
Weiter geht die wilde Fahrt! Vier Teilnehmer*innen der Vorentscheidung „Das deutsche Finale 2024“ haben wir im Rahmen von ESC kompakt LIVE auf YouTube bereits interviewt, fünf haben wir noch vor uns. Der nächste Zweier-Block besteht aus den beiden deutschsprachigen Beiträgen im Line-Up, einer davon kommt zudem auch von der einzigen teilnehmenden Band.
Bereits am heutigen Mittwochabend, den 31. Januar sprechen wir um 18 Uhr mit Marie Reim. Die Tochter von ESC-Teilnehmerin Michelle („Wer Liebe lebt“) nimmt mit ihrem Schlager „Naiv“ an „Das deutsche Finale 2024“ teil.
Am Freitagabend, den 2. Februar haben wir dann die beiden Mitglieder des Duos GALANT zu Gast bei ESC kompakt LIVE. Die Band spricht mit uns ab 18 Uhr unter anderem über ihren potenziellen ESC-Beitrag „Katze“.
Übrigens: Unser reguläres ESC kompakt LIVE heute Abend muss aus terminlichen Gründen leider ausfallen – nächste Woche gibt es dann wieder wie gewohnt mittwochs eine neue Folge.
Schon jetzt könnt Ihr Euch außerdem die weiteren bereits feststehenden Termine vormerken:
- Sonntag, 04.02.24 – Interview mit Bodine Monet
- Montag, 05.02.24 – Interview mit ISAAK
Diese Interviews haben wir bereits geführt:
Am meisten Spaß machen die Livestreams natürlich, wenn Ihr live dabei seid und im Chat auf YouTube mitkommentieren könnt. Selbstverständlich sind die Videos aber auch im Nachgang noch abrufbar. Unseren YouTube-Kanal könnt Ihr hier abonnieren. Außerdem gibt es alle Ausgaben im Anschluss auch als „ESC kompakt – Der Podcast“, so dass Ihr die Folgen gut unterwegs hören könnt. Den Podcast könnt Ihr beim Podcast-Anbieter Eures Vertrauens abonnieren oder direkt hier.
Habt Ihr schon jetzt Fragen an Marie Reim und/oder GALANT? Dann schreibt Sie gerne unter diesem Artikel in die Kommentare.
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Aus beruflichen Gründen, kann ich leider nicht live dabei sein. Ich schaue sie mir aber im Nachhinein an. Schade das die reguläre Sendung ausfällt, habe mich darauf gefreut.
Ein ziemlich seriöses gerücht aus der schweiz: joya marleen💗
https://youtu.be/7OwnN-OizKU?si=nKYTrgVFVPGZfhlr
Könnte passen, ich hab‘ schon irgendwo, ich sag mal nicht wo, einen Ausschnitt gehört, allerdings gab’s da keinen Hinweis auf die Interpretin, der Song heißt demnach aber „Remember!“ und… wie würden die Rentner aus den Reactionvideos vom NDR sagen? „Es wird viel geschrien aber sie trifft jeden Ton.“
Aber übernimmt diesen Part, also schreien, beim ESC nicht die Polin Justyna? 😉
Wenn man Ryks „Diamonds“ hört, könnte man heulen. War schon wieder eine verpasste Chance gewesen. 🙁
Freue mich auf die bevorstehenden Interviews, auch wenn ich sie meistens erst später anschauen kann,
Sehr frei nach den Buggles: Radio killed the video star 🙁
Wobei man sogar sagen muss „stars“: EC, Ryk, Planschemalöör…
Dazu ein von Michael Schulte geschriebener Song, Lord of the Lost, NinetyNine, Ikke Hüftgold, Trong(?) …
ich werde nie, nie, niemals verstehen, wie es 2022 zu diesem Teilnehmerfeld kommen konnte.
2022 war der absolute Tiefpunkt. Ich kann nicht nachvollziehen wie sie jemals auf die Idee kommen konnten dass das in dieser Form eine gute Idee für den VE war.
