Der neue Beitrag der Ukraine für den ESC 2022: „Stefania“ von Kalush Orchestra

Nach dem Rückzug von Alina Pash haben die Organisatoren der ukrainischen Vorentscheidung Vidbir 2022 eine Entscheidung getroffen, wie es weitergeht: Das Kalush Orchestra, die Zweitplatzierten der Vorentscheidung, dürfen nun das Land im Mai in Turin vertreten. Ihr Titel heißt: „Stefania“.

Während sich die Ukraine in einer schweren politischen und militärischen Krise befindet, hat sich der nationale TV-Sender dafür entschieden, sehr wohl beim Eurovision Song Contest 2022 anzutreten. Diese Teilnahme war auch unsicher, weil die Vidbir-Siegerin Alina Pash vor knapp einer Woche bekanntgegeben hatte, nicht mehr für den ESC zur Verfügung zu stehen. Sie war heftiger Kritik in den sozialen Medien ausgesetzt, weil es unklare Dokumente über eine Reise auf die Krim gab.

Aber auch Kalush Orchestra hatte im Nachgang zur Vorentscheidung lautstark ihren Unmut über das Ergebnis geäußert, weil es Unregelmäßigkeiten bei der Bekanntgabe der Siegerin gegeben hatte. Nach dem Rückzieher von Pash stand die Formation aber als Ersatz zur Verfügung und bekam nun den Zuschlag.

Zur Nachnominierung sagten sie:

Wir bedanken uns bei allen, die uns im Finale der nationalen Auswahl für die Eurovision 2022 unterstützt und uns den ersten Platz im SMS-Voting gegeben haben. Wir versprechen allen Ukrainern, dass wir eurer Wahl gerecht werden. In schwierigen Zeiten für unser Land werden wir unsere Präsenz in der ganzen Welt bekannt machen. Wir sind also bereit, die Ukraine in ganz Europa zu vertreten.

Kalush Orchestra ist eine Rap-Gruppe, die 2019 in der Stadt Kalush gegründet wurde. Sie besteht auch Oleg Psiuk, Ihor Didenchuk und DJ MC Kilimmen. Didenchuk ist auch Mitglied der Elektro-Folk-Band Go_A, die die Ukraine im letzten Jahr in Rotterdam vertreten hatte. Im Jahr 2019 veröffentlichte die Band ihren ersten Titel auf YouTube. Zwei Jahre später, im Februar 2021 erschien ihr erstes Album, im Sommer desselben Jahres folgte bereits das zweite.

Kalush Orchestra – Stefania 

„Stefania“ ist ein Cross-Over-Titel, der sich sowohl typischer folklorisistischer als auch Rap-Elemente bedient. Dabei kommt es zu deutlichen Brüchen zwischen dem sehr dynamischen Rap-Teil und dem etwas ruhigeren, aber dennoch rhythmischen Ethno-Teil. Auch visuell wird diesem Cross-Over Rechnung getragen, und es sind folkloristische Instrumente zu sehen. Gleichzeitig wird im Rap-Stil getanzt. Während des Auftritts bei der Vorentscheidung war mehrfach „Mama Stefania“ im Bild zusehen. Es ist daher davon auszugehen, dass das Lied zumindest auch zum Teil von ihr handelt.

ESC-Barometer

Für unser ESC-Barometer brauchen wir Deine spontane Meinung zu diesem Beitrag. Bitte stimme nur einmal ab, damit wir ein einigermaßen objektives Bild erhalten. Die Befragung ist für drei Tage offen. Danach kann nur noch das Ergebnis angesehen werden.

ESC-Barometer: Wie gefällt Dir der neue ukrainische Beitrag „Stefania“ von Kalush Orchestra?

  • gefällt mir gut (35%, 179 Votes)
  • ist ganz ausgezeichnet (32%, 165 Votes)
  • ist so lala (14%, 74 Votes)
  • gefällt mir weniger (9%, 48 Votes)
  • ist ganz furchtbar (9%, 48 Votes)

Total Voters: 514

Loading ... Loading ...

75 Kommentare

    • Ich bin mir sicher, dass Russland entweder nicht antreten will oder, dass es wie Belarus im letzten Jahr einen Propaganda-Song für die dortige „Politik“schickt und deshalb ausgeschlossen wird.

  1. Alina Pash hätte gewinnen können. Aber auch Stefania ist ganz ausgezeichnet und könnte die Top 5 schaffen, mindestens aber Top 10. Gewinnen eher nicht.

