ESC 2026 in Österreich: ORF verschiebt Castingshow für ESC-Programme – Öffentlicher Vorentscheid möglich

Foto: Corinne Cumming / EBU

Der österreichische TV-Sender ORF erwägt, den Beitrag für den Eurovision Song Contest 2026 im eigenen Land zum ersten Mal seit 2016 wieder über eine öffentliche Vorentscheidung zu ermitteln. Wie die Kleine Zeitung schreibt, werden dafür aktuell Show-Konzepte entwickelt. Darüber hinaus wird der ESC unter dem Motto „Fun- und Family-Time“ auch in den Wochen und Monaten vor dem Event immer wieder im Programm des Senders stattfinden. Um das alles budgetär stemmen zu können, wird die aufwändige Castingshow  „Große Chance der Blasmusik“ vom Herbst 2025 auf die Zeit nach dem ESC verschoben.

Der Sieg von JJ (Aufmacherbild) wirbelt das langfristig geplante Programm des ORF in den kommenden zwölf Monaten etwas durcheinander. Der Sender möchte einerseits die Menschen langfristig auf das große Event im Mai einstimmen. Zum anderen muss er mit den vorhandenen personellen und budgetären Ressourcen haushalten, um den ESC und seine sonstigen Inhalte optimal umsetzen zu können.

Deshalb hat die Programmdirektorin Stefanie Groiss-Horowitz des ORF nun angekündigt, dass die produktionstechnisch aufwändige Castingshow  „Große Chance der Blasmusik“ nicht wie geplant im Herbst 2025 ausgestrahlt wird. Hierfür konnten sich bereits interessierte Personen bewerben, die laut der TV-Managerin einen „lebensfrohen Cast“ ergeben dürften. Diese müssen sich nun noch etwas länger gedulden. Die Showreihe soll erst nach dem ESC 2026 produziert und ausgestrahlt werden. Stattdessen werde man an den so freigewordenen Freitagabenden im Herbst 2025 günstigere Formate senden. In diesem Zusammenhang wird etwa ein Kabarettgipfel genannt.

In der Hinführung zum ESC im Mai wird der ORF unter dem Motto „Fun- und Family-Time“ Programme anbieten, die das Interesse wecken und Lust auf das Event machen sollen. So wird über ein mehrteiliges Unterhaltungsformat nachgedacht, in dem es um ESC-Wissen geht und Prominente ihre Gesangsfähigkeiten unter Beweis stellen sollen. Daneben wird es etliche „Dokus, Talks und Reportagen“ rund um den ESC geben. Groiss-Horowitz will so ein „umfassendes Begleitprogramm zur größten Live-Musik-Show der Welt für die ganze Familie zu garantieren.“

Dazu könnte dann offenbar auch ein öffentlicher Vorentscheid gehören, über den der bzw. die österreichische Vertreter*in für den ESC ausgewählt wird. Dafür werden aktuell verschiedene Show-Konzepte erarbeitet. Im Mittelpunkt steht dabei die Absicht, die österreichische Musikszene möglichst breit abzubilden. Wirklich entschieden sei laut ORF noch nichts, aber „die Auswahl unseres Vertreters 2026 wird keine Entscheidung im stillen Kämmerlein.“

Das war in den letzten Jahren sehr wohl der Fall und somit auch bei der Auswahl von JJ: Die ORF-Scouts Eberhard Forcher, Peter Schreiber und ihr Team gingen gezielt auf Acts zu, von denen sich eine Auswahl den Live-Auditions stellte.  Die dortigen Auftritte bekamen mehrere Jurys zu sehen, die dann den siegreichen Beitrag für Basel bestimmten: JJ mit „Wasted Love“.

Die letzte öffentliche österreichische Vorentscheidung für den ESC fand übrigens 2016 statt. Damals setzte sich Zoë Straub mit dem Titel „Loin d’ici“ in der Sendung Eurovision Song Contest – Wer singt für Österreich? (nein, davor fehlt kein „Chefsache“, Anm. d. Red.) gegen neun weitere Acts durch. Beim ESC in Stockholm holte sie den 13. Platz. Im Jahr darauf wurde Nathan Trent intern ausgewählt. Er hatte sich übrigens auch für den deutschen Vorentscheid im selben Jahr beworben und es in die engere Wahl geschafft. Obwohl er für seinen Beitrag „Running on Air“ beim ESC in Kiew vom Publikum keinen Punkt erhielt, reichte es Dank der Jury-Wertung für Platz 16.

