Erste Probe Island: Hatari – Hatrið mun sigra

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Foto: Thomas Hanses

Die Performance von Hatari beginnt mit einem kurzen Blick auf alle sechs Protagonisten, bevor in der ersten Strophe dann Matthías das Bild dominiert, der zielgruppengerecht viel Haut zeigt.

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Foto: Thomas Hanses

Hatari haben eine Kugel aus Stahlstreben dabei, die ihr Logo darstellt und die in die Performance integriert wird und auf der sich Einar die meiste Zeit befindet. Er ist darum auch eher selten im Bild, vielleicht wird das noch geändert.

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Foto: Thomas Hanses

Ansonsten erinnert bislang vieles an die Performance aus der isländischen Vorentscheidung, aber warum hätten Hatari hier auch viel ändern sollen? Wenige Überraschungsmomente also.

Im Backdrop werden hier rote Ketten und runde Sägeblätter eingeblendet, das ist sehr passend. Außerdem gibt es im zweiten Durchlauf nun auch Pyro, Pyro, Pyro. Mehr ist mehr!

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Foto: Thomas Hanses

Eine der Figuren, die die Tänzerinnen und Backgroundsängerinnen später bilden, erinnert auch ein bisschen an Maruvs – ich nenne es mal – menschlichen Zug. Für den letzten Refrain versammeln sich alle außer Einar dann zu einem Schlussbild, wobei Klemens auf dem Boden liegt und Matthías einen Fuß auf seinen Rücken stellt.

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Foto: Thomas Hanses

Das ist schon eine sehr runde Performance mit zwei Verbesserungsmöglichkeiten: Weil so viel auf der Bühne passiert, wird noch nicht alles 100%ig eingefangen, das wird sich aber sicherlich im Laufe der Probenzeit noch finden. Etwas wackelig ist auch noch die Abstimmung zwischen Klemens‘ Gesang und dem Gesang der Backgroundsängerinnen. Das klang mal besser und mal schlechter, Klemens hat zwischendurch auch einen Ton komplett abgebrochen. Aber selbst wenn das so bleiben sollte – bei dieser Performance dürfte ein schiefer Ton eher weniger ins Gewicht fallen.



37 Kommentare

      • Wenn man das Mikro des Sängers ganz runterdrehen würde und den Chor dafür rauf, und ich während des Auftritts die Augen geschlossen hielte und die Botschaft des Songs ignorierte, dann könnte ich mir sogar vorstellen, in Erwägung zu ziehen, einen meiner diesjährigen Anrufe auch für Island zu tätigen!!

      • Beim Bericht über Hataris Pressekonferenz (auf ogae.de) habe ich gerade gelesen, dass „ihr Beitrag auch eine Reaktion auf den zunehmenden Hass in der Welt [sei] und sie […]Frieden in allen Krisenregionen“ wünschen. Wenn das die Botschaft des Songs sein soll, dann nehme ich natürlich aus meinem Kommentar von gestern das Ignorieren der Botschaft raus.

  1. als Alternative zum Wiwi Livestream kann ich den von ESCUnited empfehlen. 🙂 Naja, Island kann gewinnen. Ich glaube das ist nicht unrealistisch…

    • Danke für den Tipp zum ESCunited Livestream. Gewechselt.

      Zu Island:
      Es kriegt mich immer noch nicht – weder gut noch schlecht. Interessant anzuschauen.
      Ich finde, das ist was für Protestwähler. Halt der Lords-Effekt, um ESC Mainstreamfans mit dem Ergebnis zu schocken. Meiner Meinung nach werden Juries den isländischen Sieg verhindern.

  2. Ich hätte gar nichts dagegen… Allerdings gibt es wohl für uns in der Bubble keine großen Überraschung bei der Performance, denke ich mal.

