Der Beitrag der Ukraine für den ESC 2021: „SHUM“ von Go_A

Bild: UA:PBC

Die Ukraine hat ihren Beitrag für den Eurovision Song Contest 2021 gefunden: „SHUM“ von Go_A. Dass die Band nach der Absage des ESC im vergangenen Jahr eine neue Chance bekommen würde, war schon lange klar, jetzt hat eine fünfköpfige Jury aus drei eingereichten Songs auch den passenden Beitrag für den Wettbewerb ausgewählt. Die Entscheidung wurde heute von dem ukrainischen Sender UA:PBC bekanntgegeben.

Die Band Go_A besteht aus Kateryna Pavlenko, Ihor Didenchuk, Taras Shevchenko und Ivan Hryhoriak. Sie entstand ursprünglich aus der Idee heraus, moderne elektronische Musik mit ethnischen Einflüssen zu kombinieren. Mit dem Lied „Solovey“ wollte die Ukraine beim ESC 2020 zu alter Stärke zurückfinden, nachdem das Land seine Teilnahme 2019 zurückgezogen hatte und die Teilnahme auch im letzten Jahr aufgrund von Finanzierungsschwierigkeiten am seidenen Faden hing. Go_A sind auch gut in die Saison gestartet, konnten in unserem Songcheck 60 von 84 Punkten erreichenlagen beim ESC-kompakt-Index auf Platz 9 von 41 und wurden von der Mehrheit der ESC-kompakt-Leser für den ESC auf einen Platz zwischen 6 und 15 getippt.

Den zweiten Anlauf wagt das Quartett also nun mit dem Lied „SHUM“ bzw. „Шум“. Darin geht es um einen traditionellen Tanz (wörtlich übersetzt „Der Lärm“) aus Polesien, der zur Beschwörung bzw. Begrüßung des Frühlings diente. Im übertragenen Sinne kann diese Bedeutung auch auf die aktuelle Corona-Situation übertragen werden, denn immerhin warten alle auf den Tag, an dem wieder alles normal ist und man jubeln kann. Go_A geht es außerdem darum, ein Zusammengehörigkeitsgefühl zu erzeugen. Musikalisch knüpft die Band an „Solovey“ an, wieder dominieren elektronische Klänge sowie der weiße Gesang von Kateryna. „SHUM“ wurde bereits im Januar veröffentlicht, ist aktuell noch knapp vier Minuten lang und muss deshalb für den ESC gekürzt werden. Die endgültige Version soll dann im März veröffentlicht werden.

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68 Kommentare

  1. warum bin ich jetzt überhaupt nicht überrascht,daß es zum wiederholten mal irgendwelche probleme (besser problemchen) gibt. ;

  2. Hab mir gerade beides ein paar mal angehört und muss leider sagen, dass ich Solovey tatsächlich um einiges besser finde. SHUM ist auch ok, ich mag diese Art Musik, aber ein bisschen Enttäuschung ist schon dabei.

  3. Ich muß „Shum“ leider nach dem zweiten Hören herunterwerten. Die letzte Minute ist leider recht monoton und nervig. Ich warte auf die ESC-Version, bislang gibt es 5/10 von mir.

  4. shum erntet gut hits bei youtube – proportional gesehen sogar mehr wie discoteque(kommt mir zumindest so vor).
    da „brummt“ was auf uns zu!

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