Der österreichische ESC-Sieger von Basel hat am nächsten Samstag übrigens seinen ersten Auftritt im ORF nach dem großen Erfolg. Es wird bei der Starnacht am Neusiedlersee auftreten. Neben ihm werden dann auch Thorsteinn Einarsson, Rian, Aura Dione, die Schick Sisters & Opus Band, Semino Rossi und Josh zu erleben sein. Die Sendung ist am 7. Juni live auf ORF 2 zu sehen. Der MDR zeigt sie zwei Tage später, also am Pfingsmontag, ebenfalls zum 20:15 Uhr.

Wie findest Du die Überlegung des ORF, die Auswahl des Beitrags für den ESC 2026 wieder öffentlich stattfinden zu lassen? Und kannst Du es nachvollziehen, dass für den ESC das ORF-Programm soweit umgebaut wird, dass eine geplante Castingshow um möglicherweise ein ganzes Jahr verschoben wird? Lass es uns in den Kommentaren wissen. 



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97 Comments
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Alex John
Alex John
9 Monate zuvor

„Dancing Stars“ fällt kommendes Jahr auch aus, weil es zeitlich mit dem ESC kollidiert und weil sich der ORF ganz auf den Song Contest konzentrieren möchte, spricht weil dann die finanziellen Mittel fehlen.

roxy
roxy
9 Monate zuvor
Reply to  Alex John

Dancing Stars hat schon öfter nur im Zwei-Jahres-Rhythmus stattgefunden.

Alex John
Alex John
9 Monate zuvor
Reply to  Alex John
Malge1985
Malge1985
9 Monate zuvor
Reply to  Alex John

ESC verdrängt „Dancing Stars“

Gibt es da nächstes Jahr keine Dancebreaks beim ESC?. 🤔🤔🤓🤓😱😱💃💃

Alex John
Alex John
9 Monate zuvor
Reply to  Malge1985

Nur dramatische Opernarien und sinkende Schiffe.

Vielleicht trifft ja Celine Dion auf und singt ihre Titanic Ballade auf dem Bötchen vom JJ.🫣

Jorge
Jorge
9 Monate zuvor
Reply to  Alex John

„Dancing Stars“ ist sowieso neben Dschungelcamp eine der verzichtbarsten Sendungen des TV.

Alex John
Alex John
9 Monate zuvor
Reply to  Jorge

Früher habe ich Lets dance gerne geschaut als noch nicht jeder sein Schicksal ausgebreitet hat.

Matty
9 Monate zuvor

Aura Dione hat übrigens letztes Jahr am Dansk Melodi Grand Prix teilgenommen und wäre sehr schön, wenn das Le Grand Maître Le Douze Points in seinem Artikel ergänzen würde.

Malge1985
Malge1985
9 Monate zuvor
Reply to  Matty

Francine Jordi soll auch bei der Starnacht dabei sein.

Nelly
Nelly
9 Monate zuvor

Grundsätzlich wäre ein öffentlicher Vorentscheid interessant – aber wenn ich mir die vorab Reaktionen in diversen Medien zu den intern ausgewählten Songs ansehen, so auch zu den Siegertiteln 2014 und 2025, dann befürchte ich Schlimmes für die Auswahl (Woki mit dem Popo …)
Aber ich lasse mich gerne positiv überraschen – bitte bei der Vorauswahl der Acts, falls es dazu kommt, auf Qualität achten und durchaus Mut auch deutsche Songs zu probieren.

roxy
roxy
9 Monate zuvor

Das Konzept der Vorentscheidung von 2015 war eigentlich ganz gut. Da konnte man wirklich viele Acts aus der österreichischen Musikszene motivieren teilzunehmen. Es gab dann vier Shows. Gut gemeint aber leider keine gute Idee war, die 5 für das Finale ausgewählten Acts dann mit internationalen ESC-Songwritern zusammenzuspannen. Dadurch kamen dann eigenartige Songs heraus am Ende und die null Punkte für die Makemakes. Aber grundsätzlich wünsche ich mir ein ähnliches Konzept für 2026.

rainer1
rainer1
9 Monate zuvor

Ich würde thorsteinn Einarsson direkt nominieren. Möglichst mit einer zwar recht eintönigen, dafür aber juryfreundlichen ballade.

Geri
Geri
9 Monate zuvor
Reply to  rainer1

Geht nicht, er würde gewinnen
und was macht dann der ORF?
Das wäre sein Ende😉

roxy
roxy
9 Monate zuvor
Reply to  rainer1

Thorsteinn Einarsson wäre tatsächlich riskant was einen neuerlichen Sieg angeht. Mit einem mittelmäßigen Song würde er nicht antreten und mit einem starken Song würde er nicht nur bei den Jurys gut ankommen.

rainer1
rainer1
9 Monate zuvor
Reply to  roxy

Da wäre aber eine öffentliche ve deutlich riskanter. Bei einer internen nominierung kann man viel besser steuern, wo in etwa die reise hingehen soll.

