
Heute haben die Städte Linz und Wels bekanntgegeben, dass sie sich aus dem Bewerbungsverfahren um die Austragung des ESC 2026 zurückziehen. Die beiden Städte wollten sich gemeinsam darum bewerben, den Eurovision Song Contest im kommenden Jahr auszutragen. Allerdings scheitert die gemeinsame Bewerbung nun an den technischen und finanziellen Anforderungen.
Damit bleiben nur noch drei potenzielle Städte im Rennen um die Austragung. Entweder Wien, Innsbruck oder St. Pölten werden die Gastgeberstadt für den Eurovision Song Contest 2026 in Österreich sein. Alle anderen Städte haben ihre Bewerbung als Austragungsort zurückgezogen.
Die Nachrichtenseite ooe.ORF.at hat heute berichtet, dass Linz und Wels deutlich gemacht haben, dass sie die Kosten, die für die Austragung des Eurovision Song Contest anfallen, nicht stemmen können. Diese seien im Gegensatz zu 2015, als der ESC zuletzt in Österreich stattgefunden hat, enorm gestiegen.
Des Weiteren sei es nicht möglich gewesen, alle Voraussetzungen zu erfüllen, die es braucht, um den ESC auszurichten. Dabei gehe es vor allem um bühnentechnische Anforderungen wie die Deckenhöhen oder Hängepunkte.
Wels und Linz hatten vor, das Event gemeinsam auszurichten. Dabei sollte eine sich aktuell im Bau befindliche Messehalle in Wels der tatsächliche Austragungsort des Wettbewerbs sein und Linz die notwendige Hotelkapazität und die Erfahrung mit Großveranstaltungen zu der Zusammenarbeit beitragen. Erst vor ein paar Tagen hat auch Graz, die zweitgrößte Stadt Österreichs, bekanntgegeben, sich aus Kostengründen nicht weiter als Gastgeberstadt bewerben zu wollen.
Damit sind nur noch Wien, Innsbruck und St. Pölten im Rennen um die Austragung des Eurovision Song Contest 2026. Wien hat erst kürzlich noch einmal bekräftigt, sich offiziell bewerben zu wollen. Auch die Verantwortlichen in Innsbruck haben davon angekündigt, dass sie nicht nur Interesse an der Austragung haben, sondern sich tatsächlich offiziell bewerben möchten. Anders sieht das in der niederösterreichischen Landeshauptstadt St. Pölten aus. Hier ist nur bekannt, dass die Stadt ein Interesse daran gezeigt hat, den ESC auszurichten und dieses Interesse noch nicht zurückgezogen hat. Noch bis zum 4. Juli ist es möglich, eine offizielle Bewerbung einzureichen.
Welche Stadt als Host City am besten geeignet ist und am Ende tatsächlich den Eurovision Song Contest im nächsten Jahr ausrichten wird, soll Mitte August bekanntgegeben werden. Außerdem soll dann auch feststehen, an welchem Datum der ESC 2026 stattfinden wird.
Findest Du es schade, dass Linz und Wels nicht mehr im Rennen um die Austragung des ESC 2026 sind? Und was glaubst Du, wer macht das Rennen? Hat St. Pölten eine Chance, Gastgeberstadt zu werden?
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Es bleiben realistisch nur Wien und Innsbruck übrig, Sankt Pölten hat keinerlei Möglichkeiten, den ESC auszurichten!
Es war einmal eine Doppelbewerbung!
Juchu Märchenstunde. 🥳🥳🥳
Da waren es nur noch 3 ! 😯
So ein Auswahlverfahren, bei dem man am Ende nicht mehr auswählen muss, ist doch irgendwie praktisch.
Dachstein soll sich bitte auch bewerben. 🐧🐧🐧
Eines haben die zurückgezogenen Bewerber gemeinsam: sie werden eventuell ein Drehort der Postkarten im kommenden Jahr. Da darf man einmal gespannt sein, wo Israel diese drehen wird, denn das Land hat erfreulicherweise seine Teilnahme am ESC 2026 bekanntgegeben:
https://eurovoix.com/2025/07/01/israel-kan-confirms-intention-to-compete-in-eurovision-2026/
Noch in diesem Monat will die EBU über die Teilnahme Israels debattieren und aus Island kommen wieder markige Töne – genauer gesagt vom Sender RÚV, der einen Ausschluß Israels vom ESC unterstützen würde:
https://eurovoix.com/2025/06/28/iceland-ruv-would-support-israels-exclusion-from-the-eurovision-song-contest/
Stefán Jón Hafstein, der Vorsitzende von RÚV, setzte sogar noch einen drauf: die Künstler aus Israel sollten dennoch am ESC teilnehmen, jedoch unter neutraler Flagge:
https://www.instagram.com/p/DLj7Rj-Ow1K/
Die EBU sollte sich auf sowas gar nicht erst einlassen!
