Nach dem ESC 2024: Anklage gegen Joost Klein erwartet – EBU veröffentlicht aktualisiertes Statement

Foto: Sarah Louise Bennett / EBU

Die polizeilichen Ermittlungen der schwedischen Polizei gegen den diesjährigen niederländischen ESC-Teilnehmer Joost Klein sind abgeschlossen. Die entsprechenden Akten wurden an die Staatsanwaltschaft übergeben und diese entscheidet nun innerhalb weniger Wochen darüber, ob Anklage erhoben wird. Die Polizei rechnet damit, dass es dazu kommt und Joost Klein „illegale Drohungen“ zur Last gelegt werden. Über diesen aktuellen Stand berichten zahlreiche schwedische und deutsche Medien.

Die schwedische Zeitung Dagens Nyheter berichtet darüber hinaus, dass der Fall im Rahmen der „beschleunigten Strafverfolgung“ behandelt wird. Das bedeutet nicht nur, dass die Polizei unmittelbar nach der Anzeige tätig geworden ist, sondern auch, dass zügig ein vorläufiger Termin für die Gerichtsverhandlung angesetzt wird. So kann das Verfahren innerhalb von zwei bis sechs Wochen abgeschlossen werden. Im Falle einer Verurteilung wegen „illegaler Drohungen“ sei eine Geldstrafe zu erwarten.

In der Zwischenzeit hat die European Broadcasting Union (EBU) ein aktualisiertes Statement zur Disqualifikation von Joost Klein veröffentlicht. Dieses folgt auf das ursprüngliche Statement der EBU sowie ein Statement des niederländischen Senders AVROTROS:

„Der niederländische Künstler Joost Klein wurde vom großen Finale des diesjährigen Eurovision Song Contest ausgeschlossen, nachdem er sich gegen ein weibliches Mitglied des Produktionsteams bedrohlich verhalten hatte. Die schwedische Polizei hat die Tat untersucht und der Fall wird demnächst in einem beschleunigten Verfahren an die Staatsanwaltschaft übergeben.

Joosts Verhalten verstieß eindeutig gegen die Wettbewerbsregeln, die darauf abzielen, ein sicheres Arbeitsumfeld für alle Mitarbeiter*innen zu gewährleisten und die Produktion zu schützen. Wir urteilen nicht vorab über das Gerichtsverfahren, aber angesichts der Umstände des Vorfalls und der Tatsache, dass der Polizeifall in Kürze an die Staatsanwaltschaft übergeben wird, wäre es für Joost nicht angemessen gewesen, am großen Finale teilzunehmen.

Die Entscheidung, ihn auszuschließen, wurde vom Dachverband des Wettbewerbs – der Eurovision Song Contest Reference Group – unterstützt und nach einer gründlichen internen Untersuchung vom EBU-Vorstand einstimmig unterstützt.

Die in einigen öffentlichen Kommentaren und in den sozialen Medien veröffentlichte Version der Ereignisse stimmt nicht mit den Aussagen überein, die uns und der schwedischen Polizei von Mitarbeiter*innen und Zeug*innen mitgeteilt wurden. Allerdings ist die Angelegenheit nun Gegenstand eines Gerichtsverfahrens und wir können zum jetzigen Zeitpunkt leider nichts weiter hinzufügen.

Wir haben eine Null-Toleranz-Politik gegenüber unangemessenem Verhalten bei unseren Veranstaltungen und werden stets die notwendigen Maßnahmen ergreifen, um Bedrohungen für das Personal entgegenzuwirken – unabhängig davon, von wem diese ausgehen.“

Nach allem was wir mittlerweile wissen, wurde Joost Klein wie alle anderen Acts unmittelbar nach seinem Auftritt mit „Europapa“ im zweiten Halbfinale des Eurovision Song Contest 2024 gefilmt. Vermutlich ging es dabei um Backstageaufnahmen, die auf den Social-Media-Kanälen von eurovision.tv im Nachgang zu allen Auftritten veröffentlicht wurden. Der niederländische Sender AVROTROS behauptet, es hätte eine Vereinbarung gegeben, dass Joost nach seinem Auftritt nicht gefilmt werden würde und es sei mehrfach darum geben worden, diese einzuhalten. Als das nicht der Fall war, soll sich Joost Klein in bedrohlicher Weise auf eine Kamerafrau zubewegt haben und dabei soll sogar eine Kamera oder ein Handy zu Bruch gegangen sein.

Unabhängig davon, dass eine körperliche bzw. gewalttätige Reaktion selbstverständlich nicht entschuldigt werden kann, entwickelt sich aktuell auch eine Diskussion darüber, wie sicher der Backstagebereich des Eurovision Song Contest für Künstler*innen und wie groß der Druck ist – gerade auch in verletzlichen Momenten wie etwa kurz vor oder nach dem Auftritt. Diese Diskussion folgt auf zahlreiche offizielle und inoffizielle Beschwerden von Delegationen und – aktuellen und ehemaligen – Teilnehmer*innen. Auch die niederländische Delegation soll sich bereits vor dem Vorfall, der zur Disqualifikation von Joost Klein führte, bei der EBU beschwert haben. Ob es dabei tatsächlich auch um den fraglichen Sachverhalt ging, ist bislang nicht bekannt.



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372 Comments
escfan05
escfan05
2 Jahre zuvor

Das Joost Klein wohl angezeigt wird, zeigt ja, das die EBU absolut richtig gehandelt hat.

JD...
JD...
2 Jahre zuvor
Reply to  escfan05

Weil also jemand angezeigt wird, ist er automatisch schuldig?

Bisschen seltsame Logik.

Tim
Tim
2 Jahre zuvor
Reply to  JD...

Nein, aber es zeigt, dass der Vorfall sicher keine Lapalie war und der Ausschluss daher gerechtfertigt.

Vondenburg
Vondenburg
2 Jahre zuvor
Reply to  Tim

Der Ausschluss war alleine dadurch gerechtfertigt, dass Joost angezeigt wurde. Ob es eine Lapalie war oder nicht, kannst Du daran nicht erkennen.
Die EBU muss den Wettbewerb schützen und falls (nicht wenn!) Joost verurteilt wird, während er trotzdem weiter dran teilnimmt, hätte der ESC einen immensen Schlag abbekommen.
Das ist aber völlig unabhängig von den Details des Zwischenfalls.

katzen1fan
Mitglied
katzen1fan
2 Jahre zuvor
Reply to  Vondenburg

So einfach kann man es auch nicht machen. Es kommt schon noch auf die Art der Anzeige an. Denn ansonsten könnte man zukünftig einfach random jeden Favoriten anzeigen.
Ist schon noch wichtig ob eine ernsthafte vermutung in Raum steht das sich jemand gegen die Regelnd verhalten hat.

Last edited 2 Jahre zuvor by katzen1fan
Vondenburg
Vondenburg
2 Jahre zuvor
Reply to  katzen1fan

Naja. Die Untersuchungsakten scheinen dazu zu reichen, dass die Staatsanwaltschaft den Fall zumindest prüft und wahrscheinlich übernimmt. Die EBU hat ja entsprechend auch erst am Samstag Joost disqualifiert.
Das sieht für mich so aus, dass die EBU abgewartet hat, was die Polizei zu den Untersuchungen sagt.

Tim
Tim
2 Jahre zuvor
Reply to  Vondenburg

Stimmt nicht ganz. Wenn ich meinen Nachbarn anzeige und die Staatsanwaltschaft sagt dann: Blumen zuviel zu gießen, sodass es vom Balkon tropft, ist zu wenig für eine Anklage, dann ist das offiziell eine Lapalie. Und wäre der Vorfall vom Joost eine solche gewesen, so wäre auch die Disqualifikation nicht gerechtfertigt gewesen.

k.bradntner
k.bradntner
2 Jahre zuvor
Reply to  Tim

ach es wurden schon Leute wegen weniger angezeigt (Falschparken zB)

Konstantin voted Eden 💙
Konstantin voted Eden 💙
2 Jahre zuvor
Reply to  k.bradntner

War’n das die Australier letztes Jahr?

Frank B.
Frank B.
2 Jahre zuvor
Reply to  escfan05

Ich finde schon, dass die EBU durchaus Alternativen gehabt hätte (z.B. Semi-Auftritt im Finale zeigen). Ich stehe auch hinter der EBU-Entscheidung, aber hätte eine passive Teilnahme auch akzeptieren können.

Ich würde daher deine Aussage dahingehend umformulieren, dass die EBU mindestens nicht absolut falsch gehandelt hat.

Rusty
Mitglied
Rusty
2 Jahre zuvor
Reply to  Frank B.

Eine passive Teilnahme in Form von Video des Semis zeigen,hätte zu großen Tumulten in der Halle geführt,das konnte man Freitag Abend beim Juryfinale erleben. Wenn er sich so fragwürdig benommen hat,dass die Polizei eingeschaltet werden musste, dann war die Entscheidung ihn zu disqualifizieren korrekt.

Schlippschlapp
Schlippschlapp
2 Jahre zuvor
Reply to  Frank B.

Unter Umständen wäre ich auch für diese Variante gewesen.

Marko mSuF
Marko mSuF
2 Jahre zuvor
Reply to  escfan05

Das Joost Klein wohl angezeigt wird, zeigt ja, das die EBU absolut richtig gehandelt hat.

Ach. Wenn mein Fahrrad geklaut wird, mache ich eine Anzeige. Nicht weil damit das Fahrrad hervorgezaubert wird, aber weil die Versicherung das so verlangt.

Same procedure as last year? Same procedure as every year, James.

Konstantin voted Eden 💙
Konstantin voted Eden 💙
2 Jahre zuvor
Reply to  Marko mSuF

Was haben Englands null Punkte im Televoting damit zu tun?

Marko mSuF
Marko mSuF
2 Jahre zuvor

Kennst du deine Klassiker nicht? Dinner for one, my dear. Nichts da mit Englands null Punkte.

SieHuan
SieHuan
2 Jahre zuvor
Reply to  escfan05

Wieso kann man Kommentare nicht disliken

Last edited 2 Jahre zuvor by SieHuan
eurovision-berlin
eurovision-berlin
2 Jahre zuvor

Die Stadt Malmö hat bekannt gegeben, dass sie für gaaanz lange Zeit keinen Contest mehr austragen wird. Meine finnischen ArbeitskollegInnen haben sich im Nachhinein gefreut, dass der Contest nicht von Finnland organisiert werden musste.
Und wenn ich heute die niederländischen Nachrichten höre, könnte man fast einen Zusammenhang zur Disqualifizierung herleiten 😉 Wenn hier überhaupt etwas mal unter die Lupe genommen werden sollte, dann ist es die EBU selber.

Tamara
Mitglied
Tamara
2 Jahre zuvor

Was meinst Du damit? Also, mit den niederländischen Nachrichten?

bisschenfrieden
bisschenfrieden
2 Jahre zuvor
Reply to  Tamara

Die neue rechte Regierungskoalition hat heute u.A. verkündet, die Mittel für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk des Landes (NPO, Nederlandse Publik Omroep, zu der auch der ausrichtende Sender AVROTROS gehört) drastisch zu kürzen. Womöglich meint er das.

Marko mSuF
Marko mSuF
2 Jahre zuvor

Diese Kürzung beträgt etwa 100 Mio. oder 1/9e Teil des Budgets, ab 2026. Aber das findet kaum beachtung in den Niederlanden, wichtiger für die Presse (Zeitungen, Online, Zeitschriften) ist die Mehrwertsteuererhöhung von 9 auf 21%. Auch eine Art von Zensur.
Dazu noch viele andere Vorhaben der neue Regierung, die sehr weit entfernt sind von der Realität, und das Land eher in Richtung Isolation und Armut treiben werden.

4porcelli - Bring Hersh home!
4porcelli - Bring Hersh home!
2 Jahre zuvor
Reply to  Marko mSuF

Die sollten sich lieber um Wohnungsbau kümmern. Wir haben das selbe Problem.

Geri
Geri
2 Jahre zuvor

Ja hoffentlich
Sowas von unfaehig
Waren nicht in der Lage den Contest technisch auszurichten
Kamerafehler eine Schande in der heutigen Zeit stuemperhaft

Matti Meikäläinen
Matti Meikäläinen
2 Jahre zuvor
Reply to  Geri

Ääähm. Also ich glaube bisher bei jedem ESC gab es die ein oder andere technische Panne. Das ist m. E. völlig in Ordnung.
Vielleicht sollten Sie mal einen Gang runterfahren.

Christian W
Christian W
2 Jahre zuvor
Reply to  Geri

Also manche Kommentare… Da fällt einem echt nix mehr zu ein…

ESC-Reel
ESC-Reel
2 Jahre zuvor

Dass kein einziges Statement jemals verlauten lies, WAS denn da angeblich gesagt worden sei, gehe ich davon aus, dass es hier um irgendetwas Hanebüchenes geht und die Hintergründe dafür, diesen Künstler auszuschließen gegebenenfalls auch andere sein können. Fand die ganze Aktion von Anfang an skurril „Er habe irgendwas gesagt und darf deswegen nicht auftreten…was er gesagt hat, verraten wir nicht“

Tamara
Mitglied
Tamara
2 Jahre zuvor
Reply to  ESC-Reel

Bleiben wir doch mal bitte bei den Fakten. Was er gesagt oder getan hat, wurde nie von ihm oder AVROTROS dementiert und war schwerwiegend genug, dass es zum Ausschluss kam. Können wir bitte zumindest hier die wilden Spekulationen unterlassen und abwarten, was jetzt genau ist?

Anna01
Anna01
2 Jahre zuvor
Reply to  Tamara

Er hat sogar seine Schuld gestanden.

Bisher wissen wir aber immer noch nicht, was genau vorgefallen ist und werden es vermutlich erst bei der Gerichtsverhandlung erfahren (sofern eine stattfindet).
Und in Schweden gibt es keine Berichte über Einsätze wie bei uns? Weil, scheint dem nicht so sein, wenn immer noch keiner eine Ahnung hat

Geri
Geri
2 Jahre zuvor
Reply to  Anna01

So oder so
Er hat sich zu benehmen

Anna01
Anna01
2 Jahre zuvor
Reply to  Geri

Joachim hab ja nix anderes gesagt. Nur, dass hakt trotzdem wil spekuliert wird und wir immer noch nix wissen. Dass die EBU richtig gehandelt hat, finde ich schon, anscheinend konnten sich die bisherigen Teilnehmer*innen auch alle benehmen ohne mit ner Anzeige aus dem Gastland nach Hause zu kommen

Hannes
Hannes
2 Jahre zuvor
Reply to  Tamara

Na dann sag doch endlich was er gesagt hat und was er gemacht hat. Das ist wirklich Absurdistan nach einer Woche spekulieren alle was eine strafrechtliche Konsequenz nach sich zieht. ich will mich in Zukunft anständig verhalten was hat er denn gemacht verdammt noch mal. Ich hoffe,nicht nur die Faust gehoben. Dann werde ich zum Verschwörungstheoretiker

Tamara
Mitglied
Tamara
2 Jahre zuvor
Reply to  Hannes

Das weiß ich nicht. Das kann ich Dir nicht sagen. Aber solange ich das nicht weiß, halte ich mich zurück. Ende der Durchsage.

Christian W
Christian W
2 Jahre zuvor
Reply to  Hannes

Wie soll man denn etwas sagen, was man gar nicht wissen kann? Darum geht’s auch gar nicht. Ihr müsst mal kapieren, dass der gute Mann zugegeben hat, dass er jemanden bedroht hat. Auch das niederländische Fernsehen hat das getan. Das alleine rechtfertigt die Disqualifikation doch schon, wie die EBU erklärt hat. Ob das justiziabel gewesen ist, steht überhaupt nicht zur Debatte und hat mit der Disqualifikation nichts zu tun.

Die strafrechtliche Konsequenz spielt absolut keine Rolle. Und niemanden bedrohen reicht doch als anständiges Verhalten. Also ich meine… Was will man denn da jetzt noch groß wissen? Himmel…

Christian W
Christian W
2 Jahre zuvor
Reply to  Tamara

Ich verstehe es auch nicht. Scheinbar hat ein Großteil der Öffentlichkeit es bereits verlernt, Fakten von Fiktion zu unterscheiden. Joost Klein hat die Bedrohung ja schon vor der Disqualifikation zugegeben. Auch das niederländische Fernsehen hat das nie wirklich bestritten. Damit war der Drops eigentlich gelutscht und zwar unabhängig von irgendeinem Gerichtsverfahren oder sonstwas. Isch over.

undeuxtrois
undeuxtrois
2 Jahre zuvor
Reply to  ESC-Reel

Es war für die Mitarbeiterin auf jeden Fall wohl nicht „hanebüchen“ genug, um sich nicht zu melden. Hier geht es auch nicht nur um Joost Klein, sondern auch um den Schutz der Mitarbeiterin, die wohl kaum über eine ähnliche Fanbase verfügen dürfte.

Es wird ermittelt und das ist genau richtig.

Johannes Floehr
Johannes Floehr
2 Jahre zuvor

Mich überrascht, dass bei einem Blick in die sozialen Netzwerke einzig „Justice for Joost“-Kommentare ins Auge springen. Man kann sich offenbar alles erlauben, solange man einen Hit-Song hat. An seiner Unschuld scheint jedenfalls niemand zu zweifeln, obwohl die Fakten meiner Meinung nach eindeutig sind: Wegen einer Lappalie ermitteln nicht Polizei und Staatsanwaltschaft, auch war man sich unter Garantie bewusst, dass die kurzfristige Disqualifikation auf wenig Verständnis stoßen würde. Bin sehr enttäuscht von Joost Klein, der sich, wie ja leider andere Teilnehmende auch, beim ESC nicht so verhalten hat, wie ich es mir von einem Künstler auf dieser großen Bühne gewünscht hätte: Respektvoll, offen und professionell. Wenigstens hat all das Drama indirekt dafür gesorgt, dass ich Twitter/X und Reddit von meinem Handy gelöscht habe. Die Kommentare wurden mir dort einfach viel zu schlimm, nicht nur in Bezug auf Joost.

Tamara
Mitglied
Tamara
2 Jahre zuvor

Twitter ist ja auch eine Kloake. Was ich noch viel „besser“ (nicht) finde: #freejoost. Man fragt sich echt, ob die alle pieseln waren, als der Herr das Hirn verteilt hat.

undeuxtrois
undeuxtrois
2 Jahre zuvor

Ja, das ist wohl sehr vernünftig von Dir. Ich hatte noch nie X oder irgendein anderes (a)soziales Netzwerk, wenn ich jetzt davon höre, da bin ich froh, denn sonst würde mein Beruhigungstablettenkonsum ins Unermessliche steigen, nur mit Bachblüten ist dem nämlich nicht mehr beizukommen.

Last edited 2 Jahre zuvor by undeuxtrois
Hannes
Hannes
2 Jahre zuvor
Reply to  undeuxtrois

Dann schau die Öffentlich-Rechtlichen die sagen dir was zu denken sollst und dann bleiben die Tabletten im Schrank

katzen1fan
Mitglied
katzen1fan
2 Jahre zuvor
Reply to  Hannes

Ich würde ihnen empfehlen keine Nachrichten von Jemanden mit den namen Julian zu konsermieren. Dieser Type lügt nähmlich nachweißlich und macht genau das was du den ÖFR hier vorwirft.

Es ist nicht alles gold was der ÖFR produziert. Doch zumindest in 95% der Fälle kan man sich auf sie verlassen und wenn mal etwas schiefläuft wird das von anderen ÖFR aufgeklärt und öffentlich angeprangert. Denn diese Insitute haben ein großes Interesse daran Fair und Neutral zu berichten.

Anders wie bestimmte Recht Extreme Partein die mit A anfangen oder ein Julian Reichelt oder generel Bild und Nius.

Tamara
Mitglied
Tamara
2 Jahre zuvor
Reply to  Hannes

Setz mal den Aluhut ab. Aluhüte stehen Leuten nur selten.

undeuxtrois
undeuxtrois
2 Jahre zuvor
Reply to  Hannes

Das sagen mir weder die Öffentlich-Rechtlichen, noch Hannes oder Hänschen.

Marko mSuF
Marko mSuF
2 Jahre zuvor
Reply to  Hannes

Denken kann ich selber, damit verdiene ich sogar mein Geld, wie ist es möglich.