Nick 98
Nick 98
9 Monate zuvor

Es freut mich sehr das es möglicherweise eine VE gibt. Ich hab es hier schon Mal geschrieben aber ich finde das der Gastgeber das Publikum den Beitrag auswählen lassen soll. Immerhin findet der größte Musikwettbewerb im eigenen Land statt und dann darf man als zahlender Zuschauer selbst nicht mitentscheiden wer das eigene Land vertritt – find ich nicht so gut.

Beim letzten Mal als die Makemakes ausgewählt wurden, muss ich zugeben das ich selbst auch für die Makemakes beim VE abgestimmt habe. Beim ESC in Wien war mir dann aber klar das die Jungs komplett untergehen und trotz Feuer bei Klawier kein Funke auf das Publikum überspringt. Das Ergebnis kennen wir ja. („Zeros of our time*). Am Ende wars dann gar nicht mehr so schlimm, da Deutschland das selbe Schicksal erlitten hat und man sich den letzten Platz“ teilen“ konnte. Und spätestens drei Jahre später beim ESC 2018 war das für beide Länder auch wieder vergessen, als man mit nur 2 Punkten Abstand 3. und 4. Platz wurde.

Deshalb würd ich mich für den ESC 2026 einen Konkurrenzfähigeren Beitrag wünschen. Ich gehe nicht von einen Doppelsieg aus, aber ich möchte auch nicht letzter Platz werden. Am liebsten wär mal wieder ein Lied auf deutsch oder im Dialekt. Philip Piller wurde 2025 häufiger als Österreicher Kandidaten vermutet und ich glaub er hat weiterhin Interesse am ESC teilzunehmen. Letztes Jahr waren auch Aut of Orda an einer Teilnahme interessiert, möglichweise kommen sie jetzt bei einem ESC in Österreich am Zug. Andere Wunschkandidaten von mir wären Thorstein Einnarson. Felicia Lu, die schon 2x am deutschen VE teilgenommen hat, war ja dieses Jahr in JJs Team dabei. Vlt bewirbt sie sich ebenfalls. Und sicherlich gibt es auch eine Reihe aufstrebender Künstler die gerne diese Chance „ESC Gastgeber und Titelverteidiger“ nutzen wollen um ihre Musik der Welt zu präsentieren.

Und hoffentlich heißt es am Ende nicht „Austria. I’m sorry Zero Points“.

Last edited 9 Monate zuvor by Nick 98
Geri
Geri
9 Monate zuvor
Reply to  Nick 98

Hab die Makemakes mal live gesehen, da geht richtig die Post ab.

jofan2602
jofan2602
9 Monate zuvor
Reply to  Geri

Gibts die überhaupt noch. Oder haben die sich, nach dem unverdienten Desaster von 2015 dann aufgelöst?

Nick 98
Nick 98
9 Monate zuvor
Reply to  jofan2602

Sie haben danach mindestens bis 2019 noch zusammen Musik gemacht, danach hat man von ihnen nicht mehr viel mitbekommen.
Sänger Dodo war dieses Jahr als Solo Künstler in der internen Auswahl des ORF.

Malge1985
Malge1985
9 Monate zuvor

OT Midweekcharts

Baller ist Platz 15
Tommy Cash ist auf Platz 34

Am Freitag könnte es eine neue Nummer 1 geben in Form von Alex Warren mit Ordinary. 😀

https://www.offiziellecharts.de/charts/single-midweek

Bei den Alben ist Bittersüß auf Platz 30.

Last edited 9 Monate zuvor by Malge1985
Julian12
Julian12
9 Monate zuvor
Reply to  Malge1985

Schön, dass sich Abor & Tynna und Tommy Cash noch so weit oben halten können

lasse braun 🏴‍☠️
lasse braun 🏴‍☠️
9 Monate zuvor

moin!
könnt ihr
https://esc-kompakt.de/esc-kompakt-second-chance-contest-2025-reicht-jetzt-eure-wunschlisten-fuer-die-erste-auswahlrunde-ein/
mal bis zum einsendeschluß ankleben?
diese neuen fäden mit nicht ganz so wichtigen themen klatschen alles zu.

ESC-Thom 💫
ESC-Thom 💫
9 Monate zuvor

@Douze Points: JJ hatte am 20.05. einen TV-Auftritt in der ORF-Sendung „Willkommen Österreich“. Allerdings konnte er nicht singen. 🤠

Last edited 9 Monate zuvor by ESC-Thom 💫
ESC-Thom 💫
ESC-Thom 💫
9 Monate zuvor

Aus meiner Sicht muss es keinen öffentlichen VE geben. Allerdings freut es mich, dass sich der ORF offensichtlich ins Zeug legt.

