
In einem Offenen Brief an die ESC-Bubble hat Martin Green, der Direktor des Eurovision Song Contest bei der EBU, auf die Forderungen mehrerer Fernsehsender nach einer Überprüfung des Abstimmungsverfahrens beim ESC reagiert. Darin stellt er zum einen die Rechtmäßigkeit des Sieges von JJ aus Österreich (Aufmacherbild) fest. Darüber hinaus wird erläutert, warum das derzeitige Votingsystem vertrauenswürdige Ergebnisse liefert. Gleichzeitig wird die Bereitschaft signalisiert, zusammen mit der Reference Group zu untersuchen, ob Werbeaktivitäten von nationalen Delegationen das Ergebnis zu sehr verzerren und ob die Anzahl der Stimmen pro Zahlungsmethode reduziert werden sollte.
Das Televoting-Ergebnis des Eurovision Song Contest 2025 in Basel hat im Nachgang einige Diskussionen verursacht. Auslöser ist der Sieg Yuval Raphaels mit dem Titel „New Day Will Rise“, die bei den Jurys nur auf Platz 15 landete. Es ist offensichtlich, dass es – auch im Auftrag des Staates Israel – eine Aktivierung der Zuschauer*innen gegeben hat, für den Beitrag des Landes abzustimmen und dabei die höchstens erlaubten 20 Stimmen pro Telefonanschluss bzw. Kreditkarte auszunutzen. Vor diesem Hintergrund haben nun TV-Sender aus diversen Ländern gefordert, dass das Votingverfahren überprüft werden müsse. Außerdem war generell Transparenz gefordert worden.
Die European Broadcasting Union, die den Eurovision Song Contest veranstaltet, sah sich nun genötigt, in einem Offenen Brief auf diese Forderungen anzugehen. Das Schreiben wurde am Freitagvormittag veröffentlicht. Absender ist der ESC-Direktor Martin Green, der diese Position seit Oktober letzten Jahres innehat. Die Funktion selbst wurde erst im Nachgang zum letztjährigen ESC geschaffen. Mit dieser Rolle soll dem ständigen Wachstum des Wettbewerbs Rechnung getragen und ein problemloser Ablauf sichergestellt werden. Besonders die Diskussionen um Joost Klein und die Teilnahme der Israelin Eden Golan beim ESC 2024 in Malmö waren Auslöser für die organisatorische Neuaufstellung der EBU.
In dem langen Brief stellt Green zunächst fest, dass der Sieg von JJ und dem Sender ORF gerechtfertigt, eindeutig und regelkonform ist. Es ist ihm wichtig, dass die aktuelle Diskussion den Erfolg des Künstlers nicht überschattet. Anschließend wird erklärt, wie das ESC-Voting-System durch mehrere Sicherheitsebenen geschützt und (technisch) nicht manipulierbar ist. So gibt es mehrere unabhängige Systeme, über 60 Mitarbeiter in drei Städten und mit EY (Ernest & Young) einen weiteren Compliance-Überwacher.
Bezüglich des konkreten Votingsystems wird darauf verwiesen, dass die Reference Group ständig die Abstimmungsergebnisse und die damit verbundenen Daten analysiert, um auf dieser Basis die Regeln und Systeme auf ihre Belastbarkeit zu prüfen. Es wird festgestellt, dass Promotion für einzelne ESC-Beiträge erlaubt ist. Allerdings ist zu diskutieren, ob diese das Ergebnis unverhältnismäßig verfälscht – so wie das jetzt im Fall von Israel diskutiert wird.
Martin Green stellt in dem Schreiben auch klar, dass es keinen Hinweis darauf gäbe, dass die maximal erlaubten 20 Stimmen, die pro Zahlungsmethode abgegeben werden dürfen, das Ergebnis verzerrt hätten. Er schreibt aber, dass die EBU bereit sei, diese Regel bei Bedarf anzupassen. Außerdem sollen bei all diesen Schritten die Mitgliedsender aktiv in die Diskussionen und Entscheidungen eingebunden werden.
Hier der Offene Brief von Martin Green in voller Länge:
„Liebe treue und geschätzte Eurovision Song Contest-Gemeinde,
die EBU hat die Gespräche unter den Mitgliedern, unseren Fans und in den Medien nach dem diesjährigen Eurovision Song Contest (ESC) aufmerksam verfolgt und sich intensiv damit auseinandergesetzt.
Ich möchte dem Gewinner JJ und dem Team des ORF nochmals gratulieren. Seine Darbietung und sein Song haben den Wettbewerb zu Recht, eindeutig und gültig gewonnen, und wir wollen sicherstellen, dass alle Nebengespräche diese epische Leistung nicht überschatten.
Das ESC-Abstimmungssystem umfasst mehrere Sicherheitsebenen und ein umfassendes Regelwerk, um sicherzustellen, dass ein gültiges Ergebnis erzielt wird. Unser Abstimmungspartner – die Once Germany GmbH – verwendet redundante (mehrere unabhängige, Anm. d. Red.) Systeme und mehrere Plattformen, um die korrekte Übermittlung der Stimmen an das zentrale System zu gewährleisten.
Für den Eurovision Song Contest werden speziell entwickelte Systeme eingesetzt, um Betrug zu überwachen und zu verhindern. Darüber hinaus überwachen mehr als 60 Personen in Köln und mehrere andere in Wien und Amsterdam den Abstimmungsprozess in jedem Land und stehen in direktem Kontakt mit Telekommunikations- und Sendepartnern weltweit. Alle Ergebnisse werden nach dem 8-Augen-Prinzip durch den CEO und leitende Mitarbeiter von Once überprüft, die zusammen über 40 Jahre Erfahrung mit Abstimmungen haben.
Der unabhängige Compliance Monitor EY überwacht die Ergebnisse und bestätigt sie. Jede Entscheidung im Zusammenhang mit den Ergebnissen wird dokumentiert und bewertet. Der gesamte Prozess, einschließlich der Ergebnisberechnung der Plattform und der Abstimmungsergebnisse, wird von EY gründlich überprüft und verifiziert.
Alle Publikumsabstimmungen, ob per SMS, Anruf oder online, zeigen die Motivation von Gemeinschaften oder Diasporas für bestimmte Kandidaten. Dies kann viele Gründe haben, darunter persönliche Eigenschaften, Hintergrundgeschichten, geografische Zugehörigkeit und aktuelle Themen. In der Vergangenheit war der ESC dafür ebenso offen wie andere Gesangs- und Musikwettbewerbe und das Reality-TV.
Jedes Jahr untersucht die Reference Group für den Wettbewerb, die sich aus Vertretern unserer Mitglieder zusammensetzt und in deren Namen handelt, die von unseren Abstimmungspartnern zur Verfügung gestellten Daten, um Empfehlungen für Maßnahmen auszusprechen, die uns zur Verfügung stehen, um sicherzustellen, dass unsere Regeln und Systeme ausfallsicher bleiben und zeitgemäße externe Faktoren wie technologische Fortschritte und äußere Einflüsse berücksichtigt werden. Dieser Prozess wird wie immer im Juni dieses Jahres stattfinden.
Neben den Diskussionen der Reference Group wird sich die EBU auch mit der Werbung für unsere Künstler durch ihre Delegationen und assoziierten Parteien befassen. Eine solche Promotion ist nach unseren Regeln erlaubt, um die Künstler zu feiern, ihren Bekanntheitsgrad zu erhöhen und künftige Karrieren zu starten – das ist ein wesentlicher Bestandteil der Musikindustrie -, aber wir wollen sicherstellen, dass eine solche Promotion die natürliche Mobilisierung von Gemeinschaften und Diasporas, die wir bei allen Abstimmungen des Unterhaltungspublikums sehen, nicht unverhältnismäßig beeinträchtigt.
Ein weiteres Beispiel ist die Anzahl der Stimmen, die wir pro Person zulassen – 20 pro Zahlungsmethode. Damit soll sichergestellt werden, dass Zuschauer aller Altersgruppen für mehr als einen ihrer Lieblingssongs stimmen können, und es gibt derzeit keine Anzeichen dafür, dass sich dies unverhältnismäßig stark auf das Endergebnis auswirkt – aber die Frage wurde gestellt, und deshalb werden wir sie prüfen.
Die EBU und ich werden, wie wir es immer tun, unsere Mitglieder um ihre Meinung zu diesem und anderen Themen bitten.
Ich schließe, wie ich begonnen habe, mit einem Glückwunsch an JJ und den ORF, die den Eurovision Song Contest 2025 gewonnen haben.
Herzliche Grüße,
Martin Green CBE, Direktor des Eurovision Song Contest, Europäische Rundfunkunion“
Wie bewertest Du den Offenen Brief von Martin Green? Nimmt er die geäußerten Forderungen auf und kann die aufgeheizte Diskussion damit etwas beruhigen? Und was glaubst Du, welche Änderungen es am Votingsprozess im nächsten Jahr als Ergebnis geben könnte? Lass es uns in den Kommentaren wissen!
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Da isser und auf deutsch. Danke an die Blogger.
Das klingt schon mal vielversprechend.
Hoffentlich wird sich nun auch etwas ändern.
Warum soll sich was ändern?
Das wird aus dem Artikel eigentlich ersichtlich:
Die Regierungen sollten einfach keine Werbung für einen ESC-Beitrag schalten – so wie es Israel letztes und dieses Jahr praktiziert hat. Für jedes Land einen eigenen Werbeclip in Landessprache, in dem darum gebeten wird, alle 20 möglichen Stimmen Israel zu geben, ist einfach daneben. Wenn das Label oder die Künstler selbst Promo für sich machen, ist das eine Sache. Aber gerade in diesem Stil hat es ein fades G’schmäckle.
Es hat Werbung gegeben, aber das hat nichts mit dem Ergebnis zu tun. Zumindest bis wir mehr wissen. Ich wehre mich einfach, aus Vermutungen Schlussvolgerungen zu ziehen und Änderungen zu fordern.
„Zumindest bis wir mehr wissen.“
Den Effekt der Werbung wirst du nie in richtigen Zahlen zu sehen bekommen, da er sich nicht wirklich messen lässt. Da muss man also proaktiv werden wenn man der Meinung ist, dass das aktuelle System nicht okay ist.
Im Endeffekt gibt es ja tausende mögliche Varianten für ein Votingsystem die alle gut funktionieren könnten, aber verschiedene Stärken und Schwächen haben. Von daher sollte man nicht unbedingt auf Biegen und Brechen auf einem dieser Systeme verharren, wenn in diesem ein (wenn auch nur auf Vibes basierendes) Problem zu groß wird finde ich.
Ich bezweifle sehr, dass die vielen Stimmen für Israel aufgrund der Werbung zustande gekommen sind. Wie ich in einem vorherigen Kommentar bereits geschrieben habe, liegt das wohl vor allem an der vorherigen Vereinnahmung des Wettbewerbs durch Pro-Palästinenser, auf die die Mehrheit der Bevölkerung schlicht keine Lust hat. Auf eine Politisierung durch die Pro-Palästinenser folgt dann eine Politisierung durch die Mehrheit der Bevölkerung. Hätte es nicht diese unsäglichen, andauernden Demonstrationen gegen die Teilnahme Israels gegeben, die teilweise auch offen Antisemitismus verbreitet haben, hätte Israel dieses Jahr wohl auch nicht so viele Punkte bekommen. Ähnlich wie die Ukraine 2023 beim ESC in Liverpool.
Man wird das alles nicht überprüfen können. In einer Abstimmung bei der jeder Mensch aus freien Stücken entscheiden kann wie er möchte wird es die unterschiedlichen Gründe geben, wieso jemand anruft oder nicht. Deshalb kann man spekulieren so viel man will, man wird es nie herausfinden können.
