
Anfang März hat Rumänien seinen Act für den Eurovision Song Contest 2026 in Wien ausgewählt: Die gleichnamige Band rund um Sängerin Alexandra Căpitănescu wird das Land mit der rockigen Nummer „Choke Me“ vertreten. So weit, so gut. Doch inzwischen sorgt der Song für Kritik. Der Vorwurf: Titel und Text könnten nach Ansicht vieler als Verharmlosung oder sogar Glorifizierung sexueller Strangulation verstanden werden und so eine gefährliche Praxis normalisieren. Namhafte Medien wie The Guardian und Der Spiegel berichten darüber.
Tatsächlich ist der Beitrag nicht nur musikalisch eine härtere Nummer, sondern auch lyrisch. Im Refrain kommen Formulierungen wie „I want you to choke me“, „make my lungs explode“ und mehrfach „it’s hard to breathe in“ vor.
Gegenüber The Guardian äußerte sich dazu Clare McGlynn, Professorin für Recht an der Durham University und Autorin des Buches Exposed: The Rise of Extreme Porn and How We Fight Back. Die Expertin für Gewalt gegen Frauen und Mädchen erklärte, die wiederholte sexualisierte Botschaft „choke me“ zeige „eine alarmierende Missachtung der Gesundheit und des Wohlbefindens junger Frauen.“
Der Guardian verweist in diesem Zusammenhang auch auf einen Präzedenzfall aus dem vergangenen Jahr: 2025 führte eine Beschwerde der BBC bei der Europäischen Rundfunkunion (EBU) dazu, dass Titel und Text des maltesischen Beitrags geändert werden mussten. Darin war ein Wortspiel enthalten, bei dem „kant“ (maltesisch für „singen“) klanglich an das englische Schimpfwort „cunt“ erinnerte.
Doch was sagen die Künstlerin und der rumänische Sender TVR selbst dazu? In der Beschreibung unter dem offiziellen YouTube-Video des Songs heißt es, „Choke Me“ spreche über den emotionalen Druck, Zweifel und inneren Konflikte, die viele junge Künstlerinnen und Künstler erleben, wenn sie versuchen, ihre eigene Stimme und ihren Platz in der Welt zu finden. Durch eine intensive und persönliche Interpretation verwandle Alexandra Căpitănescu diese Erfahrung in einen kraftvollen musikalischen Moment. Die Atmosphäre des Liedes solle die Spannung zwischen Zerbrechlichkeit und der Kraft weiterzugehen einfangen und das Publikum zu einer ehrlichen emotionalen Erfahrung einladen.
Ist der Text also eher metaphorisch gemeint?
Trotz der Kritik wird der Song derzeit weiter promotet. Unter anderem ist ein Auftritt bei der London Eurovision Party 2026 angekündigt sowie auch in Amsterdam bei Eurovision in Concert. Ob die EBU in der Sache tätig wird, ist bislang unklar.
Kontroversen über „sexuelle“ ESC-Beiträge sind allerdings nichts Neues. 2025 sorgte nicht nur Miriana Conte für Diskussionen. Auch die finnische Vertreterin Erika Vikman musste auf Aufforderung der EBU Kostüme und Staging von „ICH KOMME“ ändern, weil die Performance als „zu sexualisiert“ für das ESC-Regelwerk galt.
Haben wir da eine Schieflage? Bei weiblichen Künstlerinnen wird bei Themen wie Körperlichkeit oder sexueller Andeutung besonders genau hingeschaut und häufiger eingegriffen, während männliche Acts oft mit deutlich mehr Spielraum agieren können (Stichwort: „Milkshake Man“). Tatsächlich musste aber auch die lettische Band Citi Zēni 2022 das Wort „Pussy“ aus ihrem Text streichen und die Tänzer von Nebulossa mussten sich 2024 etwas mehr bedecken als geplant. Das dürfte Dita Von Teese nicht beeindrucken, die zum ESC-Finale 2009 ihre Nippel überkleben musste.
Nun bleibt abzuwarten, wie die EBU reagieren wird und ob möglicherweise Änderungen am Text verlangt werden. Wir halten euch rund um alle Dramen beim Eurovision Song Contest 2026 auf dem Laufenden.
Was meinst Du? Findest Du die Textzeilen im rumänischen ESC-Beitrag problematisch? Welche Debatten dieser Art gab es noch in den vergangenen Jahren? Schreib uns Deine Meinung und Erinnerungen in die Kommentare!
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Ich sag das aus der Sicht einer erwachsenen Frau, I couldnt care less. Finde das nicht gefährlich für Erwachsene. Macht ja eh jeder.
Aus der Sicht meines 16-jährigen Ichs das wahrscheinlich sowas als sxuelles Vorbild nehmen würde, bedenklich. Finde ich schwierig, besonders bei jungen Menschen die ihre Grenzen noch nicht kennen und kommunizieren
Auch wenn es angeblich metaphorisch gemeint ist – der ESC ist eine Familienshow, schon allein deswegen sollte der Text unbedingt geändert werden! Wieso man überhaupt ein Lied mit so einem Titel einreicht muss ich sowieso nicht verstehen ….
Ich sehe nichts problematische daran. Finde es wieder so übertrieben.
Den meisten Menschen fällt es doch sowieso nicht auf. Naja was solls, auch schlechte Nachrichten erzeugen Aufmerksamkeit.
Nichts Problematisches für mich. Jeder darf machen was er will, solange es einvernehmlich ist und auch darüber singen. Muss ja nicht jeder mögen aber sich darüber zu echauffieren ist komplett peinlich. Diese Menschen haben echt keine richtigen Probleme..
Oh, die singt in dem Text, auf den eh keiner geachtet hat, bevor diese Diskussion begann, darüber und jetzt mach ich das. Ernsthaft? Das ist ja lächerlicher als die „Killer-Spiele“, die die Jugend zu eiskalten Mördern machen.
Sorry, aber wer ist denn „keiner“? Schlagt euch doch ein für allemal aus dem Kopf, dass etwas allgemeingültig ist, nur weil es euch nicht interessiert. Oder zu ignorant seid.
Ich habe mich mit dem Text beschäftigt aber mindestens 90% der Hörer*innen werden das nicht tun. Die sind „keiner“.
Weil du etwas annimmst, ist es also ein Fakt? Merkst du nicht, was du hier machst?
Ach. Nirvana haben nen Titel mit „Rape me“. Von daher…
Ich denke, Jugendliche kriegen in ihrem Umfeld wesentlich Schlimmeres mit und sind durch das Netz (TikTok und Co.) eh schon auf einem ganz anderen Level.
Ich hab aber auch gut reden als Nicht-Mama. Vielleicht sieht man das Ganze problematischer als Elternteil. Dann müsste sich Jonas Lovv mit seiner Performance aber auch zurückhalten. 😉 😛
Ich als Mama bin da auch tiefenentspannt. Da gibt es ganz andere Probleme, um die man sich sorgen müsste.
Eben. So seh ich das auch.
Mein Buddy meinte übrigens letzte Woche, dass ich wohl deshalb auf junge Typen abfahr, da ich keine Kinder habe und die jetzt wohl genau in dem Alter sein könnten… neee. Da müsste ich dann schon eine sehr junge Mama gewesen sein. 😛
Vielleicht haben die auch einfach noch nicht so viele Falten. 😂
Hach, die haben so vieles nicht… auf der anderen Seite dafür sehr viel. 😀
🤣
Franny, du bist einmalig! 😆👍
☺️🤗
Diese Ehrlichkeit 1A 😂😂😂
Das Schlimme ist, dass ich es ja auch schwer bis gar nicht unterdrücken kann. Ich versuch es jedesmal. Meist mit weniger Erfolg.
Ich krieg stattdessen zu hören, dass ich real unglaublich kühl und kalt rüberkomm. Oder sagen wir besser: distanziert in Liebesdingen. Ja… logisch… wenn Frau sich nix anmerken lassen will. 😛
Also ich finde ehrliche Menschen sehr sympathisch!!
