
Wer für Deutschland beim Eurovision Song Contest 2027 an den Start gehen will, muss nicht zwingend bereits den passenden Song haben. Neben einem Gesamtpaket aus Act und Song können sich Interessierte auch ohne Song beim zuständigen SWR noch bis zum 21. September bewerben. In diesem Fall ist die Teilnahme an einem der Songwritingcamps des SWR möglich. Hierzu gibt es jetzt erste genauere Infos.
Am Montagnachmittag hat der SWR über seinen offiziellen Instagram-Kanal erstmals Informationen rund um das erste (eigene) Songwritingcamp veröffentlicht, das für die 2027-Saison organisiert wird. Zuvor gab es bereits, unabhängig vom SWR bzw. der ARD, verschiedenste Sessions und Camps, wie beispielsweise das Berlin Song Fest, bei denen ebenfalls potenzielle ESC-2027-Beiträge entstanden sind.
Der SWR hat bereits zum Bewerbungsstart vor mehreren Wochen verkündet, dass es dieses Mal eigene Songwritingcamps im Spätsommer geben wird. Heute begann das erste dieser Camps in den Berliner FLOW STUDIOS, das die ganze Woche über andauern soll. Wie jetzt verraten wurde, sind in dieser Woche ganze 53 Songwriter*innen mit dabei – und natürlich das, vom SWR extra zusammengestellte, Musikteam (siehe unten).
Wie im Instagram-Reel von Florian Müller (Mitglied des SWR-Musikteams) verraten wird, wird ab heute fleißig an potenziellen Vorentscheid- bzw. ESC-2027-Songs gearbeitet. Weitere solcher Camps werden wohl in den nächsten Wochen folgen. Sowohl deutsche, als auch internationale Writer sind an den Songwritingcamps beteiligt und vermutlich wird es schon bald weitere Updates hierzu geben.
Alle eingereichten Bewerbungen, egal wo die jeweiligen Songs entstanden sind, sollen Ende September dann (zunächst nur vom Musikteam rund um Florian Müller) bewertet werden. Deren Auswahl wird anschließend von mehreren Jurygruppen unter die Lupe genommen, bevor am Ende das Line-Up für den Vorentscheid Das deutsche Finale 2027 ausgesucht wird. Wen ihr euch im Vorentscheid wünscht, könnt ihr übrigens inzwischen auch in unserem Instagram-Post (siehe unten) kommentieren.
Wie findest du die Nutzung von Songwritingcamps für den ESC? Wen möchtest du im deutschen ESC-Vorentscheid nächstes Jahr sehen? Lass uns gerne deine Meinung in den Kommentaren da.
Entdecke mehr von ESC kompakt
Melde dich für ein Abonnement an, um die neuesten Beiträge per E-Mail zu erhalten.



Sehr schön. Ich hoffe auf eine bunte Mischung im nächsten Frühjahr – auch von unterschiedlichen Songwritingcamps 😉
Songwritingcamps sind Flich und Segen und für so manchen Zeitverschwendung! Bleibt zu hoffen, daß was Brauchbares dabei herauskommt!
Songwriting Camps können teilweise richtig geile Banger wie „Who the hell is Edgar?“ rausbringen. Ich würde es schon cool finden, sowas im Vorentscheid zu sehen unabhängig von den Platzierungschancen. Ich hoffe nur, dass man da nicht zu viele Acts aus dem Camp nimmt und starke unabhängige Bewerbungen untergehen.
Generell lässt sich aber sagen, dass der SWR motiviert ist und wohl auch dazulernen WILL. Ob das dann auch passiert, sehen wir wohl erst im Frühjahr.
OTBHN
Jeanette Biedermann, die mal vor einigen Jahren am deutschen Vorentscheid für den ESC teilnahm, ist Mutter geworden:
https://www.stern.de/lifestyle/babyglueck–jeanette-biedermann-ist-mit-46-mutter-geworden-38185188.html
Es ist ein Junge und Mutter und Kind sind wohlauf! Herzlichen Glückwunsch!
Also „vor einigen Jahren“ ist ja schon etwas Understatement. Das ist schon 27 Jahre her!
Erst mal positiv, dass es Infos gibt (letztes Jahr gab es nichts). Klar können Songwriting-Camps Mist hervorbringen, aber die letzte 3 Gewinnersongs kamen aus Camps.
Wichtig wäre, dass die Songs aus den songwriting camps keine ungerechtfertigte Vorzugsbehandlung bekommen. Deshalb bin ich dafür, dass alle Einreichungen angehört werden können (ohne dass dies als Veröffentlichung gewertet wird). Wenn schon so ein Aufwand für die Camps betrieben wird, 53 Song- schreibende, Studio, Unterbringung usw. dann sollte solch eine Transparenz – Maßnahme doch auch möglich sein. Ich würde mir gerne eine eigene Meinung zur Auswahl bilden
können.
Super! Die Songwriting Camps der letzten 10+ Jahre haben ja schließlich schon für so manchen ESC Erfolg in Deutschland gesorgt!
.
.
.
Ach warte mal.