
Auf unserem Aufmacherbild sind vier Acts zu sehen, die im ESC-Jahrgang 2026 viele Fans und Anhänger gefunden haben und mit ihren jeweiligen Songs in die ESC-Historie eingehen werden: Tamara Živković aus Montenegro, Atvara aus Lettland, Veronica Fusaro aus der Schweiz und Vanilla Ninja aus Estland. Sie alle verbindet, dass sie sich nicht für das ESC-Finale in Wien qualifizieren konnten. Das war zuweilen echt knapp und hat vor allem keinen Einfluss darauf, dass die Songs und ihre kreativen Interpretinnen viele Fans hinter sich versammeln konnten. Was die Künstlerinnen ebenfalls verbindet: Sie wurden im deutschen Fernsehen versteckt, denn ihre Auftritte waren niemals im reichweitenstarken ersten Programm zu sehen. Das muss sich ändern! Ein Plädoyer.
Nach dem ESC ist vor dem ESC. Ein gutes Mittel gegen die einsetzende PED (Post Eurovision Depression) ist der Blick nach vorne. Und so wollen wir einen Blick nach vorne auf den Mai 2027 werfen und einen Kniefall vor den vielen ARD-Entscheider*innen machen, die für die Programmplanung im Ersten verantwortlich sind: Bitte, liebe ARD-Leute, gebt dem Eurovision Song Contest die Würde, die er verdient und den Stellenwert, den er braucht. Seit dem ESC 2011 in Düsseldorf habt Ihr die Semifinalshows auf Nischensender verbannt. Tut das nicht! Es gibt so viele gute Argumente, die dagegen sprechen.
Ich will nicht mit dem Quoten-Argument zuerst kommen, obwohl die Einschaltquoten für beide Semifinale in diesem Jahr gigantisch waren – absolut, marktanteilsbezogen und für ONE sowieso. Das allererste Argument, die Semifinale nicht zu verstecken, ist der Spirit des ESC in Verbindung mit dem Kulturauftrag des öffentlich-rechtlichen Fernsehens.
Ungeachtet aktueller Verwerfungen rund um die Teilnahme Israels gilt weiterhin: Der ESC hat mehr für die Völkerverständigung in Europa getan als die meisten internationalen, hochoffiziellen und politischen Initiativen. Denn der ESC bringt Menschen mit Menschen ins Gespräch, schafft Verständigung und Freundschaften über alle Sprach-, Milieu- und Systemgrenzen hinweg. Ein gutes aktuelles Beispiel dafür liefert gerade Bennet in seinem allerersten Stück für ESC kompakt.
Lebt Conchitas „We Are Unstoppable“, liebe ARD-Redaktionen! Diese Völkerverständigung, für die der ESC den Weg ebnet, ist auch die Aufgabe des öffentlich-rechtlichen Fernsehens in Deutschland. Dazu gehört auch, jedes einzelne Land und jeden einzelnen Beitrag sichtbar zu machen – auf der großen Bühne und im ersten Programm, das nachweislich viel mehr Menschen und Altersgruppen erreicht als jeder einzelne andere TV-Kanal. United by Music heißt auch United by access 4 everybody. Denkt politisch und kulturell ganzheitlich, denkt europäisch, liebe ARD.
Der SWR feiert sich im Rückblick für die guten Einschaltquoten vom internationalen und vom deutschen Finale. Der Blick auf die beiden Hablfinalshows auf ONE fällt unter den Tisch. Dabei sind diese in Relation zur Senderperformance und auch absolut noch deutlich eindrucksvoller. 920.000 Zuschauer*innen haben beim ersten Halfinale (in dem Deutschland abstimmen durfte) eingeschaltet, das entspricht einem Marktanteil von fast 13% für den Nischensender ONE. Das zweite Halbfinale auf ONE erzielte mit 880.000 Zuschauer*innen den besten Wert, der jemals für ein Halbfinale ohne deutsche Beteiligung in der ARD erzielt wurde. Die Einschaltquoten in jungen Zielgruppen waren jeweils die höchsten jemals gemessenen und die Marktanteile auch.
Dabei sind die Einschaltquoten gar nicht alles. Die ARD ist dank der Rundfunkgebühren safe und muss gar nicht auf Marktanteile schielen. Der ESC bietet die Chance, mehr Verständnis und mehr Aufmerksamkeit für die kulturelle Vielfalt in Europa zu schaffen.
ONE wird in der ESC-Saison 2027 Geschichte sein, das ist bei aller Trauer die Chance für einen Neuanfang. Holt auch die Semis ins Erste, liebe ARD. Ihr habt diesen Content exklusiv und er kostet Euch nichts (zusätzlich), der (ohnehin vergleichsweise sehr niedrige) Minutenpreis verändert sich nicht, wenn Ihr dem ESC auch im deutschen Fernsehen die Würde zurückgebt, die er verdient.