Und klar wenn sowas nicht deins ist dann kannst du auch nicht wirklich darüber schwärmen 😅
Man muss ja nicht alles mögen!! ☺️
Gerade um die Augen rum ist das auffällig. Der Rest stört mich nicht so.
Also ich finde es eher attraktiv, wenn man einfach zu sich selbst steht und auch seine Falten mit Stolz trägt. Vielleicht kommt mir deshalb Sal da Vinci so unsympathisch rüber…🤔
Bei Sal möchte ich auch nicht wirklich wissen, wie dick die Kosmetikschicht ist…
Hab ich in Deinem Alter auch gesagt 😜. Aber wirklich, um die Augen rum ist wo‘s auffällt.
Songtitel (auch brutale, bedenkliche, sexistische usw.) gibt’s wie Sand am Meer. Nirvana haben aber mit „Rape me“ nicht am ESC teilgenommen. Und darum geht’s ja in dieser Sache.
Dann sollte man aber schon bei der Auswahl für die Vorentscheide gewisse Kriterien festlegen. Jedes Jahr gibt es Beiträge, die dann plötzlich nicht mehr ESC-tauglich seien. Warum immer erst so spät?
Ja, Dein Einwand ist schon berechtigt. Aber wahrscheinlich wäre der Aufwand zu groß, schon in den VEs alle Songs auf Herz und Nieren zu prüfen, um sämtliche potenziellen Tretminen von Vornherein auszuschließen. Das liegt wahrscheinlich daran, dass es für meisten (finanziell) erst interessant wird, wenn ein Song im ESC-Finale steht. Alles, was unter ferner liefen in den VEs versuppt, interessiert meist keinen mehr. Das ist ja auch der Grund, warum die nervigen (manchmal auch naheliegenden) Plagiatsvorwürfe meist erst dann kommen, wenn ein Song die VE gewonnen hat. Dann wollen plötzliche alle was vom Kuchen abhaben 🙂 Und es gibt TV-Sender oder Acts, die sich vielleicht auch denken: Ach so’n kleines Skandälchen kann nix schaden. 🙂
Wohl wahr.
Ich finde den rumänischen Beitrag , auch ohne Textkenntnisse, belanglos!
Ich auch…
Es kritisiert doch niemand, dass er belanglos wäre.
Ja.
https://youtu.be/jA5OwVHbew0
Oh, das muss ich mir ansehen. Danke.
Sonja Riegel hat recherchiert. Für alle empfehlenswert, egal ob man einverstanden ist oder nicht.
Ergänzung. Dieses Video sollte eigentlich einen eigenen Blog-Artikel bekommen.
Finde sie sehr kompetent.
War ja früher bei ESC Greenroom.
Diesen Podcast habe ich immer gerne gehört.
Merci Cherie ist nicht so mein Fall, dort ist sie ja jetzt.
Sehr sehenswertes Video, danke!
Künstlicher Prüderiealarm. Ich hoffe, Alexandra kann ihren Song in Wien wie geplant auf die Bühne bringen. Und liebe Nichtexpertin McGlynn: Derartige Sexualpraktiken sind keineswegs auf ein Geschlecht festgelegt.
Es geht nicht um Prüderie.
Clare McGlynn hat zu dem Thema geforscht und ein ganzes Buch geschrieben. Die hat natürlich absolut keine Ahnung, wovon sie da redet.
Ich habe den Spiegel Artikel gelesen und habe keine große Meinung dazu, und das nicht nur, weil ich den Song mag, sondern weil ich Kontroverse zwar lese aber mir denke: „Ok“. Wobei ich den Text schon so als SM Beziehung lese, aber sofern es auf der ESC Bühne nicht verbildlich wird, finde ich es ok. Bei ICH KOMME geht es ja auch um Sex.
Im Grunde geht es fast immer um Sex… ob nun versteckt oder sehr direkt. 😉
🧹 🧹 🧹
Korrekt. 😀
Wenn man nach dem Emoji geht, müssten wir die Feger in Pinsel umbenennen. 😀
🤣
Ziel erreicht würd ich sagen.
Erinnert an den Skandal um Malta letztes Jahr…
Stimmt. Und das war ein genau so egaler song der eigentlich nichts kann.
Beide Beiträge befinden/befanden sich in meinem Ranking tatsächlich sehr weit hinten.
Irgendwie interessant, dass dieser Text von vielen als OK gesehen wird, andererseits ist es aber „übergriffig“ und fast schon der Weltuntergang, wenn man sagt, dass jemand gut aussieht.
losgetreten haben die debatte wieder einmal aktivisten.
wer von der aktivistennorm abweicht,wird plattgemacht – zumindest wird das immer versucht.
ein sattsam bekanntes muster dieser zeiten.
leben und leben lassen verschwindet zunehmend im orkus der zeit.🥴
https://www.spiegel.de/kultur/musik/esc-2026-rumaeniens-beitrag-choke-me-wegen-verherrlichung-sexueller-wuergepraktiken-kritisiert-a-1538d0c6-9981-4607-b76f-75634b4df768
(spiegel flechtet mal kurz noch den „vorfall“ in österreich im artikel mit ein – ein schelm,wer…)
Es ist schon ein Unterschied zwischen „Leben und leben lassen“ und der Normalisierung/Verharmlosung von Sexualpraktiken, die oftmals nicht einvernehmlich vorgenommen werden.
backe,backe rührkuchen. 😉
„I want you to choke me /
Ch-ch-ch-choke me, ch-ch-ch-choke me“
Welche Einvernehmlichkeit genau fehlt dir denn da?
*seufz*
Da steht „oftmals“, was es allerdings nicht besser macht, denn man tut ja so, als ob das irgendwie normal wäre. Ist es aber nicht.
Ihr solltet euch einfach mal ein bissl mehr mit sexualisierter Gewalt beschäftigen. Dann spart man sich auch solche Spitzfindigkeiten…
Ich finde das auch eher abstoßend, aber wenn es beide Seiten wollen (und nicht dem/der einen von dem/der anderen aufgedrängt wird), dürfte es von den beiden auch nicht als „Gewalt“ wahrgenommen werden. Aber klar, „Werbung“ für etwas, was bei manchen Nachahmern zu einer Situation führen dürfte, die von einer Seite eben doch als Gewalt empfunden wird, ist durchaus problematisch.
Deine Fixierung auf den Begriff „Normalität“ finde ich spannend. Wer entscheidet denn, was „normal“ ist? Du? Eine Schlafzimmer-Polizei? Oder jedes Pärchen individuell für sich?
Und was ist diese vermeintliche Norm, die du implizierst? Blümchensex mit Männchen oben und Weibchen unten – und über alles andere sollte dann bitte nicht mehr gesungen werden, weil es abnormal ist?
Über das Thema Einvernehmen brauchen wir hier nicht mehr reden, da ist der Liedtext eindeutig.
Was bleibt also vom Vorwurf übrig? Ja, (sexuelles) Würgen ist gefährlich. Sollte man nicht unterschätzen.
Wenn ich mich nicht irre, gilt das allerdings auch für die Zigarette nach dem Sex (Georgien 2016, Matratzen ja außerdem auch sehr leicht entzündlich), Trunkenheit im Straßenverkehr (Griechenland 2013) oder Drogen (Estland 2024).
Du findest vor allem immer Dinge spannend, die überhaupt nicht gesagt oder gemeint wurden. Zusätzlich erfindest du absurde Thesen und findest das dann scheinbar originell. Ist aber eher langweilig und keine Diskussion wert.
Also wenn eine Frau oder Mann will, das man ihn oder sie würgt, dann stimmt mit der Person mal sowas von gar nicht. Tut mir leid. Ich stimme zu, sowas ist nicht normal und sollte behandelt werden.
Wenn nicht so viel geschrieben und gesprochen worden wäre, wäre mir der Text gar nicht aufgefallen und ich hätte darüber nicht nachgedacht, halt nur einer von 35 Liedtexten.
