Deutsche Charts nach dem ESC 2024: Joost Klein mit höchstem Neueinstieg; auch Nemo, ISAAK und Baby Lasagna platziert

Bild: Corinne Cumming / EBU

Insgesamt vier Beiträge des Eurovision Song Contest 2024 können sich in den offiziellen deutschen Single-Charts platzieren, die heute neu veröffentlicht wurden. Dabei konnten im Vergleich zu den am Mittwoch veröffentlichten Midweek-Charts fast alle sogar noch Boden gut machen.

Im Vergleich zum Jahr 2023 kann sich damit ein ESC-Beitrag mehr in den deutschen Single Top 100 platzieren. Und diese steigende ESC-Begeisterung ist nicht Deutschland-exklusiv: Vor allem für den disqualifizierten Niederländer Joost Klein (Aufmacherfoto) läuft es in vielen Charts europaweit sehr gut.

Aber schauen wir zunächst auf die neuen deutschen Single-Charts: Hier ist „Europapa“ von Joost Klein der höchste Neueinsteiger auf Platz 13. Damit macht der Niederländer im Vergleich zu dem Midweek Charts sogar noch einmal 17 (!) Plätze gut.

Direkt dahinter folgt schon auf Platz 14 der Schweizer Siegersong „The Code“ von Nemo. Zum Vergleich: „Tattoo“ von Loreen ist im vergangenen Jahr auf Platz 7 in die deutschen Charts eingestiegen. Aber auch Nemo befindet sich eher auf dem aufsteigenden Ast und macht im Vergleich zu der Midweek-Position vom Mittwoch acht Ränge gut.

Nemos Platz 22 aus den Midweek-Charts übernimmt der deutsche ESC-Vertreter ISAAK mit seinem Beitrag „Always On The Run“. Er verliert damit im Vergleich zu Mittwoch zwar einen Platz, schafft aber trotzdem eine tolle erste Platzierung in den deutschen Singlecharts, nachdem das nach der Vorentscheidung „Das deutsche Finale 2024“ nicht geklappt hatte.

Last but not least hat es auch der ESC-Zweitplatzierte Baby Lasagna mit seinem „Rim Tim Tagi Dim“ in die deutschen Single-Charts geschafft. Er steigt auf Platz 50 ein – 13 Ränge besser als seine Position 63 aus dem Midweek-Charts. Baby Lasagna hat ja bekanntlich bereits als Songwriter Erfahrung mit guten Chartplatzierungen in Deutschland.

Doch damit noch nicht genug. Auch in den Single Trending Charts, also sozusagen den für neue Musik reservierten Plätzen 101 bis 120 der deutschen Charts, tummeln sich einige ESC-Beiträge:

  • Platz 3: Slimane – Mon amour (Frankreich)
  • Platz 5: Marcus & Martinus – Unforgettable (Schweden)
  • Platz 10: Angelina Mango – La noia (Italien)

Doch zurück zu Joost Klein. Der Niederländer kann sich mit seinem „Europapa“ in dieser Woche in vielen Charts am höchsten platzieren – und das, obwohl er im großen ESC-Finale am Samstag überhaupt nicht zu sehen und hören war. Hier einige Beispiele seiner weiteren Chartpositionen:

  • Litauen: Platz 1
  • Niederlande: Platz 1
  • Schweden: Platz 4
  • Norwegen: Platz 17
  • Irland: Platz 22
  • Vereinigtes Königreich: Platz 37

Auch Nemo und Baby Lasagna können sich in allen diesen Charts platzieren; „The Code“ in Irland (Platz 17) und dem Vereinigten Königreich (Platz 18) sogar höher als „Europapa“. In den globalen Spotify Top 200 der vergangenen sieben Tage liegt Joost mit Platz 31 deutlich an der Spitze, gefolgt von Nemo auf der 44, Baby Lasagna auf der 123 und Slimane auf Position 155. „Europapa“ hat darüber hinaus gerade „La noia“ als meistgestreamten ESC-Beitrag der Saison 2024 auf Spotify abgelöst.

Was glaubt Ihr, wie werden sich die Chartplatzierungen der ESC-Beiträge in Deutschland entwickeln. Und wird „Europapa“ oder „The Code“ international langfristig größeren kommerziellen Erfolg haben? Schreibt uns Eure Meinung gerne in die Kommentare.



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Thomas M. (mit Punkt)
Thomas M. (mit Punkt)
1 Jahr zuvor

UK-Charts:
18 (49) Nemo (bereits oben genannt)
36 (70) Baby Lasagna
37 (81) Joost (bereits oben genannt)
48 (34) Olly Alexander
67 (-) Bambie Thug
100(-) Alyona Alyona/Jerry Heil

In Klammern die Position in den britischen Midweek Top 100. Bemerkenswert, dass bis auf Olly Alexander alle Titel in der zweiten Hälfte noch kräftig geklettert sind. Auch in der deutschen Hitparade lief es in der zweiten Wochenhälfte für die ESC-Titel besser als in der ersten.

Last edited 1 Jahr zuvor by Thomas M. (mit Punkt)
Trevoristos
Trevoristos
1 Jahr zuvor

schlechtere Midweek liegt natürlich vor allem daran, dass in der Midweek die für die Nachfrage kaum relevanten Pre-ESC Finale Tage Freitag und Samstag deutlicher ins Gewicht fallen, als in der Gesamtwoche. Schlechtere Midweek Platzierungen als Wochenplatzierungen sind für ESC Finalsongs daher meist eine übliche Sache.

Last edited 1 Jahr zuvor by Trevoristos
Thomas O.
Thomas O.
1 Jahr zuvor

Europapa, Europapa 😍😍😍

Ich gönn es dem Friesenjung, auch wenn er in Malmö wohl Mist gebaut hat

Thomas O.
Thomas O.
1 Jahr zuvor
Reply to  Thomas O.