Fragen an Marie: 1) Wirst du, solltest du nach Malmö fliegen, auch nochmal nach Kopenhagen fahren? So wegen Full-circle weil sie ja damals dabei war als ihre Mama 2001 dort teilgenommen hat.
2) Falls es dieses Jahr nicht klappt, willst du dich nochmal bewerben?
3) Wie möchtest du das Publikum von dir überzeugen, dass vielleicht kein Schlager Fan generell ist?
Anfangs war ich nicht begeistert vom Song, mittlerweile hast du mich total! Liebe Grüße
Wenn wir beim ESC mal wieder mehr als nur 20 Punkte haben wollen, sollten wir Marie schicken 🙂
Habe durch Zufall den Song von Marie Reim gehört (auf escradio) – und, was soll ich sagen?
Hm… ich kann mir nicht helfen, irgendwie ein Ohrwurm, klar, nicht besonders anspruchsvoll, ziemlich einfach gestrickt. Aber vielleicht wäre es wirklich ein Versuch wert, auf jeden Fall mal etwas anderes. Jetzt mal unabhängig von der Platzierung in Malmö, rechne ich auch nicht mit einer vorderen Platzierung, dafür wird es nicht langen, aber bei guter Inszenierung könnte es vielleicht fürs Mittelfeld reichen. Bin auf jeden Fall auf den Auftritt bei der VE gespannt. Wenn der überzeugt, könnte ich mit Marie Reim durchaus als Vertreterin Deutschlands in Malmö leben. Vorausgesetzt, sie übersteht die VE, woran ich im Moment meine Zweifel habe. Dafür gibt es zuviel Leute, die den Schlager ablehnen werden.
Komisch, manchmal habe ich den Eindruck, dass genau so etwas von Deutschland international erwartet wird, da man Deutschland doch meistens mit Schlager verbindet…
Na ja, dass man Deutschland international vor allem mit Schlager verbindet glaube ich eher nicht. Gefühlt ist es doch eher der Rammstein -Sound der als „typisch Deutsch“ empfunden wird.
Und das mit dem „versuchen wir’s“ hat ja letztes Jahr nicht soo gut geklappt.
Na ja, man kann eigentlich mit jedem Genre abschmieren, oder ordentlich abschneiden, (jetzt mal unabhängig vom persönlichen Geschmack😉) Kommt halt auch auf die „Verpackung“ an.
Muss mal den Vergleich Schweden 2016 und Deutschland 2022 ziehen. Beides eher Radiosongs, Abteilung „Dudelfunk“, aber der eine ist beim ESC auf Platz 5 gelandet, der andere auf dem letzten Platz. Vielleicht werden einige sagen: „Ja, ja, weil der eine Song aus Schweden kam…“ Das glaube ich nicht, sondern irgendwie hatte Frans wohl eine andere Wirkung auf der Bühne als Malik Harris. Oder man war 2016 noch empfänglicher für einen solchen Song.
„Naiv“ ist jetzt auch kein Song, der auf meiner Playlist ganz oben steht, aber sooo furchtbar finde ich ihn nun wirklich nicht. Na ja, und auf deutsch, ich denke, allein das wäre auch schon ein Alleinstellungsmerkmal (und mal eine Abwechslung)
Schweden hatte sich 2016 musikalisch hörbar an einen populären Song angelehnt, Deutschland 2022 nicht. 😛
Bei „If I Were Sorry“ war es wohl tatsächlich ein Kombination aus mehrern Aspekten: Der Song klang durch diesen sommerlichen Plänkel-Beat frischer und die Melodie war eingängiger als bei „Rockstars“. Das bot auch die Basis für eine bessere Inszenierung, dazu hat der Schweden-Stempel sicherlich auch mehr Aufmerksamkeit gebracht als hätte der Song z. B. aus den Niederlanden gestammt. Außerdem mag Frans‘ Nerd-Charme auch noch bei einigen gut angekommen sein.Und tatsächlich würde ich vom Gefühl her auch sagen, dass damals so kontemporärer Radio-Pop beim ESC noch besser ankam.
