Verka oder Ich Troje hauptsächlich oder wie Joost oder Maruv teilweise auf Deutsch versuchen werden.
Vielleicht ja Finnland dieses Jahr?
Sehr cool, dass er offen kommuniziert und den ESC für etablierte Acts aus der Ekelecke holt. Auch wenn ich extra für den ESC geschriebenen Songs nicht so cool finde …
Der „Raabfilter“ ist nicht objektiv und eigentlich eine Diktatur. Schade um namhafte Interpreten, wobei es beim ESC immer um den Song geht!
Ich bin gespannt aus das Album von Tim und auf den eingereichten Titel
Welcher Filter wäre denn objektiv? Die Bewertungen von Menschen, die z. B. in den internationalen Juries sitzen und teilweise auch in nationalen Vorentscheiden als Filter benutzt werden stimmen ja auch nicht einig ab. Der NDR hat über die Jahre verschiedene Verfahren ausprobiert um Acts zu filtern. Und am Ende sind da Leute, die nicht allein aufgrund objektiver Kriterien bewerten und entscheiden sondern auch aufgrund des Faktors Mensch. Sonst würden ja alle gleich entscheiden. Eine Entscheidung, die von einem getroffen wird, der einen gewissen Sachverstand und den Ehrgeiz mitbringt kann besser sein als die Abstimmung von 20 Leuten, die einfach nur ihren Job machen.
Der Begriff Diktatur wird seit Jahren für jeden Kram missbraucht. Wenn der NDR entscheidet ist es auch eine Diktatur? Wann ist es denn keine Diktatur mehr? Wenn 3281 Videos für alle sichtbar hochgeladen werden und jeder der Bock hat (und vermutlich noch weniger objektiv ist) 10 daraus auswählt, die dann im Finale des Vorentscheids um den Sieg kämpfen?
In einer Demokratie werden Aufgaben deligiert an geeignete Personen. Das Deligieren von Aufgaben beinhaltet auch Entscheidungen zu treffen. So läuft es in der Politik genauso wie in staatlichen und öffentlich rechtlichen Einrichtungen. Auch wenn es nicht immer zu 100 % funktionieren mag.
Das Tragische heutzutage ist, dass sobald einen eine Entscheidung nicht passt wird natürlich gleich das ganze System in Frage gestellt und die große Keule rausgekramt. Je nach politischer Gesinnung.
Sorry, dass es etwas mehr Text wurde.
Raab hat doch auch gemeint das nicht nur der Song entscheidend ist sondern auch die Persönlichkeit/ auftreten des Künstlers?
Ach so, ich dachte, er hätte schon eine Absage bekommen… hm, war wohl ein Missverständnis.🤔
Erstmal finde ich es ja mutig, dass sich ein bekannter Künstler dem Wettbewerb stellen möchte, war ja immer der allgemeine Wunsch.👍
Glaube aber, dass sein bisheriges Repertoire nicht dafür geeignet ist, beim ESC viele Punkte zu generieren, was aber nicht an der deutschen Sprache liegt. Man kann auch die etwas sperrige deutsche Sprache in schöne mitreissende Melodien verwandeln.
P. S. „Wir leben in einer Welt, in der wir uns immer mehr isolieren…“ Das Gefühl habe ich auch, liegt halt auch an der Anonymität des Internets. Alles wird so „entmenschlicht“. Finde ich auch sehr schade und entspricht in der Tat nicht der menschlichen Natur…
Gebe dir in jeder Hinsicht recht.
Die Idee mit der Verbundenheit ist absolut richtig, leider isolieren sich heutzutage viel zu viele Menschen aufgrund der Anonymität des Internets (gehöre ja teilweise auch dazu, auch wenn ich ein anderes Leben draußen habe).
Aber sollte der Song Bendzkos ähnlich sein wie seine anderen, wird das beim ESC nichts reißen, er wird untergehen. Und das sollte diesmal der Anspruch nicht sein.
Eine Mischung ist ideal. Real ist natürlich oft am besten, aber man kann sich auch gut und intensiv online austauschen. Wir beide haben uns über das Eltern-Thema ausgetauscht (wie auch mit anderen Hier) und das geht halt online lieber, weil man auf Leute mit ähnlichen Erfahrungen trifft und auch diese Betroffenen Blicke nicht bekommt.
Das ist absolut richtig. Wäre das Forum hier nur sehr banal und hätten viele (auch politisch oder gesellschaftlich) zweifelhafte Ansichten, wäre ich längst nicht mehr hier. Aber das hier ist (zumindest meistens) eine sehr liebenswürdige Community. 😀
Danke! 🙂
❤️
Vielleicht hat er, es aber nur noch nicht öffentlich gemacht (bzw. nur andeutungsweise). Sonst wäre das Interview ja irgendwie überholt gewesen.