Dem rumänischen Beitrag kann das nur recht sein, so hebt man sich von den anderen ab.
Soviel ich weiß musste Isaak seinen Text ändern, weil da einmal das Wort „Shit“ vorkam. Im letzten Jahr durfte die Fickmann aus Finnland so auftreten wie im Vorentscheid. Einen großen Unterschied konnte ich bei Ihrem ESC- Auftritt nicht erkennen. 2024 durfte der Brite ohne Zensur mit seinem Männer-Softporno Performance auftreten. Also vom Status der Familiensendung entfernt sich der ESC immer mehr. Warum sollte man da bei Choke me jetzt anders handeln?
da fand ich den doch offen angedeuteten schwulen Gruppensex-Akt (Olly Alexander – Dizzy) im Vergleich zu dem Song von Rumänien wesentlich anstößiger und bedenklicher. Das hätte die EBU verbieten sollen (oder zumindest abschwächen müssen).
Genau mein reden. Da wäre ich gerne mal Mäuschen gewesen, in so manchen Wohnzimmern, wenn die Kinder ihre Eltern fragen gestellt haben. Dabei hätte man den Song auch anders inszenieren können.
Mein Problem mit dem Text ist eher, dass es ein ziemlicher Unisnn ohne jegliche poetische Qualität ist. Klingt als hätte man mit Wörtern gewürfelt.
🟣
Magst Du den Text?
Ich habe noch nicht alle Texte gelesen, aber von den Texten, mit denen ich mich schon beschäftigt habe, geht der 🏆 an Portugal.
Texte in Sprachen, die ich nicht lesen kann, laufen außer Konkurrenz, weil man auf Gundlage einer Übersetzung ja höchstens die Botschaft, nicht aber die literarische Qualität beurteilen kann.
Portugal hat in der Tat einen wunderschönen Text
Wenn man durchhält ohne vorher einzuschlafen…gebe ich dir natürlich vollkommen recht 😉
Ja 😄
Ungelb 😉
Richtig 😁
Ich verstehe es immer noch nicht, aber ich gebe es jetzt auch auf, noch dahinter zu kommen. 🤷🏻♀️
Wovon redest du jetzt genau? Vom Text? Von Toggies und meinem kleinen Insider?
Das macht es aber meiner Meinung ja gerade noch schlimmer. Da man der englischen Sprache offenkundig nicht vollumfänglich mächtig ist, verlässt man sich auf billige Provokation und „provokante“, pseudo-aktuelle Schlagworte.
Schlimm finde ich es ja auch, aber das ist ja kein Grund, zur Zensurschere zu greifen.
Die Normalisierung sexualisierter Gewalt kann man hinnehmen oder eben nicht.
Klingt so wie Sandra Bjurman auf den letzten Metern xD
Wer mit doppelschichtigen Botschaften nicht umgehen kann und auf die provokativ-plakative Aussage mit Empörung reagiert, kann ich nicht mehr ernst nehmen.
Problematisch wäre es prinzipiell nur, wäre die Aussage „choke me“ irgendwie versteckt und verklausuliert als Subtext verwendet worden. Dass man sich an der Wortwahl und der Bildsprache stört, ist nur ein Zeichen für den um sich greifenden Mangel, antizipieren zu können.
Man sollte bei Songs immer „um die Ecke“ denken, denn bei vielen Songs erkennt man nicht nach den ersten hören was ein Act jetzt damit mitteilen möchte, somit sind viele Songs metaphorisch gemeint. Insofern ist dieser Songtext für mich kein Problem. Ich denke wirklich aktiv wird die EBU eben nur bei ganz bestimmten, eindeutigen „So etwas sagt man nicht“-Wörtern (oder welche die sich danach anhören), wie eben letztes Jahr von Malta oder 2022 von Lettland. Sonst wäre doch bestimmt auch „Ich komme“ verboten worden.
Was viele nicht verstehen, die Künstler wollen provozieren und solange sie sich gegen ungewollte Gewalt aussprechen und das Thema sonst damit sogar in die Öffentlichkeit bringen ist doch alles in Ordnung.
Kurzes Fazit, viel Aufregung um nichts.
So ein Schwachsinn mal wieder. Genau wie die stellvertretende zyprische Kulturministerin, die meinte, dass „Jalla“ ein falsches Bild von Zypern vermitteln würde oder der offene Brief, wo sich beklagt wurde, dass im Video Verletzungen des Straßenverkehrs gezeigt würden.
Dann kann man sich ja auch über Dänemark beschweren, weil die Choreografie in der Box auch ziemlich wenig Raum für Fantasie lässt.
Ich hoffe, dass die EBU auf diesen zensorischen Aktivismus nicht reagiert, wobei glaube ich zuerst Beschwerde von einem Land eingereicht werden muss (so wie die BBC letztes Jahr bei „Serving Kant“), oder ein offensichtlicher Regelverstoß wie Isaaks „Shit“ vorliegen muss, auch wenn das wiederrum hypokritisch ist, wenn man sieht, was Olly Alexander gemacht hat oder Remember Monday mit „What the HELL“
Wir wollen hier doch keinen Hays Code wie im Goldenen Zeitalter Hollywoods einführen. Wenn man nichtmal mehr provozieren darf oder komplizierte Themen metaphorisch verpacken, dann ist das ein übles Signal für die Kunstfreiheit. Dann darf auch keine Conchita Wurst mehr auftreten oder ein Nemo über Nemos non-binäre Identität singen, weil das vielleicht Menschen verwirren könnte.
„Baller“ hat übrigens auch niemanden zu Waffengewalt inspiriert. Am Ende sind Menschen für sich selbst verantwortlich, und Eltern für ihre Kinder. Jeder weiß, was der ESC für eine Art von Veranstaltung ist und was dort dargeboten wird.
Die Freiheit der Kunst ist in echter Gefahr … 😢 Die Zensur durch all jene, die es mit der Political Correctness, von der ich im Gesellschaftlichen ein großer Freund bin, übertreiben und diese auf die Kunst ausrollen.
Also entweder man hat eine Meinungsfreiheit oder man hat keine. Hat man sie, kann sich auch eine zyprische Kulturministerin über Nonsense aufregen und eine Professorin in Durham über dümmliche rumänische Texte. Auch das muss man eben aushalten.
Wenn die mit Jalla sonst keine Probleme haben als Verletzung des Straßenverkehrs. Da kann man auch einiges herauslesen. Mit ihrem laszivem „You want more“ sexualisiert sich Antigoni da auch ganz schön.
Aber gut, für die Konservativen gibt es immerhin Malta und Italien, wo alles brav katholisch abläuft. 😉
Spießigkeit kennt keine Grenzen…
War das nicht ein Song von Hape Kerkeling?
Fast… 😉
„Du kannst mich dominieren“
„Ketten und Hiebe“ 😉
Sehr, sehr geil! 😀
Ich erinnere mich…
Apropos:
And die Berliner hier: Gibt’s Nähe Oranienstraße (SO36) ein nettes, kostengünstiges Hotel? 😉
Ich könnte allerdings auch mal meine Ex-Kommilitionen fragen, ob sie mir Unterschlupf gewähren… 😛
Also den Begriff Choke kannte ich naive Dorfpomeranze bisher nur von meinem ersten Auto , da musste man einen Choke Hebel ziehen ,damit er überhaupt ansprang , dass das Wort würgen bedeutet wusste ich vorher echt nicht , und vielleicht viele andere auch nicht …aber jetzt wissen es die meisten, und da bekommt ihr Domina Outfit gleich eine andere Bedeutung…aber auch wenn ich es nicht allzu interessant finde , dass beim ESC jemand über als Ausdruck von Zweifeln und Unsicherheit getarnte SM Praktiken singt , wurden ,wir schon einige geschrieben haben, andere Beiträge wie von Erika Vikman , Olly Alexander und dem Milkshake Man quasi ungebremst durchgewunken , also wird dieser act auch wohl durchlaufen , ebenso wie Felicia (aus anderen Gründen) unbeschadet durchkommen wird …viel Lärm um nichts …und ich habe auch zwei Kinder , zwar schon in den 20ern , aber die hätten sich als Teenies wahrscheinlich amüsiert über die Aufregung und Rumänien erst recht gewählt
Der Begriff choke oder choking wurde letztens sehr häufig nach dem Kollaps von Borussia Dortmund gegen Atalanta Bergamo benutzt, es kollektives Totalversagen in Verbindung mit einem 14 Mio Euro Schaden.