Den fünften Platz halte ich aber nach wie vor für völlig überbewertet!
Finde den Song auch immer noch total öde und die gelangweilt-desinteressierte Performance von Frans war auch nicht so der Knaller meiner Meinung nach.
Mich hat der 5. Platz von Frans auch sehr erstaunt, aber er kam halt gut an, suche heute noch nach Erklärungen…😉
Manche Ergebnisse werde ich nie verstehen, auch der dritte Platz Polen im Televoting 2016 war auch so ein riesiger WTF-Moment. 🤨
Vielleicht liege ich auch falsch, aber er kam ja eigentlich nur bei den Jurys gut weg. 12 Punkte aus Deutschland so weit ich weiß. Beim Publikum ging der Song doch eher unter.
Du verwechselst Frans (2016) mit Benjamin Ingrosso (2018), der ist nämlich im Televoting baden gegangen.
Ah danke, da war ich mir nicht so sicher. Da war ich noch nicht auf ESC- Kompakt und mir Fehler Wissen. Danke😀
Kein Problem, helfe gerne bei Unklarheiten. 🙂
❣️
Genau.
Frans hat bei Jury (122) und Publikum (139) etwa gleich abgeschnitten.
Danke😃
Man muss aber zugeben, das Naiv, gegenüber dem Schlager vom letzten Jahr, ein riesiger musikalischer wie optischer Fortschritt ist. Ich bin von Naiv trotzdem, nur so semi begeistert. Da gibts im Schlagerbereich wirklich besseres.
Aber das dachten auch viele bei Metal im letzten Jahr und lustigerweise auch viele bei der klischeehaften „Deutschen Wut“ bei Grossstadtgeflüster. Vielleicht müsste man für den ultimativen deutschen Beitrag einfach all das zusammenfassen, da käme dann wohl sowas raus (womit wir bei einigen wieder alte Wunden öffnen würden):
Ohne Witz. Sowas fänd ich total überragend. Den zweiten Teil ein bisschen harmloser und ne typische Callboy Hook. Juuunge. Brett und Entertainment pur.
das Lied ist cool, aber ich hab so die Befürchtung nach Kärijää würde das einfach wie der Versuch einer Kopie wirken.
Schade nach wie vor, dass der NDR die Jungs nich ausgewählt hat.
Das Thema Metal war aber auch letztes Jahr schon durch, nach dem Sieg von Maneskin und der guten Platzierung von Blind Channel im Jahr 2021.😉
Ist meistens nur ein kleines „Strohfeuerchen“ beim ESC, und Deutschland hinkte da hinterher. Die (aus meiner Sicht) eher suboptimale Inszenierung tat ihr Übriges.
Marie hat meine 20 Stimmen.
Wird sie alleine auf der Bühne stehen oder mit Tänzern?
Wird eventuell einer ihrer populären Familienmitglieder mit auf der Bühne stehen als Backgroundsänger?
Wird sie, wie ihre Mutter 2001, einen Teil des Songs auf englisch singen falls sie nach Malmö fährt? (Hoffentlich nicht)
Ich war so schockiert, als ich im „Bewerbungsgespräch“ von Marie erfahren habe, dass sie erst 23 Jahre jung ist. 😳 Ich hab sie mindestens um 10-15 Jahre älter geschätzt. Sie wirkt auf mich für ihre jungen Jahre sehr reif und leider auch einwenig altbacken, weshalb ich sie nicht so richtig auf der ESC-Bühne sehe. Galant hingegen, könnten mit ner richtig geilen Inszenierung um einiges besser abschneiden als viele hier vermuten würden.
Das ist bei Schlagerdiven immer so, damit sie 30 bis 40 Jahre lang alterslos wirken. 😉
Die Frage ist, wo bekommt Galant die geile Inszenierung her. Bringen sie die selbst mit, haben sie da vielleicht Unterstützer? Weil an eine geile Inszenierung made bei Dittmann glaube ich einfach nicht mehr.