Bei Nachrichten habe ich gelernt, immer mehrere Artikel/Reportagen, bevorzugt aus mehrere Länder, zu lesen oder zu sehen.

Christian W
Christian W
2 Jahre zuvor
Reply to  Hannes

Ach, daher weht der Wind. Überraschung! Nicht!!!

Schlippschlapp
Schlippschlapp
2 Jahre zuvor
Reply to  Hannes

So ein Schwachsinn….

Hannes
Hannes
2 Jahre zuvor

Bei Julian Assange waren auch Vergewaltigungen im Spiel und es war auch in Schweden. die Schweden scheint prädestiniert zu sein. Am Ende verläuft alles im Sande kein Mensch spricht mehr darüber

Biobanänli
Biobanänli
2 Jahre zuvor
Reply to  Hannes

Schweden ist in der Gesetzgebung in solchen Sachen weit vorne. Was Assange damals vorgeworfen wurde, wäre heute auch in Deutschland etwas, was die Staatsanwaltschaft behandeln müsste.Ansonsten gibt es da keinerlei Zusammenhang von Joost mit Assange.

Christian W
Christian W
2 Jahre zuvor
Reply to  Hannes

Vielleicht sollte man als Frauenfeind dann einfach nicht nach Schweden reisen… Vielleicht sollte man sich auch einfach mal mit der dortigen Gesetzgebung vertraut machen, aber Fakten stören ja nur beim hetzen.

Franny
Franny
2 Jahre zuvor

Ja, das hatte ich gestern schon erwähnt. Das Schlimme ist, dass mich diese Reaktion nicht wundert und ich sie sogar erwartet habe. Wie hat ein User hier geschrieben (unabhängig von Joost): Es gibt Künstler, die eine gewisse Klientel anziehen. Manche bewusst, andere unbewusst. Wobei ich Joost eher Ersteres zutraue.

Christian W
Christian W
2 Jahre zuvor
Reply to  Franny

Eskimo Callboy *hust*hust*

Spaceman04
Spaceman04
2 Jahre zuvor

Hab sogar schon sowas gelesen wie, „die lassen eine Mörderin singen, aber Joost wehrt sich nur wenn er belästigt wird und wird disqualifiziert!!“

Es ist einfach schlimm.

Danya | דניה | 🎗️
Mitglied
Danya | דניה | 🎗️
2 Jahre zuvor

Das scheint wohl die richtige Entscheidung seitens der EBU gewesen zu sein.

Lillie
Lillie
2 Jahre zuvor

Ich weiß wirklich nicht mehr, was ich hierüber denken soll. Auf der einen Seite stimme ich zu, dass etwas Harmloses von Seiten Joost doch keine Gerichtsverhandlung nachziehen würde. Auf der anderen Seite scheint der Sender hinter Joost zu stehen, was er doch auch nicht tun würde, wenn Joost etwas unglaublich Schlimmes gemacht hätte.

Ich stimme auch dem Abschnitt über den Druck auf die Künstler*innen beim ESC zu. Warum muss 24/7 gefilmt werden? Unglaublich viel Backstagematerial gab es von Seiten der EBU ja nun wirklich nicht. Dann lasst die Kameras eben mal aus, wenn ein Künstler das nicht möchte. Als ob dadurch so viel Content verloren ginge.

Ron
Ron
2 Jahre zuvor
Reply to  Lillie

24/7 wird ja wohl kaum gefilmt werden.

Last edited 2 Jahre zuvor by Ron
Jabastalus
Jabastalus
2 Jahre zuvor
Reply to  Lillie

Auf der anderen Seite scheint der Sender hinter Joost zu stehen, was er doch auch nicht tun würde, wenn Joost etwas unglaublich Schlimmes gemacht hätte.

Naja, es geht ja auch für den Sender darum, das Gesicht zu bewahren. Die haben also schon ein eigenes Interesse, den Fall herunterzuspielen.

magicianyt
magicianyt
2 Jahre zuvor
Reply to  Jabastalus

Naja, würde der Sender wirklich das Gesicht bewahren, wenn herauskommt, dass Joost etwas schlimmes getan hat? Ich denke da wäre der Imageschaden noch viel grösser, wenn man es vorher probiert hat als Nichtigkeit zu bewerten…

Aber in dieser Situation haben ja wirklich alle beteiligten verloren…

Teufelchen
Teufelchen
2 Jahre zuvor

Mein Gott, wenn der dem Druck nicht stand hält und irgendwelche Sonderwünsche hat, dann war er wohl der falsche Kandidat für den Wettbewerb.

Unabhängig davon können die EBU und die zukünftigen Veranstalter darüber beratschlagen, ob man das mit dem Aufnahmen direkt nach der Performance vielleicht sein lässt.

Es gibt scheinbar viel mehr Acts die sich da nicht wohlfühlten.

Lillie
Lillie
2 Jahre zuvor
Reply to  Teufelchen

Meinst du wirklich, man kann den Druck vorher so gut einschätzen? Unabhängig davon, was man von Joosts Aktion hält, sollte man den Druck, der auf die Teilnehmenden herrscht, nicht mit „Ist halt so.“ abtun. So etwas sollte diskutiert werden.

katzen1fan
Mitglied
katzen1fan
2 Jahre zuvor
Reply to  Lillie

Finse ich auch. Es erinnert mich mehr und mehr an die idol industrie so wie es abzulaufen scheint.

Wir dürfen nicht vergessen das viele acts die sa hin fahren keine profis in showbuisness sind.

Wolfgang Groß
Wolfgang Groß
2 Jahre zuvor
Reply to  Lillie

Anscheinend geht das, siehe Andreas Kümmert

Lillie
Lillie
2 Jahre zuvor
Reply to  Wolfgang Groß

Ja, einige Menschen können sich selbst gut einschätzen. Auf den Großteil trifft das mMn aber nicht zu. Ich finde es einfach Blödsinn, solche Kritik abzutun mit „So ist es halt.“ Mit der Einstellung ändert sich nie etwas. Was spricht dagegen, die Situation der Künstler*innen vor Ort zu verbessern? Außer vielleicht einem „Das haben wir schon immer so gemacht!“

Ron
Ron
2 Jahre zuvor
Reply to  Lillie

Wer sagt, dass die Situation für die Künstler vor Ort nicht gut war? Ich kenne diesen Vorwurf bisher nur von Bambie Thug. Was Bambie damit bezwecken wollte, liegt ja auf der Hand: den Auftritt von Eden Golan verhindern.

katzen1fan
Mitglied
katzen1fan
2 Jahre zuvor
Reply to  Ron

Hier werden ständig Quellen geteilt. Aber langsam den Überblick verloren wer alles beschwerte eingelegt haben soll. Wäre auch schön wenn das mal einer ordentlich zusammen tragen würde.

Marko mSuF
Marko mSuF
2 Jahre zuvor
Reply to  Ron

Je nach Quelle gibt es 13 oder 16 Länder, die sich beschwert haben bei der EBU. Da ist viel mehr passiert …

Hannes
Hannes
2 Jahre zuvor
Reply to  Teufelchen

Lady Di war dann auch die falsche Prinzessin

Festivalknüller
Festivalknüller
2 Jahre zuvor

Die ganze Sache wahrlich kein Ruhmesblatt von Joost. Aber er wird weich fallen in die Arme seiner Unterstützer.
Nur den angepeilten Imagegewinn mit seiner ESC-Teilnahme kann er wohl nun knicken. 😐

Mantaplatte
Mantaplatte
2 Jahre zuvor

Wenn du eine zu befürchtende Haftstrafe als „weich fallen“ definierst.

Festivalknüller
Festivalknüller
2 Jahre zuvor
Reply to  Mantaplatte

Von Haftstrafe war in diesem Zusammenhang nie die Rede.
Es droht eine Geldstrafe !

Geri
Geri
2 Jahre zuvor

Lesen ist schwer

Marko mSuF
Marko mSuF
2 Jahre zuvor

Und deswegen hat er seit seiner Disqualifikation etwa 1 Mio. ‚Follower‘ auf Instagram dazu gewonnen und wird am Sonntag wieder auftreten auf einer Wiese in der Nähe von Enschede, Niederlande.

Mantaplatte
Mantaplatte
2 Jahre zuvor
Reply to  Marko mSuF

Ich frag mich, wie er ein Konzert spielen kann, wenn er doch höchstwahrscheinlich bis zum Gerichtstermin in U- Haft muss. 🤔

Spaceman04
Spaceman04
2 Jahre zuvor

Er wurde doch jetzt als diesjähriger „Märtyrer“ auserkoren, seine Musik geht im Vgl. zum Rest regelrecht durch die Decke. Imagegewinn durchaus.

Festivalknüller
Festivalknüller
2 Jahre zuvor
Reply to  Spaceman04

Hab vergessen: die Cybermeute ist skrupellos.😳

katzen1fan
Mitglied
katzen1fan
2 Jahre zuvor

Ich lese hier null einsicht heraus beim EBU das es vielleicht wirklich etwas zu stressig backstage ist. Denn Joost ist ein Symtom aber wohl nicht die Krankheit des diesjährigen ESC gewesen. Denn inzwischen haben sich ja sehr viele darüber beschwert.

Noch interessanter finde ich das die Klage wohl eher Richtung Drogen besitz laufen wird.
Hat Joost heimlich etwas Grass hinein geschmuckelt gehabt?

So oder so. Anscheinend sind weiterhin beide Seiten sich keiner schuld bewusst. United by musik bleibt ein witz.

Hannes
Hannes
2 Jahre zuvor
Reply to  katzen1fan

Wo sind denn diese Informationen her interessant

Ron
Ron
2 Jahre zuvor
Reply to  katzen1fan

Hör auf, ohne Anhaltspunkte solche Vermutungen und Gerüchte zu streuen.

katzen1fan
Mitglied
katzen1fan
2 Jahre zuvor
Reply to  Ron

Ja ich habe mich verlesen und oben „Illegale Drogen“ gelesen. Okay das erklärt einiges…^^

NZL
NZL
2 Jahre zuvor
Reply to  katzen1fan

So entstehen Gerüchte

4porcelli - Bring Hersh home!
4porcelli - Bring Hersh home!
2 Jahre zuvor

Was fúr ein Chaos dieses Jahr. Ich kann mir kaum Vorstellen, dass jemand ohne Grund Anzeige erstattet. Joost und der mobbende Hexenzirkel gingen überhaupt nicht. Gottseidank waren die meisten Teilnehmer cool, ich môchte hier noch mal explizit Isaak, Kaleen, Slimane, Marko und Tali hervorheben.

Last edited 2 Jahre zuvor by 4porcelli - Bring Hersh home!
katzen1fan
Mitglied
katzen1fan
2 Jahre zuvor

Naja anzeige wird wohl mehr richtung drongen Besitz laufen und weniger des Vorfalls.

Ron
Ron
2 Jahre zuvor
Reply to  katzen1fan

Gerüchte, Mutmaßungen, Verleumdungen…, halt dich mal etwas zurück und warte einfach, was die Ermittlungen ergeben.

undeuxtrois
undeuxtrois
2 Jahre zuvor
Reply to  Ron

Danke.

katzen1fan
Mitglied
katzen1fan
2 Jahre zuvor
Reply to  Ron

Ja ich habe mich verlesen und oben „Illegale Drogen“ gelesen. Okay das erklärt einiges…^^

Ron
Ron
2 Jahre zuvor
Reply to  katzen1fan

Achso, haha, hab mich schon gewundert, woher das auf einmal kommt.

Christian W
Christian W
2 Jahre zuvor
Reply to  katzen1fan

Du „verliest“ dich sehr, sehr oft…

Danya | דניה | 🎗️
Mitglied
Danya | דניה | 🎗️
2 Jahre zuvor

Ich möchte noch Silia Kapsis hinzufügen. Auch sie hat sich super mit Eden Golan verstanden.
Erst 17 Jahre alt, aber doch viel reifer als viele andere Künstler. Chapeau!

Schlippschlapp
Schlippschlapp
2 Jahre zuvor

Vor allem scheint sie vollkommen „normaler“ Teenager zu sein. Macht gerne Selfies (wie bei der Bekanntgabe der Qualifikation geschehen), aber beschäftigt sich nicht weiter mit Politik und ist deswegen auch kein williges Opfer für die Schwurbler.

Lillie
Lillie
2 Jahre zuvor

Ah, da ist es wieder:
– Alle, die Eden mochten = gut
– Alle, die Eden nicht mochten = böse

So ein Schwarz-Weiß-Denken findet sich übrigens 1:1 so auf Twitter wieder, nur eben von der anderen Seite. Ich sag’s nur.

undeuxtrois
undeuxtrois
2 Jahre zuvor
Reply to  Lillie

Die genannten Teilnehmer haben z.B. nicht nach „mögen/nicht mögen“ unterschieden, sondern sich korrekt und freundlich gegenüber allen anderen Teilnehmenden verhalten. Das wäre für mich auch der Normalfall.

Danya | דניה | 🎗️
Mitglied
Danya | דניה | 🎗️
2 Jahre zuvor
Reply to  Lillie

Es geht hier doch nicht darum, ob man Eden Golan mag oder nicht. Es geht darum, dass man als Künstler allen anderen Künstlern, also auch Eden Golan, Respekt zollt. Genau das habe ich aber zum Beispiel von Joost leider nicht gesehen.

Last edited 2 Jahre zuvor by Danya | דניה | 🎗️
Hannes
Hannes
2 Jahre zuvor

Dann möchte ich das nächste Mal Russland auch wieder dabei ist und egal ob gemordet und geschossen wird abends wird fröhlich gesungen

Danya | דניה | 🎗️
Mitglied
Danya | דניה | 🎗️
2 Jahre zuvor
Reply to  Hannes

Der Vergleich hinkt gewaltig.

Es nehmen in erster Linie die verschiedenen Rundfunkanstalten der Länder teil.

In Russland ist die Rundfunkanstalt leider komplett gleichgeschaltet und liefert ununterbrochen Kreml-Propaganda.

In Israel sieht das anders aus. KAN ist nicht der Regierung unterstellt. KAN berichtet sehr regierungskritisch und serviert keine Propaganda a la Netanjahu.

(Des Weiteren ist hinzuzufügen, dass Russland einen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg gegen die Ukraine führt, während Israel nicht aggressiv ein anderes Land überfallen hat. Vergiss nicht: Die HAMAS haben am 7.10 Israel überfallen und über 1000 Israelis brutal massakriert.)

Vondenburg
Vondenburg
2 Jahre zuvor

Und zusätzlich ist die Mitgliedschaft der ganzen russischen Sender in der EBU suspendiert.

Immer die Augen auf
Immer die Augen auf
2 Jahre zuvor

es sind mittlerweile 15000 Unschuldige gestorben, davon die Hälfte Kinder.
Dieses Vorgehen ist kopflos, erbarmungslos und wird mit Kopfnicken vom Westen begleitet. wenn man Menschen wie Tiere abriegelt, verhalten Sie sich auch dann irgendwann so.
Vielen Dank das man sich hier austauschen darf

undeuxtrois
undeuxtrois
2 Jahre zuvor

Tiere verhalten sich aber so nicht.

Tietz
Tietz
2 Jahre zuvor

Das ist aber trotzdem kein Grund Eden zu mobben.

Spaceman04
Spaceman04
2 Jahre zuvor

Gaza hätte ohne den Diebstahl durch die Hamas an ihren eigenen Leuten ein wahres Küstenparadies werden können. Es ist auch nicht so, als habe es dort nicht auch Luxus gegeben – nur eben sehr ungleich verteilt.
Ist ja auch so, dass die großen Chefs es sich in Katar gut gehen lassen und steinreich sind. Das sind die Drahtzieher – da muss man wirklich nicht so tun, als ob das arme verzweifelte eingesperrte „Tiere“ seien, die das kalt und berechnend geplant haben.

Last edited 2 Jahre zuvor by Spaceman04
4porcelli - Bring Hersh home!
4porcelli - Bring Hersh home!
2 Jahre zuvor
Reply to  Spaceman04

Hieß es nicht vor ein paar Monaten, dass Qatar die Hamas-Rädelsführer nach Algerien ausweisen würde. Ist ja auch nicht passiert.

Spaceman04
Spaceman04
2 Jahre zuvor

Wenn ich mir angucke, in welchem Luxus sie fernab jeder Gefahr leben und ihre Leute dazu aufrufen, für ihre Sache zu sterben werde ich einfach wütend.

Immer die Augen auf
Immer die Augen auf
2 Jahre zuvor

In Israel werden ganze Sender verboten, siehe al jazeera.
Diese Doppelstandards werden uns nochmal auf die Füße fallen.
Vielleicht schon im Juni

Danya | דניה | 🎗️
Mitglied
Danya | דניה | 🎗️
2 Jahre zuvor

Schon wieder hinkt Ihr Argument.

Auch in Deutschland wurden Sender verboten. Ich nenne als Beispiel mal RT DE. Sollte man also Ihrer Logik nach auch Deutschland vom ESC ausschließen?

Das ändert alles nichts daran, dass KAN regierungskritisch berichtet.

Last edited 2 Jahre zuvor by Danya | דניה | 🎗️
Biobanänli
Biobanänli
2 Jahre zuvor

In Deutschland wurde auch ein Sender verboten, nämlich der russische Auslandsender. Leben wir nun in einem bösen Land?
(Entschuldigung für die Wiederholung, aber Löschen geht nicht)

Last edited 2 Jahre zuvor by Biobanänli
Marko mSuF
Marko mSuF
2 Jahre zuvor
Reply to  Biobanänli

Dieser Sender ist Europaweit verboten worden.

Biobanänli
Biobanänli
2 Jahre zuvor

Ist auf jeden Fall ein Gedankenspiel. Was wäre wenn die EBU Russland nicht suspendiert hätte. Hätten sich dann die Gleichen hier aufgeregt, dass ein Künstler sich nicht zusammen mit dem russischen Sänger/Sängerin zeigen wollte? Ich weiß ich wiederhole mich, aber ich kann beide Seiten verstehen und wer der (meiner Meinung nach falschen) Meinung ist, dass Israel ein Kriegsverbrechen begeht, der wird eben keine große Feundschaft mit der Vertreterin aus diesem Land zeigen.

Last edited 2 Jahre zuvor by Biobanänli
Spaceman04
Spaceman04
2 Jahre zuvor
Reply to  Biobanänli

Muss man Freundschaft zeigen? Nö, aber normaler repektvoller Umgang sollte ja möglich sein.
Denkst du Eden Golan fand die alle super sympathisch? Hat die sich zu unflätigen Aussagen und Sticheleien hinreißén lassen?

Schlippschlapp
Schlippschlapp
2 Jahre zuvor
Reply to  Hannes

Nein, denn Russlands Regime (Propagandasender inbegriffen) lehnt genau die Werte ab, für die der ESC steht. Ist deswegen fehl am Platze.
Das israelische Fernsehen ist dagegen sehr regierungskritisch.

Das poste ich bereits zum x-ten Mal. Ich kann diesen Unsinn echt nicht mehr lesen…

Last edited 2 Jahre zuvor by Schlippschlapp
rainer1
rainer1
2 Jahre zuvor
Reply to  Lillie

Stimmt! Irgendwie scheint ihm die niederlage seines ersten habibi murad bashar die sinne vernebelt zu haben und er ist zum mobbenden hexenmeister geworden. Vorher war er eigentlich ganz normal.

Konstantin voted Eden 💙
Konstantin voted Eden 💙
2 Jahre zuvor
Reply to  rainer1

Wow, noch ein paar solche Kommentare der Nemo-Jünger, und ich wünsche mir den Ryk-Hype zurück. Der hätte in Malmö vermutlich ausnahmslos allen anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmern Rosen geschenkt …

Haraldur
Haraldur
2 Jahre zuvor

Viel spannender finde ich die Frage, wie sich LOTL verhalten hätten.

Konstantin voted Eden 💙
Konstantin voted Eden 💙
2 Jahre zuvor
Reply to  Haraldur

Die hätten erstens heuer gewonnen und zweitens entsprechend Glitter drübergestreut …

4porcelli - Bring Hersh home!
4porcelli - Bring Hersh home!
2 Jahre zuvor
Reply to  rainer1

Die mobbenden Hexen haben doch Irland, Griechenland und die Schweiz geschickt.