Gaby, ich hatte aber auch gedacht, ihm wäre abgesagt worden und er nähme definitiv nicht teil.
Ich finde es schön, dass er sich äußert, aber seine Art Lieder sind vielleicht nicht ESC-geeignet.
Auch wenn ich das Thema „einsam sein“ wichtig finde und nicht weiß, wie ich die Zeit ein wenig zurück drehen kann.
Na ja, die Zeit kann man nicht zurückdrehen. Bin ja auch froh, dass es dieses Forum gibt (auf anderen Plattformen kommentiere ich nicht). Im „realen“ Leben bin ich nämlich deutlich schüchterner, und nicht so redselig.
Außerdem gibt es in meiner Umgebung keine ESC-Fans, da tut dieser Austausch schon ganz gut.
Aber nun, es geht ja nicht nur um mich: Denke, mal die Balance macht’s – denke, beides hat seine Berechtigung, persönliche Begegnungen sind auch sehr wichtig. 🙂
Mich gibt’s „virtuell“ auch nur hier. 😉
Hier ist fein und es sind hier auch die ESC-Bekloppten, die ich im wirklichen Leben kaum noch treffe: „Echt? Du kuckst den Quatsch immer noch?“
Vanessa Mai wirds schon richten für Deutschland! 🤓
Ich denke, dass Herr Raab gar keine etablierten Künstler dabei haben will. Der formt doch sehr gerne seine ganz eigenen Raab-Produkte, und das geht mit etableirten Künstlern halt nicht.
So, so, eines Morgens wacht man also auf und weiß, daß man zum ESC möchte. Passenderweise war dann eine Woche später Bewerbungsbeginn. Zufälle gibt‘s.
Ich meine mich zu erinnern, daß er ein Pausenact bei einem der Vorentscheide in Köln gewesen ist, aber vielleicht habe ich das auch nur geträumt.
Nun zur Einordnung:
„Nur noch kurz die Welt retten“ war 2011 hoch in den Charts. Seine letzte Single war 2019 in den Charts, zufälligerweise hieß die auch noch „Hoch“.
Für mich ist diese Bewerbung eher in die Kategorie „Cascada“ bzw. „Ruhm von gestern“ einzuordnen.
Nichts für ungut, Herr Bendzko, aber Ihre Musik paßt nicht mehr ins Jetzt der heutigen Zeit.
Lass das mal seine Fans entscheiden. Es gibt so viele verschiedene Bubbles. Oder kennst du z.B. einen Künstler namens Tristan Brusch?
Es hat auch ein Geschmäckle Künstler abzuwerten …
Wenn Tim Bendzko die Teilnahme wirklich will und es dieses Jahr nicht klappt, soll er es nächstes Jahr gern wieder beim NDR versuchen, wenn die Kooperation mit Raab beendet ist. Mit dem richtigen Song hätte ich ihn gerne im Vorentscheid dabei, aber viele seiner alten Hits sind leider genau dieser minimalistische Radiopop, mit dem wir in den letzten Jahren oft auf den Kopf gefallen sind, wenn auch auf Deutsch.
Könnt ihr euch so einen Song beim ESC vorstellen? Ich finde den auf jeden Fall spannender als seine anderen Hits mit Stripped-Back-Gitarrenbeat im Hintergrund wie „Nur noch kurz die Welt retten“ oder „Maschine“.
Stefan Raab ist eben ein Profi.
Er weiß, dass man etablierte Künstler (m/w/d) bis zum letzten Moment im Unklaren lassen soll, um das Projekt „Chefsache: ESC 2025“ in der medialen Aufmerksamkeit hoch zu halten.
Ich selber kann mir Tim Bendzko beim ESC 2025 in Basel sehr gut vorstellen. Würde mir dann aber ein Song à la „Wenn Worte meine Sprache wären“ wünschen.
Somit wiederhole ich fast schon gebetsmühlenartig was ich von Anfang an gesagt habe. Einige „Big Stars“ (m/w/d) / etablierte / bekannte Musiker (m/w/d) werden beim deutschen Vorentscheid dabei sein.
Tim Bendzko ist einer von ihnen. Die zweite wird Gracia sein. Da bin ich mir sehr sicher.
Gracia war ein Big Star? Dann trifft das auf den Checker vom Neckar auch zu.
„Big Star“ werden sie halt von Stefan Raab genannt.
Für mich ist das in diesem Fall ein Synonym zu bekannter Sänger (m/w/d).
Na ja, hinter dem „bekannt“ würde ich mittlerweile auch einfach Fragezeichen setzen.
Ich glaube im ESC-Kosmos ist Gracia allseits bekannt. Und der ein oder andere außerhalb wird sich auch noch an sie erinnern. 😀
Wie du sagtest, im Kosmos und das aus eher unschmeichelhaften Gründen.
