Liebe ESC-kompakt-Bücherfreund*innen, vor einiger Zeit haben wir Euch hier vier neue Buchpremieren vorgestellt, darunter die beste ABBA-Biographie am Markt (vom schwedischen ABBA-Fanboy Carl Magnus Palm, der sich im Klappentext selbst zum Historian* verklärt) genauso wie das Wissensbuch des Jahres „Material World“ sowie die erste Autobiographie das US-Comedy-TikTok-Superstars Matt Rife.
*Das Leben ist kompliziert. Man gilt also schon als literarischer Historiker, wenn man nicht mehr über William Shakespeares Sonette philosophiert, sondern den Werdegang der ESC-Sieger von 1974 aufschreibt.
Bestandteil unser Top-Four-Buchempfehlungen des Monats war auch der neue Lovebook-Bestseller „FLEURS“ von Comedian Johannes Floehr, der zugleich als ESC kompakt Songchecker, als hochkarätiger ESC-kompakt Gastautor und als Moderator in unserem neuen TV-Format ESC kompakt – Welcome To The Show prägende ESC-Spuren in der Bubble erzeugt. Mehr Lesenswertes über FLEURS findet Ihr hier.
Beide bisher erschienenen Bücherpräsentationstücke waren mit Verlosungen kombiniert und die Auslosungen haben nun alle stattgefunden und die Pakete an alle, die sich zurückgemeldet haben, sind verschickt. Wer vom Autor dieser Zeilen eine Gewinnbenachrichtigung bekommen hat, dann aber nichts mehr gehört hat, möge sich gerne noch einmal vertrauensvoll an mich wenden. Ich bin mir nicht sicher, ob ich den vollständigen Überblick habe (passiert zuweilen).
Einige wenige der Preise aus einer Verlosung unserer ersten „Bücherecke“ wurden nicht abgerufen, darunter die limitierte Micky-Maus-ESC-Editon in drei individuellen Sprachausgaben (im Bild ist die schwedische). Deshalb verlosen wir dieses opulente Eurovision-Package mit Donald Duck in diesem Stück noch einmal. Weitere Informationen dazu gibt es am Ende dieses Beitrags.
Vorher wollen wir Euch mit vier neuen Buchtipps erfreuen.
Buch A: Benoit Clerc – ABBA Alle Songs: Die Geschichten hinter den Tracks (ISBN 978-3667127877)
Keine ESC-kompakt-Bücherecke kommt bekanntlich ohne irgendwas von ABBA aus. Diesmal habe ich einen fantastischen Bildband für Euch ausgesucht, der gleichzeitig eine kompetente Discographie ist.
ABBA Fans gibt’s bekanntlich überall auf der Welt. Denn „Alle Songs“ kommt im Original aus Frankreich, heißt „ABBA La Totale“ und ist von Benoit Clerc bei Hachette verlegt worden. Die deutsche Ausgabe wurde von Sarah Pasquay und Melanie Köpp sehr sorgfältig und feinfühlig ins Deutsche übertragen und ist zum 50-jährigen ESC Jubiläum von ABBA bei Delius Klasing im pulsierenden Bielefeld erschienen.
Was „Alle Songs“ ausmacht, ist die Kombination der opulenten Fotosammlung im Bildbandformat mit informationsstarkem Storytelling entlang aller jemals produzierten ABBA Studioalben einschließlich – und das ist nochmal sehr hervorhebenswert – „ABBA Voyage“. Jeder Song und seine Geschichte bekommt ein eigenes intelligent bebildertes Kapitel. Auch Single-B-Sides und Outtakes finden ihre Berücksichtigung.
Der „Song by Song- Ansatz ist nicht zwingend der originellste, aber er ist logisch und angereichert mit den fundierten Recherche-Ergebnissen, die Benoit Clerc gut strukturiert und portioniert präsentiert. Daher ist das Mammutwerk für Einsteiger und ABBA-Profits gleichermaßen eine sehr empfehlenswerte Anschaffung für den ABBA-Altar daheim.
Jeder Cent der 69,90 Euro lohnt sich. Fantastisch sind auch das umfangreiche, sehr nützliche Register und das große Literaturverzeichnis, die beide dazu einladen, tief in die ABBA Welt einzutauchen. Auch Nerds lernen Neues. Mir war zum Beispiel unbekannt, dass Frida bei „Me and I“ die Stimm- und Klangfarbe von Eartha Kitt einzufangen versuchte.
Buch B: Anton Weil – Super einsam (ISBN 978-3036950426)
In der Hamburger Buchhandlung meines Vertrauens gibt es eine gemütliche Leseecke, wo man in guten Büchern blättern und entspannt eine Kaufentscheidung treffen kann. Die Buchhandlung liegt direkt gegenüber meines Frisörsalons und wenn ich Haircut-Wartezeit zu überbrücken habe, nehme ich gerne auf dem gemütlichen Sofa bei Heymann auf der anderen Straßenseite Platz.
