ESC-Songcheck kompakt (2) – Irland: „Story Of My Life“ von Lesley Roy

Auch in diesem Jahr entschied sich der irische Sender RTÉ für eine interne Auswahl und kürte Lesley Roy mit dem Titel „Story Of My Life“ zur irischen Vertreterin. Im Unterschied zu vorigen Jahren erfolgte die Auswahl in Zusammenarbeit mit Philly McMahon, Regisseur der avantgardistischen queeren Theatergruppe ThisIsPopBaby, der auch als Creative Director tätig werden sollte und im Voraus den irischen Beitrag auf Twitter zutiefst hypte.

Lesley Roy stammt aus Dublin und pendelt derzeit zwischen ihrer Heimatstadt sowie ihrem zweiten Zuhause in New Yorks East Village. Größere musikalische Erfolge als Solokünstlerin konnte sie noch nicht verzeichnen. Sie hatte lediglich 2008 mit ihrem Debütalbum „Unbeautiful“ bescheidene Erfolge in ihrer Heimat. Seitdem ist sie eher als Songwriterin aktiv und hat Tracks für Künstler wie Adam Lambert („Pop That Lock“), Miss Montreal („I Am Hunter“), Medina („Waiting For Love“) und Jana Kramer („Goodbye California“) geschrieben.

Der Song 

„Story Of My Life“ wurde von Robert Marvin, Catt Gravitt, Tom Shapiro und Lesley Roy selbst geschrieben und produziert. Diese haben in Vergangenheit mit Künstlern wie Ilse DeLange und Kelly Clarkson zusammengearbeitet.

Im Lied geht es darum, seinen eigenen Weg im Leben zu gehen, seiner eigenen Persönlichkeit treu zu bleiben, dabei auch gegen den Strom zu schwimmen und sich nicht um die Meinung anderer zu scheren. Verpackt ist die Message in ein sehr eingängiges, hyper-poppiges musikalisches Gewand im „Katy Perry meets Hannah Montana“-Stil. Für die einen ist der Song sicherlich ein Gute-Laune-verbreitender Ohrwurm, für andere dagegen dürfte die Nerv-Grenze überschritten sein.

Der Check

Song: 3/5 Punkte
Stimme: 2/5 Punkte
Instant-Appeal: 2/5 Punkte
Optik: 3/5 Punkte

Durch die Live-Performance kann ich keine hohen Punkte für Stimme und Instant-Appeal vergeben.

Benny: Für mich ein Guilty Pleasure in diesem Jahr. Natürlich ist der Song aus allen möglichen Versatzstücken zusammengebastelt, aber er macht einfach viel Spaß und gute Laune – und ist ein Ohrwurm. Ich hätte gerne die so hoch angepriesene Bühnenshow gesehen. 8 Punkte.

Berenike: Mein Guilty Pleasure des Jahrgangs. Mega eingängig und fröhlich-quirlig. Leider wirkte Lesley beim The-Late-Late-Show-Liveauftritt insbesondere von der Mimik her viel zu steif, was das Grundgefühl des Songs ziemlich konterkariert. Deshalb nur 5 Punkte.

Douze Points: Lesley wirkt auf mich auf unsympathische Weise aggressiv, obwohl ich sie gleichzeitig gut finden will. Das Lied kann zeitlich zwischen 2000 und 2018 überall verortet werden. Da gibt’s nichts zu meckern. Nur die Kindergarten-Ätschi-Bätschi-Nananana-Hookline verleidet mir das Lied maximal und macht es quasi undurchhörbar. 5 Punkte.

Florian: Dieser Song hätte auch vor zehn Jahren beim ESC teilnehmen können und wäre ebenso wenig aufgefallen wie heute. Zwar sind gute Ansätze vorhanden, der Funke, den Lesley Roy mit dem Musikvideo wohl rüberbringen will, kommt bei mir allerdings nicht an. „Story Of My Life“ hätte auch gut aus irgendeiner Restetruhe eines letzten Katy Perry oder Avril Lavigne Albums kommen können. Dennoch ist der Refrain schwungvoll und bringt irgendwo auch gute Stimmung mit sich. Von mir gibt es 5 Punkte. 

Manu: So viel Aufregung und positive Stimmen der Verantwortlichen im Vorfeld – und dann wird mit „Story of my life“ lediglich die B-Seite einer siebten Singleauskopplung von Kelly Clarkson in den 90ern veröffentlicht. Dazu ein katastrophaler erster Liveauftritt: Na, na, na, na, na, na: 2 Punkte.