Aber der Hauptgrund ist und bleibt immer noch der, dass Gracia eine sehr gute Sängerin ist bzw. stimmlich echt was auf dem Kasten hat.
Auf der ESC-Bühne hat man wenig davon gemerkt. Gerüchten zufolge wurde ihr Gejaule danach in Guantanamo als Foltermethode eingesetzt.😂
Der Checker ist aber auch bekannt. Und hat im Gegensatz zu Gracia den Vorteil, dass er Spokesmodel für 3er BMWs werden kann.
Genau, die No Angels waren wesentlich bekannter und wir wissen, wie das geendet ist.
Mit 12 Punkten aus Bulgarien! 🥳
Wäre nur damals schon Azerbeijan dabei gewesen, wir hätten noch ein paar Punkte zusätzlich kaufen können.
Aserbaidschan hat 2008 das erste Mal teilgenommen.
Neben Israel der einzige Lichtblick. Schlechtes Jahr, auch der 2tschlimmste Siegertitel aller Zeiten.
Mit einem Gejaule, was mir heute noch Zahnschmerzen beschert.
Leider war kein Mitglied der Angels aserbaidschanischer Herkunft.
War da nicht mit gracia irgendwas mit chartmanipulation o.ä.?
Ihr Partner und Manager hat tausende Single CDs gekauft bzw kaufen lassen, damit ‚Run and Hide‘ in den Single Charts auftauchte.
Das war glaub ich Voraussetzung für die Teilnahme am Vorentscheid.
Oder so ähnlich…
Das was Alex John sagt stimmt. Nur Gracia selbst wusste davon nichts.
Aber du kannst ja mal Gracia und ihren damaligen Manager / Produzent sowie heutigen Lebensgefährte fragen, wenn die beiden dir in Basel über den Weg laufen sollten.
Denn dort wohnen sie nämlich. 😀
Timo, du bist wahrscheinlich der einzige Mensch auf der Welt, der Gracia noch als „Star“, „etabliert“ oder „bekannt“ ansieht. Die wird mit Sicherheit noch mal deutlich schlechtere Chancen haben als Daniel Schuhmacher, der ja auch schon vor vielen Jahren abgelehnt wurde.
Irgendwie kann ich mir nicht vorstellen, das sich RTL/ARD einen so relativ großen Namen wie Tim Bendzko durch die Lappen gehen lässt. Das würde doch für die VE viel Aufmerksamkeit bedeuten Unabhängig davon wie ich zu seiner Musik stehe. Ich finde sein Lied „Hoch hinaus“ spitze. Sein bestes überhaupt. Alles andere war so mittelprächtig. Trotzdem ist er mit seiner musik sehr erfolgreich.
In Deutschland erfolgreich zu sein, heißt nicht, auch beim ESC erfolgreich zu sein. Bei Bendzko habe ich da starke Zweifel.
Hatte Tim Bendzko in den letzten Jahren eigentlich noch einen „größeren“ Hit? Also er steht halt nicht mehr so in der Öffentlichkeit. Das soll jetzt nichts gegen Tim Bendzko sein, sondern halt als Erklärung bezüglich des „großen Namen“. Ich denke für RTL/ARD ist es schon noch was anderes ob sich jetzt ein Tim Bendzko bewirbt, welcher in den letzten Jahren nicht so eine große Aufmerksamkeit hatte oder ob sich eine Nina Chuba, welche aktuell gefragt ist, bewirbt.
Und weil wir gerade bei Tim Bendzko sind, was macht eigentlich unser „Weltmeister“-Sänger (Ein Hoch auf uns) Andreas Bourani? Tim Bendzko und Andreas Bourani hatten ungefähr zur selben Zeit Erfrolg und auch hier in den letzten Jahre keine so große mediale Aufmerksamkeit mehr.
Der Bourani ist schon viel länger in der Versenkung verschwunden, das letzte Album kam 2014 raus.
Hat sich auch mit seinem Verhalten in der Jury 2014 m.E. Unmöglich gemacht.
Er ist ziemlich hot! 🤓
Bourani hat sich meine ich generell zurückgezogen.
Das letzte was mitbekam war so im November/Dezember, das seine Synchronrolle des „Maui“ für „Vaiana 2“ umbesetzt werden musste.
Andreas Bourani nahm vor sieben Jahren in der Deutschen Oper in Berlin an der 25. Festlichen Operngala für die Deutsche AIDS-Stiftung teil:
http://www.ganz-berlin.de/themen/events/2018/operngala/2018.html
Beim deutschen ESC-Vorentscheid „Unser Lied für Israel“ vor sechs Jahren war er Intervallact mit Udo Lindenberg.
Tja, damals war’s der NDR, aber ich hatte 2022 auch nicht geglaubt, dass die sich Electric Callboy durch die Lappen gehen lassen! Die hatten gerade einen richtigen Hype in der Rock- / Metal- Scene ausgelöst. Sowas kann man sich doch nicht entgehen lassen, oder?