Es ist für mich ein Grundsatz: Wenn ich mich da hinsetze, dann gehe ich nicht ohne Bucherwerb aus der Buchhandlung raus. Als Entscheidungshilfe whatsappe ich belesene Freunde und Verwandte an (gerne auch meine Schwester mit viel Roman-KnowHow, die ehrenamtlich in einer Buchhandlung arbeitet UND mich gut kennt) und bitte um Buchkauf-Empfehlungen.
So kam ich zu „Super einsam“, dem ersten Roman des Schauspielers und Musikers Anton Weil. Vier Dinge führten zu meiner Kaufentscheidung (in dieser Reihenfolge):
- auf dem Klappentext sind Leseempfehlungen von Sandra Hüller und Tom Schilling, die ich beide irgendwie verehre;
- mit dem herausgebenden Verlag Kein&Aber hat ich vor zwei Jahrzehnten schonmal beruflich zu tun und das war mega-gut und der Verleger Peter Haag ist mir sehr sympathisch;
- das Cover ist magisch und deshalb auch Aufmacher von diesem Bücher-Stück;
- das Buch war mir schon mal auf TikTok begegnet. Anton Weil hat für Heymann eine Lesung gemacht und die Clips davon auf meiner fyp waren mir super-sympathisch.
Bei dieser TikTok-Lesung hat Anton Weil seine Novität wohl „auf Halde“ für den Verkaufstresen signiert. So kam ich sogar zu einem signierten Exemplar (siehe Foto oben), ohne Anton jemals begegnet zu sein. Allerdings ist die Prophezeiung in der Widmung nicht eingetreten. Ich brauche deutlich mehr als zwei Tage für „Super einsam“ und lese immer mal wieder seit vier Wochen in dem Buch, bevorzugt beim Absacker-Sagres bei Galya im Hamburger Portugiesenviertel. Aber das, was ich bisher gelesen habe, gefällt mir genauso gut wie Sandra und Tom. Wer „Less than zero“ von Bret Easton Ellis gut gefunden hat, wird auch „Super lonely“ mögen.
War BENEE die Inspiration für den Buchtitel?
Buch C: Thorsten Koss – Fragmente eines Kokons (ISBN 978-3-95996-295-7)
Hier bin ich noch stärker vorgeprägt als bei „Super einsam“. Denn der Autor dieses Katastrophenthrillers ist ein jahrzehntelange Weggefährte mit engstem ESC-Bezug. Schon zu Studienzeiten verband Thorsten und mich die Liebe zu ABBA. In Hamburg hatten wir eine heute legendäre Doppelkopf-Gruppe und haben zwei große „Thirtysomething“-Partys gefeiert, die Ehen geschmiedet haben und heute ebenfalls als „legendär“ verklärt werden.
Anekdoten-Exkurs: Übrigens waren zwei unserer „Doko-Brüder“ (namens Greg und Claudius) gar nicht ESC-affin. Wenn ich beim Zocken ESC-Musik auflegte, gab es Widerstand. Das gipfelte einmal darin, dass die beiden bei „Über die Brücke gehn“ (Deutschland 1986) in meinem Wohnzimmer mit Chips, Salzstangen und Kinder-Schokolade um sich warfen.
Aufgrund der langjährigen Verbundenheit zu Autor Thorsten bin ich keinesfalls ein neutraler Rezensent. Deshalb mag ich auch hier vier subjektive Highlights nennen, die „Fragmente“ für mich zu einem Must-Read machen:
- Thorsten hat seinen Endzeit-Mystery-Roman, der über 50 lange Jahre von 1977 bis 2027 erzählt, in vielen Jahren geschrieben. Es ist sein erster großer Roman und er hat ihn jetzt mit viel Power im Independent-Verlag Periplaneta veröffentlichen können. Thorsten Gestaltungskraft ist eindrucksvoll. Seine Figur Martin Schanz, der letzte Mensch auf Erden, erzählt seine Geschichte, die Geschichte einer großen Liebe in einer untergehenden Welt.
- Die Dystopie wird in Ich-Form erzählt und hat über 400 Seiten lang eine große Intensität und bietet der Boomer-Generation ohne Ende Ansatzpunkte zur Reflexion und Identifikation.
- Der Roman endet beschwingterweise mit einem Glossar der Musikstücke, die darin vorkommen. Darunter finden sich gleich zwei ABBA-Songs (vom besten ABBA-Album „Arrival“): „knowing me knowing you“ und „When I kissed the teacher“.
- Es freut mich sehr, dass Thorstens Pionierbuch Anerkennung erfährt (z.B. hier) und ich freue mich, dass ich ebenfalls dazu beitragen kann. Ich habe das Buch geradezu verschlungen.
