ESC 2020: Ticketverkauf startet am 12.12. um 12:00 Uhr

Nein, es ist kein neuer Karnevalstermin, sondern der Verkaufsstart des ersten Schwunges von Tickets für den Eurovision Song Contest 2020 in Rotterdam. Dabei können Eintrittskarten für alle neun Shows erworben werden. Die teuersten Tickets für das Finale liegen knapp unter 250 Euro.

Insgesamt werden die Tickets in drei Wellen unter die Leute gebracht. Neben dem Verkauf ab dem 12. Dezember ab 12 Uhr werden Ende Januar und Mitte März zusätzliche Tickets für alle Shows erhältlich sein. Der Verkauf erfolgt über eurovision.tv für internationale Besucher und über songfestival.nl für niederländische Besucher. Es wird empfohlen, Tickets nur über offizielle Ticket-Partner zu kaufen. Das ist zum einen Paylogic und zum anderen der offizielle Ticket-Wiederverkaufspartner Ticketswap.

Es wird folgende Arten von Eintrittskarten geben: Stehplätze vor der Bühne, Sitzplätze auf dem ersten und zweiten Rang, Sitzplätze mit eingeschränkter Sicht und Plätze für Personen mit Einschränkungen.

Für die schwerer zu verkaufenden Halbfinale wird es einen „Early-Bird-Discount“ geben. Diese Tickets sollen in der zweiten und dritten Welle 5 Euro günstiger sein als in der ersten. Die nachfolgenden Ticketpreise enthalten eine Service-Abgabe von 3,50 Euro pro Eintrittskarte.

Preise für die Halbfinale 

** Plätze für Personen mit Einschränkungen können nur telefonisch unter +31 20 225 1116 gebucht werden. Pro entsprechendem Platz kann eine weitere Person mitgebracht werden. Die angegebenen Preise verstehen sich pro Person, es wird auch ein Ticket für den/die Begleiter/in benötigt.

Preise für das ESC-Finale

Interessierte, die am 12. Dezember vor 12:00 Uhr den Link zur Bestellseite öffnen, erhalten vom System einen zufälligen Platz in der Warteschlange. Besucher, die den Link nach 12:00 Uhr öffnen, stellen sich am Ende der Warteschlange an. Ein frühes Einloggen z. B. am Vortag garantiert keinen vorderen Platz. Nach dem Einloggen wird empfohlen, die Ticketseite nicht zu aktualisieren, da sonst die Warteposition verloren gehen könnte.

Pro Bestellung können maximal vier Tickets erworben werden. Größere Buchungen könnten storniert werden. Als Zahlungsmethoden stehen iDEAL, Paypal, Kreditkarte (Mastercard & Visa), Sofortüberweisung und Bancontact zur Verfügung.

Die Tickets für den ESC 2020 werden personalisiert. So soll der Weiterverkauf von Tickets mit extremen Preisen auf dem Schwarzmarkt verhindert oder zumindest minimiert werden. Außerdem können die Veranstalter die Käufer so mit Informationen zum Eurovision Song Contest versorgen.

Die Personalisierung erfolgt über eine Bestätigungs-E-Mail, die man erhält, nachdem die Bestellung mit der Zahlung abgeschlossen ist. Diese E-Mail enthält einen Link („Add additional information“), über den persönliche Informationen eingegeben werden können (z. B. der vollständige Name, die E-Mail-Adresse und das Geburtsdatum für jeden Besucher). Nach der Personalisierung erhalten die Käufer die E-Tickets. Am Eingang der Rotterdam Ahoy Arena wird stichprobenweise überprüft, ob die Informationen auf dem Ticket und dem Ausweis des Besuchers übereinstimmen.

Der Vorteil der Personalisierung g: Wenn man seine Tickets nicht mehr finden kann oder die Bestätigungs-E-Mail mit den Tickets verloren hat, kann man Paylogic auffordern, die Bestätigungs-E-Mail erneut zu senden. Trotz der Personalisierung ist es möglich, sein Ticket zu verkaufen, wenn man an der Veranstaltung nicht teilnehmen kann. Das sollte dann über Ticketswap erfolgen.

Insgesamt wirkt der Prozess für den Kartenkauf zum ESC in Rotterdam sehr durchdacht und klar strukturiert. Auch die Preise wirken im Vergleich zu den Vorjahren etwas günstiger. Gleichzeitig ist offen, wie sich die Preise für die Fanpakete darstellen werden. Darüber informieren wir Euch, sobald wir weitere Informationen haben.



16 Kommentare

  1. Zu den Fanpackages: Avrotros sagt, es gibt 2.000 Fan-Pakete. Das niederländische Blatt AD berichtet von 799 € pro OGAE-Paket, mit Zugang zu den Live- und Juryshows.