Ich glaube um einfach ein Gleichgewicht herstellen zu können, müsste man die Anzahl der Stimmenabgabe einfach deutlich reduzieren und dann die Kosten pro Stimme in allen Ländern angleichen. Es kann nicht sein, dass man in Deutschland z.B. nur 14 Cent pro Anruf zahlen muss, in anderen Ländern aber mehrere Euros. Ich glaube auch ein normaler ESC Zuschauer hat eher die Motivation fünf mal auf die Wahlwiederholung zu drücken und Geld für einen Act auszugeben als 20 mal. Das machen dann doch eher die Superfans oder die politisch motivierten die dann auch mit 20 mal nicht zufrieden sind und dann auch noch Handy und App usw. nutzen und nachher dann mit 60 Stimmen oder mehr da stehen. Vor ein paar Tagen hat hier ein Kommentator gepostet dass er vor zig Jahren mal (ich glaube von Finnland aus) ca.90€ an Anrufen für Frankreich ausgegeben hatte und Frankreich dann die einzigen 12 Punkte aus Finnland bekommen hat. Das fand ich auf der einen Seite zwar faszinierend aber zugleich auch sehr befremdlich. 90€ ist ja schon ne extreme Hausnummer und ich hätte nie gedacht, dass es wirklich so motivierte Superfans gibt. Sowas verzerrt dann natürlich auch ein allgemeines Bild/ Voting, da kein normaler Zuschauer auch nur annähernd so eine Summe für ein ESC-Voting ausgeben würde. Die Reduzierung auf 20 Stimmen war dahingehend ja schon ein richtiger Weg, aber man merkt, dass es einfach immer noch zu viel ist. Man muss einfach die Macht der motivierten Superfans und politisch motivierten Menschen reduzieren und auf das Niveau der normalen Zuschauer runterschrauben, damit wirklich ein realistisches Gesamtbild erstellt werden kann.
Ich wars mit die über 90,- für Frankreich im Jahr 2002. Hab aber kein Gewissen 😜
Man konnte hier aber auch lesen, dass Dänemark wohl um die 13 Cent pro Anruf bezahlt und in Finnland sind es 1,50. Jetzt kurz Kopprechnen wie oft man für 90 Kröten als Däne und wiederum als Finne ans 📞 greifen soll kann muss…?
Aber dass schönste danach war als Dolmetscher für Sandrine bei ihrer Tour in Finnland zu sein. War auch ein Zufall. Die Auserwählte konnte plötzlich doch nicht und so „musste“ ich ran.
Das gleiche ist mir auch schon mal mit Mireille Mathieu passiert, aber das wäre fast OT. Obwohl die, die alles wissen, wissen dass sie es sogar 4x beim ESC versucht hat… 🤩
Das ist nicht so klar. Beiträge von ihr wurden der Auswahlkommission vorgelegt, ob sie das wusste, ist unklar.
Glaub mir, sie wusste es. Ich sehe sie wieder im Oktober, Olympia in Paris. Soll ich fragen? 😜
Ich saß in der Arena und meine App war in der Schweiz registriert. Mich hätte eine Stimme 1.20 CHF gekostet
Mein Begleiter direkt neben mir musste nur 20ct zahlen pro Stimme weil die App auf Deutschland eingestellt war. Finde ich auch irgendwie nicht in Ordnung. Es sollte überall das selbe kosten. Ich war dann nicht gewillt mehr als eine Stimme abzugeben 🤷♀️
Eher Kosten in Relation zum Durchschnittseinkommen.
Und jetzt kommt das aber: fürs Abstimmen gibt es temporäre Massenrufnummern. Die Kosten dieser Nummern unterscheiden sich pro Land und können sehr teuer sein. Daher sehe ich keine Lösung.
So habe ich es letztes Jahr auch gemacht mein Favorit war Kroatien aber habe aus Prinzip Israel 15 Votes gegeben wo ich dann auch noch die Pressekonferenz gesehen habe wie sich Joos und die von Griechenland verhalten haben.
Dir verdanken wir also dass Nemo gewonnen hat und nicht Baby Lasagna?
Hatte die selbe Reaktion letztes Jahr. Dieses Jahr auch aber aus etwas anderen Gründen. Das sind halt menschliche Emotionen und Reaktionen, die weder falsch sind, noch kontrolliert werden können. Sie machen den ESC auch aus. Vielleicht sollten einzelne Künstler und Personengruppen das Problem bei sich selber suchen.
Endlich schnallt es mal einer. Das ganze Gekeife und das Verhalten der sog. Fans im letzten Jahr sind doch erst der Grund für dieses Ergebnis in diesem Jahr.
Ob es sich dabei allerdings um eine „Mehrheit der Bevölkerung“ handelt, halte ich für übertrieben. Vielfach ist den Menschen das Thema ja einfach egal. Es gibt aber natürlich jüdische Mitbürger und Menschen, denen das Thema und die Dämonisierung jüdischer Menschen (erst heute wieder Plakate in der HU Berlin, die den Mord am deutschen Staatsbürger Yaron Lischinsky in DC feiern) im Land Sorge bereitet und die stimmen dann eben ab. Das reicht ja schon aus, um das Telefonvoting zu beeinflussen. Es gibt sicherlich eine sehr große Gruppe an Menschen, die insbesondere durch Aktionen, wie die obige, von denen es zahllose seit dem 7. Oktober gab abgestoßen fühlen.
Darüber redet aber irgendwie keiner. Die, die am lautesten schreien haben maßgeblich zu diesem Ergebnis beigetragen. Und statt das Gegeifer jetzt selbst zu hinterfragen, macht man weiter, weil ja nicht sein kann, was nicht sein darf. Vollkommen der Realität entrückt.
Genau so ist es.
In Spanien hat man mit einer Einblendung vor dem ESC Finale dafür geworben, dass nicht für Israel gevotet wird. Auch das hat ein fades Geschmäckle.
Aber nur, wenn es Juden machen. Macht das Portugal, machen das die schwedische und finnische Botschaft in Deutschland oder auch deutsche Auslandsvertretungen – da ist das dann alles schick und fein. Dass man bei Israel mit zweierlei Maß misst, weil nicht sein kann, was nicht sein darf, hat da für mich das viel größere Gschmäckle.
Die Werbung für Israel hat wahrscheinlich nicht den entscheidenden Unterschied gemacht. Sie war für alle sichtbar, egal, wen man unterstützt hat. Dass man bis zu 20 Mal voten kann, wussten dadurch alle. Jeder hatte die gleiche Chance, sein Lieblingsland zu pushen. Die ganze Aufregung wirkt daher übertrieben.
Wieso soll man sich nicht für sein Land einsetzen….wenn man sein Land liebt, den eigenen Song gut findet warum nicht???
Klingt gut. Danach braucht man dann nur noch objektive Juries und der ESC wäre ein Stückchen fairer.
Klingt gut aber wo sollte man diese objektiven Jurys herkriegen? Niemand lebt in einem kompletten Vakuum.
Den besten Song zu finden, kann unmöglich objektiv passieren. Auch Experten haben verschiedene Geschmäcker und Meinungen.
Am besten gleich abschaffen
Dann machen die bestimmt das man nur noch 10 Mal Voten kann also oder Telefon, SMS oder Kreditkarte
Würde ich gut finden, da man mit Kreditkarte und Telefon ja zwei mal zehn Stimmen hat. Ich hätte beim Finale mit meinen zwei Kreditkarten und zwei Telefonnummern 80 mal abstimmen können was schon sehr viel ist.
Ich, der im Halbfinale 30x für Lettland und 30x für Litauen gestimmt hat

Litauenpowervoter *highfive*
Man kann das „Kleine Baltenpaket“ kaufen und bekommt die Anrufe billiger. Das große ist dann mit Königsberg und nem Stück Ostsee
Mit oder ohne intaktem Telefonseekabel?
Krass😄
Ich der 10 mal für Luxemburg 5 mal für Irland und 5 mal für Australien gestimmt hat 😂😂
lümmel! 😸
von der ersten Bank? 🤓
immerhin gut investiert! 😀
Ich bin immer wieder erstaunt, dass es Leute gibt, die so exzessiv voten. 😃
Ich vote gar nicht, weil mir das zu teuer ist.
14 bis 20 Cent finde ich ok pro Vote schau dir mal bei DSDS oder so an da kostet es 50 Cent für eine Sendung die garnix bringt irgendwie gehört das Voten dazu
Ich schicke bis zu 5 sms für 5 verschiedene Beiträge. Meine Stimmen gehen im Fan-Powervoting also auch unter.
Naja. 20× 20ct sind dann auch „nur“ 4€. Die sind meistens dann ja doch gefunden.
Letztes Jahr habe ich auch mit Festnetz und Handy gevotet. Hauptsächlich für Norwegen, über 20x! ;). Hat leider nichts gebracht 🙁 ! Aber auch ein paar andere haben 1-3 Anrufe bekommen.
Dieses Jahr habe ich mit Festnetz 20 Anrufe gemacht, breit gefächert. Die meisten Anrufe haben Lettland und Albanien erhalten (5 und 4), aber es gab auch einige doppelte oder einmalige Anrufe!
Ich finde es immer gut mindestens für meine Top 5 oder noch mehr anzurufen mit unterschiedlicher Gewichtung. Woher sollen denn sonst die Punkte für die guten Songs kommen, wenn jeder nur für seine Nummer 1 stimmt und die Nummer 2 schon nichts mehr kriegt?
Hardcore-Fans eben.
Wer braucht schon Werbekampagnen, wenn der Gewinner JJ höchstpersönlich die beste Werbung macht? 😉
Ist so!
Interessant, dass so schnell reagiert wird. Da muss ordentlich Druck sein.
Der druck war doch schon nach den letztjährigen vorkommnissen da. Steter tropfen höhlt den stein.
Würde das Public Voting anpassen. 20 Stimmen maximal bleiben aber man muss mindestens 2 Stimmen abgeben und maximal 50 Prozent der abgegeben Stimmen für ein Land.
Wer da einen Fehler macht wir dann gelöscht. Tolle Idee.
Bei Telefon und SMS würde ich eine andere Herangehensweise wählen. Aber Online und App würde ich das so umsetzen. Wenn du einen Fehler machst gibt es eine Fehlermeldung.
merkste nicht, dass die Idee nicht besser wird, wenn man gleich wieder Änderungen anbringen muss.
Die reduzierung der pro gerät abgegebenen stimmen würde schon reichen. Max.5 würd ich sagen.
Und obwohl ich gegen eine weitere (vorläufig) teilnahme israels bin, ist nach meiner wahrnehmung die offensichtlichste unregelmässigkeit des votings, dass der israelische song von den jurys dermassen schlecht bewertet wurde.
Letztendlich ist es beim israelischen Beitrag wohl genau wie im letzten Jahr: vom Publikum aus politischen Gründen überbewertet, von den Jurys aus politischen Gründen unterbewertet. Man könnte es sich leicht machen und sagen, dass in Summe dann ja wieder ein gerechtes Ergebnis herauskommt, aber das ist ja nun auch nicht Sinn der Sache.
Ich wäre auch dafür, Televoting-Stimmen auf fünf oder maximal zehn pro Anschluss zu begrenzen; darüber hinaus sollten die Jurys vergrößert werden, damit einzelne politisch motivierte Stimmen weniger ins Gewicht fallen.
Wir wissen ja nicht mal, ob Israel wirklich durch ein Powervoting von Wenigen soviel Stimmen bekam. Daher macht es keinen Sinn das Votingsystem in Frage zu stellen.
In dem fall gehts mir nicht mal um das voting-resultat von israel, da ich auch nicht annehme das israel das televoting wegen powervoting gewonnen hat.
Gleichberechtigung bei so einem voting sollte nicht von finanziellen möglichkeiten abhängig sein.
Das Jury Ergebnis von Albanien ist viel unverständlicher als das von Israel
Ich stimme dir zwar zu, aber osteuropäisch-modernes wurde in den letzten Jahren konsequent „unterbewertet“, daher keine Überraschung
Dann wird es Zeit, dass die Kriterien für die Jurys mal überarbeitet werden! Albaniens Song war grandios gesungen, gut performt, hatte ethnische und moderne Elemente! Was spricht dagegen, sowas zu honerieren?
Ich war letztes Jahr noch entsetzter, dass Gate genauso von den Jurys ignoriert wurde aus denselben Gründen!
Die haben den Song halt als das unangenehme Kreischfest erkannt welcher er nun mal ist. 😜
Außer von Frankreich und Montenegro
Ich gehe davon aus, dass die EBU letztes Jahr hinter den Kulissen einigen Sendern mitgeteilt hat, dass deren Jury-Ergebnisse eigentlich disqualifiziert gehörten. U.a. Finnland und Spanien haben den israelischen Beitrag so dumm (Ja, dumm!) herabgewertet, dass das eigentlich unter die mathematische Unwahrscheinlichkeit gefallen wäre, wegen der man vor kurzem noch andere Jurywertungen gestrichen hatte.
Dieses Jahr habe ich solche extremen Abwertungen noch nicht feststellen können, weshalb ich davon ausgehe, das die EBU da interveniert hat hinter den Kulissen. Endet am Endergebnis auch nichts, denn du bekommst ja null Punkte, egal ob du 24. oder 12. wurdest.
