Einschaltquote des ESC 2024: 7,98 Mio. verfolgten das Finale im Ersten und auf ONE

Der Eurovision Song Contest 2024 hat in Deutschland 7,98 Mio. Menschen im Ersten und auf ONE begeistert – und lag damit auf dem Niveau des Vorjahres. Weitere Zuschauer kamen über die ARD Mediathek, eurovision.de und Youtube hinzu. Damit war die fast vierstündige Sendung am Samstagabend mit Abstand das meistgesehene TV-Programm in Deutschland. Besonders erfolgreich lief es wieder einmal bei den jungen Zuschauern unter 50 Jahren. Hier lag der Marktanteil bei sehr guten 56,4%.

Aufgrund der Diskussion rund um die Teilnahme Israels und den kurzfristigen Ausschluss von Joost Klein hätte man mit noch mehr Zuschauern rechnen können. Möglicherweise schauten jüngere Fans jedoch auch nicht zu, gerade weil der Niederländer nicht auftrat. Fakt ist: Laut GfK-Messung waren bei der ESC-Final-Übertragung im Ersten 7,38 Mio. Menschen dabei (Marktanteil 36,8%). Auf ONE kamen weitere 0,60 Mio. Deutsche hinzu (3,0%). Zusammen ergibt sich für die Übertragung des Finales damit eine Reichweite von 7,98 Mio. Zuschauenden bzw. 39,8% Marktanteil. Laut NDR-Pressemeldung waren in der Spitze im Ersten und auf ONE über 9 Mio. Personen vor den TV-Geräten.

Wie immer lief es bei den jüngeren Zuschauern unter 50 Jahren noch deutlich besser. Hier waren 2,85 Mio. Personen bei der Übertragung im Ersten dabei (Marktanteil 51,7%). Auf ONE kamen weitere 260.000 Menschen dazu (4,7%). Allein im linearen Fernsehen betrug der Marktanteil der Sendung somit 56,4%.

Eine erhebliche Steigerung gab es bei den Abrufen in der ARD Mediathek und auf eurovision.de: Dort wurde das Finale knapp 1,4 Mio. Mal abgerufen – und das nur bis Mitternacht (Zahlen für den Sonntag liegen noch nicht vor). Im letzten Jahr wurden nur 958.000 Livestreams des Finales gemessen.

Auch das erneut in Kooperation mit ORF und SRF ausgestrahlte Rahmenprogramm vor und nach dem ESC-Finale konnte viele Zuschauende begeistern. „ESC – Der Countdown“ verfolgten um 20:15 Uhr im Ersten 3,84 Mio. Personen (17,8% Marktanteil gesamt bzw. 31,0% bei 14-49 Jährigen). Nach der Show aus Malmö blieben 2,74 Mio. Personen dran und freuten sich über den Sieg von Nemo und das gute Abschneiden Deutschlands (34,5% Marktanteil gesamt bzw. 39,4% bei den Jüngeren).

Die größte Konkurrenz war im Gesamtpublikum übrigens der Krimi „Wilsberg – Datenleck“ mit 5,77 Mio. Zuschauern (24,8% Marktanteil). Bei den Zuschauern unter 50 Jahren war es der Zeichentrickfilm Vaiana, der auf Sat.1 0,37 Mio. Personen erreichte (6,9% Marktanteil).

Bereits die beiden Halbfinale des ESC 2024 brachten viele Zuschauerinnen und Zuschauer vor die Fernsehgeräte. Der übertragende Sender ONE hatte dank der Shows mehr junges Publikum als die großen Sender Das Erste, ZDF und Kabel Eins. Insgesamt waren beim ersten Halbfinale 680.000 Zuschauer dabei, beim zweiten Halbfinale schalteten 660.000 ein.

Über das ESC-Finale und die erfolgreiche Einschaltquote sprechen wir heute Abend auch ab 19 Uhr bei ESC kompakt LIVE.

Diese Einschaltquoten erreichten die ESC-Halbfinale in den vergangenen Jahren (in Klammern der Marktanteil der Sendung in der jeweiligen Zielgruppe):

ESC-Finale 2024: XXX Mio. gesamt (y,y%),



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104 Comments
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Spaceman04
Spaceman04
1 Jahr zuvor

Ganz ehrlich, ich habe den Contest und die Jury sehr verteidigt letztes Jahr nachdem Loreen vor dem Televote Sieger Kaarija gewonnen hat.

Aber jetzt kann ich sie nicht mehr so unterstützen. Von wegen die Jury soll unpolitisch wählen und soll die Qualität der Beiträge bewerten.

Man kann sich jetzt die Auflistung der einzelnen Juroren bei Israel angucken, lasst uns als Beispiel Spanien nehmen.
Juror A hat dort Israel auf die 3 gepackt. Die anderen? Auf Platz 25.
Letzter. Schlechtester Act von allen, was Bühnenbild, Choreographie, musikal. Produktion und v.a. auch stimmliche Qualität angeht.
Schlechtester Act von allen. Wirklich?
Hat Eden denn keinen Ton getroffen? Sind die Tänzer mittendrin hingefallen?

So eine Art, mit einem Teilnehmer umzugehen, nur, damit die Bubble keine Tobsuchtsanfälle bekommt ist einfach nur lächerlich. Die Jury sollte da sein um objektiver zu bewerten, als das Publikum. Nicht, um noch politisierter und unfairer zu sein. Also wirklich, bei aller Liebe, das kann doch kein echter ESC Fan gutheißen.

D. B.
Mitglied
D. B.
1 Jahr zuvor
Reply to  Spaceman04

Hallo. Ich teile Ihre Meinung sehr. Das Juryvoting muss definitiv entweder ganz abgeschafft oder zum Beispiel von 50 auf 35 Prozent des Gesamtergebnisses reduziert werden.
Das Publikum hat doch schon oft genug bewiesen, dass die Kritik am Televoting oft Käse ist. So hat es zum Beispiel Lettland im zweiten Halbfinale ( da gab es nur Televoting ) geschafft, ins Finale zu kommen. Malta hingegen etwa nicht. Die Zuschauer können durchaus musikalische Klasse erkennen.
Ich finde es darüber hinaus per se kritisch, dass eine sehr kleine Gruppe an Menschen genau so viel Macht zugesprochen bekommt wie Hunderte Millionen Zuschauer, die sogar für ihre Stimme bezahlen müssen.
Das Muster, nachdem die Juroren in den einzelnen Ländern gewählt werden, ist schleierhaft. Musikalische Profis sehe ich da nicht zwangsläufig.
Dieses Mal wurde klar politisch von den Juries gevoted. Eden Golan hat eine wahnsinnige Leistung erbracht und kam bei den Juries nicht einmal in die Top 10??? Das kann nicht sein. Sie spielte, finde ich, auf einer Liga mit Frankreich. Wenn man sich jetzt die einzelnen Juryvotings genauer anschaut, dann stellt man fest, dass viele Juroren, wohl ganz aus Protest, Israel nicht einmal in die Top 20 aufgenommen haben.
Hingegen haben die Juries Kroatien, einem Song, der eigentlich nicht so juryfreundlich ist, viele Punkte geschenkt. Man wollte wohl auf jeden Fall sicherstellen, dass auf gar keinen Fall Israel gewinnt. Schade, finde ich.
Angekommen, wir hätten diesmal kein Juryvoting gehabt. Gewonnen hätte Kroatien als Publikumsliebling. Frankreich, die Schweiz, Israel und die Ukraine wären auch auf den Top- Plätzen gelandet.