Konstantin voted Eden 💙
Konstantin voted Eden 💙
2 Jahre zuvor

CrownTheWitch, Sekundenschlaf und IDon’tKnowWhatToSay …

By the way, was ist eigentlich bei dem Exorzismus an ihrem Tänzer rausgekommen – geht’s ihm gut?

4porcelli - Bring Hersh home!
4porcelli - Bring Hersh home!
2 Jahre zuvor

Leider nein. Ich Steig also morgen früh in den Flieger nach Dublin steigen, um ihm zu helfen.

Tamara
Mitglied
Tamara
2 Jahre zuvor
Reply to  Lillie

Dann denke ich jetzt auch mal schwarz-weiß:

Alle, die Eden behandelt haben wie eine Aussätzige, nur weil sie aus Israel kommt, obwohl sie auch nie nur mal ein Wort mit ihr gewechselt haben = böse (und Antisemiten)

Alle, die das nicht gemacht haben = nicht böse.

Das soll jetzt nicht heißen, dass man es überhaupt nicht ausleben darf, wenn man jetzt beispielsweise mit Eden Krach hatte und sie sich einem gegenüber wie eine doofe Nuss verhalten hat. Es geht hier einzig und allein darum, jemanden nicht auszugrenzen, nur weil er eine bestimmte Nationalität hat. Wenn das ne doofe Nuss ist – fine by me, geht mich nix an, gehört dann aber auch nicht in die Öffentlichkeit (und wär auch schöner, wenn es trotzdem unterbleibt). Aber diese Ausgrenzung, nur weil sie aus Israel stammt, ist unerträglich.

katzen1fan
Mitglied
katzen1fan
2 Jahre zuvor
Reply to  Tamara

Das ist halt der Punkt. Kritik an israel äußern fein. Persöhnlich jemanden nicht leiden können auch fine. Aber dann geht man sich einfach aus den Weg. Das hat man in anderen Jahren ja auch geschafft.

Das Problem war für mich Bambi, Joost und unsere Griechen welche es dann öffentlich ausgelebt haben. (Wobei bei Joost wie gesagt wohl eher einfach nur ein Sündenbock für seinen Frust gesucht wurde)

Nemo hat lediglich sich über einen Vorfall beschwert. Ob es dabei um Israel ging wissen wir nichtmal. Nur da die Hexe ihn in seinen Zirkel geholt hat, muss es nicht heißen das er auch auf ihrer Seite war.

Nemo’s Statement war völlig okay. In der PK hat er seine Kollegin angestumpft als sie sich daneben benommen hat. Und bei der Dornenkronen Szene wirkte er sichtlich irritiert.
Das er sich mit jemanden anderen versteht der sich als Non-Binär indentifiziert. Daraus wollen hier manche nun einen Strick drehen. Dabei ist er im Umfeld der show halt wirklich null nekativ aufgefallen.
Oder ist es jetzt Grundsächlich anti Eden wenn man sich schon lange in Vorfeld für den Frieden und das Freilassen der Geiseln eingesetzt hat wie Nemo?

Ogden
Ogden
2 Jahre zuvor
Reply to  katzen1fan

Danke für diesen Kommentar. Wil auch ich las Posts, die Nemo beschuldigten. Auf meine Nachfrage nach Belegen oder Quellenangaben dazu, kam nichts.

Christian W
Christian W
2 Jahre zuvor
Reply to  Ogden

Er hat sich ja immer schön im Hintergrund gehalten, weil er zu 100% wusste, was evtl. auf dem Spiel steht. Aber er war ja stets und ständig dabei, wenn irgendwo getroffen und sich geäußert wurde. Auch er wollte ja angeblich aussteigen, nachdem Israel ins Finale gekommen war und war beim Krisentreffen dabei. Öffentlich gesagt haben wird er wahrscheinlich nichts, aber er hat immer schön mitgezogen, wenn es in der Gruppe darum ging auszugrenzen. Bambie Thug hat angesichts ihrer bedenklichen Radikalisierung (Wer weint, weil ein anderes Land das Semifinale übersteht, der braucht eine Therapie und keine Aufmerksamkeit, sorry) agiert und er hat das mitgetragen. Über seine Beteiligung an diesen Treffen und seine Unterschrift unter dem offenen Brief kann man ja selbst recherchieren. Das ist eigentlich alles wohlbekannt.

Ogden
Ogden
2 Jahre zuvor
Reply to  Christian W

1. Ich kenne den offenen Brief. Darin steht nirgends, dass die unterschreibenden Künstler gegen eine Teilnahme von Israel sind. Sondern sie fordern Frieden und die Freilassung aller Gefangenen.
2. Des Weiteren schreibst Du, dass Nemo ‚angeblich‘ aussteigen wollte; also wieder nur Mutmassungen.
3. Und was in der Sitzung, an welcher Nemo dabei war, diskutiert wurde, ist meines Wissens nicht kommuniziert worden.

Haraldur
Haraldur
2 Jahre zuvor
Reply to  Tamara

Wenn sich z.B. Kaleen dort als doofe Nuss verhalten hätte, wäre sie trotzdem nicht so behandelt worden. Sie kommt ja nicht aus Israel.

4porcelli - Bring Hersh home!
4porcelli - Bring Hersh home!
2 Jahre zuvor
Reply to  Haraldur

Und Kaleen hat sich einwandfrei verhalten.

4porcelli - Bring Hersh home!
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2 Jahre zuvor
Reply to  Lillie

Es gibt keinen Grund, Eden nicht zu mögen – sie kann nichts für Netanyahu.

katzen1fan
Mitglied
katzen1fan
2 Jahre zuvor

Du machst es dir aber da auch einfach. Ich will mal erwähnen das Eden extra nach Israel gezogen ist um da in Militär zu dienen.

„So garnicht mit den IDF“ hat sie ja dann auch nichts zu tun.

Und die Aussagen: „Ich bin die Stimme der Opfer.“ (Mit betoning Israelischer Opfer) macht sie mir auch hößt unsympathisch. Nur das Ich da nicht hinfahren würde um die offen anzufeinden^^

Last edited 2 Jahre zuvor by katzen1fan
Danya | דניה | 🎗️
Mitglied
Danya | דניה | 🎗️
2 Jahre zuvor
Reply to  katzen1fan

Du machst es dir zu einfach.

Nenne mir eine Quelle, die deine Aussage bestätigt, dass Eden Golan nur nach Israel gezogen sei, um in der IDF zu dienen. Ich kann dazu zumindest nichts im Netz finden. Der akute Grund war der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine. Sie ist nicht alleine zurück nach Israel gekommen, sondern mit der gesamten Familie.

Außerdem: In Israel gilt Wehrpflicht für Mann und Frau. Eden Golan hat da keine freie Wahl, ob sie zur IDF will oder nicht.
Jemand, der nach einem langen Auslandsaufenthalt zurückkommt nach Israel und plant, sich dort (wieder) niederzulassen, der muss Wehrpflicht leisten. Im ersten Jahr nach Ankunft in Israel wird man aber noch nicht zur Armee gerufen. Da hat man Zeit, sich an das Leben zu gewöhnen. Erst im zweiten Jahr kommt der Einberufungsbescheid. Diesen hat Eden Golan nun auch erhalten.

„Ich bin die Stimme der Opfer.“ ist, zumindest meiner Meinung nach, eine absolut legitime Aussage. Ich kann da nun wirklich nichts kritisches finden. Fändest du es auch kritisch, wenn Nemo die Aussage „Ich bin die Stimme der LGBTQIA+ Community“ tätigen würde?

katzen1fan
Mitglied
katzen1fan
2 Jahre zuvor

Ja ich finde es schon kritisch wenn man sich selbst als Stimme von irgendwas bezeichnet. Ich bezeichne mich selber ja auch nicht als Stimme aller Autissten^^

4porcelli - Bring Hersh home!
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2 Jahre zuvor
Reply to  katzen1fan

Sie hat einen israelischen Pass, also gilt für sie Wehrpflicht, sonst kann sie nicht mehr einreisen.

Spaceman04
Spaceman04
2 Jahre zuvor

Vor allem hat sie – entgegen was die Bubble ihr gerne vorwirft – keinen russischen Pass und ist gebürtige jüdische Israeli. Wäre sie muslimischen Glaubens müsste sie nicht Wehrdienst leisten – dürfte es aber jederzeit.

Last edited 2 Jahre zuvor by Spaceman04
4porcelli - Bring Hersh home!
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2 Jahre zuvor
Reply to  Spaceman04

Sie ist offensichtlich auch nicht Haredi, von daher gilt diese Ausnahme für sie auch nicht. Wobei dieses Thema hoffentlich bald geklärt wird.

D. B.
Mitglied
D. B.
2 Jahre zuvor
Reply to  Spaceman04

Ja, so ist es.

Auch zum Beispiel Noa Kirel (2023) und Netta (2018) haben übrigens ihren Wehrdienst bei der IDF geleistet.

Spaceman04
Spaceman04
2 Jahre zuvor
Reply to  katzen1fan

Du solltest nun wirklich aufhören, Lügen zu erzählen. Vorhin schon irgendwelche Drogen fantasiert, mir Deepfakes angehängt, jetzt erzählst du hier, Eden sei nach Israel um der IDF beizutreten. Astreine Polemik.

Eden, Tochter eines lettischen Juden und einer ukrainischen Jüdin, ist viele Jahre in Russland aufgewachsen. Die Familie hat nach Beginn des Krieges gegen die Ukraine Russland verlassen und ist nach Israel gezogen. [Quelle: https://forward.com/culture/610630/eden-golan-eurovision-israel-malmo-sweden/%5D

Eden selbst, im Interview, erwähnte, dass sie in Russland ständig Antisemitismus ausgesetzt war – so sollte sie dort u.a. nicht den Namen Eden verwenden in der Schule, sondern „Natasha“. [Quelle: https://www.mako.co.il/tv-the-next-star/season10-articles/Article-e63d0715f646d81027.htm%5D

Deshalb sei die Familie nach Kriegsbeginn eben nach Israel. Dass sie dort dann u.a. unter die Wehrpflicht fällt, das Jüdin, das stimmt. Aber dass sie so kriegsgeil sei und nur deswegen 2022 aus Moskau nach Israel ist – ja, beleg das doch mal bitte mit Quellen.

Spaceman04
Spaceman04
2 Jahre zuvor
Reply to  Spaceman04

Ich möchte mich für den ersten Satz entschuldigen, das ist nicht fair formuliert.

Christian W
Christian W
2 Jahre zuvor
Reply to  Spaceman04

Nein, nein. Das stimmt schon genau so. Absolut treffend formuliert.

D. B.
Mitglied
D. B.
2 Jahre zuvor
Reply to  Spaceman04

Super ausgeführt. Danke!

Christian W
Christian W
2 Jahre zuvor
Reply to  katzen1fan

Und da kommt wieder die Unkenntnis bezüglich Israel zum Vorschein, die du jetzt wiederholt an den Tag gelegt hast.

Es gibt einen einzigen jüdischen Staat. Dieser Staat wird seit 76 Jahren stets und ständig angegriffen und attackiert. Er ist der einzige Staat der Welt, in dem Juden sicher leben können. Die israelische Armee ist die Lebensversicherung dieses Landes. Jeder israelische Staatsbürger, ob Frau, ob Mann, muss mehrere Jahre in der Armee dienen. Nur so kann dieses Land überleben. Die Armee genießt in der israelischen Bevölkerung das höchste Ansehen, weit vor irgendwelchen Politikern oder Parteien.

Jeder Staatsbürger Israels hat mit den IDF zu tun. Das ist aber nichts Schlechtes, denn ohne IDF kein Israel. Die IDF stellen u.a. sicher, dass die von Hamas und anderen Terrorgruppen abgefeuerten Raketen nicht israelische Zivilisten treffen. Der Hamas ist das ja in Bezug auf ihre eigene Bevölkerung völlig wumpe.

Und warum soll sie nicht die Stimme von 1.200 teilweise bestialisch ermordeten Landsleuten sein? Was ist daran jetzt schon wieder falsch und unsympathisch? Soll man all die Vergewaltigungen, Verstümmelungen und all die andere durch die Hamas verübte Barbarei vergessen? Das größte antisemitische Pogrom seit 1945?

Du redest hier wiederholt abschätzig über ein Volk, dass du nicht kennst, nicht verstehst und über ein Land, in dem du noch nie gewesen bist. Was soll das alles?

wüster Volker
Mitglied
wüster Volker
2 Jahre zuvor
Reply to  Christian W

Ich glaube, das ist aber immer ein bißchen ein Problem: Israel ist ein Staat, Judentum ist eine Religion. In Israel leben aber nicht nur Angehörige der jüdischen Religion – es gibt z. B. auch arabische Bürger:innen, sogar arabische Parteien. Damit ist die Staatsangehörigkeit nicht an die Religion gebunden.

De facto ist Israel daher kein jüdischer Staat. Deutschland ist ja auch kein katholischer oder evangelischer Staat, sondern es gibt eine Trennung zwischen Staat und Religion.

Vor ein paar Jahren habe ich (ich meine im Spiegel) ein Interview mit jemandem von Zentralrat der Juden in D gelesen, der gemeint hat, er sei deutscher Staatsbürger, und das habe er einem Politiker, der wohl bei einem Israel-Besuch mit dem damaligen israelischen Außenminister geredet hat und zu diesem deutschen Juden gesagt hat: „Ich habe mit ihrem Außenminister gesprochen.“ auch sehr eutlich gemacht.

Ich finde diese Unterscheidung sehr wichtig. Denn damit ist nicht automatisch jede Kritik an der israelischen Regierung oder Politik judenfeindlich oder antisemitisch.

By the way: Als Semiten werden (historische) Völker bezeichnet, die eine semitische Sprache sprachen. Semitische Sprachen sprechen heute insbesondere Araber, Israelis, Aramäer, Malteser sowie mehrere Sprachgruppen in Äthiopien und Eritrea…. (aus der Wikiepdia…)

Spaceman04
Spaceman04
2 Jahre zuvor
Reply to  Lillie

Keiner der erwähnten Künstler hat sich einem anderen Künslter ggü. gehässig verhalten = gut.
Dazu gehört dieses Jahr auch das verhalten ggü. Eden Golan. Auch wenn’s dich sehr schmerzt.

blueeye
blueeye
2 Jahre zuvor

Ich wäre sehr vorsichtig damit, wer nun genau wen gemobbt hat. Es haben sich nur wenige öffentlich negativ geäussert. Der Rest sind nur Mutmassungen und Gerüchte. Z.B. erwähnst du Slimane als positives Beispiel, in anderen Foren wird er als negatives Beispiel aufgeführt. Ich verlasse mich da lieber auf die wirklich überprüfbaren Aussagen und nicht auf irgendwelche Posts von Leuten, die irgendwo auf Social Media etwas gelesen haben und das dann als Wahrheit wiederholen. Ich glaube schon auch, dass hinter der Bühne nicht alles toll gelaufen ist. Aber wir müssen aufpassen, nicht plötzlich Personen zu verurteilen, die sich korrekt verhalten haben, nur weil jemand etwas negatives über sie geschrieben hat. Es war niemand von uns dabei.

4porcelli - Bring Hersh home!
4porcelli - Bring Hersh home!
2 Jahre zuvor
Reply to  blueeye

Was soll denn Slimane falsch gemacht haben?

4porcelli - Bring Hersh home!
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2 Jahre zuvor
Reply to  rainer1

Ich hab kein Facebook und komm da nicht rauf, was steht denn da?

rainer1
rainer1
2 Jahre zuvor

Es ist ein sehr deutliches video von bambie thug mit slimane. Sie mit kufjya, er umarmt sie und zeigt sichtlich begeistert auf das tuch.
Du wirst bei deinen posts über deinen “ hexenzirkel“ slimane in zukunft dazunehmen müssen,

Last edited 2 Jahre zuvor by rainer1
4porcelli - Bring Hersh home!
4porcelli - Bring Hersh home!
2 Jahre zuvor
Reply to  rainer1

Das steht für Palästina, es ist keine Hamas-Flagge.

Spaceman04
Spaceman04
2 Jahre zuvor
Reply to  rainer1

Wie undifferenziert will man sein?
Rainer1: Ja!

MinaD
MinaD
2 Jahre zuvor

Man sieht ihn ein paar Sekunden, länger dauer der Video-Ausschnitt nicht, mit Bambie „Grimassen“ schneiden. Weiss jetzt nicht was daran so schlimm sein soll.

4porcelli - Bring Hersh home!
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2 Jahre zuvor
Reply to  MinaD

Rainer ist etwas inkonsistent. Er hat monatelang Netanyahu verteidigt, aber Nemo’s Clique, die Eden mobbte ist ok.

rainer1
rainer1
2 Jahre zuvor

Du redest sowas von 💩💩💩💩💩. Zeig mir auch nur einen post von mir, in dem ich netanyahu verteidige, ganz im gegenteil. Wenn ich etwas veteidigt habe, dann die teilnahme israels.

katzen1fan
Mitglied
katzen1fan
2 Jahre zuvor
Reply to  MinaD

Die Leute haben sich mit Bambi halt gut verstanden. Ist jetzt kein großes verbrechen. Die hat ja nicht 24/7 stress gemacht. Oftmals sind es ja die beliebten die dann versuchen die anderen für sich zu nutzen.

MinaD
MinaD
2 Jahre zuvor
Reply to  katzen1fan

So sollte es ja eigentlich sein, dass alle miteinander eine gute Zeit haben. Solche Bilder sollte man um den ESC rum sehen. Wie sie miteinander eine gute Zeit haben. Lachen, Party machen, miteinander Musizieren ist ja alles fein und schön. Aber davon hat man leider wegen dem anderen Mist dieses Jahr so gut wie gar nichts gesehen.

rainer1
rainer1
2 Jahre zuvor
Reply to  MinaD

Es geht in diesem fall auch nur darum, das @4porcelli seit wochen gegen nemo schiesst, weil ens sich vielleicht mit bambie gut versteht und im gegensatz dazu slimane als grosse moralische instanz darstellt.

MinaD
MinaD
2 Jahre zuvor
Reply to  rainer1

Das ist mir im Grunde schnuppe. Ich war nicht vor Ort. Weiss nicht wer mit wem da welche Süppchen gekocht hat. Ich äussere mich lediglich zu Dingen, die öffentlich Bekannt sind, seien es Statements oder Bildmaterial. Was ich gar nicht mag sind aus irgendwelchen Dingen Mutmassungen zu ziehen, die nicht Belegbar sind. Hier sollten sich einige im Forum mal zurückhaltender äussern. Da rollen sich teilweise ja die Fussnägel hoch, was an Behauptungen und Unterstellungen rausgehauen wird.

Tamara
Mitglied
Tamara
2 Jahre zuvor
Reply to  blueeye

Mir ist das mit dem Hexenzirkel auch langsam zuviel, ich möchte das hier nicht mehr lesen. Nicht jeder, der mal mit Bambie gesprochen hat, muss gleich stigmatisiert werden. Wie wir wissen, haben sich einige schäbig benommen. Was sollen die anderen machen? Bambie ab sofort schneiden oder sich Bambie gegenüber genauso eklig verhalten? Dann sind sie kein Stück besser als diejenigen, deren Verhalten wir hier anprangern. Es muss doch möglich sein, diese Spirale mal zu durchbrechen!

Und nochmals: Was hier angekreidet wird ist nicht, dass jemand die israelische Behandlung von Palästina nicht gut findet. Wer das nicht gut findet, ist NICHT per se ein Antisemit, ein Hexenzirkelmitglied oder ein Hamas-Sympathisant. Differenzieren täte mal not, gerade auch hier unter uns.

Antisemitisch wird es da, wo Leute ausgegrenzt und diffamiert werden, weil sie jüdischen Glaubens sind. DAS ist das, was angekreidet wird und auch anzukreiden ist. Analoges gilt, wenn Leute geschmäht werden, nur weil sie aus Israel sind ohne weiteres Hintergrundwissen.

Thomas M. (mit Punkt)
Thomas M. (mit Punkt)
2 Jahre zuvor
Reply to  Tamara

Danke, Tamara! Ich würde noch ergänzen, dass ich es auch als antisemitisch ansehe, wenn man dem Staat Israel das Existenzrecht abspricht oder, etwas abgeschwächt, wenn man beim Anprangern von Missständen bei Israel bedeutend strenger vorgeht als bei anderen Staaten.

