
Nemo aus der Schweiz (Aufmacherbild) hat offenbar den Code zum ESC-Erfolg geknackt: Nach dem ersten Live-Auftritt beim Promo-Event PrePartyES in Madrid ist der Beitrag „The Code“ der Eidgnossen auf Platz 1 der Wettquoten auf den Sieg beim Eurovision Song Contest 2024 im Mai in Malmö geschossen. Der lange Zeit die Wettquoten anführende Kroate Baby Lasagna hält sich aber weiter auf Augenhöhe.
Die Erwartung waren hoch, aber Nemo hat sie offenbar sogar noch übertroffen: Mit der Präsentation des Beitrags „The Code“ bei der PrePartyES (Video unten) hat die Schweiz bei den Wettquoten einiges durcheinander und sich selbst an die Spitze gebracht. Am Samstagmittag lag Nemo noch mit 9% ESC-Siegwahrscheinlichkeit auf Platz 5 – hinter Kroatien (17% Siegwahrscheinlichkeit), Italien (15%), Ukraine (11%) und den Niederlanden (10%).
Direkt nach der Performance in Madrid setzten dann aber immer mehr Wettende ihr Geld auf den Schweizer Act. Und heute Nachmittag ist es dann passiert: „The Code“ ist auf Platz 1 der Wettquoten für den Sieg in Malmö! Der Unterschied zu Baby Lasagna und seinem „Rim Tim Tagi Dim“ liegt dabei derzeit nur im Nachkommabereich, denn beide Beiträge haben eine Siegwahrscheinlichkeit von 17%. Dennoch: Erster Platz ist erster Platz.

Angelina Mango aus Italien verliert 2%-Punkte im Vergleich zu Samstag und liegt nun mit 13% Siegwahrscheinlichkeit auf Platz 3. Das ukrainische Duo alyona alyona & Jerry Heil verliert einen Punkt und landet damit hinter Joost Klein aus den Niederlanden auf Platz 5.
Einen kleinen positiven Effekt hatte die PreParty auch auf die Siegchancen der schwedischen Vertreter Marcus & Martinus, die mit Eden Golan aus Israel die Plätze tauschen und nun die neunthöchste Siegwahrscheinlichkeit haben. Kaleen aus Österreich verbessert sich ebenfalls um einen Platz auf Rang 11 und hat weiterhin eine Siegwahrscheinlichkeit von 2%.

Der Auftritt des Deutschen ISAAK, der in Madrid seinen Song „Always On The Run“ mit einem neuen Intro präsentierte, brachte eine minimale Veränderung um einen Platz auf jetzt Rang 28. TALI aus Luxemburg, die nicht bei der PreParty ES aufgetreten ist, bleibt derweil auf Rang 35. Sowohl die Luxemburgerin als auch der Deutsche kommen weiter auf eine Siegwahrscheinlichkeit von unter einem Prozent.
Kannst Du Dir vorstellen, dass die Wettenden Recht behalten und der ESC nächstes Jahr in der Schweiz stattfindet? Womit hat Nemo Deiner Meinung bei der PreParty ES besonders überzeugt? Lass uns Deine Meinung in den Kommentaren da.
Am morgigen Dienstag, den 2. April ist Nemo aus der Schweiz um 19 Uhr zu Gast bei ESC kompakt LIVE. Nicht verpassen!
Entdecke mehr von ESC kompakt
Melde dich für ein Abonnement an, um die neuesten Beiträge per E-Mail zu erhalten.



Kroatien nicht mehr auf der 1 ???
Dann sind die Quoten etwas realistischer.
Nach der Party in Madrid, sind sie realistisch. Baby Lasagna ist der Favorit!!!
BL ist Live richtig schlecht, er hat den Sieg nicht verdient
WOW! Was liegt denn da in der Luft?!
Schweizer Alpenluft 🤔😊
Na ja mal gucken, so irgendwie fehlt mir da immer noch die Fantasie dass die Schweiz wirklich als Gewinner hervorgeht. Da warte ich lieber die Proben in Malmö ab, da wird es dann etwas verlässlicher denke ich mal, zumal man sich von den Wettquoten eh nicht verückt machen lassen sollte.