An Dittmann glaube ich auch nicht mehr. Deswegen bin ich froh, dass z.B. Ryk eine klare Vorstellung von seiner Performance hat. Hfofentlich lässt ihn Dittmann.
Mal eine blöde Frage: Warum ist Dietmann eigentlich so extrem verhasst?
Er ist sicherlich nicht der Weisheit letzter Schluss im Bereich Staging, aber ich habe mit ihm tatsächlich lieber jemanden, der sich mit dem ESC auskennt als nochmal die Flachpfeifen, die sich die finale S!sters-Inszenierung ausgedacht haben.
Dazu darf man auch nicht vergessen, dass sowohl LotL als auch Malik genau die Inszenierungen bekommen haben die SIE wollten, da kann man nun nicht die gesamte Schuld auf Dietmann abladen.
Natürlich wäre es schön, wenn wir in Deutschland auch Leute hätten, die ESC-Kenntnis und Kreativität mitbringen, aber entweder scheint es die tatsächlich nicht zu geben; oder sie wollen nicht.
Sehe ich auch so. Diesbezüglich bin ich auch sehr auf Ryks Inszenierung gespannt, da er im ESC Kompakt Live angetönt hat, dass er diesmal autoritärer sein wird was die Umsetzung seines Auftritts angeht. Eine TV Show ist halt einfach nicht das gleiche wie ein Konzertauftritt. Und da sollte jemand wie Dietmann dann halt einfach auch mehr unterstützen können. Und zwar so, dass am Ende auch was gutes bei rumkommt. We will see 🫣
Bei Malik weiß ich es nicht, aber LOTL haben nicht genau die Inszenierung bekommen, die sie wollten. Soweit ich mich erinnere, haben sie keine ihrer ursprünglichen Ideen gekriegt (goldenes Konfetti, Kunstblut etc). Die Positionierung der Pyros war wenn ich mich recht erinnere auch nicht so beliebt (zu recht). Und selbst wenn, wäre Dietmann dafür da die Ideen zu verbessern, würd ich mal sagen.
Was Dietmann angeht: ich hasse ihn nicht, aber ich find ihn einfach nicht besonders gut. Das einzige Stahing von ihm, das ich wirklich mag, ist Conchita. Ich schätze, so geht es halt einigen.
Da erinnerst du dich aber falsch. 😉
Kunstblut wollten sie nie (das kam nur immer wieder als Vorschlag aus der Community). Goldregen war eine Idee, da fand ich aber Chris‘ Erklärung, dass das a) verhältnismäßig teuer gewesen wäre und b) zwar in der Halle beiindruckend ausgesehen hätte, im Fernsehbild aber nur kurz zu sehen gewesen wäre und nicht richtig gewirkt hätte.
Ansonsten wurde in den Interviews mit Chris vorher und nachher für mich eigentlich sehr deutlich, dass LotL sich genau so präsentieren konnten wie sie wollten. Chris hat z.B. im Nachgang ja sogar selbstkritisch angemerkt, dass es vielleicht nicht die beste Idee war, den Auftritt wie ein Live-Konzert zu gestalten.
Genauso habe ich es auch in Erinnerung.
Bisher haben Malik, Lotl und auch Ryk immer gesagt, wie nett sie Dietmann finden. Und auch 99 hat gesagt, dass Bildergarten und auch Dietmann sehr nett sind und ihre Ideen umsetzen. Und genau hier sehe ich das Problem. Die Künstler entscheiden und es wird dann umgesetzt. Ich wünschte mir, dass Marvin Dietmann mehr berät und mehr Impulse setzt. Malik wollte unbedingt die Imstrumente, er hat sie bekommen. Lotl wollten es wie ein Live-Konzert aussehen lassen und sie bekamen es. Wo sind die zündenden Ideen, mal etwas Neues oder Kreatives zu machen? Nur die Ideen der Künstler umsetzen, finde ich etwas schwach. Viele von denen haben doch kaum Erfahrung. Bei 99 wird es wahrscheinlich auch wieder nur auf eine Band-Performance hinauslaufen. Wann wird mal ein wirklich guter Backdrop benutzt? Musste lachen, als Ryk von seiner Inszenierung sprach und sagte, dass er es minimalistisch hält, damit es auch weniger fehleranfällig wird.