Und aktuell die daily charts Spotify Österreich Platz 4 und Deutschland Platz 6
Schweden Platz 4, Estland Platz 1, Spanien 46 (best ESC Song), usw….

Und das ohne im Finale dabei zu sein

Last edited 1 Jahr zuvor by Thomas O.
4porcelli - Bring Hersh home!
4porcelli - Bring Hersh home!
1 Jahr zuvor
Reply to  Thomas O.

We will rave ist Platz 4?

Thomas O.
Thomas O.
1 Jahr zuvor

Da musste noch ne 0 dranhängen 😉

KarinM voted for Eden
KarinM voted for Eden
1 Jahr zuvor
Reply to  Thomas O.

Hm? Waren doch alle im Finale?
.
Im freaking out oder fehlt bei Estland auch hinten ne Null?
.
Mein Tipp, macht auf dem estnischen Song eure Morgengymnastik, ein unglaublicher Spasssssss, heioa, heiheioa …

Thomas M. (mit Punkt)
Thomas M. (mit Punkt)
1 Jahr zuvor

Ich glaube, er meint die Position von „Europapa“ in den Spotify-Charts dieser Länder.

Marko mSuF
Marko mSuF
1 Jahr zuvor

Und wird „Europapa“ oder „The Code“ international langfristig größeren kommerziellen Erfolg haben?

Rim Tim Dagi Dim sehen wir als Sommerhit 2024 in ganz Europa.
Europapa ist nur in bestimmte Teilen Europa oder unter bestimmte Gruppen beliebt.
The Code muss man öfter hören bevor es hängen bleibt, daher etwas weniger erfolgreich als die anderen Titel.

Ironie:
Das Refrän von The Code enthalt die Zeile ‚I went to hell and back‘.
Wen hat er in Hölle getroffen und mitgenommen? Eine Hexe.
Für wen was es der Hölle da in Malmö? Zumindest für 13 oder 16 Teilnehmer, wegen die vielen Meldungen.
Wie wird Malmö 2024 in der Geschichte eingehen? Eine Ausgabe aus der Hölle? Vielleicht. Werden wir sehen wenn Schweden irgendwann gewinnt und eine Retroperspektivisches ESC bringt.
Irgendwie ironisch, dass gerade ein Lied mit so einer Zeile gewonnen hat.

4porcelli - Bring Hersh home!
4porcelli - Bring Hersh home!
1 Jahr zuvor
Reply to  Marko mSuF

Ich seh‘s auch so, dass Dein Namensvetter den Sommerhit haben wird, zumal ja viele Leute in Kroatien Urlaub machen. Hör ich neben Mon amour am meisten.

Thomas O.
Thomas O.
1 Jahr zuvor
Reply to  Marko mSuF

Sorry Marko, das ist Wunschdenken
Joost gewinnt gerade das Duell gegen Marko in allen Ländern auf Spotify in UK, DE, ESP, IT

Und das ohne im Finale gewesen zu sein

Last edited 1 Jahr zuvor by Thomas O.
4porcelli - Bring Hersh home!
4porcelli - Bring Hersh home!
1 Jahr zuvor
Reply to  Thomas O.

Das Rave-Fieber wird bald ausbrechen.

Marko mSuF
Marko mSuF
1 Jahr zuvor
Reply to  Thomas O.

Das ist doch okay so? Wunschdenken oder nicht – wir haben auf die Diskussions-Anregungsfrage reagiert mit unsere Kristallkügel. Erst am Ende des Jahres kan man mit Zahlen belegen welches Lied richtig angekommen ist.

Trevoristos
Trevoristos
1 Jahr zuvor
Reply to  Marko mSuF

schwer abzusehen, dass aus den Startwerten, die man so sieht sich etwas Großes entwickeln kann. Die Konkurrenz in jedem Land ist extrem hart vor allem durch Rap/HipHop. SNAP zb startete damals erstmal unterirdisch schwach. Nemo hat natürlich den Marktbereich den zb auch so Darsteller wie Twenty4Tim abdecken. Nur Nemos Portofolio ist etwas dünne. Könnte mir vorstellen, dass es Nemo in DE vllt nur auf 2 bis 3 Chartwochen bringt. 4 bis 7 Plätze verliert Nemo am Tag.

Baby Lasagna? Der Song müsste halt bei den Leuten ankommen, die solche Musik gut finden. Glaube nicht, dass bei dem Song Rapfans die erste Adresse sind. Sommerhit wird das glaub ich keiner.

Europapa ist bereits ein ausgewachsener internationaler Top Hit mit 72 Mio Spoti Plays (und nichtmal englischsprachig), der natürlich als Kernzielgruppe die grösste Gruppe, nämlich Rapfans hat. Glaube aber nicht, dass Joost in den 1 Jahres Bereich von Tattoo gelangen kann.

The Code wird sicherlich über 100 Mio Spotiyplays in einem Jahr aufweisen. Erweist sich derzeit aber als ‚Chartschwindsucht habend‘. In Deutschland läuft es für Nemo im Ausland noch am Besten, was ja eh wohl Ziel des Ganzen war, sonst hätte Nemo ja keine deutsche Plattenfirma unter Vertrag #28 bzw #24 (ohne 4 der 5 neuen Eilish Tracks)…UK #51 minus 11 (mit den neuen Billie Eilish Tracks minus 20). The Code wird heute in Frankreich die Top 200 verlassen haben, in Spanien Top 100 heute verlassen in Italien bereits am 17.05. aus den Top 100 gefallen. Nimmt in den großen Ländern keinen überzeugenden Verlauf. Glaube das wird nix werden mit Charthit. Mal schauen ob Nemo mehr Charttplatzierungen hinbekommt, als Cha Cha Cha.. Das ist noch nicht raus.

