„Crossing Borders“: Basel bekommt bei der Bewerbung als Gastgeberstadt für den ESC 2025 auch Unterstützung aus Deutschland

Screenshot: YouTube @BaselTourismus

Die Schweiz sucht nach Nemos Sieg beim Eurovision Song Contest 2024 aktuell eine Gastgeberstadt für den Wettbewerb im kommenden Jahr. Die Bewerbungsfrist für die potenziellen Austragungsorte ist letzte Woche am 30. Juni abgelaufen. Jetzt gibt es weitere Information zur Bewerbung von Basel – und die Schweizer Stadt bekommt dabei auch Unterstützung aus Deutschland.

Der Regierungsrat des Kantons Basel-Stadt hat zum Thema ESC eine Medienmitteilung und ein begleitendes Video auf YouTube veröffentlicht. Das Motto: „Crossing Borders“.

Zu Wort kommen in dem Clip unter anderem Conradin Cramer, Regierungspräsident Basel-Stadt, Anna Rossinelli (Schweiz 2011) und Jörg Lutz, Oberbürgermeister der deutschen Stadt Lörrach in Baden-Württemberg. Diese grenzüberschreitende Unterstützung wurde auch umgehend von deutschen Medien aufgegriffen.

Die Zusammenarbeit von Basel und Lörrach passt nicht nur geografisch, sondern auch thematisch. Lörrach hat – ebenso wie Basel – eine reichhaltige kulturelle Szene und das jährliche STIMMEN-Festival ist auch überregional bekannt. In diesem Jahr treten dort sogar die aktuellen armenischen ESC-Vertreter Ladaniva auf.

Basel stellt mit dem Slogan „Crossing Borders“ seine Nähe zu Frankreich und Deutschland im Dreiländereck heraus, was auch die eine oder andere günstigere Übernachtung für die Fans vor Ort bedeuten könnte. Die Stadt präsentiert sich außerdem als weltoffen, vielfältig und kulturell. Man habe damit genau die richtige „DNA“ für den ESC. Außerdem wird in dem Clip die Erfahrung der Verantwortlichen mit Großveranstaltungen wie der Art Basel oder dem Basel Tattoo betont.

Stattfinden soll der Eurovision Song Contest 2025 laut Pressemitteilung in der St. Jakobshalle. Dafür wäre eine temporäre Deckenverstärkung notwendig. Zudem könnte gleichzeitig das größte Public Viewing der Schweiz im „Joggeli“, dem Fußballstadion des FC Basel stattfinden. Bis zu 20.000 Zuschauer*innen sollen darin Platz finden und den ESC auch für die Besucher*innen ohne Ticket zu einer riesigen Party machen. Dies wird im Rahmen der Bewerbung aber nur als mögliche Option genannt.

Zusätzlich zum obligatorischen Eurovision Village soll es in der Steinenvorstadt eine Eurovision Street geben sowie einen Eurovision Boulevard zwischen den beiden Bahnhöfen. Das Eurovillage und Euroclub sollen auf dem Gelände der Messe Basel stattfinden. Ergänzt wird das Ganze noch durch eine Bühne für lokale Bands auf dem Barfüsserplatz.

Neben Basel haben sich auch GenfZürich sowie Bern und Biel gemeinsam als mögliche Gastgeberstädte für den Eurovision Song Contest 2025 in der Schweiz beworben. Die Entscheidung darüber, in welcher Stadt der ESC im kommenden Jahr stattfinden wird, soll im August fallen.

Was denkt Ihr, kann sich Basel mit dem „Crossing Borders“-Video von der Konkurrenz abheben? Schreibt und Eure Meinung gerne in die Kommentare.



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Rusty
Mitglied
Rusty
1 Jahr zuvor

Tolles Video,haben die anderen Städe eigentlich auch schon eins veröffentlicht?

Matty
Matty
1 Jahr zuvor

Der Juni hat 30 Tage.

Der Thoddy
Der Thoddy
1 Jahr zuvor
Reply to  Matty

das halte ich für ein Gerücht! Weiß doch jeder, dass der Juni im Schaltjahr 32 Tage hat – also Matty, wirklich!