Ihr braucht kein zusätzliches Geld für missglückte Hart aber fair-ESC-Quatschrunden auszugeben, die Semis schaffen durch die Integration ins Erste weit mehr Verständnis für ein gemeinsames kreatives Connecten in Europa als jedes andere Engagement. Durch das Abstellgleis ONE hat die Eröffnungsnummer im ersten Semi mit dem Stargast Vicky Leandros (die in DACH und darüber hinaus immer noch A-List ist) nicht die Liebe und Wertschätzung erfahren, die angemessen gewesen wäre.
Freudentränen bis zum Anschlag: Vicky Leandros hat ihren Kulthit im ersten Semifinale des diesjährigen ESC in Wien revitalisiert. Ein Songklassiker, der 1967 für Luxemburg Platz 4 des Grand Prix Eurovision de la Chanson erzielte. Der Hit wurde in Französisch, Deutsch, Englisch, Italienisch und Niederländisch ein Welthit und war 1968 als Instrumental fünf Wochen Platz 1 der Billboard Charts.
Die Semis im Ersten werden übrigens auch dafür Sorge tragen, dass die Finalshow deutlich mehr Zuschauer*innen haben wird als wenn diese wie bisher als ein One-Night-Only-Ereignis vermarktet und wahrgenommen wird. Die allermeisten EBU-Partnersender machen Euch vorbildlich vor, wie das exzellent funktioniert. Lernt von der anstehenden WM. Da wird jedes Spiel, egal ob mit ohne ohne deutsche Beteiligung, gleichberechtigt gefeiert. Ich darf das aus Erfahrung sagen. Ich lebe im Hamburger Portugiesenviertel und wenn Portugal spielt, wird das Viertel abgesperrt und tausende Hamburger pilgern hierher, um den Spirit des Wettbewerbs zu zelebrieren.
Bitte, liebe ARD-Gremien, belohnt die faszinierende, einzigartige Internationalität des ESC, der größten Musikshow der Welt. Motiviert Eure Gebührenzahler zu Public Viewing Events! Tragt zur internationalen Verständigung bei, indem Menschen aus ganz Europa, die in Deutschland leben und hier eine (zweite) Heimat haben, die Songs aus Ihren Herkunfts- und Geburtsländern im ersten Programm wiederfinden. Lebt den ESC-Spirit ohne Kompromisse, liebe ARD. Auch die ESC Semifinalshows gehören ins Erste!
P.S.: Danke an Arne für die Motivation, dieses Plädoyer zu schreiben.
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Zustimmung meinerseits, wird aber fürchte ich wieder in den Nebeln von Norwegen verhallen.
OT: Wünsche allen Usern in Bayern, Baden-Württemberg, Hessen, Saarland, Rheinland-Pfalz und NRW einen schönen und angenehmen Feiertag. 🙂
Wünsch ich auch! 🤗 In meinem Kanton habe ich heute auch frei 😉
Es gibt zehn Kantone in der Schweiz mit Fronleichnam als Feiertag: Uri, Schwyz, Wallis, Zug, Tessin, Luzern, Jura, Nidwalden, Obwalden sowie Appenzell Innerrhoden, von wo der leckere Käse stammt.
Genau! Lecker Käse
Bist du Schweizer?
Allesamt Kantone mit überwiegend katholischer Bevölkerung
Dem gibt es nichts weiter hinzuzufügen.👍
*unterschreib*
Yes
Wenn nicht jetzt, wann dann! Der Sender ONE wird leider eingestellt. Also brauchen die Semis einen neuen Platz.
Ja, da bin ich auch mal gespannt, wo die Semis dann in Zukunft laufen, wenn One zum 31.12. wegfällt. Auf dem Sender neo, in einem der Dritten Programme oder vielleicht doch am Dienstag und Donnerstag im Ersten? Letzteres wäre natürlich super, bleibt aber vermutlich Wunschdenken.
Ich gehe eher von NEO aus, da der Sender sich um die jüngere Zielgruppe kümmert.
Aber NEO ist ZDF. Und der ESC ist bei der ARD „daheim“.
Da bist du leider nicht ganz up to date:
https://de.wikipedia.org/wiki/Neo_von_ARD_und_ZDF
Ah, ab nächstem Jahr. Oki, dankeschön!
Vielen Dank Peter! Ich kann dir in allem nur zustimmen!
Uns….hatte beim Lesen ein paar Tränen in den Augen
Das bedeutet, volle Zustimmung. Danke
Wunderbarer Artikel, lieber Peter! Vielen Dank, auch wenn ich den Begriff Würde etwas drüber finde. Die Platzierung bei ONE empfand nicht als unwürdig, sondern eher als unangemessen und schade.
Weil die WM erwähnt wird: selbst darin hat der ÖRR anscheinend nicht ausreichend investiert. Somit bestimmt faktisch die Telekom, die sich für Magenta TV die Rechte gekrallt hat, was bei ARD und ZDF gezeigt wird. Daher sollte man auch in puncto ESC besser nichts erwarten.