Rim Tim Dagi Dim sehe ich persönlich im Ausland nicht als dauerhaft chartfähig. An die 100 Mio könnten es aber trotzdem werden.

Chartplatzierungen sind eh schwierig, hindert aber nicht daran auf 100Mio+ Plays zu kommen. Cha Cha Cha zb hat im Ausland gar nicht viele tatsächliche Chartplatzierungen erreicht. Z.B. in DE und AT je 2, in CH 3,im UK 4 mal in den Wochencharts.

Würde behaupten wollen ‚Liar‘ von Silia Kapsis hat noch hebbares Potential. Könnte in jedem Formatradio problemlos laufen. Haken ist, sie ist bei keinem Major Musikkonzern..in Deutschland wirds dann schwer bis unmöglich im Radio zu landen.

Last edited 1 Jahr zuvor by Trevoristos
Franny
Franny
1 Jahr zuvor
Reply to  Trevoristos

Denkst du wirklich, Joosts Kernzielgruppe sind Rapfans? Ich kann nur aus meiner Erfahrung und meinem Umfeld sprechen. Und da zieht Joost mit „Europapa“ vor allem bei den ehemaligen Ravern der GenX, die in den 90ern die Loveparade und Eurodance feierten. Aber wie gesagt, das ist nur mein Eindruck.

Thomas M. (mit Punkt)
Thomas M. (mit Punkt)
1 Jahr zuvor
Reply to  Franny

Das würde ich auch so sehen (als ein großer Eurodance-Fan).

Onkel Lou
Onkel Lou
1 Jahr zuvor
Reply to  Trevoristos

Die Musik von Joost hat nichts mit Rap zu tun. Eher etwas mit Eurodance oder Rave. Twenty4tim ist in meine Augen kein Musiker.

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
1 Jahr zuvor

Jetzt haben wir 3 Artikel mit Joost als Aufmacherbild in Folge. Ich bin mir nicht sicher, dass man ihm so viel Aufmerksamkeit schenken sollte …

Goynen 1967
Mitglied
Goynen 1967
1 Jahr zuvor

Genau so sehe ich das auch. Reicht nicht ein Stück 🧀 abzubilden. 🫣T‘schuldigung für diesen unverschämten Scherz…

Andi
Andi
1 Jahr zuvor

Esc- Kompakt weiß was User interessiert. Und vor allem je mehr Klicks und Kommentare desto besser für diesen Blog 😉

Biobanänli
Biobanänli
1 Jahr zuvor
Reply to  Andi

Bisher habe ich Benny so eingeschätzt, dass er den Blog aus Interesse macht und froh ist, wenn dieser seine Kosten trägt. Wäre traurig, wenn er wirklich rein monitär denken würde.Andererseits kann ich verstehen, dass nach den intensiven zwei Wochen erst mal nur wenige eigene Beiträge kommen, auch wenn hier vermutlich großer allgemeiner Diskussionsbedarf über den ESC 2024 besteht.

Biobanänli
Biobanänli
1 Jahr zuvor

Ja Benny, wo sind die Kommentare der Blogger über den ESC 2024? Das ist eigentlich eure Hauptaufgabe. Joost war ein Thema, aber nicht das einzige.
Und nebenbei, einen Blog zu lesen, in dem es immer nur Negatives zu lesen gibt, Verhalten zu Israel und Disqualifikation NL, macht weniger Spaß als über den Gewinner und andere positive Überraschungen 2024.

Andi
Andi
1 Jahr zuvor
Reply to  Biobanänli

Die gab es doch zuhauf. Der Chartserfolg einiger Beiträge. Die Presseschau. Woher kamen die Punkte für Isaak. Wohin geht die Reise in der Schweiz. Usw.

Last edited 1 Jahr zuvor by Andi
Biobanänli
Biobanänli
1 Jahr zuvor
Reply to  Andi

Ja alles neutrale Punkte aber keine persönlichen.

Thomas M. (mit Punkt)
Thomas M. (mit Punkt)
1 Jahr zuvor
Reply to  Biobanänli

Das hier ist kein Artikel über Joost, sondern einer über Chartserfolge ALLER ESC-Titel. Was ist daran negativ? Dass „Europapa“ dabei so erfolgreich ist, sehe ich auch positiv, den Titel ist nun mal einfach genial.

Die Rückblenden zu Malmö kommen bestimmt noch. Die Blogger hatten jetzt mehrere Wochen lang Dauerstress, da muss es nicht in derselben Artikelfrequenz genauso weitergehen.

Nils
Nils
1 Jahr zuvor
Reply to  Biobanänli

Kommt doch alles noch. Immer mit der Ruhe. Irgendwie müssen wir die Saure-Gurken-Zeit ja auch rumkriegen.

Wobei ich dieses Jahr doch vor allem erleichtert bin, dass der ESC vorbei ist. Jetzt freue ich mich auf einen ausgiebigen SCC ohne jede Kontroverse.

Thomas M. (mit Punkt)
Thomas M. (mit Punkt)
1 Jahr zuvor
Reply to  Nils

Ich freue mich schon riesig auf den SCC, aber hoffentlich kommt er nicht allzu schnell, ich brauche noch ein wenig Zeit für meine Top10-Liste!