Wer Thorsten kennenlernen möchte: Er stellt seinen Roman auf der Charity-Convention AREA51 am 19. und 20. Juli 2025 in Kiel vor. Die gemeinnützige Fantasy und (Science) Fiction Messe in der Wunderino Arena in Kiel präsentiert einen bunten Mix aus Fanclubs und Akteuren aus Film, Fernsehen, Comics und Podcasts.
Buch D: Volker Renner und Alexander Fahima – Der Player (ISBN 978-3-86485-344-9)
Ein cooles Wendebuch schließt meine aktuellen Empfehlungen. Fotograf Volli kennt Ihr von seiner „kommerziellen“ Arbeit für ESC kompakt, er hat zuletzt Abor & Tynna für uns exklusiv in Szene gesetzt. „Im wahren Leben“ ist Volli aber renommierter Fotokünstler und „Der Player“ ist seine jüngste Novität in Collaboration mit dem angesagten Stage-Künstler Alexander Fahima.
Auch Alex hatte schon ESC-Berührungen, er hat bereits Malena Ernman (Schweden 2009) auf der Openbühne in Szene gesetzt. Hier findet Ihr mehr über Alexander Fahimas Theaterwirken.
Der Buchtitel „Der Player“ ist zunächst irreführend. Gemeint ist kein Mensch sondern ein ausrangierter DVD-Spieler, der Filme nicht einfach abspielt, sondern beginnt, Filme auf DVD zu zerstören oder besser: sie auf seine ganz eigene Weise zu erinnern und wiederzugeben.
„Ein poröser Blick auf das Kino. Was passiert, wenn sich ein technischer Defekt in einen kreativen Akt verwandelt?“, schreibt der herausgebende Verlag. Diese Frage beantwortet uns „Der Player“. Statt dass sich wiedererkennbare Szenen aus bekannten Filmen zeigen, drängt eine neue Bilderwelt an die Oberfläche: Geister der Kinovergangenheit, als Pixel-Deformationen verfremdet. Alex und Volli verwerfen diesen „Fehler“ nicht als Mangel, sondern greifen die Bilder als produktives Moment auf. Beide schauen über die Dauer eines Jahres dieselben 52 Filme an und lassen sie durch das eigensinnige Gerät abtasten. Dabei wird eine digitale Metamorphose in Gang gesetzt, die „Der Player“ dokumentiert. Eine Leseprobe findet Ihr hier.
Das Buch ist nicht nur eine Hommage an das Medium Film, sondern auch eine Reflexion über die Materialität digitaler Bilder und die Schönheit des Fehlers. „Der Player“ (mit Wendecover, siehe oben) hat eindrucksvolle 640 Seiten und ist in limitierter Auflage von 500 Exemplaren erschienen.
Und das Beste: ESC kompakt darf eine dieser limitierten Sammlerausgaben verlosen. Wer mitmachen möchte, schreibt einfach einen der 52 Filme, die in „Der Player“ vorkommen, in die Kommentarspalte (Doppelnennungen erlaubt).
Und es gibt noch weitere Preise: Wie oben schon beschrieben, haben wir eine weitere limitierte Micky-Maus-ESC-Ausgabe in gleich drei verschiedenen Ländervarianten (Deutschland, Dänemark, Schweden), die wir verlosen dürfen, überall vergriffen und hochgehandelt bei ebay & Co. (DANKE an Jörg von Egmont-Ehapa für die Möglichkeit, Euch diesen Megapreis anzubieten.) Hier findet Ihr noch mehr Infos darüber.
Wir ergänzen dieses „Micky Maus Goes Eurovision“-Package um zwei Special Editions der Lustigen Taschenbücher von Walt Disney – und zwar um die „Schlager Edition“, die anlässlich des ESC in Basel erschienen ist, und um die „Heavy Metal“-Edition, die in dieser Woche erscheint und auf dem Wacken Open Air Festival von Disney-Zeichner Ferran Rodriguez am 30. Juli persönlich vorgestellt wird.

Die Grenzen zwischen „Heavy Metal“ und „Schlager“ sind bekanntlich fließend, nachdem Olaf der Flipper den Schlager-Evergreen „Wir sagen Dankeschön, 40 Jahre Die Flippers“ ausgerechnet dank seines „Rock am Ring“-Auftritts zu neuen großen Party- und Airplay-Erfolgen geführt hat und Lord Of The Lost 2023 gemeinsam mit Blümchen (aka Jasmin Wagner) ihren Hit „Herz an Herz“ in Wacken mit viel Begeisterung revitalisiert haben.
Allen Gewinnerpackages fügen wir als Candybonus außerdem die drei neuen Katjes-Sorten (siehe Foto) hinzu.