Jam
Jam
1 Jahr zuvor

Schade das es mit dem Fussballstadion nicht geklappt hat 🙁 Ich sehe jetzt leider keine grosse Chance mehr für die Stadt Basel. Das Präsentationsvideo ist ja gut und recht. Alles drum herum klingt wirklich super ! Vor allem das mit dem Public Viewing im Fussballstadion neben dran und die verschiedene Veranstaltungen um das Euro Village in der Stadt selbst aber was ist mit der Hauptdarstellerin «Die St. Jakobshalle» ? Da wo dann alles stattfindet ? Wurde im Video gar nicht vorgestellt und das ist das Problem ! Man will lieber mit dem grössten Public Viewing der Schweiz im Fussballstadion werben statt mit der St. Jakobshalle wo ja eigentlich die Show stattfindet, weil sie genau wissen, dass sie mit dem Hallenstadion Zürich nicht mithalten können 🙁 Wirklich Schade, Basel gibt sich so Mühe und man merkt , dass sie den ESC unbedingt haben wollen aber die St. Jakobshalle ist einfach nicht gut genug 🙁

Delta
Mitglied
Delta
1 Jahr zuvor
Reply to  Jam

Das wird halt vermutlich nicht anders gegangen sein.

Jam
Jam
1 Jahr zuvor
Reply to  Delta

In der Zeitung stand, dass es zu teuer war und wegen der Nachhaltigkeit. Möglich wäre es schon gewesen gemäss Regierungsratspräsident aber ja verständlich irgendwie….

Johannes Floehr
Johannes Floehr
1 Jahr zuvor

Ausnahmslos aus finanziellen Gründen: Basel, ja, bitte!

funtasticc
Mitglied
funtasticc
1 Jahr zuvor

Das gefällt mir! Und zwar aus dem Grund, warum die Bewerbung vermutlich abgelehnt wird… die Größe der Halle.

Eine kleinere Halle bedeutet eine kleinere Bühne, dafür mehr Kreativität bei der Umsetzung des Events und der Beiträge und ja… es bedeutet auch weniger Zuschauer in der Halle selbst. Da besteht schon die Gefahr überteuerter Eintrittspreise, aber letzten Endes wäre es ein Schritt zurück von „Immer größer, bombastischer, übertriebener“… und das finde ich gut.

Klein kann auch fein heißen… und die Einbeziehung von Stadt und Nachbarstädten/Ländern wäre mal etwas ganz Neues, Innovatives und Verbindendes.
Und es wäre auch ein Zeichen, dass auch kleinere (und etwas klammere) Länder einen ESC austragen könnten, ohne sich dabei großartig verschulden zu müssen.

Alle reden von Kosten sparen… hier könnte bewiesen werden, dass auch ein großes Event nicht teuer sein muss, aber trotzdem alle daran teilhaben können, nur halt in verschiedenen Formen.
Also wenn’s gut gemacht ist… ich wär dabei.

Rainer Knuth
Rainer Knuth
1 Jahr zuvor
Reply to  funtasticc

Das wäre ein wirklich passendes Motto „klein aber fein“

Manuela
Manuela
1 Jahr zuvor

Klingt zwar mega gut, dennoch hoffe ich auf Zürich sry🇨🇭🇨🇭

Alex John
Alex John
1 Jahr zuvor
Reply to  Manuela

Zürich muss es werden.
Wenn man die Ehre hat den ESC auszutragen sollte man nicht kleckern sondern klotzen!
‚The bigger the better‘ wäre das ideale Motto!
‚United by Music‘ hat ja leider ausgedient nach den diesjährigen Vorkommnissen.

4porcelli - Bring Hersh home!
4porcelli - Bring Hersh home!
1 Jahr zuvor

Die Wahlokale in ganz UK sind offen. Sie bleiben bis 23 :00 offen, dann kommt die meist ziemlich akkurate Exit Poll. Ergebnisse durch die Nacht, vor allem ab.
Um 12 mittags hat Keir Starmer eine Audienz mit dem König, er wird ihn bitten, eine Regierung zu formen. Von da geht’s direkt nach No. 10 wo
Mouser Latry auf seinen ersten Labour-Mitbewohner wartet. It‘s. Independence Day.