Nils
Nils
1 Jahr zuvor

Ja, dieses Jahr wird das echt schwer. Ich könnte allein mit San Marino eine Top-Ten-Liste füllen, für die man sich nicht schämen bräuchte. 😀

KarinM voted for Eden
KarinM voted for Eden
1 Jahr zuvor
Reply to  Biobanänli

Würd jetzt auch gerne in wirklich schöne Nachbetrachtungen einsteigen🙂
und auch zu brennenden Fragen kommen wie – wo war eigentlich Mans und wieso wurde Abba so wenig zelebriert, Fragen über Fragen …
.
Erstaunlich – der Musikexpress hat auf seiner Seite einen grossen Artikel über den ESC, normalerweise verachtet und ignoriert von der Redaktion🙂

Franny
Franny
1 Jahr zuvor

Seit Måneskin findet der ESC tatsächlich mehr Beachtung bei Musikmagazinen, die vorwiegend auf Rock ausgelegt sind. Sogar MoreCore.de verfolgt die ESC-Künstler des Genres und ein wenig darüber hinaus. 🙂

Spaceman04
Spaceman04
1 Jahr zuvor
Reply to  Biobanänli

Mir macht es keinen Spaß über den Gewinner zu sprechen, und so geht es bestimmt einigen hier.

In vinci
In vinci
1 Jahr zuvor

Ich würde sogar sagen, es ist ne Bankrotterklärung

Rainer Knuth
Rainer Knuth
1 Jahr zuvor

Klar wird Europapa der größere Erfolg werden als the Code. Liegt aber eher daran daß er für viele eher „verträglich“ ist als nemos Song.

Der „Skandal“ um Joost Klein tut sein übriges dazu beitragen.

wüster Volker
Mitglied
wüster Volker
1 Jahr zuvor
Reply to  Rainer Knuth

Ja, und da denke ich jetzt irgendwie, dass durch den Vorfall und die Disqualifikation ein Herr aus den Niederlanden in den Medien und auf Social Media wesentlich präsenter ist als mit einer guten Platzierung oder gar einem Sieg am Samstag.

Zufall oder Marketingchose? Honi soit qui mal y pense…

Ich unterstelle damit nichts, ich artikuliere nur Möglichkeiten.

Timo1986
Timo1986
1 Jahr zuvor

Ich freue mich unglaublich für Nemo und ISAAK. Sie haben sich ihre Chartplatzierungen mehr als verdient. 😀

sun42
sun42
1 Jahr zuvor

Freut mich für Isaak

Last edited 1 Jahr zuvor by sun42
Onkel Lou
Onkel Lou
1 Jahr zuvor

Ich sehe die ganzen Chartplatzierungen nicht so euphorisch wie so manch Anderer in den Kommentaren. Joost wird sich noch etwas halten. Nemo und Isaak werden sich bald wieder aus den Charts verabschieden müssen. The Code ist zu speziell und Always on the run zu banal, trotz guter Stimme. Die Streamingzahlen sind jetzt schon rückläufig. Ich sehe keinen potentiellen Nachfolger von Loreen, Maneskin oder Duncan Laurence, die dich monatelang in den internationalen Charts tummelten bzw. eine Rosa Linn die den eigentlichen Coup landete.

Spaceman04
Spaceman04
1 Jahr zuvor
Reply to  Onkel Lou

Sehe ich auch nicht. Hab auch dieses Jahr viel weniger Lust mir Songs noch anzuhören, außer Angelina’s La Noia und zT. Slimane (bei ihm aber seine anderen Lieder)
Möchte Ukraines Lied aber das ist auch wegen dem Staging. Eden’s Lied macht mich zeitweise sehr traurig, deswegen höre ich es eher weniger. Tali’s Fighter mag ich ganz gern ist aber natürlich eher leichte Kost. Ansonsten kann ich mit dem Rest dieses Jahr nicht so viel anfangen, wie manche Vorjahre.

Franny
Franny
1 Jahr zuvor
Reply to  Onkel Lou

Dito. Måneskin haben bei mir eh einen Sonderstatus. Laufen täglich auf „meinem“ Radiosender und bald sind sie als Headliner bei RaR und RiP. Haben sich also komplett in meinen musikalischen Alltag integriert. 😉

Andi
Andi
1 Jahr zuvor

Ein erstes Fazit zu den Shows von mir lautet: Semi 2 fand ich sehr unterhaltsam! Dieser Pausenact „Sing mit“ war klasse und brachte Stimmung in die Bude. Dagegen haben mir die Pausenacts im Finale (das mit ABBA hätte man sich sparen können) nicht sonderlich zugesagt. Und im Semi 1, gab es hier überhaupt Zwischenacts? Das war ein mauer Start.

Benjamin
Benjamin
1 Jahr zuvor
Reply to  Andi

Ich hab gestern auch endlich Semi 2 im TV geschaut (war vorher „nur“ in der Halle und ohne Bildschirm) und endlich auch Joosts Performance – fand ich wirklich viel unterhaltsamer als das Finale, gerade auch das SingAlong. Und erinnere mich noch, wie wir sowohl bei Europapa als auch bei Kärijää am Ende alle von unseren Sitzen aufstanden 😃🥳

D. B. 🎗️
Mitglied
D. B. 🎗️
1 Jahr zuvor

Interessant.

JoBi
JoBi
1 Jahr zuvor

Liebe ESC Kompakt Redaktion, liebe Mitkommentatoren, liebe Mitkommentatorinnen,

Ich möchte mich bei euch allen für diese tolle und schöne ESC Saison 2024 bedanken. Auch wenn die letzten zwei Tage der Saison unschön waren. Es hat für mich Spaß gemacht durch die Vorentscheid Saison mit euch zu gehen. Ich habe dadurch schöne neue Songs gehört. Die Hochsaison mit den Proben hat mein ESC Herz höher schlagen lassen bis zum Freitag den 10. Mai. Durch die Gerüchte und Spekulationen um Joost Klein, auch hier in den Kommentaren, ist meine Stimmung runter gegangen. Ich erhoffte durch die Mithilfe bei meinen Bruder bei seiner Hausrenovierung bzw. Hausumbau, die ganze Sache zu vergessen, doch als die Nachricht kam, dass Joost Klein disqualifiziert wurde, war ich wieder etwas getrübt. Wenigsten hatte ich beim Finale wieder Freude. Das Eden Golan und Martin Österdahl ausgebuht wurden, war mir schon vornherein klar.