Auffällig ist es allerdings immer noch:
Belgien 21-26-24-8-3
Spanien 25-6-22-24-20
Portugal 13-18-25-22-25
Australien 21-13-19-19-19
2024 sah’s allerdings noch so aus:
Australien 20-8-24-11-26
Dänemark 15-7-16-23-24
Finnland 24-24-19-25-25 (!)
Island 23-26-24-23-16 (!)
Irland 24-25-18-5-23 (!)
Italien 23-25-25-11-25 (!)
Portugal 25-25-25-16-22 (!)
Slowenien 18-12-18-18-17
Spanien 3-25-21-25-25 (!)
Schweiz 25-21-25-8-13
UK 17-23-9-6-24
Und egal wie man es dreht und wendet: Weder der israelische Beitrag 2024, noch der Beitrag von 2025 war künstlerisch so schlecht, dass das ein letzter oder vorletzter Platz gewesen ist. Vereinzelt natürlich i.O., aber so gehäuft eben einfach glasklar politisch motiviert.
Dito natürlich die konsistenten 0er zwischen Armenien und Aserbaidschan. Fâllt gerade nicht so auf, weil die Azeris n paar mal im Semi hängen geblieben sind aber waren immer 0er.
Geschmäcker sind verschieden…fand den Beitrag von Israel qualitativ sehr herausragend , wahrscheinlich war es eben der Sängerin ihr eigenes Erlebtes und damit sehr authentisch und das merkt man jemanden an. Ob es nur als Künstler ein Lied gesungen, oder ob jemand mit seinem ganzen Sein dahintersteckt.
Bleibt die Frage warum wurde er von der Jury schlecht bewertet….war das auch irgendwie motiviert…kann man grad alle hinterfragen.
Wie ein dem äußeren Erscheinungsbild ein Mann so hoch singen kann, wie der Gewinner hab ich auch meine Fragen, beim Dport würde man vielleicht an Doping denken…
Zumindest kann niemand sagen, die EBU würde konstruktive Kritik zu dem Thema grundsätzlich ablehnen. Gut, dass sie das Thema ernst nehmen und die Ergebnisse sowie mögliche Alternativen für ein faires Votingsystem prüfen. Bin gespannt wohin das führt!
Das Problem ist nicht das Televoting, sondern diese 5 (!!) – Leute Jurys, die fernab der Realität, Beiträge – auch aus ideologischen Gründen – hochpushen, die einen Tag nach dem ESC keiner, ausser der ESC-Bubble, mehr hören mag.
Das jetzt deshalb gerade das Televoting eine Überprüfung unterzogen werden soll, ist an Realitätsferne kaum mehr zu überbieten. Dass das hier überwiegend gut ankommt, zeigt auch, dass ein Großteil der Bubble an (auch kommerziell) erfolgreichen Siegern kaum interessiert ist.
Der ESC besteht für mich aus einem guten Mix aus Kunst und Kommerz. Sieger wird, wer die grösste Schnittmenge zwischen den beiden Bereichen aufweisen kann. Zumindest in den letzten drei Jahren war das so. Ich will nicht in die 00-er Jahre mit reinem Televote zurück. Der Ruf des ESC hat damals gelitten. Noch heute muss ich mich für den Wettbewerb rechtfertigen, wo doch „alle Osteuropäer sich gegenseitig die Punkte zuschieben“.
Für mich war diese Zeit aus diesen Gründen nicht gerade schön….
Man kann an den Jurys vieles kritisieren, aber reines Televoting haut in Sachen Fairness auch nicht hin.
Also der Jury-Sieger JJ bekommt im Moment immerhin die viertmeisten Streams. Yuval, die das Televote gewann, ist aktuell auf Platz 17. Selbst die Null-Telepunkte Schweiz wird mehr gestreamt. Deine Kritik müsstest du also eigentlich genau umdrehen. Und bei JJ reden wir von noch ca. 1,4 Mio. Streams täglich, das kann nicht nur die Bubble sein.
der sieger bekommt doch meistens immer die kirsche auf der torte,während der rest schnell in vergessenheit gerät.
welche 3 acts liegen denn noch vor dem gewinner?
Johannes Floehr hat weiter unten eine komplette Liste der Finalisten gepostet. Da kannst du es nachlesen 🙂 und natürlich verlieren die Songs alle relativ schnell an Streams, aber dass ein Televote-Sieger regelrecht nach unten durchgereicht wird gab es zumindest seit der Votingänderung 2016 noch nie.
1. Espresso Macchiato
2. Bara Bada Batsu
3. Baller (in den German Charts auch neu auf Platz 3, JJ auf 13 )
Baller kommt überall besser an als im Finale😂
mi amore mi amore 🎶🎶
der sieger der herzen…in 5 oder 10 jahren. 😎
Ich vermute Estland, Schweden und Deutschland
Wo genau wird sie gestreamt? Spotify weist andere Ergebnisse auf als Youtube
Ich habe mich hier in der Tat auf Spotify bezogen. YouTube ist sowohl als visuelle Plattform, als auch eine mit Kommentaren und Daumen-Hoch/Runter-Funktion, nicht als Vergleich zu dem belastbar, was Nodin geschrieben hat. Ich habe die Zahlen von YouTube nicht angeschaut, es kann durchaus sein, dass Yuval dort zu den meist abgerufenen zählt, allerdings hat sie dort auch 58% Daumen Runter (Stand vor ein paar Tagen). Daher ist davon auszugehen, dass die Leute nicht nur dorthingehen um sich das Lied anzuhören.
Was die Streams von vorher angeht: auch da ist Yuval auf Platz 17. Allerdings gerade weil sich das Hörverhalten seit dem ESC sicherlich verändert hat, weil viel mehr „casual viewer“ auf die Songs aufmerksam geworden sind, bezog sich mein Kommentar auf die Zahlen vom jüngsten verfügbaren Tag (siehe Johannes Floehrs Liste).
Hab jetzt nicht alle Kommentare gelesen aber den Einwand bei Youtube finde ich tatsächlich sehr gut. Ja, dort kommentieren viele negativ und treiben die Viewerzahlen trotzdem in die Höhe.
Noch ein Gedanke, einfach weil ich es an mir sehe: ich neige dazu nach dem ESC eher die schnelleren Song zu hören als die Balladen. Vorher ist es tatsächlich andersrum. Hat eine Ballade vielleicht weniger Chancen nachträglich geklickt zu werden?
Und auch hier wieder. Der ESC ist nur eine Zeitpunktaufnahme. Wir kennen das auch andersrum: schlechte esc Platzierung aber hohe Streamingzahlen.
Sagt die ESC Platzierung vielleicht wenig über den tatsächlichen Erfolg eines Liedes aus?
Meine Antwort hierzu steht unter meinem letzten Kommentar, da hab ich mich leider verklickt. Sorry dafür
Eine Tendenz bei den Balladen gibt es vielleicht, dass sie insgesamt etwas weniger gehört werden. Wenn eine Ballade aber das Televote gewinnt, kann das keine Erklärung für einen siebzehnten Streaming-Platz sein, vor allem wenn andere Balladen die beim Publikum gar nicht ankamen, immer noch besser abschneiden. Der einzige Vergleich seit 2016 ist Salvador Sobral, Amar Pelos Dois ist die einzige Ballade vor NDWR, die das Televoting seitdem gewonnen hat. Da er der Rekordhalter ist, ist der Vergleich sicher etwas unfair, aber er ist in seinem Jahrgang soweit ich weiß einer der Top 5 meistgestreamten Titel. Und zu deiner anderen Frage; natürlich ist der Platz beim ESC keine Garantie für Erfolg oder Misserfolg, Snap ist das beste Beispiel. Allerdings war seit 2016 auch kein Televote-Sieger niedriger als 6. im Streaming. Dass Yuval 17.(!) ist, ist höchst ungewöhnlich.
Ich kann hier nur von mir berichten: der israelische Song wird – wie fast alle Balladen – schnell langweilig. Ich habe ihn vor dem ESC hoch und runter gehört, geweint und Gänsehaut bekommen. Ich bin davon jetzt müde. Ich möchte andere Emotionen getriggert bekommen. Vorallem, da ich während des ESC viele andere schöne Lieder für mich entdeckt habe, die ich davor irgendwie nicht so toll fand. Griechenland gefällt mir jetzt zum Beispiel viel besser als vor dem ESC. Bara bada Bastu kann ich auch nicht mehr hören.
Ja, das Ergebnis von Yuval beim Streamingdienst ist interessant aber wie viele Leute gucken nur den ESC und hören sich die Lieder danach nie wieder an? Kenne da aus meinem Bekanntenkreis sehr viele Beispiele für. Wie viele haben Israel vielleicht auch unterstützt um ein Statement zu setzen gegen die Hetze der Pro Palästinenser? Vielleicht ist Israel das zweite Jahr in Folge eine Protestwahl.
Zunächst mal freut es mich sehr, dass du viele Emotionen zu dem Lied hattest. Das möchte ich auch niemandem nehmen. Mir ging es von Anfang an darum, dass hier vorgeworfen wurde, dass die Juries ja nur Sachen hochpusht, die niemand hören möchte und dass es beim Televoting keinen Änderungsbedarf gäbe. Mir geht es übrigens genauso, seit dem ESC höre ich Österreich und Malta kaum noch, dafür jetzt die Niederlande und Dänemark. Ändert aber nichts dran, dass die Unterstellung einer Realitätsferne auf Nodins Kommentar bei der Faktenlage unhaltbar ist. Es geht mir auch nicht drum, zu behaupten, dass das Ergebnis zwangsläufig anders ausgefallen wäre, wenn die 20 Stimmen pro Nase nicht möglich gewesen wären. Es geht lediglich darum, dass die Debatte um die doch außergewöhnliche Diskrepanz gerechtfertigt ist. Ich hatte in einem anderen Artikel bereits geschrieben, dass eine Solidaritätswahl durchaus legitim ist. Daher geht es mir noch nicht mal um das Ergebnis, sondern um eine bestmögliche Begrenzung solcher Faktoren. Was auch Diaspora mit einschließt, wo ich mittlerweile auch die Ukraine zu zähle, da sich dort die Telepunkte innerhalb eines Jahres mehr als halbiert hatten und im dritten Jahr des Konflikts der Song von Jerry Heil und Alyona Alyona auch einfach zu den besten im Feld zählte, sodass das hohe Ergebnis 2024 für mich mehr als gerechtfertigt war.
Ich denke das Diasporavoting wird man nicht wirklich begrenzten können. Diaspora wählt, auch nicht immer prinzipiell. Wenn das Lied nicht gefällt, wird nicht gewählt. Wenn die politische Stimmung keinen Zusammenhalt erfordert, wird nicht gewählt. Glauben Sie mir, ich weiß wovon ich spreche. Ich bin einer dieser Diasporarepräsentanten. Ich denke bei Israel wählen neben der Diaspora auch viele andere Menschen aus Prinzip, weil ihnen der ganze Demokram drum rum nicht gefällt und sie halt ein Statement abgeben wollen. Dass es Platz 2 wurde, ist für absolut jeden überraschend. Das alles bedeutet aber nicht, dass man sich jetzt das Lied auf Dauer anhören wird. Es ist halt eine Ballade, die dann doch emotional mitnimmt und ich glaube auf Dauer kann man das nicht. Oder man hört es sich halt nicht an, weil man „nur“ ein Statement absetzen wollte. Wobei das schon viel ist und auch viel aussagt, wenn es so ist.
Bezüglich der Jury. Ich bin da auch kein Fan von aber man braucht sie schon. Ich finde deren Wahl trotzdem nachvollziehbar in vielen Fällen. Nicht immer aber jedes Jahr kann man das Juryvoting verstehen und halt in einzelnen Fällen nicht. Ich mag das Televoting einfach mehr und habe meist den Eindruck, dass die Jury gegen das politische, das Punkte einander zuschicken, nicht wirklich ankommt
Noch ein Einwand: das ESC Finale ist nur eine Zeitpunktaufnahme. Die Lieder sind deutlich früher bereits streambar. Das kann sich auf die Zahlen auswirken. Wenn ich einen Song vor dem ESC oft gehört habe, habe ich danach vielleicht keine Lust mehr.
Ich bin sehr an erfolgreichen Songs interessiert und auch an Modernität, aber die Jurys sollen schon andere Kriterien anwenden als das Televote, sonst kannst du eins wegsparen. Und ich mag epische Songs als Sieger, da passt die Reihe Tattoo – The Code – Wasted Love ganz gut.
Ich kann mit allen Dreien leider nix anfangen.