War es bei Dita nicht so, dass sie bei der Probe einmal nur oben ohne mit überklebten Nippeln aufgetreten ist und sie beim eigentlich Auftritt die Brust ganz bedecken musste?
Und zum rumänischen Song. Ich habe das bisher immer nur metaphorisch verstanden, in der Art einer toxischen Beziehung, die ihr die Luft nimmt, von der sie sich aber auch nicht lösen kann oder will.
Wäre auch nicht das erste Mal, dass die schmutzigen Gedanken eher beim Empfänger liegen als beim Sender.
Ach gäbs doch endlich einen skandal der wirklich interessant wäre. Ich schlage pete parkkonen im harness und string tanga vor.
Harness und Jockstraps.
Ne! Pete möchte gerne auch seine feminine seite zeigen.
Was ist Harness?🤔 Fragt die naive Dorfpomeranze
https://share.google/dISmtLX6cV2hlneWW
Na toll jetzt muss ich mir das die ganze Zeit vorstellen…😆, bei Pete …und wenn er in ausgebeulten Cordhosen und lila Rollkragen Pullover auftreten würde …ich hab jetzt immer dieses Bild vor Augen 😱😂
Ich muss zugeben, dass ich Pete erst verwechselt hab. Ich dachte, Rainer und Pingu schreiben von Antti… jaaa, ich hatte dieses Bild vor Augen! Hilfe!
Antii finde ich auch toll…in Cordhosen und lila Pulli …oder in diesem Harness halt …ach der kann auch einfach alles tragen 😜
Antti?
Dieser Antti…
Aah merci
https://www.google.com/search?vsrid=CLiM5ZqwnafRmAEQAhgBIiQ1Njc0NzU1Yy0xYWYwLTQzNTgtODlhMi1lMWU0ZTQ5NDk2NDUyBiICZW4oBDjbx9yY7J-TAw&vsint=CAIqDAoCCAcSAggKGAEgATojChYNAAAAPxUAAAA_HQAAgD8lAACAPzABEI8DGPUDJQAAgD8&udm=26&lns_mode=un&source=lns.web.gisivli&vsdim=399,501&gsessionid=9HuR00a6uINL1hl9rVWaq3nb5HI9ps1qP6Rf8BCm_-Zt0L6aBXzgiQ&lsessionid=I-H5ByrTAL2f87G-kebjz9j6ThecksJgqnfucyYZ9BmtEAdq-SZP5w&lns_surface=19&authuser=0&qsubts=1773506938366&biw=375&bih=748&hl=de-de&ved=2ahUKEwjC57-R7J-TAxUcgP0HHf24A6sQh6cGegUI1wIQHA&tbnid=HZ47NjakoBSxGM&ictx=2
Witz: Google vernebelt das Bild, weil es eventuell sexuell schädlich ist.
Das Bild ist nicht mehr verfügbar wenn ich es aufrufe 😨
Haha! Google will nicht, dass wir versaute Gedanken haben. 😀
Dann lieber das hier. Ich muss da mal hingehen, mal sehen ob ich welche auch sehe.
https://www.mdr.de/nachrichten/sachsen/leipzig/leipzig-leipzig-land/nutria-biber-ratten-fuettern-verboten-100.html
Ohh! 🙂
In New Orleans galten die geradezu als Plage.
Also eure Fantasien übersteigen meine noch um einige Stockwerke. 😀
Und ich dachte ich hätte versaute Gedanken. 🤣🤣
Duuuu doch nicht. 😉
Glaube der Pinguin würde am liebsten jemand anderes im Harness sehen, aber wenn ich das schreibe gibt es Ärger. Daher lasse ich einfach dieses Video hier sprechen. 😁 😁
Aww!
Also mit so nem Harness (Haarnetz, hihi), kann ich persönlich wenig anfangen. Ich steh ja bekanntlich eher auf Cargohosen. 😀
Aber das Beuteschema sieht ja sogar in Jogginghosen gut aus… 😉
Harness geht tatsächlich auch ganz gut als Look mit (der richtigen) Jogginghose, ist ja beides Fetisch die Tage.
Was sagt du zu dem Otter?? 😉
Sehr cute. Ich mag Otter ja sehr unabhängig von der Zahl der Beine.
Noch cuter ist nur ein spanischer Otter. 😉
Schlafende Otter sind besonders cute. 😉 🙂
Die Mütter dabei mit Kind auf dem Bauch!
Ja. 🙂 Oder Händchenhaltend…
Jogginghosen-Fetisch… ich bekenne mich schuldig. 😛
Nein. Es ist dieser gewisse Look/Style, den ich nicht richtig beschreiben kann. Eigentlich recht basic und lässig/leger… ein paar Tattoos dazu… das reicht mir schon.
Hey, wir haben nur harmlos und lieb die Frage beantwortet!
naja…..in ….Kohta sataa….ist er als Sexsymbol mit wenig Bekleidung zu sehen
Ein absolut fantastischer song. Der ist doch sicher ein superstar
Also älter und mit Bart gefällt er mir deutlich besser. 🔥🔥
Heilige Mutter Gottes! 😀
Ok, ich mag es dann doch lieber etwas subtiler. 😉
Den hätte ich niemals erkannt … Er sieht jetzt 100x besser aus
Ich finde er sieht ohne Bart etwas wie Rob Pilatus von Milli Vanilli aus. 😅
Ach Du gute Güte!
Video ist in Dezember 2016 herausgebracht. Text ist noch etwas klarer als Erika Vikmanns Ich Komme. 😉
Was bin ich sehend??? 🫣
Das, äh, das ist doch nicht der Pete von diesem Jahr? 😱
EBU empfindet das zu betont sexual und schlägt einen Klamottentausch zwischen Linda und Pete vor, woraufhin die ganze konservative Sparte in Europa Amok läuft, weil das Kinder ein falsches Bild vermittelt.
Überall Mord und Totschlag, aber wehe jemand singt ein Lied…
Find ich immer erheiternd, welche kognitiven Verbiegungen vorgenommen und argumentative Haken geschlagen werden, wenn mal thematisiert wird, was die Sängerinnen da von sich geben.
Ich warte nur noch drauf, dass man „I want you to choke me“ umdeutet als Hymne gegen toxische Maskulinität.
Ehrlich – wenn du was anderes mit dem Song gemeint hast – sing darüber und verkauf das Publikum nicht für dumm. Der Text ist eindeutig – steh dazu. Aber komm mir nicht mit irgendeinem #meetoo Diskurs.
Hat jemand schon gezählt wie oft Tänzer/Sänger (mw)/ in ihrem Kreuz greifen?
Fangen wir mal damit an. Am besten beim Norweger…
Vielleicht ist es auch ein Fall von „not that deep“. Ich höre den Song rauf und runter und verstehe da ehrlich gesagt nie „Choke“, dann macht man halt „Show“ draus oder was auch immer nah genug dran ist.
In den Kommentaren scheint man gar nicht zu begreifen, was die Professorin überhaupt zu ihrer Aussage bewegt hat. Offenbar ist das (einmal mehr) der Sprachbarriere zum Englischen geschuldet. Ich habe jedenfalls den Titel des rumänischen Beitrags gelesen und fand den Titel auch zumindest schwierig oder auch unpassend.
