
Wer tritt in Sarah Engels Fußstapfen beim Eurovision Song Contest und vertritt Deutschland 2027 in Bulgarien? Von der Antwort darauf sind wir zwar noch weit entfernt, doch es sammeln sich immer mehr Informationen rund um die Suche nach dem nächsten deutschen ESC-Act. Anhand eines Dokuments, das an potenzielle Vorentscheid-Teilnehmende verschickt wurde und uns vorliegt, steht nun zum Beispiel der Zeitraum des Vorentscheids fest.
Wie schon in diesem Jahr soll der deutsche Vorentscheid für den ESC auch 2027 im Februar steigen. Dies geht aus dem Ablaufplan hervor, der uns in Form des besagten Dokuments vorliegt. Zudem soll es – und das ist vermutlich sogar die wichtigere Info – weiterhin dabei bleiben, dass Deutschlands Vorauswahl an einem Samstag stattfindet. Somit kollidiert der Vorentscheid auch kommendes Jahr vermutlich wieder mit diversen Auswahlshows in Europa.
Während der genaue Titel der deutschen Vorentscheidung 2027 noch nicht final bestätigt wurde, sind auch Informationen rund um den genauen Aufbau, die Moderation oder die Votingmethode nicht bekannt. Allerdings wird schon jetzt deutlich, dass das fünf-köpfige Musikteam, das der SWR zusammengestellt hat, viel Verantwortung bekommt. Zumindest vor dem Vorentscheid soll vieles in dessen Händen liegen.
Wer es überhaupt in die Live-Show, die erneut in der ARD zu sehen sein wird, schafft, hängt vor allem vom Musikteam ab (siehe oben). Laut des SWR-Dokuments soll nach dem Bewerbungsschluss am 21. September alleine das Musikteam damit beauftragt werden, die Einreichungen zu sichten. Diese Auswahl des Musikteams schafft es dann in Runde Zwei.
In der zweiten Runde wird eine Jury aus „internationalen Musik- und ESC-Expert*innen“ die Beiträge bewerten, die zu diesem Zeitpunkt noch im Rennen sind. Entschieden wird von dieser Jury jedoch nichts – deren Einschätzung wird lediglich als Orientierung für die SWR-Verantwortlichen genutzt. Sie sind es, die in der zweiten Runde entscheiden und die finalen Beiträge für den Vorentscheid 2027 auswählen.
Die große, offene Frage ist an dieser Stelle noch, wer exakt in dieser letzten Runde Mitspracherecht hat. Die Bewertung der Expertenjury wird zwar zur Orientierung genutzt, aber entschieden wird hier erneut vom fünf-köpfigen Musikteam – und von den „Verantwortlichen des SWR“. Wer genau in diesem finalen Gremium sitzt, wurde nicht kommuniziert.
Im Infotext des SWR-Dokuments wird einmal mehr klar, dass die Verantwortlichen dieses Mal Songs suchen, die sich tatsächlich Genre-mäßig abheben und nicht in die Kategorie „Radiopop“ fallen:
„Unser Ziel ist ein deutscher Beitrag, der Deutschland auf der Höhe der Zeit repräsentiert. Wir denken dabei nicht in Schubladen oder engen Grenzen. Jede musikalische Vision aus dem Spektrum der Populären Musik ist willkommen (…)
[…] Wir suchen Songs, die Potenzial haben, beim ESC ganz oben zu landen. Wir freuen uns vor allem über mutige Kompositionen, die eher polarisieren, als zu gefällig sind und die beim internationalen ESC-Publikum sofort im Kopf bleiben.“
Wie gefällt dir die Herangehensweise des SWR für den ESC 2027? Wen würdest du gerne für Deutschland auf der ESC-Bühne sehen? Lass uns deine Ideen gerne da.