Durch meine Meinung zu den frisch gewählten bzw. veröffentlichten Songs, und dadurch das ich fast alle mit „So lala“ wertete, fand ihr es witzig. Ich selber musste darüber lachen und fand eure Kommentare darunter auch lustig. Doch in letzter Zeit kamen auch „so lala“ Witze die ich überhaupt nicht lustig fand, sondern einfach nur nervig. Aber so war die ESC Saison mit euch sehr schön. Ich habe das Gefühl mit euch eine Gruppe gefunden zu haben, über den ich über den ESC quatschen kann.

Ich freue mich sehr über die Saison vom Eurovision Song Contest 2025 und hoffe das er friedlicher und ohne große Schlagzeilen verläuft.

Auch bin ich gespannt wie die nächste Staffel von Toggies und Thilos Burg weitergeht. Das sich aus einer Burg zu einem ESC Kompakt Fantasieland entwickelt hat.

Euer

JoBi

Matty
Matty
1 Jahr zuvor
Reply to  JoBi

Find ich so la la.

JoBi
JoBi
1 Jahr zuvor
Reply to  Matty

Ich habe nix gegen dich, aber kannst du es bitte unterlassen unter jeden Kommentar von mir „So lala“ hinzuschreiben. Das nervt mich langsam.

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
1 Jahr zuvor
Reply to  JoBi

Vielen Dank für diesen Kommentar! 🙂

undeuxtrois
undeuxtrois
1 Jahr zuvor
Reply to  JoBi

Danke für diesen und auch Deine übrigen Kommentare, Jobi, ich habe die alle immer gern gelesen. 😀

Thilo mit Bobby
Mitglied
Thilo mit Bobby
1 Jahr zuvor
Reply to  JoBi

Danke Jobi 🫶🏼

SvenEsc
SvenEsc
1 Jahr zuvor

Glückwunsch an Isaak und Nemo 🙂 und natürlich auch an Baby :).

Lissi666
Lissi666
1 Jahr zuvor

Für mich ganz klar Baby Lasagna, Nemo und Bambi Thug, die ich übrigens schon länger höre. Und auch die Ukraine, die einen großartigen Song hatte. Meine persönlichen Sommerhits
Europapa ist hauptsächlich nervig. Nicht mein Ding

Porsteinn
Mitglied
Porsteinn
1 Jahr zuvor

er Niederländer kann sich mit seinem „Europapa“ in dieser Woche in vielen Charts am höchsten platzieren – und das, obwohl er im großen ESC-Finale am Samstag überhaupt nicht zu sehen und hören war. 

Obwohl oder weil? Durch seine Disqualifikation war er jedenfalls im Gespräch.

Trevoristos
Trevoristos
1 Jahr zuvor
Reply to  Porsteinn

das wird eh so sein dass man, also abseits der ESC Bubble, ’später‘ europaweit den ESC 2024 am ehesten irgendwie mit Joost in Verbindung bringen wird. (nach dem Motto: “ ist das nicht der ESC wo einer ausgeschlossen wurde, der hätte gewinnen können? Das Lied kenne ich noch“, so in der Art)
Nemo müsste mit The Code einen ordentliche Hit haben, um das übertünchen zu können. Danach sieht es derzeit nicht aus, dass Nemo so einen Hit haben wird.

Gaby
Gaby
1 Jahr zuvor

Joost – höchster Neueinsteiger – Klarer Fall von „auch schlechte Presse weckt Interesse“, würde ich sagen. Wer weiss, ob er so hoch in die Charts eingestiegen wäre, wenn es diesen Skandal um seine Person nicht gegeben hätte. Hoffe aber inständig, dass diese Dramen beim ESC nicht zur Regel werden. Möchte meinen harmonischen Friede-Freude-Eierkuchen-ESC wieder haben. Habe mir immer als einen Ort vorgestellt, wo sich (zumindest für eine gewisse Zeit) irgendwie alle liebhaben. Dieses Jahr bin ich schon ernüchtert.

P. S. Ich muss ja gestehen, dass ich „Europapa“ nicht besonders im Finale vermisst habe, auch wenn mir Joost Klein ja schon leid tut, hat sich seinen Abgang sicher so nicht vorgestellt. Aber der Song ist für mich nahezu unerträglich.

Andi
Andi
1 Jahr zuvor
Reply to  Gaby

Aber Gaby, diesen Friede- Freude- Eierkuchen- ESC gab es doch nie. Leider ist die Bubble alles, nur nicht so tolerant wie immer gesagt wird. Letztes Beispiel die Wahl von Isaak. Was hier nach dem Vorentscheid abging war teilweise sehr niveaulos. Oder blicken wir weiter zurück nach 2007. Was waren böse Kommentare zu lesen, als das Semi vorbei war. „Der böse Osten gibt sich gegenseitig Punkte“. Oder 2014 wo man gnadenlos 2 russische Mädchen ausbuhte. Oder 2023 als Lotl keine Fahne trugen. Usw. Usw. Usw.

Friede- Freude- Eierkuchen gibt es beim ESC nicht.

Gaby
Gaby
1 Jahr zuvor
Reply to  Andi

Ja, das stimmt, leider. Es waren teilweise sehr unschöne Szenen und Kommentare. Mein obiger Kommentar bezog sich aber eher auf die teilnehmen Künstler:innen. Soweit ich weiss, haben sie sich in den Vorjahren meistens sehr gut verstanden. Mir ist jedenfalls diese Hetze und dieses Mobbing in diesem Maße nicht so bekannt. Sie haben sich, glaube ich, auch nicht wirklich als Konkurrenz gesehen, zumindest vordergründig. Dieses Jahr war das zumindest bei einem Teil der Künstler:innen ganz anders. Das ist sehr traurig. Weil das nicht dem Geist des ESC entspricht.

