Erste Probe beim ESC 2026: DARA mit „Bangaranga“ für Bulgarien

Team Bulgarien in Wien – Bild: Instagram @darnadude

Neuer Tag, neue Proben: wir sind bei den ersten Proben des zweiten Halbfinales des Eurovision Song Contst 2026 angelangt. Sieben Acts werden heute zum ersten Mal die Bühne der Wiener Stadthalle betreten.

Den Auftakt macht DARA aus Bulgarien mit „Bangaranga“. Uns erwartet sicherlich eine energiegeladene Performance, die jede morgendliche Restmüdigkeit vollkommen vertreiben sollte.

DARA und das Bulgarische Team sind gestern in Wien eingetroffen und DARA ist schon seit 5:25 Uhr wach und hat einen tollen Sonnenaufgang von ihrem Hotelzimmer aus erblicken dürfen, wie eine Story auf ihren Instagram-Kanal verrät. Der ersten Probe steht also nichts mehr entgegen.

Wie die Tage zuvor warten wir (un)geduldig auf jede Information vom „Social Media Guy“ im offiziellen Blog auf Reddit und ergänzen diese sobald verfügbar. Später werden wir auch das Gruß-Reel einfügen, das hoffentlich einen kleinen optischen Eindruck von DARAs Outfit geben wird. Bilder gibt es heute allerdings noch nicht, die werden erst morgen Vormittag folgen.

Songcheck und Reaction-Video für Bulgarien

Unseren Songcheck zum bulgarischen ESC-Beitrag 2026 findet ihr hier. Zudem gibt es unser Reaction-Video zu „Bangaranga“ auf YouTube.

Informationen zur ersten Probe von Bulgarien

Im Moment laufen die Vorbereitungen und wir erfahren schon, dass es wohl einige Props geben wird, diese werden nämlich gerade herumgetragen und am richtigen Ort platziert. Außerdem hängen die Scheinwerfer wohl in einer tiefen Position zum Beginn der Performance.

Nach über einer Stunde endliche neue Informationen vom Social-Media-Guy (SMG)!

DARA trägt einen schwarzen Rock, einen schwarzen Gürtel und schwarze kniehohe Stiefel, kombiniert mit einem kurzen pinken Oberteil und pinken, ellbogenlangen Handschuhen. Die beiden Farben werden durch einen Pelzbesatz verbunden, der sowohl am Gürtel als auch an den Handschuhen zu sehen ist.

DARA – Foto: Facebook @eurovision

Die Eröffnungssequenz der Inszenierung erinnert an zwei ikonische Eurovision-Auftritte der letzten Jahre: „Cha Cha Cha“ und „Dizzy“. Allerdings laut SMG eher im Sinne von: „Was um Himmels Willen geht mit diesen Tänzern ab“. Sie sind völlig „Bangaranga“-durchgedreht!

Der SMG zieht beim Auftritt viele Verbindungen zur bulgarische Kukeri-Tradition, von der der Song inspiriert ist. Dort geht es um das Vertreiben böser Geister und das Reinigen dunkler Energien. Und wenn man die Gesichter und Bewegungen dieser Tänzer sieht, versteht man sofort, warum etwas dagegen unternommen werden musste.

DARA – Foto: Facebook @eurovision

Der erste Teil der Performance scheint wohl in einer Art „Zuhause“-Szenerie stattzufinden. Die bulgarische Delegation hat dieses Zuhause im Stil von Der Zauberer von Oz direkt auf die Bühne der Wiener Stadthalle gesetzt. Während sich die Intensität dort steigert, befreit sich DARA und führt ihre Tänzer mit sich hinaus.

Der nächste Teil des Songs, der musikalisch revampt wurde, ist eine explosive Darbietung, die das Vertreiben der Dunkelheit symbolisiert. Dabei wechselt die Choreografie die Dynamik und zeigt noch mehr synchronisierte Formationen.

Ich bin jetzt etwas verwirrt, was uns die Bulgarier da auf die Bühne gezaubert haben. So richtig folgen konnte icḥ dem SMG nicht. Mir scheint es fast so, als würden ihm hier gerade die Interpretations-Pferde durchgehen und als würde nicht so viel Meta-Ebene in der bulgarischen Inszenierung stecken…

Was aber auf jeden Fall spannend ist und fast etwas versteckt im Text war: „Bangaranga“ scheint für die Bühne noch einmal einen Revamp erhalten zu haben!

Nach den Proben gibt es heute Abend um 20:15 Uhr unser ESC kompakt LIVE auf YouTube, wo wir gemeinsam mit Euch den dritten Probentag Revue passieren lassen. Dabei seid Ihr herzlichst eingeladen, mit uns über die ersten Proben des zweiten Halbfinals zu diskutieren.

