
Nicht nur Weihnachten steht bald vor der Tür, sondern auch die Vorentscheid-Saison für den Eurovision Song Contest 2026. Wie immer ist dies in jedem der Teilnehmerländer unterschiedlich stark zu spüren: Montenegro, Estland oder Spanien haben ihre Vorentscheid-Acts beispielsweise schon bekannt gegeben. In anderen Ländern ist die Bewerbungsphase erst kürzlich beendet worden. Doch auch aus diesen Nationen gibt es jetzt interessante, neue Infos…
In Griechenland ist eine Art neue ESC-Euphorie ausgebrochen. Nach der Rückkehr zu einem öffentlichen Vorentscheid im letzten Jahr schaffte es die ausgewählte Klavdia auf Platz 6 in Basel! Umso motivierter scheint der Sender ERT im kommenden Jahr an die Sache heranzugehen. Wie berichtet, soll der Vorentscheid Ethnikós Telikós erweitert werden und 2026 aus zwei Halbfinals und einem Finale bestehen. Insgesamt bis zu 28 Beiträge werden am griechischen Vorentscheid teilnehmen.
Diese überhaupt erst einmal auszuwählen, könnte bereits das erste schwere Unterfangen werden. Wie ERT jetzt bekanntgegeben hat, wurden 264 Beiträge eingereicht – ein neuer Rekord in Griechenland! Eine siebenköpfige Jury wird nun die besten Songs auswählen, welche ab Ende Januar in den Liveshows des Vorentscheids antreten. Laut griechischen Fanmedien sollen die ausgewählten Songs für Ethnikós Telikós 2026 noch vor Weihnachten veröffentlicht werden!
Hier berichteten wir bereits über einige Acts, die ihr Interesse in Griechenland bekundet haben. Auch Künstler*innen, die in Zypern auf der Shortlist standen, es jedoch nicht schafften, das ESC-Ticket zu lösen, könnten beim griechischen Vorentscheid 2026 dabei sein. Als ein wahrscheinlicher Kandidat wird Good Job Nicky gehandelt (siehe unten), der es sowohl in Griechenland als auch in Zypern bereits mehrmals in die enge Auswahl schaffte.
Auch in der Ukraine werfen Acts, die in der Vergangenheit das ESC-Ticket schon fast bekommen hatten, ihren Hut 2026 erneut in den Ring. Erst im vergangenen Jahr hat es das Duo Molodi knapp nicht geschafft, die Ukraine in Basel zu vertreten. Mit „My Sea“ erzielten sie im Vorentscheid Vidbir den zweiten Platz. So kurz davor wollen Molodi aber nicht aufgeben und verkündeten jetzt, sich für die kommende Vidbir-Ausgabe beworben zu haben.
Ähnlich sieht es bei KHAYAT aus. Er wagt im kommenden Jahr seinen vierten Versuch, es zum ESC zu schaffen. Sein bestes Ergebnis erzielte der Sänger 2020, als er mit „Call For Love“ Platz 2 bei Vidbir holte (siehe unten) und sich lediglich Go_A geschlagen geben musste. Ob die beiden wiederkehrenden Acts es aber wirklich in den ukrainischen Vorentscheid schaffen, werden wir wohl erst im Dezember wissen. Dann will der Sender Suspilne die Finalist*innen bekannt geben.
Erste Infos zu den Einreichungen wurden aber schon verraten. Demnach soll es auch in der Ukraine einen Bewerberrekord gegeben haben – ganze 451 Songs wurden eingereicht! 30 Acts stellen Wiederkehrende dar, also Künstler*innen, die bereits auf vergangenen Vidbir-Longlists standen, am Vorentscheid teilnahmen oder sogar bereits auf der ESC-Bühne waren! Das Finale des ukrainischen Vorentscheids für Wien soll im Februar stattfinden.
Und auch aus Tschechien gibt es Neues zu verkünden. Nach dem Bewerbungsschluss hat der Sender ČT verraten, dass man sich über ein großes Interesse unter Musikschaffenden freue und insgesamt 260 Beiträge eingereicht wurden. Der Act für Wien wird von mehreren Juries intern ausgewählt. Von einer Bewerberin wissen wir aber bereits: Annette Pfabová (siehe unten) hat sich nicht nur für die deutsche, sondern aufgrund ihrer Wurzeln auch für die tschechische Vorentscheidung beworben! Ihre potenziellen ESC-Songs entstanden im Songwritingcamp Berlin Song Fest.
Wie deutest Du das hohe Interesse in Tschechien, der Ukraine und Griechenland? Welche Acts willst Du auf der ESC-Bühne sehen? Lass es uns gerne in den Kommentaren wissen.
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