Ich wünsche mir beim Heim-ESC auch einen Beitrag auf Deutsch oder ein Lied, dass in Mundart gesungen wird. Seiler & Speer, Aut of Orda oder Pizzera & Jaus fände ich ganz passend. 🤠

Geri
Geri
9 Monate zuvor
Reply to  ESC-Thom 💫

Die machen sicher nicht mit hätten zuviel zu verlieren

ESC-Thom 💫
ESC-Thom 💫
9 Monate zuvor
Reply to  Geri

Gut möglich.

Inn4bricks
Inn4bricks
9 Monate zuvor
Reply to  ESC-Thom 💫

Bei einem Lied in Deutsch oder Dialekt bin ich voll dabei. Aber bitte nicht von den üblichen Verdächtigen, bei denen ich immer den Radiosender wechsle. 😅

jofan2602
jofan2602
9 Monate zuvor
Reply to  ESC-Thom 💫

Dann kann man ja gleich Andreas Gaballier intern nominieren. Mit so einem Lied wie I Sing a Liad für dich oder Ulapallu, gewinnt der den ESC bestimmt noch mal. Da ist Stimmung in der Halle.:)

Malge1985
Malge1985
9 Monate zuvor

Meine Wünsche für den Vorentscheid, wenn es einer geben sollte:

Popwal

https://www.youtube.com/watch?v=dnZpuhIAung

oder Nikotin (falls es Wien wird)

Gaby
Gaby
9 Monate zuvor

OT: Ein kleiner Radiotipp: Dienstags ab 20:00 Uhr kommt beim SWR1, SR und HR1 die Sendung ARD-Club Deutsch. Dort werden bis 24:00 Musik aus dem deutschsprachigen Raum gespielt. Auch einige Newcomer werden dort vorgestellt. Habe mal reingehört. Fand ich wirklich ganz interessant. 🙂

Malge1985
Malge1985
9 Monate zuvor
Reply to  Gaby

Danke für den Tipp.

AlexESC
AlexESC
9 Monate zuvor

Dann lassen wir uns mal überraschen und schauen was der ORF plant!

Ich würde bei einem ESC im eigenen Land immer ein anderes Vorentscheid-Konzept benutzen als sonst. Deswegen fand ich auch das deutsche Vorentscheidkonzept für 2011 (Unser Song für Deutschland) gut. Bei einem ESC im eigenen Land könnte man hier auch ein wenig „herumexperimentieren“ was den Song und/oder Inszenierung betrifft, denn einerseits ist glaube ich keiner böse, wenn man bei einem ESC im eigenen Land den letzten Platz belegen würde (also ich wäre hier zumidnest nicht böse) und andererseits ist es wohl nicht im Sinne der EBU-Sender, wenn man zwei ESCs hintereinander produzieren muss. Deswegen fand ich auch beim diesjährigen ESC die 0 Televoting-Punkte für die Schweiz nicht schlimm. Ich war zwar hier überrascht was den Punkte-Unterschied hier zwischen Jury und Publikum angeht, aber schlimm fand ich die 0 Televoting-Punkte eben nicht.

Werner
Werner
9 Monate zuvor

Ich hoffe, dass es Mal wieder einen Vorentscheid in Ö gibt.
Die heimische Musikszene wird vom ORF (außer in FM4) leider seit Jahren sehr vernachlässigt.
Das ist schon traurig, wenn das Publikum durch den ESC 2026 von Interpreten anderer Länder mehr mitbekommt als von den jungen Musikern im eigenen Land.

Matty
9 Monate zuvor

Ein nationaler Vorentscheid wäre gut und die Auswahl für das Lesergame Second Chance Contest 2026 wäre noch größer als in diesem Jahr.

Hier sind Vorschläge für potenzielle Acts für den Vorentscheid:

https://youtu.be/GvU8UCDpgbQ?si=MuMRlU2MNW56Np-J

4porcelli - Help the 🦦 save his people United24kk
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9 Monate zuvor

Das klingt nach einem guten ganzheitlichen Ansatz, den ESC auch weiter zu promoten.
Interessant finde ich auch, dass Blasmusik da anscheinend so populär ist, dass es dafür eine eigene Casting Show gibt.

Geri
Geri
9 Monate zuvor

Woodstock der Blasmusik ist legendär
Nicht reine Blasmusik sondern Vermischung vieler genres

4porcelli - Help the 🦦 save his people United24kk
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9 Monate zuvor
Reply to  Geri

Interessant, bei uns würde eine Sendung mit Blasmusik im Titel nie akzeptiert werden. Die Leute würden denken Oma-Programm und Bayern. Klingt clever.