Der ESC hat nun einmal das Pech, nicht Giovanni Zarrella oder Intendant einer regionalen Sendeanstalt zu sein.
,,Weil die WM erwähnt wird: selbst darin hat der ÖRR anscheinend nicht ausreichend investiert. Somit bestimmt faktisch die Telekom, die sich für Magenta TV die Rechte gekrallt hat, was bei ARD und ZDF gezeigt wird.“
Das finde ich einen Schmarrn. Das wird ja im nächsten Jahr bei der Frauen WM 2027 genauso sein. Wobei ich tatsächlich Magenta TV habe und mir theoretisch alle Spiele anschauen könnte, aber dafür habe ich leider nicht die Zeit. Aber ein paar Spiele werde ich mir mit Sicherheit anschauen, darunter auf jeden Fall die Spiele der Deutschen Männer Nationalmannschaft und das Eröffnungsspiel.
Man kann ARD und ZDF ja vieles vorwerfen, aber dass sie zu wenig Geld für Fußballrechte investieren würden, gehört definitiv nicht dazu.
,,Der ESC hat mehr für die Völkerverständigung in Europa getan als die meisten internationalen, hochoffiziellen und politischen Initiativen. Denn der ESC bringt Menschen mit Menschen ins Gespräch, schafft Verständigung und Freundschaften über alle Sprach-, Milieu- und Systemgrenzen hinweg.“
Volle Zustimmung. Das kapieren aber viele Leute, die keine ESC-Fans sind nicht, darunter die ARD-Verantwortlichen. Ich erinnere auch gerne an den Satz von Hape Kerkeling: ,,So lange es den ESC geben wird, hat die Demokratie in Europa eine Chance.“ Das trifft es voll auf den Punkt.
Danke an Arne und Peter ☺️
Peter,ich wünsche mir so sehr,dass die ARD deinen Aufruf wahrnimmt und ihn umsetzt.
Es ist alles richtig, was in deinem Beitrag angeführt wird und wäre ein wichtiger Schritt.
Aber irgendwie glaube ich nicht,dass es eintreten wird.
Darauf hoffen darf man aber immer🙂.
Lieber Peter,
du bringst es mit deinen liebevollen und dringlichen Worten wieder auf den Punkt! Da müssen wir jetzt Daumen drücken.
Jup 👍
Alles wahr! Und so wichtig und richtig für die ARD… zwei sensationelle Shows einfach so abzuschieben, macht nun wirklich keinen Sinn.
Danke für dieses wunderbare Plädoyer!
Seit ich zu Beginn des Jahres erstmals auf eure Seite gestoßen bin, habt ihr, liebes ESCkompakt-Team, mir so oft aus dem Herzen gesprochen. Doch dieser Artikel toppt alles. Danke, Peter!
Vielen Dank für die wahren Worte mit den nachvollziehbaren Gründen für eine Ausstrahlung der Semis im Ersten. Ich unterschreibe das Plädoyer voll und ganz.
Ob die Verantwortlichen der ARD diese Worte allerdings hier auf ESC-Kompakt lesen, wage ich zu bezweifeln.
Es muss doch eine verantwortliche Stelle bei der ARD geben, an die man diese Worte ebenfalls richten kann… verbunden mit dem Hinweis, dass diese bereits auf der größten ESC-Plattform Deutschlands bereits veröffentlicht wurden.
Ein rechtzeitiger Hinweis darauf bei bekannten anderen Medien bzw. Journalisten würde ein übriges dazutun, um dem ganzen mehr Nachdruck zu verleihen.
Denn wenn alles ganz schlecht läuft, werden die Semis nach der Einstellung von ONE nur noch in der Mediathek als Livestream gezeigt und das wäre auch für das Voting Deutschlands im entsprechenden Halbfinale eine Herabwürdigung des Wettbewerbs.
Zudem haben in den vergangenen Jahren die jeweils zuständigen Veranstalter gezeigt, dass auch die Halbfinals als Show meistens herausragend sind und eine „ESC-Woche“ den Stellenwert der gesamten Veranstaltung in Deutschland deutlich erhöhen würde. Seit Deutschland seinen Act auch im Halbfinale vorstellen kann, wird sicherlich auch ein größerer Rückhalt durch die Bevölkerung entstehen und die Quoten würden deutlich steigen… schließlich sind Fernsehshows in Deutschland sehr beliebt, wie die Sendungen von Silbereisen, Zarella und Kiewel, aber auch z.B. Let’s dance oder andere Showformate bei den privaten Sendern beweisen.
