
Als zweite an der Reihe bei den heutigen ersten Proben der Acts des zweiten Halbfinals des Eurovision Song Contest 2026 ist JIVA aus Aserbaidschan mit ihrem Beitrag „Just go“.
Bisher konnte sie die Fans in der Bubble eher noch nicht überzeugen, vielleicht zaubert das Land des Feuers aber eine phantastische Inszenierung auf die Bühne in Wien und kann so die Jurys und Zuschauer*innern doch in den Bann ziehen.
JIVA ist zumindest gut gelaunt in Wien eingetroffen und scheint frohen Mutes für das „Abenteuer Eurovision“ zu sein:
Wie die Tage zuvor warten wir (un)geduldig auf jede Information vom „Social Media Guy“ im offiziellen Blog auf Reddit und ergänzen diese sobald verfügbar. Später werden wir auch das Gruß-Reel einfügen, das hoffentlich einen kleinen optischen Eindruck von JIVAs Outfit geben wird. Bilder gibt es heute allerdings noch nicht, die werden erst morgen Vormittag folgen.
Songcheck und Reaction-Video für Aserbaidschan
Unseren Songcheck zum aserbaidschanischen ESC-Beitrag 2026 findet ihr hier. Zudem gibt es unser Reaction-Video zu „Just go“ auf YouTube.
Informationen zur ersten Probe von Aserbaidschan
Noch warten wir auf Informationen zur aserbaidschanischen Probe. Es scheint wohl so, als hätte es am Anfang vor der bulgarischen Probe technische Probleme gegeben, sodass es zu Verzögerungen kam. JIVA konnte also genauso wie DARA wahrscheinlich erst später mit der Probe beginnen.
Zu Anfang der Performance taucht JIVA aus einer Rauchwolke auf. Ansonsten sind wallende Stoffvorhänge das zentrale „Requisit“ dieser Inszenierung. Von ihnen gibt es reichlich, sowohl physisch auf der Bühne als auch visuell auf dem LED-Screen. Nichts schreit mehr nach romantischem Drama als im Wind wehende Vorhänge in einer nächtlichen Wohnszenerie.
Während JIVA ihre klagende Liebesballade singt, trägt sie ein prachtvolles Kleid: Pailletten in Schwarz, Rot und Blau schimmern während ihres gesamten Auftritts.
JIVA legt beim Singen ihre Seele offen. Im Hintergrund laufen schwarz-weiße Aufnahmen ihrer zerbrochenen Beziehung über die Leinwand flimmern.
Im finalen Teil des Songs zeigt sich schließlich der Mann hinter ihrem Kummer und tritt zu JIVA auf die Bühne, es folgt ein entscheidendes, klärendes „Gespräch“ von Herz zu Herz. Es geht offensichtlich nicht gut aus: Wir sehen, wie sich eine zuvor gefangene JIVA endlich befreit. Triumphierend schreitet sie die Bühne hinunter, weg von ihm – ein Moment des Loslösens, der in der Inszenierung eindrucksvoll dargestellt wird.
Nach den Proben gibt es heute Abend um 20:15 Uhr unser ESC kompakt LIVE auf YouTube, wo wir gemeinsam mit Euch den dritten Probentag Revue passieren lassen. Dabei seid Ihr herzlichst eingeladen, mit uns über die ersten Proben des zweiten Halbfinals zu diskutieren.
Die ersten Proben des ersten Halbfinales beim ESC 2026
- Moldau: Satoshi mit „Viva, Moldova!“
- Schweden: Felicia mit „My System“
- Kroatien: LELEK mit „Andromeda“
- Griechenland: Akylas mit „Ferto“
- Portugal: Bandidos mit „Cante – Rosa“
- Georgien: Bzikebi mit „On Replay“
- Finnland: Linda Lampenius & Pete Parkkonen mit „Liekinheitin“
- Montenegro: Tamara Živković mit „Nova zora“
- Estland: Vanilla Ninja mit „To Epic To Be True“
- Israel: Noam Bettan mit „Michelle“
- Belgien: ESSYLA mit „Dancing on the Ice“
- Litauen: Lion Ceccah mit „Sólo quiero más“
- San Marino: SENHIT feat. Boy George mit „Superstar“
- Polen: ALICJA mit „Pray“
- Serbien: LAVINA mit „Kraj mene“
Die ersten Proben des zweiten Halbfinales beim ESC 2026
Entdecke mehr von ESC kompakt
Melde dich für ein Abonnement an, um die neuesten Beiträge per E-Mail zu erhalten.



Go Jiva!
Yeah. 🥳🥳🥳🥳🥳🥳🥳🥳 Die beste Frauenballade im diesen Jahr. 🥳🥳🥳 *duckundweg*
Ich wünsche Jiva ganz viel Spaß und Erfolg. Teils weil ich das Lied i. O. finde, vor allem aber, weil sie all den Hass und die Häme, die von der angeblich doch so toleranten und Vielfalt liebenden Community über ihren Beitrag ausgeschüttet wurden, nicht verdient hat.
Ihr, die ihr da mitgemacht habt, solltet Euch was schämen.
Seh ich auch so, ich versteh die Häme wirklich nicht. Aber Azerbaijan ist halt nicht Schweden, da würde der Song als “moderner Cool Jazz” gefeiert werden.
moderner Cool Jazz
🤣 🤣 🤣
Außerdem ist Jiva weder eine Slay Queen noch ein junger männlicher Feger …
Da schließe ich mich vollumfänglich an, und bitte auch darum, Dara mit einzuschließen!😉
Kam das bei Dara auch aus der Community? In den Rankings, die ich gesehen habe, steht sie gar nicht so schlecht da.
Wie definierst du denn „Hass und Häme“??
Ich belasse es bei obigem Kommentar und will das Fass nicht noch mal aufmachen. Man kann das online alles nachlesen und nachhören, wenn einem der Sinn danach steht.
Na ja, nicht jede negative Kritik ist direkt „Hass“ meiner Meinung nach.
Du hast vollkommen Recht… der hate ist respektlos.
Vielleicht ist der Song, die Production zu old school, aber die Kommentare auch bei der Réactions sind z.T.. schon sehr heftig😁.
Ich finde, dass sie eine angenehme Stimme hat…, Mei und die Musik ist natürlich Geschmacksache..
Auf Fall wünsche ich Jiva ebenfalls viel Spaß und Erfolg in Wien!
So schlecht wie es in praktisch allen umfragen wegkommt, finde ich es nicht. Bei ihr wäre aber trotzdem schon eine quali fürs finale sehr, sehr überraschend.
Viel Glück, sie wird es brauchen.