Christian W
Christian W
2 Jahre zuvor
Reply to  Tamara

Jein. Bambie Thug ist in der Radikalisierungsspirale schon enorm weit unten angekommen, wenn man so hört, welches weltfremdes Zeug so in Kameras gequäkt wurde und welche Spielchen da versucht wurden, um Israel aus dem Wettbewerb zu mobben. Und ja, solche Leute würde ich in Zukunft meiden, denn sie haben ja einen Grund gegeben, wieso man sich anders verhält. Es gibt also einen kokreten Grund und nicht nur die Herkunft einer Person. Da sollte man schon unterscheiden.

Geri
Geri
2 Jahre zuvor

Du hast sowas von recht

Mantaplatte
Mantaplatte
2 Jahre zuvor

Einen Slimane, der sich in der Probe am Samstag noch mit der Hamas solidarisiert, kann man wahrlich nicht zum Kreis der Besonnenen zählen.

rainer1
rainer1
2 Jahre zuvor
Reply to  Mantaplatte

Und warum war sein dezenter gebetsteppich plötzlich nicht mehr teil seines stagings?

4porcelli - Bring Hersh home!
4porcelli - Bring Hersh home!
2 Jahre zuvor
Reply to  rainer1

Weil er zu binär war.

katzen1fan
Mitglied
katzen1fan
2 Jahre zuvor
Reply to  Mantaplatte

Der hat sich für den Frieden ausgesprochen. Allgemein! Nicht mals mehr explizit den Nahenosten erwähnt.
Was geht mich euch nicht richtig?

Das meine ich. Jeder der Israel kritik geäußert hat ist jetzt in den Hexenzirkel mit drin. Die einzige die sich wirklich massig daneben benommen hat war Bambi.

4porcelli - Bring Hersh home!
4porcelli - Bring Hersh home!
2 Jahre zuvor
Reply to  Mantaplatte

Ein Aufruf zum Frieden ist wohl kaum sich mit Hamas zu solidarisieren.

MinaD
MinaD
2 Jahre zuvor

Jep. War ein allgemeiner Aufruf zum Frieden. Vielleicht auch an seine Mitstreiter hinter den Kulissen gerichtet. Wer weiss das schon, wen er da explizit im Kopf hatte. 😆

Spaceman04
Spaceman04
2 Jahre zuvor
Reply to  Mantaplatte

Slimane hat mit Tali, einer gebürtigen israelischen Jüdin, zusammen gesungen. Scheint also doch zu gehen bei ihm, normalen Umgang mit anderen zu haben.

Schlippschlapp
Schlippschlapp
2 Jahre zuvor
Reply to  Spaceman04

Seine Coautoren Yaakov und Meir Salah scheinen auch jüdisch zu sein…

Konstantin voted Eden 💙
Konstantin voted Eden 💙
2 Jahre zuvor

Unfassbar, daß ein so zartes Persönchen wie Kaleen nahezu schutzlos einem potentiellen Schläger ausgeliefert war …
(Isaak hätte ihm wohl einfach einen Hinkelstein übergebraten.)

rainer1
rainer1
2 Jahre zuvor

Hier ein video vom coolen slimane:
https://www.facebook.com/share/r/51c8rPJuVF8gr66j/

#hexenzirkel

Last edited 2 Jahre zuvor by rainer1
Spaceman04
Spaceman04
2 Jahre zuvor
Reply to  rainer1

#Troll

Mitch
Mitch
2 Jahre zuvor

Vermutlich ging es dabei um Backstageaufnahmen, die auf den Social-Media-Kanälen von eurovision.tv im Nachgang zu allen Auftritten veröffentlicht wurden. Der niederländische Sender AVROTROS behauptet, es hätte eine Vereinbarung gegeben, dass Joost nach seinem Auftritt nicht gefilmt werden würde…“

Wie soll das zusammenpassen? Von allen Auftritten gab es solche Backstageaufnahmen. Und ausgerechnet für Joost Klein soll es dann eine besondere Vereinbarung gegeben haben, dass er dort nicht gefilmt wird. Und darauf soll die EBU sich eingelassen haben?

Irgendwie glaube ich AVROTROS inzwischen kein Wort mehr.

Eisbrecher
Eisbrecher
2 Jahre zuvor
Reply to  Mitch

Vor allem wird es ja einen Sponsoringvertrag zwischen der EBU und Tik Tok geben, welcher Content für die Sozialen Medien produziert werden soll. Ob man da einfach so besondere Vereinbarungen mit einem Künstler abschließen kann, wage ich auch zu bezweifeln.

Marko mSuF
Marko mSuF
2 Jahre zuvor
Reply to  Eisbrecher

S10 ist es gelungen. 15 Minuten bevor und nach einen Bühne-Auftritt wurde sie nicht gefilmt, weil es emotional zu belastend war.
So weit meine Infos reichen, soll es Joost eine ähnliche Abmachung gewesen sein.

Vondenburg
Vondenburg
2 Jahre zuvor
Reply to  Mitch

Du meinst die EBU würde niemals einen Deal mit einer Delegation machen, sodass der Künstler keine Proben machen muss?
Damn! Hätte das Salvador Sobral und damit die portugiesische Delegation gewusst..

katzen1fan
Mitglied
katzen1fan
2 Jahre zuvor
Reply to  Vondenburg

Oder Michael Schulte als die deutsche Delekation nach viel disskusion eine Sondererlaubnis für das LED bekommen haben.

fabianberlin
fabianberlin
2 Jahre zuvor
Reply to  katzen1fan

1. Das waren keine LEDs, es war eine Projektion.
2. Andere Acts hatten tatsächlich LEDs für ihr Staging dabei (Malta). Warum sollte es dann ausgerechnet bei Deutschland viele Diskussionen gegeben haben?

Spaceman04
Spaceman04
2 Jahre zuvor
Reply to  Vondenburg

Wusste nicht, dass Joost schwer herzkrank ist und auf ein Transplantat wartet.

Vondenburg
Vondenburg
2 Jahre zuvor
Reply to  Spaceman04

Danke dass Du mir zustimmst, dass die EBU Ausnahmen zulässt. Genau das war der Punkt. 🙂

Spaceman04
Spaceman04
2 Jahre zuvor
Reply to  Vondenburg

In berechtigten Fällen durchaus – deshalb ist es hanebüchen davon auszugehen, dass die EBU bei einem schwer traumatisierten Joost Klein (mit enstprechenden ärztlichen Attesten vielleicht?) dann keinen Zentimeter weichen würde.

Vondenburg
Vondenburg
2 Jahre zuvor
Reply to  Spaceman04

„schwer traumatisiert“ muss da aus meiner Sicht nicht der Fall sein. Das dürfte ne Verhandlungssache zwischen den Niederländer und der EBU sein.

Biobanänli
Biobanänli
2 Jahre zuvor
Reply to  Mitch

Einfach mal an das Gute in der Welt glauben. So wie es sich anhört, gab es das Problem ja seit der ersten Proben und die Delegation hat wohl deswegen dann mit Verantwortlichen gesprochen. Ob dass dann wirklich eine Vereinbarung war, wissen wir nicht.Fakt ist dass keine Lösung gefunden wurde, die den Vorfall verhindert hat.

katzen1fan
Mitglied
katzen1fan
2 Jahre zuvor
Reply to  Biobanänli

Ich glaube was viele Unterschätzen. Eden stand ja unter ständigen Polizei schutz. Doch in wie weit hat sich das auf die anderen ausgewirkt? Gab es ungewöhnlich viele Kontrollen? Durfen Menschen vielleicht nicht wie gewöhnlich das Gelände verlassen? Und soweiter.

Denn das wird dieses Jahr doch sicher auch noch zu zusätzlichen Belastungen geführt haben. Eventuell gelang es in anderen Jahren solche probleme einfach besser zu verstecken daman sich besser aus den Weg gehen konnte.

Jabastalus
Jabastalus
2 Jahre zuvor

Spannend fand ich diesen Bericht von wiwibloggs, in dem eine Person aus dem Umfeld zitiert wird:

https://wiwibloggs.com/2024/05/16/joost-klein-disqualification-what-can-eurovision-learn/281719/

Sie habe es kommen sehen, dass aufgrund von Traumata aus der Kindheit irgendetwas passieren würde. Und sie wirft der Delegation vor, Joost nicht den Umständen entsprechend geschützt zu haben.

Last edited 2 Jahre zuvor by Jabastalus
MarkusK
Mitglied
MarkusK
2 Jahre zuvor
Reply to  Jabastalus

Ich finde, das ist ein ziemlich guter Beitrag. Vor allem hört man ja regelmäßig von dem Druck mit der Bühne, es ist eine überwältigende Situation für alle. Und nicht nur für Joost wäre es glaub wichtig, da ein paar Leute zur Verfügung zu haben, die auch die Künstler unterstützen, zu sehen, wo ne Grenze gezogen werden muss, … wird für manche sicherlich nicht schaden.

Mantaplatte
Mantaplatte
2 Jahre zuvor
Reply to  Jabastalus

Auch andere Kinder haben ihre Eltern verloren, ohne dass aus ihnen gleich Gewalttäter und Antisemiten werden.

Jofan
Jofan
2 Jahre zuvor
Reply to  Mantaplatte

Ja! Marina Sattis Vater ist ungefähr ein Monat vor dem Finale verstorben und nicht bereits Jahre zuvor und dennoch hat sie eine professionelle Performance abgeliefert. Ja, man soll persönliche Schicksale nicht miteinander vergleichen und jeder geht damit anders um, aber das zeigt schon wieder dieses selbstzentrierte Einzelkind-Verhalten von Joost. Denn niemandem könnte es auch nur ansatzweise so schlecht gehen wie ihm…

Murzel2003
Mitglied
Murzel2003
2 Jahre zuvor
Reply to  Jabastalus

Beim nächsten ESC gibts dann also betreutes Singen…

Vondenburg
Vondenburg
2 Jahre zuvor
Reply to  Murzel2003

Naja. Arbeitssicherheitsregeln gibt es auch in anderen Bereichen. Ich verstehe nicht ganz wieso es Gesundheitsschutzmassnahmen im Künstlerbereich nicht existieren sollen oder als „betreutes Singen“ sein sollen.

katzen1fan
Mitglied
katzen1fan
2 Jahre zuvor
Reply to  Vondenburg

Das ist ja auch einfach eine generelles Problem in der Industrie. In Japan wird das jetzt endlich langsam mal angesprochen da sie eine gigantische Selbstmord rate bei jungen Künstlern haben wegen der Belastung.

Aber auch überall anders haben wir das Problem. Woher denkt ihr kommen all die Drogenabstürze bei Kinder stars oder Künstler die sich trotz massig erfolg das leben genommen haben.

Diese Industrie behandelt ihre Künstler wie Produkte. Und nicht jeder kommt damit klar. Um so mehr ist es traurig das der ESC von einer Familien show immer mehr in diese Knall Harte Musik Produktion entwickelt wo die Künstler wie die Tribute von Panem für die Unterhaltung Europa’s ausgeschlachtet werden.

Marko mSuF
Marko mSuF
2 Jahre zuvor
Reply to  Jabastalus

Spannend fand ich diesen Bericht von wiwibloggs

Wiwibloggs hat Google Translate verwendet um einige Zeitungsartikel zu übersetzen und genau bei diese Person gibt es Fehler beim übersetzen.

Ich habe das Artikel hier bereits übersetzt eingetragen in den Kommentaren unter die letzte Joost-Blog-Beiträge.

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
2 Jahre zuvor

wie sicher der Backstagebereich des Eurovision Song Contest für Künstler*innen und wie groß der Druck ist – gerade auch in verletzlichen Momenten wie etwa kurz vor oder nach dem Auftritt.

If you can’t stand the heat, get out of the kitchen.

Gute Güte, es wird ja niemand gezwungen am ESC teilzunehmen, und wenn man mit Druck nicht umgehen kann, besucht man eben Tante Gertruds Häkelkreis und nicht den größten Musikwettstreit der Welt …

Liege ich falsch? Klinge ich kaltherzig? Oder wird die Waschlappisierung in unserer Gesellschaft immer schlimmer?

katzen1fan
Mitglied
katzen1fan
2 Jahre zuvor

Ja das ist sehr kaltherzig. Früjer hat es doch auch mit deutlich weniger belastung geklappt.

Nochmal da fahren keine profis him sondern viele Neulinge. Die Deutsche delekation hat Isaak ja sehr gut von den stress geschützt. Das galt aber nicht bei allen.

Umd bevor mir jetzt wieder jemand kommt Eden ist auch erst 20. Ja aber sie war schon ein russischer Kinderstar und macht das schon ihr ganzes leben.

Wie gut jemand damit umgehen kann ist doch nicht alters gebunden. Schau wie viele stars sich trotz jahrelanger erfahrung umgebracht haben.

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
2 Jahre zuvor
Reply to  katzen1fan

Wir leben aber nun mal in einem Zeitalter, in dem alle, die sich irgendwie in die Öffentlichkeit begeben, medial ununterbrochen bearbeitet und ausgeschlachtet werden: Musiker, Schauspieler, Sportler, Politiker. Das kann einem gefallen oder nicht (ich persönlich finde es Schei*e, und es macht mir auch ziemlich angst), aber zu ändern ist es mMn nicht.

undeuxtrois
undeuxtrois
2 Jahre zuvor
Reply to  katzen1fan

Joost Klein ein Neuling? Er ist seit 2016 im Geschäft und hat sich schon mit 10 Jahren auf einem eigenen YT-Kanal der Öffentlichkeit präsentiert, sich quasi selbst gefilmt und ich würde denken, er ist mit dieser Belastung vertraut. Auch sein Auftritt auf der Bühne und seine vorherigen Ankündigungen zum Staging lassen das vermuten. Seine Delegation, die sich jetzt hinter ihm stellt, hätte ihn da vielleicht das ein oder andere Mal vor sich schützen oder wenn es ihm vor Ort schlecht ging abschirmen sollen.

Eden Golan, die sich immer abschirmen musste, obwohl sie nur die „falsche“ Staatsangehörigkeit besitzt, hatte permanenten Druck. Ich hätte mich an ihrer Stelle auch gefreut, wenn der ein oder andere Teilnehmende mich nicht gemieden hätte, sondern ganz normal mit mir umgegangen wäre.

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
2 Jahre zuvor
Reply to  undeuxtrois

Joost kann Öffentlichkeit wahrscheinlich nur ertragen, wenn er selbst die Kontrolle über die Bilder hat.

D. B.
Mitglied
D. B.
2 Jahre zuvor
Reply to  undeuxtrois

So sehe ich das auch.

Spaceman04
Spaceman04
2 Jahre zuvor
Reply to  katzen1fan

Eden ist kein „russischer Kinderstar“, wenn, dann ein Kinderstar in Russland, da sie keine Russin ist. Aber auch ein „Kinderstar“ ist man nicht, wenn man bei ein paar Castingsshows auftritt – der „Star“-Erfolg blieb aus.

undeuxtrois
undeuxtrois
2 Jahre zuvor

Niemand wird gezwungen, am ESC teilzunehmen! Das ist der Kern.

TikTok ist groß eingestiegen, was erwarten die dort im Backstage-Bereich?
Das muss allen Teilnehmenden doch bekannt sein und die meisten von ihnen machen auf mich auch nicht einen introvertierten Eindruck.

Auch wenn ich an die Auftritte auf dem türkisen Teppich denke.

Dann ist es tatsächlich sinnig, wenn man, wie kurz vor knapp Herr Kümmert, die Reißleine für sich zieht.

MarkusK
Mitglied
MarkusK
2 Jahre zuvor

Die Frage ist: Wie heiß wird die Küche eingeschätzt und wie fühlt es sich dann an, wenn man dauernd in der Öffentlichkeit steht, Proben, Interviews, Trennung von Familie und Heimat, … zusammenkommen? Ich denke, so richtig die Temperatur in der heißen Küche abzuschätzen kann vermutlich niemand. Und dafür braucht es mehr Support aus den Delegationen.

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
2 Jahre zuvor
Reply to  MarkusK

Dass da auch die Delegationen in der Verantwortung sind, da stimme ich Dir zu, aber ein Star zu sein, ohne dass einem die Verfügungsgewalt über die mediale Repräsentation entgleitet, das geht eben nicht.
Wie hätte Joost sich wohl gefühlt und wie hätte er reagiert, wenn er den ESC gewonnen hätte?

Vondenburg
Vondenburg
2 Jahre zuvor

Also ich würde verbesserter Arbeitsschutz jetzt nicht „Waschlappisierung in unserer Gesellschaft“ bezeichnen…

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
2 Jahre zuvor
Reply to  Vondenburg

Ich bezog mich nicht auf den Arbeitsschutz, sondern auf Joosts Mimimi …

Vondenburg
Vondenburg
2 Jahre zuvor

Das was Du als „Mimimi“ bezeichnest IST Teil des Arbeitsschutzes. Auch der Künstler, der auf der ESC-Bühne steht oder stehen wird, darf sich durchaus aussuchen wo und zu welchen Zeiten er exponiert wird.

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
2 Jahre zuvor
Reply to  Vondenburg

Nein, das darf er nicht. Die EBU stellt Regeln für den ESC auf, und diese sind allen Künstler*innen vor dem ESC bekannt. Da kann sich dann jeder entscheiden, ob er teilnehmen möchte oder nicht. Ich habe dieses selbstbezogene Dauergejammer extrem privilegierter Menschen so was von satt!

christliches
christliches
2 Jahre zuvor

Auf der Pressekonferenz war er zumindest nicht empfindlich, beim Druck ausüben und Bühne selbstdarstellerisch auf Kosten anderer nutzen.

wüster Volker
Mitglied
wüster Volker
2 Jahre zuvor
Reply to  christliches

Ja, aber er selbst hat ja eine Frage an die EBU verwiesen, obwohl er gefragt wurde ob seine Musik uniten würde…

Tamara
Mitglied
Tamara
2 Jahre zuvor
Reply to  wüster Volker

Fand das eigentlich nur ich super unangenehm und unglaubwürdig?

Marko mSuF
Marko mSuF
2 Jahre zuvor
Reply to  christliches

Dieser Pressekonferenz war kurz nach dem Vorfall mit dem Handy-Trägerin.

Thomas M. (mit Punkt)
Thomas M. (mit Punkt)
2 Jahre zuvor
Reply to  Marko mSuF

Das wusste ich bisher nicht. Dann kann man das sich-Verstecken hinter der Flagge als Ausdruck seiner Verzweiflung nach dem gerade Erlebten deuten und nicht unbedingt als reine Provokation. Aber dann hätte er auch bei Eden ruhig hinter seiner Flagge bleiben sollen, ganz ohne blöde Zwischenrufe.

Thomas M. (mit Punkt)
Thomas M. (mit Punkt)
2 Jahre zuvor

„Nein, das darf er nicht. Die EBU stellt Regeln für den ESC auf, und diese sind allen Künstler*innen vor dem ESC bekannt. Da kann sich dann jeder entscheiden, ob er teilnehmen möchte oder nicht. Ich habe dieses selbstbezogene Dauergejammer extrem privilegierter Menschen so was von satt!“ (ich habe hier den Kommentar, auf den ich im Folgenden antworte, nochmal zitiert, weil diese Antwort hier viel weiter unten rausgekommen ist).

Dann sollte man vielleicht auch mal diese unmenschlichen Regeln in Frage stellen. Ich finde es schon heftig, dass die hier so einfach akzeptiert werden, und wenn jemand mit diesem Mangel an Privatsphäre Probleme hat, dann sind nicht diese Regeln das Problem, sondern der Künstler, ein dauerjammernder „mimimi“-sagender privilegierter Waschlappen, der dann halt einfach wegbleiben soll.

Tut mir leid, ich finde Deinen Kommentar oben in der Tat etwas kaltherzig und empathielos, und den Begriff „Waschlappisierung“ nicht unproblematisch (ist denn etwa Härte oder Abhärtung das anzustrebende Ideal?).