Wie Peter bereits beschrieben hat, haben die ÖRS auch einen Kulturauftrag und der darf sich nicht nur auf ONE, ARTE und 3Sat beschränken. Wenn solch ein kulturelles und vor allem völkerverbindendes Event wie der ESC aus dem Hauptprogramm verbannt wird und stattdessen im Ersten irgendeine Wiederholung eines Schmonzettenfilms gezeigt wird, zeigt das nur die Interessen- und Einfallslosigkeit des entscheidenden Gremiums bei der ARD auf.
Ich weiß nicht, welche Gründe dem entgegenstehen, denn selbst dem einfallslosesten dieser „grauen Herren“ sollte klar sein, dass die Nichtübertragung ein solchen (bereits bezahltes) Events im Hauptprogramm reine Geldverschwendung ist.
Nochmal zum Showeffekt: Der Freak-Faktor. Ausgerechnet ich bringe dieses Argument, obwohl ich ja totaler Gegner dieser merkwürdigen Beiträge bin. Aber als es noch keine Halbfinals gab, war der Anteil von spaßigen Beiträgen natürlich wesentlich höher und daher die Show noch unterhaltsamer. Seit den Semis fliegen diese oftmals vorher raus (und natürlich auch wirklich gute) und den Zuschauern werden solche „Perlen“ vorenthalten (natürlich nicht in den Spartensendern, aber die Quoten sprechen da für sich).
Meiner Meinung nach gibt es nur gute Gründe, die Semis im Ersten zu senden, seine es quotentechnische, finanztechnische oder showtechnische.
Trotz aller Behäbigkeiten der gemeinschaftlichen Sender sollte das doch nach so vielen Jahren durchsetzbar sein.
Ich meine gelesen zu haben dass zumindest das Semi in dem Deutschland stimmberechtigt ist im frei empfangbaren Fernsehen laufen MUSS, also dass zumindes dieses Worst Case-Szenario nicht eintreten wird.
Aber die Mediatheken sind doch frei empfangbar? Oder nicht?
Ich meinte im linearen Fernsehen. Und dass das Internet im Jahr 2026 immer noch so ruckelig hier ist teilweise brauche ich dir nicht erzählen, ebenso dass viele aus der Altersklasse 50+ jetzt auch nicht so netzaffin sind.
Das stimmt, interessiert die ARD aber vermutlich nicht. Sie haben ihre „Aufgabe“ erfüllt und das muss genügen.
Und die sagt halt aus dass ein Semi im linearen Fernsehen (finde den Ausdruck irgendwie komisch) laufen muss.
Aber vielleicht lernen sie ja doch noch dazu (mal optimistisch gesehen), schließlich wurde ja die Vorentscheidung dieses Jahr im Ersten zur Primetime gesendet und das sogar in etwas verbesserter Form (Bühne, Inszenierungen, Publikumsplatzierung, Hazel Brugger als Co-Moderatorin etc.). Stetiges Bohren fängt den Wurm, oder? 😉
Also ich kenne nur „steter Tropfen höhlt den Stein“ als Sprichwort.
Das Sprichwort kommt noch dazu. 😁
Die ganzen Sendungen im ÖRR sind doch ganz gut gelaufen.., oder ?
Ergo, müsste man mit der Aufnahme auch der Halbfinale viel weniger Geld selbst für die Sendezeit aufbringen…?
Das erscheint doch dann alles nicht logisch und konsequent, wenn da irgendwelche Zweifel bestehen, die HF zu senden..!? 😎
Abgesehen davon aber sind die live-streams eh viel besser – ohne soviel Dazwischen-gelabere ….😎
Denken wir uns die kurze und knappe Antwort der ARD wie folgt:
„Lieber Peter,
Ihr Engagement in Ehren, aber da bellen Sie leider den falschen Baum am. Wir können da bedauerlicherweise gar nichts machen.
Es gibt langjährige Verträge mit irgendwelchen Talk-Shows, beliebigen Fußballspielen, austauschbaren Seifenopern, den siebenunddreißig Tatort-Teams und überhaupt, wo kommen wir denn da hin, wenn wir uns vom zahlenden Publikum sagen lassen müssen, was wir wo produzieren und senden sollen.
In diesem Sinne, gehen Sie hübsch wieder zurück in Ihre Nische und lassen Sie uns ansonsten mit Ihrem Problemchen in Ruhe. Es gibt genug überflüssige Formate, die noch produziert werden wollen, sei es wegen des Themas (Krimi, Fußball, Talk-Show oder Quiz-Show) oder aufgrund von politischen Vorgaben. Auch haben wir doch schon genügend Musiksendungen mit Andy Borg, Helene Fischer, dem Silbereisen Florian und dem Ross Anthony oder wie die alle heißen im Programm, das muß für‘s Erste reichen.
Vielen Dank für Ihr geduldiges Verständnis und zahlen Sie brav weiter die GEZ, auch wenn die jetzt polemisch anders genannt wird.
Hochachtungsvoll,
Ihre ARD“
Aber vielleicht gibt es ja auch eine ganz andere Antwort, nämlich gar keine😉.