Die aber seit 2019 immer den Gewinner vorhersagen!
Und?? Das heißt nicht dass sie jetzt für immer richtig liegen, 2014 hatten sie beispielsweise lange Zeit Armenien als den Favoritenn und der Höhenflug der Niederlande und von Österreich kam erst vor Ort nach den jeweiligen Semis.
Wettquoten sind immer richtig darum werden ja Bayern und Manchester City Meister😜
Aber erst, wenn die Proben vor Ort laufen. 2017 lag Italien meilenweit vor allen anderen und ist am Ende dann nur 6er geworden.
Eben, die Niederlande hatte ja wie von mir erwähnt 2014 auch lange keiner auf dem Zettel.
@ Douze Points.
Hast Du darüber Informationen wann die Quoten für beide Semis veröffentlicht werden?
Nein, ich warte da auch schon sehr drauf!
https://www.nicerodds.co.uk/eurovision-semifinal2
Hier sind schon mal welche
Vielen Dank für den Link. Schaut sehr plausibel aus.
Diese Simulation(en) poste ich hier auch mal, sicher auch interessant für Leute, die sich für die Wettquoten interessieren:
https://twitter.com/dolphin_dane/status/1774772776693367101
Endlich ein Führungswechsel, ich sehe den Sieg wegen Baby Lasagna‘s mäßigen Vocals auch ehrlich gesagt einfach noch nicht für Kroatien, die Jurys werden seinen Sieg wahrscheinlich verhindern, selbst wenn er das Televoting gewinnen sollte. Bei Nemo sehe ich eher, dass die Schweiz sowohl bei Televote als auch bei der Jury gut punkten kann, aber ob es für den Sieg reicht? Ich würde es der Schweiz auf jeden Fall gönnen und Nemo macht auch einen sehr sympathischen Eindruck, The Code ist ein starker Song, stark gesungen und auch in meinen persönlich Top 3 dieses Jahr, also dagegen hätte ich nichts. 😀
Horror
Ich freue mich für Nemo, dass Nemo den hohen Erwartungen an die stimmliche Qualität mit den ersten Auftritten gerecht werden konnte.
Die grösste Hürde wird nun aber sein, ein Live-Moment zu kreieren, den man nicht erst nach dem vierten Mal hören einordnen kann, sondern eben ab der ersten Sekunde. Wenn dies gelingt, sehe ich die Schweiz auch als Favorit. Ansonsten dürfte Italien mit einem weniger riskanten Beitrag den Pokal erben.
Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass Nemo mit einem Auftritt wie in Madrid das breite Publikum zum voten animieren kann. Deshalb erschließt sich mir der aktuelle Hype nicht.
Die Quoten sind doch immer ziemlich bubble-lastig.
Naja in der grossen Umfrage mit fast 80’000 Teilnehmenden liegt die Schweiz auch auf Platz 3. Sowie in der Eurovision-Scoreboard App. Das ist schon recht repräsentativ.
@Sebatian: Das stimmt, aber die Leute, die die App nutzen, haben den Song vermutlich auch alle 5-100 Mal gehört. Finde Nemos Song inzwischen auch toll, aber es hat, wie bei vielen, ein paar Durchläufe gebraucht. Und die hat man beim ESC eben nicht. Daher sehe ich Kroatien derzeit noch vorne.
Das zeigt nur, dass Nemos Song in der Bubble gut ankommt. Viele der Zuschauer, die beim ESC abstimmen, werden den Song erst am 9.5. zum ersten Male hören. Der Großteil sogar erst am 11.5. Es ist ein ganz anderes Publikum, dass in der App abstimmt als es das in den Liveshows sein wird.
Ich will nicht sagen, dass die Schweiz nicht gewinnen kann, aber dazu muss das Staging komplett anders sein als in Madrid oder der TV-Show, die am Samstag ausgestrahlt wurde. Sonst sitzt Otto Normalzuschauer bei The Code nur mit einem großem Fragezeichen vor dem TV.
Otto Normalzuschauer bekommt von den Kommentatoren ja noch eine Erklärung, worum es in dem Lied geht. In konservativeren Ländern könnte allerdings gerade das Nemo Punkte kosten. Andererseits: Conchita hat ja auch gewonnen.