Was heißt denn setzt sogar noch einen drauf?
Ist ein meiner Meinung nach vernünftiger Plan, da die Kritik ja gegen das Land und nicht gegen den Künstler gilt, bzw die Menschen den Künstler verantwortlich macht
Die israelischen Acts sollten auch weiterhin unter israelischer Flagge antreten dürfen! Wir haben es hier mit einem demokratischen Land zu tun, wo demokratische Wahlen stattfinden und keine Pseudo-Wahlen wo der Gewinner vorher schon fest steht. Solche Forderungen, Acts unter neutraler Flagge antreten zu lassen, auf Israel zu übertragen finde ich nicht gerechtfertigt.
Für Israel heißt es Platz nehmen im EBU-Wartezimmer. Es gibt viele Argumente pro und kontra Teilnahme Israel. Zur Zeit ist es unmöglich vorherzusagen ob Israel dabei ist oder nicht.
Hier noch einmal die abstrusen Vorschläge dieses isländischen Typen:
https://eurovoix.com/2025/07/01/iceland-chairman-ruv-board-israel-participation-eurovision/
Die EBU sollte alles abschmettern!
Warum sitzt da eigentlich so ein tiefer Hass auf den ESC in dir? Die Veranstaltung kann von einem Ausschluss Israels mittlerweile nur noch profitieren, das muss man einfach so deutlich sagen. Niemand will derzeit einen ESC in Jerusalem oder Tel Aviv. Und mit dem Angriff auf den Iran hat die EBU jetzt auch definitiv eine Grundlage für eine Sperre. Ich war lange dagegen, Israel auszuschließen, aber manchmal muss man den Weg des geringsten Widerstandes gehen. Israel kann für drei Minuten eine angeschaltete Kreissäge auf die Bühne schicken und würde in den Top 5 landen. Mit Songqualität hat das nichts mehr zu tun. Eden Golan und Yuval Raphael können dafür selbstverständlich nichts. Sie wollen einfach nur ihr Land repräsentieren. Aber irgendwo hört es dann auch auf.
RÚV kann auch gerne zu Hause bleiben. Da hat die Qualität eh in den letzten Jahren massiv nachgelassen. Gibt ja jetzt die Intervision. Vielleicht mag Island sich ja dort einreihen. Ideologisch könnte das passen.
So liebenswürdig die Bemühungen kleiner Städte auch immer sind; für den ORF ist es sicherlich von Vorteil, wenn chancenlose Bewerbungen gar nicht erst eingereicht werden. Wobei Innsbruck ihnen den Gefallen wohl nicht tun wird, auf den Prozess ganz verzichten zu können.
Aus St. Pölten kam jedenfalls außer ein paar Bemerkungen direkt nach dem Finale gar nichts mehr; ich gehe nicht davon aus, dass es da jemals eine Bewerbung gegeben hat.
So oder so kann Wien schonmal in die konkrete Planung einsteigen. Eine ernsthafte Alternative gibt es in Österreich einfach nicht.
Gerade, wenn der ORF den Gürtel eh enger schnallen soll, erscheint mir Wien aber auch als die praktikabelste Lösung. Da kann man ja im Prinzip das Konzept von vor zehn Jahren vom Dachboden holen und darauf aufbauen.
Ich arbeite beim ORF und genau das scheint zurzeit die Strategie zu sein
Also ich wüsste nicht, dass sich St. Pölten beworben hätte. Da gäbe es auch gar keine Location dafür.
OT:
Gerade auf Eurovoix gefunden, aber nicht ganz unwichtig. Es geht um den JuniorESC 2023 und um eine der Moderatorinnen der „Opening Ceremony“. Viele Details sind allerdings noch nicht bekannt:
https://eurovoix.com/2025/07/01/france-mayor-nice-detained-over-junior-eurovision-2023-funding-investigation/
Das Ganze steht dort, wo es hingehört, und zwar in DIESEM ARTIKEL:
https://esc-kompakt.de/der-junior-eurovision-song-contest-2025-findet-am-13-dezember-in-tiflis-in-georgien-statt/
Du bist auch nicht da wo du hingehörst 🤷🏼♀️
Danke 🙏
Okay… nehme ich zur Kenntnis, schade finde ich es eigentlich nicht. Den ESC in zwei Gemeinden auszurichten, halte ich für keine gute Idee. Wirkt dann so „zerrissen“, irgendwie…
Dann bleibt ja jetzt nicht mal so viel übrig. Entweder es wird wie von den meisten erwartet Wien werden, oder die Wahl fällt tatsächlich auf Innsbruck als Außenseiter.
