Edward af Sillén wird Drehbuchautor und Regisseur für ESC 2024 – Dritter Einsatz für den ESC in Schweden

Nach 2013 und 2016 wird Eward af Sillén (Aufmacherbild rechts neben Måns Zelmerlöw) auch 2024 für das Drehbuch des Eurovision Song Contest verantwortlich sein. Außerdem soll er bei den drei Shows aus Malmö auch die Regie übernehmen. Das gab die EBU am Morgen bekannt. af Sillén wird wie in der Vergangenheit im Team mit Daniel Réhn arbeiten.

Natürlich freut sich Eward af Sillén über seinen bereits dritten ESC-Einsatz in Schweden:

„Die Ehre zu haben, Inhalte zu schreiben und zu inszenieren, wenn Europas Augen wieder einmal auf uns im Eurovisions-begeisterten Schweden gerichtet sind, ist natürlich ein Traum.“

Ebba Adielsson, Executive Producer des Eurovision Song Contest 2024, ergänzte:

„Wir sind natürlich unglaublich froh, dass Edward wieder auf den Zug aufgesprungen ist. Er hat ein tiefes Wissen über die Eurovision und einen großen Sinn für Humor. Er hat gezeigt, dass es möglich ist, sich auf liebevolle Weise über den Wettbewerb lustig zu machen und hat legendäre Eurovisions-Sendungen geschaffen. Zusammen mit Daniel Réhn und dem restlichen Team bin ich überzeugt, dass er den Fernsehzuschauern auf der ganzen Welt drei fantastische Sendungen liefern wird.“

Eward af Sillén hat großartige ESC-Eröffnungsnummern und Pausenacts geschaffen. Einer der ikonischsten ist sicher der Song „Love, Love, Peace, Peace“, den Petra Mede und Måns Zelmerlöw präsentiert haben. Zur Musik von Fredrik Kempe und dem Text von af Sillén besingen die beiden die Erfolgsfaktoren von Beiträgen beim größten Musikwettbewerb der Welt.

Der 41-Jährige hat aber auch diverse Melodifestival-Ausgaben inhaltlich mit geprägt. Seinen ersten Einsatz als Drehbuchautor und Regisseur hatte er dort 2009. 2016 schrieb er dabei auch mit Daniel Réhn und David Sundin den Helene-Fischer-Klassiker „Atemlos“ um zu einer Schlager-Diva-Hymne.

Auch wenn Eward af Sillén nach dem Mello 2019 dort nicht mehr als (inhaltlicher) Berater aktiv gewesen ist, ist er dem ESC ständig treu geblieben. Seit 2009 bis einschließlich diesen Mai in Liverpool hat er immer für das schwedische Fernsehen den ESC kommentiert – und zwar in allen Sendungen begleitet von anderen Stars wie Måns Zelmerlöw (Aufmacherbild), Sanna Nielsen, Charlotte Perrelli oder Christer Björkman.

Neben seinen Engagements im Umfeld des ESC hat Eward af Sillén diverse Theatershows geschrieben und als Regisseur umgesetzt. Besonders gut liegen ihm dabei Stücke mit Musik und Humor. Dass er hier ein Fachmann ist, ist allgemein anerkannt. Insofern ist auch sein Einsatz als Juror bei Talang, dem schwedischen Supertalent, nicht wirklich überraschend.

Wie findest Du die erneute Verpflichtung von Eward af Sillén für den ESC 2024? Welche seiner bisherigen Arbeiten sind Dir gut in Erinnerung geblieben? Und was wünscht Du Dir von ihm für die Shows aus Malmö? Lass uns Deine Meinung in den Kommentaren da. 



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15 Comments
ag9
ag9
2 Jahre zuvor

Wer den Text von „Love, Love, Peace, Peace“ geschrieben hat, ist bei mir immer herzlich Willkommen…

Auch wenn ich die schwedischen Songs meist nicht mag, ihre Shows sehr wohl!

Gaby
Gaby
2 Jahre zuvor
Reply to  ag9

Zu den Shows aus Schweden habe ich ein ambivalentes Verhältnis. Fand ich 2013 sehr schön und liebevoll gemacht, war mir 2016 ein bißchen zu überfrachtet.