Wer das Micky-Maus/Donald-Duck-Package gewinnen möchte, schreibe bitte seine Lieblings-Disney-Comicfigur in die Kommentare. Blogger*innen und ihre Entourage sind von der Teilnahme ausgeschlossen, alle anderen sind herzlich eingeladen mitzumachen. Man kann sich auch für beide Preispakete („Der Player“ und/oder „Disneys Eurovision Package“) bewerben.
Wie hat Dir die Buchauswahl in diesem Monat gefallen? Was ist das letzte Buch, welches Du Dir gekauft hast und was liest Du gerade? Gibt es Bücher, die wir hier unbedingt besprechen sollten?
Nicht neu, aber ebenfalls lesenswert: Hildegard Knefs „Der Geschenkte Gaul“. Hier steht, warum der Roman eine wunderbare Zeitreise ist.
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Meine Lieblings-Disneyfigur ist Baptist, der Butler von Dagobert Duck. Ich mag seine Ruhe. 🙂
Meine liebste Disney-Figur war schon immer der genial-verrückte Daniel Düsentrieb, aber bei dieser Verlosung hier hoffe ich auf das Glück von Gustav Gans 🍀
Uhh wie spannend! Wie ich herausgefunden habe, ist sogar W.i.t.c.h. ein Disney-Comic. Deshalb fällt es mir besonders leicht eine Lieblings-Disney-Comicfigur zu benennen. Ich mochte da immer Hay Lin sehr gerne, aber auch Will Vandom mag ich total! 😁
Meine Lieblingsfigur ist ganz klar das (schwarze) Phantom!
Als Kind fand ich das ziemlich gruselig und bis heute ist mir nicht ganz klar, ob es sich dabei nur um ein Kostüm (steckte da nicht mal Plattnase drin?) oder ein eigenständiges Wesen handelt.
Plattnase, korrekt.
Wie geht es dir heute?? 🙂
Öder Standard-Tag hier, bei Dir?
Ich schlafe zur Zeit extrem beschissen, keine Ahnung warum. War heute schon um 05:00 Uhr wach. https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/svg/1f644.svg
Und irgendwie kann ich momentan keine Emojis hier einfügen.
Nochmal Entschuldigung wegen gestern, wollte nicht so neunmalklug rüberkommen.
Keine Sorge, kein Stress, fiel mir halt nur auf.
Also alles wieder gut zwischen uns??
Ja klar, ich sag ja, kein Stress. Du warst halt anders drauf als sonst weil Bambie gerade bei Euch wohnt.
Meine Schwester hat zwar großen Mist gebaut, aber sie mit dieser Person zu vergleichen führt dann doch etwas zu weit.
Vielleicht kann ich ja deswegen nicht schlafen?? Dass sie wieder da ist und meine Gedanken da rumkreisen.
Vielleicht bringt mich dieser Song von Marco Mengoni auf andere Gedanken. 🙂
Unbedingt🙂👍Marco hilft in allen Lebenslagen.
Diese Rubrik der Buchempfehlungen gefällt mir ausgesprochen gut. 👍
Habe mittlerweile mein Herz für Hörbücher entdeckt (inspiriert von meinem Mann 🙂 )
Dort höre ich sehr gerne Krimireihen, Psychothriller und historische Romane.
Sehr gerne habe ich die Serien von Jussi Adler-Olsen (Krimireihe Karl Mørck), Stig Larsson (Millenium-Saga), Volker Kutscher (Gereon-Rath-Reihe – das sind die Bücher zu „Baylon Berlin), Nele Neuhaus (Bodenstein und Kirchhoff). Jo Nesbø (Harry Hole),
Henning Mankell (Kurt Wallander), Andreas Gruber (Nemetz & Snyder), Sabine Thiessler (Kommissar Donato Nehri), Iny Lorentz (Die Wanderhure, die Aussteiger-Saga), Rebecca Gablé (Jonah). Ach so, Michael Tsoukos (Paul Herzfeld-Reihe) find‘ ich auch toll.😊
Früher habe ich sehr gerne die Bücher von Johannes-Mario Simmel gelesen („Bitte laßt die Blumen leben“, „Alle Menschen werden Brüder“, und das dritte fällt mir jetzt nicht mehr ein – irgendetwas mit einer Lerche. War auch sehr gut. Er hat halt viele gesellschaftskritische Themen behandelt.