Nicht nur ich, sondern ganz viele hier haben auch immer wieder über die Kameraführung gesprochen. Laut Ryk ist da wohl Dietmann federführend. Und gerade daran scheitert es so oft. Patty Gurdy, kaum Close-Ups, bei Malik war die Kamerafahrt mit dem Kreis wohl gut, aber die wirklich intensive Phase mit dem angry Rap wurde schlecht eingefangen. Lotl, ja ich gestehe, dass ich nach den Probenbildern doch leicht euphorisch war. Die Inszenierung aber live am Fernseher zu sehen, war eine Ernüchterung. Viel zu statisch und ohne roten Faden. Man könnte so viel alleine dadurch machen, wenn die Kameraführung besser wäre und kreativer eingesetzt würde. Und da sehe ich bei Marvin Dietmann schwarz. Obwohl man natürlich auch sagen muss, dass der NDR zu wenig Geld ausgibt. Die Probenzeiten sind einfach zu kurz. Eigentlich keine Zeit, groß etwas zu ändern. Und dann ist er für alle acht/neun zuständig. Da bleibt nicht viele Zeit für einen Act.
Die Pyros haben Chris dadurch, dass sie vor und neben ihm waren, beim Finale sogar die Luft zum Singen genommen.
Und ich halte das wirklich gelungene Conchita-Staging mittlerweile auch für einen Glückstreffer. Ich denke, die Liste der von Dietmann verhunzten Stagings wäre länger als die Liste seiner guten Inszenierungen.
Das Rote Design im Hintergrund + die roten Outfits werde ich bei LOTL auch nie verstehen…
Ich glaube übrigens, dass wir mit „One Last Song“ von LOTL noch deutlich besser gefahren wären.
Auch wenn die Band uns musikalisch, aber vor allem persönlich wirklich sehr gut vertreten hat mMn
Dietmann hat im letzten Jahr 7 Acts beim ESC verantwortet. Lediglich das Staging von Australien war brauchbar. Bei Österreich hat er nichts aus der tollen Videovorlage gemacht, Armenien war mit Ausnahme des Dancebreaks ziemlich eintönig und durch das Licht war Brunette auchnicht gut ausgeleuchtet, bei GB hat das Staging nichts für Mae getan. Und das waren bisher nur di eunterdurchschnittlichen.
Frankreich: La Zarra stand nur. Die Säule hat null gebracht.
Georgien: Iru stand nur. Durch die vielen Totalen ging die Dynamik des Songs komplett verloren.
Deutschland: Die Metalband steht den Großteil des Auftritts auf einem Gerüst. Die Dynymik, die gerade auch von Pi und Klaas in den Liveauftritten kommt, ging so kokmplett verloren. Dazu dieses kalte Rot im Backdrop und die kontraproduktive Pyro.
Wenn man es noch schlechter will, schaut man sich im Vorentscheid die Stagings von Rene Miller, Lonely Spring, und Paddy Gurdy an.
Seine guten Platzierungen waren die, in denen er charismatische Künstler (Wurst, Ryder) hatte, die im wesentlichen auch nur auf einem Fleck standen.
Oh ja, Peters Ausbruch bei den französischen Proben: „Sie steht! Sie steht!“ Legendär!
Nur bei GB würde ich widersprechen.
Wobei ich diese Raketenabschussbasis bei Sam Ryder auch eher schwach fand.
Ich denke, es wird am Budget liegen. Wenig Geld – wenig Show.
Im direkten Vergleich der DACH Länder aus dem letzten Jahr, hat mich nur die Show von der Schweiz überzeugt und genau die war NICHT von MD. Und ich glaube nicht dass die Schweizer soviel mehr Kohle raushauen wie Deutschland.
Dittmann kann und würde es besser machen, wenn er denn das Budget bekäme.