Last edited 1 Jahr zuvor by Gaby
italojeck
italojeck
1 Jahr zuvor
Reply to  Gaby

„Wer weiss, ob er so hoch in die Charts eingestiegen wäre“

Die Tendenz war schon da. Ich habe lange vor dem Finale festgestellt (und hier gexchrieben), dass Europapa ganz gut bei YouTube und Spotify lief, vor allem in Vergleich zu den eher mauen Zahlen von RimTagiDim und The Code.

Trevoristos
Trevoristos
1 Jahr zuvor
Reply to  Gaby

sicher ist, dass Joost den ESC nicht hätte gewinnen können. Keineswegs eine Aussage kann man machen, wie Europapa dann gelaufen wäre. Man muss eh abwarten, wie das mit Joost weitergeht. Für den läuft es ja eigentlich nur in Nordwesteuropa ausser UK und DK gut (NL, BE, SE, FI, AT, DE, CH, NO). Ansonsten gehts rasch abwärts.
Und wenn du friede-feuer-eierkuchen ESC haben willst, könntest du dir vllt auch mal an dein eigenes Näschen fassen. ‚unerträglich‘ ist dann, auch wenn rein subjektiv, vllt nicht die überzeugendste Formulierung, um deinen Wunsch den passenden Nachdruck zu verleihen.

Gaby
Gaby
1 Jahr zuvor
Reply to  Trevoristos

Da steht in dem Kommentar „für mich nahezu unerträglich“. Wüsste jetzt nicht, was daran schlimm sein sollte, da ich ja gekennzeichnet habe, dass es sich um meine Meinung handelt, und ich sie nicht als allgemeingültig darstelle.😉

Gaby
Gaby
1 Jahr zuvor
Reply to  Gaby

Nichts für ungut, bin auch kein „Gutmensch“, habe ich auch nie behauptet. Der Titel gefällt mir halt nicht, aber ausbuhen oder so, würde ich ihn nicht. Gehört sich einfach grundsätzlich nicht.

rainer1
rainer1
1 Jahr zuvor

Ich bin wirklich überrascht wie gut joost klein auch hier noch wegkommt, obwohl die stimmung hier ansonsten doch deutlich „pro israel“ ist. Man hat ja bis jetzt wirklich wenig gesehen, aber das sich joost an der unschönen pk.gegenüber eden golan sehr despektierlich benommen hat, war schon ziemlich deutlich.
Könnte vielleicht sogar sein das diese israel-kritik von vielen unterstüzt wird

Thomas M. (mit Punkt)
Thomas M. (mit Punkt)
1 Jahr zuvor
Reply to  rainer1

Dieses Lagerdenken nervt mich. Ich kann das widerliche Ausbuhen von Eden genauso kritisieren wie das Behandeln von Joost als persona non grata, die an den Pranger gestellt gehört. Er hat sich bei der Pressekonferenz schlecht verhalten, definitiv. An anderer Stelle habe ich schon geschrieben, dass dies möglicherweise in einem emotionalen Ausnahmezustand direkt nach dem Vorfall mit der Kamera geschehen sein könnte, aber ja, das scheint eine klare Minderheitenposition zu sein. Mir ist jedoch nicht bekannt, dass er sich außerhalb der PK am Mobbing von Eden beiteiligt hätte.

rainer1
rainer1
1 Jahr zuvor

Soweit ich weiß ist das von niemandem ausser bambie bekannt

Thomas M. (mit Punkt)
Thomas M. (mit Punkt)
1 Jahr zuvor
Reply to  rainer1

Danke, und von Nemo eben auch nicht. Statt „das Behandeln von Joost als persona non grata“ hätte ich oben auch schreiben können „das Betrachten von Nemo als unwürdigem Sieger“ wie hier ja auch schon von manchen angeregt wurde, weil sie meinen, er/sie hätte sich nicht genug von Bambie Thug distanziert. Wobei sich Nemo natürlich in keiner Pressekonferenz daneben benommen hat.

4porcelli - Bring Hersh home!
4porcelli - Bring Hersh home!
1 Jahr zuvor
Reply to  rainer1

Joost ist seit 2016 im Geschäft, ich empfinde es als affiges Getue, dass er auf einmal von Kameras traumatisiert ist. Sein Verhalten während der PK war total unprofessionell, er ist schliesslich kein Anfänger.

In vinci
In vinci
1 Jahr zuvor

Stimmt, das ist absolut lächerlich.

Andi
Andi
1 Jahr zuvor
Reply to  rainer1

Wobei dieser Mob, sprich ein großer Teil in der Halle noch widerlicher war und Eden Golan ausgebuht hat.

Thomas M. (mit Punkt)
Thomas M. (mit Punkt)
1 Jahr zuvor
Reply to  Andi

Absolut. Die Empörung scheint sich hier aber sehr auf einzelne ESC-Teilnehmer zu fokussieren. Ob’s bei dem einen oder der anderen mit der Erinnerung daran zu tun hat, dass man vor neun bzw. zehn Jahren das damalige Ausbuhen möglicherweise gar nicht so schlimm fand?

Last edited 1 Jahr zuvor by Thomas M. (mit Punkt)
In vinci
In vinci
1 Jahr zuvor

Ne bei Gagarina fand ich es auch schon scheiße, aber die das Buhen dort oder bei den Zwillingen war im Vergleich ein schlechter Scherz. Das hier war erschreckend, einfach nur erschreckend.