Interessiert wahrscheinlich niemanden, aber ich lese zur Zeit „Der Idiot“ von Dostojewski. Gefällt sehr gut soweit. 🙂
Klasse Buch! Von Dostojewski gefällt mir persönlich „Verbrechen und Strafe“ (alter Titel: Schuld und Sühne) am besten was die Romane angeht. Die russischen Klassiker sind voll mein Ding 🤗 Ganz toll: „Anna Karenina“ von Tolstoi und „Oblomow“ von Gontscharow 👍🏻
Bin bisschen ein Außenseiter was den Geschmack betrifft aber mir gefiel „Die Wiederauferstehung“/“Das Erwachen“ von Tolstoy um einiges besser als „Anna Karenina“ oder „Krieg und Frieden“. Dostojevski fällt es mir deutlich schwerer einen Favoriten auszuwählen. 🤔
Oh nee, ich bin glasklar Team Karenina. Bei „Krieg und Frieden“ langweilen mich irgendwann die Berichte von der Front einfach zu sehr, so spannend sind Napoleons Kriegsstrategien dann doch nicht-abgesehen davon natürlich auch gut! 🤓 Wenn du auf die hohe Literatur stehst: Der Zauberberg ist ja meine Bibel 🥰
Zauberberg habe ich nie gelesen, und bin nur flüchtig mit dem Thema bekannt. Was gefällt dir denn an dem so gut?
In meiner Edition der Iliad steht übrigens dass Tolstoi ein großer Fan war. Seit dem ich das gelesen habe sehe ich da einiges an Paralleln vor allem in den Napoleon Teilen von Krieg und Frieden. Ich glaube für mich hat Pierre als Focus Charakter nicht richtig funktioniert. Anna Karenina konnte ich mit den Konstantin Kapiteln auch deutlich weniger anfangen. Aber jedem das seine. ¯\_(ツ)_/¯
Beim Zauberberg ist in der Rezeption oft von den essayistischen Passagen und den (offensichtlichen) politischen Bezügen die Rede. Mein Leseerlebnis bezieht sich aber viel mehr auf die tolle(!) Geschichte und -wie immer beim Zauberer- auf die FANTASTISCHE Sprache. Superlative sind immer angreifbar, keine Frage. Aber der Zauberberg ist für mich wirklich der Olymp der Literatur 💞
Ich teile deine Begeisterung für den Zauberberg. Und möchte noch auf zwei besondere Superlative hinweisen.
Es ist der einzige (!) Roman, der es schafft, den Augenblick des Todes literarisch überzeugend darzustellen (hier am Ableben des Cousins). Nichts von diesen langweiligen Tunnelbeschreibungen mit dem Lichtstrahl am Ende des Tunnels, wie all die mittelmäßigen Autoren krampfhaft versuchen das Ableben zu beschreiben. Thomas Mann macht das im Zauberberg mit einer Kunstfertigkeit, die läßt den Leser sprachlos zurück.
Die zweite Superlative ist das letzte Kapitel. Es ist vielleicht das beste Ende, dass je geschrieben wurde in einem Roman.
Sehr traurig, wie Ihr hier irgendwelches altmodische Zeug lobt. Ich lese nur die Transkripte von SCC Radio.
😂 Dann freu dich auf meine SCC Woche 😇 Da sind schon zwei längere Folgen vorproduziert… 🤭
Ich finde es interessant.
Das Buch hab ich noch nicht gelesen. Werde ich nun mal auf meine Liste packen.
Hoffe dass es dir auch gefällt! 🙂
Meine Lieblings Disney- Figur ist Donalds Alter Ego Phantomias. Jeder kann ein Superheld sein.
„Übrigens waren zwei unserer „Doko-Brüder“ (namens Greg und Claudius) gar nicht ESC-affin.“ .. „in meinem Wohnzimmer mit Chips, Salzstangen und Kinder-Schokolade um sich warfen.“
Eurovisionary confessions über Verfehlungen der Jugend. Nur damit zu entschuldigen, dass man mit ESC-Fans keine 4er Runde zusammen bekam! 😉
Meine Lieblings-Disneyfigur ist die femme fatale vom Vesuv, Gundel Gaukeley.
War so klar, dass du wieder eine stark überschminkte Diva nennen würdest!
Ich trauere immer noch Sonya und Selena von Benidorm hinterher.
Übrigens sehr traurig, dass du deine schottischen Wurzeln verleugnest und nicht Mac Moneysac genannt hast!
Die Geschichten sind immer cool, aber GG ist natürlich die interessantere Figur. Und die einzige sexualisierte Figur, Daisy, Minnie und Klarabella mit Ihren Schleifen kommen da nicht mit.
Gundel ist ja insgeheim in Dagobert verliebt, jedenfalls hat sie ihn verdächtig häufig versucht zu verführen. Da kann es nicht immer um den Glückskreuzer gegangen sein.
Auf den ESC 2025 übertragen heißt dies, dass deine Lieblings-ESC-Teilnehmerin Melody ist. 😀
Gundel Gaukeley basiert eher auf Veronica Lake, die Haare. Aladdin war Tom Cruise. Ist ein bisschen wie Asterix, wo’s dann öfter 2-3 Panels gab mit einer Figur, die aussah wie Pompidou o.ä.