Wenn ich nun was Böses denken wollte, dann würde ich sagen, dass mit dem zweiten Absatz „Ich möchte dem Gewinner JJ..“ auch ausgedrückt werden könnte, dass man dies eben nur für den Ersten sagen kann, nicht aber für die Zweite.
Aber ansonsten macht es keinen Sinn, die Nicht-Diskussion – weil nur Gefühle und Meinungen in den Raum gestellt wurden, aber keine Argumente – der letzten Tage, noch mal anzufangen.
Ich finde diesen offenen Brief sehr gut und er nimmt vielleicht hier und da auch ein wenig Wind aus den Segeln. Besonders wichtig fand ich die Stelle, dass es keine Anzeichen dafür gibt, dass sich die 20 Stimmen pro Zahlungsmethode pro Person, unverhältnismäßig stark auf das Endergebnis ausgewirkt hat.
Falls man eine Reform hier möchte wäre dies, dass man EBU-weit (wieder) nur per Telefon abstimmen kann und im „Rest of the World“ eben dann nur online bzw. per Kreditkarte.
Man könnte natürlich einführen, dass nur noch 1 Stimme pro Person zählt, aber man soll nicht vergessen, dass pro Abstimmung ja auch Einnahmen generiert werden. Dies ist ja kein kostenloses Voting wie beim JuniorESC. Die Frage ist halt, wie die EBU diese EInnahmen hier nutzt (ich weiß nicht ob dies öffentlich bekannt ist): Hat man durch das Voting hier einen finanziellen Gewinn, oder sind die Kosten beim Voting nur dafür da, die technische Infrastruktur des Votings finanzell zu stemmen? Bei ersterem dürfte es wohl bei mehr Stimmen pro Person bleiben, bei letzterem könnte man darüber nachdenken zukünftig nur noch 1 Stimme pro Person zuzulassen.
Ich hoffe aber, dass die Reference Group auch über das Jury-Voting redet, vor allem nachdem man die Jurys ja auch nicht mehr trauen kann neutral zu sein nachdem es letztes Jahr diese Aussagen bezüglich Israels, von einem norwegischen Jurymitglied, gab.
Wobei wir es gefeiert haben, dass die Jury-Stimmen genau aufgeschlüsselt wurden. In dieser Hinsicht wäre etwas mehr Anonymität wohl besser.
Des Televoting Geld bleibt bei den Sendern und ist zumindest in Estland frei verfügbar für den Sender. Ich glaube in Deutschland darf es nur die Kosten des Voting decken.
https://escinsight.com/2023/05/02/estonia-eurovision-song-contest-cost-to-vote-impact-bias/
Danke für die Info!
In Deutschland ist das Televoting nur zum Selbstkostenpreis erlaubt. Wie das in anderen Ländern ist, müsste man mal schauen.
Und das wichtigste Thema:
ab Platz 11 gibt es 0 Punkte?
Sollten dann 1–26 Punkte vergeben werden, so dass der Letztplatzierte auch noch einen Krümel abkriegt? Ich fürchte, dann hätte man sehr oft Gleichstand.
Wie wäre es mit einer prozentualen Staffelung ? So wie bei jedem televote
Aber da es beim verlesen der Televote-Punkte eh nicht auffällt, dass es die ikonischen 12 quasi nicht mehr gibt, wäre es eine einfache Option, die außerdem noch die 0 Punkte abschaffen würden. I like!
Ein Weg, die 12 zu behalten: 9 Qs, 24 im Finale, jeder kriegt Punkte in halben Schritten von 0.5 bis 12 🤭
Mein Vorschlag: 12 / 10 / 8 / 7 / 6 / 5 / 4 / 3 / 2 / 2 / 1 / 1 / 1
13 bepunktete Beiträge und hintenraus gerechter. Wer mehr Punkte zur Glättung verteilen möchte, addiert noch jeweils einmal 3, 2, 1 Punkte.
Und zum Durchranking: Ich sehe keinen Sinn darin, einem Beitrag, der 0,2% der Televotes bekommen hat, irgendwie Punkte zukommen zu lassen. Vor allem wäre das bei Jurys anfällig, Beiträge bewusst abzustrafen.
Das sieht gut aus. Gefällt mir!
Vor allem: Wieso sollte Platz 20 gleich 6x so viele Punkte bekommen wie der durchgerankte Platz 26, dem auch noch 1 Punkt zukommt??
Das wird nicht passieren. Das Ergebnis ist ähnlich wie beim 1-8-10-12 Punktesystem, nur dass alle Teilnehmer garantiert mit Punkte abreisen.
Joa. Seit den 70er Jahren. Dieses Argument hat für mich immer die gleichen Vibes wie Teilnehmerurkunden bei den Bundesjugendspielen. Egal, welche Punktzahl vorne steht – irgendwer muss doch Letzter werden…
Letztendlich kann die EBU ohnehin nur die technischen Rahmenbedingungen schaffen. Den menschlichen Faktor im Rahmen der Stimmabgabe wird man nie beeinflussen können.
Unabhängig von diesem Fall, wäre es an der Zeit, die Votingprozedur anzupassen. Ich würde es gut finden, wenn man grundsätzlich nicht mehr nur einem Land seine Stimme geben kann, sondern im ESC-Stil voten muss oder zumindest drei Ländern seine Stimme geben muss. So kann man auch Diaspora-Voting ein wenig entschärfen und technisch kann das nicht so schwer umzusetzen sein.
Das geht dann aber alles nur Online. Televoting mit deinen Vorschlägen wäre umständlich.
Konnte man dieses Jahr überhaupt noch per Anruf abstimmen?
Hm,skurrile Frage, die Nummern waren doch pausenlos eingeblendet, neben den SMS.
Hab den Youtube Stream geschaut
Ja klar, die Anrufe wurden doch direkt in den Greenroom durchgestellt, bei Anruf für D hat’s der Herr Raab notiert. Ich meine, ihn bei einer Schalte auch mit einem Stift in der Hand gesehen zu haben. Für Estland hat es Tommy Cash persönlich gemacht, der hatte ja pausenlos den Hörer in der Hand, musste er auch, bei den vielen TV-Punkten.
Ja!
Eben. Das sind völlig idealisierte Vorstellungen, wie man meint, irgendwelche Mehrfachvotes verhindern zu wollen. Und personalisiertes Onlinevoting funktioniert auch nullkommanull. Man braucht sich nur mal überlegen, wie oft man auf Bots im Social-Media-Web trifft.
Die Hielscher !! Das war schon 1957 klarer Televoting-Betrug. Und sie war noch so schamlos, es mitten auf der Bühne zu tun. Damals konnte man 10 Voter noch für eine Currywurst vom Grill kaufen
Und im Jahr drauf hat sie ja auch noch mal auf die gleiche Weise unterschwellig geworben. Ein Anruf kostete seinerzeit ja 2 Groschen.
Daran würde sich aber viele Zusehende nicht beteiligen. Insofern jetzt schon gescheitert.
Beim JuniorESC, wo allerdings nur Online gevotet wird, gibt es ja dieses System, dass man drei Ländern seine Stimme geben muss. Man hat dies beim JESC sogar auch mal mit fünf Ländern ausprobiert, aber drei Länder sind in den letzten Jahren Standrat.
„….dass eine solche Promotion die natürliche Mobilisierung von Gemeinschaften und Diasporas, die wir bei allen Abstimmungen des Unterhaltungspublikums sehen, nicht unverhältnismäßig beeinträchtigt.“
Da bin ich ja mal gespannt, wie man hier eine Grenze definieren will. Wenn es ein Voting „Rest of the world“ gibt, dann ist auch Werbung am Times Square legitim (aber auch sinnvoll?). Und was ist mit flankierenden Werbekampagnen, wie z.B. der netten Werbung für die drei baltischen Länder auf Social Media von Air Baltic.
Hat Israel übrigens gemacht
Sonst wäre ich nicht auf das Beispiel gekommen.
Aber ob diese Werbung wirklich zum Abstimmen motiviert, das müssen die bewerten, die die Werbung buchen.
Was die Werbung betrifft, gibt es nur zwei Wege: ganz oder gar nicht. Selbst man Werbung von staatlichen Akteuren verböte, gäbe es Mittel und Wege, dieses Verbot zu umgehen.
Was die maximale Anrufzahl betrifft, wäre es aber ja durchaus eine Möglichkeit, den Sendern freizustellen, ob sie weiterhin auf bis zu 20 Anrufe pro Gerät setzen oder die Zahl reduzieren. Im Zweifel ließe sich dann so nächstes Jahr auch eindeutig belegen, ob das Powervoting einzelner das Ergebnis bei bis zu 20 Anrufen wirklich zu krass verzerrt.
Mein Ansatz wäre von jedem Anschluss aus nur noch eine Stimme pro Teilnehmerbeitrag erlauben. So können Zuschauer motiviert werden, mehrere Länder zu unterstützen ohne sie dazu zu zwingen.
Puh … unter der Voraussetzung will man aber erst recht nicht null Punkte kriegen. 😅
Da das Televoting eh nicht in der klassischen ESC-Punktestruktur präsentiert wird, müsste man der Gerechtigkeit halber auch einfach die realen Anrufverhältnisse darstellen. Und eigentlich müssten auch die realen Anrufzahlen zählen. Wenn ein paar tausend Luxemburger im Televoting die gleichen Punkte vergeben können wie Millionen Briten, Franzosen, Deutsche ist es halt auch nicht gerecht. es kann doch nicht sein, dass eine Stimme aus Island genauso viel zählt wie 300 Stimmen aus Deutschland. Die Parität der Länder ist eigentlich durch die Juries genügend dargestellt.
Wenn ein paar tausend Luxemburger im Televoting die gleichen Punkte vergeben können wie Millionen Briten, Franzosen, Deutsche ist es halt auch nicht gerecht. es kann doch nicht sein, dass eine Stimme aus Island genauso viel zählt wie 300 Stimmen aus Deutschland.
Wenn Du das änderst, ist der ESC tatsächlich tot. Die Großen haben in allen anderen Bereichen des Sports und der Politik schon so viel mehr Macht, dass man beim ESC ja auch mal den Kleinen etwas mehr Macht geben kann. Deshalb ist der ESC in kleinen Ländern ja so immens populär. Es ist der einzige Wettstreit weltweit, bei dem Länder wie Island und Malta auf Augenhöhe mit den Großen spielen können.
Das haben sie doch durch die Juries. Wenn die Publikumspunkte dann in der Gesamtheit abgegeben werden, ist es völlig egal, ob ein Franzose oder Isländer angerufen hat.
Veto! Wie gesagt, dann wäre der ESC mausetot.
Aber sie haben doch mit den Juries die gleichen zu vergebenden Punkte. Ist es denn gerechter, wenn 300 Deutsche für einen Song anrufen müssen, um das gleiche zu erreichen wie ein Isländer?
Ja, finde ich schon, weil es hier um Rundfunkanstalten geht. Und ich finde, dass beim ESC jeder das gleiche Gewicht haben sollte.
Ist aber auch nicht schlimm, wenn wir unterschiedlicher Meinung sind.
P.S. Bin im Büro, habe aber heute keine Lust zu arbeiten. Da ich aber noch nicht nach Hause kann (Termin um 18:30 Uhr), schreibe ich hier Kommentare …
Ist ja auch nur eine Diskussion, nichts dramatisches. Bin auch im Büro und arbeite nebenbei 😉
In der Theorie ja, aber die Realität zeigt, dass es selbst beim ESC nicht so ist. Ein Malta oder ein San Marino hat schon per se schlechtere Karten, mit einem guten Song den ESC zu gewinnen, als ein Italien oder Schweden.
Warum sollte man den ESC zu einer Art One-Man-Show der Big Five machen? Es ist gut so, dass jedes Land die gleichen Stimmrechte hat. Zumal es die aktuellen Probleme ja auch nicht lösen würde, wenn mal aufs deutsche und aufs spanische Televoting blickt.
Man kann die absoluten Zahlen der Anrufe für ein Land aber doch zur Gesamtzahl der Anrufer setzen
Problem gelöst ! Danke Alki !
Dann würden aber doch im Zweifel die zwei, drei Favoriten der Buchmacher 80 % aller Televoting-Punkte bekommen. Oder verstehe ich dein System falsch?
Ist es damit doch gar nicht. Die Jurypunkte werden doch Land für Land gleichwertig vergeben. Bei den Zuschauerpunkten bekommt man ja eh nicht mit, wo da was herkommt.