In der Bubble fällt mir öfters eine gewissen Kaltherzigkeit oder zumindest übergroße Anspruchshaltung im Umgang mit ESC-Teilnehmern auf. Sie sollen toll singen, was allein natürlich nicht reicht, denn ohne eine originelle Inszenierung ist eh alles nichts, dann sollen sie viel Ausstrahlung und Charisma mitbringen, ihr Land würdig vertreten, bei x Konzerten vor dem ESC auftreten, Tausende Fototermine wahrnehmen, sich ständig filmen lassen, professionelle Interviews geben und dann natürlich am ESC-Abend gefälligst genügend Punkte sammeln, denn sonst haben sie versagt.

Nachdem Isaak erfolgreicher abgeschnitten hat als erwartet, wird er auf einmal für seine eher lässige Haltung (zu Recht) gelobt, seine gute „Lack gesoffen“-Äußerung wird nun endlich als etwas durchaus Respektables anerkannt, direkt nach dem Interview war das noch ganz anders. Und wie wurde er vor ein paar Wochen hier noch auseinandergenommen, er würde sich nicht genügend bemühen, würde Urlaub in Malmö machen wollen auf Kosten der Gebührenzahler, würde nicht auf gutgemeinte Ratschläge hören und sei überhaupt ein Unsympath (wobei es natürlich nie ALLE waren, die so geschrieben haben).

Was ich mit all dem sagen will: Die Ansprüche, die viele aus der Bubble an ESC-Interpreten richten, sind hoch, m.E. oft viel zu hoch.

Last edited 2 Jahre zuvor by Thomas M. (mit Punkt)
Vondenburg
Vondenburg
2 Jahre zuvor
Reply to  Vondenburg

Mal ein sehr provokatives und extremes Beispiel: Fändest Du es auch Mimimi, wenn er gegen seinen Willen auf dem Klo beim Pinkeln gefilmt wird und der Film dann auf Tiktok gestellt werden würde und Joost sich darüber eschaufieren und dagegen vorgehen würde?

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
2 Jahre zuvor
Reply to  Vondenburg

Ich glaube nicht, dass die EBU-Regeln das Filmen auf dem Klo erlauben. Können wir bitte sachlich bleiben? Vielen Dank.

Vondenburg
Vondenburg
2 Jahre zuvor

Klar. Können wir. Wie waren dann die festgeschriebenen Regeln bei den Proben von Salvador Sobral? Wie wäre die Lage heutzutage bei denen die Proben selber nicht mehr öffentlich zugänglich sind? Zählt diese Regel selber dann auch schon als Mimimi der Künstler und Delegationen?

Spaceman04
Spaceman04
2 Jahre zuvor
Reply to  Vondenburg

Dass man für einen Menschen auf Herz-Transplantations-Warteliste Zugeständnisse macht scheint dich auf die Palme zu bringen.

Vondenburg
Vondenburg
2 Jahre zuvor
Reply to  Spaceman04

Du meinst, Ausnahmen sprechen nicht für eine Waschlappen-Gesellschaft? Hey. Schon wieder mein Punkt. Danke 🙂

Spaceman04
Spaceman04
2 Jahre zuvor
Reply to  Vondenburg

Nicht dein Punkt. Äpfel und Birnen

Vondenburg
Vondenburg
2 Jahre zuvor
Reply to  Spaceman04

Nur kurz, damit da keine Missverständnisse auftauchen. Mein Punkt im Sinne von „das war das was ich sagte“.
Deine Antwort macht da keinen Sinn.

Spaceman04
Spaceman04
2 Jahre zuvor
Reply to  Vondenburg

Kein Mensch hat hier behauptet, dass man nicht über Sachen sprechen könne und diese ggf sogar vertraglich festlegen kann. Ob das hier erfolgt ist, das weißt du nicht.
Wenn es vertraglich festgelegt wäre, würde ich Gegenklage erwarten.

undeuxtrois
undeuxtrois
2 Jahre zuvor
Reply to  Vondenburg

Ich erinnere mich da an ein Posing-Foto von Herrn Ingrosso, ist noch gar nicht so lange her.

Konstantin voted Eden 💙
Konstantin voted Eden 💙
2 Jahre zuvor
Reply to  undeuxtrois

Besagtes Photo hatte ich fast schon erfolgreich verdrängt …

undeuxtrois
undeuxtrois
2 Jahre zuvor

Tut mir leid 🙂

Spaceman04
Spaceman04
2 Jahre zuvor
Reply to  Vondenburg

Hat dieses Beispiel irgendwas mit der Realität zu tun? Nein?

Vondenburg
Vondenburg
2 Jahre zuvor
Reply to  Spaceman04

Es war zur Veranschaulichung. Du scheinst es verstanden zu haben. Schliesslich hast Du mir zugestimmt. Danke 🙂

Spaceman04
Spaceman04
2 Jahre zuvor
Reply to  Vondenburg

Dafür ist die niederländische Delegation verantwortlich – einem Joost Klein werden diverse Verträge und Richtlinien nicht vollkommen unbekannt gewesen sein. Und wenn schon, dann hat jemand in den Niederlanden gepennt.

Vondenburg
Vondenburg
2 Jahre zuvor
Reply to  Spaceman04

Oder in der EBU, wenn die Niederländer eine entsprechende Ausnahme ausgehandelt hat. Das das möglich sein könnte, hast Du ja schon selber eingeräumt.

Spaceman04
Spaceman04
2 Jahre zuvor
Reply to  Vondenburg

Wieso sollte ich das nicht „einräumen“ bei einem z.B. schwer traumatisierten Künstler aus Kriegsgebieten oder eben einem Menschen, der ohne neues Herz sehr bald sterben wird und es körperlich nicht mehr wirklich schafft, denkst du die EBU sind alles bösartige Leute?

Vondenburg
Vondenburg
2 Jahre zuvor
Reply to  Spaceman04

Nee. Die EBU sind nicht „alles bösartige Leute“. Ändert aber nichts daran, dass auch bei der EBU uU gepennt wurde, nachdem sie möglicherweise einen Deal mit den Niederländer in Bezug auf Fotos direkt nach der Probe gemacht haben.

Spaceman04
Spaceman04
2 Jahre zuvor
Reply to  Vondenburg

Ja, wir werden sehen, ob es einen solchen „Deal“ denn überhaupt gab.

christliches
christliches
2 Jahre zuvor
Reply to  Vondenburg

Waschlappisierung erkennt man daran, auf der Pressekonferenz sich alles herausnehmen, wenn es um andere geht, wenn es um ihn selbst geht dem Druck aber nicht gewachsen sein.

Davon lässt sich gesellschaftlich etwas wiederfinden, bezogen auf das ICH maximal empfindlich, bezogen auf andere maximal unempfindlich (Waschlappisierung)

Vondenburg
Vondenburg
2 Jahre zuvor
Reply to  christliches

Es geht jetzt also um das Verhalten auf der Pressekonferenz?
Okay. Das Verhalten von Joost war natürlich in keiner Form akzeptabel.

Aber ich erinnere gerne auf den Text auf dem wir uns hier beziehen:
„wie sicher der Backstagebereich des Eurovision Song Contest für Künstler*innen und wie groß der Druck ist – gerade auch in verletzlichen Momenten wie etwa kurz vor oder nach dem Auftritt.“

Pressekonferenz hat nichts mit Backstage zu tun. Wir reden hier also meiner Meinung nach nicht über die Pressekonferenz.

Franny
Franny
2 Jahre zuvor
Reply to  christliches

Volltreffer!

Spaceman04
Spaceman04
2 Jahre zuvor
Reply to  Vondenburg

Verbesserter Arbeitsschutz ist in diesem Falle, dass die Bedrohung einer Mitarbeiterin zurecht zu einer Suspendierung bis vollständiger Aufklärung der Sache geführt hat.
EBU ist Arbeitgeber für die Kamerafrau, nicht für Joost Klein.

Vondenburg
Vondenburg
2 Jahre zuvor
Reply to  Spaceman04

Das natürlich auch. Das habe ich auch nie bestritten. Allerdings wie Du schon eingeräumt hast, können Ausnahmen in den Regeln durchaus als Arbeitsschutz gelten. Zum Beispiel keine Fotos direkt nach der Probe.

Spaceman04
Spaceman04
2 Jahre zuvor
Reply to  Vondenburg

Arbeitsschutz muss der Arbeitgeber sicherstellen. Das ist nicht die EBU für Klein, sehr wohl aber für die Kamerafrau.

Tamara
Mitglied
Tamara
2 Jahre zuvor

Offen gesagt, ich glaube, Du liegst da komplett falsch. Die Beobachtung, unter der so ein Künstler beim ESC steht, und vor allem der Druck heute ist anders als noch vor 20 Jahren. Da ist es ja mit einem Tiktok-Video nicht getan. Das Video wird gezeigt, und sofort muss jeder Heinz-Günter ungehemmt auf jeder Plattform seinen unappetitlichen Senf dazugeben.

Je nachdem, was da gezeigt wird, kann das auch noch ganz andere Konsequenzen haben, siehe Käärijä-Rückzug als Spokesperson. Für mich eine der traurigsten und beschämendsten Geschichten dieser Saison.

Ich glaube, man sollte sich als Außenstehender hüten, das zu beurteilen. Wir haben alle nicht den Hauch einer Ahnung, wie das ist, vor Gesamteuropa in der Öffentlichkeit zu stehen und sich möglicherweise für jeden Augenaufschlag rechtfertigen zu müssen. Dass das einen immensen Druck erzeugt, ist doch logisch.

Dass man seine diesbezügliche Überforderung nicht an Anderen auslässt, bleibt davon selbstverständlich unberührt.

katzen1fan
Mitglied
katzen1fan
2 Jahre zuvor
Reply to  Tamara

Ja bei Käärijä wurde ja auch direkt behauptet das hat mit Israel zu tun. Doch der hat sich sehr gut mit Joost verstanden. Kann auch einfach sein das er sich aufgeregt hat das Joost DQ wurde. Und das wäre ja auch sein gutes Recht. Oder wollen wir das den Menschen jetzt verbieten?

Schorschiborsch
2 Jahre zuvor
Reply to  Tamara

Absolute Zustimmung Tamara. Mit einem achselzuckenden „Selber schuld, den Job haste Dir ja ausgesucht“ macht man es sich ein bisschen zu einfach. Wie’s wirklich ist, sieht man oft erst, wenn man die Höhle des Löwen betreten hat. Und dann kann man auch nicht immer so einfach zurück. Auch in der aktuellen Diskussion z.B. um PolitikerInnen oder Wahlhelfer, die immer mehr übelsten Bedrohungen und Anfeindungen ausgesetzt sind, hört man diesen Satz „Die müssen das aushalten“. Ich finde: Nö, müssen sie nicht.

undeuxtrois
undeuxtrois
2 Jahre zuvor

Ein paar Unterschiede gibt es für mich da aber doch.

Gaby
Gaby
2 Jahre zuvor
Reply to  Tamara

Dass man seine diesbezügliche Überforderung nicht an Anderen auslässt, bleibt davon selbstverständlich unberührt.“ Nein, man lässt den Stress nicht an anderen aus. Aber in der Situation – wer weiss, wie man selbst reagiert hätte… Bin ja nicht besonders bibelfest, aber irgendwie habe ich mir einen Satz gemerkt: „Wer ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein.“😉

katzen1fan
Mitglied
katzen1fan
2 Jahre zuvor
Reply to  Gaby

Ja das meine Ich damit als ich Tamara letztens gesagt hat das sie es sich zu einfach macht wenn sie sagt: „Psychische Belastung kann keine entschuldigung sein.“

Wir wissen halt nicht wie Traumatisiert Joost ist und wie fertig er bereits an diesen Tag war. Sagt ja keiner das es nett war. Aber Stress und Belastung sind definitiv ein milderner Umstand.

Denn wer noch selber nie in der Situation war das er sich nach einen stressigen Tag daneben benommen hat. Sorry der lügt. Denn kein Mensch ist davon gefeilt.

Gaby
Gaby
2 Jahre zuvor
Reply to  katzen1fan

Ja, kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen. Also, natürlich nicht so „öffentlich wirksam“, aber auch ich habe schon in sehr stressigen, belastenden Situationen Dinge gesagt bzw. getan, die ich im Nachhinein furchtbar bereue und für die ich mich heute noch schäme. Deshalb weiss ich, wie schnell man sich zu solchen unüberlegten Handlungen hinreissen lassen kann…

Tamara
Mitglied
Tamara
2 Jahre zuvor
Reply to  katzen1fan

Stop, stop, stop. Worauf ich mich letztens bezogen habe ist, dass ich NULL Verständnis dafür habt, indem jemand seine eigene psychische Belastung in Form von Mobbing an anderen auslässt. Mach ich es mir damit zu einfach? Wenn ja: Dann lebe ich gut damit. Mobbing geht NIEMALS.

Und wenn man Mobbing tatsächlich als Stressabbau benutzt weil psychisch überlastet, dann ist eine öffentliche Entschuldigung überfällig!

Last edited 2 Jahre zuvor by Tamara
Vondenburg
Vondenburg
2 Jahre zuvor
Reply to  Tamara

Hast Du eigentlich das Video von Keren Peles gesehen, bei dem sie 2 Tänzer filmt während Joost im Hintergrund gerade sichtbar seine Ruhe haben will mit der Unterschrift (allerdings in hebräisch) „the Dutch representative doesn’t like us. I respected his wish and took a picture of our lovely dancer.“? Währenddessen wird dabei immer wieder auf Joost fokussiert.
Ich weiss nicht, ob Joost Klein bei der Pressekonferenz gemobbt hat oder zurückgekeilt.
Das macht es nicht besser, aber die SItuation könnte dann durchaus etwas anders darstellen.
Was mir übrigens aufgefallen ist, ist, dass Joost vor der Pressekonferenz keine öffentlichen Statements zu Israel in Malmö gefunden habe, im Gegensatz zu z.B. Bambie Thug.

Tamara
Mitglied
Tamara
2 Jahre zuvor
Reply to  Vondenburg

Nein, hab ich nicht. Ich unterstelle auch nicht, dass Israel per se die Guten sind. Da dürften alle Seiten auch ihren Teil dazu beigetragen haben, dass die Dinge so eskaliert sind. Mir geht es aber bei den Dingen, die ich schreibe, immer um die Behandlung von Eden Golan. Und die hat sich da meines Wissens nichts zuschulden kommen lassen, wurde aber trotzdem so behandelt, wie sie eben behandelt wurde. Kelen Peres oder die israelischen Tänzer saßen nicht in der PK. Eden sehr wohl.

katzen1fan
Mitglied
katzen1fan
2 Jahre zuvor
Reply to  Tamara

Ich denke einfach das in Naheosten alle normalen Menschen verlierer sind. Da es da unten soviele Regierungen und Kräfte gibt die unbedingt Hass und Krieg haben wollen. Und das es auf beiden Seiten *** gibt. Weder sind alle Palästiner unschuldig. Noch sind die Israelisch nur Opfer. Wie Vondenburg ja gerade gepostet hat. Wissen wir 100% das alles nur gegen Eden ging? Ist es nicht eher wahrscheinlich das es vielleich doch auch irgendjemanden in ihren Team gab der Stress gemacht hat und das es am Ende doch Gegenseitig war?

Finde gerade beim Thema mobbing müssen wir vorsichtig sein und genau hinschauen. Glaub jetzt zwar nicht das Eden eigentlich total der Unruhestifter war. Aber nicht alzu selten stellt sich heraus das die vermeidlich „schlimmsten“ auch nur Opfer von jemanden ganz anderen sind.

4porcelli - Bring Hersh home!
4porcelli - Bring Hersh home!
2 Jahre zuvor
Reply to  katzen1fan

Das erschreckende ist, dass Netanyahu in der Region noch der beste Regierungschef ist.

katzen1fan
Mitglied
katzen1fan
2 Jahre zuvor

Naja alle die es sonst so gab hat man ja gefühlt durch eingreifen von USA und Russland vertrieben. Und in der Türkei hat halt vor einiger Zeit ein Dispot übernommen.

Vondenburg
Vondenburg
2 Jahre zuvor
Reply to  Tamara

Genau deshalb schrieb ich ja, dass das das Verhalten von Joost nicht besser macht. Definitiv nicht!
Allerdings denke ich, dass da der eine oder andere auf auf beiden „Seiten“ ohne Rücksicht auf Verluste Öl ins Feuer geschüttet hat.

Tamara
Mitglied
Tamara
2 Jahre zuvor
Reply to  Vondenburg

Da geh ich mit. Auch bei dem, was katzen1fan um 18:39 geschrieben hat. Es wäre nur wünschenswert, das solch ein gegenseitiges Aufschaukeln gar nicht erst entsteht.

Vondenburg
Vondenburg
2 Jahre zuvor
Reply to  Tamara

Da gehe ich auch voll mit. Mit dem aktuellen Wissen (das sich ändern kann, wenn neue Infos rauskommen) wäre die richtige Wahl gewesen, die Sendeanstalten, die boykottieren wollten, pausieren zu lassen. Wären wohl bis zu 10 Beiträge weniger. Allerdings hätte es dann weniger Grund gegeben sich hochzuschaukeln.

Wolfgang Groß
Wolfgang Groß
2 Jahre zuvor
Reply to  katzen1fan

Joost war so traumatisiert.https://www.youtube.com/shorts/Hq4q33q0OH4

Vondenburg
Vondenburg
2 Jahre zuvor
Reply to  Wolfgang Groß

Das ist aus diesem Video:
https://www.youtube.com/watch?v=aXL90U66dZU

und das ist vom 13.04.2024.

Wolfgang Groß
Wolfgang Groß
2 Jahre zuvor
Reply to  Vondenburg

ja sicher, da hat er schon quasi angekündigt, dass er irgendwas vorhat, also kann er ja nicht traumatisiert gewesen sein. ich denke (Aluhut an) er hat sich von vornherein überlegt, die EBU zu provozieren (Aluhut aus)

Last edited 2 Jahre zuvor by Wolfgang Groß
Vondenburg
Vondenburg
2 Jahre zuvor
Reply to  Wolfgang Groß

Nee. Im Interview hörte sich das ganz eindeutig nach fett Party auf der Bühne an. Er wollte einfach die Bude rocken. Das was er am besten kann.

Spaceman04
Spaceman04
2 Jahre zuvor
Reply to  katzen1fan

Man sollte aber auch ehrlich genug mit sich sein und als schwer traumatisierter Mensch, wie du darstellst, erst einmal einen Umgang damit finden bevor man sich in die totale Überforderung stürzt.

Wenn das so bekannt ist, wie du darstellst, dann ist dem niederländischen Sender ein Totalversagen zu attestieren.

undeuxtrois
undeuxtrois
2 Jahre zuvor
Reply to  Gaby

Umso besser ist es aber dann, wenn der/die, der/die den „Stressabbau“ abbekommen hat (hier vielleicht die Produktionsmitarbeiterin) damit rechnen kann, dem nicht schutzlos ausgeliefert zu sein.

Gaby
Gaby
2 Jahre zuvor
Reply to  undeuxtrois

Natürlich, das soll um Himmels Willen keine Rechtfertigung sein, lediglich eine Erklärung. Wenn sich Joost daneben benommen hat, muss er die Konsequenzen tragen, wie jeder andere erwachsene Mensch auch. Aber als Außenstehende ist es leicht zu sagen: „Wie kann man nur? Ich hätte ganz anders reagiert, usw.“ Wir haben in der Situation nicht gesteckt, wir wissen nicht, was in dem Moment in Joost vorgegangen ist. Wie schon in einem Kommentar erwähnt, es wäre gut gewesen, hätte er sich entschuldigt, und den Schaden, sollte einer entstanden sein, ersetzt.

Gaby
Gaby
2 Jahre zuvor
Reply to  Gaby

Wollte noch klar und deutlich sagen: Das bezieht sich jetzt auf den Vorfall mit der Kamerafrau und NICHT auf die Vorkommnissen gegenüber Eden, wo auch noch andere TeilnehmerInnen beteiligt waren, das war natürlich ein absolutes NoGo. Eigentlich wäre das mMn schon ein Disqualifizierungsgrund gewesen, aber dann hätte man so einige KünstlerInnen disqualifizieren müssen. Aber das sind zwei völlig verschiedene Paar Schuhe: Das Verhalten gegenüber der Kamerafrau könnte man noch eventuell als Kurzschlussreaktion betrachten. Die anderen Sachen waren gezielte und bewusste Angriffe gegenüber einer „Mitstreiterin“.

undeuxtrois
undeuxtrois
2 Jahre zuvor
Reply to  Gaby

Ich hatte das von Dir auch so als Erklärung verstanden. 🙂

4porcelli - Bring Hersh home!
4porcelli - Bring Hersh home!
2 Jahre zuvor
Reply to  undeuxtrois

Absolut EBU und SVT hatten hier eine Fürsorgepflicht.