Das Licht ist in der Halle doch schon vorhanden. Spannungsreiches Lichtmanagement und Highlights setzen, kostet kein Geld. Thematisch passende Motive für den Backdrop liegen in der Sendercloud.
Auch wenn Malik sein Instrumentalset bevorzugte, stand er die Hälfte des Songs in fahlem Licht. Als Zuschauer denkt man da an Bildstörung. Wäre Dietmanns Job gewesen, da was zu ändern, den Klimax mal optisch krachen zu lassen oder notfalls Malik zu sagen – Bühne ist zu groß für ein Instrumentenstilleben.
Die Lichtsäule von La Zarra sah nicht so aus, als wäre da am Staging gespart worden. Und auch das große beleuchtete Gerüst von LotL wird ein paar Euronen gekostet haben. Von der Pyro ganz zu schweigen. Die Die Budgetausrede kaufe ich nicht.
Frage an Marie Reim:
Viele Reviewer finden den Song anfangs gut, kritisieren aber die fehlende Dynamik und die vielen Wiederholungen, insbesondere zum Ende hin. Wird der Song für „Das Deutsche Finale“ noch einen Revamp erfahren, um etwas mehr Spannung reinzubringen?
Das Live mit Ryk war wirklich toll, auch NinetyNine konnte mit seiner Art punkten. Nur das Interview mit Leona musste ich abbrechen.
Bei Leona hatte ich das Gefühl, dass sie lieber mit ihrem ursprünglichen uptempo Song angetreten wäre, dass ihr der NDR aber einen Strich durch die Rechnung gemacht hat.
Ryk scheint einen sehr konkreten Plan zu haben, ich hoffe, Marvin lässt ihn. Könnte was Großartiges werden.
Ja, bei Ryk bin ich auch vorsichtig optimistisch.
Das ist aber auch schon wieder etwas bad faith.
Leona hatte einfach null Interview-Erfahrung und ist generell auch nicht die extrovertierteste, da kann ich ihre Nervosität schon gut verstehen.
Nervosität ist verzeihlich. Ich fand sie allerdings leider insgesamt furchtbar uninteressant. Sicherlich ist auch das einfach ihrem jungen Alter geschuldet, dass sie nicht wie Max ellenlange Monologe voller Anekdoten halten kann. Doch ich kam für mich schnell an den Punkt, an dem ich einfach keine spannende Info mehr über sie oder ihren Song erwartete.
Den Vergleich mit Max Mutzke verstehe ich aber nicht. Ich mag ihn wirklich, höre seine Musik sehr gerne, nur leider sein ESC Lied nicht. Aber beim Kompakt Live fand ich ihn zu raumergreifend, zu monologisierend, es gab keine richtige Interaktion mit Benni und Peter. Und wie gesagt, er ist mir ansonsten sehr sympathisch. nur hier fand ich ihn zu professionell und abgeklärt.
Leona fand ich natürlich sehr zurückhaltend, aber irgendwie auch passend zu ihrem Lied. Sie muss erst noch in diese Rolle hineinwachsen. Es war aber ansonsten sehr interessant..
Sehe ich bei Leona genau so. Ihre Art im Interview passte einfach zu dem Song und gibt für mich ein stimmiges Gesamtbild. Bleibt die spannende Frage, ob sie das auch auf die Bühne transportieren kann.
Das ist wilde Interpretiererei.
Sie sagte doch selbst, dass „Undream You“ in ihren Augen die beste Wahl für den ESC sei.
Ja, aber sie wirkte irgendwie nicht glücklich. Aber vielleicht liegt es, wie floppy richtig anmerkte, daran, dass Leona eher introvertiert ist (und ich es in dieser Hinsicht falsch gedeutet habe). Es war halt mein Eindruck.
Das nehme ich auch an. Denn sie wirkte ja eigentlich die ganze Zeit so.
Bei manchen Kommentaren breche ich auch gerne ab.