Na ja, ob allerdings die kurze 30 Sekunden-Erklärung ausreicht dass der skeptische Zuschauer das Telefon in die Hand nimmt??
Ich glaube eher, dass die aserbaidschanische oder polnische Omi das Telefon dann ganz weit von sich weg schiebt.
Das Hauptproblem dabei könnte sein, dass die Zuschauer verwirrt vom Begriff non-binär sind und diskutieren, was der Begriff bedeutet statt auf den Song zu achten.
Mir fallen da auch ein oder zwei Gäste ein, die jedes Jahr dabei sind und denen man das vielleicht erklären muss …
vor 20 Jahren gab es den Begriff „non-binär“ noch gar nicht. Da gab es nur schwul oder lesbisch – tja, so verändert sich die Welt (es gibt ja auch Personen, die sich als Fuchs sehen) – ist schon abenteuerlich.
der von Schwäbisch Hall?
Das staging wird komplett anders sein.
In Madrid war auch die Musik zu leise zum Gesang was hoffentlich in Malmö besser sein wird.
Von einem anderen Staging gehe ich auch aus. Deshalb finde ich es ja so seltsam, dass dieser Madridauftritt Nemo die Favoritenrolle gebracht hat.
Das mit der leisen Musikstimme gegenüber dem Gesang ist mir auch bei Raiven aufgefallen, die dann hintenraus die Backgroundvocals vom Band an die Wand gesungen hat.
Am Anfang habe gedacht warum Schweiz so hoch Top 5 aber jetzt gehe ganz sicher als ESC Sieger ausgehen wird einfach hochkarätig TOP 1🇨🇭
Beim Lesen beide Beine gebrochen
Basti was los ?
Ich weiß es auch nicht
Es sticht aus allen Beiträgen heraus. Deshalb könnte es tatsächlich gewinnen. Seit langem könnte es mal wieder richtig spannend werden, wer gewinnt. Noch ist nichts entschieden.
Das outfit wirkt genauso zusammengestückelt wie das Lied.
Ich hoffe, da findet sich noch etwas Stimmigeres/eleganteres. Bitte auf jeden Fall das Basecape weglassen!!!
Oh ja, OGAE Switzerland glaubt und hofft auf den Sieg!
Hammer! Auch wenn bis Malmö (und vor allem in Malmö) noch einiges passieren kann, rechne ich fest mit einer Top5 Platzierung der Schweiz. Ich drücke Nemo auf jeden Fall alle Daumen!
Außerdem wurden jetzt bereits die Termine für die ESC-Pre-Party 2025 genannt:
https://eurovoix.com/2024/04/01/preparty-es-2025-dates-announced/
Können sich einige schon im Kalender eintragen und ihren Urlaub planen.
Bern 2025
Zagreb 2025
Alles andere gilt nicht😅😜🇨🇭🇭🇷
Zürich 2025.
Viele Länder haben so ihre inoffizielle Hauptstadt der LGBTQ-Community. In Deutschland ist es Köln und in der Schweiz ist es Zürich.
Sollte die Schweiz entsprechend meiner ganz großen Hoffnung den ESC in Malmö tatsächlich gewinnen, dann wage ich jetzt schon die Prognose, dass es zum Thema „Wo in der Schweiz findet der ESC statt“ der kürzeste Thread mit den wenigsten Kommentaren hier auf ESC kompakt wird, weil die Sache eigentlich so gut wie klar wäre.
Stimmt. Nach Lugano und Lausanne wäre jetzt logischerweise Luzern dran.
Doof nur dass Luzern scheinbar überhaupt keine Halle zur Verfügung hat.
Luzern kann sich aber kein Mensch leisten. Dort ist es, selbst am hohen schweizer Standard gemessen, hochpreisig …
Für die schöne Alliteration muss man halt Opfer bringen. 😉
Ich fänd Zürich aber auch am besten, da käme ich recht schnell hin und müsste nicht übernachten.
Stimmt, für den schlanken Geldbeutel ist Zürich echt der absolute Tod. 😅
Genf?