Andi
Andi
9 Monate zuvor

Ob wegen dem ESC wirklich die Blasmusik verschoben wird? Mancher ESC- Fan wird sich wohl nicht daran halten 🙃

4porcelli - Help the 🦦 save his people United24kk
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9 Monate zuvor
Reply to  Andi

😆😆😘

Geri
Geri
9 Monate zuvor
Reply to  Andi

Dafür gibts genügend andere Formate

Klaus
Klaus
9 Monate zuvor
Reply to  Geri

Ja das Woodstock der Blasmusik, ist richtig super, wenn es im TV läuft schaue ich es mir an. Immer eine tolle Stimmung.

Inn4bricks
Inn4bricks
9 Monate zuvor
Reply to  Geri

Das Woodstock der Blasmusik findet ganz in meiner Nähe in Ort im Innkreis in OÖ statt. Wir machen unsere Firmenfeiern auch immer auf dem Gelände.
Wahnsinn, was da beim Woodstock immer abgeht. Und es ist halt so viel moderner als es vom Namen her klingt.

Wenn 19.000 Musiker aus dem gesamten deutschsprachigen Raum im Gesamtspiel spielen, ist das schon beeindruckend:
https://youtu.be/IVnpUPYFyMg?si=EsOj7Xl3BYZFL6Cm

Last edited 9 Monate zuvor by Inn4bricks
🌪 🌅 Jerusalem 2027🎗💪
🌪 🌅 Jerusalem 2027🎗💪
9 Monate zuvor

Absolut skandalös und in keinster Weise nachvollziehbar, daß ein Format wie
„Große Chance der Blasmusik“ dem ESC weichen soll! Das wäre ja so, als sei
Österreich der ESC wichtiger als der Grand Prix der Volksmusik. Kann man
wenigstens irgendwo eine Petition unterzeichnen, um die lebensfrohen Bläser
zu unterstützen? 🎺

Geri
Geri
9 Monate zuvor

Nein aber du kannst vorher recherieren und es nicht ins Lächerliche ziehen.
Vielleicht gefällts dir sogar

🌪 🌅 Jerusalem 2027🎗💪
🌪 🌅 Jerusalem 2027🎗💪
9 Monate zuvor
Reply to  Geri

Quod erat demonstrandum: Du bist definitiv der korsischste aller
Österreicher … Und was das Recherchieren betrifft – ich hab‘ hier
eigentlich schon genug Kommentare zum Grand Prix der Volksmusik
abgegeben, daß jedem klar sein könnte, daß ich das eine oder andere
daraus sogar mag, incl. diverser Instrumentaltitel. 🎷 (Weshalb gibt’s
weder ein Panflöte- noch ein Zither-Smiley?)

Geri
Geri
9 Monate zuvor

Du verstehst es einfach nicht

🌪 🌅 Jerusalem 2027🎗💪
🌪 🌅 Jerusalem 2027🎗💪
9 Monate zuvor
Reply to  Geri

😭 Dein ständiges Rumgeheule definitiv nicht
– aber es amüsiert mich durchaus … 😊

jofan2602
jofan2602
9 Monate zuvor

Ferkel.

🌪 🌅 Jerusalem 2027🎗💪
🌪 🌅 Jerusalem 2027🎗💪
9 Monate zuvor
Reply to  jofan2602

🤔 Ankreuztest: 🦄 🦩 🐖 🪼

Anmey
Anmey
9 Monate zuvor

Ich würde mich über einen österreichischen VE sehr freuen. Den von 2016 fand ich wirklich extrem stark.

tenor78
tenor78
9 Monate zuvor
Reply to  Anmey

Richtig, da hatten wir einige sehr starke Lieder im Rennen. Leider wurde vom ORF kurzfristig der Ablauf der Wertung geändert, um Zoë nicht zu gefährden.
Ich bin mir sicher, dass wir mit der zweitplatzierten Elly V in den Top5 in Stockholm gelandet wären.

Nick 98
Nick 98
9 Monate zuvor
Reply to  tenor78

Elly V war 2016 meine Favoritin im VE. Schade das man danach nicht mehr viel von ihr gehört hat. Hätte mir gewünscht das sie auch einiges Tages Österreich vertritt.

Aber was meinst du mit Ablauf der Wertung geändert? Ich weiß das Wertungssystem war nicht ganz verständlich, u. a. weil Zoe als 5. Platzierte im Jury Voting schließlich ins Superfinale aufgestiegen ist. Der ORF hat die genauen Ergebnisse halt leider nie veröffentlicht.

Und ich finde schon das Zoe mit ihrem französischen Chanson Europa mehr angesprochen hat – ist ja immerhin dann auch ein 8. Platz im Televoting geworden. Ob Elly das auch geschafft hätte, können wir nicht sagen. Beim Second Chance Contest hat sie aufjedenfall keine gute Platzierung gemacht.