„Love, Love, Peace, Peace“ ist aber wunderschön.😍

ESC-Thom 💫
ESC-Thom 💫
2 Jahre zuvor
Reply to  Gaby

Ich sehe das ähnlich. 2016 war auch nicht so mein Fall. 2013 war angenehm zurückhaltend. 2000 hat mir im Großen und Ganzen sehr gut gefallen.

Gaby
Gaby
2 Jahre zuvor
Reply to  Gaby

2000 fand ich das Moderationsduo sehr sympathisch, vor allem auch so angenehm zurückgenommen, ohne steif zu wirken.

ESC1994
ESC1994
2 Jahre zuvor
Reply to  Gaby

@Gaby

Die Moderatoren 2000 waren wirklich gut, locker aber nicht albern und dennoch seriös genug ohne verniffen zu wirken.

4porcelli - keep the 🦦 warm United24
4porcelli - keep the 🦦 warm United24
2 Jahre zuvor

Ich finde den Kollegen super, gute Wahl. Da die Arena in Malmö etwas kleiner ist, ist es zudem ein Schritt weg von der Gigantomanie. Ticket-Preise scheinen horrend zu bleiben, von daher ist meine Zeit der Liveshows auch vorbei, dafür kann ich locker ne Woche Barcelona machen.

Tamara
Mitglied
2 Jahre zuvor

Das kann ja nur super werden! 2016 war für mich von Moderation und Drumherum her der beste ESC aller Zeiten (und die Beiträge waren jetzt auch nicht so schlecht). Das verheißt Großes für 2024! Da froi ik mir jetzt schon!

disneyfan5000
disneyfan5000
2 Jahre zuvor

Ich bin mir absolut sicher, die Schweden werden eine perfekte Show ohne Pannen abliefern. Auch wenn ich Finnland lieber gehabt hätte als Sieger, aber wenn die Schweden eins können, dann perfekte Shows abliefern.

Gaby
Gaby
2 Jahre zuvor
Reply to  disneyfan5000

Kleinere Pannen finde ich eigentlich ganz sympathisch – irgendwie so menschlich.😉

disneyfan5000
disneyfan5000
2 Jahre zuvor
Reply to  Gaby

So lange es nicht wie in Turin abläuft, das ein Teil der Bühne zwar versprochen war, aber dann nicht nutzbar. Und das teilweise zu oft die Moderatoren eingeblendet worden sind, weil die Bühnenmitarbeiter länger für den Aubau für den nächsten Act brauchen, ist alles okay. Aber die Schweden sind ja schon sehr erfahren mit dem Ausrichten vom ESC, so das ich da keine Sorgen habe.

Gaby
Gaby
2 Jahre zuvor
Reply to  Gaby

@disneyfan5000

Okay, das stimmt. Ein bißchen professioneller kann man schon agieren. Muss aber sagen, dass mir die Bühne ganz gut gefallen hat, vielleicht auch gerade, weil ein Teil nicht funktioniert hat. Wirkte deshalb nicht ganz so überladen.
Was mir 2016 aufgefallen ist, es war zwar alles perfekt, mit aller möglicher technischer Raffinesse, aber dadurch wirkte es auch irgendwie kalt und unnahbar.
Das Gefühl hatte ich 2000 und 2013 nicht, wirkte zwar kleiner, aber auch irgendwie herzlicher.

trevoristos
Mitglied
2 Jahre zuvor

weniger Bühnenschnickschnack mehr auf Song und Interpret(en) fokussieren 🙂

Gaby
Gaby
2 Jahre zuvor
Reply to  trevoristos

Da stimme ich Dir gerne zu, wobei man dazu sagen muss, dass für die Inszenierung der einzelnen Beiträge die einzelnen Länder bzw. Sendeanstalten zuständig sind. Für die Auswahl der Songs kann der gastgebende Sender ja auch nichts. Aber ich fände es auch gut, wenn nicht mehr so sehr die Moderation im Vordergrund steht, sondern die teilnehmenden Acts.

disneyfan5000
disneyfan5000
2 Jahre zuvor
Reply to  Gaby

Ich würde eine Begrenzung der Moderatoren auf maximal 2 Personen begrüßen. Ich frage mich wozu braucht man 4 Personen um den ESC zu moderieren? Soviel zu moderieren gibts da gar nicht. Petra Mejde konnte das 2013 sogar alleine, sehr gut machen.

Thomas B
Thomas B
2 Jahre zuvor

Der Gute heißt Edward und nicht Eward 😉