Max: Eigentlich ja keine schlechte Nummer. Katy Perry- und P!nk-Vergleiche scheinen gar nicht so weit hergeholt. Auch ist die LGBT-freundliche Message gerade beim ESC nicht ganz unangebracht. Die breite Masse wird es jedoch nicht ansprechen können, dazu fehlt dem Lied vielleicht doch das gewisse Etwas, das man auch nicht wirklich mit einer atemberaubenden Show füllen könnte – und die der Beitrag wohl auch nicht gehabt hätte. 3 Punkte gibt es von mir.

Peter: Kate Perry meets Kesha meets Carly Rae Jepsen als Dublin-Draft-Beer-Style-Adaption. Nicht originell, aber wirkungsvoll. Supersympathisches Video und eine authentische Interpretin, mit der man gerne ein, zwei, drei Bier trinkt und dabei um den Tresen tanzt. I like. 12 Punkte.

Gesamtpunktzahl: 40/84 Punkte

Beim ESC-kompakt-Index landet „Story Of My Life“ auf Platz 24 von 41.

Wie hätte der irische Beitrag "Story of My Life" von Lesley Roy abgeschnitten?

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Bisher erschienene Songchecks:

(1) Australien: „Don’t Break Me“ von Montaigne


53 Kommentare

  1. Ne, mir gefällt das nicht. Damit hätte sie beim esc keinen blumentopf gewonnen. Aber von @peter 12 punkte??? Und genau jener@peter, der „répondez-moi“so schlecht findet…..dieser mann muss mal kräftig geschüttelt werden…..😂😂😂

  2. Für mich ein Paradebeispiel der Binsenweisheit: „Viele Köche verderben den Brei!“
    „Story Of My Life“ von Lesley Roy hat alles drin, was einen Song zum Hit machen könnte. Es aber mit Sicherheit nicht wird, weil da rumgepanscht wurde, das die Schwarte kracht. Ich zweifle auch an ihren Livequalitäten, was den Brei noch ungenießbarer macht. Platz 21-26; 3/12

  3. Irland wäre mit diesem Song wohl leider im Semi gescheitert.
    Ich finde ihn ja nicht wirklich schlecht, aber auch nichts Besonderes. Halt irgendwie 08/15.

  4. Ja es ist ein Uptemposong, aber leider reißt der Song nicht mit. Ein ziemlich altmodisches Lied. Mit dem Song hätte es für Irland nicht gereicht. Warum ist bei Irland schon seit Jahren nur Ebbe was gute Songs angeht?

  5. Kurz nach der Veröffentlichung bewertet (drei Musiker und ich).

    Gesang: Es gibt Gesanglehrer ++ Wo habe ich meine Ohrstöpsel? ++ Schwach ++ Nein, nein, nein
    Melodie: Gerettet von der Gitarre ++ Durchgängig ++ Laut ++ Amerikanisch
    Gesamt: Wir sind wach! ++ Standard Rockcountry ++ In 10 Jahren ist dies Fahrstuhlmusik ++ Wenn man sich abreagieren will
    Chancen: Netter Versuch ++ Null ++ Konkurrenz ist starker ++ Tschüß
    Optik: Sie wirkt berechnend ++ Jetzt noch aufrichtig lächeln ++ Ah … da hat sich die Teufelin versteckt ++ Ich bewerte keine Frauen.

  6. Für mich mit Russland und Tschechien der absolute musikalische Tiefpunkt des Jahres – ich konnte schon Katie Perry nicht ausstehen (furchtbar nervig), und das hier ist die Karaoke Version.
    Erstaunlich hohe Bewertung der Blogger; nur Manu und Superschatzi Max haben richtig abgestimt.

    • Ich liebe Britney muss ich eingestehen; Baby one more time und Toxic gehören zu m einen all-time fave Pop Songs. Keine Hammerstimme aber immer sehr gut produziert und ziemlich vielseitig; Katie Perry hingegen hat eine Stimme, die ich total nervig finde. Und Britney hat natürlich eine Hammer persönliche Geschichte; sie ist ja quasi von den Toten wiederauferstanden nach ihrem sehr öffentlichen Breakdown.