Inn4bricks
Inn4bricks
9 Monate zuvor
Reply to  tenor78

Elly V ist heute eine Kollegin von mir. 2016 wurde tatsächlich spontan ein Super-Finale in die Live-Show eingeschoben. Sonst wäre eigentlich Elly zum ESC gefahren. Ich wollte sie eh schon überreden sich nochmal zu bewerben. 😆

Nick 98
Nick 98
9 Monate zuvor
Reply to  Inn4bricks

Oh wow das wusste ich gar nicht. Kannst sie gerne überreden, ich würde mich freuen 😂

roxy
roxy
9 Monate zuvor
Reply to  tenor78

Es gibt wahrscheinlich einen Grund, warum man von Elly V nie wieder etwas gehört hat. Der Song war gut und auch professionell präsentiert (von Marvin Dietmann), in Stockholm wäre möglicherweise ein ähnliches Ergebnis raugekommen, aber umgekehrt mit einem besseren Jury-Voting und einem schwächeren Televoting. Elly V war ja noch sehr jung und ihr fehlte die Erfahrung. Also da hatte Zoe bestimmt die stärkere Bühnenpräsenz.

JoBi
JoBi
9 Monate zuvor

Ich freue mich immer auf Vorentscheide. Ich mag sie. Wobei die Niederlande (2020/2021) und die Schweiz (2025) in den letzten Jahren auch als Gastgeber komplett ihren Vertreter oder Vertreterin intern gewählt haben.

Last edited 9 Monate zuvor by JoBi
Rusty
Mitglied
Rusty
9 Monate zuvor

Jede Vorentscheidung mehr, ist ein Genuss für uns Fans.😀

Böörti01
Böörti01
9 Monate zuvor

Vorentscheide finde ich immer begrüßenswert.

In der Schweiz bzw. Basel waren etwaige Bedenken gegen die Ausrichtung mehrheitlich recht bald und wirkungsvoll zerstreut. Ich hoffe, das wird in Österreich ähnlich sein. Wenn zu viel an anderen Stellen gestrichen und gespart werden müsste, kann eine öffentliche Stimmung auch mal kippen. Aber der ORF wird das schon geschickt machen und mit einem guten ESC-Programm und -Erlebnis den Mehrwert seinen Leuten gut klar machen können.

Last edited 9 Monate zuvor by Böörti01
roxy
roxy
9 Monate zuvor
Reply to  Böörti01

Eigentlich ist die Diskussion über die Finanzierung schnell abgeebbt und wurde nie ernsthaft geführt. Die Stimmung in Österreich ist nicht mit der Euphorie nach Conchitas Sieg vergleichbar, aber grundsätzlich positiv. Negative Stimmen sind nicht wirklich durchgedrungen.

Nils
Nils
9 Monate zuvor

Nach knapp zehn Jahren kann man schon mal wieder einen Vorentscheid machen. Es stellt sich ja schließlich auch die Frage, ob der ORF Conchita Wurst je für 2014 in Erwägung gezogen hätte, wenn sie nicht zwei Jahre zuvor Zweite hinter den Trackshittaz geworden wäre.

Timo1986
Timo1986
9 Monate zuvor

Sollte „Dancing Stars“ tatsächlich für ein Jahr ausfallen, wie von dem ein oder anderen ESC kompakt User (m/w/d) hier mitgeteilt wurde, dann könnte das ein starkes Indiz dafür sein, dass Mirjam Weichselbraun und Andi Knoll bereits jetzt schon in die engere Auswahl für eine ESC-Moderation gekommen sind, wenn nicht sogar schon feststehen.

Denn jene beiden soeben genannten Personen moderieren nämlich das österreischische Pendant zum deutschen „Let’s dance“.

roxy
roxy
9 Monate zuvor
Reply to  Timo1986

Die beiden moderieren so ziemlich alles im ORF, daher kommen sie selbstverständlich in Frage. Ich denke aber, dass man sich vorher ein Konzept für die Show überlegen wird und erst danach die Moderation entscheidet.

Andi
Andi
9 Monate zuvor
Reply to  roxy

Zu den Konzept gehören auch sehr schöne Postkarten. Man dreht die Postkarten immer mit den Künstlern. Das ist erst frühestens ab Januar möglich. Wo die Natur noch nicht wirklich blüht und meistens Schnee liegt. Deshalb hoffe ich das man schon jetzt im Sommer bei bestem Wetter Postkarten dreht und das schöne Österreich zeigt. Die Interpreten kann man dann noch nächstes Jahr in die Postkarten einbringen.