Ich hoffe wirklich, dass man in Zukunft das Konzept der Juries überarbeitet. So kann es meiner Meinung nach nicht ewig weitergehen.

herrtobsucht
Mitglied
herrtobsucht
1 Jahr zuvor
Reply to  Spaceman04

Finde das Juryvote geht total in Ordnung. Dafür hat Frankreich ja viele Punkte für den Gesang bekommen, obwohl der Song und die Performance Murks waren. Israel halt nicht so viel, Gesang war gut, Lied Obermurks. So isses halt. Die hohen Televote für Israel empfand ich als viel politischer als das Juryvote.

Last edited 1 Jahr zuvor by herrtobsucht
ESC1994
ESC1994
1 Jahr zuvor
Reply to  herrtobsucht

Hm, dafür dass der Song so Murks war hat Slimane aber ziemlich gut im Televoting abgeschnitten, findest du nicht?? Oder ist da jemand angesäuert dass es für Finnland nur zu Platz 19 gereicht hat?? 😉

herrtobsucht
Mitglied
herrtobsucht
1 Jahr zuvor
Reply to  ESC1994

Das mit Finnland war schade ja. Aber auf so Taschenspielertricks wie bei Slimane fallen auch gerne mal Televoter rein 😉

ESC1994
ESC1994
1 Jahr zuvor
Reply to  herrtobsucht

Ne, sie erkennen halt einen riesigen Haufen musikalischen Dung schon von Weitem und lassen sich eben nicht jeden Nonsens andrehen.

herrtobsucht
Mitglied
herrtobsucht
1 Jahr zuvor
Reply to  ESC1994

Du hast Recht, die Punkte für Olly Alexander waren auch 100% gerechtfertigt 😉

Anna01
Anna01
1 Jahr zuvor
Reply to  herrtobsucht

Nein😤

herrtobsucht
Mitglied
herrtobsucht
1 Jahr zuvor
Reply to  Anna01

Sorry, [ironie/off] vergessen

Timmy
Timmy
1 Jahr zuvor
Reply to  Spaceman04

Tja, wenn sie so abstimmt, wie man es mag, dann ist die Jury toll und notwendig.
Wenn sie das nicht tut, dann ist sie blöd und soll abgeschafft werden.

Wenn das Publikum massig Israel Punkte gibt, dann ist das nicht politisch, sondern weil der Song gut war.
Wenn die Jury Israel kaum Punkte gibt, dann ist das politisch und nicht, weil der Song nicht gut war.

Spaceman04
Spaceman04
1 Jahr zuvor
Reply to  Timmy

Nein, ich sage das nur, um einzugestehen, dass ich mich geirrt habe.

Ich glaube immernoch, dass Loreen hohe Wertungen verdient hätte aufgrund ihrer Leistung. Aber ich werde nicht mehr damit argumentieren, dass die Jury objektiver ist, denn das ist sie wahrlich nicht. Schade.

Timmy
Timmy
1 Jahr zuvor
Reply to  Spaceman04

Das erste war auch nicht spezifisch an dich gerichtet, sondern beschreibt auch gefühlt 99% der ESC Bubble

J-129
J-129
1 Jahr zuvor
Reply to  Spaceman04

Vielleicht war der israelische Beitrag am Ende doch nicht so herausragend — sondern eher solide. Damit kennen wir uns ja aus in DE.

Spaceman04
Spaceman04
1 Jahr zuvor
Reply to  J-129

Solide, also durchgehend 11-17 oder so, ja, aber durchgehend 25. Platz? Nein.
Da braucht man sich jetzt nicht verbiegen, um das irgendwie als objektive Wertung zu sehen.

B&W
B&W
1 Jahr zuvor
Reply to  Spaceman04

Die Jury hat genau das gemacht, was sie soll. Sie hat die politischen Televotes für Israel komplett negiert. Damit ist Israel auf einen Platz gelandet, den Israel wohl auch ohne politische Televotes und ohne politische Juryvotes bekommen hätte (zumindest laut Odds, wenn man das überhaupt vergleichen kann).

B&W
B&W
1 Jahr zuvor
Reply to  B&W

Ich frage mich tatsächlich eher, ob Kroatien nicht am meisten darunter gelitten hat. Wenn das politische Juryvote nicht nur die Herabsetzung Israels bedeutete, sondern vllt auch das gezielte pushen einer Person (damit man ja safe vor Israel ist), dann könnte das eventuell CRO auch Punkte gekostet haben, die sie sonst bekommen hätten (siehe Käärija letztes Jahr).

B&W
B&W
1 Jahr zuvor
Reply to  B&W

Aber was will man erwarten. So ein starkes politisch verfangenes Voting ruiniert nunmal einen fairen Wettbewerb. Ich glaube man kann sich eh nicht richtig ausmalen, auf wie vielen unterschiedlichen Ebenen es letztendlich das Gesamtergebnis beeinflusst und verschiebt.

Marko mSuF
Marko mSuF
1 Jahr zuvor
Reply to  B&W

Nicht wirklich. Ich habe es bei ‚Eurovision 2024 – Die Ergebnisse: Nemo gewinnt das Juryvoting, Baby Lasagna das Televoting‘ gepostet. Ohne Israel gewinnt die Schweiz und ist Kroatien zweiter.

B&W
B&W
1 Jahr zuvor
Reply to  Marko mSuF

Wie gesagt, das kann man im Nachhinein gar nicht feststellen. Die Auswirkungen durch so ein verfälschtes politisches Voting sind nicht so eindimensional wie viele es darstellen wollen. Das wirkt sich auf so vielen Ebenen aus. Alleine: woher will man wissen, was die „only-israel“-Voter sonst gewählt hätten? Oder haben andere dann auch 20xSchweiz und 20x CRO gevoted, obwohl sie die Punkte sonst vllt gesplitted hätten? Das ist doch alles im Nachgang gar nicht ermittelbar.

k.brandtner
k.brandtner
1 Jahr zuvor
Reply to  B&W

für Kroatien als neues Euroland wäre das eine super Sache gewesen den ESC ausrichten zu können. mit Milliardenhilfe der EU Staaten aus Suventionen, die hätten damit richtig abkassiert. Kommentator dazu: „gut für die heimische Wirtschaft“. die werden sich schön ärgern. muss man eben weiterhin die nervigen Kreuzfahrertouris willkomen heißen die sich die Kulisse für die Dreharbeiten des „Spiels der Thröne“ ansehen wollen.

irgendwie auch zynisch dass Kroatien schon Monate vorher als heißer Sieger gehandelt wird. Deutschland hatte im letzten Jahr fast das selbe Lied eingereicht und wurde damit Letzter. man begreift es einfach nicht.