  7. Ich trauere um den Eindruck dieses Auftritts. Es ist die Late Late Show. Da sieht doch nie ein irischer Act gut aus, außer Ryan 2018 😀 Sie hatte am Anfang sichtbare technische Probleme und wirkte auch nicht glücklich 🙁 Wobei der Song durchs hohe Tempo nicht leicht ist, aber die Frau ist so lange als Songwriterin im Geschäft, die hat sowas ja gewusst…

    Aber den Song liebe ich total! Ein warmes, schwungvolles Katy-Perry-Feeling. In den späten 2000ern und frühen 2010ern liegt meine Jugend mit solcher Popmusik 😀 „Firework“ war glaube ich 2008, da war ich 12 xD Von daher bin ich einfach bei Peter. Das geht ab! Und die Message ist natürlich toll ^^
    10/10 und mein Platz 2 von 41. Ja, seriously! The story of my ranking, it’s mine! 😀

  8. Das ist sicherlich gut gemeint, aber leider erschreckend schlampig ausgeführt. Das scheppert so drei Minuten lang vor sich hin, und das ‚Nananananana‘ klingt irgendwie schadenfroh. Ich muss an RIlkes 10. Duineser Elegie denken: „Und des behübschten Glücks figürliche Schießstatt, / wo es zappelt von Ziel und sich blechern benimmt, / Wenn ein Geschickterer trifft.“ Genau so klingt das. Volltreffer, Irland!

  9. Ich gönne es allen, die bei diesem Song Spaß haben, aber ich muss da auf Audio-Video-Mute gehen. Klirrfaktor knapp unter Tinnitus. Dazu im Video „more of too much“.
    Mit einer Performance wie in der Late Late Show wäre das im Semi aussortiert worden. Da kann kein Staging mehr helfen, wenn eine Interpretin vom selbst (mit-)geschriebenen Song derart überfordert ist. Tragisch.
    Mehr Glück beim nächsten Mal, Irland!

  10. 2. Songcheck-Tag und zum 2. Mal möchte ich 0 Punkte vergeben.
    An diesem Lied stimmt einfach gar nichts. Ich will auch einfach keine LGBTQ-Message mehr in Songs haben. Mich ödet das einfach so an. Hätte man einfach gesagt „Wir wollen mit diesem Song nur unterhalten“, hätte ich es vielleicht noch irgendwie erträglich gefunden, aber es nervt mich einfach, wenn man bei jedem Song noch zwanghaft irgendwo eine Botschaft reinstopfen will. Das macht dann immer so den Eindruck: „Tja, wenn du das Lied nicht magst, hast du die Botschaft wohl nicht verstanden.“ Und geht weiter mit: „Was hast du denn gegen die Botschaft? Findest du LGBTQ etwa scheiße?“ JA FIND ICH! OMG! Ich rolle mit den Augen.
    IRLAND HAT MIR JETZT DEN GANZEN SONNTAG VERSAUT!

      • @4porcelli:
        Ich glaube, du weißt sehr genau, wie ich das meinte. Aber offenbar muss man Sarkasmus und Ironie hier demnächst kennzeichnen.
        Ich habe selbstredend nichts gegen LGBTQ, ich hab nur was gegen Botschaften in Songs. Aber ich gebe zu: es gibt Schwule und Lesben, die ich einfach scheiße finde. Und es gibt auch Heteros, die ich scheiße finde. Wahrscheinlich bin ich einfach ein ekelhafter Misanthrop.

      • @Andi – offensichtlich muss man Ironie kennzeichnen, sonst hättest Du meine verstanden…

      • Sehr schön, wenn Überheblichkeit so ganz einfach als Ironie getarnt werden kann.
        Glückwunsch

      • Der Kommentar war jetzt nicht für mich gemeintz, nehme ich an..?

      • Dachte ich mir, wir sind ja meistens auf einer Linie. Das Kinderprogramm mit den singenden Monstern hat glaube ich einigen Leuten das Gehirn weiter beschädigt…

      • @4porcelli:
        Hätte der Kollege ESCFrank nicht auf deine Ironie geantwortet, wäre ich mir eindeutig sicher gewesen, dass du es ebenso ironisch meintest wie ich. So wollte ich es zumindest mal kurz klarstellen.
        Naja. Hält Frank mich halt für homophob. Soll mir recht sein.