Inn4bricks
Inn4bricks
9 Monate zuvor
Reply to  Andi

Bei den Postcards 2015 sah man zumindest zu Beginn die Heimatländer der Acts und durchaus auch mal sommerliches Ambiente. Bevor es dann meist in den österreichischen Schnee ging. 😅 Måns fand ja sein Astronautentraining in einer Eishöhle am Dachstein, gerüchteweise nicht so prickelnd.

Last edited 9 Monate zuvor by Inn4bricks
Andi
Andi
9 Monate zuvor
Reply to  Inn4bricks

Die Postkarten waren klasse und sehr aufwendig gemacht. Dieses Niveau schaffte kein anderes Land. Zuerst die Teilnehmer in ihrer Heimat besucht und dann in Österreich bei einer Aufgabe gefilmt.

Inn4bricks
Inn4bricks
9 Monate zuvor
Reply to  Andi

Bei den Postcards ist die Finanzierung schon mal unbedenklich. Das übernimmt der Österreich Tourismus und die lokalen Tourismusverbände in den Bundesländern.

jofan2602
jofan2602
9 Monate zuvor
Reply to  Inn4bricks

Also ich fand den ESC 2015 was die Moderatorinnen betrifft und wie das ganze generell abgelaufen ist, einfach gut. Gut ich kann mich erinnern, das es beim Voting hier und da Probleme mit der Schaltung gab. Aber ansonsten war das schon sehr gut, was der ORF da auf die Beine gestellt hat.

4porcelli - Help the 🦦 save his people United24kk
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9 Monate zuvor
Reply to  Andi

Die Postkarten können ja nur besser werden nach der Käsewerbung dieses Jahr.

Andi
Andi
9 Monate zuvor

Warte ab, nächstes Jahr gibt es Manner- Waffeln bis zum Abwinken

Inn4bricks
Inn4bricks
9 Monate zuvor
Reply to  Andi

Manner mag man eben!😁

Timo1986
Timo1986
9 Monate zuvor
Reply to  roxy

Icah ziehe da immer meinen direkten Vergleich zu dem von mir so hoch verehrten Philipp Hansa. 😀

Mein Statement hat also so ein klein bißchen einen selbsttherapeutischen Zweck. 😀

Laurine
Laurine
9 Monate zuvor

Bitte kein Vorentscheid, never change a running system!

Inn4bricks
Inn4bricks
9 Monate zuvor

Da Andi Knoll ein fixer Teil des Moderationsduos für die „Große Chance“-Reihe ist, haben wir mit der Verschiebung vielleicht schon einen ersten Hinweis ob er dieses Mal ESC-Host sein darf?

Andi
Andi
9 Monate zuvor
Reply to  Inn4bricks

Gerne werden auch mal Schauspieler für den Moderationsjob genommen. Vielleicht gibt es da jemanden, der europaweit bekannt ist.

4porcelli - Help the 🦦 save his people United24kk
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9 Monate zuvor
Reply to  Andi

Christoph Waltz.

Franny
Franny
9 Monate zuvor

Oh. Das würde ich feiern.

Jorge
Jorge
9 Monate zuvor
Reply to  Franny

LOL, der verrückte mordende Familiensohn aus unzähligen Folgen Derrick/Der Alte! Und Quentin Tarantino macht die Bildregie?

Inn4bricks
Inn4bricks
9 Monate zuvor

Der ist zu teuer.😂

Inn4bricks
Inn4bricks
9 Monate zuvor
Reply to  Andi

Ich würde es Andi Knoll sehr gönnen! Nach 25 Jahren ESC-Kommentator inklusive 2 Siegen für Österreich, hätte er schon verdient zu moderieren. Nicht umsonst ist er unser Mr. Songcontest. Er kann das ja auch gut mit Charme und Schmäh. Als Co-Host gerne jemand der singen kann. Wer soll sonst „Made in Austria“ aufführen als Pausen-Act?😄

roxy
roxy
9 Monate zuvor
Reply to  Inn4bricks

Es ist schon ziemlich wahrscheinlich. dass er moderieren wird. Aber ich fände es gut, wenn der ORF ein bisschen breiter denkt und vielleicht auch den einen oder die andere Schauspieler/in castet. Bestimmt gibt es welche, die sympathisch wirken und gut moderieren und sogar singen können. Ich finde, die Moderatoren müssen nicht unbedingt international bekannt sein.