  2. Alina Pashs Beitrag hat mir etwas besser gefallen; „Stefania“ ist aber auch keine schlechte Wahl. Jetzt hoffe ich nur, dass die Ukraine im Mai auch tatsächlich antreten kann.

  3. Ich denke die Ukraine werden wir in Turin sehen. Der Song war zwar nicht mein Favorit aber er hat mal wieder echtes Potential da sehr kreativ und einzigartig. Hingegen werden wir Russland dieses Jahr bestimmt nicht in Russland sehen…

    • Musikalisch: der erste offizielle Beitrag des Jahres, der es dauerhaft in meine „Top Rated“-Playlist schaffen würde (über gewählte Beiträge hinaus bliebe momentan leider auch nur Joseph June aus dem – ich meine – litauischen Vorentscheid). Der Top-Ten-Platz scheint für mich (wenn die Ukraine denn überhaupt teilnehmen kann) sicher – das wäre er angesichts der musikalischen Qualität und der bestürzenden Umstände aber auch mit Alina Pash gewesen. Auf Vidbir ist einfach immer Verlass.

      Ansonsten: Würde ich beten, täte ich es gerade für die Ukraine. Vielleicht sollte ich jetzt dann doch mal wieder damit anfangen – der Zeitpunkt scheint leider gekommen. 😥

  4. Wisst Ihr, wer Mama Stefania ist, die während des Songs eingeblendet wird?
    Für mich ist das Lied eingängig, aber auch ein bisschen nervig.

  5. Mmh, ich werde nicht so richtig warm damit – den Instrumentalpart finde ich ziemlich gut, aber das Gerappe geht mir auf den Senkel. Naja, ist ja noch Zeit zum Schönhören. Hoffe, sie werden auftreten können.

  6. Habe mit „so la la“ abgestimmt. Mag dass es in Landessprache ist und auch die Melodie ist interessant, mit dem Rap und seiner Stimme kann ich leider nicht so viel anfangen und es fängt dann doch an mich zu nerven.

    Hoffe und bete aber dennoch dass wir die Ukraine in Turin sehen werden.

  7. Der Titel ist großartig und für mich ein Siegkandidat. Angesichts der aktuellen Entwicklung ist zu bezweifeln das die Ukraine am ESC teilnimmt. Hoffentlich beteiligt sich die EBU an den Sanktionen gegen Russland, und das bedeutet Ausschluss.

    • Einen dauerhaften Ausschluss würde ich in keinem Fall befürworten. Die EBU und der ESC sind für mich DIE friedenstiftenden Instanzen in Europa – da hoffe ich immer, dass die Musik die Politik Politik sein und als Musik die Menschen einfach Menschen sein lässt. Building Bridges und so – weil hoffentlich auch nicht jeder Russe nach einer Neuauflage der Sowjetunion lechzt.
      Wer die Bühne so sehr in den Dreck zieht wie Lukaschenko, gehört natürlich ausgeschlossen. Aber so deppert stellten sich die Russen ja nie an – ganz im Gegenteil (siehe die Erfolge von Polina Gagarina und Sergej Lazarov).

      Eine zeitweilige Denkpause würde ich hingegen sehr begrüßen, auch wenn sie politisch natürlich genau gar nichts ändern würde. Bei der Vorstellung, dass Russland womöglich schon allein wegen der Diaspora- und Ostblock-Votes auch dieses Jahr im Zweifel wieder ein Top-10-Ergebnis einfahren könnte, wird mir echt anders …

      • So lange so ein Diktator wie Putin an der Macht ist und so lange durch ihn Menschen in Gefahr geraten, hat Russland beim ESC nix zu suchen. Deshalb bin ich dafür, das sich die EBU an den Sanktionen gegen Russland beteiligt und Russland ausschließt. Wenn nicht finde ich, sollten sich die ARD und andere Rundfunkanstalten ernsthaften Gedanken machen, ob das wirklich noch statthaft wäre, bei Krieg ausgelöst von Russland, in einem Wettbewerb mit Russland um die Wette zu singen. Es wäre einfach unerträglich wenn Russland plötzlich mit so einem Friedensschmonzlied während Putins Soldaten unschuldige Menschen in der Ukraine massakrieren.