Thomas M. (mit Punkt)
Thomas M. (mit Punkt)
1 Jahr zuvor
Reply to  In vinci

Danke für den Vergleich, das war mir so nicht klar gewesen. 2014 hatte man wohl noch nicht rausgefiltert, daher erschien es mir damals am Fernseher ziemlich laut.

Jofan
Jofan
1 Jahr zuvor

Off-Topic: Die letzten Tage habe ich meine ESC-Playlist mit meinen Lieblingssongs aus 2024 laufen lassen und da ist mir Folgendes aufgefallen: Sowohl „Karma“ von Anxhela Peristeri (ALB 2021) als auch „Ktheju Tökës“ von Jonida Maliqi (ALB 2019) sind nicht mehr auf Spotify verfügbar. Bei Jonida singt alle Songs zwischen 2012 und 2022 verschwunden. Gibt es in Albanien irgendwie gerade Stress zwischen den Künstlern und Spotify? Komischerweise sind „Duje“ (2023) und „Fall from the sky“ (2020) noch vorhanden. Weiß da irgendjemand mehr? Vielleicht ja unser Spotify-Liebhaber Trevoristos?

Trevoristos
Trevoristos
1 Jahr zuvor
Reply to  Jofan

genaues weiss ich dazu leider nicht. Es gibt aber doch recht viele ESC Songs, eher aber aus der vor-digitalen Zeit, die es bei Spotify nicht gibt. Im Normalfall dürfte das distributionsrechtliche Ursachen, oder sonstige rechtliche Ursachen haben. 1: Es muss einen Künstlerchannel geben. 2: dort können nur Songs hochgeladen werden, an denen ein Label oder der Künstler nachweisbar die digitalen Distributionsrechte besitzt. Wurde früher vertraglich aber gar nicht geregelt.

Beispiel: Stella – Si Tu Aimes Ma Musique, 4. beim Nicole Grand Prix 1982. Einer der bei Youtube erfolglosesten Top ESC Songs.

Die Entfernung eines Songs bei Spotify ist normalerweise nur durch den Distributor (meist ein Plattenlabel) möglich. Der Distributor lädt Songs, an denen er die Distributionsrechte hat in den Spotify-Künstlerchannel hoch. Spotify erwirbt die Verbreitungsrechte im Normalfall von den Plattenfirmen (Distributoren). Künstler mit Labelvertrag laden Songs nicht selbst in ihre Channel hoch.

Im Normalfall bestimmt das Label bzw der Distributor, ob ein Song, an dem das Label die Verbreitungsrechte besitzt, entfernt wird. Der Künstler hat da eigentlich kein Mitspracherecht, solang er nicht selbst die Distributionsrechte erworben hat. (zb wenn ein Label pleite geht sind die Distributionsrechte ein wichtiges Asset, die als Teil der Insolvenzmasse zu Geld gemacht werden. Die Verbreitungsrechte an seinen Songs kann zb dann der Künstler selbst kaufen, oder halt jemand anderes zb ein anderes Label, das dann eben entscheidet die Songs zu entfernen. Wobei es wirtschaftlich Blödsinn ist Rechte käuflich zu erwerben bzw zu besitzen, die man dann nicht nutzt. Albanien halt ne^^

Es ist selten, dass Künstler selbst die Verbreitungsrechte an ihren Songs besitzen (Taylor Swift zb ist so ein Fall) auch Künstler, die bei keinem Label unter Vertrag sind = im Selbstvertrieb sind solche Fälle.

Bei zb Jonida Maliqi könnte ich mir vorstellen dass ein Labelwechsel stattfand Es sind bei ihr nur die Songs ihres neuen Labels vorhanden (Spotify + Apple).

Musikwirtschaft in Albanien ist eh sehr undurchsichtig. So bissl mafia-Style da alles.

Benjamin
Benjamin
1 Jahr zuvor
Reply to  Trevoristos

Ist bei Taylor Swift aber auch nur so, weil sie ihr eigenes Label gegründet hat und nach und nach darunter alle ihre Songs neu veröffentlicht 😉

Jofan
Jofan
1 Jahr zuvor
Reply to  Trevoristos

Merci 🫶, ist nur schade um die schönen Songs.

Trevoristos
Trevoristos
1 Jahr zuvor

ich habe für Euch Bonusinformation, die nur schwer zu bekommen sind, nämlich das Abschneiden der ESC Songs bei Amazon Music Deutschland, dem Nach Kundenzahl zweitgrössten Musikstreamingdienst in Deutschland:

In die Top 3000 haben es insgesamt 20 (21) der 25 (26) Finalsongs geschafft. Ein extrem guter Wert, der noch nie erreicht worden ist. Nur 5 schafften es nicht rein.
Das Niveau der Nachfrage bei Amazon ist aber auf einem deutlich niedrigeren Level, als bei Spotify.

1. Isaak – Always On The Run (#35, ESC2024)
2. Joost – Europapa (#42, ESC2024)
3. Nemo – The Code (#48, ESC2024)
4. Loreen – Tattoo (#55, ESC)
5. Rosa Linn – Snap (#102, ESC)
6. Marcus & Martinus – Unforgettable (#116, ESC2024)
7. Baby Lasagna – Rim Tim Tagi Dim (#141, ESC2024)
8. Slimane – Mon Amour (#331, ESC2024)
9. Kaleen – We Will Rave (#402, ESC2024)
10. Alyona Alyona & Jerry Heil – Teresa & Maria (#532, ESC2024)
11. Angelina Mango – La Noia (#627, ESC2024)
12. Olly Alexander – Dizzy (#738, ESC2024)
13. Eden Golan – Hurricane (#749, ESC2024)
14. Malik Harris – Rockstars (#788, ESC)
15. Lena – Satellite (#793, ESC)
16. Bambie Thug – Doomsday Blue (#922, ESC2024)
17. Alexander Rybak – Fairytale (#1045, ESC)
18. Windows95Man – No Rules (#1183, ESC2024)
19. Silia Kapsis – Liar (#1305, ESC2024)
20. Duncan Laurence – Arcade (#1331, ESC)
21. Loreen – Forever (#1528, ESC)
22. Marianne Rosenberg – Er Gehört Zu Mir (#1621, ESC VE)
23. Ladaniva – Jako (#1725, ESC2024)
24. Tali – Fighter (#1756, ESC2024)
25. Maneskin – Zitti E Buoni (#1820, ESC)
26. 5Miinust & Puuluup – (Nendest) Narkootikumidest Ei Tea Me (#1877, ESC2024)
27. Marina Satti – Zari (#1960, ESC2024)
28. Loreen – Euphoria (#2195, ESC)
29. Abba – Waterloo (#2211, ESC)
30. Nebulossa – Zorra (#2253, ESC2024)
31. Dons – Hollow (#2727, ESC2024)
32. Nutsa – Firefighter (#2734, ESC2024)