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
2 Jahre zuvor
Reply to  Tamara

Da sind wir tatsächlich mal nicht einer Meinung. Ich begebe mich ja auch nicht freiwillig in Situationen, von denen ich weiß, dass sie mich überfordern. Ein klein wenig Eigenverantwortung finde ich schon lobenswert, weil wir sonst alle im betreuten Leben von der Wiege bis zur Bahre landen.

Tamara
Mitglied
Tamara
2 Jahre zuvor

Joo. Aber damit kommen wir doch beide klar, oder?

4porcelli - Bring Hersh home!
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2 Jahre zuvor

Genau, ich bewerbe mich auch nicht darum, Buchhalter oder Finanzminister zu werden (wobei ich das wahrscheinlich nicht schlechter als Lindner machen würde).

katzen1fan
Mitglied
katzen1fan
2 Jahre zuvor

Nun das wissen wir nicht. Schlecht als Lindner ist schwer. Aber nachher wäre der Stress so hart das wir trotz Guten Willen alles vermasseln.

undeuxtrois
undeuxtrois
2 Jahre zuvor

Käme auf Deine Schwarz/Weiss-Fotos an. 😉

4porcelli - Bring Hersh home!
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2 Jahre zuvor
Reply to  undeuxtrois

😜😘

Konstantin voted Eden 💙
Konstantin voted Eden 💙
2 Jahre zuvor

Also das mit den Joost-Klein-Waschlappen ist eine klasse Idee in Sachen Merchandising: mein Göttergatte hätte gerne einen mit Gummistiefel- und einen mit Currywurst-Motiv, und ich einen mit Faust- und einen mit Tränen-Motiv … Ist die Grundfarbe immer Blau, oder gibt’s die auch in Orange?

Marko mSuF
Marko mSuF
2 Jahre zuvor

Hauptsache, die Schulter wächsen über einem heraus.

Christian W
Christian W
2 Jahre zuvor

Nein, du liegst genau richtig.

Sonst wird jede Linse genutzt, um drei Milisekunden PR zu machen und plötzlich braucht man Schutzzonen hinter der Bühne aufgrund verletzlicher Momente.

Ich bin durchaus dafür, dass man umsichtiger agiert, als man es momentan tut, aber es ist eben ein Widerspruch, vor hunderten von Millionen Menschen aufzutreten und wochenlangen PR-Orgien auf allen Kanälen zu feiern und dann plötzlich Druck zu haben, weil eine Kamera auf einen gerichtet ist. Das wäre so nie zur Sprache gekommen, wenn Joost Klein sich im Griff gehabt hätte.

Gaby
Gaby
2 Jahre zuvor

Nun, kann mir schon vorstellen, dass die Anspannung backstage sehr groß ist. Aber herauszufinden, was wirklich geschehen ist, muss man jetzt der Staatsanwaltschaft überlassen, Spekulationen helfen da auch nicht weiter.
Aber jeder Mensch macht Fehler, ob größere oder kleinere. Ich bleibe dabei: Ein klärendes Gespräch verbunden mit einer Entschuldigung und der Regulierung des Schadens, welcher entstanden sein soll, hätte wahrscheinlich schon ganz viel Wind aus den Segeln genommen. Es ist wirklich mehr als bedauerlich, dass alles so eskaliert ist.
Natürlich hätte die EBU nicht anders reagieren können, als Joost Klein zu disqualifizieren. Zwar gilt bis zum vollständigen Abschluss sämtlicher Ermittlungen und bis zur rechtskräftigen Verurteilung die Unschuldsvermutung, aber die Stimmung war eh schon aufgeheizt genug. Die EBU hat (mit Recht) dahingehend ein Zeichen gesetzt, dass Gewalt, in welcher Form auch immer, in keinster Weise geduldet wird.

Last edited 2 Jahre zuvor by Gaby
katzen1fan
Mitglied
katzen1fan
2 Jahre zuvor
Reply to  Gaby

Ja die DQ war wohl alternativlos. Das wie es eskaliert ist wird zu klären sein. Und da sollte der EBU sich auch mal hinterfragen. Denn Jost war ja nicht die einzige beschwerte über belastung.

Last edited 2 Jahre zuvor by katzen1fan
Mantaplatte
Mantaplatte
2 Jahre zuvor
Reply to  katzen1fan

Die EBU hätte konsequent reagieren und die ganzen Hamas- Unterstützer im Teilnehmerfeld disqualifizieren müssen.

Lillie
Lillie
2 Jahre zuvor
Reply to  Mantaplatte

Könnten wir vielleicht mal aufhören, israelkritische Menschen direkt als Hamasumterstützer*innen zu deklarieren? Damit disqualifiziert man sich im Dialog eigentlich direkt selbst. Das ist genau dieses Schwarz-Weiß-Denken, von dem ich in meinen Kommentaren schon sprach.

Mantaplatte
Mantaplatte
2 Jahre zuvor
Reply to  Lillie

Jeder, der beim ESC ob vor oder hinter der Bühne Hamas- Propaganda absondert, macht sich ihre Ideologie und Judenhetze zu eigen.

Ogden
Ogden
2 Jahre zuvor
Reply to  Mantaplatte

Und wer genau soll das sein? Bitte mit Quellenangabe

AlexESC
AlexESC
2 Jahre zuvor

Ich kann hier viele Kommentare verstehen und zustimmen!

Ich kann mir die Kommentare in den sozialen Medien, weshalb viele zu Joost Klein halten, nur so erklären, dass viele einfach nur eins und eins zusammen gezählt und sich nicht über die Hintergründe informiert haben. Damit meine ich folgendes: Joosts Kommentare (gegenüber der israelischen Teilnehmerin) und sein Benehmen bei der Pressekonferenz nach dem zweiten Semi, und einen Tag später wird er dann plötzlich von den Proben und der Juryshow ausgeschlossen (die eigentliche Disqualifikation erfolgte ja erst am Finaltag). Da haben viele dann gedacht, dass der Ausschluss mit der Pressekonferenz zu tun hatte. Viele haben dies nicht nur gedacht, sondern viele wollten dies wahrscheinlich auch denken, selbst dann noch als es bereits genauere Infos über den Ausschluss gab, um gegen Israel Stimmung zu machen.

Zum Thema, ob man kurz vor und/oder nach dem Auftritt noch vom Social Media Team gefilmt werden muss müssen die Sender selbst beantworten. Denn wer ist denn die EBU? Die EBU sind die Sender, welche sich zusammen geschlossen haben. Es ist ja jetzt kein fremder Veranstalter bzw. Produzent der sagt so wird es gemacht und fertig. Wenn also die meisten, oder sogar alle, Sender diese Filmerei vor und nach dem Auftritt nicht haben wollen, müsste es einfach sein dies zu beenden.

Frédéric
Frédéric
2 Jahre zuvor

Das Problem ist ja, dass hier nicht mal Wort gegen Wort steht, da speziell die EBU weitestgehend um den Brei herumredet.

So bleibt weiterhin offen, was Joost Klein konkret zur Last gelegt wird. Sich „bedrohlich verhalten“ reicht in meiner Vorstellung tatsächlich von Lapalie bis Straftat. Natürlich kann man dass auch sehr unterschiedlich sehen, aber gegen Wettbewerbsregeln verstoßen wie erwähnt viele Leute mit variierenden Konsequenzen. So halte ich es auch weiterhin für möglich, dass in diesem Fall mit aller Härte ein Exempel statuiert werden soll, was mit dem offenbar insgesamt fragwürdigen Auftreten Kleins vielleicht auch gerechtfertigt wäre. Schwer zu beurteilen.

MarkusK
Mitglied
MarkusK
2 Jahre zuvor

Fakt ist: Wir wissen zu wenig (und haben selbst keine Beweise), um uns auf die eine oder andere Seite zu schlagen. Fand ich es schade, die Niederlande im Finale nicht zu hören? Natürlich! Würde ich es schlimm finden, einen Auftritt wohlwissend einer schlimemren Sache trotzdem zu machen? Vermutlich genau so! Deswegen: In der Sache abwarten. Ich nehme mal an, dass sie jetzt alle sinnvoller kommunizieren als noch vor einer Woche (hoffentlich!)

Was ich aber nicht verstehe: Wenn es Absprachen gab zwischen EBU und niederländischer Delegation, dann wäre es sehr verwunderlich, dass da überhaupt gefilmft wurde (Die ganze Produktion war mega professionell und jeder Schritt war ganz genau eingeübt). Und grundsätzlich sollten sich die Sender und Delegationen überlegen, ob sie Unterstützung für die aufreibende Zeit mitbringen, damit Künstler nicht unnötig psychisch überfahren werden, insbesondere diejenigen mit bekannten Traumata. Auf Wiwibloggs gibt es dazu einen längeren Artikel, was wir für die Zukunft daraus lernen können; so gut kann ich das selbst gar nicht schreiben.

RichardESC1997
RichardESC1997
2 Jahre zuvor

Wir sollten weiterhin abwarten, bis das Urteil aus Schweden da ist.
Natürlich tut mir Joost wirklich leid und auch die Niederländischen Fans, falls der Grund wirklich so „Banal“ sei, wie es viele behaupten.

Hannes
Hannes
2 Jahre zuvor
Reply to  RichardESC1997

Dann sollte Schadenersatz gezahlt werden

Immer die Augen auf
Immer die Augen auf
2 Jahre zuvor
Reply to  RichardESC1997

Schadenersatz, mindestens, ausgehend vom Bestcase. Diese Geheimniskrämerei ist so lächerlich, Nach einer Woche, unglaublich diese zeiten.

MinaD
MinaD
2 Jahre zuvor

Zu laufenden Ermittlungen wird sich in der Regel nie geäussert. Abwarten was jetzt raus kommt.

Spaceman04
Spaceman04
2 Jahre zuvor

Die EBU ist als Arbeitgeber hier direkt in einen Fall involviert, der wohl vor Gericht geht. Die wären schön blöd, wenn sie sich jetzt äußern, bloß weil sonst Leute mitm Aluhut ankommen.

Mantaplatte
Mantaplatte
2 Jahre zuvor

Ich gehe stark davon aus, dass Joost im Falle einer sehr wahrscheinlichen Verurteilung eine langjährige Haftstrafe erwartet. Damit hat er seine Karriere endgültig zerstört. Hinter schwedischen Gardinen kann er dann allerdings andere Gefängnisinsassen mit seiner musikalischen Kunst beglücken – dann bekommt er wenigstens noch seinen Auftritt in Schweden.

Last edited 2 Jahre zuvor by Mantaplatte
undeuxtrois
undeuxtrois
2 Jahre zuvor
Reply to  Mantaplatte

„schwedische Gardinen“ – zumindest das war lustig 🙂

Tamara
Mitglied
Tamara
2 Jahre zuvor
Reply to  undeuxtrois

Dann kriegt auch der seit Samstag inflationär benutzte Hashtag #freejoost endlich eine Bedeutung.

Marko mSuF
Marko mSuF
2 Jahre zuvor
Reply to  undeuxtrois

Und wenn die Gardinen Ikea-Kwalität haben, ist man sofort wieder frei.

Gaby
Gaby
2 Jahre zuvor
Reply to  Mantaplatte

„Langjährige Haftstrafe?“ – Na ja, das wäre wohl etwas übertrieben, ist ja niemand wohl niemand körperlich verletzt worden. Das glaube ich nun wirklich nicht…

Mantaplatte
Mantaplatte
2 Jahre zuvor
Reply to  Gaby

Die Schweden haben ein sehr rigides Justizsystem. Ich würde das nicht unterschätzen.

Gaby
Gaby
2 Jahre zuvor
Reply to  Mantaplatte

Kenne mich mit den Gepflogenheiten natürlich nicht so aus, aber wird die Angelegenheit nicht an die niederländische Justiz übergeben?

undeuxtrois
undeuxtrois
2 Jahre zuvor
Reply to  Gaby

Den Haag ist zuständig.

Sorry: böser Scherz

4porcelli - Bring Hersh home!
4porcelli - Bring Hersh home!
2 Jahre zuvor
Reply to  undeuxtrois

Lol

Ogden
Ogden
2 Jahre zuvor
Reply to  Mantaplatte

Und schon die nächste Behauptung ohne Belege dafür.

Spaceman04
Spaceman04
2 Jahre zuvor
Reply to  Mantaplatte

Du überschätzt das extrem

katzen1fan
Mitglied
katzen1fan
2 Jahre zuvor
Reply to  Gaby

Für den User ist Joost doch bekennender Hamas Terrorist ignorier ihn. Joost wurde nicht von der Polizei abgeführt. Also mehr als eine Geldstrafe oder Sozial Stunden wird die Polizei nicht erwarten. Bei einer möglichen Gefängnistrafe hätte man ihn sehr sicher vor Ort festgenommen.

Mantaplatte
Mantaplatte
2 Jahre zuvor
Reply to  katzen1fan

Joost hat mir seinem antisemitischen Verhalten auf der PK der Hamas- Propaganda einen Bärendienst erwiesen und die Hetze gegen Eden Golan befeuert.

nemi
nemi
2 Jahre zuvor
Reply to  Mantaplatte

Was ein Unsinn 🤦🏼‍♀️

wüster Volker
Mitglied
wüster Volker
2 Jahre zuvor
Reply to  Mantaplatte

Lies doch mal den Artikel, da ist von einer Geldstrafe die Rede…

Mantaplatte
Mantaplatte
2 Jahre zuvor
Reply to  wüster Volker

Ich denke, Joost wird in der nächsten Zeit hochstens Konzerte hinter schwedischen Gardinen geben können .

wüster Volker
Mitglied
wüster Volker
2 Jahre zuvor
Reply to  Mantaplatte

Falschbehauptungen werden durch Wiederholungen nicht richtiger oder gar sinnhafter. *gähn*

Joelle
Joelle
2 Jahre zuvor

Wir wissen ja nicht was genau passiert ist

Timo1986
Timo1986
2 Jahre zuvor

Noch gilt die Unschuldsvermutung für Joost Klein.

Eine solche gilt so lange bis Joost Klein von dem sachlich und örtlich zuständigen Strafgericht verurteilt wird.

Ob Anklage gegen Joost Klein erhoben wird entscheidet übrigens weder die Polizei oder Staatsanwaltschaft, sondern das Strafgericht, bei welchem der Klageantrag erhoben wurde.

Denn ginge es nach der Polizei / Staatsanwaltschaft würde – nachdem sie ihr Ermittlungsverfahren abgeschlossen und ihren Klageantrag beim Strafgericht eingereicht haben – immer Klage erhoben werden

katzen1fan
Mitglied
katzen1fan
2 Jahre zuvor
Reply to  Timo1986

Hier kann man tatsächlich mal ein Zitat aus Ace Attorney bringen. (Das Rechtsystem in den Spielen ist ja sehr fragwürdig) Aber mit einer Aussage hatten sie Recht: „Die Staatsanwaltschaft muss an die richtigkeit der arbeit der Polizei glauben und das sie den richtigen geschnappt haben. Der Rechtanwalt muss an seinen Mandaten glauben. Und in zusammenarbeit mit den Richter muss dann erarbeitet werden wo die Wahrheit liegt.“

Trevoristos
Trevoristos
2 Jahre zuvor

es gilt,schätze auch in Schweden, die 50+1 Regel. Ein Vorfall wird nur dann zu einem Gerichts-Verfahren, wenn sowohl Staatsanwaltschaft, als auch Gericht eine Verurteilungswahrscheinlichkeit von 50%+1 erwarten. Das impliziert immer noch, dass das Urteil mit Freispruch enden kann. Die Bewertung des Vorfalls kann nur das Gericht vornehmen und nicht die EBU, die ja kein Gericht ist. Der vorsorgliche Ausschluss erfolgte nicht, weil ‚die Schuld des Ausgeschlossenen aus Meinung der EBU bereits erwiesen ist‘, sondern weil es hinreichend Anlass gibt zu der Vermutung, dass im Fall Joost eventuell eine Verurteilung wegen Drohung erfolgen KÖNNTE, was spätestens dann den ESC Teilnahmebedingungen 100% widerspricht.

Daher geht der Ausschluss von Joost vollkommen in Ordnung und ist tatsächlich angemessen.

Wie subjektiv der Fall bewertet wird spielt dabei kein Rolle, denn das Gericht wird gemäß der geltenden Rechtslage vergleichsweise objektiv entscheiden, wie der Vorfall zu bewerten und ggfs. zu ahnden ist.
Selbst wenn ein Freispruch erster Klasse erfolgen würde, wäre der vorsorgliche Ausschluss vom Wettbewerb immer noch angemessen gewesen.

Joost hat sich wenigstens dumm verhalten und sollte es tunlichst vermeiden sich in eine Opferrolle zu begeben. Das trifft auch auf seine Fans zu.
Leider leider hat Joost nicht beachtet, oder es wurde ihm nicht oft und hart genug eingebläut, dass er beim ESC in Malmö (und natürlich auch sonst nirgendwo) kein unangemessenes Verhalten an den Tag legen darf. (dabei spielt die subjektive Einschätzung von Joost, was denn angemessenes Verhalten ist und was nicht, nicht die geringste Rolle. Das bestimmt der Veranstalter. Daran hat man sich zu halten.)

Immer die Augen auf
Immer die Augen auf
2 Jahre zuvor
Reply to  Trevoristos

Was ist denn unangemessen in Ihrer Welt. Sind Sie schon mal in Berlin Fahrrad gefahren? Wenn eine erhobene Faust Straftatbestand hat und gleichzeitig ein Land sich präsentieren darf, welches ganze Landstriche dem Erdboden gleich macht, mit tausenden Opfern, sind die Koordinaten etwas abhanden gekommen.

Konstantin voted Eden 💙
Konstantin voted Eden 💙
2 Jahre zuvor

Nein, ich bin noch nie in Berlin Fahrrad gefahren, aber danke der Nachfrage …

katzen1fan
Mitglied
katzen1fan
2 Jahre zuvor

Alternativ mal in meiner Stadt jemanden grüßen. Ist auch immer ein Spaß das Gesicht zu sehen das jemand „Freundlich“ ist:)

4porcelli - Bring Hersh home!
4porcelli - Bring Hersh home!
2 Jahre zuvor

Macht Spaß!

blueeye
blueeye
2 Jahre zuvor

Nochmals kurz für „Immer die Augen auf“ zusammengefasst:

  • Der ESC ist ein Wettbewerb der unter TV-Stationen ausgetragen wird und nicht unter Ländern.
  • KAN erfüllt alle Anforderungen, die es für eine Mitgliedschaft bei der EBU braucht und kann damit am ESC teilnehmen.
  • Eden ist weder persönlich verantwortlich für den Krieg, noch hat sie am ESC eine Straftat vollbracht oder wurde in Schweden angeklagt. Damit war ihre Teilnahme auch gerechtfertigt – egal, was man von der politischen Führung von Israel hält.

Im Gegenzug dazu wurde bei Joost die schwedische Polizei aktiv, weil es in Schweden zu einer Anzeige kam. Dort gilt das schwedische Recht. Und jeder muss sich daran halten, egal, ob man die Regeln übertrieben findet und auch wenn der Vorfall in einem anderen Land keine Konsequenzen hätte.

Trevoristos
Trevoristos
2 Jahre zuvor
Reply to  blueeye

genau und da sich die Rechtslage in europäischen Ländern nur minimal unterscheidet wäre Joost auch bei einem ESC der in einem anderen Land stattgefunden hätte ausgeschlossen worden.

Trevoristos
Trevoristos
2 Jahre zuvor

wie gesagt: subjektive Einschätzungen was angemessen wäre spielen keine Rolle. Das ist erst recht nicht mit Sachfremdem zu vermischen.