    Wenn man da noch die Information von Avtrotros drauf legt, dass für die Jury- und Live-Shows in Wave 1 Tickets OGAE-exklusiv sind, dann dürfte sich die Masse der Tickets auf diesen Arena-Bereich beschränken – anders als in Tel Aviv, bei dem ja auch offizielle OGAE-Packages für den Sitzbereich angeboten wurden.

    Ich bin mir sicher, die Information von den beiden deutschen OGAE-Clubs wird dazu noch im Laufe des Tages erfolgen.

    Ansonsten finde ich die Kommunikation und Organisation dieses Jahr außerordentlich gelungen. Anders als letztes Jahr. Und die Preise finde ich fair. Nur bin ich noch über das Ticket-Maximum irritiert. Mit maximal 4 Karten pro Order kann man ja nicht mal Tickets für zwei für alle Live-Shows bestellen. Seltsam. 🤔

    Quellen:
    https://www.avrotros.nl/eurovisie-songfestival/nieuws/detail/item/ticketverkoop-eurovisie-songfestival-2020-start-op-1212-om-1200-uur/
    https://www.ad.nl/show/songfestival-treft-maatregelen-tegen-woekerkaartjes-alleen-tickets-op-naam~abcfba97/

    • Danke für die ergänzenden Infos. Wir bleiben dran.
      Bezüglich der Ticketanzahl: Kann es nicht sein, dass vier Tickets pro Show gemeint sind?

      • Wäre logisch und würde sich mit dem Vorgehen der letzten Jahre decken. Es kann natürlich sein, dass die Shows unterteilt werden und man sich pro Show in eine Queue – eine „Order“ – stellt. Macht auch Sinn, offensichtlich versucht man erstmal den Verkaufsprozess schnell zu erledigen – die Personalisierung erfolgt ja erst danach.

        Lassen wir uns mal überraschen. Und vor allem ist ja dieses mal erstmals Eurovision.tv die offizielle Seite. Ein Song Contest ohne abstürzende Ticket-Website wäre wirklich mal eine Revolution. 😅

  2. Der Ticketpreiswahnsinn geht weiter.

    Lt. meiner rudimentären Erinnerung lagen die Fanpaketpreise bei nicht verifizierten:
    – 2011 in Düsseldorf ca. €270
    – dann in Malmö ca. €300
    – in Kopenhagen ca. €300
    – in Wien ca. €340
    – und jetzt in Holland bei mehr als €800 für alle sechs Shows. Billiger als in Tel Aviv, dennoch viel zu teuer.

    Selbst ein Ticket nur für das Jury Finale soll mehr als €110 kosten, obwohl ich nicht ganz verstehe, warum die Stehplätze als N/A bezeichnet sind!
    Zumal gerade das Jury Finale die interessanteste der sechs Shows ist.

    Ein Wahnsinn. Viel Spaß dann noch!

    • Die Ticketpreise sind Wahnsinn, wir haben damals für die Familienshow vor dem Finale in Wien 19€ bezahlt und hatten tolle Plätze. Da müsste ich ja jetzt das 4-fache hinblättern

      • N/A (seltener n/a oder n.a.) ist eine englische Abkürzung, die hauptsächlich in Informationstabellen verwendet wird. Sie steht dann für not available (nicht verfügbar), not applicable (nicht anwendbar, unzutreffend) oder no answer (keine Antwort)

  3. Wollte eigentlich mit meiner Nichte hin. Sagt mal was ist denn die Family Show? Leider gibt es wohl keinen Bestuhlungsplan, sodass man mit „eingeschränkter Sicht“ nicht wirklich was anfangen kann.

    • Die Family-Show am Nachmittag ist der letzte Durchlauf (Probe) vor der Live-TV-Show. Ihr Name rührt daher, dass sie sich besonders für Familien mit Kindern eignet welche die Show live miterleben, aber nicht bis spät in die Nacht aufbleiben möchten.

      • Jupp, dann nehme ich die, weil wir eh nicht übernachten wollten und ins Ruhrgebiet zurück fahren müssen.

        Aber wenn ich mich recht erinnere haben die billigsten Tickets fürs Jury-Finale in Düsseldorf 20 EUR gekostet, das ist dann schon fast das Dreifache.

    • Es gibt zwei Bereiche mit ‚Eingeschränkter Sicht‘. Ganz oben in der Halle, weit entfernt von der Bühne und ganz vorne, links und rechts neben der Bühne.

      Ein Teil der N/A-Plätze ist für die Einwohner von Rotterdam reserviert.

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