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Es wird und an wichtigsten ist, daß für die Songs die Tauglichkeit für den ESC absolut vor der Rafiotauglichkeit geht (2022 dient als abschreckendes Beispiel!) Vielleicht ist es ja möglich, daß bei den Streamings die 50-Millionen-Marke geknackt wird, wie das bei „Bangaranga“ von DARA der Fall ist.
Das Ergebnis sehen wir im neuen Jahr, wenn das Line-Up für den Vorentscheid bekannt wird. Vorher ist es nur heisse Luft.
„Unser Ziel ist ein deutscher Beitrag, der Deutschland auf der Höhe der Zeit repräsentiert. Wir denken dabei nicht in Schubladen oder engen Grenzen. Jede musikalische Vision aus dem Spektrum der Populären Musik ist willkommen (…)
[…] Wir suchen Songs, die Potenzial haben, beim ESC ganz oben zu landen. Wir freuen uns vor allem über mutige Kompositionen, die eher polarisieren, als zu gefällig sind und die beim internationalen ESC-Publikum sofort im Kopf bleiben.“
Ein Traum wird wahr. Hoffentlich folgen diesen Worten auch Taten. Bei vielen Künstlern, die dieses Anforderungsprofil erfüllen, wird es wahrscheinlich eine Weile brauchen, um wieder Vertrauen aufzubauen. Aber z. B. Abor & Tynna zeigten ja, dass es auch heute durchaus schon derartige Bewerber gibt. Daumen sind gedrückt.
„….Wir suchen Songs, die Potenzial haben, beim ESC ganz oben zu landen. Wir freuen uns vor allem über mutige Kompositionen, die eher polarisieren, als zu gefällig sind und die beim internationalen ESC-Publikum sofort im Kopf bleiben.“
Dieser Absatz liest sich fast schon wie ein Traum. 😀
Der SWR sucht scheinbar nicht den Song, der den kleinsten gemeinsamen Nenner als Kompromiss darstellt, sondern einen ESC-Beitrag, der das Potenzial hat zu einer historischen ESC-Legende zu werden. 😀
ESC 2028 in Freiburg, Berlin oder München !!! 😀
Freiburg hat immer noch keine passende Location.
Wenn du dich mal mal nicht täuschst. 😀
Ich gehe jede Wette ein, dass der SC Freiburg im Falle einer Kollision zwischen seinen Heimspielen und den Terminen / Hallenaufbau des ESC auf seine Heimspielrechte in der Bundesliga zu Gunsten des ESC verzichten würde. 😀
Das Europa-Park-Stadion stünde dann zur Verfügung. 😀
Ansonsten halt würde ich mir München wünschen. 😀
Der Münchner OB Dominik Krause hätte bestimmt Lust den ESC 2028 zu organisieren. Und passende Locations gibt’s in München genug. 😀
Und ich gehe jede Wette ein dass du dich mit dem Stadion nicht näher beschäftigt hast. Weil dann müsstest du wissen dass es wie fast alle Stadien kein verschließbares Dach hat.
Außerdem hat sich der ESC glücklicherweise von diesen XXL-Venues wegbewegt.
Hatte die Esprit-Arena in Düsseldorf beim ESC 2011 auch nicht.
Komm mir in München bloß nicht mit der Allianz-Arena.
Na mal gucken was wird und ob der SWR nächstes Jahr ein besseres Händchen haben wird.
„auf der Höhe der Zeit“ klingt gut. Fire war nämlich gar nicht so schlecht, nur eben 5-10 ESC-Jahre zu spät.
Wohl eher 10-15 Jahre.
Eleni Foureira ist erst 8 Jahre her.
Die hat das Genre nicht erfunden beim ESC, 2005 hat Griechenland mit so einer Art Song (zugegeben nicht so aufwendig choreographiert) gewonnen.
Das was man vom SWR so hört und liest, also mir macht das schon jetzt im August mehr Freude auf den kommenden Vorentscheid, als in den letzten 10 Jahren vor den Bewerben.