Pass auf dass sie dich nicht verhext!! 😉
Meine auch. 🙂
Meine Lieblingsfigur ist Franz Gans, der hat so etwa meine Figur 😜
Donald Duck…und seit heute gelernt, dass er ein Namensvetter von mir (zumindest in Schweden ) ist. 😉
Auf meinem Nachtisch liegen momentan Elizabeth Barrett Brownings Sonnets from the Portuguese. Ich bin ein riesiger Browning & Browning-Fan, und Herrn Brownings Sordello gehört zu den 10 Texten, die meinem Herzen am nächsten stehen.
Gehe im September auf eine Lesung von Ursula Poznanski in Regensburg, sie bringt den dritten Teil der Erebos-Reihe raus. 🙂
Da wünsche ich viel Spaß. Ich bin im September hoffentlich auf Reisen. 😎
Lieblingsdisneycharakter allgemein: Balu aus dem Dschungelbuch.
Zur Lektüre: Ich habe mir fest vorgenommen Schnee auf dem Antlitz der Sphinx von Salomé Otterbourne zu lesen. Ist aber vergriffen. 😉
Das ist doch die mit dem leidenschaftlichen Tango aus Tod auf dem Nil …
Richtig, die mit dem Hang zur Wollust und es ist ihr letztes (verschollenes) Werk.
🦦 Bourne? Klingt gut!
Meine lieblings Disney Comic Figur ist Frieda aus Duck Tales
Wer war eigentlich eher da? Frieda aus Duck Tales oder Emma aus Graf Duckula?
Team Goofy! 🙂
Yaaah-hoo-hoo-hooey!!!
Ja ja, kuschelt euch nur alle zusammen. Ich bin gern allein im Lostopf für Volkers Buch. 🙂
8½ Women
Meine Lieblingsfigur ist die sympathische Herzkönigin aus Alice im Wunderland. ❤️
An der Verlosung möchte ich nicht teilnehmen.
Das letzte Buch das ich las, war „Die Bibel nach Biff“ von Christopher Moore.
Fragmente eines Kokons dürfte genau nach meinem Geschmack sein. Klingt jedenfalls sehr interessant und spannend. Danke für den Tipp!
Disney war nie meins. Daher ist es schwer, eine Lieblingsfigur zu nennen. Star Wars… sofort! Aber obwohl Disney da jetzt die Hand drauf hat, bezeichne ich die Charaktere nicht als Disney-Figuren. Fatal! 😉
mein Lieblingscomic Charakter ist Gundel Gaukeley 🙂
Meine Lieblingsfigur ist Professor Zapotek.
Ich kenne nur Emil Zatopek und der war Leichtathlet.
Meine Lieblingsfigur ist Alkibernd.
Meine Disney-Lieblingsfigur ist Goofy.
Super-Lache, Schuhgröße 50 und total verpeilt.
Danke für die Buchvorstellungen und das Gewinnspiel!
In meiner Familie war Disney immer ein Thema, alleine schon durch eine große Sammlung an LTBs, die mehr als 200 Stück umfasst. Dazu noch dutzende Comics von Carl Barks. Als Super RTL-Kind haben es mir natürlich auch die ganzen Disney-Cartoonserien angetan. Mein Lieblingscharakter ist Tino Tonitini aus Die Wochenend-Kids. Bis dann, Wirsing!
Phantomias, ohne Frage und Nachzudenken.
Volker Renner – Der Player
81/2 Women
Das soll natürlich 8 ½ Women heißen.
Ich finde das Konzept von „Der Player“ total spannend: Filme, wenn sie verändert oder nicht mehr vollständig erscheinen, ganz anders zu verstehen und wahrzunehmen. „From Dusk till Dawn“ durfte da als Klassiker natürlich nicht fehlen.
Kalle Anka, vad fint! 😊 Mein Lieblingscharakter ist Gundel Gaukeley.
Meine Lieblingsfigur von Disney ist ganz klar Goofy!
Meine Lieblingsfigur ist Dagobert, da er weiß, wie man alles richtig vermehrt und klug ist.
OT:
Heute Abend wird also unser Tänzelfest 2025 Offiziell eröffnet:
19:30 Uhr: Ökumenischer Gottesdienst zu Beginn des Tänzelfestes.
Anschließend: Eröffnung des Tänzelfestes – Sehnsuchtsvoll schaut er von seiner Wolke herunter, unser König Konradin und freut sich auf das Tänzelfest. Zu ihm gesellen sich einige Persönlichkeiten aus der Kaufbeurer Geschichte. So beklagt sich Ludwig Ganghofer darüber, dass man sich an ihn nur wegen seiner folkloristischen Romane erinnert. Da schüttelt die Hl. Creszentia den Kopf weil nicht einmal die Kirchenväter im Himmel eine Erklärung finden, warum die Kirchen leer sind und Kunigunde von Bayern ist entsetzt über die scharfen Sicherheitsmaßnahmen. Nur Sophie La Roche bleibt gelassen.