Mal davon abgesehen davon, dass es dem System der gleichberechtigten Mitgliedsstaaten widersprechen würde (haben die anderen schon ausgeführt), würde das wohl auch bedeuten, dass die Big 5 so schnell nicht mehr gewinnen könnten. Wenn Deutschland mit seinen vielen Zuschauern, dem höheren Haushaltseinkommen und den relativ günstigen Votingpreisen z.B. 30% der europaweiten Televotingstimmen stellt, können 30% der zählenden Stimmen nicht für Deutschland abgegeben werden.
Ein kleines Land mit wenig Televotingstimmen wäre für über 99% der Anrufer wählbar – ein immenser Wettbewerbsvorteil.
Und für San Marino (ohne die technischen Möglichkeit für ein Televoting) bräuchte man auch noch eine Lösung.
Kurzum: Das jedes Land die gleiche Punktanzahl verteilt ist echt alternativlos.
Da kann man die Stimmen ja so in Relation setzen, dass dadurch kein Nachteil entsteht, das sollte kein Problem sein. Bei den Juries werden doch auch immer noch pro Land die gleichen Punkte verteilt. Und die Publikumspunkte sind dann halt alle Teilnehmer zusammen, sie werden ja eh nicht gesondert in der Sendung ausgewiesen und hinterher interessieren sich nur noch Freaks wie wir dafür.
Seltsam, dass man diese Überprüfung noch nie vorgenommen hat, wenn es in der Vergangenheit hohe Televoting-Ergebnisse gab … die ja sogar wesentlich erdrutschartiger waren als dieses Jahr.
Das hat ganz bestimmt nichts damit zu tun, dass es sich 2025 um Israel handelt.
*Sarkasmus aus*
Genau, mir kommt Polen 2016 in den Sinn. Michał Szpak mit Color of your life. Vielleicht nicht ganz so viel Unterschied bei den Punkten, aber er wurde auch ordentlich von hinten nach vorne katapultiert. So wie Justyna…
Oder hat es was mit „die Polen sind überall mit ihren Stimmen“ zu tun? Nichts falsch verstehen, ich liebe die Polen, mein Mann ist einer 💖
Beim ESC liebe ich Polen 1995-1997 … und ich höre die polnische Sprache sehr gerne, vor allem, wenn sie gesungen wird. 🙂
An die Wertung von Herrn Szpak habe ich auch denken müssen, das Saalraunen habe ich jetzt noch im Ohr. 🙂
Es ist tatsächlich interessant, dass Israel als Staat fast immer als einzige Ausnahme genommen wird, wo der Fokus drauf liegt.
This!
Ich habe ja den Verdacht, dass das Televoting-Ergebnis für Israel noch höher ausgefallen wäre, wenn man z. B. nur 5 x pro Gerät hätte abstimmen dürfen, weil ich mir kaum vorstellen kann, dass Israel bei den powervotenden Hardcore-Fans gepunktet hat. Bei unserer Party waren es viele normale Zuschauer fortgeschrittenen Alters, die je 1 sms für Israel gesendet haben, ganz einfach, weil ihnen das Lied gefiel und weil es sie an die guten alten ESC-Zeiten erinnert hat, als man noch nicht versuchte mit wildem Rumgehopse oder blanken Pobacken Punkte zu sammeln.
Das waren übrigens auch alles Leute, die zwar auch die Halbfinals schauen, sich aber ansonsten nicht mit dem ESC beschäftigen, weshalb sie auch nichts von einer eventuellen Werbekampagne online mitbekommen hatten.
Ich habe nur einmal was von 3 Werbekampagnen im Internet gesehen. Einmal Israel und Ukraine und Armenien (bei beiden vermute ich aber, weil ich die öfters mal anschaue). Mehr nicht. 🤷♂️🤷♂️🤷♂️
Ich weiß ehrlich gesagt auch nicht ob geschaltete Werbung so viele normale ESC Zuschauer erreicht und beeinflusst. Ich bin letztes aus irgendwelchen Gründen von Luna aus Polen so zugeballert worden, die es ja bekanntlich noch nicht mal ins Finale geschafft hat und vor ein paar Jahren auch von Destiny aus Malta, mit deren Song ich so gar nichts anfangen konnte und die ja dann auch nicht soooo gut ankam beim Publikum.
Sympathische Gäste hattest Du. 🙂
Ich habe auch ähnliche Äußerungen vernommen. Es war halt nur dumm, weil es auf Kosten anderer ruhiger Vorträge (vor allem Schweiz) ging.
Es ist immer ein bisschen schwierig wenn man sein eigenes Umfeld als repräsentativ ansieht. Wir waren dieses Jahr bei unserer ESC Party 12 Leute im Alter von 33-45 und ich würde sagen ich bin der einzige Bubble-Mensch in unserer Gruppe. Niemand von uns ist wirklich pro/ anti Israel eingestellt und bei uns hat niemand eine Stimme für Israel abgegeben weil das Lied als „schon hundert mal gehört“ angesehen wurde. Geschmäcker/ Gruppen sind dann halt doch sehr unterschiedlich.
Ich habe ja gar nicht bestritten, dass es anderswo anders sein kann, aber bei uns war Israel bei der Elterngeneration (70 +) der haushohe Gewinner. Wenn das bei allen älteren Menschen so war, kann das schon zu 12 Punkten vom Televoting führen. Die Leute in meiner Generation (50 +) haben ihre Stimmen auch nicht nach Israel gegeben. Da waren die TOP 5 GRC, ITA, PRT, LTU und CHE …
Wenn man davon ausgeht, dass für Deuschland im 2. Semi hauptsächlich die Fans abgestimmt haben, ist das Ergebnis dann doch verblüffend.
https://eurovision.tv/event/basel-2025/second-semi-final/results/germany
Es wurden eher nicht die Fan-Favoriten gewählt, Finnland weniger als Litauen und mit Israel, Griechenland und Letland drei (und mit Litauen sogar 4) eher untanzbare Lieder vorne.
Daher voten die Fans doch nicht so powermäßig, oder das war doch mehr der allgemeine deutsche Geschmack.
Mit der Nacktheit der Männer auf der Bühne habe ich es noch nicht durchgespielt, aber wenn nicht mal Armenien hier punktet, dann kann man wohl auch das als Faktor nehmen, dass die deutschen ESC-Fans dann doch anders sind, als so einige hier denken.
Nachdem Ich mit drei verschiedenen Gruppen aus meinem Altersspektrum (25-30) geguckt habe, sage Ich: Die Leute, die streamen rufen nicht beim Televoting an. Bin jedesmal die einzige Person die abgestimmt hatte. Daher würde Ich diese These unterstützen, dass das Lied auch ohne den politischen Background gut abgeschnitten hätte.
Was hat das eine mit dem anderen zu tun?
Wenn man in der Mitteilung feststellt, dass das Televotingergebnis und Israels Punkte legitim sind, ist das einfach das falsche Signal der EBU, nur um Druck zu nehmen. Gibt es harte Fakten? Ja? Nein? Glaubt doch wirklich keiner, dass man dadurch die Diskussion 2026 von den selben Akteuren und Kritikern vom Tisch hätte. Träumt weiter.
Und wenn Überprüfung, dann gleich auch alle anderen Ländervotings, die mit Diaspora und damit Powervoting verknüpft sind. Plus vielleicht noch wissenschaftliche Fragebögen, nach welchen Kriterien Juroren Israel auf den letzten Platz gesetzt haben.
Leider geht es hier ja nicht um Fakten, sondern um Gefühle.
Und leider ist das ganz generell die grässliche Signatur der Zeit, in der wir leben, gerade auch politisch. Viele Menschen wählen nicht mehr mit dem Hirn, sondern nach Gefühl, und Gefühle werden natürlich von grell überzeichneten extremen Positionen getriggert.
Ja, ich hatte eigentlich auch einen Satz unter meinem Kommentar stehen, dass dies keine Position pro/kontra oder Freibrief für irgendwas sei. Habe den gestrichen, weil völlig sinnfrei bei dieser Diskussion.
Wenn ein großer Teil deiner Teilnehmer Transparenz fordert ist es aber doch schlau, diese zu geben.
Aktuell gibt es keine Beweise dafür, dass das Powervoting für Israels Ergebnis verantwortlich ist, nur Vermutungen einiger in diese Richtungen.
Wenn man jetzt alles analysiert und schlussendlich bestätigen kann, dass die Israel-Voter nicht häufiger angerufen haben als alle anderen, kann man das Argument entkräften.
Natürlich löst das noch nicht das Problem, dass viele Kritiker einfach nur das israelische Ergebnis diskreditieren wollen, aber die TV-Sender werden sich (zumindest größtenteils) durch Zahlen und Fakten überzeugen lassen.
Erinnert mich irgendwie an die Erklärung zum wissenschaftliche Arbeiten zum Studienbeginn: Man kann Hypothesen aufstellen, auch wenn diese der bisherigen Lehrmeinung widersprechen. Dann überprüft man diese und am Ende sind alle schlauer.
So lange man die Hypothese nicht valide geprüft hat, kann es aber auch kein „richtig“ oder „falsch“ geben.
Finde ich ein gutes Zeichen seitens EBU, dass auf die Fans eingegangen wird.
Ich hoffe auf ein faires Jury- und Televoting beim ESC 2026.
So kann man ein wunderschönen ESC auch kaputt diskutieren. Ich möchte weiterhin mein 20 Stimmen vergeben. Ich hätte auch 1000000 Stimmen an JJ gegeben:-)
Falsett-Stimmen???
Das wären in Deutschland minimal 140.000€ gewesen. Würde ich nicht empfehlen. 😉
Da hätte es aber schon eine russische Botfarm gebraucht, und selbst die haben selten mehr als 1000 Sims zum Verschleiern. Ist alles nicht so einfach, wie sich einige hier vorstellen.
Nun, ich denke, Werbung für den eigenen Beitrag zu machen, steht jedem Land zu, also das finde ich legitim (so lange nicht versucht wird, finanzielle Anreize zu schaffen für einen bestimmten Beitrag zu voten). Man sollte wirklich nicht immer jedes Ergebnis, was einem vielleicht nicht gefällt, hinterfragen, und irgendeine „Verschwörung“ wittern. Ist doch wirklich nicht abwegig, dass das Publikum den Beitrag wirklich mochte und deshalb dafür gevotet hat. Wenn man jetzt nach jeder Entscheidung (ob durch die Televoter oder die Jurys) sagt: „Das geht jetzt aber nicht mit rechten Dingen zu“, macht es irgendwie auch keinen Spaß mehr. Man kann einfach auch mal Dinge hinnehmen, auch wenn dies nicht immer mit dem eigenen Geschmack konform geht.😉 Wie gesagt, wenn es deutliche Hinweise dafür gibt, dass eventuell Geld geflossen ist, oder sogar Call-Center engagiert wurden, ist es natürlich etwas anderes. Aber so lange es dafür keinerlei Hinweise gibt, gilt es einfach mal zu akzeptieren.
Ansonsten könnte man ja darüber nachdenken, dass man pro Land nur je ein Anruf getätigt werden kann.
Danke!
Ich hab aus Jux mal die Streamingzahlen von vorgestern mit dem Televote-Ergebnis verglichen (ohne die Streams im eigenen Land herauszurechnen, zugegeben).
Also Platz 26 für Armenien kann doch gar nicht sein, das Lied habe ich doch vorgestern alleine 32.165.657 mal gestreamt. 😜🤓🥳😂 I Am Survivor. 💪
Da hattest Du offensichtlich PARG ganz für Dich … 💃💃💃
😎 😎 😎
mi amore mi amore 🎶🎶
Ich bin mir gar nicht sicher, ob man das Ergebnis mit den streaming Zahlen vergleichen kann, auch wenn es immer wieder gern gemacht wird.
Jedes Lied kann aber doch durch visuelle Unterstützung deutlich geboostet werden. Nicht umsonst weinen wir jedes Jahr, wenn wieder der gleiche Stage Designer für den deutschen Beitrag verantwortlich ist. Und letztendlich muss alles nur exakt drei Minuten so viele Menschen wie möglich begeistern.
Als Beispiel mag ich Australien einwerfen. Das Video war toll und stimmungsvoll, das staging leer und peinlich.
Ich mag weder den ersten noch den Zweitplatzierten, kann mir aber vorstellen, dass die Bühnenshows ihre jeweiligen Bewunderer gefunden haben.
Und dank deiner Gegenüberstellung kann ich mMn sehr gut ablesen, wessen Beiträge durch die Show gewonnen haben.