Na ja, hier bei uns in der Schweiz 🇨🇭 werden die zwei Halbfinals auch nur auf SRF zwei übertragen und nicht auf SRF 1.
SRF zwei ist aber anders als One kein Spartensender, von daher hinkt der Vergleich ziemlich.
Ja schon, aber ich finde es ein bisschen Schade dass auch SRF 1 das ESC Programm mehrheitlich verbannt. Letztes Jahr war eine Ausnahme, da in Basel, doch auch damals hätte ich mir noch mehr ESC auf SRF 1 gewünscht. Auf SRF 1 kommt nur die Vorparty mit Barbara Schöneberger, dann das Finale und nachher die Aftershow. Auch wenn es bei der Tagesschau auf SRF 1 noch um den ESC geht ist 20% die Songs Thema und 80% die Sicherheitvorkehrungen um Israel.
Aber du hast natürlich Recht, dass man das nicht ganz vergleichen kann. 😉
Großartiger Artikel, auch wenn das Plädoyer vermutlich nicht von relevanter Stelle gesehen wird. Wieder einmal hat es einer meiner großen Jahrgangsfavoriten (Atvara aus Lettland) nicht ins Grand Final geschafft, wieder einmal große Emotionen verursacht, die aber einfach auch zum ESC gehören.
Würde ich nur das Programm in der ARD verfolgen, wäre meine persönliche ESC Liste um viele Juwelen ärmer (ich wäre LOST IN VERONA….). Ich kann nur empfehlen immer auch mindestens alle drei Shows zu schauen, die ESC Woche ist so immer auch ein jährliches Highlight mit schönem Steigerungsverlauf. Vielleicht wird es irgendwann auch mal ein Jahr geben, in dem meine kompletten Top10 das Finale schaffen. Dann würde ich fühlen wie ein SUPERSTAR. Ansonsten bleibt es bei dem traditionellen Tränchen Dienstag / Donnerstag Abend
Ich finde das Argument des “ Versteckens “ nicht ganz schlüssig. Die Semis wurden im Programm mit Blick auf die Quote offenbar durchaus gefunden.
Es suggeriert auch, dass die ARD bewusst den ESC unbedeutend macht, was dem diesjährigen weitgehend positiven Einsatz widerspricht.
Die Verlagerung zu ONE entsprach vielmehr der öffentlich- rechtlichen Sendestruktur, die die Spartenkanäle für solche speziellen Programme vorgesehen hatte.
Da ONE sich erledigt hat, bietet sich eine Übernahme ins Erste aus Fansicht natürlich an. Allerdings bezweifle ich die Akzeptanz einer 3xmaligen Showveranstaltung innerhalb einer Woche beim öffentlich-rechtlichen Fernsehpublikum. Da hat Fußball einen höheren Stellenwert.
In Frage kommt daher wohl eher die Verlagerung in die Dritten, wie schon mal praktiziert.
„Verstecken“ in dem Sinne, dass niemand beim Zappen oder durchschalten über die Semis stolpern wird, wahrscheinlich. „Laufkundschaft“ spricht man also nicht an. Wer die Semis in Deutschland gucken will, muss wissen wann und wie und wo. Jeder von uns wird es kennen, dass er die weniger aktiven Interessierten jedes Jahr wieder erinnern muss: „Übrigens heute wieder Semi 1 bei ONE…“
Wo kann ich unterschreiben?
Ein sehr nostalgischer Wunsch.
Die (potentiellen) Zuschauerzahlen sind mit den letzten beiden Jahren tatsächlich kein Argument gegen die Ausstrahlung der Semis im Ersten mehr. Das ist mMn aber auch nicht der Hauptgrund.
Am Ende ist so eine Änderung des fein austarierten Programmschemas der ARD an zwei Tagen die Woche immer ein Problem. Zumal hier an beiden Tagen die Politikmagazine betroffen wären, die sowieso nochmal ein eigenes austariertes Thema sind. Und so richtig Peters Argumente zum ESC als völkerverbindenden Events sind: In der ARD wird er als reine Unterhaltungssendung gesehen. Eine massive Änderung des Programmschemas in der Primetime an zwei Tagen einer Woche zugunsten einer Unterhaltungssendung, die zudem die Politikmagazine betrifft, ist aber das allerschwierigste, das man sich innerhalb der ARD vorstellen kann. Insofern rechne ich nicht damit, dass es eine Änderung geben wird.
Jedes Jahr wieder diese Diskussion. 🙄 Mir ist und bleibt es egal, ob das im sogenannten Hauptprogramm läuft. Früher haben wir über Senderreichweiten gesprochen, das hat sich – seitdem kaum jemand terrestrisch empfängt – erledigt. Besonders im Streamingzeitalter! Jeder kann, der möchte! Bekanntheit und Quoten von ONE (bzw. Neo next year) sind ausreichend hoch und selbst die dritten Programme haben im Schnitt höhere Marktanteile als das Erste! Kann man es im Ersten machen? Ja. Ist das zwingend für den ESC ein Vorteil? Nein. Viele – die meisten – Zuschauer interessieren sich exakt nur – ausschließlich – für den Finalabend. Da ist so ein Semifinale mit ESC-Ausschussware vielleicht kein Boost für die Finalquote!