Luise
Luise
2 Jahre zuvor

Ich kann mir nicht vorstellen, dass die EBU die Entscheidung, die Niederlande auszuschließen, leichtfertig getroffen hat. Es war ja sicher abzusehen, dass das hohe Wellen schlagen wird, schließlich schauen die Medien da alle genau hin und keiner konnte vorher absehen, ob die Leute sich auf die Seite von Joost oder die der EBU schlagen. Außerdrem haben sie damit in Kauf genommen, dass die Niederlande zukünftig nicht mehr beim ESC mitmachen macht, (da geht es also um Geld). Außerdem ist es sicher auch nicht leicht, in einer Organisation wie der EBU mit so vielen Akteuren auf die Schnelle so eine drastische Entscheidung zu treffen. Sie hätten Joost ja auch einfach offiziell verwarnen können und gut ist. Die Tatsache, dass sie trotz alle dem, eine Disqualifikation für notwendig gehalten haben, deutet für mich eher darauf hin, dass es keine Lapalie war. Was wirklich passiert ist, werden wir aber, wenn überhaupt, erst mit dem Gerichtsverfahren erfahren.

Trevoristos
Trevoristos
2 Jahre zuvor
Reply to  Luise

die Niederlande wurde ja auch nicht ausgeschlossen, sondern nur der niederländische Act.

blueeye
blueeye
2 Jahre zuvor

Hier noch ein Interview mit dem Schweizer Mitglied der Reference Group. Er nimmt dort auch zu den Vorfällen etwas Stellung: https://www.persoenlich.com/medien/es-war-eine-sehr-herausfordernde-produktion

katzen1fan
Mitglied
katzen1fan
2 Jahre zuvor
Reply to  blueeye

Und selbst hier merkt man. Alles immer Subjektiv. Also wie die LGBTQ Flagge durchrutschen konnte. Das wissen sie auch nicht. War natürlich komplett ein Missverständnis. ^^

Last edited 2 Jahre zuvor by katzen1fan
Trevoristos
Trevoristos
2 Jahre zuvor
Reply to  katzen1fan

die LGBTQ Flagge war es aber doch gar nicht, sondern eine ganz andere…

Tamara
Mitglied
Tamara
2 Jahre zuvor
Reply to  blueeye

Danke fürs Teilen, das ist sehr interessant.

Und ja, ich glaube auch, dass sich die EBU diese Disqualifikation alles Andere als einfach gemacht hat. Gerade, wenn man weiß, wie sehr die EBU immer darauf achtet, den ESC nach außen im besten Licht zu präsentieren, wusste man ganz genau, was man sich damit aufhalst und dass man damit den vermutlich größten Skandal der ESC-Geschichte anstößt. Deshalb sollten wir da mit Anschuldigungen ob berechtigt oder nicht und weiteren Spekulationen wirklich abwarten.

k.bradntner
k.bradntner
2 Jahre zuvor

das witzigste finde ich ja dass jetzt alle empörten Gutmenschen schon wieder Schnappatmung bekommen, aus Angst, der Nationale Publieke Omroep könnte das „enfant terrible“ Jost im kommenden Jahr erneut hinschicken… ich lach mich kaputt!

als ob dieses Spass-Liedchen irgendeine reelle Chance auf den Sieg gehabt hätte.
man sieht ja wo die lustigen Finnen gelandet sind mit ihrem Comedy Act – Beitrag.

AlexESC
AlexESC
2 Jahre zuvor
Reply to  k.bradntner

Auf den Sieg nicht, aber sie hätten einen vorderen Tabellenplatz wahrscheinlich gehabt und der Song kam allgemein auch gut an, also ganz im Gegensatz zu dem was letztes Jahr mit dem niederländischen Beitrag war.

Marko mSuF
Marko mSuF
2 Jahre zuvor
Reply to  k.bradntner

Bereits das Wort ‚Gutmensch‘ sagt mir in welchen Kreise du dich bewegst. Übrigens heißt es nicht ‚Nationale Publieke Omroep‘, sondern …

Ja, mach dich mal schlau und schaue slebst nach.

Schlippschlapp
Schlippschlapp
2 Jahre zuvor
Reply to  Marko mSuF

Solche Kommentare überlese ich einfach, Ich finde es nur krass, daß es dieses Gedankengut auch innerhalb der ESC-Fans immer öfter zu geben scheint….

Schlippschlapp
Schlippschlapp
2 Jahre zuvor
Reply to  Schlippschlapp

Laßt mich einfach mit Eurer Social-Media-Kacke in Ruhe !

Tom Badil
Tom Badil
2 Jahre zuvor

Der Teller-Rand in den Social-Media-Bubbles ist offensichtlich sehr hoch.
Ich bin tatsächlich überrascht, in wie vielen Beträgen hier dem Niederländer zur Seite gesprungen wird.
Was ist an „Null-Toleranz-Politik gegenüber unangemessenem Verhalten bei unseren Veranstaltungen“ nicht zu verstehen?
Der ESC ist *keine* Promotion-Veranstaltung für irgendwelche Influencer, sondern ein friedlicher, harmonischer Wettstreit um jenes Lied, welches die Zuschauer der der EBU angeschlossenen Sendeanstalten am schönsten finden.

Diskussionswürdig finde ich in dem Zusammenhang eher die Frage, warum von jedem Telefonanschluss bis zu 20 (!!!) Mal angerufen darf – und sicher auch die Frage, ob seitens der Verantwortlichen tatsächlich in einem solchem Umfang von Backstage und Proben berichtet werden muss.

Vielleicht erinnert sich hier ja noch jemand an Andreas Kümmert, der 2015 im Deutschen Vorentscheid trotz eines überwältigenden Sieges von der Teilnahme zurückgetreten ist?
Vielleicht sollte der EBU einfach mal den Fuss vom Gas nehmen, und die Berichterstattung und damit auch den Druck auf die Künstler reduzieren.

Nur mal so, zum in Ruhe darüber nachdenken.

Trevoristos
Trevoristos
2 Jahre zuvor
Reply to  Tom Badil

Logischerweise muss die EBU natürlich AUCH darauf achten, dass die Mitarbeiter, die für die EBU dort tätig werden bzw für den veranstaltenden Sender tätig werden natürlich ebenfalls angemessenes Verhalten an den Tag legen. Könnte mir das schon gut vorstellen, dass es wahnsinnig nerven kann wenn einem ständig wer mit ner Kamera hinterherläuft.
Big Brother ist das ja hoffentlich noch nicht. Garantiert kamerafreie Zonen sollte es geben.

abi
abi
2 Jahre zuvor
Reply to  Trevoristos

Hast du eine Hinweis, dass die Mitarbeiter das nicht getan haben? Ja, der Niederländische Sender behauptet etwas, aber dann sollen sie die EBU wegen Vertragsbruch anzeigen. Warum geschieht es nicht wenn sie sich angeblich es schwarz auf weiß haben, dass Joost nicht gefilmt werden darf.

ESCFAN12
ESCFAN12
2 Jahre zuvor

Finde es weiterhin so schwer zu beurteilen.

Ich glaube hier kollidieren zwei Welten.

Ein für viele sehr nahbarer Künstler, der durch den ESC eine Art Heldenreise erlebt und noch obendrein einen Song im Gepäck hat, der eine Ode an seine Eltern und an die Wünsche und Vielfalt Europas ist. Dazu kommt noch der hochemotionale Bezug zu seinen Eltern.

Im Kontrast aber erleben wir genau diese Person in einem Konflikt, welcher in eine angespannte Gesamtsituation gebettet ist, die im weitesten Sinne die oben genannten Werte hinten anstellt.

Das ist schwer zu begreifen.

Ich zum Beispiel vermisse ein Statement von Joost selbst, welcher nun natürlich durch seine Stille wahrscheinlich mehr Aufschwung bekommt als er vielleicht sogar als Sieger bekommen hätte. Ob es moralisch cool ist, I don’t know. Darf er nicht reden – ich weiß es nicht.

Ich habe das Gefühl, dass sich die Ungläubigkeit über die Disqualifikation an einem Sympathieträger festmacht und das es bei anderen Künstler*innen wahrscheinlich keine “ Free …“ – Bewegung gegeben hätte.

Was nicht bedeutet, dass er da grade nicht zu Unrecht verurteilt wurde. Ich hoffe inständig, dass es sich um falsche Anschuldigungen handelt und auch das man das ganze Bild (EBU, seelische Gesundheit etc.) anschaut und gesamtheitlich beurteilt. Und das man Maßstäbe ansetzt, welche fair für alle Seiten sind und sich nicht per se beurteilt.

So schwer ich es selbst finde, da ich das Lied mega gut fand, vertraue ich auch auf unsere europäischen Gesetzte und den Schutz aller Parteien und denke deswegen musste man handeln

Last edited 2 Jahre zuvor by ESCFAN12
ESCFAN12
ESCFAN12
2 Jahre zuvor
Reply to  ESCFAN12

*Fand es sogar doppelt doof, weil ich der Sprache mächtig bin und es deswegen einfach mega fancy war.

Melolontha
Melolontha
2 Jahre zuvor

Weiß ich mehr als das, was in den offiziellen Statements gesagt wird? – Nein
Habe ich daher etwas sinvolles hier zu sagen? – Nein
Sollte ich mit meinen Spekulationen noch mehr Desinformationen anfeuern? – Nein
Schreibe ich trotzdem ein Kommentar? – Natürlich

*Einen inneren Dialog, den es zu diesem Thema vermutlich viel zu oft gegeben hat. – Oder (was die ersten 3 Zeilen angeht) viel zu selten 😀

Konstantin voted Eden 💙
Konstantin voted Eden 💙
2 Jahre zuvor
Reply to  Melolontha

170 Kommentare zu einem Thema ohne jede Diskussionsgrundlage – ich fass‘ es auch nicht …

MinaD
MinaD
2 Jahre zuvor
Reply to  Melolontha

Und am Schluss regt man sich auf, weil man sich selber aufregt 😆

Rainer Knuth
Rainer Knuth
2 Jahre zuvor

Was mich an diesem Statement stört, ist das immer nur von Mitarbeitern der Produktion gesprochen wird und nie von „allen Teilnehmern“ an dem ESC, also auch sämtlichen Journalistin, sämtliche Delegationen und auch alle Fans vor Ort.

Meine damit, alle haben den „Schutz vor Gewalt“ verdient haben auch wenn diese nur angedeutet oder wörtlich gemacht wird.

Ob das was Joost Klein gemacht haben soll einen Ausschluss vom ESC rechtfertigt können wir alle ohne Kenntnis des genauen Geschehens nicht beurteilen und deswegen sollten wir uns alle zu diesem Thema ganz zurückhalten.

4porcelli - Bring Hersh home!
4porcelli - Bring Hersh home!
2 Jahre zuvor

Joost ist schon lange im Geschäft, ich kann mir kaum vorstellen, dass es ihn traumatisiert, wenn er fotografiert wird. Isaak zB hatte null Erfahrung und hat sich dann mit ich nehme an Coaching gefangen. Eden ist mit unfassbarem Stress super umgegangen.

MinaD
MinaD
2 Jahre zuvor

Ja mit Druck umzugehen kann man lernen. Und wenns einem zu viel wird, hat man ja auch eine Delegation um sich, deren Aufgabe es ja hauptsächlich ist ihren Künstler Bestmöglich durch den ESC Zirkus durch zu bringen.
Der Grossteil der Teilnehmer hat es ja auch ohne Skandal geschafft durch den Wettbewerb zu kommen. Die haben einfach ihren Job gemacht und sich klugerweise aus allem rausgehalten, wo man sich am besten auch raushält.
Die sich in den Vordergrund gerückt haben und oder unangenehm Aufgefallen sind, sind die, über die man derzeit am meisten liest. Klar Nemo hat gewonnen, aber da war jetzt auch nicht alles Sonnenschein.

4porcelli - Bring Hersh home!
4porcelli - Bring Hersh home!
2 Jahre zuvor
Reply to  MinaD

Und Stress ist auch keine Rechtfertigung für Mobbing.

MinaD
MinaD
2 Jahre zuvor

Jep. Nichts. Aber auch rein GAR NICHTS rechtfertigt Mobbing, Drohungen oder Gewalt. Durch Nichts zu entschuldigen.

Marko mSuF
Marko mSuF
2 Jahre zuvor

Kurz bevor und nach einem Auftritt ist Joost noch dabei umzuschalten. Während diese Minuten ist er in sich gekehrt. Eine Fotografin is da gerade die falsche Art von Ablenkung.

Trevoristos
Trevoristos
2 Jahre zuvor

ahso wie von mir erwartet hat Joost Nemo noch in den letzten beiden Tagen der Chartwoche überholt und landet in DE auf Rang 13 . Nemo knapp dahinter auf.14. (Tattoo war in der Woche nach dem ESC auf #7 notiert)
Baba Lasagna brachte es auf Rang 50.

Bei Spotify DE:
Europapa bei 2,7 Mio Plays (#9)
The Code bei 2,2 Mio Plays (#13)
Always On the Run 1,43 Mio Plays (#38)
Rim Tim Dagi Dim 1,23 Mio (#56)
Teresa & Maria 0,857 Mio (#87)
Mon Amour 0,75 Mio (#108)
Unforgettable 0,64 Mio (#153)
La Noia 0,61 Mio (#169)

Top 200: 216 Mio insgesamt (+22% gegenüber Vorjahr)

8 ESC 2024 Songs somit unter den Top 200, davon 4 nicht englischpsrachige.
Markanteil 4,8%.

Vergangenes Jahr:

Tattoo kam auf 1,93 Mio Plays (#12).
Cha Cha Cha 1,73 Mio Plays (#17)
Queen Of Kings 1,44 Mio (#23)
Unicorn 0,57 Mio (#137)
Blood & Glitter 0,54 Mio (#160)

Top 200 damals insgesamt 177 Mio

Hier gab es nur einen nicht-englischsprachigen Song.

Für die 8 meistgehörten ESC 2023 Beiträge kamen maximal 7,56 Mio Plays zusammen. Marktanteil 4,2%.

Der ESC Marktanteil hat sich demnach gegenüber dem Vorjahr um fast 15% verbessert. Aber allein mehr als die Hälfte davon stammte vom stark verbesserten deutschen Beitrag!

Die 7 besten ausländischen ESC Beiträge konnten ihren Marktanteil nur unwesentlich, d.h. um 5,3% steigern (von 3,95% auf 4,16% Anteil am Gesamtaufkommen der Top 200).
Ohne Europapa, gab es sogar einen deutlichen Marktanteilsrückgang. Man könnte aber Behauptung aufstellen, dass die Promowirkung der Nicht-Teilnahme in etwa so stark war, wie die einer Teilnahme gewesen wäre.

4porcelli - Bring Hersh home!
4porcelli - Bring Hersh home!
2 Jahre zuvor
Reply to  Trevoristos

Allez Slimane!

abi
abi
2 Jahre zuvor
Reply to  Trevoristos

„Teresa & Maria 0,857 Mio (#87)“

Verrückt, da hören die sich sogar aus Solidarität das Lied bei spotify an. Laut dem Forum hier kann das Lied ja niemanden gefallen haben…

cars10
cars10
2 Jahre zuvor
Reply to  Trevoristos

Da natürlich in der nächsten Woche traditionell die ESC-Lieder einen Absturz erleben werden, so ist es fast zu wünschen, daß Europapa diesem Trend widerstehen kann.
Platz 13 als bestplatziertes Lied, schon lustig.

Konstantin voted Eden 💙
Konstantin voted Eden 💙
2 Jahre zuvor
Reply to  Trevoristos

Wie von Dir erwartet?
Okay, ich glaub‘ Dir das einfach mal …

Trevoristos
Trevoristos
2 Jahre zuvor

jap kannste nachlesen. in irgendeinem Commentthread hier. 🙂

katzen1fan
Mitglied
katzen1fan
2 Jahre zuvor
Reply to  Trevoristos

Finde überaschend das Kroatien soweit abgeschlagen zu Nemo ist. Das war bei Loreen deutlich knapper. Ist glaub ich auch eine erklärung warum Nemo allgemein mehr als sieger akzeptiert wird wie Loreen damals. Kroatien hatte einfach nicht so einen gewaltigen vorsprung bei den Fans wie Cha Cha Cha seinerzeit.

Thomas M. (mit Punkt)
Thomas M. (mit Punkt)
2 Jahre zuvor
Reply to  katzen1fan

Für einen „weniger akzeptierten ESC-Sieger“ hat sich Loreen dann aber hervorragend in den Charts gehalten, sie war noch viele, viele Wochen in diversen europäischen Hitparaden ganz weit oben, in Portugal und in Frankreich stieg sie im Herbst noch in die Top 10 ein. In Brasilien kam eine Coverversion von „Tattoo“ auf die 1.

Timo1986
Timo1986
2 Jahre zuvor
Reply to  Trevoristos

Also für einen Song, den man nicht mal eben so nebenbei hört, sondern sich darauf einlassen muss – und ein solcher Song ist „The Code“ von Nemo definitiv – sind das sehr gute Streaming- und Chartplatzierungen.

Tobiz
Mitglied
Tobiz
2 Jahre zuvor

Das ist ja schön und gut, aber wie schieben wir das Israel in die Schuhe? /s

katzen1fan
Mitglied
katzen1fan
2 Jahre zuvor
Reply to  Tobiz

Da muss man sich nur etwas Mühe geben. Und wenn es Jüdische Echsenmenschen waren welche die EBU unterwandert haben und überhaupt die Kamera Frau eine Lüge der Welt finanz Elite ist und Bill Gates. Und überhaupt können wir sicher sagen das es nicht eine Nebenwirkung der Impfung war?

Wenn man sich einen schuldigen herauspicken will. Dann findet man schon Gründe. Sagt ja keiner das sie logisch sinn ergeben müssen.

Marko mSuF
Marko mSuF
2 Jahre zuvor
Reply to  Tobiz

Ich möchte zu den Teilnahme Israel anmerken, dass im Hintergrund zwei Sachen die Diskussionen und Meinungen erheblich gelenkt haben.

Erstens ist das die Online-Werbung von der Israëlische Regierung für ihre Position. Etwa 1 Monat vor Anfang des ESCs wurde diese umgestellt auf ‚Vote Israel‘. Jetzt ist die alte Botschaft da, ein Betteln für Unterstutzung ihre Position.

Dazu gibt es noch die Versuche aus St.Petersbrug mittels Fake-Accounts und AI solche Diskussionen hoch zu kochen und somit die Gesellschaft zu spalten oder unruhe zu stiften.
Denkt man ‚was? So etwas beim ESC?‘ Ja, leider. In den nächsten Wochen könnte es noch schlimmer werden, alles weil es Europaweit Wahlen gibt.

katzen1fan
Mitglied
katzen1fan
2 Jahre zuvor
Reply to  Marko mSuF

Nun fun fact. Auf twitter werden es schleichend mehr bots wie user. Habe da sehr erschreckende statistiken gesehen wie hoch der Anteil Prozentual schon ist.

4porcelli - Bring Hersh home!
4porcelli - Bring Hersh home!
2 Jahre zuvor

Es wäre vermutlich weniger Stress, wenn es Rim Tim Tagi WIN gewesen wäre.

MinaD
MinaD
2 Jahre zuvor

Glaub mir, auch das hätte in irgendeiner Weise zu Stress geführt. Wer sucht findet immer etwas zum rummeckern.

4porcelli - Bring Hersh home!
4porcelli - Bring Hersh home!
2 Jahre zuvor
Reply to  MinaD

Dieses Jahr ist leider aber wirklich besonders schlimm.

Chris
Chris
2 Jahre zuvor

Ich finde das super und vermisse so oft konsequentes Handeln. Es findet zu oft nicht statt und dadurch werden klare Regeln verwässert und jede/r macht was er/sie will. Wenn ein Gast eine/n Mitarbeitenden bedroht, fliegt er/ sie raus. Keine Frage. Mir ist es auch wirklich, das sich meine Mitarbeitenden sicher fühlen.