Spaceman04
Spaceman04
1 Jahr zuvor
Reply to  B&W

Ich wusste nicht, dass das die offizielle Rolle der Jury ist, den Televote unnötig zu machen? Seltsam.

B&W
B&W
1 Jahr zuvor
Reply to  Spaceman04

Die Jury soll den besten Song küren und wenn die Gefahr besteht, dass ein politischer Song sich durchmogelt, finde ich es legitim sich da einzumischen.

Kann man blöd finden, man kann aber auch die politischen Televotes blöd finden.

Interessant ist aber, das wir nun alle wissen, dass sich die Jury definitv abstimmt und Ergebnisse mauschelt. Ich denke das ist nun klar und kann man nicht mehr leugnen.

Wachtmeister Traffy
Wachtmeister Traffy
1 Jahr zuvor
Reply to  B&W

Wir wissen aber auch nicht was die EBU/Delegationen ihren Jurys für die Show mitgeben.
Noch dazu hatten wir den Vorfall rund um die veröffentlichten Votes von Italien. Das wird bestimmt bei einigen Jurys durchgerungen sein.

B&W
B&W
1 Jahr zuvor

Da gebe ich dir Recht, da war ich doch etwas voreilig mit meiner Aussage. Wir wissen wirklich nicht, welche Infos die Juries erhalten. Eventuell ist es auch nur RAI zu „verdanken“, dass die Juries hier gemauschelt haben könnten.

abi
abi
1 Jahr zuvor
Reply to  B&W

Ich glaub nicht, dass die Jurys hellsehen können, dass müssgen sie können um politische Televotes zu negieren. Aber das ist auch nicht deren Aufgabe. Deren Aufgabe ist eine Objektive Bewertung abzugeben. Wenn man aber sieht, dass die Jurys sich oft komplett widersprechen geht es anscheinend nicht um Qualität sondern um rein subjektives Gefallen siehe z.B. Stimmen für Irland aus Deutschland (1 Juror auf 1, 2 haben den Act auf 24 bzw 25). Wenn es nur darum geht ob es denen gefällt, dann braucht man die Jury nicht.

4porcelli - Toujours la Seine #voteHabibi
4porcelli - Toujours la Seine #voteHabibi
1 Jahr zuvor
Reply to  Spaceman04

Dafür wurde Israel in der Televote überbewertet. Das Lied hätte doch insgesamt 7 Punkte bekommen, wenn Deutschland oder UK das geschickt hätten.

katzen1fan
Mitglied
katzen1fan
1 Jahr zuvor

Glaube tatsächlich das Israel ohne politische Färbung ein 0 Punkte Kandidat beim Publikum gewesen wäre. Nicht da es überall letzter ist. Sondern da es überall so zwischen 10 und 12 sich bewegt hätte. Und wir wissen ja überall 11ter wäre 0 Punkte insgesammt.

4porcelli - Toujours la Seine #voteHabibi
4porcelli - Toujours la Seine #voteHabibi
1 Jahr zuvor
Reply to  katzen1fan

Typische Castingshow Gewinnerballade.

B&W
B&W
1 Jahr zuvor

Nur eben halt mit „visuals“, die eindeutig den 7. Okt implizieren und sowas macht natürlich mit vielen was.

katzen1fan
Mitglied
katzen1fan
1 Jahr zuvor
Reply to  B&W

Eben. Und deswegen haben die kritiker auch völlig recht das Israel hätte DQ werden müssen. Egal wie man zu den nahost Konflickt steht. Das sie den sehr aktuellen 7ten Oktober so klar Intrumentalisiert haben, ist nicht okay und gegen die ECU regeln. Egal wie oft sie den Text anpassen.

Stephano war zwar ähnlich. Allerdings stand da der Song schon fest bevor das los ging. Da kann man dann halt wirklich von Zufall reden das es so gut zu ihrer Situation gepasst hat.

Last edited 1 Jahr zuvor by katzen1fan
B&W
B&W
1 Jahr zuvor
Reply to  katzen1fan

Und daher finde ich das ganze von der EBU maximal unverantwortlich. Die Folge war, einer der für mich schlimmsten (oder gar der schlimmste?) ESC überhaupt. Nicht auszudenken, was nach einem Sieg Israels passiert wäre. Ich bin schon gespannt, wie es nun weitergeht und welche Konsequenzen gezogen werden.

Spaceman04
Spaceman04
1 Jahr zuvor
Reply to  katzen1fan

Was heißt instrumentalisiert?
Gott Bewahre, dass man musikalisch Erfahrungen verarbeitet

Spaceman04
Spaceman04
1 Jahr zuvor
Reply to  katzen1fan

Das glaubst du doch selbst nicht.

Alex John
Alex John
1 Jahr zuvor

Liebe Blogger,
könnt ihr bitte versuchen das kleine technische Problem zu beheben damit man wieder unkompliziert kommentieren und einen Kommentar liken kann?
Vielen lieben Dank, ihr seid super!

schmabi
Mitglied
schmabi
1 Jahr zuvor
Reply to  Alex John

Hey Alex John, bei mir funktioniert alles reibungslos und es gibt bei mir keine technischen Probleme.
Du kannst ggf. mal in deinem Browser den Cache/ die Cookies löschen. Das behebt oftmals schon solche Probleme. 🙂

Alex John
Alex John
1 Jahr zuvor
Reply to  schmabi

Danke, hat leider nichts genutzt bisher

J-129
J-129
1 Jahr zuvor

Über 50% Marktanteil sind nicht nur „sehr gut“ sondern sogar *herausragend*.
Es gibt im dt. Fernsehen kaum Formate, die eine solche Reichweite generieren (aber wem erzähle ich das…). Jeder Nicht-NDR-Programmplaner würde das für einen riesigen Aufschlag nutzen und das mit assoziierten Formaten in weitere Erfolge umzusetzen. Aber die ARD traut nichtmal den Halbfinals das Hauptprogramm zu…

Trevoristos
Trevoristos
1 Jahr zuvor
Reply to  J-129

Für einen ESC war die Zuschauerzahl in DE ein normales Ergebnis. Es gab halbwegs gleichbleibendes Interesse zu Vorjahr. Ohne das Brimborium davor gehe ich sogar von unter 7 Mio aus. Man darf nicht vergessen, dass der deutsche Beitrag als aussichtslos galt. Nur ein erfolgversprechender deutscher Beitrag kann die Zuschauerzahl deutlich hochdrücken.

schmabi
Mitglied
schmabi
1 Jahr zuvor

Mitunter ist die Dunkelziffer noch um einiges höher. Ich habe bspw. den ESC mit ca. 20 weiteren Freund*innen über Youtube geschaut, weil uns das Original besser gefällt als die deutsche Kommentation.
Alles in allem aber ein erfolgreicher ESC was die Einschaltquoten betrifft. 😌

Teufelchen
Teufelchen
1 Jahr zuvor

Der erneute Zuspruch ist erfreulich!