Es geht der Professorin um die Normalisierung eines Begriffs, der eine gewalttätige sexuelle Handlung bezeichnet und die oftmals gegen den Willen des Opfers (meistens Frauen) durchgeführt wird. Das hat weder etwas mit Spießertum zu tun, noch mit einem Angriff auf die Kunstfreiheit, sondern damit, dass sexuelle Gewalt quasi im Vorbeigehen, vollkommen beiläufig und ohne jede Not bagatellisiert wird. Hätte man „emotionalen Druck, Zweifel und innere Konflikte“ ausdrücken wollen, wäre das nämlich auch in anderer Form und mit anderen Worten absolut möglich gewesen.
Ein wenig Beschäftigung mit der sog. Manosphere sei denjenigen angeraten, die das ja alles ganz lächerlich finden. Was dieses gruselige Phänomen für westliche Gesellschaften bedeutet, scheint man in Europa und besonders in Deutschland noch nicht einmal ansatzweise zu begreifen.
Das hat weder etwas mit Spießertum zu tun, noch mit einem Angriff auf die Kunstfreiheit,
Hast Du schon mal Shekespeares Titus Andronicus gelesen? Soll man den auch zensieren? Und Othello? Und vieles andere?
Wobei ich den künstlerischen Wert von Choke me nicht unbedingt mit dem von Titus Andronicus gleichsetzen würde.
Vergelt´s Gott, lieber 4porcelli. Vergelt´s Gott 🙏🏻😉
Um nicht missverstanden zu werden: Ich bin dafür, dass der Song auch unverändert bestehen bleiben kann. Ich bin wie offenbar die meisten hier der Ansicht, dass dieser Text von der Kunstfreiheit gedeckt sein muss.
Ich erinnere mich aber auch, dass in den vergangenen Wochen viele hier geschrieben haben, dass die Lyrics eine große Bedeutung haben, man Musik nicht immer nur losgelöst von ihrem textlichen Kontext betrachten dürfe usw. Wenn man das zum Maßstab nimmt, kann ich zumindest verstehen, dass es manchen ein wenig mulmig zumute ist mit Choke me. Ich hab mir die Lyrics genau angesehen – und die sind schon sehr explizit formuliert. Aber sie geben eben auch Spielraum für die metaphorische Interpretation, wie sie die Sängerin glaube ich anführt. Denn es heißt eben nicht nur I want YOU to choke me, sondern auch I want IT to choke me (bezogen auf die Liebe). Und dass eben auch die Liebe den Atem nehmen kann, die Liebe zu dem Gefühl von Kontrollverlust führen kann und diese Extremform des Verliebtseins manchen sogar erstrebenswert scheint, ist ja nun kein gänzlich falsches Bild. Ja, genau mit dem Wechselspiel von Metapher und Explizität „spielt“ der Text – aber genau das sollte von der Kunstfreiheit gedeckt sein.
Ich bezweifele ja, dass da irgendwas außer PR durch „Skandal“ gedacht wurde. Scheint ja auch zu klappen. Ich find das Machwerk so oder so ziemlich grottig.
Da hast Du einen Punkt. 🤓
Ist schwierig. Die meisten Zuschauer werden das gar nicht erst in Verbindung mit sexueller Gewalt bringen, weil ihnen der Begriff oder die Praktik nicht geläufig sind, würde ich meinen. Und jene mit Hintergrundwissen könnten das natürlich als Aufforderung oder Legitimierung ihrer Praktiken sehen. Es würde mich allerdings wundern, wenn die Existenz des Songs einen Einfluss auf die Häufigkeit sexueller Gewalt hätte. Wenn man wirklich Angst vor gesteigerten sexuellen Übergriffen hätte, müsste man auch noch eine ganze Reihe anderer aufreizender Songs und Performances verbieten, die für „Raubtiere“ (um in der Analogie vom Tanzschein zu bleiben) wie Einladungen wirken können. Ist ja jetzt auch nicht so, dass sie wirklich glücklich oder euphorisch wirken würde, wenn sie Choke me singt.
Es ist sicher gut, dass diese Diskussion aufkommt, aber das grundsätzliche Problem sexueller Gewalt wird man nicht über die Zensur eines Songs lösen können. Leider. Wäre schön, wenn es so einfach wäre.
Es geht darum, dass man einfach diesen Begrifflichkeit verwendet, ohne dass das wirklich notwendig wäre. Das, was die Dame vorgibt mit ihrem English for Runaways-Text aussagen zu wollen, wäre schlicht und ergreifend auch anders gegangen. Und findet jetzt auf diesem Weg leichter Einzug in den sog. Mainstream und das eben nebenbei und ohne jede Not.
Weiter unten sieht man übrigens bestens wohin die Reise dann weitergeht. Frauen sind dann schlicht „Olle“ und ihre Redebeiträge werden erst lächerlich gemacht und man wünscht sich, sie würden den Mund halten, weil ihre Meinung irgendwem Probleme macht.
Erstens, Clare McGlynn widmet ein Großteil ihres Lebens um Gewalt gegen Frauen zu verbieten und zu bestrafen. Offline & Online.
Aber wer sich zu lange mit Bilder solches Gewalts beschäftigt, entwickelt selber eine geschädigte Sichtweise. Bei der Polizei trifft dies vor allem den Bereich Kinderporno: wer das untersuchen muss, braucht psychologische Hilfe.
Und wenn ich mir ihre Aktionen, Taten und Gespräche ansehe, ist dies der Fall. Sie wird überall Das Große Gefahr Gegen Frauen sehen.
Zweitens hat Clare McGlynn nicht verstanden, dass Auftritt und Song in BDSM-Aufmachung gezeigt werden, wo Einvernehmlichkeit das A und O der Spielerei ist. Der Metapher, dass die eigene Persönlichkeit stranguliert wird von jemanden mit Macht, bleibt also außer Acht.
Danke Marko, gerade dein zweiter Punkt ist es, der mich an der Kritik von McGlynn so aufregt. Für mich sieht der Auftritt sehr stark nach BDSM aus und ich bekomme jedesmal Zustände, wenn jemand den Unterschied zwischen Gewalt und einvernehmlichen BDSM nicht kennt und und das in einen Topf wirft. Weil das sind zwei ganz verschiedene Dinge, von denen das eine tatsächlich zu verachten ist, während das andere viel Spaß machen kann, wenn es denn einvernehmlich praktiziert wird und die Beteiligten sich der Risiken bewußt sind.
Sorry, aber – dann regst du dich über etwas auf, worum es eigentlich überhaupt nicht geht.
Es geht um die Normalisierung einer gewalttätigen Sexualpraktik durch einen dümmlichen Songtext.
Erstens, steht es dir absolut nicht zu, solche Bewertungen abzugeben. Anders als du berät diese Person Regierungen und sitzt in Großbritannien in wichtigen Gremien, die Richter bestimmen usw. Kurz: Sie verfügt über jahrelange Expertise. Du nicht. Ihr ohne jede Grundlage zu unterstellen, sie würde ja psychologische Hilfe brauchen oder „übertreiben“, weil sie sich nur mit einem Thema beschäftigen würde, ist einfach nur absolut unterste Schublade. Aber so agierst du ja bei jedem Thema: Wer und was dir nicht in den Kram passt, wird mit irgendeinem Unsinn diskreditiert. So auch hier. Gewöhn dir das vielleicht mal ab…
Zweitens hast du Clare McGlynns Aussage überhaupt nicht verstanden. Und meine auch nicht. Es geht nicht um Einvernehmlichkeit, sondern um die Normalisierung einer schädlichen Sexualpraktik ohne jede Not.
Und davon mal ganz ab: Gewalt gegen Frauen (und auch sonst jeden) sollte online und offline verboten werden oder nicht? Schon komisch, dass du das bemerkenswert findest, dass sich jemand dafür engagiert, obwohl das eigentlich Konsens in einer demokratischen Gesellschaft sein sollte…
Dies trifft eher auf dich selbst zu als auf mich. 😉
Der Satz ‚Clare McGlynn widmet ein Großteil ihres Lebens um Gewalt gegen Frauen zu verbieten und zu bestrafen. Offline & Online.‚ stellt nur ein Fakt da und ist neutral gemeint. Dass du das negavtiv interpretierst, ist deine Sache und auch dein Problem.
