
Der Eurovision Song Contest 2026 wurde über Monate akribisch geplant. Und sie war immer mit dabei: Marie-Sophie Kreissl alias Kaleen (Aufmacherbild). Sie brachte die Show als Contest Producerin auf die Bühne. Kaleen selbst vertrat Österreich im Jahr 2024 als Sängerin beim ESC. Aber auch hinter den Kulissen hat sie schon oft für den Wettbewerb gearbeitet. Sie war etwa schon Lichtdouble oder auch Choreografin.
Dieses Jahr war es Kaleens Aufgabe, die Performances so auf die Bühne zu bringen, wie die Delegationen es sich wünschen. Sie traf unzählige Absprachen, kümmerte sich um das Beschaffen von Requisiten oder das Bespielen der LED-Wand und sorgte dafür, dass alle Künstler zur richtigen Zeit auf den richtigen Positionen waren. So richtete sie etwa auch noch das Kleid von Deutschlands Sarah Engels, bevor ihr Auftritt mit „Fire“ losging. Neben all dem Stress rund um den ESC in Wien, nahm sich Kaleen auch die Zeit, dieses Jahr in den ESC kompakt Reactionvideos vertreten zu sein.
Kaleen kannte also schon lange jede Inszenierung in- und auswendig. Jeden Trick, jede Kameraposition, jede Windmaschine. Auch die Performance von Dara aus Bulgarien gehörte da natürlich dazu. Viele meinen, diese Choreo hat aus „Bangaranga“ einen ESC-Siegertitel gemacht. Wie aufwändig war das Arbeiten mit Bulgarien – und wann hat Kaleen selbst an einen Gewinn von Dara geglaubt? In der neuen Folge von ESC Update wirft Kaleen einen Blick in den Maschinenraum des ESC und gibt Eindrücke, die so nur wenige Personen haben können.
Vier Städte haben sich übrigens beworben, um den ESC 2027 auszutragen. Neben Bulgariens Hauptstadt Sofia haben auch Plowdiw, Varna und Burgas Interesse bekundet. Aber wie realistisch wäre ein ESC außerhalb der Hauptstadt überhaupt? Die Auflösung soll es Ende Juli geben – dann will man die Gastgeberstadt küren.
Die aktuelle Folge ESC Update ist ab sofort online zu hören und wie jede der Podcastfolgen zwei Jahre abrufbar bei ARD Sounds und überall, wo es Podcasts gibt.
Und Kaleen ist aktuell gefragter Gast in ESC Podcasts – denn auch in der neuen Ausgabe von ESC BITE mit Rick und Max ist die Österreicherin dabei und spricht über „die geheime Welt der Stagings“.
Wie fandest Du die Stagings dieses Jahr in Wien? Und welche Backstage-Eindrücke würden Dich noch interessieren? Schreib es uns gern in die Kommentare!
Entdecke mehr von ESC kompakt
Melde dich für ein Abonnement an, um die neuesten Beiträge per E-Mail zu erhalten.



Aaah mein Schatz.
Super gemacht von ihr. Sie ist eben ein Multitalent!
Und i wer narrisch Ö ist weiter in letzter Sekunde.
Glückwunsch. Irrer Ausgang & schräge Geschichte! Man konnte Sekunden vor dem Ausgleich auf der Stirn der Ö-Fans ganz deutlich das Wort Karma lesen. Wenigstens die letzten 10 Minuten sollte sich jeder am Stück in der Mediathek nochmal ansehen!
Aber jetzt wartet Spanien!!
Zwei Spanier haben die Uruguayer aber schon aus dem Weg geräumt! (verletzt). Ab dem Viertelfinale (nach Portugal) wird es für Österreich wieder leichter. 😉
Und sie hatte mit Sicherheit einen der besten dance breaks der Geschichte der leider von den Schweden verhunzt wurde.
Zwei Jahre danach hast du das Trauma immer noch nicht überstanden.
Ich fand ihren tänzerische Leistung damals eher enttäuschend. Insgesamt war das nicht schlecht choreografiert, aber sie selbst hat anders als angekündigt kaum getanzt.
Es war eine durchgehend tänzerische performane die es so eigentlich noch nie gab.