Die ersten Proben des ersten Halbfinales beim ESC 2026

  1. Moldau: Satoshi mit „Viva, Moldova!“
  2. Schweden: Felicia mit „My System“
  3. Kroatien: LELEK mit „Andromeda“
  4. Griechenland: Akylas mit „Ferto“
  5. Portugal: Bandidos mit „Cante – Rosa“
  6. Georgien: Bzikebi mit „On Replay“
  7. Finnland: Linda Lampenius & Pete Parkkonen mit „Liekinheitin“
  8. Montenegro: Tamara Živković mit „Nova zora“
  9. Estland: Vanilla Ninja mit „To Epic To Be True“
  10. Israel: Noam Bettan mit „Michelle“
  11. Belgien: ESSYLA mit „Dancing on the Ice“
  12. Litauen: Lion Ceccah mit „Sólo quiero más“
  13. San Marino: SENHIT feat. Boy George mit „Superstar“
  14. Polen: ALICJA mit „Pray“
  15. Serbien: LAVINA mit „Kraj mene“


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19 Comments
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benegigs
benegigs
2 Tage zuvor

Sie wird das in Wien super auf die Bühne bekommen 😀 da bin ich wirklich von überzeugt!

Micha Knust
Micha Knust
2 Tage zuvor
Reply to  benegigs

Ich auch!

Micha Knust
Micha Knust
2 Tage zuvor

Ich verstehe jegliche Kritik an dem Beitrag, an der Sängerin…….
Aber für mich ist es der beste Popsong des Jahres!
Ich liebe es einfach – Bangaranga!!😉

rainer1
rainer1
1 Tag zuvor

Tausend mal gehört, tausend mal nichts passiert.

Sebastian M
Sebastian M
1 Tag zuvor

Ist die Probe ausgefallen oder ist der Chatbot namens „Social Media Guy“ abgestürzt?

Last edited 1 Tag zuvor by Sebastian M
NZL
NZL
1 Tag zuvor
Reply to  Sebastian M

Gibt schon länger Infos!

Die Performance ist eine MIschung aus Cha Cha Cha und Dizzy

Dueni
Dueni
1 Tag zuvor
Reply to  Berenike

Wenn ich „Dizzy“ höre, bekomme ich Alpträume…🙈

Rainer Knuth
Rainer Knuth
1 Tag zuvor

Die ESC Farbe dieses Jahrgangs scheint schwarz zu sein 🤔

Dachte wir machen einen bunten 70. ESC der farbenfroh alles gibt.

Anja die Zweite
Anja die Zweite
1 Tag zuvor
Reply to  Rainer Knuth

Finde ich auch sehr schade ☹️

Malge1985
Malge1985
1 Tag zuvor

Was aber auf jeden Fall spannend ist und fast etwas versteckt im Text war: „Bangaranga“ scheint für die Bühne noch einmal einen Revamp erhalten zu haben!

Noch mehr Bangaranga? 😱😱😱

Gwendolyn
Gwendolyn
1 Tag zuvor

Erinnert unangenehm an den ACT aus Albanien vor ein paar Jahren, Ronela? Schade dass es dieses Jahr so viele unsympathisch wirkende Damen gibt , Dara, Veronica , Elyssa, Jiva und allen voran Zorro- Felicia

Harry Leman
Harry Leman
1 Tag zuvor
Reply to  Gwendolyn

Das ist doch Ansichtssache,…😁

Anmey
Anmey
1 Tag zuvor

Ich weiß nicht, ob Bulgarien sich einen Gefallen tut, zu dem chaotischen Song auch noch noch so ein elaboriertes Staging zu machen. Das könnte doch etwas zu viel sein am Ende. Ich hätte ihnen eher zu einer klassischen Tanzperformance wie im VE geraten.

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
1 Tag zuvor
Reply to  Anmey

Die wollen wahrscheinlich Kunst draus machen …

Geri
Geri
1 Tag zuvor

Bangaranga
Ramdidamdam

elkracho
Mitglied
elkracho
1 Tag zuvor

Klingt sehr vielversprechend.
Für mich ein Geheimfavorit.

Nilou
Nilou
1 Tag zuvor

Zumindest haben sie sich etwas überlegt und wahrscheinlich ist es klug, auf die Stärke des Songs zu setzen und das Verrückte, Energetische weiter in den Vordergrund zu rücken. Außerdem ist sehr positiv zu vermerken, dass sie einen Teil bulgarischer Kultur auf die Bühne bringen.
Am Ende könnte es eventuell auch zu überfordernd werden, das kommt ganz darauf an.