Jofan
Jofan
2 Jahre zuvor

So berechnend wie Joost Klein ist, würde es mich letztendlich nicht wundern, wenn er die Disqualifikation dankend im Kauf genommen hat, um seine Reichweite zu erhöhen, was ja auch gut geklappt hat. Nachdem er bockig war, dass seine Siegchancen durch die langweilige und gesanglich unterirdische Live-Darbietung verschwanden, ließ er sich als Märtyrer inszenieren und wird jetzt von seinen Jüngern als Unschuldslamm inszeniert. Der arme Joost! *Ironieoff*
Ich finde es echt traurig und lustig zu gleich, wie einige seiner Fans die langsam immer klarer werdende (Fakten-)Lage verkennen, da sie nicht zugeben wollen, sich in Joost getäuscht zu haben. Dabei sind die Argumente auch so leicht zu entkräften:

a) „Joost hat doch nur ein bedrohliche Geste gemacht und ist angeblich nicht handgreiflich geworden“. Was versteht man unter einer Null-Toleranz-Politik nicht?

b) „Joost hat unter dem immensen Druck gelitten. Er wollte nicht gefilmt werden“ Fragt doch mal Eden, wie sie sich gefühlt haben muss. Joost musste damit rechnen, konsequent im Rampenlicht zu stehen und die Bereiche, in denen von offizieller Seite gefilmt wurde, waren allen Delegationen und Acts im Vorhinein bekannt. Dass ausgerechnet für Joost eine Ausnahmeregelung gemacht werden sollte, verdeutlicht einmal mehr seine egozentrische Sichtweise, die der eines kleinen Einzelkindes ähnelt. „Keine andere Person hat so große Probleme wie ich und ich meckere jetzt so lange herum, bis man mir nachgibt.“ Zum Punkt: Er wollte nicht gefilmt werden. Ich lach mich tot. Joost, der sich seit Jahren in der Öffentlichkeit selbst inszeniert, möchte plötzlich keine mediale Aufmerksamkeit haben. Ich glaube, er war einfach nur panisch, weil er keine Kontrolle über die Bilder hatte und sich nicht selbst inszenieren konnte. Dann hätten seine Fans möglicherweise gemerkt, wie fake er ist und die Maske wäre gefallen. Für Influencer wie Joost Klein kann nichts schlimmer sein, als öffentlich als komplett konträr zum mühsam selbst aufgebautem Image dargestellt zu werden.

c) „Joost leidet doch so sehr unter dem Verlust seiner Eltern.“ Ja, das kann stimmen. Ich kann nicht in seine Gefühlswelt schauen und jeder geht anders mit persönlichen Schicksalen um. Aber wie erklärt man sich dann, dass Marina Satti einen Monat nach dem Tod ihres Vaters und Nutsa Buzaladze einen Monat nach dem Tod ihres Bruders jeweils eine mega professionelle Performance abgeliefert haben, ohne auch nur ein einziges Mal auf die Tränendrüse zu drücken. Berücksichtigt man auch den deutlich größeren zeitlichen Abstand zwischen Joosts Schicksalsschlag und dem Contest, dann hätte man ein bisschen Professionalität (gerade im Vergleich zu Marina und Nutsa) erwarten können.

Ich bin mittlerweile auch echt müde, immer und immer wieder über die Causa J.K. aus NL zu diskutieren, aber das musste ich eben loswerden. Leider bezweckt Joost damit nur sein Ziel, immer mehr Aufmerksamkeit zu erlangen.

Thomas M. (mit Punkt)
Thomas M. (mit Punkt)
2 Jahre zuvor
Reply to  Jofan

a) Eine bedrohliche Geste nach Provokation ist nicht in jedem Fall mit physischer Gewalt gleichzusetzen und muss daher nicht zwangsläufig unter eine Null-Toleranz-Politik fallen.

b) Warum finden hier so viele, dass es überhaupt kein Problem ist, ständig gefilmt zu werden, und dass man das gefälligst zu akzeptieren hat? Eine Infragestellung bzw. breite Diskussion über die EBU-Regeln diesbezüglich wäre doch gar nicht so unangebracht.

Zu Deinem Vergleich mit Eden Golan: Dass sie in Malmö unter furchtbarem Druck stand, ist keine Frage, und wie sie das alles ausgehalten hat, ist unglaublich und beeindruckend. Die meisten würden das nicht schaffen. Aber was hat das mit der Abneigung zu tun, in ganz bestimmten Situationen, in denen man absolut nicht gefilmt werden will (direkt vor und nach Auftritten wie bei Joost) gefilmt zu werden? Dass das schändliche Verhalten vor allem von „Fans“, von Israelhassern und auch teilweise von manch anderen Künstlern gegenüber Eden Golan nun benutzt wird, um Joost als Mimöschen darzustellen, finde ich ärgerlich.

Was das Verhalten von Joost gegenüber Eden Golan angeht: Ist denn außerhalb der Pressekonferenz negatives Verhalten von ihm bekannt? Die Zwischenrufe bei Eden Golan sind nicht zu entschuldigen, aber nachdem ich gelesen habe, dass die PK unmittelbar nach dem Vorfall mit der Kamerafrau stattfand, würde ich denken, dass das seltsame Verhüllen in der Fahne nicht unbedingt ein kalkulierter Akt gegen sie gewesen sein muss oder er bewusst Respektlosigkeit gegenüber allen anderen Künstlern zum Ausdruck bringen wollte, sondern dass das Ausdruck seiner Verzweiflung nach dem eben Geschehenen gewesen sein könnte, er wollte einfach sich (oder seinen emotionalen Aufruhr, den man bestimmt am Gesicht gut ablesen können hätte) vor der Welt verstecken

c) Wie bei b) JedeR reagiert nun mal individuell anders. Die überdurchschnittlichen mentalen Stärken der einen muss man nicht als Maßstab an alle anderen anlegen.

Last edited 2 Jahre zuvor by Thomas M. (mit Punkt)
4porcelli - Bring Hersh home!
4porcelli - Bring Hersh home!
2 Jahre zuvor

Na ja, in der Musikbranche zu sein und zu sagen, dass man nicht gefilmt werden will, ist finde ich so, wie wenn man in einem Bürojob sagt, es sei einem unangenehm, in Meetings zu gehen. Klar, meistens ätzend aber Teil des Jobs.

Thomas M. (mit Punkt)
Thomas M. (mit Punkt)
2 Jahre zuvor

Es geht ihm ja, wenn ich das richtig verstanden habe, um ganz bestimmte Situationen, in denen er nicht gefilmt werden will.

4porcelli - Bring Hersh home!
4porcelli - Bring Hersh home!
2 Jahre zuvor

Es wäre interessant zu wissen, ob das bei seinen Auftritten zuhause auch so ist. Also generell, ich kann mit ihm und seiner Musik nichts anfangen. Ich freu mich einfach, dass Marko und Slimane so gut bewertet wurden und dass Isaak und Kaleen uns so toll vertreten haben, unabhängig davon, was ich von den Songs halte.

MinaD
MinaD
2 Jahre zuvor

Also wenn die PK wirklich direkt nach dem Vorfall war, dann hab ich wahrlich noch mehr Fragezeichen zu seinem Verhalten. Wenn das alles so traumatisch für ihn war, hätte er sich bei der PK nicht wie ein trotziges Kleinkind verhalten und gegen Eden aufmucken sollen.
Hätte er sich nur hinter der Fahne versteckt ohne weiter aufzufallen, hätte man das vielleicht auf den Vorfall zurückführen können. Aber selbst das zeigt kein professionelles Verhalten. Gerade wenn vorher was passiert ist – ob schuldig oder unschuldig wissen wir nicht – Aber dann wäre es doch sinnvoll bei der PK nicht unangenehm aufzufallen, aber stattdessen giesst er noch mehr Öl ins Feuer… noch mehr Aufmerksamkeit.

Ich kann mir zudem auch nicht vorstellen, dass es für Joost eine Ausnahme gab, nach dem Auftritt nicht gefilmt zu werden. Wenn ich das richtig mitbekommen hab, gings ja um das Filmen nach verlassen der Bühne. Das war doch schon seit ich denken kann so, dass man diese Bilder der Künstler mit eingefangen hat, wie sie die Bühne verlassen. Und von was reden wir da? 15-20 Sekunden? In denen man vom Auftritt eh noch völlig aufgedreht ist.

Thomas M. (mit Punkt)
Thomas M. (mit Punkt)
2 Jahre zuvor
Reply to  MinaD

Unbestreitbar hat er sich wie ein trotziges Kleinkind verhalten. Aber in einem emotionalen Ausnahmezustand hat man sich in der Regel nicht im Griff, macht bisweilen seltsame, gar unprofessionelle Dinge und handelt nicht sinnvoll. Mit all dem will ich sein Handeln keineswegs gutheißen, mir geht es nur darum, dass hinter seinem Verhüllen mit der Fahne womöglich etwas weniger Aggressivität steckt als allgemein vermutet.

Jofan
Jofan
2 Jahre zuvor

Zu a) Ja, eine bedrohliche Geste muss nicht automatisch mit physischer Gewalt einhergehen. Wenn die EBU aber anscheinend großen Wert auf eine sichere Arbeitsatmosphäre legt, in der sich jede(r) Mitarbeiter*in wohlfühlt, dann hat das trotzdem etwas mit Null-Toleranz-Politik zu tun.

Zu b) Erstens sind es gar nicht so viele, es gibt in diesem Thread auch einige, die deine Position ebenfalls vertreten. Zweitens finde ich es einfach lächerlich und naiv, an der größten Live-Musik-TV-Show Europas teilzunhemen und sich dann zu beschweren, dass man in der Arena gefilmt wird. Und nochmal: Jedem Act war im Vorhinein klar, wann und wo gefilmt wurde. Wenn dies Joost nicht gepasst hatte, dann hätte er sich da schon zurückziehen sollen, alles andere ist inkonsequent. Anscheinend war Joost einfach komplett desillusioniert, was die Regeln des Wettbewerbs angeht.

Zu deinen nächsten zwei Absätzen: Das ist alles nur Interpretationssache von dir, das habe ich so nie behauptet! Mein Satz: „Fragt doch mal Eden, wie sie sich gefühlt haben muss.“ bezog sich nur darauf, dass alle, insbesondere Eden, diesem Druck ausgesetzt waren, nicht nur Joost. Diverse hier geteilte Artikel aus der Niederlande und das Statement von AVROTOS vermitteln da halt den Eindruck, einzig Joost hätte unter einer unmenschlichen Einschränkung seiner „Privatsphäre“ gelitten. Ich habe mich weder auf die PK bezogen (zu der ich auch einiges sagen könnte; Spoiler: Die von der beschriebene Variante halte ich für unglaubwürdig und nur zu seiner Verteidigung erstellt), noch habe ich „das schändliche Verhalten […] gegenüber Eden Golan benutzt […], um Joost als Mimöschen darzustellen.“ Auf diese Respekt vermissende Aktionen habe ich mich nicht bezogen.

Zu c) Danke, dass du nochmal genau das schreibst, was ich auch schon schrieb. 😃 Ich denke ja auch, dass jeder individuell mit Schicksalsschlägen umgeht. Diese aber für eine drei Minuten lang professionelle Performance ausblenden zu können, hat Joost eben im Gegensatz zu Marina und Nutsa nicht geschafft, obwohl die genannten Sängerinnen mit viel frischerer Trauer zu kämpfen haben dürften.

Marko mSuF
Marko mSuF
2 Jahre zuvor
Reply to  Jofan

Ich greife nur die wichtigste Sachen auf:

Was versteht man unter einer Null-Toleranz-Politik nicht?
Dass Null-Toleranz nur funktioniert wenn es zweiseitig ist. Diese Frau – und das kehren EBU und SVT gerne unter den Teppich – hat weitergemacht, trotz eine wiederholte bitte aufzuhören. Das ist ebenfalls respektloses Verhalten.

Er wollte nicht gefilmt werden
Ergänzung und Einschränkung: nicht unmittelbar bevor und nach seinen Auftritt.
Der Grund ist der Gleiche wie bei S10. Um sein Song, vor allem das Ende, richtig zu bringen, muss er sich in eine andere emotionale Lage versetzen.

Joost leidet doch so sehr unter dem Verlust seiner Eltern
Dein Vergleich schlagt fehl. Die Songs von Marina Satti und Nutsa Buzaladze sind nicht so persönlich und emotional geladen wie Europapa für Joost ist.
Joost hat seinen Eltern verloren etwa am Anfang der Pubertät. Gerade in diesem Alter sind solche Schicksalsschläge einprägend. Auch wenn er 80 Jahre alt wird, wird er sich genau an den Todestage seiner Eltern erinnern.

Jofan
Jofan
2 Jahre zuvor
Reply to  Marko mSuF

Europapa ist 2:30 Minuten lang ein Partysong, bevor für 20 Sekunden auf die Tränendrüse gedrückt werden muss. Ich bezweifle, dass er sich, „um das Ende richtig zu bringen […] in eine andere emotionale Lage versetzen [muss)“, wenn er davor doch die ganze Zeit fröhlich herumhampelt und -zappelt. Das sind allerhöchstens gespielte Emotionen.

Marko mSuF
Marko mSuF
2 Jahre zuvor
Reply to  Jofan

Beispiel. Corona hat uns Anfang 2020 erwischt. Immer wenn diese Wochen in einem Gespräch vorbeikommen, versagt meine Stimme und kommen alle Emotionen wieder hoch. Das wird erst in einigen Jahren besser, aber es passiert und ich kann es nicht kontrolieren.

Das Ende von Europapa kann bei Joost eine ähnliche Reaktion auslösen, wenn er sich nicht im Griff hat. Die Emotionen sind real.

Übrigens: Weder Song noch Künstler gefallen uns und das wird sich nicht ändern.

Jofan
Jofan
2 Jahre zuvor
Reply to  Marko mSuF

Die Emotionen sind real.“
Der war gut. 😂 Real ist auf der ESC-Bühne schon mal gar nichts, da ist alles bis in den kleinsten Zehennagel durchchoreografiert. Guck dir doch mal den Clip der 2. Probe von J.K. an, dann weißt du, was ich meine.

Marko mSuF
Marko mSuF
2 Jahre zuvor
Reply to  Jofan

Deine Reaktionen wirken auf mich alsob deine Meinung bereits in Beton gegossen ist und du nur Bestätigung suchst.
Ich warte eher ab, da es noch zu viele offene Fragen gibt.

Jofan
Jofan
2 Jahre zuvor
Reply to  Marko mSuF

Wenn du damit meine Meinung zur „Schuldfrage“ meinst, dann hast du Recht. Es sprechen so viele Indizien mittlerweile für die Schuld von J.K. und ansonsten hätte die EBU ihn auch nicht disqualifiziert. Selbst wenn er freigesprochen werden sollte, ist er bei mir menschlich unten durch.

Und nein, mir geht es nicht darum „Bestätigung zu suchen“, sondern die angebliche Argumente, die ihn aus der Schuld reden sollen, zu entkräften, da ich diese alle ziemlich schwach finde.

Marko mSuF
Marko mSuF
2 Jahre zuvor
Reply to  Jofan

Indizen sind keine Beweise.

Diese Frau hatte ihr Handy dabei. Wenn sie wirklich eine Fotografin ist, warum hatte sie keine professionale Kamera dabei? Fans benutzen Handys, Mitarbeiter nicht.

Die EBU hat mehrere Statements veröffentlicht und nicht der Inhalt, sondern der Ton stimmt nicht. Jedes neues Statement ist defensiver als bevor. Wenn die EBU wirklich Recht hat mit ihrer Version, braucht sie sich nicht zu verteidigen.

In meiner Arbeit landen solche und schlimmere Konflikte innerhalb einer Organisation auf meinem Tisch und eins habe ich gelernt: es gibt immer versteckte Motive und Ziele. In diesem Fall wäre ich nicht einmal erstaunt, wenn besagte Fotografin ein Überfan ist, die zufälligerweise ihre Chance genutzt hat.

Andi
Andi
2 Jahre zuvor
Reply to  Marko mSuF

Es wird hier über etwas diskutiert wo niemand von uns dabei war. Wir haben über den Vorfall keine Infos. Deshalb warten wir einfach ab ob das Verfahren aufgenommen oder eingestellt wird. Was wir aber kennen ist die Pressekonferenz und leider war hier Joost Klein sehr unangenehm aufgefallen.

Last edited 2 Jahre zuvor by Andi
funtasticc
Mitglied
funtasticc
2 Jahre zuvor

Ich hab’s: Angela Merkel ist schuld an dem ganzen Drama!
Das ist für viele Deutsche doch immer die einfachste Erklärung für alles, was dumm läuft, egal, ob es nun innerdeutsche oder internationale Angelegenheiten betrifft.
Ich mach es mir jetzt mal einfach und behaupte das auch.

Quatsch. Aber leider genau so ein Quatsch, was viele hier schreiben.
Da werden viele verschiedene Sachen in einen Topf geworfen, mit ein paar Gerüchten, Mutmaßungen und eigenem Geschmack gewürzt und dann soll dieser Matsch objektiv, produktiv und wahrheitsgemäß sein und allen auch noch schmecken.

Mir schmeckt es nicht und daher nein, diese Suppe ess ich nicht.
Der diesjährige ESC inklusive deutscher VE war für mich der schlimmste, den ich je erlebt habe… und ich habe schon viele erlebt.
Er wurde von Hass, Hetze und Gewalt geprägt, egal von welcher Seite.

Das war nicht mein ESC. Das ist weder Spaß an der Musik noch völkerverbindend.
Das ist nur Spaß an Menschen, Tieren, Sensationen… von seiten der Fans, Künstler und der Medien (ob nun offizielle oder „sogenannte“, ist egal).

Ich hab in meinem persönlichen Umkreis diese Jahr so viel wie noch nie Werbung für den ESC gemacht, habe drei Wochen lang im Status auf Whatsapp täglich alle Beiträge mit den Reactions von esc-kompakt.de vorgestellt, um allen meinen Kontakten zu zeigen, was mir der ESC bedeutet… und am Ende habe ich mich dafür geschämt. Nicht, weil die Beiträge oder die Reactions schlecht waren (die waren ja sogar richtig gut!), aber wie soll ich diesen ganzen negativen Hype erklären, weil dadurch ja deren Interesse an der Veranstaltung geweckt wurde?
Das ist mein Problem, denn ich kann es nicht erklären. Und will es auch gar nicht, weil ich es nicht kann. Und werde trotzdem drauf angesprochen, wenn ich das sage.

Dies war nicht mein ESC. Sollte sich das immer so weiterentwickeln, bin ich fertig mit dem Thema, das muss ich mir nicht jedes Jahr antun. Sorry, da bin ich einfach gestrickt… weil diese Suppe ess ich nicht.

4porcelli - Bring Hersh home!
4porcelli - Bring Hersh home!
2 Jahre zuvor
Reply to  funtasticc

Nein, nein, Scholz ist schuld. Lebt der eigentlich noch? Soweit ich erkennen kann besteht die Regierung aus Pistorius, BB und Lindner.
Ich fand diesen ESC auch schwierig, wird aber besser sobald die Situation entschärft ist. Ich kann mir auch vorstellen, dass die Juries im Semi zurückkommen, Schweden muss ja durchs Semi und in der Televote kommen sie meist nicht so doll an.

funtasticc
Mitglied
funtasticc
2 Jahre zuvor

Scholz wird von den Reptiloiden gefangengehalten und gebrainwashed. 😉

Schlippschlapp
Schlippschlapp
2 Jahre zuvor

Der werte Olaf (ich darf ihn duzen) war heute im Saarland vor Ort und hat sich dort über die Lage beim Hochwasser informiert. Das kann man ihm beim besten Willen nicht vorwerfen…

Beim Thema Juries bin ich ganz bei Dir. Allerdings hätte es in den Semis wohl keine großen Änderungen gegeben, was die Qualifikanten angeht. Sogar Portugal und Lettland haben es bekanntlich geschafft.

christliches
christliches
2 Jahre zuvor
Reply to  funtasticc

Ich bin auch kurz vorm Absprung.

Das alles ist immer mehr wie eine Trueman Show

christliches
christliches
2 Jahre zuvor
Reply to  christliches

*Truman

Martin
Martin
2 Jahre zuvor

Lächerlich diese „Droh-Story“! Wenn es nur solche Probleme gäbe, würden wir im Himmel leben.

Frank Dethloff
Frank Dethloff
2 Jahre zuvor

Ich finde es richtig so, niemand hat das Recht einem anderen Menschen zu bedrohen und zu beleidigen. Ich gehe mit der Entscheidung der EBU. Es darf niemand erst Recht keine öffentliche Person sich gegen über Frauen so respektlos verhalten. Das hätte auch jeder andere Beitrag anderer Nationen sein können aber ausgerechnet Mitfavorit Niederlande das hätte ich nie für möglich gehalten.