Da stimme ich dir zu. Es fließen ja auch noch zig andere Faktoren mit rein. Zum Beispiel: Nur weil man ein Lied gerne oder streamt, ruft man nicht automatisch auch dafür an. Viele machen es sich viel zu einfach, wenn sie etwa sagen: Israel ist bei den Spotifystreams nur auf Platz 17, da wurde wohl betrogen. Man sieht ja, dass es bei mehreren Ländern große Abweichungen vom Televoting gab. Wieso das so ist, hast du ja bereits erklärt. Fand aber als Statistikfan trotzdem spannend, mir das mal anzusehen.
Na ja, NICHT DU hast dir die Mühe gemacht, sondern andere Personen haben diese Liste ausgearbeitet‼️ Diese Liste ist seit 24 Stunden bei X oder Instagram von sämtlichen Seiten veröffentlicht. Du hast lediglich copy and paste betrieben😉
Die Streamingrangliste habe ich von @esc_charts, die Gegenüberstellung zum Televote-Ranking hab ich dann selbst angefertigt.
Ich glaube durchaus dass die Stimmen korrekt gezählt bzw erfasst wurden.
Wenn aber Menschen in großer Menge für ein Lied abstimmen welches sie nie anhören werden und es sie auch nicht sonderlich interessiert, sondern weil sie mit einem Land sympathisieren hat das eben nichts mit einem Song Contest zu tun! Traurig…
Es geht beim ESC aber gar nicht darum, Lieder zu unterstützen, die man hinterher in Dauerschleife hört, sondern Gesamtpakete zu unterstützen, die in 3 Minuten am TV-Bildschirm zünden. Sonst könnte man aus dem ESC ja eine Radioshow machen. Dann hätte wahrscheinlich z. B. Rosa Linn gewonnen. Und die meisten Menschen, mit denen ich den ESC schaue, hören sich die Lieder hinterher sowieso nicht mehr an (ausser sie sind bei mir im Auto …), weil sie nicht solche Musik-Junkies sind wie wir.
Absolute Zustimmung!
Genau !
Ich finde ja es durchaus berechtigt das Voting System zu überdenken – nur der Anlass der jetzt gekränkten Sender aus Spanien, Island, Norwegen, Estland etc. ist dafür definitiv der Falsche.
Schließlich hat auch die österreichische Jury Deutschland 0 Punkte gegeben – die Zuschauer aber 12. Da schreit auch niemand nach Wettbewerbsverzerrung…
1) Ich denke es ist durchaus zielführend die max. Anzahl an Votes die pro Land abgegeben werden kann zu reduzieren. In den letzten Jahren profitierten davon vor allem Länder mit großer Diaspora. Bspw. die Türkei in Deutschland oder seit 3 Jahren die Ukraine. Auch Polen oder Griechenland oder Balkan-Länder profitieren tendenziell eher von der Möglichkeit 20 Votes pro Teilnehmer abzugeben. Hier könnte man mMn diese auf 5/10 Votes reduzieren.
2) Ich bezweifle stark, dass die Werbung groß das Ergebnis verändert hat. In den letzten Jahren hat sich auch niemand an der massiven Werbung insbesondere für Malta und Zypern gestört. Lassen sich so viele Menschen davon beeinflussen?
Die öster. Jury war tatsächlich strange. 0 Punkte für Deutschland, aber dafür 12 für Finnland und 10 für Malta(!!!). Leider ist schlechter Geschmack nicht zu verklagen.
https://www.derstandard.at/story/3000000270569/juror-kontert-wirbel-um-oesterreichs-zwoelf-esc-punkte-fuer-ich-komme
Hier ist ein Interview mit einem österr. Juror. Am Ende erklärt er die Punkte für Deutschland.
Hat einige komische Ansichten, aber jetzt weiß ich zumindest ein bisschen mehr!
Danke. Interessant.
Es beweißt doch das auch Juroren keine Ahnung haben können. Baller ist ein großer Streaminghit. Es ist doch ganz einfach: Die Juroren aus Österreich haben leider wie so oft Resentiments gegen Deutschland. Da hätte selbst Robbie Williams für Deutschland starten können, man hätte von den Juroren aus Österreich keine Punkte gekriegt. Wenigstens sind die Televoter aus Österreich viel weiter.
drollig wie der juror UK verteidigt a la alle haben keine ahnung außer ikke. 😺
tja,30 jahre im musikbiz schützen auch nicht davor durch die musik zu irren.
der herr arbeitet auch bereits mit KI – dann ist ja alles klar auf der andrea doria!
😆 🥴
Interessantes Interview, aber der gute Herr gibt nicht mehr und nicht weniger wie jeder andere seine eigene Meinung wieder. Bei der Wertung für UK gebe ich ihm recht, was die Harmonien der Stimmen betrifft, das war’s auch schon (okay, auch meine Meinung😉). Finnland und Malta sind unterhaltsam für einen Abend, das stimmt, aber auch nicht besonders nachhaltig. Einen kommerziellen Erfolg der beiden Songs wage ich arg zu bezweifeln. Das macht ja auch nichts, aber den Jurys wurde ja auch schon mal nahegelegt, auch nach diesen Erfolgsaussichten zu schauen, so weit ich weiss.
Tja, und Deutschland? Bin jetzt auch nicht der Mega-Fan von „Baller“, muss aber zugeben, dass der Auftritt echt gelungen war (auch meine subjektive Meinung). Finde in den Aussagen ein bisschen schwierig, dass er seine persönliche Meinung als objektive Tatsache darstellt.😉 Aber die österreichische Jury war eigentlich schon immer nicht besonders freigiebig bei der Punktevergabe für Deutschland. Haben schon früher dem deutschen Beitrag kaum bis gar keine Punkte gegeben (soweit ich weiss, hat die österreichische Jury selbst Nicole weitestgehend ignoriert). Scheint eine Art Tradition zu sein.
P. S.: War aber dieses Jahr trotzdem froh, dass es die Jurys gab, und den guten Auftritt von Zoë Më zu würdigen wusste. Alles eine Frage der Perspektive.🙂
Baller als Lied: i. O.
Präsentation: super
Stimme: ausbaufähig
Das mit den Punkten aus Österreich ist so nicht richtig; ich glaube ein österreichisches Medium hat das einmal gegengerechnet, und das Abstimmungsverhältnis ging zu Ungunsten Österreichs aus (also weniger Punkte aus D als an D vergeben)- ist aber schon zwei, drei Jahre her. Unvergessen auch die im Vergleich mageren Punkte für Conchita Wurst aus Deutschland 2014, downgevotet von einem einzigen Juror…. exakt dasselbe Phänomen 2023 bei Teya & Salena. 😀
Das hatten wir ja auch schon bei deutschen Juroren, die sich nicht an die Vorgaben (Gesang, Komposition und Gesamteindruck) halten, sondern den Liedern, die vermutlich erfolgreich sind, die Punkte geben.
Und dass Jurys aus A. keine Punkte an Deutschland geben, hat ja eine sehr lange Tradition.
Und ich stimme so im Halbfinale 10 mal für Luxemburg und jeweils 5 mal für Australien und Irland 😂
Hat nur bei Luxemburg geholfen.
Irgendeine Antwort musste kommen.
Aber wir haben nächtes Jahr die Diskussionen wieder.
Wenn gewissen Leuten bestimmte Ergebnisse nicht gefallen.
Da mache ich mir keine Illusionen.
Jetzt haben wir so einen schönen ESC bekommen und nach dem chaotischen letzten Jahr wurde dank Basel unsere Seele gestreichelt. Pustekuchen…Jetzt kommt wieder ein Rattenschwanz nach. Immer muss was negatives passieren. Besonders hart trifft es die Österreicher. Man war durch den Sieg im Freudentaumel und sofort setzte Vorfreude auf 2026 ein. Mit einem Interview von JJ ist auf einem Schlag alles getrübt. Heute hat sich sogar der Bundespräsident in die Debatte eingeschaltet. JJ hat leider viel kaputt gemacht. Die positive Stimmung ist futsch.
Nun ja, der gute JJ wirkte ja schon im ESCK-Interview etwas einfältig …
Das habe ich nicht gesehen. In Interviews und Dokus fand ich ihn sympathisch. Was mich aber störte, seine Festlegung auf Wien als Gastgeber 2026. Und das er mit Conchita moderieren möchte. Das finde ich schon dreist. Demut ist wohl nicht seins. Und jetzt sein Israel- Sager war das i- Tüpfelchen.
Besonders demütig wirkte er im ESCK-Interview auch nicht, eher so, als ob er sich ganz toll fände. Da fand ich Zoë Më wesentlich sympathischer … und auch interessanter.
Nicht nur du, Toggie !
Alle Engel sind aber immer mindestens dreifältig
Ist natürlich aus der Retrospektive immer einfach zu sagen. Ich hatte ürbigens genau das gegenteilige Gefühl. 🙂
Was soll man denn künftig kontrollieren? Ob Stimmen wie es sein sollte aus Überzeugung für einen bestimmten Beitrag gegeben wurden oder um ein politisches Statement zu präsentieren oder um das heilige Land der Ahnen zu pushen, egal ob es einem persönlich gefällt oder nicht? Oder ob bestimmte Länder erbärmlicherweise Leute fürs voten bezahlen? Wie soll s gehen? Es nervt einfach nur noch, dass der ESC immer wieder für politische Pseudo-Solidaritäts Kundgebungen missbraucht wird, wer hat jetzt wasdavon , dass Yuval Raphael die Televoting Siegerin ist? Ich mag ihr Lied sehr, aber es spielt ja gar keine Rolle, auch ein viel schlechterer Beitrag hätte dieses Ergebnis erzielt, und nun? Seht her, wie viele Menschen hinter Israel stehen? Man kann Solidarität doch auch anders zeigen, und wie unfair für alle anderen, oft besseren Kandidaten. Hoffentlich ist dieses Drama nächstes Mal vorbei.
Nun, in der Psychologie gibt es für jede persönliche Eigenschaft, die erhoben werden soll , mindestens 75 Items
Man will herausfinden, ob die Probanden
ehrlichaufmerksamernsthaft sindund die Fragen überhaupt kapieren
So was könnte man doch leicht für jeden Televoter einführen
Oder man lässt Die KI ermitteln: Die würde doch leicht anhand unserer Beiträge hier herausfinden, wie Du, Toggie Douze Point oder ich abstimmen würden und wie viele geklaute SIM-Karten Jorge bedient
Hey! Das nimmst du sofort zurück! Alle sind regulär angemeldet: Zum Beispiel auf Timo Beil, Alter Egon oder Max Mustermann!
Brauchst dich nicht rausreden, habe dich schon längst bei Österdahlgemeldet.
Ich nutze immer nur Alliterationen, Lutz Laber, Karl Knauser etc.
Naja, wenn ein Lied schlecht ist, dann hilft dir auch kein Diasporavoting mehr. Siehe Israels Endplatzierung zwischen 2016 und 2022. Der ESC war aber auch immer politisch und ist eigentlich ein Spiegel der Gesellschaft. Diese politische Komponente ist mal stärker, mal schwächer pro Land ausgeprägt. Wenn der Nahostkonflikt sich irgendwann legt, dann sehen die Ergebnisse wieder anders aus. Vielleicht ja sogar schon im nächsten Jahr.
Nur Adelige sollten abstimmen dürfen
Juhu! Auf der Gertrudenburg bin ich ja Toggie Graf Ceterum. 🙂
Dann hätte es z.B. für „Lass die Sonne in dein Herz“ von Frau v. Storch keinen Anruf gegeben.
Und die Fürstin Gloria hätte heuer für Claude 20 mal angerufen.
https://www.derstandard.at/story/3000000271195/bundespraesident-mahnt-in-der-causa-jj-zu-differenzierender-sicht
Ich mag Herrn van der Bellen sehr, sehr gerne. 🙂
Der Gute hat schon ordentlich zu tun dank Kurz und Co. Er hat sich seinen Job sicher auch anders vorgestellt 😀
Ja, mit Winkeonkel und schönen Auslandsreisen ist es derzeit nicht getan … Der richtige Mann zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort. Glück gehabt, Österreich.
Er darf gerne beim nächsten ESC eine kurze Eröffnungsrede halten 🙃
Und dann EUROPE (AND AUSTRALIA), START VOTING NOW!!! in die Kamera rufen …
Er würde es wohl etwas abwandeln: EUROPE (AND AUSTRALIA), START VOTING NOW, BUT NOT FOR ISRAEL!!!
Wer? Herr van der Bellen?
Ach und ich dache , mit „van der Bellen“ sei JJ wegen seiner schartigen Stimme gemeint
🤣
Alko Bernd, heute schon am frühen Nachmittag zugedröhnt, oder noch immer vom Vortag?