Zum Jury Voting. Die Juries haben Isaak Gesangs Talent gewürdigt. Wäre es nur nach Zuschauern gegangen, würden wir wieder hinten sein.

Die vor dem TV hatten große Sympathie für Israels Beitrag und den aus der Ukraine. Mir hatten die beiden auch gefallen und ich rief auch dafür an. Hauptsächlich jedoch für Nemo. 🙂

Gnampfer
Gnampfer
1 Jahr zuvor
Reply to  Teufelchen

Den Zuschauern nach wäre Isaak auf Platz 19, das würde ich jetzt noch nicht hinten nennen…

Matty
Matty
1 Jahr zuvor

In Finnland haben ungefähr 1,2 Millionen Fernsehzuschauer das Finale verfolgt:

https://eurovoix.com/2024/05/12/finland-viewers-eurovision-2024-grand-final/

In Frankreich waren es rund 5,5 Millionen Fernsehzuschauer:

https://eurovoix.com/2024/05/12/france-viewing-interest-jumps-for-eurovision-2024-final/

Luxemburg wird auch nächstes Jahr wieder am ESC teilnehmen:

https://eurovoix.com/2024/05/12/%f0%9f%87%b1%f0%9f%87%ba-luxembourg-eurovision-2025-participation-confirmed/

Schönen Muttertag!

Thilo mit Bobby
Mitglied
Thilo mit Bobby
1 Jahr zuvor
Reply to  Matty

Ach wie schön Luxemburg macht weiter und Genf hat als erste Stadt angekündigt Gastgeber werden zu wollen

Jorge
Jorge
1 Jahr zuvor
Reply to  Matty

In Finnland haben ungefähr 1,2 Millionen Fernsehzuschauer das Finale verfolgt

Bitte aufschlüsseln: mit/ohne Hose

ESCFAN12
ESCFAN12
1 Jahr zuvor

Wisst ihr was ich gut finde? Das viele aus der ersten Starthälfte, auf die ersten Plätze gekommen sind.

Jofan
Jofan
1 Jahr zuvor
Reply to  ESCFAN12

Liegt am neuen Votingfenster.

Mantaplatte
Mantaplatte
1 Jahr zuvor

Wie fandet ihr eigentlich die Kommentierung von Thorsten Schorn?
Er hat meiner Meinung nach eine angenehme Stimme, die einen durch den Abend führen kann. Seinen altväterlichen Humor muss er wohl allerdings von Peter Urban übernommen haben. Seine pseudo- lustigen Sprüche haben mich im Laufe des Abends immer mehr genervt.

ESCFAN12
ESCFAN12
1 Jahr zuvor
Reply to  Mantaplatte

Haha ja, mag die Stimme mega gerne. Den Knallerspruch fand ich aber, dass die beiden Zwillinge aus Schweden gleich alt sind! 😆

KarinM
KarinM
1 Jahr zuvor
Reply to  Mantaplatte

Urban und Schorn haben den gleichen Mann an ihrer Seite, Lukas Heinser oder so, deswegen die ähnlichen bzw. gleichen Sprüche

Last edited 1 Jahr zuvor by KarinM
Sophia ESC
Sophia ESC
1 Jahr zuvor

Ich habe mich gestern wirklich sehr über das Endergebnis gefreut. Der Split Screen zwischen der Schweiz und Kroatien war einfach perfekt, ich hätte es auch Kroatien sehr gegönnt. Meiner Meinung nach hat der qualitativ hochwertigste Song in diesem Jahr gewonnen. Nemo hat tatsächlich sogar das Juryvoting von Loreen übertroffen! Das Nemo es nicht in die Top3 der Zuschauer geschafft hat, ist schade. Leider werden auf YouTube wieder super viele politische Diskussionen um den Beitrag geführt :/… Naja ich freue mich schon auf die Schweiz im nächsten Jahr!

Lola
Lola
1 Jahr zuvor
Reply to  Sophia ESC

Dazu brauchts nicht Youtube. Wenn sogar MDR Thüringen vorhin sagt „er gewann mit seinem Text über nonbinäre Identität“ ohne jegliche Würdigung seiner wahrlich krassen stimmlichen Leistung ist das leider Wasser auf die Mühlen der Hasser von LGBTQ.

Jofan
Jofan
1 Jahr zuvor
Reply to  Sophia ESC

Um es mit Taylor Swift zu sagen: „The haters gonna hate, hate, hate.“
Ich freue mich auch wahnsinnig über den Sieg Nemos und des musikalisch hochwertigen Songs „The Code“, der auch durch die starke Performance begünstigt wurde. Dass so viele negative Kommentare zu Themen auftauchen, die nichts mit dem Song zu tun haben, zeigt mir nur umso mehr, wie wichtig der Sieg Nemos ist, da der gesamtgesellschaftliche Rückstand bei der Sensibilisierung für Identitäten noch groß zu sein scheint.

Bonello
Bonello
1 Jahr zuvor

Ich hätte mit mehr Zuschauern gerechnet.

Oh man, jetzt ist alles wieder vorbei. So schnell ging ein ESC Jahr vorbei und es wird einiges aufzuarbeiten werden. Wie sagt man so schön: Nach dem ESC ist vor dem ESC

Jofan
Jofan
1 Jahr zuvor
Reply to  Bonello

PED incoming…🥲😪

Marie19
Marie19
1 Jahr zuvor

Off-Topic: Mithilfe der Daten von Eurovision.tv hab ich mir mal den Spaß gemacht und nachgerechnet, wie viele Punkte Joost bei den Juries erhalten hätte. Pro Land fehlt nämlich jeweils eine Platzierung, da wurde dann nur die Punktzahl aufgeschoben, aber nicht der Rang. Joost hätte hier bei Österreich, Belgien, Dänemark, Italien, Lettland, Luxemburg, Malta, Moldawien, Polen, San Marino, Serbien und der Schweiz punkten können und wäre bei 58 Jury-Punkten gelandet.

(Keine Garantie für die Angaben, wenn ich was übersehen haben sollte, weist mich gerne darauf hin 🙂 )

schmabi
Mitglied
schmabi
1 Jahr zuvor
Reply to  Marie19

Danke für eine Recherche, Marie 🙂

Trevoristos
Trevoristos
1 Jahr zuvor
Reply to  Marie19

Nemo wäre im telvote dann nur Sechster geworden und hatte dann nicht gewinnen können:) Baby wird sich bei Joost bestimmt noch bedanken^^

katzen1fan
Mitglied
katzen1fan
1 Jahr zuvor

Finde übrigens das die Jury dieses Jahr deutlich leistungs bezogener abgestimmt hat wie das Publikum.

