Erste Probe Nordmazedonien: Tamara Todevska – Proud

Erste Probe Nordmazedonien Tamara Todevska Proud ESC 2019 2
Foto: Thomas Hanses

Oha, auch Tamara aus Nordmazedonien sehen wir vielfach auf der Bühne. Sie trägt ein grünes Kleid, steht klassisch mittig auf der Bühne an einem Mikro und auf dem Backdrop werden Bilder von Mutter-Tochter-Paaren eingeblendet. Tamara singt den Song sehr gut.

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Foto: Thomas Hanses

Das Konzept mit den Spiegeln erschließt sich mir aber noch nicht ganz. Wir sehen darauf sechsmal Tamaras Rücken, was das aussagen soll, weiß ich nicht so ganz. Gerade unter deutschen Fans ist das zeigen des Rückens seit ein paar Jahren ja eher negativ besetzt, hier sehen wir jetzt gleich sechs davon.

Erste Probe Nordmazedonien Tamara Todevska Proud ESC 2019
Foto: Thomas Hanses

Tamara sieht toll aus und singt auch ganz hervorragend. Sie trägt die Ballade sehr klassisch vor. Aber die Idee, Eltern und Kinder in schwarz-weiß einzublenden, kommt mit doch irgendwoher bekannt vor…?

In der ersten Strophe und dem ersten Refrain sieht man hauptsächlich Tamara und ab und an die Spiegel.  Dann kommt der längere Instrumentalteil und währenddessen werden besagte Schwarz-Weiß-Fotos groß eingeblendet und die Kamera fängt die Totale ein. Dann wird der Backdrop wieder schwarz, auch die Spiegel sind nicht mehr zu sehen und der Fokus liegt komplett auf Tamara.

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Foto: Thomas Hanses

Die ganze Inszenierung ist sehr klassisch, könnte aber gerade deshalb funktionieren. Das Aus im Semi halte ich noch nicht für sicher.


13 Kommentare

  1. Endlich haben wir den Trend des Jahres im Bild. Klone Dich! Sieben Kobis, acht Tamaras, neun Sergejs …

    Finalechancen sehe ich mal optimistisch. Tamara darf nach Duncan auf der Bühne. Wenn alles so klappt wie erhofft, ist das Publikum bereits emotional drauf und kann Tamaras Stimme richtig gut ankommen.

  2. Grün, die Welt braucht mehr Mintgrün! Die Farbe der Revolte, des Aufbruchs und der Stärke!??? 😉

    Mit der Rückenperspektive haben sie sich beim klassischen „Evita“-Motiv bedient, die sich an „ihr“ Volk wendet – passt zum musicalesken Pathos von „proud“. Und hätten sie es auf EINE große Leinwand beschränkt oder die Perspektiven jeweils leicht gedreht, hätte das die Aussage, sich hinter der Message zu versammeln, wäre ein super Kniff und der Effekt würde nicht verpuffen.

    • Nach dem Video-Snippet bin ich auch überzeugt, dass es nicht um Tamaras Rücken geht, sondern die – hoffentlich dann gut gefüllten – Zuschauerränge, die man ebenfalls im Spiegel sieht.

  3. Tolle Frau mit toller Stimme. Aber den Song finde ich jetzt nicht so pralle. Die Inszenierung sieht schon etwas merkwürdig aus.

  4. Wenn das mal nicht Greta Salome 2.0 wird.
    2016 hatte Island einen späteren Startplatz als Sergey Lazarew, der eine sehr ähnliche Bühnenshow hatte (Interaktion den LED Wänden)
    Damals war es sehr auffällig, dass die Jurys nach dem Motto „es kann nur einen geben“ ihre Punkte verteilten, und Greta wegen der „Kopie“ im Halbfinale ausschied.

    Wird jetzt vermutlich zu spät sein, die Spiegelshow nochmals zu andern, aber durch die Ähnlichkeit zum russischen Auftritt befürchte ich wieder, dass die schwächere Variante der beiden hängenbleibt.

  5. Eine schöne Frau in einem mintgrünen schönen Kleid trägt einen guten Song vor und gehört für mich sicher ins Finale.

  6. Und jetzt eine Quizfrage: Welche deutsche Sängerin kann ebenfalls mit dem Begriff „mint“ in Verbindung gebracht werden? Für die richtige Lösung gibt es von mir… mal gucken XD

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