JJ wird ihm die Schere reichen um das Eröffnungsband zu durchtrennen.
Auszug aus dem Artikel:
Da glaube ich nicht dran.
Da sind solche Menschen meistens viel zu feige für.
Meinst Du jetzt, dass JJ zu feige ist? So wie Du es schreibst, scheint es sich auf Herrn Roet zu beziehen …
Ja.
Dann wäre er nicht feige. Sondern schlichtweg dumm.
Der Botschafter streckt die Hand aus. Ich bin gespannt ob JJ darauf eingeht.
Ich denke nicht. Dann würde er doch von seinen aktuellen Supportern boykottiert und seine Social Media-Kanäle würden doch vollgespamt werden.
boykottiert?
Das heißt heute doch gecancelt … Wie alt bist Du eigentlich? 😉
Gecancelt?
Das heißt doch heute entfolgen … Wie alt bist du eigentlich? 😉
Naja, in dem Israel-Kontext lese ich oft noch boykottiert.
Wie alt bist du eigentlich?
Man ist so alt, wie man sich fühlt.
Eins … zwei … drei …
Vier …. fünf …. sechs… 💪
Sieben … sieben … ay lyu lyu … 💪
TANZEN!
Ihr seid drollig.
Das ist sicher nur eine Floskel, ich glaube Roet hat andere Sorgen, als sich mit dem ESC Gewinner zu treffen. Ich bin enttäuscht von JJ, dass er solche Kommentare raushaut, kaum 1 Woche nach dem ESC, ich finde es traurig , dass ausgerechnet diejenigen, die für sich selbst immer bedingungslose Akzeptanz, Toleranz und Respekt einfordern, bei anderen so gnadenlos überheblich und intolerant sind, siehe auch Nemo
Mir ist solch eine Charakterschwäche auch zuwider.
Tja, ist nur leider nicht zum ersten Mal passiert. Auch manche „Fans“ sind da mitunter sehr „schräg“ unterwegs.
Jetzt haben wir tatsächlich Nemo Teil zwei. Ich könnte mich echt übergeben…. Selbst Hazels tolle Moderation kann das alles nicht wegwischen.
Es ist ein schwieriges Thema und es wird soviel Unsinn im Netz geschrieben, (hatte heute mittag gerade eine Diskussion, wo jemand nicht wusste, dass Gaza nur ein kleiner Teil von Palästina ist), sodass man grundsätzlich eher feige sein sollte, bevor man irgendwas Dummes nachplappert. So gesehen war er nicht feige aber ob er dumm war, ist dann die andere Frage.
Das „feige“ war ja auf ein mögliches Treffen bezogen.
Wundere dich nicht wenn Johannes mit David spricht.
Ganz ehrlich, ich verstehe die ganze Kritik nicht. Er hat nur seine Meinung geäußert, wie viele andere. Man kann auch Drama machen, wo keiner ist.
Das Ganze könnte auch eine Chance sein. Wenn Österreich/der ORF schlau ist, macht man da was draus und orientiert sich am 2015er Motto. Da müsste halt auch JJ mitspielen (was, wenn VdB ihm ins Gewissen redet, sicher möglich wäre).
Ich fasse zusammen:
„Lasst uns mal machen.“
Und damit ist dann auch alles gesagt.
Es ist offensichtlich, dass es – auch im Auftrag des Staates Israel – eine Aktivierung der Zuschauer*innen gegeben hat, für den Beitrag des Landes abzustimmen und dabei die höchstens erlaubten 20 Stimmen pro Telefonanschluss bzw. Kreditkarte auszunutzen.
Wie kommt ihr zu dieser Aussage? Gibt es Belege dafür, dass der Staat Israel das beauftragt hat?
Ja, das muss man bei YouTube bei den Werbungen angeben, das stand dann auch offen da.
Es ist auf jeden Fall gut, dass die EBU so schnell und offen reagiert. Die Kommunikation hat sich da mit Herrn Green deutlich verbessert.
Inhaltlich halte ich nach wie vor nichts von diesen Beschwerden über das Voting. In dem Brief steht es ja ganz deutlich: Man kann nicht kontrollieren, aus welchen Gründen Menschen für einen Beitrag abstimmen. Es wird immer Voting aus nicht-musikalischen Gründen geben, das ist nicht zu verhindern. Außerdem glaube ich weiterhin nicht, dass die israelische Werbekampagne einen bedeutenden Einfluss auf das Ergebnis hatte.
Dass jetzt das 20-Stimmen-Maximum zum Problem gemacht wird, finde ich auch wenig nachvollziehbar. Zumal sich gerade die kleineren Sender bedanken werden, wenn man ihnen eine wichtige Einnahmequelle zusammenstreicht. In den größeren Ländern hat Powervoting ohnehin nicht den ganz großen Einfluss, meine 30 Stimmen für Litauen im Finale haben jedenfalls nichts gebracht.
Wir werden sehen, was am Ende dabei rumkommt. Ich befürchte, dass es wenig sinnvollen Aktionismus geben wird, aber genau das scheinen einige Sender ja zu wollen.
Der Brief zeigt, das die EBU kein Rückrat hat. Man hat dem Gejammere der Verlierer nachgegeben. Einzig Positive: Israel wird auch nach diesem Brief nicht ausgeschlossen.
OT
Abor & Tynna landen auf Platz 3 der Single Charts und landen damit dem bestplatzierten ESC Song seit 7 Jahren. (wo Michael Schulte auch auf Platz 3 war.)
JJ landet auf Platz 13, damit um einen Platz besser als Nemo.
Tommy Cash landet sogar auf Platz 12.
Kaj auf Platz 24
Kyle Alessandro auf Platz 68
Lucio Corsi auf 85.
Damit ist es die beste ESC Ausbeute seit 5 Jahren.
Die Deluxeversion von „Bittersüß“ von A&T landet auf Platz 13
https://www.offiziellecharts.de/news/1558-abor-tynna-mit-bester-esc-chartplatzierung-seit-sieben-jahren
Ganz nett für Abor & Tynna, bringt Deutschland ja jetzt auch nix mehr. Die ganzen Youtubejubler hätten letzten Samstag mal mehr für Deutschland anrufen sollen, dann hätten wir ein besseres Ergebnis als Platz 15 erzielt. Alles was danach jetzt noch mit baller passiert, ist doch total uninteressant.
Für den ESC 2025 ja, für alle danach nicht ganz.
Wenn A&T es schaffen auch mit einem Mittelfeld-Song beim ESC gute Erfolge zu schaffen, motiviert das vielleicht auch wieder andere Künstler (gerade aus weniger beachteten Musiknischen) zu einer Bewerbung.
Michael Schulte hatte mit seinen Songs in der Öffentlichkeit ja auch erst nach dem ESC 2018 Erfolg. Es wäre traurig, wenn man außerhalb einer Top5-Platzierung darauf keine Chance hätte.
So ist es !
Ich freue mich über den Erfolg und ballere mir das gleich noch mal rein.
Immerhin zeigt es sich, daß man mit einem jungen und modernen Act das Publikum hierzulande begeistern kann. Zudem klingt Deutsch als Singsprache weitaus cooler und internationaler, als es einige piefige Zeitgenossen immer behaupten.
Sehe es komplett andersherum: Wenn Abor & Tynna die europaweite Begeisterung für den Song jetzt mitnehmen, weiter an ihrer Bekanntheit und ihrer Musik arbeiten, dann wird ihnen der nachträgliche Erfolg sicher weitaus wichtiger sein als die exakte Platzierung beim ESC.
Es gibt auch ein Leben nach dem ESC. Deshalb bietet der ESC ja auch 2 Chancen:
Trotz allem bleiben für beide 2 mittelprächtige Ergebnisse beim ESC. Rosa Linn war ja noch schlechter als Abor & Tynna. Ihr Lied war einfach nur öde. Habe auch den nachträglichen Erfolg nicht wirklich verstanden. Fand das auch unfair, das im Nachhinein jemand der nur Platz 20 erreicht hat, am Ende mit einem großen Charterfolg noch dafür belohnt wird. Und der ESC-Sieger nicht. Sie hatte wohl nur Glück. Mehr aber auch nicht. Am Song lags bestimmt nicht.
Was Rosa-Linn betrifft: Fand‘ ihren Song am Anfang auch eher langweilig. Aber ich habe ihn erst nach dem ESC schätzen gelernt, und höre ihn heute sogar richtig gerne. Manche Songs brauchen vielleicht auch ein bisschen länger. Ich glaube, das lag aber an der Reichweite von TikTok. Es hat mich aber auch gefreut, dass ein Song, der beim ESC nicht so gut abschneidet, trotzdem ein Erfolg sein kann. Find‘ ich cool, und dürfte Rosa-Linn auch ein bisschen mit ihrem schwachen Abschneiden beim ESC versöhnt haben.🙂
Ich würde nicht immer von der eigenen Meinung auf das Allgemeine schließen. Ich z. B. höre Snap auch heute noch gerne, aber es war halt nichts für die große Bühne/das TV.
Und ich finde es auch schön, wenn der Erfolg sich über Samstagabend und Chart- bzw. Streamingerfolg etwas breiter streut. 🙂
Meine Güte, interessiert das wirklich ?
„mittelprächtig – noch schlechter – unfair – belohnt – Glück“
Merkwürdige Worte für mich in einem Kommentar zu einem musikalischen Wettbewerb.
Was interessiert Abor&Tynna noch den ESC wenn sie nachhaltig Erfolg haben? Das ist denen viel wichtiger
Na ja, nächste Woche sieht es da schon deutlich anders aus, für Nemo war nach drei Wochen Schluss in den Charts.
Jede Diskussion die zu einem noch sicheren Ergebnis führt ist gut, auch das sich der Veranstalter nicht gegen anfragen sperrt ist auch positiv zu bewerten.
Komisch nur, dass sich bei Ukraine 2022 niemand aufgeregt hat (übrigens in 2025 auch nicht – warum?), und jetzt, weil es ja das böse Israel ist, kommen alle aus ihren Löchern. Und es ist ja nicht so, dass ich das jetzt gut heiße, was in Gaza passiert…
Dass man aber über das ganze Voting-System diskutiert, finde ich gut.
Und keiner der Kritiker scheint in Betracht zu ziehen, dass evtl. Tommy Cash der wahre Profiteur von Powervoting war (dessen Zielgruppe ich als enger sehen würde) oder die Albanien-Diaspora vermutlich auch mehr als nur einen Pflichtanruf für die Heimat geopfert hat (siehe Stimmenverteilung).
Für die Niederlande war es letztes Jahr auch noch sehr opportun, dass der eigene Kandidat massiv in Social Media gepusht wurde und der King des Powervotings seiner Followerschaft hätte werden können.
meinste der böse tommy hatse alle gekauft?
dieser schlawiner! 🤑
Zu jedem Anruf gibt es einen Gratis Espresso Macchiato Gutschein. 🤣🤣🤣
Einige meiner Freundinnen haben Kinder, die um die 10 Jahre alt sind. Die haben wohl TC-Powervoting betrieben.
und die ganzen alten knacker und knackerinnen dann bella italia powervoting?
erzähl doch nix hier! 👻
Ich denke tatsächlich, dass Du bzgl. EST25 eine Alte Knacker-Ausnahme bist. Du bist halt jung geblieben … 😉
Die AK bei uns haben vor allem für Israel gestimmt.
wat? 😇
🐰 ist empört.
anbei der echte alte knacker sound und bei dem gitarrensoli wird das 🐰 ganz wuschig.
Meine Schwester war ein Riesenfan! 🙂
Die alten Knacker haben für Dänemark und Malta angerufen, mit Gedächtniskniebeuge und Gymnastikbällen bleibt man doch jung. 🤓🤓🤓 (duckundweg)
Stimmt. Das wäre ein schönes Programm fürs Seniorenheim.
Die Kids in meinem Bekanntenkreis für JJ. Die sind jung und hatten noch nie so eine Darbietung gehört und gesehen und als Generation TikTok immer auf der Suche nach einem Extrem zum nächsten.
Klingt nach Kindern aus bildungsbürgerlichem Hause. 🙂🤓 Die hätte man mal vorher ins Operettenhaus mitnehmen sollen. Dann wären sie vielleicht nicht so geflasht gewesen …
Der politische „Freund“ wird für seine Taten weniger/gar nicht kritisiert als der politische „Feind“ für die selbe Tat.