Finde das Jury Ergebnis hat sich ausnahmweiße mal in großen teilen mit meinen Ergebnis gedeckt. Meine Rangliste nun das ich alle gehört habe wäre gewesen:

1 Kroatien
2 Schweitz
3 Frankreich
4 Deutschland
5 Irland
6 Serbien
7 Niederlande (DQ)
8 Estland
9 Israel (Ja kommt für euch sicher überaschend)
10 Litauen
11 Italien
13 Lettland
14 Armenien
15 Zypern
16 Schweden
17 Ukraine
18 Finnland
19 Slowenien
20 Georgien
21 Griechenland
22 Norwegen
23 Luxemburg
24 Östereich
25 England
26 Portugal

Und auch die ganze Israel bots die meinen die hätten politisch abgestimmt will ich mal nahe legen das Israel doch bei der Jury in oberen Mittelfeld gelandet ist und insbesondere bei den „Israel hassern“ die man ausgerufen hat eher mehr Punkte bekommen hat. Auch beim Publikum hat Israel aus diesen Ländern Punkte bekommen. Andersrum wiederum hat Israel, Schweitz, Irland und Griechenland beim Publikum 0 Punkte gegeben und in der Jury schweitz relativ wenig. Nur mal so.

Last edited 1 Jahr zuvor by katzen1fan
Christian W
Christian W
1 Jahr zuvor
Reply to  katzen1fan

Ist ja egal, wo Eden Golan am Ende lag. Fakt ist: Sie hätte vom künstlerischen Aspekt her, insbesondere Gesang in die Top-5 gehört. Und dass man bei dem Televoting-Ergebnis noch von Bots spricht, muss ich auch nicht verstehen. Scheinbar sind es ja gerade die „normalen“ Menschen vor den Fernsehern, denen dieser ganze Terror auf die Nerven geht und die den israelischen Beitrag unterstützt haben. Die Musikszene selbst scheint hingegen genau das Antisemitisms-Problem zu haben, das man ihr schon lange bescheinigt.

Spaceman04
Spaceman04
1 Jahr zuvor
Reply to  Christian W

Danke!

Trevoristos
Trevoristos
1 Jahr zuvor
Reply to  katzen1fan

Israel hat doch Deutschland 10 gegeben(glaub ich oder 8) . Telvote gab’s auch ordentlich. Was sagste dazu denn? Ohne Israel wären wir einen Platz schlechter.
Irland 0 Punkte zu geben ist sehr vertretbar 🙂 Schweiz. Naja best friend Ireland’s. Die wiederum Israel rauskicken wollte. Die Griechin flötet enthemmt die gleiche Flöte. Warum zur Hölle sollte die israelische Jury sowas nicht mit bewerten? In was für einer Welt lebst du? Die deutsche Jury hat das alles finde ich angemessen bewertet.

Last edited 1 Jahr zuvor by Trevoristos
UweB
UweB
1 Jahr zuvor

Hat wieder viel Spaß gemacht – natürlich auch das gute Abschneiden Deutschlands, zeitweise auf dem 10. Platz.

Schade, dass Österreich so wenig begeistern konnte – mir hat s sehr gut gefallen.
Nemo verdient gewonnen, eine außergewöhnliche Gesangsdarbietung – auch ohne die akrobatischen Leistungen auf der Drehscheibe.
Loreen auf diesem Stuhl fand ich irgendwie merkwürdig,

Traurig auch die Buhrufe, wenn die Interpretin und das Lied aus Israel Punkte erhielt. Die junge Frau kann nichts für die Probleme, die politisch lange vor ihrer Geburt dort entstanden sind. Fand ich unterirdisch und dem Geist des damals gegründeten Gesangswettbewerbs abträglich.

Draußen bei den Protesten die fanatische Krawallnudel Thurnberg natürlich immer mit dabei. Die Maske ist nun endlich gefallen.

Israel wurde jedenfalls aus Deutschland und entweder Schweiz oder Österreich wohl mit am höchsten bewertet _ und die Ballade und Performance war auch einfach toll und eine angenehme Ausnahme in dem meistens bunten Geklingel.

Wachtmeister Traffy
Wachtmeister Traffy
1 Jahr zuvor

Dafür das noch zusätzlich zum Boykott des ESC aufgerufen wurde und Isaak im Vorfeld nicht so ein Liebling wie LotL war, sind das doch Mega Zahlen.

Ich bin nach wie vor dafür die Halbfinals mehr in die Öffentlichkeit zu rücken. Selbst wenn alle 3ten von BR bis NDR die Semis Zeitgleich zeigen (oder nur einer davon) wäre das schon eine Aufwertung.

Und da ja die Schweiz jetzt gewonnen hat, hoffe ich ja das sie nächstes Jahr uns durch die Pre/After-Show führt und Babsi bekommt dann Urlaub für den Mai, Schweiz ist immerhin teuer 🙂

SanomiKedvesem
SanomiKedvesem
1 Jahr zuvor

Wie waren eigentlich die Quoten in der Schweiz? Gab es da einen größeren Zulauf durch Nemos Triumph?

Trevoristos
Trevoristos
1 Jahr zuvor
Reply to  SanomiKedvesem

Es war kein Triumph. Er hat aus Jurygnaden den ESC gewonnen. Mehr war’s denn nicht.

Festivalknüller
Festivalknüller
1 Jahr zuvor

Konnte Ina Müller bei der Punktevergabe wirklich keinen anderen Spruch vor einem vielsprachigen Millionenpublikum bringen als „Alter Schwede“ ?
Für Deutschsprachige vielleicht lustig aber für den größten Teil der Zuschauer wohl eher unverständlich. 🧐

Kontrapunkt
Kontrapunkt
1 Jahr zuvor

Ich bin raus. Vertrauen ist verspielt. Letztes Jahr wurde dem eindeutigen Publikumsgewinner schon der Sieg gestohlen.
Dieses Jahr ist es noch viel krasser, da fand das Publikum gleich 4 andere besser, 3 davon deutlich, insgesamt noch weniger Televoting-Punkte als Loreen letztes Jahr (das, was ich eben auch prognostiziert hatte; nur 1x 12 Punkte vom Publikum) und die Jurys haben damit gleich 3 beeindruckende Televoting-Gewinner ignoriert.
Ich habe die Jurys immer verteidigt, aber das letztes Jahr war schon ein Skandal. Dieses Jahr war es noch viel krasser. Zumal das Publikum zu meiner Überraschung dieses Jahr auch gezeigt hat, dass qualitativ hochwertige Titel ohne Jury-Hilfe supporten kann. Die Jurys wurden damit endgültig delegitimiert, der Wettbewerb hat jede Glaubwürdigkeit verloren. Zumal die ganzen Skandale dieses Jahr dazu kommen, die zusätzliche Wettbewerbsverzerrung darstellen. Wer weiß, was da hinter den Kulissen alles besprochen wurde, wenn auch das Gewinner-Land damit gedroht haben soll, sich zurückzuziehen, es aber dann doch nicht gemacht hat. Irgendwie hinterlässt das alles einen sehr faden Beigeschmack.