Wie du hier überkommst: borniert und oberlehrerhaft. Oder dein Ziel ist es immer einen Keil zwischen Leute zu treiben, Unruhe zu stiften.
Noch so nebenbei gehört zu Deomkratie die Fähigkeit andere Meinungen zu respektieren.
Da ich jetzt ein wenig mehr Zeit habe, nehme ich deinen ganzen Beitrag auseinander:
Erstens, steht es dir absolut nicht zu, solche Bewertungen abzugeben.
Warum? Wenn ich eine fundierte Meinung habe und es die Diskussion bereichert, gibt es einen Kommentar meinerseits.
Anders als du berät diese Person Regierungen und sitzt in Großbritannien in wichtigen Gremien, die Richter bestimmen usw.
Wie willst du wissen, was ich mache. FYI: Wir – meine Kollegen und meine Wenigkeit – beraten Regierungen und EU, in sofern unsere Expertise gefragt und von Nutzen ist.
Kurz: Sie verfügt über jahrelange Expertise. Du nicht.
Wenn du ihre Äußerungen etwas besser kennt: sie verfügt über Expertise beim Thema ‚Britische Sexualmoral‘. Punkt.
Und warum sprichst du anderen Expertise ab ohne zu wissen ob sie tatsächlich keine Kenntnisse zum Thema besitzen?
Ihr ohne jede Grundlage zu unterstellen, sie würde ja psychologische Hilfe brauchen oder „übertreiben“, weil sie sich nur mit einem Thema beschäftigen würde, ist einfach nur absolut unterste Schublade.
‚Übertreiben‘ ist deine Interpretation. Ich habe mich mit dieser Person auseinander gesetzt und erkenne das unterliegende Muster. Ähnliches habe ich bereits bei Ärzte vorgefunden, die außerhalb ihres Berufs agieren gegen alles, was sie als gesundheitsheitsschädlich sehen. Zu schmale Sicht, zu tief im Thema und dabei sonstige Faktoren übersehen.
Aber so agierst du ja bei jedem Thema: Wer und was dir nicht in den Kram passt, wird mit irgendeinem Unsinn diskreditiert. So auch hier. Gewöhn dir das vielleicht mal ab…
Hier gibt es einen kleinen, aber feinen Unterschied. Du greifst sofort die andere Person an, wo ich mich bemühe ich beim Thema zu bleiben und gleichzeitig zu verstehen warum die andere Person so oder so denkt. Fehlendes Respekt deinerseits und nicht nur heute.
Zweitens hast du Clare McGlynns Aussage überhaupt nicht verstanden. Und meine auch nicht. Es geht nicht um Einvernehmlichkeit, sondern um die Normalisierung einer schädlichen Sexualpraktik ohne jede Not.
Real ist dies passiert: The Guardian hat ihr um eine Meinung zu diesem Song gebeten und sie hat ihre Sichtweise gegeben. Die – Stand heute – wirklich eine Falschinterpretation darstellt.
Aber wichtiger: du behauptest – ohne Begründung oder weitere Nachweise – dass es sich um eine schädlichen Sexualpraktik handelt. Ja, was denn bitte? BDSM generell oder den Subsubsubteil Erregung mittels Erwürgen?
Und davon mal ganz ab: Gewalt gegen Frauen (und auch sonst jeden) sollte online und offline verboten werden oder nicht? Schon komisch, dass du das bemerkenswert findest, dass sich jemand dafür engagiert, obwohl das eigentlich Konsens in einer demokratischen Gesellschaft sein sollte…
Erneut deine Interpretation und erneut zeigst du mal wie Lückenhaft deine Menschenkenntnisse sind. Meine Meinung dazu kannst du bei den Kommentaren zum ORF-Direktor finden (obwohl da 42 von 100 Kommentaren verschwunden sind).
Aber das ist deine Art zu diskutieren: immer sofort jemanden persönlich angreifen, Mutmaßungen äußern und anderen Meinungen zu dichten, die überhaupt und aber sowas von nicht zutreffen. Wodurch du sehr borniert und oberlehrerhaft herüberkommst.
Erstens – du hast ja keine fundierte Meinung, sondern machst dir die Welt so, wie sie dir gefällt. Das allgemeine Pippi-Langstrump-Syndrom. Mehrfach schon passiert und so auch hier wieder.
Ich will auch generell überhaupt nicht wissen, wer du bist und was du machst, weil – du interessierst mich dazu viel zu wenig. Was glauben profilneurotische Männer im Internet eigentlich immer, jede/r müsste wissen, wer sie sind und was sie machen? Nobody cares… Wärst du so beschäftigt und so unfassbar kenntnisreich, würdest du deine Zeit jedenfalls nicht mit Besserwisserei in Kommentarspalten verschwenden und wildfremden Leuten erzählen, was sie gar nicht wissen wollen.
Frech und dreist zu behaupten, Clare McGlynn würde nur etwas von „britischer Sexualmoral“ verstehen, ist halt einfach nur wieder das, was du immer machst: Deine emotional aufgeladene Meinung für allgemeingültig zu erklären. „Ich habe mich mit dieser Person auseinandergesetzt“ wird bei solchen Aussagen eben als knallharte Lüge entlarvt – was du behauptest ist faktisch schlicht und ergreifend FALSCH. Verstehst du das? It’s factually WRONG. Ich sehe da bei dir auch ein Muster, aber lassen wir das. Hat ja eh keinen Sinn.
Was genau mit einer schädlichen Sexualpraktik gemeint ist, wird im Guardian-Artikel ausführlich erklärt. Meinst du, die Sauerstoffzufuhr zum Gehirn zu unterbrechen ist in irgendeiner Weise gesund? Was für Nachweise möchtest du denn dafür haben?
Als erwachsener Mensch sollte man sich irgendwann mal damit abfinden, dass andere Menschen – und unfassbarerweise auch Frauen (Crazy, I know…) – über gewisse Dinge einfach mehr wissen, als man selbst. Und noch verrückter: Manchmal haben diese Menschen dann sogar recht.
Jahrelange, wissenschaftliche Expertise mit irgendwelchen angeblichen Mustern diskreditieren zu wollen, ist halt intellektuell wenig überzeugend und macht gleichzeitig dann auch wieder deutlich, wie wenig Respekt vor wissenschaftlicher Arbeit besteht.
PS: Auch aus aktuellem Anlass empfehle ich MyGlynns Kommentar aus dem Jahr 2024 zu Deepfake Pornographie.
„Hätte man „emotionalen Druck, Zweifel und innere Konflikte“ ausdrücken wollen, wäre das nämlich auch in anderer Form und mit anderen Worten absolut möglich gewesen.“
Seitdem es diese Musikrichtung gibt, wird vor ihrem schädlichen Einfluss gewarnt, da Agressivität zum Stilmittel gehört. Und auch hier ist es eben ein Stilmittel.
Und ja, man darf das Geschmacklos finden.
Aber der Song bleibt ein Kunstprodukt, das sich verschieden interpretieren lässt. Die Musik ermöglich ein loslösen von der wörtlichen Sprache, die grenzüberschreitende Sprache dient in ihrer Radikalität einem Ausdruck von Extremen.
Und ja, das funktioniert wirklich. Ich fand mich wieder in einer Konfrontation mit mir selbst und Kämpfen, die in meinem inneren stattfinden.
Und nebenher fangen Menschen an sich über Themen zu unterhalten.
der Song allein wird wohl wenig zur Normalisierung beitragen, löst aber ein Kontroverse aus, mit der auch Aufklärung einher geht.
