
Die Schweiz befindet sich bekanntermaßen aktuell auf der Suche nach dem Austragungsort für den kommenden Eurovision Song Contest 2025 im eigenen Land. Wie das Schweizer Fernsehen (SRF) am Mittwoch bekanntgegeben hat, starten die Eidgenossen im August die Suche nach dem Titelverteidiger-Act für 2025.
Vom 8. bis zum 22. August 2024 um 22.00 Uhr sind Künstler*innen, Produzent*innen, Songwriter*innen und Texter*innen eingeladen, ihren Song für die Schweiz 2025 einzureichen. Wie in den vergangenen Jahren wird die Schweiz den Act wieder intern auswählen. Seit der Einführung des aktuellen Auswahlsystems,ergatterte das Land unter anderem Platz 4 im Jahr 2019 und Platz 3 im Jahr 2021 und im Jahr 2024 sprang – wie wir alle wissen – sogar der ESC-Sieg heraus.
Mehrere Jurys entscheiden
Wie in den vergangenen Jahren werden also verschiedene Jurys über den Schweizer Act entscheiden. Neben einer Schweizer Zuschauerjury werden dann in mehreren Auswahlrunden auch internationale Publikumsjurys mitentscheiden. Die Zuschauerjurys werden laut Pressemitteilung durch eine 25-köpfige internationale Fachjury ergänzt, bestehend aus Mitgliedern der jeweiligen ESC-Länderjurys der vergangenen Jahre. Die Details zu den Anmeldebestimmungen und zur Auswahlmethode wurden im Reglement auf der Webseite des SRF veröffentlicht.
Der Schweizer Act soll dann Anfang des kommenden Jahres öffentlich vorgestellt werden.
Was sagt Ihr zur Schweizer Auswahlmethode? Warum haben die Eidgenossen damit Erfolg? Und ganz wichtig – wen wünscht Ihr euch als Schweizer Act für den ESC 2025? Lasst es uns in den Kommentaren wissen!
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ACH vom DACH also bereits im Juli in den Startlöchern – und D so?
„Wir geben bekannt, wenn wir was bekanntzugeben haben“? 😉
Genau das war auch mein Gedanke 🙂
Sie können ja in Vorleistung gehen und bekanntgeben, dass Schöneberger und Elton den VE moderieren.
Nach dem erfolgreichen Abschneiden Deutschlands beim diejsährigen ESC wird sich wohl beim Thema Vorentscheid nichts ändern, sondern er wird höchstwahrscheinlich genauso stattfinden wie eben dieses Jahr, mit Ausnahme von „Ich will zum ESC!“, also ich glaube nicht, dass wir dieses Format nochmals sehen werden. Aber ich lasse mich gerne überraschen, denn meiner Meinung nach bedeutet ein Erfolg nicht, dass man sich darauf ausruhen sollte.
Passend zur aktuellen Fußball-Europameisterschaft habe ich auch das richtige Beispiel mit der deutschen Fußballnationalmannschaft bzw. dem DFB, welcher nach dem Erfolg bei der WM 2014 wohl auch eher lieber auf der Stelle getreten ist, anstatt weitere Schritte zu gehen. Und damit meine ich vor allem auch alles was mit dem Nachwuchs zu tu hat.
Schade, dass man an einer internen und eher intransparenten Auswahl festhält.
Als Gastgeber könnte man ausnahmsweise ruhig eine Entscheidungsshow mit der damit verbundenen publikumswirksamen Aufmerksamkeit veranstalten.
Geld dafür geht wohl für den riesigen neugeschaffenen Stab drauf.
Warum sollte man ein Erfolgreiches Auswahlsystem nicht weitermachen?
Im Englischen heißt es ja so schön „if it isn’t broken, don’t fix it“ und ich glaube das trifft auch in diesem Fall zu. Die Schweiz hatte so viele Erfolge mit ihrer Art die Beiträge auszuwählen, dass ich mir gut vorstellen kann, dass auch 2025 nicht enttäuschen wird. Und das bedeutet dann ebenso, dass es wohl kein NF geben wird, obwohl das natürlich sehr spannend wäre
Also es müssen wieder 2 Männer Also Duo werden. Sonst passt der bisherige Ablauf nicht mehr zusammen 😅 ! Italien 2022 / Ukraine 2023 / Schweden 2024
Leider kenne ich keine Schweizer Künstler
Reto Peritz und Sven Epiney aka Pure Pleasure 😛
Wenn erst Österreich und dann die Schweiz die Suche gestartet haben, dann sollte der NDR am besten bald nachziehen, nicht erst im September.