Ich bin erstaunt, wie viel die Leute sich gefallen lassen. 2022 hat man die Ukraine zum Wettbewerb zugelassen, obwohl klar war, was passieren würde. Und aus dem letzten Jahr hat man keine Konsequenzen gezogen und auch dieses wird nichts passieren. Was muss denn noch alles passieren, damit die Leute sich endlich gegen die EBU wehren?
Ich kann nur hoffen, dass sich die Leute das nicht mehr länger bieten lassen und den ESC nächsts Jahr boykottieren. Ich für meinen Teil kehre zu diesem „Wettbewerb“ erst zurück, wenn die Jurys weg oder grundlegend reformiert sind, so dass sie den Publikumssieger nicht mehr sabotieren können, außer bei knappen Ergebnissen. Die EBU-Führung muss zurücktreten. Mit dieser Führung ist kein positiver Wandel zu machen.

Ich hoffe die gehen mir dann nächstes Jahr wenigstens nicht in Zürich auf den Sack, die Stadt ist sowieso schon so dermaßen crowded. Sollen besser woanders hingehen. Bern wäre doch was.

katzen1fan
Mitglied
katzen1fan
1 Jahr zuvor
Reply to  Kontrapunkt

Rechne die Protestwahlen ab. Wir wissen nicht wie es für die Schweitz ausgegangen wäre. Aber das hätte durchaus sein können das Nemo beim Publikum dann vielleicht noch etwas mehr bekommt.

Trevoristos
Trevoristos
1 Jahr zuvor
Reply to  katzen1fan

Weniger…viel weniger 🙂

Ron
Ron
1 Jahr zuvor
Reply to  Kontrapunkt

Was für ein Unsinn. Wenn sich das Juryvoting immer mit den Televotes deckt, braucht man sie per se nicht. Also entweder bist du für ein Juryvoting oder dagegen. Das von einzelnen Ergebnissen abhängig zu machen, ist Unsinn.

Außerdem haben die Jurys keine Televoting-Gewinner ignoriert, sondern sie haben einfach alle Beiträge bewertet, wie sie es wollten. Und dann kommt dabei halt ein Ergebnis heraus. Was ist daran jetzt komisch?

Wolfgang Groß
Wolfgang Groß
1 Jahr zuvor
Reply to  Kontrapunkt

cu next year, Dir würde doch was fehlen, wenn du nächstes Jahr nicht wieder wettern könntest

Christian W
Christian W
1 Jahr zuvor
Reply to  Kontrapunkt

Also entweder man ist raus oder in Zürich. Es wurde sich niemandem etwas gestohlen. Alles lief nach geltenden Regeln ab. Vielleicht sich ein wenig mehr Frustrationstoleranz antrainieren.

Andreas
Andreas
1 Jahr zuvor
Reply to  Kontrapunkt

Man hat die Jurys ja nicht zuletzt wieder eingeführt, damit sie korrektiv etwas gegen Nachbarschafts- und Diasporawertungen tun. Es war in den vergangenen Jahren natürlich auch zu sehen, dass das nicht wirklich funktioniert.
Auch ich finde es sehr ärgerlich, dass zum wiederholten Mal nicht der Publikumssieger gewinnen konnte. So sind die Regeln nunmal, und sie sind im Vorfeld bekannt. Ich finde aber, gerade wenn man sich die Jury-Einzelergebnisse anschaut, dass eben diese nur fünf Leute keineswegs repräsentativ sein können, um einen vernünftigen Querschnitt abzubilden. Das sollten dann eher zehn Leute sein. Ja ja, ich weiß, die Kosten…

Trevoristos
Trevoristos
1 Jahr zuvor
Reply to  Andreas

Ach da ging es vorwiegend um Russland….sonst hätten wir noch heute reines Televote

Last edited 1 Jahr zuvor by Trevoristos
Jofan
Jofan
1 Jahr zuvor
Reply to  Kontrapunkt

„[…] und die Jurys haben damit gleich 3 beeindruckende Televoting-Gewinner ignoriert.“

Das ist so einfach nicht richtig und faktisch falsch.
Letztes Jahr lag der Televotingsieger Finnland bei den Jurys auf dem vierten Platz, er wurde also ganz und gar nicht ignoriert, sondern landete sogar sehr weit vorne. Angesichts der eigentlich nicht vorhandenen Gesangsleistung des Acts konnte man nicht mehr erwarten bzw. waren die Jurys schon sehr gnädig zu Finnland 2023.
Dieses Jahr lag der Televotingsieger Kroatien bei den Jurys sogar auf dem dritten Platz – von Ignorieren kann hier nicht die Rede sein, da nur zwei Beiträge mehr Punkte erhielten. Auch der dritte Platz für Kroatien bei den Jurys ist recht wohlwollend, da Marko stimmlich zwar besser als Käärijä aber auch schlechter als min. die Hälfte der anderen Teilnehmer im Finale war. Außerdem ist „Rim Tim Tagi Dim“ eben nicht so originell, sondern vereint dem Publikum vertraute Sounds in einem Song.

Ich für meinen Teil finde das Bestehen des Juryvotings sehr wichtig, da ich nicht möchte, dass jedes Jahr der Song mit dem größten Spaß- oder Mitgröhlfaktor bzw. der beste Song zum Feiern gewinnt. Klar sind nicht alle nationale Jurys ganz unvoreingenommen bei der Punktevergabe, aber das Televoting achte genauso wenig bzw. noch weniger auf die musikalische Komponente. Bei 100% Televoting käme es nur darauf an, welcher Act am besten die meisten Leute zum Voten mobilisieren kann und letztlich würde der Act mit der größten Reichweite bzw. Fanbase von vote-willigen Fans gewinnen.

Trevoristos
Trevoristos
1 Jahr zuvor
Reply to  Jofan

Deine Argumentation ist leider nicht schlüssig genug.

Jofan
Jofan
1 Jahr zuvor
Reply to  Trevoristos

Immerhin liefere ich eine, im Gegensatz zu deinem Einzeiler.

4porcelli - Toujours la Seine #voteHabibi
4porcelli - Toujours la Seine #voteHabibi
1 Jahr zuvor

Die Show war nach dem Chaos im Vorfeld doch unterhaltsam, auch wenn bei Schweden die Luft raus zu sein scheint, die 2. Moderatorin hab ich kaum wahrgenommen.
Ich hätte mir natürlich einen anderen Sieger gewünscht, aber Baby Lasagna ist kein guter Sänger und der Text ist Unsinn.
Ich bin stolz auf Slimane, er hat wie immer abgeliefert. 4. Platz war klar, wie der sehr ähnliche MM letztes Jahr. Ist interessant, dass niemand was dazu sagt, dass er praktisch in Badehose aufgetreten ist (like!) und keiner meckert, wie das bei Frauen der Fall ist.
Italien war grauenhaftes Staging und Angelinas Stimme war seltsam schwach.
Ich mag Olly’s Song und fand das sexy aber stimmlich war das überhaupt nichts. Nur Nebulossa und K waren schlechter, verblüffend, dass sie Jurypunkte bekamen. Bei Finnland bin ich in die Küche gegangen, er kam dann nach 1 Minute nach und sagte, es sei das Schlimmste, das er je gesehen hat. Der letzte Platz für Norwegen war eine Überraschung.
Ich werd mit dem Song nicht warm aber Isaak hat nen super Job gemacht, yeah! Die Punkte kamen aus ganz Europa (wobei die hohen Jurywertungen aus Israel und der Ukraine sicher nicht nur musikalische Gründe hatten). Die 8 aus Frankreich haben mich besonders gefreut.
Und Holstein Kiel – Bundesligist!