Bleibt die Frage, ob der ESC ein passendes Format ist, das Publikum die Zeile „choke me“ mit rufen zu lassen.
Eigentlich wäre es nur konsequent, dass der Song so nicht durchgeht. Das finden dann Leute wie ich dann zwar sehr schade, aber die Regeln machen nun mal Sinn, damit ein Rahmen bestehen bleibt.
Welche Musikrichtung soll das denn sein? Weichgespülter Poprock mit dürftigem Text? Hmm. Aggressiv ist da ja eigentlich nix.
Denn das ganze Ding ist ja am Ende nur eine billige Masche. Das ganze Gequatsche von „emotionaler Druck“ kann die Dame gerne dem Osterhasen erzählen.
Vielleicht hätte die Olle ihre Klappe halten sollen und ihren Woken Quatsch der Parkuhr erzählen sollen. Anstatt einen VE-Gewinner mit ihrem Gequatsche in Schwierigkeiten zu bringen. Die haben besseres zu tun als sich mit so einem Quatsch zu beschäftigen.
Der Kommentar und seine primitive Frauenfeindlichkeit sagt ja absolut alles. Da braucht man gar nicht weiter kommentieren.
Ach, Heul leise.
Also wenn hier einer heult, dann bist das doch du…
Absoluter Witz. Jeder u 18 jährige hat durchsocial media einen permanenten Zugang zu deutlich schlimmeren und fragwürdigen Inhalten als dieser belanglose, englischsprachige Text den 50% nicht mal inhaltlich richtig verstehen. Außerdem gab es beim ESC schon immer sehr sexuell aufreizende Performances. Das schockt heute auch niemanden mehr. Siehe z.B: UK 2024 oder Malta 2025. Die sollen mal chillen.
Ot.
Gustaph(bel23) soll an einem konzert namens “ united for palestine“ teilnehmen.
https://www.facebook.com/share/1ApddxuZJR/
Weiss jemand ob es dieses konzert tatsächlich gibt?
Ja.
Alternatives Songfestival „United for Palestine“ – BRF Nachrichten
Chicken for kfc
Du kannst ja vor dem Einlass mit einem Bibi’s the best Schild protestieren.
Ich würde auf so Posts die meinen diese Thematik wieder einzubringen einfach nicht reagieren.
Antisemiten Parade.
Oder wie ich sage: Terroristenhelfer der Welt vereinigen sich.
Hier mein Ranking des 2. Halbfinals vom ESC 2026:
https://www.instagram.com/p/DV37b2Rjepj/?igsh=MWw5M29nODB5cTc3Mw==
Grundsätzlich finde ich es ganz toll, dass wir darüber sprechen. Sprache ist eines unserer wichtigsten Werkzeuge. Die Frage, wer was wie in welchem Kontext sagt ist niemals egal.
Das bedeutet nicht, dass ich auf Zensur aus bin. Vielleicht erzeugt ja gerade dieser harte Songtext eine gesellschaftliche Debatte. Vielleicht auch nicht, weil überall noch viel härtere Dinge verfügbar sind und es vielen Leuten sowieso egal ist. Aber das Drüber-Sprechen an sich ist für mich nie verkehrt 🙂
So viel Aufmerksamkeit werden Song und Sängerin nie wieder bekommen, siehe die Malteserin letztes Jahr.
Was macht die eigentlich?? Ne Show auf der Reeperbahn??
Die Reeperbahn hat Stil. 😉
Wir müssen aufpassen, der Malta-Beaufrage (Jofan) wird uns sonst verfluchen. 😅
Wohl wahr. 🙂
Ich finde „Choke Me“ als Titelbezeichnung einfach unappetitlich und für eine öffentlich-rechtliche Medienproduktion, die auch die jüngste Generation erreicht, unangemessen. Das hat mit Prüderie nichts zu tun. Wenn man für einen Titel schon so viel Kontext braucht oder ihn relativieren muss mit Argumentationen à la „Gibt Schlimmeres“, ist das nicht gut und richtig. Danebenheiten bescheidet man am besten mit Punkteabstinenz.
Für einen Moment habe ich mich an den BuViSoCo-Sieg von Oomph! feat. Marta Jandova erinnert gefühlt. In dem Song „Träumst Du?“ wird etwas mit der Fantasie eines gemeinsamen Suizids aus Liebe gespielt – allerdings weniger plakativ (und aus meiner Sicht musikalisch besser) und ich empfinde es tatsächlich als einen Unterschied, dass es im Privatfernsehen stattfand und die Titelbezeichnung lyrischer ist. Eurovisionsbeiträge stehen auch für ihr Land und dann in den Geschichtsbüchern.
Vielleicht würde es schlicht als Kompromiss reichen, den Titel wenigstens umzubenennen. Ein größeres Fass muss man da jetzt, wo er ESC-Statuten offenbar nicht eindeutig bricht, aus meiner Sicht auch nicht aufmachen…
OT:
Mir wird gerade bewusst, dass wir ein VE-freies Wochenende haben. Beginnt jetzt die Durststrecke? 😉 😛
Milkshake oder Espresso Macchiato um den Durst zu löschen? 😜
Ich schreib jetzt besser nix, sonst wird’s wieder zweideutig. 😛
Haha. 😀
Milkshake!
Die Durststrecke hat schon angefangen, was man an solchen Meldungen sieht. 😀
Haha, ja. 😛
Nö. Jetzt beginnt die Zeit, in der ich endlich wieder die Zeit finde, um Geschichten zu schreiben. ✏️📖🤫
Ui! Das ist schön. 🙂
Kommt Regine drin vor? 😀
Heiße ich Dennis? Habe ich ein Weinglas als Profilbild? 😅
Womöglich davon inspirieren lassen… 😉 😀
Ich werde Dennis nicht seinen Hirngespinnst wegnehmen. Nene. Ich habe andere Pläne. Regine soll sich mal schön um die Delle in Dennis Bimmel kümmern. 😉
👩🏻🦰Und das ist ein Vollzeit Job sage ich dir!
😀
Ich hoffe die Überstunden werden bezahlt oder du kannst sie abfeiern. 🤔
👩🏻🦰Von wegen bezahlt. Schön wär’s! Aber ich gebe zu: Abfeiern kann man in seiner Bimmel schon ganz gut.
Regine, das habe ich mir schon fast gedacht. I feel you! Mal sehen was er sich als nächstes wieder ausheckt so ganz ohne deine Zustimmung. 🫣😅😘
👩🏻🦰I hear you, sister! 🫶🏻
Wer solch ein Talent hat! Viel erfolg! Vielleicht lässt du uns ja teilhaben an deinen geschichten
Alsooo…vielleicht kann sich die eine oder der andere noch daran erinnern, was ich letztes Jahr für eine Kurzgeschichte eingestellt habe, nachdem alle Songs veröffentlicht wurden. Es wird wieder in diese Richtung gehen. Mehr wird nicht verraten. 🤫
Ich denke, dass hat ähnliche Relevanz wie der „Skandal“ um das Musikvideo von Jalla mit den „gefährlichen“ Fahrmanövern.
Solange es keine offiziellen Beschwerden teilnehmender Sender gibt, wird die EBU vermutlich gar nichts unternehmen.
Da meines Wissens nach keine Schimpfwörter in dem Song vorkommen, wird es wahrscheinlich nicht mal von der BBC eine Beschwerde geben.
Männer können beim Verkehr doch sich gewürzt werden…
Ich fände es super, wenn jungen Musikern nicht ständig mit erhobenen Zeigefinger gesagt wird, was sie doch alles bitte nicht machen sollen.
Dann lassen wir das also doch mit der Meinungsfreiheit?
Da es hier auch um Gewalt geht. Luke Black hat einen neuen Song namens „Kill Kill Kill“.
Luke ist immer so herrlich schräg auf seine Weise….
Er bringt am 27.03 ein neues Album heraus.
Wann beginnen die Family-Charts nochmal? 😛
Da freue ich mich auch schon drauf. 🙂
Jo!