    • Naja, Mariposa, Australien ist vocally aber 10 Meilen über dem Geschreie aus Island 😜😂😂😂
      Ich bin ja nur so fies, weil du „AUS leider im Finale“ gesagt hast hihi ^^ Sorry an alle Island-Fans, ich gönne es euch from the bottom of my heart ❤

      • Der Gesang von Deiner Kate ist eine Beleidigung für jede gute klassische Sängerin.
        Bei Hatari erwartet man ja auch nicht perfekte Harmonien, weil es schlichtweg nicht zur Botschaft des Songs paßt.

      • Ach Mariposa, I love our discussion haha ❤ Hab gerade noch mal Island gehört: Sorry, macht mir schlimme Kopfschmerzen ^^ Kate hat ja eine klassische Gesangsausbildung und klingt genrebedingt natürlich viel weicher – ist mir 10mal lieber als Gegröle – ich mag auch Lordi nicht, ist mir tatsächlich zu „hart“ 😇😇😇 Da mache ich lieber Kates schöne Armbewegungen mit 😍😍😍

  3. War ja auch keine Änderung nötig im Vergleich zum VE, alles richtig gemacht. Dass sie gewinnen, halte ich für sehr unwahrscheinlich.

  4. Klar im Finale! Zurecht auch meiner Meinung nach. Aber ob Island damit gewinnt? Man weiß nicht wohin die Juroren das Lied stecken.

  5. Ich bin ja wirklich überrascht, dass einige dieser mittelmäßigen Luftnummer Siegchancen einräumen. Dafür ist es zu sehr Love or Hate. Top 10 könnte es genauso werden wie ein Semiaus.

    • Das wäre wahrlich das Beste wenn uns dieser Mist im Finale erspart bleiben würde. Was hat das noch mit Musik zu tun? Das ist Trash der übelsten Sorte – da waren selbst Lordi noch nett dagegen.

      • Lordi war doch super, das war damals mein erster ESC. Aber Hatari versuchen es auf der selben Schiene, Song gar nicht so rau, dafür das Getöse darum.

      • Was hat Dein Kommentar noch mit Sinn zu tun? Montenegrofans wollen bestimmen, was Musik sei und was nicht, das ist schon lustig.

  6. Ich sehe das auch eher skeptisch, vielleicht weil ich dem Song so neutral gegenüberstehe. Klar, die Performance war wie erwartet, aber das schreit für mich eher nach Semi-Aus als nach Sieg. Finale könnte drin sein, aber dann wohl eine AWS-Platzierung oder leicht besser. Top 5 halte ich mittlerweile für ausgeschlossen. Aber ich lasse mich gerne eines Besseren belehren, der ESC kann unberechenbar sein. ^^

  7. Auch nach der ersten Probe hat sich bei mir nichts geändert: immer noch mein letzter Platz und ich hoffe, Island stürzt bei den Buchmachern noch ab.

  8. Es wäre wahrlich das Beste wenn uns dieser Mist im Finale erspart bleiben würde. Was hat das noch mit Musik zu tun? Das ist Trash der übelsten Sorte – da waren selbst Lordi noch nett dagegen.

  9. Souverän abgeliefert – die Inszenierung ist super erprobt, keine Notwendigkeit, was Neues zu machen. Das beste ist, man kann sich relaxed zurücklehnen und die verzweifelte Empörungsrhetorik von Hatern geniessen.
    Natürlich kommt das ins Finale, so sicher wie Nika Kocharov & Young Georgian Lolitaz im Finale waren.

    • Und wenn ein ESC-Beitrag so eine lustige Parodie erzeugt, zeigt das schon die Siegaussichten. Und schön, dass Hera Björk doch noch einbezogen wurde….

      • Ein gelungenes Video, hier wirkt sogar das Monster-Gebrüll nicht ganz so schlimm, fast schon lieblich (wie heißt denn der talentierte Muppet-Performer, der diesen positiven Effekt bei mir hervorruft?). Der Rest des Liedes hat mir ja schon immer gefallen, die sympathische Miss Piggy verstärkt diesen positiven Eindruck noch einmal beträchtlich, ich werde bei diesen Passagen jetzt immer an sie denken, mit der Tower Bridge im Hintergrund!

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