ESC1994
ESC1994
1 Jahr zuvor

Hey, da bist du ja. Ich dachte schon dass du ganz benebelt von Slimanes Ergebnis bist. War aber auch wirklich ein toller Auftritt.

4porcelli - Toujours la Seine #voteHabibi
4porcelli - Toujours la Seine #voteHabibi
1 Jahr zuvor
Reply to  ESC1994

Er optimiert immer alles. Die Haare waren endlich gut, der Gebetsteppich war weg und die einarmige Liegestütze fand ich cool.

ESC1994
ESC1994
1 Jahr zuvor

Meine Mutter mochte den Song auch sehr gerne.

Slimane hat auch aus allen Ländern Punkte vom Televoting bekommen, freue mich über die 10 Punkte von der deutschen Jury sowie die guten 6 vom Publikum.

4porcelli - Toujours la Seine #voteHabibi
4porcelli - Toujours la Seine #voteHabibi
1 Jahr zuvor
Reply to  ESC1994

Ja, ich dachte mir, dass er bei uns gut punktet, hat mich auch gefreut. 12 an Schweden waren allerdings lächerlich.

ESC1994
ESC1994
1 Jahr zuvor

Und den Schwedenwitz hätte sich Ina Müller auch schenken können.

ESC1994
ESC1994
1 Jahr zuvor

Warum ist ein Kommentar von mir nicht freigegeben??

ESC1994
ESC1994
1 Jahr zuvor

Vor allem der Schwedenwitz den praktisch niemand der nicht Deutsch kann verstanden hat.

katzen1fan
Mitglied
katzen1fan
1 Jahr zuvor

Holstein Kiel spielzusammenfassung:

https://youtu.be/HHsfuxBQdpE

4porcelli - Toujours la Seine #voteHabibi
4porcelli - Toujours la Seine #voteHabibi
1 Jahr zuvor
Reply to  katzen1fan

Gracias!

Gaby
Gaby
1 Jahr zuvor

Die Show fand ich eigentlich im Großen und Ganzen unterhaltsam. Gerade, dass die Moderatorinnen ein bisschen dezent gehalten haben, war mMn sehr angenehm. Die teilnehmenden Acts sollen ja im Mittelpunkt stehen, nicht die Hosts.
Slimane war einfach grandios. Zustimmung auch bei Italien: Ich war richtig entsetzt, wie man einen so schönen Song durch eine missglückte Performance kaputtmachen kann. Ähnliches gilt für UK, das sah einfach nicht gut am Bildschirm aus, aber den Song höre ich immer noch sehr gerne. Bei ISAAK war es irgendwie umgekehrt. Den Song möchte ich mir in Audio eigentlich nicht freiwillig noch mal anhören, aber das Staging und auch seine Art, wie er das alles gemeistert hat, haben mich rundum überzeugt. Um seine Stimme musste man sich ja eh keine Sorgen machen, dass er ein sehr guter Sänger ist, war mir direkt klar. Nebulossa fand ich jetzt eigentlich gar nicht mal so schlecht, und übermäßig billig wirkte der Auftritt jetzt auch nicht auf mich. Kahleen hat echt einen mitreissenden Song gehabt, wie ich finde, und der hätte von mir aus auch gern ein paar Televotingpunkte mehr bekommen können. Aber singen kann sie nicht, und das wird halt, gerade von den Jurys bestraft. Dafür sind sie ja auch da, um so etwas zu erkennen. Der letzte Platz von Norwegen gibt mir schon Rätsel auf, okay, die Stimme der Sängerin war etwas schrill, aber passte doch auch zum Gesamtkonzept des Liedes. Und das unsympathische Gekreische der Irin ist so weit vorne gelandet. Machmal verstehe ich die Welt nicht mehr (Kopfschüttel).

4porcelli - Bring Hersh home!
4porcelli - Bring Hersh home!
1 Jahr zuvor
Reply to  Gaby

Irland fand ich auch in jeder Hinsicht furchtbar. Aber immerhin haben sie sich mal was getraut. UK hab ich auch auf der Playlist, Deutschland muss ich, sorry, nie wieder hören, einfach nicht mein Geschmack.

katzen1fan
Mitglied
katzen1fan
1 Jahr zuvor

Fand Irland unterhaltsam. Musikalisch schwer zu beurteilen aber zumindest mal was anderes.

Nur hätte Ich es lustig gefunden hätte man wirklich einen Dämonen beschworen und man hätte eine 5 Minuten Exorzisten Pause machen müssen. Verpasste Change. Glaub Lucifer würde das Haus rocken.

Lola
Lola
1 Jahr zuvor

Kann aus dem eigenen Bekanntenkreis beisteuern, dass dort eine kleinere private Watchparty nicht mehr stattfand nach Joost’s Ausscheiden. Also an der These das deswegen einige nicht eingeschaltet haben, kann was dran sein.

Anmey
Anmey
1 Jahr zuvor

Das sind doch wieder sehr erfreuliche Zahlen. Der ESC kommt an.

k.brandtner
k.brandtner
1 Jahr zuvor

wer die halbfinals gesehen hatte konnte sich den Finalabend wirklich sparen. man muss also sagen dass es 8 Mio. Menchen sind die an einem Samstag mit Grillwetter nichts besseres zu tun hatten. haben alle keine Freunde *grins*

Christian W
Christian W
1 Jahr zuvor
Reply to  k.brandtner

Was soll der Kommentar jetzt…?

Mantaplatte
Mantaplatte
1 Jahr zuvor

Quelle: Attila Hildmann’s Telegram- Kanal.

Last edited 1 Jahr zuvor by Mantaplatte
Christian W
Christian W
1 Jahr zuvor
Reply to  Mantaplatte

Kann man und habe ich. Ist natürlich GELOGEN.

Christian W
Christian W
1 Jahr zuvor

Also manchmal bin ich über die Schlichtheit des Blödsinns erstaunt, den man hier so von sich gibt und so gar keine Scham dabei empfindet.

Ich folge schon aus beruflichen Gründen diversen offiziellen und inoffiziellen israelischen Accounts. Dass man dort irgendwelche Anleitungen zum Umgehen des Votingsystems verbreitet haben soll ist GELOGEN.