Und wie immer schaffen es unsere Tänzelfestkinder, viele Vereine und Musiker die Eröffnung des Tänzelfestes zu einer fröhlichen Stunde zu gestalten und so die Vorfreude aufs Fest noch ein bisschen größer zu machen.
Die Eröffnung findet bei gutem Wetter im Tanzrondell beim Tänzelfestplatz und bei schlechtem Wetter im Eisstadion ,, Erdgas Schwaben Arena“ statt.
Aus Sicherheitstechnischen Gründen dürfen leider nur 1000 Leute ins Tanzrondell rein. Es wurden daher am 30. Juni um 18:30 Uhr kostenlose Zählkarten im Tänzelfestbüro ausgegeben. Wer also keine kostenlose Zählkarte hat dem kann kein Eintritt gewährleistet werden, auch wenn die Eröffnung im Eisstadion stattfinden sollte.
Das Tänzelfest wird übrigens in „FLEURS“ erwähnt, also genau genommen sogar On Topic!
👏👏👏
Meine Lieblings-Disneyfigur ist Dussel Duck – liebenswert und entgegen des heut verbreiteten Strebens nach Perfektionismus :))
Es ist ganz interessant, dass die meisten Leute Charaktere aus dem Duck-Universum nennen und nicht aus der Mauswelt. Ich hab das auch so in Erinnerung, dass alle immer die Duck-Geschichten lieber mochten. MM wirkte immer sehr steril, in Business Casual, alles lief immer glatt. Die Ducks waren schon Jahrzehnte vor den Simpsons eine dysfunktionale Familie, was die interessanter machte: Die Fenster einwerfenden Neffen, der verprügelnde Onkel, der ausbeuterische Großonkel.
Mickey war mir auch immer etwas zu perfekt, mit dem Pechvogel Donald kann man sich besser identifizieren. 🙂
Um ehrlich zu sein, habe ich mich nie wirklich mit diesen Cartoons befaßt, keine Ahnung, hat mich irgendwie nie wirklich interessiert. Aber wenn ich das jetzt so lese: Mit Donald Duck würde ich mich auch mehr identifizieren. Wobei ich die Figur Micky Maus schon auch süss finde.
Wie geht es dir denn Gaby?? 🙂
Wetter lässt leider etwas zu wünschen übrig. Hoffe es bleibt am Samstag wenn ich zum Konzert von Johannes Oerding gehe trocken.
Alles okay, soweit. Eben bin ich mit meinem Mann von der „Baumarkt-Tour“ zurückgekommen. Na ja, er hatte Spaß. Das ist die Hauptsache. Ich fühle mich dort immer irgendwie gestresst und hilflos.😅 Das Wetter ist aber bei uns okay, nicht zu heiss und trocken.
Wünsche Dir für das Konzert viel Spaß und gutes Wetter.🙂
Ich meine gelesen zu haben, dass die aktuellen Hefte/LTBs so gut wie gar keine Maus-Geschichten mehr beinhalten, weil es so ist, wie du sagst: Die Mehrheit mag die Entengeschichten viel lieber.
Das würd mich nicht wundern. Ich hab die Micky LTBs meist 1x gelesen, die Duck-Bücher sind zT seit Jahrzehnten zerfleddert.
Habe auch viele LTBs aus meiner Kindheit noch, und da lese ich die Enten-Geschichten auch deutlich häufiger, war schon als Kind so.
Ach ja, was mich interessieren würde: Wie bist du auf den Pinguin als Profilbild gekommen?? 🙂
Pinguine waren tatsächlich mein erstes Lieblingstier, lange vor Ottern und Waschbären. Fing an mit der Comic-Reihe Petzi und dem Buch Pingu und Pinga, das immer noch bei mir im Regal steht. Ich bin schon als ich klein war im Zoo immer schnurstracks auf die Suche nach Pinguinen gegangen.
Ich habe die Maus-Geschichten schon als Kind immer überblättert. Ich bin selbst neunmalklug, das brauch ich nicht noch ’nen neunmalklugen Mäuserich in meinem Leben … 🤣
Genau: Bei den Mäusen sind sie immer alle so glücklich. Das ist schnell auserzählt. In Entenhausen leben viele Verzweifelte und Gescheiterte.
Wer Mäuse hat, hat doch auch fast keine Sorgen. 🤑🤑🤑
Das gilt bei mir eher für Käse. 🤤
Femme Fatale Fan liebt Käse 🧀- also auch Erika-Fan?