Franny
Franny
1 Jahr zuvor

Wie hat gestern ein britischer Bekannter gesagt: „Eigentlich stehe ich hinter den Grünen. Aber um die Tories zu verhindern, muss ich Labour wählen.“

Holgivision
Mitglied
Holgivision
1 Jahr zuvor

Crossing Borders wär auch ein Super Motto. Aber leider hat man das ja eingestampft

AlexESC
AlexESC
1 Jahr zuvor
Reply to  Holgivision

Dafür hat ja jetzt das Theme ein Motto, wie dieses Jahr „Eurovision Lights“. Also könnte man das Theme „Crossing Borders“ nennen und dieses somit grafisch darstellen.

katzen1fan
Mitglied
katzen1fan
1 Jahr zuvor

Da Ich jetzt so langsam in ESC schlafmodus bin. Wollte ich einfach etwas Musik aus Japan teilen. Anscheinend versuchen die nähmlich mit ihrer „Zerstörung der Japanischen entertainment Industrie“ ein weiteren Welthit zu feiern.

https://youtu.be/PAcf55v6zqQ?si=I7OsX4H3t9mRLyDv

Sebastian M
Sebastian M
1 Jahr zuvor

Basel wäre ein Traum! 15 Minuten von meinem Zuhause 😍

Delta
Mitglied
Delta
1 Jahr zuvor

Lasel wäre natürlich auch ganz schön. Dann ist der Weg nach Freiburg so kurz.

SvenEsc
SvenEsc
1 Jahr zuvor

Ein sehr tolles Video und Basel wäre von Hamburg aus mit dem Zug erreichbar 😊😊
Neben Zürich wohl einer der Favoriten auf den Zuschlag 😊

Douze Points
Editor
1 Jahr zuvor
Reply to  SvenEsc

Mich hat das Video und das Motto total abgeholt. Kenne bisher nur Sasel, aber noch nicht Basel. Kann mir das aber sehr gut vorstellen – trotz oder auch wegen der kleineren Halle

SvenEsc
SvenEsc
1 Jahr zuvor
Reply to  Douze Points

Passen ja auch 12000 Menschen rein , das ist ja auch ok. Zur Not nimmt man das Fussballstadion 😁🤩😉

Böörti01
Böörti01
1 Jahr zuvor

„Barfüsserplatz“ – Für solche und andere Begriffe liebe ich die Schweiz 🇨🇭 😉

Timo1986
Timo1986
1 Jahr zuvor

Das Video hat mich emotional abgeholt, von Basel fasziniert und mein Wunschaustragungsort Zürich steht nicht mehr allein. 😀

Zürich oder Basel. Ich kann mich einfach nicht entscheiden. 😀

Branko
Branko
1 Jahr zuvor
Reply to  Timo1986

Gab es da nicht mal so ein berühmtes Fußballer-Zitat: „Mailand oder Madrid, Hauptsache Italien“? 🙂 Spaß!

Timo1986
Timo1986
1 Jahr zuvor
Reply to  Branko

Zürich oder Basel – Hauptsache die italienischsprachige Schweiz ! 😀

Stephan
Stephan
1 Jahr zuvor

Basel👍.

magicianyt
magicianyt
1 Jahr zuvor

Ich bin sowohl aus emotionaler und geografischer Sicht für Basel gewesen (schon immer). Ich wohne in der Nähe von Basel und bin dementsprechend oft dort. Ich habe mir in letzter Zeit immer wieder vorgestellt, wie cool es wäre, aus dem Bahnhofsgebäude rauszugehen und überall wehen die Eurovisionsflaggen…

Für mich wäre geografisch nur noch Zürich im Rahmen. Bern ist schon recht mühsam zum hinkommen und Genf wäre für mich ganz doof…

Daher: Daumen gedrückt für Basel!

4porcelli - Bring Hersh home!
4porcelli - Bring Hersh home!
1 Jahr zuvor
Reply to  Matty

Wenn die neue Festhalle im März fertig sein soll wird‘s vermutlich noch später, Großprojekt. Selbst mit März wären da zu viele Ungewissheiten und Risiken.