Und zum Thema ESC in Talkshows, Quiz- oder Boulevard-Sendungen: Bitte ohne Fanbrille argumentieren. Der ESC wird von der Masse anders rezipiert. Also eröffnen solche Shows die Möglichkeit Personen anzusprechen, die naturgegeben gar nicht den ESC einschalten, aber vielleicht wegen „hab ich die letzten Tage was von mitbekommen“ oder „Achja, da war doch gerade Person x“ hängenbleiben. Habe es gerade so erst in meinem Bekanntenkreis mitbekommen!
Und eine bessere Produktplatzierung des ESC funktioniert nicht über das Sendeschema der ARD, sondern durch Acts, zu denen besonders jüngere Personen relaten, die nicht Special Interest ESC sind, aber trotzdem irgendwas beim ESC reißen können!
Zustimmung in allen Punkten. Das stärkste Argument vor dem Hintergrund des Sparzwangs bei den ÖR – es kostet nicht mehr. Ihr spart einfach mal Produktionskosten für 4 Stunden Programm, oder sogar 6, wenn man das Vorprogramm vom Consi noch mit einrechnet.
Ich sehe mehr Vorteile als Nachteile, liebe ARD!
Ich gebe mal Kontra. Wer will, der kann sich heute schon die beiden Vorentscheide anschauen, er muss nur raus aus der Bequemlichkeitsfalle. Dass sich dafür so wenig interessieren, kann auch daran liegen, dass der Vorentscheid für Deutschland nicht wichtig ist.
Ich bin mir sicher, Neo im nächsten Jahr wäre die bessere Idee, denn der Sender bringt etwas mehr Zuschauer, ohne dass zu viel Quotendruck auf der Sendung lastet.
Aber auch nur beim Fußball. Dieser Sport begeister ja quer durch alle
Alterklassen sowie Gesellschaftsschichten. Und das quasi weltweit.
Bei anderen Sportarten wird das schon schwierig.
Und dasselbe Problem sehe ich beim ESC. Er holt längst nicht so viele
Menschen ab, und das vor allem musikalisch. Da laufen ja viele Teilnehmer
konsequent am Geschmack der Zuschauer vorbei. Richtig interessante Beiträge
sind ja beim ESC doch Mangelware. Merke ich momentan bei einer anderen
Vorauswahl wieder: Und da es ja für den eigenen Beitrag um nichts geht,
würde das Interesse wohl eher wieder sinken.
Die Relevanz für das Hauptprogramm muss sich der Wettbewerb schon selbst
erarbeiten. Und das tut er momentan kaum.
Also nach 9 Mio. Zuschauern für das Finale und einem Nummer-eins-Hit des Siegertitels dem ESC in Deutschland die Relevanz abzusprechen, finde ich sehr seltsam. Wenn das der Maßstab sein soll, wären im deutschen Fernsehen nur Spiele der Fußball-Nationalmannschaft, die Tagesschau und der Tatort aus Münster relevant. Im Übrigen hatte das ESC-Finale mehr Zuschauer als das DFB-Pokalfinale und das Champions-Leauge-Finale, wenn wir schon Fußball-Argumente bringen 😉
Die Zuschauerzahl geht sicher auch auf dem Wettbewerbscharakter
zurück. Und immerhin haben iwr mal einen Siegersong, der in den Charts
stattfindet.
Aber die Mehrzahl tut es nicht. Und den meisten Songs würde ich es auch
nicht zutrauen. Wo sollen da die hohen Quoten herkommen?
Aber wir haben doch hohe Quoten, gerade weil die Marke ESC so stark ist. Natürlich würde das auch (auf einem niedrigeren Niveau, klar) für die Semis gelten. Marko hat es ja unten vorgerechnet.
Was bringt das, wenn du es hier schreibst?
Was fehlt mMn noch in der Argumentation?
Drei Shows für wenig Geld im Ersten hilft beim sparen, zugleich bekommt die Marke ‚Das Erste‘ einen Schubs unter die jüngeren Zuschauern.
und
Wenn in 2026 fast eine Million auf One eingeschaltet haben, erreicht man im Ersten mindestens zwei Mio. Zuschauern, eher fünf. Also mehr als die übliche Sendungen am Dienstag oder Donnerstag.
Diese Zahlen sind nicht aus der Luft gefallen, sondern abgeleitet von BBC und andere Sender, die bereits den Schritt gemacht haben und alle drei Shows auf den Hauptkanal zeigen.