  8. Kein schlechter Titel, aber dass die sich als schlechter Verlierer geoutet haben, macht es weniger Spaß das Lied anzuhören. Natürlich kein Vergleich zu Alina, besonders was Aufbau und musikaliscge Güte des Liedes betrifft, letztlich passiert außer dem rappigen Part nicht viel.

  9. Ich denke, dass wir die Ukraine auf jeden Fall in Turin sehen werden, trotz der schwierigen politischen Lage im Moment. Kann mir vorstellen, dass es gerade jetzt für das Land sehr wichtig ist, an einer Veranstaltung wie dem ESC teilzunehmen. Was Russland angeht, kommt es ganz darauf an, wie sich der zuständige Fernsehsender verhält. Schicken sie so etwas wie Belarus letztes Jahr, ist Russland bestimmt nicht dabei. Aber das wird den Verantwortlichen schon selbst klar sein. Deshalb vermute ich vielmehr, dass es (mal wieder) eine Friedensballade und/oder ein Kirkorov-Machwerk gibt.

    Zum ukrainischen Song: Gefällt mir viel besser als der Beitrag von Alina Pash. Natürlich sind die Umstände nicht wünschenswert gewesen und ich glaube, auf das Drama hätten viele verzichten können. Daher ist es gut, dass jetzt zumindest was den ukrainischen Beitrag angeht, Klarheit herrscht.

  10. Klasse Lied. Meine Unerstützung haben sie! 😀
    Ich gehe fest davon aus, dass sie die Ukraine in Turin vertreten werden. Schon alleine aus Trotzhaltung.

      • Ich weiß nicht, ob es so klar ist, dass Alina Pash für den SCC startberechtigt ist: Maruv war das damals nicht, zum großen Leidwesen Porsteinns (Rigoberta ist übrigens auch eine Kandidatin für meine SCC-Wunschliste 🙂 )

        Ich hoffe sehr, dass wir das Kalush Orchestra in Turin sehen werden!

  11. Ich weiß nicht, ob Russland beim ESC in diesem Jahr noch dabei sein möchte oder nicht (ich wäre nicht dafür), aber vor rund einer Woche (13. Februar) wurde die Bewerbungsphase für den russischen Vorentscheid zum JuniorESC gestartet. Vielleicht ein Hinweis, dass Russland doch noch an den EBU-Wettbewerben festhält und wir somit doch noch einen russischen Song für den diesjährigen ESC präsentiert bekommen?

    Auch in der Fußballwelt ist man bzw. die UEFA aktuell in der „Russlandkrise“, denn das diesjährige „Champions League“-Finale soll zwei Wochen nach dem ESC im Krestovsky Stadium in St. Petersburg stattfinden!

  12. Also…

    Radiotauglichkeit? 👍
    Leicht verstaendlicher Text? 👍
    Migrationshintergrund? 👍
    Moderne Frisur? 👍

    Ok. Alles stimmt.

  13. Ich hoffe inständig die Ukraine wird im Mai noch dabei sein.
    Ich finde den Song sehr gut war er doch auch mein Favorit.
    ———
    Das passt jetzt zwar überhaupt nicht zum Thema (off-topic an )
    Gerade hat mir mein venezianischer Freund das neue Cover der italienischen Vanity Fair gesendet.
    Blanco und Mahmood wie Gott sie (fast) schuf und einem sehr guten Artikel bzw.Interview.
    Also mein Italienischer Freund ist ganz hin und weg.

  14. Ich kann mir gerade beim besten Willen nicht vorstellen, dass wir die Ukraine UND Russland beim ESC sehen werden. Wenigstens eines der beiden Länder wird – aus welchem Grund auch immer – nicht teilnehmen. Russland wird entweder disqualifiziert, tritt gar nicht erst an oder beide Länder werden wegen der Spannungen ausgeladen. Insbesondere wenn die Situation jetzt noch weiter eskaliert, kann das ja sonst nur zu Problemen führen.

    • Ich kann es mir sehr gut vorstellen. Ich glaube nicht, dass die EBU ohne direkte Provokation disqualifieren wird. Ukraine wird aus Trotz mitmachen und Russland wird ein Friedefreudeeierkuchen-Lied schicken und völlig schockiert reagieren, weil ja dieser schöne Beitrag von dem bösen Westen von der Bühne gebuht wird.

    • Man lädt hoffentlich nur Aggressoren aus und erspart sich und uns allen eine weitere russische Propagandaschmierenkomödie.