Ich muss immer lachen und an dich denken, wenn ich in Simons Video die Parg-Fotos seh. 😀
Haha, ich auch. 🙂
Post-its werden auch nie wieder das sein, was sie mal waren. 😛
Ja. 😀
2 Songs für dich und alle anderen Rockies
Normandie
http://www.youtube.com/watch?v=tcwnSCfnmPM
Bilmuri ft A Day To Remember
http://www.youtube.com/watch?v=W1mnfilKiPw
Oh ja! 🙂
Ich wollte ja eigentlich zu FATN nach Berlin. Das Konziticket selbst ist ok. Aber Zug trotz Bahncard… puh! (Wohl dank Osterferien…)
Zug fahren ist teuer, zumindest mit ICE, es sei denn man bestellt gefühlt 5 Jahre im voraus. Ich selber fahre alles mit Deutschland-Ticket also mit Regiobahn. Dauert zwar länger, man kommt aber trotzdem ans Ziel.
Ja. Ach Mann. Könnten ja auch echt in München oder so spielen. 🙁
Das ist wirklich blöd. Übrigens gibt es neue Alben von Vicious Rain, Magnolia Park und Jean.Luc.
Ja, hab ich gesehen. 😀
Vor allem von den „Schlangenbeschwörern“. 😛 😉
Bei dem aktuellen Video kommt glaube keine Schlange drin vor.
Stimmt. Hab schon reingespitzt.
Ich auch, aber die Regio hat an Charme verloren. Früher gab es noch die gemütlichen Abteile mit den Ohrensitzen. Jetzt ist die Regio ne Schwester der S-Bahn nur auf zwei Etagen.
kann man irgendwo die jurywertung aus dem deutschen finale einsehen?? wäre spannend zu sehen
P.S. Ich bin morgen u.a. auf einer interessanten Veranstaltung: „50 degrees north – Cool climate Bubbles from Scandinavia“ Schweden ist auch dabei.
Der Name spielt damit, dass man früher den 50. Breitengrad als Grenze für den Weinbau erachtet hat, inzwischen aber auch nördlich davon Wein angebaut wird und insbesondere Schaumwein („Bubbles“) gar nicht mal so übel. Freue ich mich drauf und werde berichten! Sind Schweden pünktlich? Habe danach noch Veranstaltungen zu Themen aus Österreich, Australien und natürlich Frankreich 😇 Kleine Weinreise durch die ESC Länder wird das! 😍
Finde ich auch, aber die scheinen wir nicht mehr zu bekommen.
„Shit“ war ja auch verboten…. Aber Olly Alexander durfte Sexualpraktiken auf der Bühne explizit nachstellen. Man versteht den Codex nicht so richtig…
Code of Conduct kam im Jahr danach und in Basel wurde wieder scharfer auf den Familienfreundlichkeit der Auftritte geschaut.
Das bisschen Herumgezappel in der abgedunkelten Kiste war doch eher implizit. Und wenn man an den falschen Stellen geblinzelt oder woanders hingeschaut hat, hat man es fast nicht mitbekommen. Außerdem in einem Raum, der sich dreht und bebt, da landet man schon mal aufeinander. Richtig deutlich ist das doch nur für jene gewesen, die schon aufgeklärt sind. Da fand ich Spanien mit den so gut wie entblößten Hinterteilen anstößiger.
Wobei die Tänzer von Nebulossa in Malmö schon wesentlich geschmackvoller angezogen waren als in Benidorm.
Warum hab ich mir nur irgendwie gedacht, dass schon alleine der Titel für Diskussionen sorgen wird?! Letzten Endes bringt das speziell diesem Beitrag aber eines – nämlich mehr Aufmerksamkeit. Bin gespannt, ob das wie schon bei Malta in der Vergangenheit entschärft werden muss.
Den einzigen Skandal, den ich hier sehe, ist den Spiegel als namhaftes Medium zu bezeichnen. 😉
Man könnte den Titel doch ganz einfach mit „Kaltstarte mich“ übersetzen:
https://de.wikipedia.org/wiki/Starterklappe
Außerdem gibt es diesen Begriff auch im Kampfsport:
https://de.wikipedia.org/wiki/Choke_(Kampfsport)
Die letzte Möglichkeit wäre, den Titel in „Shock me“ umzubenennen.
… und eine Anschlagtechnik im Rigging. Die Traverse fleht danach gechoked zu werden.
Es ist ein Witz und absolut lächerlich dass dies die größte Kontroverse in diesem ESC Jahr sein soll. Wir haben zig problematischere Themen die die Medien aber anscheinend nicht interessieren (und ich meine damit nicht nur die Israel Thematik)
Durch diese Komentarspalte scrollen und plötzlich: von der Sorge, ob mein diesjähriger Lieblingsbeitrag gecancelt werden oder entstellt(/zensiert) werden könnte, zu liebenswerten Otteraufnahmen.
wie schön!
Vielleicht wäre das eine Maßnahme für alle, die den Song so unzumutbar finden. Die können sich dann die Otter reinziehen, während ich Alexandra feiere.
Irgendwie wird wieder etwas künstlich aufgebauscht. Man sollte einfach mal „die Kirche im Dorf lassen“. Man kann ja fast meinen, es wird regelrecht nach irgendwelchen „Aufregern“ gesucht. Leute, dies ist immer noch eine Unterhaltungsshow, die meisten Leute, die dort zuschauen, interessieren sich doch gar nicht für die Texte (wenn sie sie überhaupt verstehen).
Also, nicht falsch verstehen, Gewaltverherrlichung finde ich natürlich auch nicht gut, aber ich gehe mal davon aus, dass die Künstlerin den Text „im übertragenen Sinne“ meint, und nicht zur Gewalt aufrufen möchte. Man kann auch alles übertreiben – echt. (Wo ist das „Kopfschüttel-Emogie, wenn mann es braucht).
Der Song ist Mist, das Thema eher semi geeignet für den ESC….
Ergo, einfach nicht dafür anrufen 🤷♂️
Wird natürlich schwierig, für die Anhänger der etwas düsteren, harten Stimmung.
Die können/sollten sich einfach auf Serbien konzentrieren 😉
Na ja, da Eurovisionsbeiträge nur drei Minuten dauern dürfen, kann man wohl kaum von Lebensgefahr ausgehen, völlig egal, ob sie es nun metaphorisch oder wortwörtlich meint – interessiert mich aber zugegebenermaßen auch nicht wirklich. Da hatte ich bei dem 90jährigen Schweizer damals in Malmö wesentlich größere Panik, live Zeuge seines Dahinscheidens auf offener ESC-Bühne zu werden … 😮
🎡 Wie auch immer, in meiner Wunsch-Startreihenfolge fürs zweite Semi von Wien 2026 hätte Rumänien die Startnummer 6:
01 🇱🇺 Luxembourg
02 🇦🇲 Armenia
03 🇦🇿 Azerbaijan
04 🇦🇹 Austria
05 🇨🇭 Switzerland
06 🇷🇴 Romania
07 🇨🇿 Czechia
08 🇧🇬 Bulgaria
09 🇫🇷 France
10 🇲🇹 Malta
11 🇨🇾 Cyprus
12 🇳🇴 Norway
13 🇺🇦 Ukraine
14 🇦🇱 Albania
15 🇬🇧 United Kingdom
16 🇦🇺 Euraustralia
17 🇱🇻 Latvia
18 🇩🇰 Denmark
Persönlich habe ich die Lyrics nicht so einfältig verstanden wie es nun von der Professorin dargelegt wird.
Wenn das Geschrei groß ist, soll es halt, wie unter dem ursprünglichen Beitrag vorgeschlagen, in „Hug me“ umgewandelt werden. Wenn das dann hilft..
Das ist ja noch schlimmer. Hug me klingt doch im Deutschen wie Hack me. Verstümmelung! 😛
Oder „Show me“, klingt ja eh danach und ergibt textlich Sinn