Schönes Plädoyer, nur:
Wann begreift ihr endlich, dass vom „Kulturauftrag der Öffentl. Rechtlichen rein gar nix mehr übrig ist. Das interessiert die Verantwortlichen ARD-Nasen nämlich alles nicht mehr.
Aktuelles Beispiel:
Gestern hat der WDR das Ende des einzigen interkulturellen ARD Senders besiegelt: COSMO.
Und damit verschwindet mal eben sowas wie Weltmusik ganz offiziell aus der kompletten ARD.
Mit freundlicher Unterstützung des Rundfunkrats!
Die ARD Redakteursausschüsse laufen Sturm.
http://blog.agra-rundfunk.de/
Lohnt sich mal durchzulesen, um zu begreifen, was hinter den Kulissen inzwischen abgeht.
An den Schalthebeln sitzen nur noch Controlling- Marketing-und PR-Koryphäen, die inzwischen schalten und walten können, wie sie wollen.
Nicht mal der Rundfunkrat stoppt diesen Irrsinn.
Ziel: der aller aller klitzekleinste gemeinsame Nenner Programm werden zu lassen. Mainstream total. Banal.
Nicht anecken, nicht auffallen, nichts riskieren. Und immer schön irgendwas von Zielgruppen faseln.
Hey Leute, fast nur negative und pessimistische Kommentare…
Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt. Nach diesem Plädoyer wird sie für mich etwas größer. Die Sendezeit des Vorentscheids um 20:15 hätte vor 3 Jahren auch niemand für möglich gehalten. Danke, Peter, viel Erfolg damit !!!!! Und ihr notorischen Pessimisten feiert euch nicht so. Wenn man ein ARD-Feindbild aufbaut, macht es das nicht besser.
Off-topic: Mark Forster singt:
„Manchmal fühlt sich’s an, als hätt‘ ich mein Herz geteilt. Als wär der Großteil nicht bei mir, sondern bei euch dreien.“
Daraus entnehme ich, dass Lena nun 2 Kinder hat 🙂
Und weiter geht es: „Ich will damit sagen, dass ich für immer bei euch bleib. Das müsst ihr mir einfach glauben, denn beweisen ist nicht leicht. Sind wir zusammen, dann wird es klar so wie Kristall: Ihr seid mein Herz, mein Blut, mein Halt.“
Ach, das finde ich rührend und so schön bodenständig.
Genau das habe ich auch gedacht, als ich ihn das bei“Sing meinem Song“ singen hörte.
Diese Staffel sollte man sich unbedingt ansehen,so gute Musik, so gute Künstlerinnen.Es lohnt sich👌.
Also wenn man Mark Forster auch nur irgendwas Positives abgewinnen kann, dann hat man definitiv die Kontrolle über sein Leben verloren.
Mark Forster hat in seinem Krmeben schon mehr erreicht als Du Loser!
Ich habe es sowieso nie verstanden…da ist Deutschland eines der Hauptgeldgeber und strahlt die Semi Finale unscheinbar durch einen Nischensender aus
Achja, als Fan würde man natürlich immer gerne alle wachrütteln und sagen: „Seht her, wie wunderbar und relevant der ESC ist!“ Und klar, fänd ich es auch schön, wenn die Semifinals im Ersten liefen, weil alle es genauso wunderbar und relevant empfänden. Und es wäre eigentlich auch schlau vom Ersten, sich noch mehr Jungen-Boost in ihr Hauptprogramm zu holen.
Allein: Ich empfinde es in der jetzigen Medienlandschaft und beim sich nunmehr entwickelten Mediennutzungsverhalten mittlerweile als verlorene Liebesmüh und unnötig, mit dieser Forderung zu kommen. Und wenn ich, der immer noch eher Typ Teletext als TikTok ist, das schon sage, will das was heißen.
Die Semis werden auf anderen Kanälen und Verbreitungswegen gefunden. ONE war in den letzten Jahren kein schlechter und sogar guter Weg und NEO wird den Weg wahrscheinlich einfach fortführen. Der künftige ZDF-Anteil daran, wird sich sicher nicht sträuben, das größte Quotenjuwel aus ONE-Zeiten zu übernehmen.
Ich wäre vorsichtig mit der These, dass die Semis im Hauptprogramm zu einem Boost des Finals und der ganzen ESC-Marke führen würden. In Deutschland sehe ich das nicht (obwohl ich einen Versuch gut fänd). Es ist zwar mittlerweile lange her und nicht mehr mit der heutigen Medienlandschaft vergleichbar. Aber man möge sich erinnern, wie lediglich „zufriedenstellend“ die Quoten der Semis im Jahr 2011 waren, als wir den ESC bei uns hatten und alle noch Lena-hooked waren. Heutzutage erreicht man mit Musikformaten noch weniger.