Marie kam gerade wirklich sehr sympathisch rüber. Professionell, aber dennoch nahbar. Zumindest abseits der Bühne würde die schon mal keine Schande über uns bringen. Schätze mal, ihren VE-Auftritt wird sie auch in ähnlich starker Manier abliefern. Das Lied bleibt aber natürlich Geschmackssache.
Wieder ein toller Stream. Ich glaube am Ende dieser Interviews bin ich wie Peter und mag alle und alles. ❤
Nach dem Interview von Marie Reim – hab’s nicht live gesehen, sondern nachträglich – komme ich immer mehr zu der für mich unumstößlichen Überzeugung, dass das Gesamtpaket Marie Reim -ihr Song – die Art wie sie sich gibt die beste Wahl für den ESC in Malmö ist. 😀
Find ich gut, dass Marie an ihrem Song mitgeschrieben hat, hätte ich nicht gedacht. Ich bring nur die Lack-und-Leder-Outfits und die aufreizende Performance nicht mit dem Songtext überein. Das klingt für mich dann höchstens gewollt „naiv“. Oder aber: „Für dich bin ich wieder lasziv …“ 😉
Eigentlich wollte ich mir den Stream heute gar nicht anschauen, null Interesse an Marie – obwohl ihr Song durchaus gewisse Qualitäten hat. Zu berechenbar, null innovativ und vom Typus her die klassische Tussi. Noch dazu die familiäre Vorbelastung, beide Elternteile sind jetzt nicht unbedingt klassische Sympathieträger um es vorsichtig zu formulieren.
Aus Langeweile hab ich trotzdem eingeschaltet und war extrem positiv überrascht. Wenn sie alles was so am 16.2. auf die Bühne bekommt spielt sie definitiv ganz vorne mit. Besonders gespannt bin ich natürlich auf diese geteaste Performance die nach ihren Worten völlig aus „ihrem Klischee“ fällt. Kommt sie etwa als Nonne? Auch schon die gekürzte Version am 16. zu hören ist eine echt gute Nachricht.
Vielen Dank an Peter und Lars für dieses kurzweilige Interview!
Zugegebener Weise machte Marie einen netten Eindruck. Ich war auch überrascht, dass sie an ihrem Lied mitgeschrieben hat.
Das bedeutet aber nicht, dass ich für sie und ihren Song stimmen werde.
Auch wenn es eine für sie persönliche Geschichte ist, ist der Text für mich zu einfach gestrickt und die Musik auch. Da kann ich noch so alt werden, ich bezweifle sehr, dass ich jemals ein Schlager-Fan werde.
Habe mir auch eben das Interview mit Marie angeschaut. Ehrlich,erfrischend und voller positiver Energie,sie brennt regelrecht für ihren Auftritt,das kommt sehr gut an.
Ich finde,es wird immer schwieriger einen eindeutigen Favoriten zu nennen ,wer jetzt die größten Chancen hat zu gewinnen. Da sah es letztes Jahr ganz anders aus. Also hat der NDR doch einiges richtig gemacht, oder?
„Also hat der NDR doch einiges richtig gemacht, oder?“
Pssst, sag das nicht zu laut. 😀
Das hören hier einige nicht so gern. 😀
😄
Das klingt wieder so als wenn hier alle immer grundlos auf den armen NDR rumhacken würden. Ich glaube 90% der Leser hier sind reflektiert genug um alles in Relation zu setzen.
übertreibs mal nicht! Der NDR hat, abgesehen von Ryk, wie immer treffsicher langweiligen Einheitsbrei gewählt. Jetzt dem Zuschauer aufzubürden den Einäugigen unter den Blinden zu finden und ihm dann die Schuld zu geben ist nicht mein Verständnis wie man an die Sache ran gehen sollte…
Drüber nachdenken kann man trotzdem mal😉
Ich werde erst die Live-Auftritte abwarten, bevor ich in Lobeshymnen ausbreche. Aber es ist schön zu wissen, dass wir Teilnehmer mit sehr starken eigenen Visionen für ihre Bühnenshow dabei haben.
Und deinem zweiten Satz stimme ich absolut zu.