Wer solchen Quatsch in die Welt setzt, sollte man in der Tat allerdings mal aufarbeiten. Und für sich selbst sollte man vielleicht mal aufarbeiten, welche unbewiesene Hetze man so in die Welt rülpst. Irgendwann reicht’s!

Spaceman04
Spaceman04
1 Jahr zuvor
Reply to  Christian W

katzen1fan denkt so ziemlich jede Verschwörung wird durch die Israelis/Juden herbeigeführt, mach dir nichts draus

Trevoristos
Trevoristos
1 Jahr zuvor

Is ja klar dass alle die, die einen Nemo Sieg wahnsinnig wollten am Juryvote natürlich nichts auszusetzen haben und sich was ,zu Recht fabulieren. Das ist allerdings nur eine kleine Minderheit die das wohl so sehen. Außer hier. Obwohl naja bis auf Nemo hat die LGBTQ Bubble alle anderen aus dem Bereich krachend durchfallen lassen und aus dem Otto Normalo Bereich gabs fast nix.

Die Juryentscheidungen gehen so natürlich nicht. Das ist einfach nicht akzeptabel. Österdahl wird da einen schweren Stand haben.

Fakt ist: Nemo ist Eurovisionssieger. Aber halt Televote Fünfte/r/s. Kann man sich nicht schönrechnen. Aber ’sie‘ wissen dass hinterher kein Hahn mehr danach kräht. Was soll’s. Backt euch einen drauf.

Die Schweizer sind wahrscheinlich mehrheitlich reichlich unbegeistert für das Ding nun nächstes Jahr blechen zu müssen. Mal sehen, ob SRG dafür überhaupt ohne Regierungszuschuss Geld hat, wenn die Volksabstimmung SRG den Geldhahn halb zudreht.

Verfolgen wir nun den weiteren Weg von Nemo.

Mal sehen wo er in 7 Tagen steht und in 30 Tagen und in 100. In 365 Tagen sollte er bei 100mio+ Spotiplays stehen, sonst wäre ich sauer.

Vielleicht wird es ja was, wer weiss. Die meisten der jungen Intensiv Streamer kennen seinen Song ja noch gar nicht. Vielleicht springen sie darauf an.

Radio? Bin mal gespannt ob die Formatradios auf den Nemo Song anspringen. Hab etwas Zweifel.

Für Deutschlands ESC VE Fans sowas wie Pech, dass Isaak soviel Jurypunkte bekam. NDR kann weiterwursteln. Gibt keine Argumentationsbasis dafür mehr, dass der NDR weg muss. Eher dafür dass es keinen Vorentscheid geben braucht. Einfach Universal entscheiden lassen. Ist auch billiger.

Freu mich jedenfalls schon auf Nemos nächste Single. Album auch. Geht Doppel Platin.

Spaceman04
Spaceman04
1 Jahr zuvor
Reply to  Trevoristos

Der holt übermorgen Loreen ein 😉

Amion
Amion
1 Jahr zuvor

Mir macht inzwischen das allgemeine Voting Verhalten Sorge . Die Punkte konzentrieren sich auf 4-6 Acts und die Anderen gehen fast alle leer aus .

Diese Entwicklung wird jedes Jahr immer deutlicher. Seit dem Sieg der Ukraine sowieso.
Zuerst waren es nur die Televoter , jetzt steigt die Jury auch auf diesen Zug auf ,mit
Loreen und Nemo . Ein Televote Sieger hat kaum noch Chancen den ESC wirklich zu gewinnen (Finnland 23 Kroatien 24 )

Beispielsweise gab es auch 2021 noch 50 Punkte für den 22. Platz ,waren es 2022 nur noch 38 und dieses Jahr 30.
Noch deutlicher wird es beim 23. Platz 2023. Mimicat erreichte mit 59 Punkten platz 23 Dieses Jahr wäre sie damit 16/17. geworden .

Es ist auf jeden Fall ein Schwund zu bemerken .

Ich finde es unverhältnismäßig das manche wenige Länder über 300 Punkte bekommen und andere fast leer ausgehen .

Es macht mir Sorge das es in Zukunft dann so aussieht das Platz 10 nur noch zb 50 Punkte erhält. Und 10 Songs ganz leer ausgehen .

katzen1fan
Mitglied
katzen1fan
1 Jahr zuvor
Reply to  Amion

Fürchte auch das ist ein Trend den man bemerken muss. Allerdings von Beiden Jury und Zuschauer. Ich würde jetzt keine absprache vermuten. Aber ich glaube alle lassen sich da ein bischen von Hypes und der Strömung mitziehen.

Wenn in der Jury von alt eingesessenen Experten darüber geredet wird wie Künstlerisch begabt Nemo ist, entwickeln neuere Jury Mitglieder vielleicht sowas wie das Gefühl das sie Nemo gut finden müssen wenn sie ahnung von Musik haben.

Andersrum sehen wir durch Sozial Media wie einzelne Songs extrem hochgehypte werden und die Leute sich still und unterbewusst davon anstecken lassen.

Ich meine Kroatien war dafür ein gutes Beispiel. Es ist eine art von musik die mir super gefällt. Aber ich weiß das sie nicht für jedermann etwas ist. Trotzdem wurde er riesig gehypte in Sozial Media und so hat sich seine Popularität mehr gesteigert wie man bei der art von Musik erwarten würde.

Last edited 1 Jahr zuvor by katzen1fan
Funi_Cula
Mitglied
Funi_Cula
1 Jahr zuvor
Reply to  Amion

2021 hatten wir aber auch noch 4 Acts, die im Televoting gänzlich ohne Punkte nach Hause gegangen sind. Das war dieses Jahr nur einer und der hatte vorher immerhin noch ganz gute Jurypunkte bekommen.
Tatsächlich lässt sich aber wohl feststellen, dass der europäische Geschmack homogener wird. zeigt sich dadurch, dass manche Acts überall in Europa gleich gut anzukommen scheinen. Auf der anderen Seite bedeutet das aber auch, dass das Nachbarschaftvoting abgenommen hat. Selbst Zypern und Griechenland geben sich nicht mehr gegenseitig die maximalen Punkte.

Trevoristos
Trevoristos
1 Jahr zuvor
Reply to  Amion

Man müsste natürlich wissen wie eigentlich das Votingverhalten aussieht und wie es sich ändert. Kann ja durchaus sein, dass heutzutage mehr Zuschauer die 20 Votes je Gerät einsetzen, als früher und dadurch eine höhere Konzentration auf wenige Songs erfolgt. Auch muss man sich darüber klar sein, dass die Juries natürlich sehr genau vllt deutlich genauer als in den Vorjahren darauf schauen welche Songs im Vorfeld gut trenden und so natürlich gut entscheiden können, welche davon sie denn aus welchen Gründen auch immer verhindern wollen und welche sie gezielt pushen wollen. Was ja fast nie passiert ist, ist, dass die Juies nem Song die meisten Punkte geben, der vorher gar nicht im Trend lag.