Was die Motivation angeht scheinen die beiden sich gegenseitig nicht viel zu geben, aber letzlich dürfte Wien doch aufgrund der günstigeren Ausgangslage den Vorzug erhalten. Innsbruck würde ich somit noch nicht ganz aus dem Rennen ausschließen, ein ESC dort erscheint aber von Tag zu Tag unwahrscheinlicher meiner Meinung nach.
INNSBRUCK ❤️❤️❤️
Wels wird gerade auch einfach wahnsinnig kontrovers gesehen. Die einen sehen einen Freiheitskampf gegen Invasoren, der auch Aggression rechtfertige. Die anderen reden wiederum von berechtigter Selbstverteidigung, die eben auch extreme Gewalt legitimiere.
Hat irgendjemand Wirklich Zweifel das der nächste ESC in Wien stattfindet.
OT :
Heute ist wahrscheinlich der heißeste Tag im Jahr und unsere Vertreterin von 1968, die auch in Österreich erfolgreich war, hat da einen guten Ratschlag :
Baden mit und ohne
Ja ich 😀. Team Innsbruck 🥰
Ich drück die Daumen🍀😉
Kein Wunder das mögliche Gastgeber bei diesem finanziellen „Wahnsinn“ abspringen. 2024 hat die Stadt Malmö 2.5 Mio Euro reingesteckt. Liverpool sogar „nur“ 2.3 Mio Euro. Basel musste nun über 30 Mio Euro investieren. Und von Österreichs Gastgeberstadt erwartet man auch mindestens 20 Mio Euro. Da hört der Spaß auf. Anstatt den ESC in Zukunft sparsamer zu halten, platzt alles auseinander.
Woher kommt dieser riesige Sprung?
Linz und Wels haben ihre gemeinsame Bewerbung für den ESC zurückgezogen, aber dafür startet heute für den Dansk Melodi Grand Prix die Bewerbungszeit:
https://www.instagram.com/p/DLmoiqJOlXk/?igsh=dmRvc2d3bTRwNXlm
Bis einschließlich 2. November 2025 dürfen Wettbewerbstitel für den DMGP eingereicht werden.
Jetzt sind uns auch die Dänen voraus. Deutschland und Dänemark sind bekannt für die belanglosen VE- Beiträge. Aber immerhin wissen nun die nördlichen Nachbarn wies weitergeht. Während man hierzulande einmal mehr nix weiß. Bis auf den Namen (NDR/SWR) hat sich nichts geändert.
2 Tage vor Weihnachten reicht doch. 🫣🫣🫣😜😜😜(duckundweg)
Hey bitte nicht den SWR so unter Druck setzen! 😎
🫡🤭😎
Ab heute beginnt in unserem südöstlichen Nachbarland die Bewerbungsphase für den ESC 2026:
https://eurovoix.com/2025/07/02/austria-search-underway-for-eurovision-2026-entry/
Die Bewerbungszeit endet am 15. September 2025.
Interessante Doku im ORF:
Innsbruck – die teuerste Stadt Österreichs
https://on.orf.at/video/14282431/am-schauplatz-innsbruck-die-teuerste-stadt-oesterreichs
Wien hat offiziell seine Bewerbung für die Ausrichtung des ESC 2026 verkündet und der Slogan dafür heißt „Europe, Shall We Dance?“ (Europa, sollen wir tanzen?):
https://www.wien.gv.at/kontakt/bewerbung-esc-2026
Mal schauen, welchen Slogan Innsbruck für seine Bewerbung auswählen wird.
Oh Gott bei dem Slogan muss ich an Noa Kirel’s verzweifeltes “do you wanna see me dance?” Denken.
Warum muss man immer mit tanzen kommen? Es ist ein Songwettbewerb kein Tanz-Festival. 🤪🤪🤪
Noten tanzen lassen
Das ist doch eine gelungene Reminiszenz an den ESC 2010, als die Moderatoren Erik Solbakken und Haddy Jatou N’jie den legendären Flashmob zu Glow eingeläutet haben, zumindest musste ich gleich daran denken.
Ich kam gerade vom Glo(w). 🤣🤣🤣