Ja abwarten ,überzeugt bin ich noch nicht weil auch letztes Jahr vieles nicht funktioniert hat.
Ich nahm an, dass das eine Selbstverständlichkeit sein sollte die Live-Auftritte abzuwarten. Insofern bin ich sehr froh dieses Jahr kein Vorab-Online-Voting zu haben. Wie gut das funktioniert haben wir ja letztes Jahr mit Patty Gurdy und dem Ausfall von Frida Gold gesehen…
Ich mag Ryk aber meiner Meinung nach müssen wir einfach Marie zum Eurovision schicken. Es ist ein Genre das hier in DE populär ist, sie singt in Deutsch, ihr Lied kommt bei vielen internationalen Fans gut an und sie ist super sympathisch und zielstrebig. Meine Stimmen gehen definitiv an Marie.
Ich bin mittlerweile auch ganz bei Marie Reim. Es ist der einzige Song, der sofort ins Ohr geht und von dem auch was hängenbleibt (nicht ganz unwichtig für den Schnelldurchlauf). Dass sich meine Meinung mit den Auftritten beim VE noch ändert, möchte ich aber nicht ausschließen.
sehe ich nicht so! Im Ohr bleiben mehrere Songs: „Tears like rain“ oder „Always on the run“ z.B. Aber es geht auch nicht immer darum, ob ein Song im Ohr bleibt.
Als ich „Oh boy“ das erste mal gehört habe, habe ich aufgehorcht. Irgendetwas schreit „Qualität“ schon nach den ersten paar Sekunden. Das Lied hat mich mit auf eine Reise genommen und mir ist nicht langweilig geworden.
Man weiß nie, was letztendlich mehr Erfolg hätte, ich würde schätzen „Oh boy“, aber sicher weiß ich es auch nicht. WIchtiger ist mir, dass wir etwas schicken hinter dem ich stehen kann, so wie letztes Jahr LOTL.
Genau, die Melodie muss nicht unbedingt sofort im Ohr, aber der Auftritt muss sofort in Erinnerung bleiben.
Und im besten Fall beides.
Ich finde es so schade, dass wir endlich mal Schlager beim VE haben, und dann so eine billige Nummer um die Ecke kommt. Es klingt halt wie tausend Mal gehört, nichts besonderes, eher repetitiv und langatmig. Man hätte die Chance nutzen können und einen wertigeren, meinetwegen auch Dance-lastigen Schlager zum VE schicken können. Sollte der Fall eintreten und Marie fährt nach Malmö, dann wird das mit hoher Sicherheit wieder in die Hose gehen.
Was wäre denn Beispiele für ein paar hochklassige Schlager?
Von Marie selbst finde ich z.B. „Ich bin so verliebt“ wesentlich interessanter
Absolut. Ich hatte ja die leise Hoffnung, dass Marie einen in diese Richtung gehenden rockigen Schlager schreibt. Etwas „naiv“ von mir. 🙁
Wow, die Nummer ist ja um Welten besser als Naiv.
Vielleicht kriegen wir sowas ja von Anne serviert? am 8.2.
Weiß nicht, wo es hingehört, das Gespräch mit Ryk habe ich gestern Abend nachgehört. Ein super Gespräch, ich konnte mir ein umfassendes Bild machen. Ryk selbst kommt bei mir als prima Mensch und ehrlicher Künstler rüber, der viel Einblick gewährt hat. Danke Benjamin hnd Peter für das sehr gute Gespräch.
man erkennt sie ja kaum wieder bzw eigentlich gar nicht. das ist the second version of her. Pump it up baby
Paul ist ja ein Schnuckel. 🙈
Das Lächeln und die Mütze <3
Mona und Paul fand ich ja sehr sympatisch und natürlich.
Ich mag auch ihre Einstellung: Sie sind froh dabei zu sein, lassen sich nicht verbiegen, bringen Spontanität mit und erwarten nichts.
Bin sehr gespannt auf ihren Auftritt, ihre Kostüme und wie sie die eigentliche Bedeutung transportieren wollen.