Ich! Ich habe mich aufgeregt. Auch über die Ukraine. Gerade dieses Jahr auch wieder. 🫣 Damals war ja wenigstens der Song toll. Auch wenn die ganze Show und vor allem die Punktevergabe einfach nur langweilig anzusehen war. Es war ja sowieso vorher klar wer gewinnt. Und das hat für mich total die Spannung rausgenommen.
Ich fand den Song auch dieses Jahr toll. 🙂
Also weiß ich nicht, wo du 2022 gewesen bist, aber ich hab da ganz schön viel Kritik gelesen 😅
Und nun, der Unterschied ist ja auch, dass 2022 erstmal das „Publikum selbst“ schuld war, man kann ja die Leute nicht zwingen für wen sie voten.
Deswegen gab es so einen Hype ja auch nicht (in dem Maße) im letzten Mal, da man annahm, dass genauso wie 2022 ein Mix von „Die Leute mochten Israel einfach“ und „Das Thema ist halt in den Köpfen der Leute“ herrschte.
Ich bin ganz ehrlich, ich hatte Israel dieses Jahr trotz der Ergebnisse 2024 gar nicht auf dem Schirm. Meine Familie guckte verdutzt zum Fernsehen: „Was hatte die nochmal gesungen?!“
Ist natürlich nicht repräsentativ, doch einen dramatischen (mMn sehr klischeehaft, ESC-typischen) Balladenact wie den habe ich in meinen Jahren als Fan noch nie so gut abschneiden sehen – also beim Publikum 🤷♂️
Gepaart mit der Werbekampagne fragt man sich schon, ob das repräsentativ ist.
Nervig ist – ob durch Werbung beeinflusst oder nicht – Menschen emotionalisiert und politisiert voten. Dafür brauche ich auch keine Daten, das sieht man sowohl bei den Ergebnissen von Israel als auch Ukraine in den letzten Jahren.
in den Europa/Downloads sieht es momentan so aus, dass Estland der absolute Sieger ist, auf Platz 2 aller ESC Beitrags Songs stehen KAJ. Erst am drittmeistgestreamten ist der Sieger Song.
An 4. Stelle Yuval und an 5. Stelle BALLALALALALAt es!
(Also hier habe ich aus den GesamtDownloads die ESC BeitragsSongs zueinander verglichen, von anderen Songs liegen da noch einige dazwischen, wobei Tommy Cash auch GESAMT Europaweit bis gestern die 1 war)
Ach ja, und in den deutschen offiziellen Charts stieg Baller auf der 3 ein! Seit Lena war KEIN deutscher ESC Beitrag hoeher in den Charts!! (Sie liegen damit gleichauf mit Roman Lob und Schulte, die ebenfalls auf der 3 standen)
In Deutschland in den Gesamtcharts steht an zweiter Stelle aller ESC Beitraege Estland auf Platz 12 und erst an dritter Stelle JJ mit Platz 13!#
Yuval sehe ich bisher noch nicht inden Top100, aber ich habe auch keinen Zugriff auf die gesamten Charts, die werden ja erst um 18uhr veroeffentlicht
Hier ein Überblick
Abor & Tynna landen auf Platz 3 der Single Charts und landen damit dem bestplatzierten ESC Song seit 7 Jahren.
JJ landet auf Platz 13, damit um einen Platz besser als Nemo.
Tommy Cash landet sogar auf Platz 12.
Kaj auf Platz 24
Kyle Alessandro auf Platz 68
Lucio Corsi auf 85.
Damit ist es die beste ESC Ausbeute seit 5 Jahren.
Die Deluxeversion von „Bittersüß“ von A&T landet auf Platz 13
Die Charts werden übrigens seit Anfang des Jahres (glaube ich) schon 16 Uhr veröffentlicht. Um 15.00 gibt es bereits eine kurze News zu Neueinsteigern.
https://www.offiziellecharts.de/charts
Ah hey Malte, lieben Dank!! Ah ok, ja dann war ich zu ungeduldig und hatte nicht um 16 uhr noch mal nachgesehen.
Deine Auflistung freut mich sehr, danke dass du dir die Arbeit gemacht hast.
Dass 6 ESC Songs in den Charts sind, freut mich mega!
Sogar Lucio dabei! Wunderbar….freu mich riesig
Lucio habe ich gerade in meine Playlist gepackt. Damit ist meine ESC 2025-Playlist (inkl. VE) jetzt vollständig. Gerade läuft Kruz Roudi … 🙂💃
Das mit Lucio freut mich auch, dass er es geschafft hat.
Hat jetzt nichts mit dem Voten zu tun, aber ich wünsche mir, dass im nächsten Jahr wieder das Publikum während den Songs zu hören ist. Viele dieser Songs, wie beispielsweise der aus Schweden aber auch aus Estland, leben davon, dass man das Publikum im Hintergrund abgehen hört. Dieses Jahr hat alles so „tot“ gewirkt und ich habe erst gedacht, meine Güte sind die Zuschauer aber still. Dann hab ich aber Videos aus der Halle gesehen und da hat man gehört, wie das Publikum abgegangen ist. Sowas beeinflusst meiner Meinung nach auch etwas das Voting Verhalten der Zuschauer, wenn natürlich auch nicht viel. Aber man möge sich Cha Cha Cha oder Rim Tim Dagi Dim ohne die lauten Zuschauer vorstellen. Das hätte längst nicht so gewirkt. Man hört halt doch deutlich den eingespielten Applaus raus. Ich verstehe natürlich, warum es nach den Erfahrungen letztes Jahr so gemacht wurde und es ist unfassbar schade, dass sowas notwendig ist. Vielleicht haben es aber andere nicht so stark wahrgenommen wie ich oder es stört sie auch nicht.
Ich finde den eingespielten Appalaus auch ganz schlimm, weil der zugleich lächerlich und steril klingt.
Dass man es bei einem umstrittenen Auftrittt mal aus Fairnessgründen macht – nicht schön, aber nachvollziehbar. Aber quer über das Teilnehmerfeld hinweg konnte man ziemlich genau checken, wie der Regieassistent einfach den Volume-Regler hochgedreht hatte. Steril ohne Ende und erinnert einen an Vorentscheide aus Belarus. Einfach peinlich inzwischen.
Das ist einfach furchtbar und nervig. Ich glaube in Wien hat man das eingeführt.
der eingespielte Applaus wirkt geradezu bizarr!
Das erinnert mich an eine Musiksendung von Andrea Kiwi auf Sat 1. (Kiwis große Partynacht). Da gab es auch nur eingespielten Applaus. Dumm nur wenn, die dabei das Publikum zeigen und keiner klatscht und man hört Applaus, da fühlt man sich komplett vera…t.
Finde ich auch.
Besonders deutlich bei Malta: Auf den Videos hört man eindeutig das laute „KANT“, im TV-Feed wurde der Backingtrack aber dermaßen laut aufgedreht, dass man von der Halle nichts hören konnte…
Ja das stimmt absolut. Man stelle sich das mal bei der Salattruppe aus Lettland 2022 (meine ich) vor… Instead of meat I eat veggies and…Stille…. Gerade für sowas will ich das Publikum doch hören
Ganz deiner Meinung. Bei einigen der Beiträge wirkte es gradezu bizarr.
Die Halle war auch nicht ausgeleuchtet, Zuschauende in der Menge waren nicht zu erkennen. Da kann man natürlich großzügig sein und Flaggen aller Art erlauben, wenn vom Publikum nichts zu hören und zu sehen ist. Ob wenigstens die Leuchtarmbänder alle echt waren?
Ich find’s positiv, wenn vom Publikum nicht so viel zu sehen und zu hören ist. Ich erinnere mich an ESCs, in denen mir viel zu oft während eines Auftritts die Kamera ins Publikum geschwenkt wurde. Ich möchte mich auf den Auftritt konzentrieren, da brauche ich kein Mitsingen oder -gröhlen aus dem Hintergrund, kein Fahnenschwnken und am allerwenigsten irgendwelches Gebuhe.
Die Diskrepanz beim Voting zum schweizer Beitrag? Von den Televotern zero points! Ja, so was aber auch! Die Jurys hievten Zoe auf Rang zwei!
Wäre ich Jurymitglied, hätte ich auch der Schweiz meine 12 Punkte gegeben. Aber als normaler Zuschauer haben mich dann doch meine beiden anderen Favoriten emotional etwas mehr gepackt und ich habe meine Anrufe auf einen der beiden gebündelt.
Zumal auch hier die erste Reaktion auf Schweiz eher verhalten war. Das kam ja erst langsam, vor allem dann durch das kunstolle Live-Video (Auftritt). Und Zuschauer haben eben nur ein paar Sekunden um sich schockzuverlieben, das war dann eher schwer, während es bei den Juroren sofort als Kunst aufgefallen sein muss.
Das nächste Land, das veröffentlicht, kein Vertrauen mehr im Voting System zu haben: Norwegen (das wievielte Land ist das jetzt, das 11.12.?).
Und Norwegen weist darauf hin, daß Werbemaßnahmen von einer Regierung eventuell sehr wohl gegen EBU Gesetze verstoßen.
Es tut sich was.
Es sind immer die gleichen Verdächtigen, bla bla bla
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Also, die internationalen Jurys wie Spanien, Belgien etc. versuchen doch echt mit allen Mitteln, Israel rauszukicken! Die Jury fand den Beitrag schlecht, das jeweilige böse Volk ist aber zu einem anderen Ergebnis gekommen. Das darf natürlich nicht toleriert werden und dann stimmt halt was mit dem Zuschauervoting nicht und muss geändert werden. Mein Gott, wie erbärmlich!
Seh ich auch so. Für mich nur noch äußerst billig und peinlich.
Eine Reform des Publikumsvotings macht nur Sinn, wenn man im Anschluss daran die linksgrünen Jurys abschafft, die in ihrem politischen Elfenbeinturm nach Plastikabfallrecycling und Transquoten entscheiden statt der Qualität der Lieder.
Was für ein bescheuerter Kommentar ! Die Televoter sind also alles Trolle von AgD und Konsorten…..
Was ein Bullshit…
Traurig, so einen Kommentar in einer ESC Fan Community zu lesen
Man könnte das Votingsystem dahingehend ändern, dass man weiterhin 20 Stimmen hat, aber je Land nur eine Simme nutzen darf. Dann könnte man weiterhin für mehrere Länder abstimmen, aber nicht mehr einem Land unverhältnismäßig helfen.
Klingt sinnvoll
Das Problem sind meiner Meinung nach die 20 Stimmen pro Zahlungsmethode und pro(!)Kreditkarte. Da braucht es gar nicht viel Manipulation um schnell – als Einzelperson – auf 100 stimmen für einen Beitrag zu kommen. Und wenn dann noch ein paar Leute mitmachen sind schnell einige Stimmen erreicht…
Welche Anzahl an Stimmen brauchte man eigentlich, um in Deutschland dieses Jahr 1 Punkt vom Televoting zu bekommen?
Bei so vielen Millionen Zuschauenden schätzungsweise deutlich mehr, als Manuel suggeriert.
…… als ob die Millionen Zuschauer auch kostenpflichtig voten, ich behaupte mal dass es ein ganz ganz kleiner Bruchteil ist.
.
Meine 40 für die Niederlande haben im Finale jedenfalls nicht ausgereicht. 😛 Meine 5 für Luxemburg im Semi hingegen schon. 😆
Gute Frage. Ich glaube, das ist ein wohlgehütetes Geheimnis.
Habe die Chats mal gelesen, kenne den ESC nur von Gesprächen an der Kasse. Das bleibt auch so, passt zur Massenverdummung der Öffentlich- Rechtlichen.
… an der du mit diesem aussagekräftigen Kommentar mitwirkst. Trollolol
Israel hatte halt die Ballade des Jahrgangs. Von den 3 tadellos gesungenen war es diejenige, nicht durch ein merkwürdiges, oder unterwältigendes Staging abgewertet wurde. Dass jetzt wieder nach Verschwörungstheorien gesucht wird, die Stimmen für Israel können ja nur an Unregelmäßigkeiten im Votingsystem liegen, oder die Stimmen seien alle gekauf… Das zeugt vom Geist, der in diesen Anstalten scheinbar durch die Flure weht.
Nach dem alten System (wurde bis einschließlich 2015 angewendet), hätte Israel aus Spanien und Irland jeweils die zwölf Punkte bekommen. Das wäre für die treibenden Fernsehsender RTE und TVE die Hölle gewesen….
Nach dem System von 2013 bis 2015 mit den vollständigen Ranglisten nicht. Da hätte die spanische Jury Israel sogar so weit runtergezogen, dass die als Televotingsieger keine Punkte bekommen hätten.