  11. Ich finde das ca. 20-30 Sekunden ganz nett, und dann geht es mir doch recht schnell auf den Keks. In der richtigen Situation und Laune könnte es mir vielleicht sogar Spaß machen, aber die gibt’s gerade leider nicht. Ich kann mir nicht vorstellen, dass wir Irland im Finale gesehen hätten.

  12. Ich hatte ja hier schon einmal geschrieben, dass mich der Song sofort an den finnischen Beitrag „Marry me“ von Krista Siegfrids anno 2013 erinnert hat. Der hatte mir damals schon gefallen und ist auch ins Finale gekommen. Irgendwas muss an Katy Perry wohl dran sein.
    Allerdings ist „Story of my life“ nun wirklich nichts außergewöhnliches und hätte schon in den 2010er-Jahren präsentiert werden können. Schade, dass den Textern nichts anderes als das alberne Na Na Na eingefallen ist… eine vernünftige Textzeile würde den Song nicht so runterziehen in der Bewertung.
    Aufgrund der doch eher schwachen Konkurrenz hätte der Song es vielleicht ins Finale geschafft, da wäre er allerdings eher auf der rechten Seite der Tafel gelandet.
    P.S.: Ich stimme Andi übrigens zu: so langsam reicht’s mir auch mit den LBGTQ-Botschaften. Inzwischen sollte jeder begriffen haben, dass der ESC bunt und vielfältig ist und für alle da ist.

  13. Wenn ich „hätte schon in … präsentiert werden können“ lese, rechne ich ja eigentlich mit einem Song, der mir gefällt. Aber es waren ja nur die 2010er, von denen wir noch nicht allzu weit weg sind und die nicht gerade mein musikalisches Lieblingsjahrzehnt sind.

    Da richte ich mich schon eher nach den hier beschriebenen Assoziationen mit „Marry me“, einem Song, der meines Erachtens zur Gruppe der eher schwachen ESC-Beiträge gehört.

    Im Grunde klingt mir das sehr nach US-Mainstream-Rock, wobei irgendetwas an dem Lied ist, was es mich dann als doch nicht ganz so schlimm empfinden lässt. Die ganz schlimme „nanana“ Zeile ist es aber sicher nicht, es muss irgendetwas an der Strophe sein, denn die höre ich nicht ungern.

    Ich gebe mal 4 Punkte (von 12).

  14. Off Topic: Slowenien hat den Revamp veröffentlicht. Überraschenderweise hat sich auch an der Struktur des Liedes einiges geändert.

    • Der erste ESC-Beitrag der Geschichte, der nach der Absage eines ESC veröffentlicht wurde … Ich glaube noch immer, dass das slowenische Ergebnis für viele eine große Überraschung gewesen wäre, ganz so wie Tamara letztes Jahr, vielleicht nicht ganz so gut, aber um den 10. Platz.

  15. Hätte im 1. Semi kaum eine Chance auf’s Finale gehabt. Vielleicht mit ner tollen Show, wer weiß 🤷‍♂️
    Ich mag Katy Perry, kann hier keine große Ähnlichkeit feststellen.

  16. Wieso zur Hölle bin ich die einzige die das richtig feiert? Beim ersten Hören (in der Schulbibliothek) hat es mir schon gut gefallen und ich bin ziemlich schnell süchtig geworden. Ich finds super dass Lesley das Teil selbst produziert hat, das kann nicht jeder! Ich wünschte etwas mehr Menschen würden die pure Lebensfreude verspüren die der Song ausstrahlt. Die leicht nostalgische Note und Lesley als super sympathische Person ergeben für mich das perfekte Paket. Hätte bestimmt viele Votes von mir bekommen 🇨🇮

      • Mellie, mach‘ Dir nichts draus. Ich halte „Sister“ nach wie vor für den besten deutschen Beitrag der letzten 10 Jahre und „The Dream“ war letztes Jahr ganz vorne bei mir (zumindest vom rein akustischen Eindruck her). Da bist Du im Vergleich absoluter Mainstream 😉

  17. Aber nun zu meiner Bewertung.

    Leider auch nur wenig besser als Australien gestern. Der Song klingt als ob man irgendwelche uralten, unveröffentlichten Albumtracks von Katy Perry, Kelly Clarkson, Avril Lavigne und Pink in einen Mixer getan hätte. Das Resultat ist ein ziemlich fad schmeckender Mischmasch. Dazu kommt auch noch dass der Refrain mit dem „na na na“ ziemlich nervig ist und zum Ende hin viel zu oft wiederholt wird.