Nicht in die Top 3000 geschafft haben es Iolanda mit Grito (immerhin Zehnte des Contests 2024 aber schwach im Televote), überraschend verfehlte es auch Silvester Belt mit Luktelk auf ausreichend Nachfrage zu kommen (#14 im Contest, im Televote #10). Auch die in Deutschland nicht gänzlich unbekannte Teya Dora stiess mit Ramonda auf taube Ohren (#17 im Contest), ebenso gabs für Raiven von Veronika zu geringe Nachfrage (#23 im Contest). Ulveham von Gate teilt das gleiche Schicksal (#25 im Contest).

Derr Marktanteil der ESC 2024 Songs am Gesamt-Streamingaufkommen der Amazon DE Top 3000 lag bei 1,58%, der aller ESC Songs/VE Songs/beim ESC aufgeführten Songs bei 2,12%.

Interessant ist, dass kein einziger der Songs des deutschen Vorentscheids in der Woche nach dem VE in den Top 3000 zu finden war. Da müsste intensivst dran gearbeitet werden, dass das anders wird.

Franny
Franny
1 Jahr zuvor
Reply to  Trevoristos

Danke für die Info! 🙂

Thomas M. (mit Punkt)
Thomas M. (mit Punkt)
1 Jahr zuvor
Reply to  Trevoristos

Danke auch von mir für das Herausfiltern der ESC-Titel aus den Top3000, das ist sehr interessant. Sind die Amazon-Charts Wochencharts?

Trevoristos
Trevoristos
1 Jahr zuvor

Nee aber kann man daraus machen wenn man mehrere Tageswertungen zusammenfasst. Rausgenommen sind alle alle ‚Songs für Kinder‘, sowie Tracks, die keine Musik enthalten, die zus. etwa 200 Songs ausmachen. Die Popularität der Songs ist von der Kundenstruktur bestimmt, die bei Amazon eine andere ist, als z.B. bei Spotify (mehr mittelalte Nutzer, weniger Anteil Teens und Twens, aber mehr Kinder bzw Eltern).

Benjamin
Benjamin
1 Jahr zuvor

Unabhängig von allem, was passiert ist, mag ich Europapa als Song und auch diese tolle humorvolle und gleichzeitig emotionale Performance von Joost. Vermutlich hätte er bei der Jury extremst abgelost und beim Publikum aber Platz 1 oder 2 gemacht und insgesamt nicht gewonnen.
Ich finde es toll, dass der Song auf niederländisch ist, Europa zusammenbringen will und aussagt, dass wir am Ende alle Menschen sind und einfach zusammen eine gute Zeit haben sollten. Ich liebe den Dancebreak und werde nie vergessen, wie wir in Malmö dazu gefeiert haben. Bin u.a. mit 2Unlimited und Eurodance aufgewachsen und daher reißt mich der Song einfach mit und ich werde ihn nie vergessen.
Außerdem habe ich durch diesen ESC Bambie Thug entdeckt, die mit „Last Summer“ auch noch einen anderen tollen Song mit einer deutschen Künstlerin hat, der auch sehr mitreißt.
Bei all dem versuche ich die Musik zu sehen und das drumherum nicht zu hoch zu bewerten. Schließlich ist es ein SONG Contest. So verstehe ich die hohe Wertung für Israel, weil ich den Song von Anfang an mochte und Performance und Staging wirklich richtig gut waren. Nicht aber die für die Ukraine. Wir hatten mit Kalush Orchestra und Jamala bereits musikalisch sehr ähnliche Beiträge und auch das Thema des Songs ist absolut nix Neues. Aber anscheinend gibt es genug Menschen, die das erreicht, sodass die Ukraine dermaßen viele Televoting-Punkte bekam (+Sympathie-Bonus).
Nemo’s Song ist musikalisch und von der Performance her für mich noch mehr ein Gesamtkunstwerk als Doomsday Blue und hat daher meiner Meinung nach verdient gewonnen. Der Gewinner in meinem Herzen wird aber immer Europapa bleiben 💙

SanomiKedvesem
SanomiKedvesem
1 Jahr zuvor

Seit heute liegt auch die Schweizer Hitparade vor – und dort gibt es sogar 12 ESC-Songs in den Top 100 (Nemo-Effekt? Wahrscheinlich!):
https://hitparade.ch/charts/singles
# 01 Nemo
# 03 Slimane
# 11 Baby Lasagna
# 12 Joost Klein
# 18 Alyona Alyona & Jerry Heil
# 24 Angelina Mango
# 29 Eden Golan
# 40 Marcus & Martinus
# 58 Isaak
# 75 Kaleen
# 77 Bambie Thug
# 99 Marina Satti

Franny
Franny
1 Jahr zuvor
Reply to  SanomiKedvesem

Oh, wow! Da haben ja einige eingeschlagen.