    • Ich mir eigentlich auch nicht.
      Sollte die Uefa Putin jetzt noch das Finale der champions League wegnehmen ( die Corona Hygiene Kontrolle gab gerade grünes Licht) wird er wohl bockig generell kommende kulturelle Ereignisse blockieren und die Schuldigen woanders suchen. ( uns mag keiner …)
      Das sind zwar peanuts in meinen Augen für das was er wohl plant ihm aber wichtig.
      Nichts geht ihm über seine geliebte Heimatstadt St.Petersburg und das würde er auch sehr persönlich nehmen.

  15. Das könnte ein Sieg werden. Die politische Situation wird der Ukraine Sympathien zutreiben und der Song ist solide auch wenn er so gar nicht mein Musikgeschmack ist.

  16. Also ich finde es schon wichtig, dass die Ukraine und auch Russland am ESC teilnehmen. Beim ESC kann man mit der Musik am besten zeigen, dass es auch gemeinsam geht.

    Zum Song von der Ukraine, ja er hat schon eine sehr spezielle eigene Note. Habe nach dem ersten Eindruck erstmal mit so la la abgestimmt, kann aber durchaus sein, dass er mir mit der Zeit besser gefällt.😉

  17. Ähnlich wie „Shum“ im vergangenen Jahr entwickelt „Stefania“ große Grower-Qualitäten.
    Der Song hat viel hypnotisches an sich. Eigentlich bin ich kein Freund von Rap, aber in diesem Song macht er irgendwie Spaß. Beim bisherigen Lineup wäre das wieder eine sichere Top 5 Platzierung für die Ukraine.

    • Habe jetzt meine Top 5 auch noch mal angepackt:
      1. Italien 10/10
      2. Ukraine 9/10 (wer weiß, vielleicht werte ich auch noch mehr auf)
      3. Polen 8,5/10
      4. Spanien 7,5/10
      5. Litauen 7/10

  18. Eine sehr gute Wahl und damit bleibt die Ukraine in meinem persönlichen Ranking auf dem zweiten Platz und ich bin überzeugt, daß die Formation gut abschneidet.

    Neuigkeiten gibt es auch aus unserem Nachbarland Niederlande. Die diesjährige ESC-Teilnehmerin Stien den Hollander wird am 3. März ihren Wettbewerbsbeitrag für den ESC veröffentlichen:

    https://eurovoix.com/2022/02/22/netherlands-s10s-eurovision-march-3/

    Ich hoffe auch, daß Frau den Hollander und Kalush Orchestra an der PrePartyES am teilnehmen, die am 16. April 2022 ausgetragen wird. Die Künstler aus Irland, Albanien und Gastgeber Spanien sind dabei:

    https://eurovoix.com/2022/02/22/first-acts-prepartyes/

    Eine Woche zuvor findet in Amsterdam die Show Eurovision in Concert statt und da haben bereits Belgien, Irland und Albanien zugesagt.

    https://eurovoix.com/2022/02/22/eurovision-in-concert-2022-acts/

    Mal sehen, wie Deutschland sich auf den beiden Events anstellt.

  19. Für mich treten die richtigen Kandidaten für die Ukraine an. Die wahren Sieger!
    Dieses Gejaule der Alpenrosi Alina war kaum zu ertragen.

  20. Ich finde den Song richtig gut mit den folkloristischen Tönen. Macht gute Laune. Sicher nicht mein Favorit…..aber auch er macht die ESC Welt bunter und er war auch meine erste Wahl vor Alina Pash. Diesen Beitrag gern zur Mitte der Veranstaltung, dann sind alle wieder wach. 😁

  21. Hmmm….tu‘ mir gerade ziemlich schwer, diesen Titel jetzt einzuordnen.
    Denn es wird immer der bittere Beigeschmack bleiben, dass der sagenhafte Song von Alina Pash stattdessen auf die ESC-Bühne gehört hätte.

  22. Ganz gut, ja. Nun gibt’s doch keine Tiergeräusche beim ESC (war eh verzichtbar), sondern „Stefania“. Der Refrain ist ziemlich stark von Shum inspiriert, da muss ich Tobiz rechtgeben, dafür ist das mit Abstand der beste Part; der Rest fühlt sich etwas leer und verzichtbar an.
    Und der pinke Hut von dem einen Rapper sieht echt furchtbar aus – der hat sicherlich irgendeine tiefere Bedeutung, weiß die wer?