    @Mellie

    Du fragst ja warum so viele diese „Lebensfreude“ nicht spüren. Ich kann jetzt nur aus meiner Sicht sprechen, aber ich finde dass einfach nicht authentisch. Hätten wir das Jahr 2008 und sie wäre vielleicht so Anfang zwanwig hätte ich nichts gesagt, aber jetzt ist sie halt schon über dreißig und wirkt eher wie eine gestresste Hausfrau und Mutter die unbedingt zeigen will dass sie es noch „voll drauf“ hat, dabei aber nicht merkt dass sie sich eher lächerlich macht.

    • Nun ja, wäre sie Anfang zwanzig, würde der Titel „The story of my life“ doch ein wenig seltsam anmuten. Und wieso kann man es mit über dreißig nicht noch „voll drauf“ haben? Wart‘ Du mal noch vier oder fünf Jahre, dann denkst Du vielleicht ein wenig anders drüber 😉

      • @Thomas M.

        Weil sie halt auf mich eher wirkt wie eine Hausfrau die zwanghaft versucht cool zu wirken, dabei aber den eigenen Kindern eher peinlich wirkt.

        Aber der wichtiger Punkt: Ich mag den Song einfach nicht!! Reicht dir das??

      • Ist Kindern ab einem bestimmten Alter nicht eh alles peinlich, was ihre Eltern machen? Da steht sie bestimmt drüber.

        Zum „Reicht Dir das“: Wenn Du ein bisschen hochscrollst, siehst Du, dass wir da gar nicht so weit auseinander sind 🙂

  18. Ja, natürlich ist das wirklich null originell und von vor zehn Jahren, aber ich mag diese Musik von Katy Perry und Pink echt gerne und deswegen gefällt dieser Song mir durchaus. Man muss aber sagen, dass alle, mit denen hier verglichen wird, sehr gute Sängerinnen sind und ich befürchte, da kommt Lesley nicht ganz ran. Dieser Creative Director bereitet mir auch eher Sorgen. Das hätte wohl kaum fürs Finale gereicht.

  19. Klar ist das kein „neues Ding“ und eher Katy Perry mit Ladehemmung. Aber wenn die ESC-Fanszene genauso streng mit den zahllosen Neuaufgüssen und Kopien von zigfach durchgekautem ESC-Material wäre, könnte ich die Härte der Kritik an dem Song besser nachvollziehen. Insofern ist mir dieser Song noch lieber, zumal er musikalisch mal ein anderes Thema aufgreift.

  20. Ich muss Peter (oder auch Mellie) zustimmen, finde Lesley sehr sympathisch und das Lied macht (zumindest bei mir) gute Laune, was ja mal grundsätzlich nichts schlechtes ist;-) Eine gelungene Abwechslung bei den vielen ruhigen Nummern. Und die Message gibt bei mir nochmal zusätzliche Pluspunkte.
    Bekommt 10 Punkte von mir,

  21. Nicht so wirklich was für mich. Zu sehr wurden die Parallelen schon genannt. Sicherlich ein solider Radiohit, der aber so sehr nach Pop-Drehbuch mitsamt der Lyrics klingt, dass es doch brutal unnatürlich klingt.

    Australien 6,5 / 10
    Irland 5,0 /10

  22. Lesley wirkt auf mich sehr frisch und fröhlich (ich kenne allerdings nur das Video). Natürlich gewinnt das alles keinen Originalitätspreis, aber es ist peppig und macht Laune. Damit bin ich doch schon vollauf zufrieden!

  23. Das gehört zu dem Typus Lied, bei dem ich das Radio ausschalten würde. Es versucht, gute Laune zu transportieren, aber es ist so furchtbar eintönig. Und mit gehörigem Nervfaktor verbunden. Dazu erinnert es mich noch an Sommer, und ich hasse Sommer. Keine gute Mischung…
    Chancen? Vermutlich eher wenige, aber seit es Irland 2018 ja irgendwie ins Finale geschafft hat, schreibe ich Irland nicht mehr ganz so schnell ab. Also: Das Lied hätte seine Anhänger gefunden. Aber vermutlich nicht genug.

    Prognose: Halbfinale 16/17 (20%) (man beachte, dass ich den Beitrag nicht völlig chancenlos sehe 🙂 )
    Meinung: Platz 33/41 (3 Punkte)

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