ESC-Thom 💫
ESC-Thom 💫
9 Monate zuvor
Reply to  roxy

Christoph Waltz fände ich super. Mir ist klar, dass er das bestimmt nicht machen wird. Aber man(n) wird ja noch träumen dürfen. 🤠

Inn4bricks
Inn4bricks
9 Monate zuvor

Als Warm-Up für den ESC finde ich ein nationalen Vorentscheid im ORF super! „Wer sing für Österreich?“ war 2015 sehr unterhaltsam und bot eine breite Palette an Genres. Und die Make Makes wurden zu den Heroes of Zero Points.😅 Bin gespannt wieviele Starmaniacs wir im Vorentscheid wiedersehen werden. Zwei ESC-Sieger ist ja keine schlechte Bilanz.

jofan2602
jofan2602
9 Monate zuvor
Reply to  Inn4bricks

Ich fand die Null Punkte für die Make Makes für ne absolute Frechheit. Obwohl die damals nicht meine Favoriten waren aus dem damaligen Vorentscheid. Gesanglich waren sie gut. Da war so ne Gruppe die haben sich wie Mozart verkleidet, die hätte ich mir eher für Österreich beim ESC 2015 gewünscht. Sei es drum. Ich begrüße auch eher einen Vorentscheid als ne interne Nominierung.

Thomas2000
Thomas2000
9 Monate zuvor

Naja war das Produkt des letzten österreichischen Vorentscheids nicht diese diletantischen Makemakes mit dem brennenden Klavier,?

ein Tiefpunkt in der esc-geschichte. völlig verdient waren die Null Punkte.

Dann schon lieber Teya, Jj oder Cesar.

Last edited 9 Monate zuvor by Thomas2000
Inn4bricks
Inn4bricks
9 Monate zuvor
Reply to  Thomas2000

Der letzte öffentliche Vorentscheid war 2016. Die Make Makes waren 2015.
Abgesehen davon, dass das Lied ur fad war. Kam dann noch das Staging dazu. Die Bühne komplett dunkel, ohne Einsatz der LED-Wall und dann brennt auch noch das Klavier. 🙈

jofan2602
jofan2602
9 Monate zuvor
Reply to  Thomas2000

Der Tiefpunkt war die Bewertung der Make Makes, nicht deren Auftritt, den fand ich gut.

Thomas2000
Thomas2000
9 Monate zuvor
Reply to  jofan2602

Das brennende Klavier hat sicherlich einen Beitrag zu den null Punkten geleistet.

Wer denkt sich nur sowas aus, eine Zerstörung eines Musikinstruments auf der Bühne geht gar nicht,

deswegen war ich ja auch so froh , dass Abor dann doch nicht sein Cello zerschlagen hat,

Das hätte sicherlich Punkte gekostet.

roxy
roxy
9 Monate zuvor
Reply to  Thomas2000

Das ist schon ein ziemlich gewagte These. 😉

Thomas2000
Thomas2000
9 Monate zuvor
Reply to  roxy

Mag sein, dass ich mich auch täusche, aber Vandalismus eines Musikinstruments auf der Bühne kommt halt gar nicht an, denke ich.

jofan2602
jofan2602
9 Monate zuvor

Auf youtube konnte man die Reaktion des österreichischen Kommentators vom ORF hören, als klar das JJ gewonnen hat. Also wenn Andy Knoll nix anderes einfällt als emotionslos „Echt, jetzt“ zu stammeln, bei dem Sieg seines eigenen Landes, dann hat er auch als Moderator beim ESC nix zu suchen. Da hätte ich einen deutlich größeren emotionalen Ausbruch erwartet.

Matty
9 Monate zuvor
Reply to  jofan2602

Das war der Überraschungseffekt!

jofan2602
jofan2602
9 Monate zuvor
Reply to  Matty

Da war ja selbst der Urban emotionaler als Lena gewonnen hat.

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9 Monate zuvor
Reply to  jofan2602

Unvergessen dagegen der emotionale Aufschrei des ukrainischen Kommentators beim Sieg 2022:

https://youtu.be/_ZnFYBQanyg?si=XJUanhZsSR-SE4A5

MarcelK
MarcelK
9 Monate zuvor

Klasse!!! Echt Gänsehaut

ESC-Thom 💫
ESC-Thom 💫
9 Monate zuvor
Reply to  jofan2602

Wer den Andi Knoll ein wenig kennt, weiß, dass er dann emotional voll berührt ist. Das war bei Conchitas Sieg auch schon so.

Seinen Spruch in Bezug auf Schweden fand ich bei JJs Sieg witzig. Generell kommentiert er seit 1999 aus meiner Sicht unterhaltsam. Ich bin völlig erschrocken als ich den ESC bei der ARD angeschaut habe. Das war mir viel zu trocken und abgelesen. Bei Knoll wirkt es viel mehr frei gesprochen.

Matty
9 Monate zuvor

Gestern fand in Wien ein Treffen der EBU mit dem ORF statt:

https://eurovoix.com/2025/06/06/eurovision-2026-ebu-and-orf-meet-in-vienna/

Maru
Maru
9 Monate zuvor

👍👍👍