Dadurch, dass die Sendeplätze im Ersten von den Rundfunkanstalten und den festen Formaten schon so umkämpft sind, glaube ich leider eh nicht, dass da realistischer Spielraum für „Alles ins Erste“ sein wird. Wenn man ehrlich ist, muss das doch heutzutage auch gar nicht sein. Die Steigerungskurve vom Kleinsender zum großen Finalglanz im Ersten hat aus meiner Sicht im deutschen Markt sogar mehr Nutzen, als wenn drei ESC-Sendungen gleichrangig da stehen und etwas vom neugierigen Finaleffekt zerrieben wird. So nüchtern sehe ich das für Deutschland mittlerweile.
„Wenn man ehrlich ist…“
@Böörti, das bin ich immer, noch nicht gemerkt?!?
.
„So nüchtern sehe ich das für Deutschland mittlerweile.“
Also meine Steuererklärung und sowas mache ich bevorzugt nüchtern, aber beim ESC erlaube ich mir Leidenschaft. Und es reicht ja, wenn in der ARD jemand zuhört, ganz „Deutschland“ ist mir – naiv wie ich bin – zu Meta-Ebene-belehrend.
.
Schließlich ist morgen auch noch ein Tag!
.
Lieber Peter,
nein, dass du nicht ehrlich wärst, käme mir wirklich nicht in den Sinn. Mit dem „man“ warst ja nicht du persönlich angesprochen.
Und bei „für Deutschland“ hätte ich wohl besser „für den Fall Deutschland“ oder so geschrieben, damit das Gemeinte klarer rüberkommt und du mir nicht „Meta-Ebene-belehrend von oben herab“ unterstellen musst. Gebe ich zu. Sorry. Natürlich nehme ich nicht für mich in Anspruch für Deutschland zu sprechen. Wäre ja Quatsch.
Leidenschaft ist super und richtig. Habe ich übrigens auch. Ehrlich.
Also hoffentlich weiter alles in Ordnung: Autor oben, Kommentierender unten 😉
Eurovisionäre Grüße!
PS: Wenn wir Kommentierenden einen Kommentar nachbearbeiten, steht ja immer ein „Last edited {Zeiteinheit} zuvor by {Kommentator}“ klein darunter.
Wenn das Autoren in ihren Kommentaren machen, offenbar nicht, wie ich gerade sehe. Mein Zitat war jedenfalls kopiert.
Man lernt nie aus.
Ich denke der ESC wird von der Einstellung von One auf jeden Fall profitieren. Selbst wenn die Semis dann auf Neo (von ARD&ZDF) laufen kommen sie auf einen Sender, der beliebter sein dürfte als One es jemals war und der hoffentlich dann auch von beiden Hauptprogrammen promotet werden.
Natürlich würde auch ich mir ein Semi im Ersten wünschen, aber die 3-4 Mio Zuschauer, die die Sachsenklinik insgesamt holt wird ein ESC-Semi halt nicht zusammenbekommen.
Und auch das gehört zur Argumentation der gebührenfinanzierten Sender: Die Sender müssen nicht immer nur den jungen Zielgruppen hinterherlaufen, wie die Privatsender dies für die Werbekunden machen, sondern können die Interessen aller berücksichtigen. Und da sind 3 Mio Zuschauer von einer Arztserie auf ihrem angestammten Sendeplatz halt auch nicht schlechter als 1,5-2 Mio Zuschauer für ein ESC-Semi ohne deutschen Wettbewerbsbeitrag (höchstens dessen Vorab-Präsentation).
Woher weißt du, dass ein Halbfinale weniger Zuschauer haben wird?
Am Ende natürlich nur Schätzungen aufgrund von Erfahrungswerten.
2011 hatten die Semifinals 2,05 (Pro7) bzw. 3,36 Mio Zuschauer (ARD), das Finale dann 13,83 Mio.
Das war aber auf einem deutlich höheren Hype-Level (Austragung in Deutschland, der allgegenwärtigen Stefan Raab und der Hype um Lena) und zu Zeiten, in denen jüngere Menschen noch viel mehr lineares TV gesehen haben.
In Zeiten, in denen das Finale weniger als 10 Mio Zuschauer hat, die TV-Nutzung nachgelassen hat und der Hype allgemein geringer ist (auch wegen der politisch aufgeheizten Stimmung rund um den ESC) gehe ich von Zuschauerzahlen von ca. 2-2,5 Mio aus (unter 2 war vielleicht wirklich zu pessimistisch).
Ich kann mir sogar vorstellen, dass du recht hast. Ich kann mir aber auch vorstellen, dass da noch einiges an Potential schlummert. Nach der doch mittlerweile relativ langen Zeit würde ich nochmal einen Testlauf wagen.
Wenn die Quoten dann nicht zufriedenstellend sein sollten, kann man es ja im Jahr darauf wieder anpassen.
Sehr schön und passioniert geschrieben.
Vielleicht eine Petition machen und an ARD schicken?
Kann ich so unterschreiben. Wobei andere Länder die Semis auch in ihren zweiten Programmen senden.