Eichelkäse?? 😉
Eine häufiger erwähnte Faszination von Dir…
War doch nur ein Witz du nichtscheckender Pinguin 😉
Heidekraut mag ich tatsächlich sehr gerne, vor allem weil ich gerne auf sandigen Böden gehe.
Die Mutter von ner Freundin in der Grundschule hieß Erika. Bzw heißt so, lebt immer noch!
Ich hatte ’ne Tante Erika (um eine Ecke, Frau eines Cousins meines Vaters). Die war leider gar nichts …
Früher waren alle immer Tanten!
Man sieht hier übrigens einen interessanten Generationenunterschied – die eine Gruppe referenziert die Comics, die andere DuckTales.
DuckTales kenne ich von meinen Nichten. 🙂
Ich natürlich aus den Fernsehen, habe das als Kind gerne geschaut und das Opening ist trotz des etwas missglückten Text (Pluto & Goofy werden erwähnt, kommen aber überhaupt nicht vor) einfach Kult!!
Ich weiß nur, dass es existiert, hab es aber nie bewusst geguckt. Ist aber sicher besser als vieles andere.
Erika Fuchs hat jahrzehntelang die Geschichten ins Deutsche übersetzt.
Gibt sogar in Oberfranken ein Museum:
https://de.wikipedia.org/wiki/Erika-Fuchs-Haus
Die hat ja tatsächlich auch ne ganze Menge Redensarten geprägt und Worte in die allgemeine Sprache eingefügt. Despot kannte mich zB zuerst von Tick, Trick und Track.
Meine Schwester fährt morgen gegen 04:00 Uhr zurück. War einereits schon schön sie wieder zu sehen, aber ich kann halt nicht vergessen was vorgefallen ist.
Kann ich total verstehen. War sicher stressig für Euch? Wie lief das für Deine Mutter?
Joa, was heißt stressig?? Sie war halt da, früher hätte mich das gefreut, aber die Stimmung ist halt nicht mehr so wie damals.
Hm, also äußerlich hat sie ihren Frieden damit gemacht, wie es in ihr aussieht weiß ich nicht.
Da ist deine Mutter glaub ich ähnlich wie meine.
Das Duck-Universum hat wirklich was Film Noir-Haftes: Der Antiheld, der glitzernde Bösewicht (Dagobert), die Femme fatales (Daisy ist ja in gewisser Weise auch eine, wenn auch recht öde). MM ist eher wie einer dieser B-Film Helden im Vorfilm.
Daniel Düsentrieb ist mein Held
Also ich mag einfach Donald am liebsten. Mag seine Art und sein Wesen.
Die Loreen- Duck ist ja gut getroffen.
Hab als Kind immer Mickey- Maus Hefte gelesen, wusste lange Zeit gar nicht, dass es neben den Lustigen Taschenbüchern auch Donald Duck Comics gab.
Aber erst vor kurzem bekam ich ein relativ Abgegriffenes Exemplar aus den 90ern geschenkt.
Hab es sehr gerne gelesen.
Meine Lieblingsfigur ist dabei ganz klassisch Donald Duck, weil man sich in vielen Situationen mit dem armen Tollpatsch identifizieren kann.
Meine Lieblingsfigur ist Daniel Düsentrieb (und sein kleines Helferlein). Die Erfindungen waren immer toll.
Meine Lieblings-Figur ist Goofy
Echt schwer, sich für eine Lieblingsfigur aus Disney bzw. Duck/Maus zu entscheiden.
Dagobert, Panzerknacker, Tick, Trick und Track, Daniel Düsentrieb, Goofy, Micky Maus, Dorette Duck, Gundel Gaukeley und noch ganz viele andere sind alle toll!
Ich entscheide mich jetzt klassisch für Donald Duck
8 1/2 Wochen
Meine Lieblingsfigur ist Donald Duck
„Fragmente eines Kokons“, Thriller? Klingt vielversprechend 🙂
I hadn’t considered this angle before. It’s refreshing!
I really needed this today. Thank you for writing it.
Thank you for putting this in a way that anyone can understand.
I appreciate the depth and clarity of this post.
Meine Lieblings Disney-Figur ist definitiv Mulan 😉
Einer der Filme in Der Player ist „From Dusk Till Dawn“
Meine Lieblings – Disneyfigur ist Donald Duck.
Uffff, liebste Disney-Comic-Figur ist gar nicht so einfach zu beantworten. Donald Duck bzw. Phantomias find ich super; aber auch Goofy mit seiner tollpatschigen Art ist vorne mit dabei. Dazu kommt noch der (positiv) verrückte Erfinder Daniel Düsentrieb… Schwere Wahl. Ich tendiere zu Donald Duck 🙂
From Dusk Till Dawn
und die Figur „Winnie Pooh“
Richtig toll fand ich immer Chip & Chap – wobei sie beide speziell sind. 😉 😀