  23. Leider nicht my Cup of Tea.
    An sich zwar solide gemacht und die Künstler wissen auch, was sie da tun, aber für mich ergibt der Song kein wirklich harmonisches Ganzes.
    Die unverkennbaren Parallelen zu „Shum“ könnte man zwar noch als genretypische Stilmittel rechtfertigen, zweimal direkt hintereinander damit zu kommen halte ich aber trotzdem nicht für besonders klug.

  24. Ich hoffe das die Ukraine dabei bleibt. Wird aber bestimmt eine schwierige Aktion, da deren Sorgen aktuell ganz andere sind.
    Gleichzeitig hoffe ich auch auf einen Ausschluss Russlands, solange (Ras)Putin sich weiterhin wie ein despotisch, dämonischer Zar generiert und die Menschen ihm folgen.

    Entscheiden muss das die EBU, und dafür fehlt ihr mit Sicherheit der Mut.

    Ich denke allerdings, dass R1 TV erneut einen absoluten SympathieAct finden wird, wie in den beiden letzten Jahren…und für die ESC Bubble ist dann wieder alles unreflektiert schön…. schade eigentlich.

    • Ich glaube, es müsste aber schon ein Sympathie-Act à la Manizha sein, der dem gängigen Russland-Bild komplett widerspricht. Auf jeden anderen Kandidaten sähe ich aktuell einen schlimmeren Buh-Ruf-Tsunami zukommen, als ihn die Tolmachey Sisters damals erlebten.

      Momentan würde ich aber auch nicht ganz ausschließen, dass Russland ganz zurückzieht, sofern es nicht gerade einen potentiellen Sieger-Act an der Angel hat.

  25. Der Krieg in der Ukraine dauert nun schon acht Jahre an, das vergessen viele. Natürlich hat das nun eine neue Qualität im negativen Sinn, aber die Ukraine hat sogar einen ESC während des Kriegs ausgerichtet. Ich rechne überhaupt nicht damit, dass sie sich vom ESC zurückziehen werden.

    • Bei mir auf Platz 3 nach Italien und Litauen und auf Russland (insbesondere auf Kirkorov und Co.) kann ich gerne verzichten.

      • Litauen packt mich nicht so; es ist qualitativ gut aber wie Frankreich letztes Jahr finde ich es nicht schrecklich interessant.

  26. Meine Top 5 derzeit

    Italien 11,5/12
    Litauen 10/12
    Ukraine 9,5/12
    Norwegen 9/12
    Estland 8/12

    Letzter Platz ist inzwischen Malta

  27. Leider im ersten Semi, daher sind wir deutschen Fans nicht stimmberechtigt. Aber ich würde dafür anrufen, weil mir der Beitrag Spaß macht und ganz bestimmt nicht aus politischen Gründen.

    So stark wie „Shum“ finde ich „Stefania“ allerdings nicht, aber neben Italien und Litauen bereits das dritte Land, daß zweimal in Folge einen hochwertigen Beitrag abliefert. Respekt !

  28. Ich glaube es wäre besser, wenn Russland auf eine Teilnahme beim ESC von selbst verzichten würde. Das wäre dann auch für die Künstler auch ein Spiesrutenlauf sondersgleichen. Ich kann mir nicht vorstellen, das es ohne Buh-Rufe gegen die russischen Künstler von statten gehen würde.

  29. Was derzeit in der Ukraine passiert macht mir schon Angst. Der Putin scheint wirklich vollkommen sein Verstand verloren zu haben. Wer weiß denn ob der Spinner nicht mehr will. Denn sollte er versuchen, Natoländer wie Litauen, Estland oder Lettland anzugreifen, dann ist die kacke richtig am dampfen. Mir tun die Menschen in der gesamten Ukraine leid. Auch die Menschen in Russland haben mein Mitgefühl, denn die sind es, die unter Putins Größenwahn am meisten leiden werden.

  30. Ich weiß nicht ob ihr es schon mitbekommen. habt. Aber das wertlose, kriminelle, verbrecherische Stück Scheiße im Kreml hat die Ukraine angegriffen. Wenn die EBU nicht darauf reagiert und Russland aus dem Wettbewerb rauswirft, sollten andere Länder die Konsequenzen ziehen und sich vom ESC zurückziehen oder EBU unmissverständlich klar machen, wenn Russland mitmacht, machen wir nicht mit. Mein Beileid an die Menschen in der Ukraine. Hoffentlich gibt es nicht nur wirtschaftliche Sanktionen gegen Russland.

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.