Mir wäre es recht, wenn eine FINTA (eher eine Frau, eine non-binäre Person hatten wir ja gerade erst) für die Schweiz antreten würde. Das letzte Mal, dass eine Frau für den Gastgeber antrat, war 2018 (und ja, sie wurde Letzte) und davor 2012. Es können halt nicht immer nur Männer sein (gilt auch für uns)…
Ich werfe mal einen Namen in die Runde: Elle, bürgerlich Michéle Bircher, sie hat eine schöne tiefe und kraftvolle Stimme – beeindruckend, was aus der einstigen The-Voice-Kids-Siegerin, die bereits 2017 am VE teilnahm, geworden ist. Ihr jüngster Song erschien diesen Mai: https://www.youtube.com/watch?v=w770rQeC7vE Und auf YouTube findet man Live-Auftritte: https://www.youtube.com/@This.is-Elle
FINTA?
Frauen, Inter, Non-binär, Trans, Agender. Wird oft auch als FLINTA (mit L wie Lesbisch) gebraucht und vielfach mit einem * für alles, was noch dazu gehört.
Danke – also ähnlich wie queer?
Das gibt dem Begriff „Flintenweib“ gleich eine ganz neue Bedeutung.
Hoffentlich schickt die Schweiz Mal wieder eine Sängerin. Das letzte Mal war nämlich 2018 und das war ein Duo. Und die letzte Sängerin, die alleine angetreten ist, war sogar 2016, denn 2017 war auch ein Duo, soweit ich weiß.
2016 trat Rykka für die Schweiz an – 2021 outete sich Rykka als non-binär. Retrospektiv betrachtet war Rykka damit die erste non-binäre Person beim ESC.
Das Parlament von Zürich hat den ESC-Kredit mit grossem Mehr bewilligt. https://www.tagesanzeiger.ch/esc-in-zuerich-politik-bewilligt-20-millionen-626547129485.
In Bern wird das anscheinend erst im September im Kantonsparlament behandelt. Zudem wollen zwei Parteien in Bern mit einem Referendum eine Volksabstimmung erreichen, sollte das Parlament Ja sagen. Diese könnte erst 2025 stattfinden. Damit hat sich die Bewerbung von Bern erledigt, vermute ich. https://www.bernerzeitung.ch/esc-im-kanton-bern-svp-und-edu-stellen-sich-quer-914217491551
Zum Glück ist es in Zürich nicht möglich, das Referendum zu ergreifen. Der Betrag liegt unter der gesetzlichen Schwelle. D.h. das Ja zum Kredit ist definitiv. 🙂
Vielleicht Paula Dalla Corte? In Deutschland bekannt durch den Sieg bei The Voice of Germany 🙂 :
Jaaaaa sie wäre toll 😍😍
Hier wären einige Vorschläge:
Ein weiterer Künstler, der die Schweiz beim ESC vertreten könnte, wäre Bastian Baker, der letztes Jahr den Prix Walo in der Kategorie „Pop/Rock Singer“ bekam:
Da das Finale auf sicher ist, könnte man auch mal was wagen und etwas typisch schweizerisches bringen.
To Athena wäre was.
https://youtu.be/5Spdv9OebMk?si=pFoU51rnhqBq0MMv
Oder Steff la Cheffe etc.
Eine vergebene Chance, aus dem ESC-Gewinn dauerhaftes Kapital zu schlagen.
Hä?
Letztes Mal, als die Schweiz Gastgeberin war, hatte sie einen Beitrag in Rumantsch geschickt. Eigentlich wär mal wieder eine Landessprache dran, z. B. Schweizerdeutsch. :)) Das Finale ist ja dieses Mal auf sicher, also kann die Schweiz auch etwas wagen. Wieso nicht Patent Ochsner? Live haben sie’s drauf. Oder Sophie Hunger?
Hier ein paar Vorschläge für Teilnehmer beim ESC:
https://youtu.be/8HgwuGrJnb4?si=h9wpC95knzsW3aVE
Musste gerade sehr schmunzeln. Ich versuch’s mal zu verlinken:
https://i0.gmx.net/image/556/39819556%2cpd=5%2cf=size-xxl.webp