Tim Bendzko ist so ziemlich das Gegenteil vom ESC. Bitte nicht! Der Inhalt mag gut sein, die Verpackung sicher nicht. Möglicherweise ein Song der durch den Text überzeugt. Versteht ja aber keiner und das reicht nicht.
Er vom Typ her würde voll in die erfoglosen ESC-Jahre passen.
Ich möchte hier manche mal an Tom Dice aus Belgien erinnern. Und an den Sieger von Portugal. Dieses „passt zum Esc“ kann, Betonung kann, dafür sorgen, dass man nicht Letzter ist. Mehr nicht. In den Top Rängen bist du nur mit etwas Besonderem. Das wichtigste ist, welche Gefühle löst es aus. Hättet ihr Duncan Lauren gewählt? Ich wette beim deutschen Vorentscheid wäre sowas wieder rausgeflogen. Weniger analysieren und mehr mit dem Herz der Musik folgen. Dann kommt schon das richtige Lied.
Wie auch immer, zum eigentlichen Thema. Ich mag Tim Bendzkos Stimme und die Aussage des Songs passt genau zu dieser Zeit. Bin gespannt wie das Lied klingt. Deutsch wäre auf jeden Fall super, ich lese jedes Jahr von europäischen ESC Fans, dass sie sich deutsche Lieder wünschen. Wenn man Angst hat, dass die Message zu sehr verloren geht, wobei wir das bei anderen Ländern ja auch nicht verstehen und das da niemanden stört, kann man ja die wichtigen Worte im Hintergrund auf Englisch zeigen. Bisschen wie bei Schulte damals.
Schade, dass er es dieses Jahr versucht, wo Raab einen Vorentscheid macht.
Ganz ehrlich, die Texte interessieren keinen außer ein paar ESC-Superfans. Es setzt sich doch niemand sonst an die Sendung und sucht dann frenetisch die Übersetzung von Songtexten.
Das stimmt.
Und selbst wenn ich es wollte, hätte ich zum Beispiel bei Loreens Werken beim besten Willen nichts verstanden bei ihren nöhligem Nuscheln. 🤓
Der Text des 2023er Songs war doch klar – Euphoria up up up!
Ich gehör auch nicht zu den Leuten, die die Texte besonders interessieren. Selbst ich würde nicht behaupten, dass Mon Amour einen Literaturnobelpreis verdient.
Das verzeihst du deinem Habibi aber sicherlich, oder??? 😉
Ich find den Text tatsächlich sehr emotional. Es ist ein Liebeslied und kein Manifest, was ich eh nicht in einem Pop-Song hören wollen würde.
Duncan ist vielleicht kein gutes Beispiel. Der hätte sich 100%ig in jedem Vorentscheid durchgesetzt. Schau dir 2018 an, wo Michael Schulte mit seiner Ballade ganz klar gewonnen hat. Und wenn man die beiden miteinander vergleicht dann ist klar warum einer im Finale 1. wurde und der andere auf dem 4. Platz landete.
Man muss leider sagen, dass wir nach Michael Schulte einfach keine annähernd runde Nummer mehr zur Auswahl hatten.
Es gibt noch 2 aus den vorgestellten Bewerbungen , die ebenso abgelehnt wurden.
Yasmina Hunzinger und Whait! What? Sind auch raus.
Quelle?
https://www.instagram.com/reel/DEr_U9bKfZT/?igsh=MWJnb2g5Y2FwNmljcg==
https://www.instagram.com/reel/DE11RE-MgiH/?igsh=MThwNmh6dGEyemg5MA==
Hmm. Diesmal gefiel mir einer der beiden Songs von Wait! What? ganz gut.
Ich stehe auch manchmal auf und dachte, wir haben mal wieder gewonnen. Aber dann komme ich in der Realität an, lol
Heute war ein interessanter Beitrag in unserer Tageszeitung aus dem Essener Stadtteil.
Die Band Kuult hat sich für den Vorentscheid beworben und zwar mit dem Song „Gemeinsam „.
Ich kannte die Band bisher nicht,finde den Song als auch die Stimme des Sängers durchaus ansprechend.
https://youtu.be/hq5v1VtmMSs?si=QXdcmZ2K3n2-ObU4
Beim „Springside“ Festival des NDR in Göttingen am 10.5. ist Tim Bendzko gerade als Act bestätigt worden… Spricht auch nicht für Basel.
Vor 50 Jahren gewann Joy Fleming den deutschen ESC-Vorentscheid:
https://youtu.be/okPAqaYFfu4?si=uXoHtvmp5NXBvCiC
Ich frage mich, wann wir endlich einige Infos erhalten … noch im Januar? Oder erst Februar? Noch ist ja nichts durchgesickert …