Nee, wir bleiben bei Luzern, da lebt mein Kusäng. Zu ESC-Zeiten werden Familienmitglieder, mit denen man seit Jahren keinen Kontakt mehr hatte, unglaublich interessant.
Ich vermisse hier gerade meinen Kusäng. Aber ist cool, meine Sis‘ Dina ist hier!
Da wären aber noch Lasel, Lern und Lürich, an besten meine Stimmung wiedergeben zu diesem Schweizer
KäsBeitrag wären aber Austragungsorte wie Laffhausen oder St. LallenIch wäre ja für Basel. Liegt im Dreiländereck und ist wesentlich günstiger als Zürich. Und schöner 😉
Also wenn du unter günstiger verstehst, dass es in Basel weniger fünf Sterne Hotels gibt als in Zürich, dann ist Basel in der Tat günstiger. 😜
Und die Schweizer Hotels sind in der Regel lausig…
Zürich ist schöner als Basel
ich bin für Thun am schönen Thuner See (da wohnt eine Ex von mir) – und wir verstehen uns alle gut.
Das kommt jetzt für mich nicht ganz überraschend. Wenn Nemo das in Malmö auch nur ansatzweise so gut singt wie in Madrid, wird die Jury der Schweiz zu Füßen liegen. Zumal die Erwartungen an die Performance von Benke Rydman sicherlich auch hoch sind.
2019-21 und 2023 hatte ich den Schweizer Beitrag immer in meinen persönlichen Top3, in diesem Jahr finde ich überhaupt keinen Zugang zum Song und noch weniger zur doch sehr gewöhnungsbedürftigen Stimme.
Ich hätte ja sehr gerne einen ESC in Zürich oder (wieder) in Lugano, aber ich kann es mir in diesem Jahr nur schwer vorstellen. Dann doch eher Zagreb oder Split 2025.
„Tout l’univers“ fand ich großartig!
Damit wurde mein Gewinner vom Thron verdrängt und jetzt steht mein letzter Platz auf der Pole Position. Nun ja, nicht gerade die Entwicklung, die ich begrüße, aber es kann sich ja noch vieles ändern… 😉
Du hast Nemo echt ganz unten auf Deiner Liste? Das gibt es auch nur bei Dir … 🙂
Da ist die chance von nemo nochmal gestiegen. Dein geschmack ist ja des öfteren weit weg von tatsächlichen resultaten😉
Ist bei Deinem Geschmack ja vorhersehbarer.
Mein geschmack ist einzigartig und unübertroffen. Das solltest du aber mittlerweile auch wissen.
Nicht so frech, Leute! 😛
Die Diskussion können wir ja vermutlich in ein paar Tagen beim Schweizer Songcheck fortführen, aber auf mich wirkt es dann doch zu chaotisch, künstlich und vor allem zu egozentrisch. Und da ich mit Nemo als Person irgendwie nichts anfangen kann, schreckt mich das Ganze eher ab. Griechenland ist ja ähnlich „chaotisch“, wenn man so möchte, und spielt bei mir ganz vorne mit. Aber es gibt gelungenes und nicht so gelungenes Chaos.
Immerhin spielt Griechenland bei dir auch ganz vorne mit, ist meine Nummer 1. Da haben wir dann ja schon einmal eine Gemeinsamkeit 😅.
Cali… ich bin gerade echt ein bisschen fassungslos von dir 😱! Normalerweise ist unser Geschmack jedes Jahr sehr ähnlich (war auch in der diesjährigen NF-Saison so), aber dass mein zweiter Platz bei dir ganz hinten ist, schockiert mich gerade ein bisschen. 😃
Das muss man der Schweiz lassen: Sie polarisiert dieses Jahr. Aber keine Sorge, es gibt vermutlich genug, bei dem wir dieses Jahr noch eine ähnliche Meinung haben, es gibt ja noch 36 weitere Lieder. 🙂
Ich denke, dass der Sprung nach vorne bei den Wettquoten eher etwas mit dem Auftritt im SRF bei der Music Star Show zu tun hat. In Madrid war Nemo zwar auch stark, aber ich fand den Auftritt nicht ganz so gut, wie beim SRF.
Einerseits, war wielleicht die Soundqualität in Madrid nicht sehr gut, aber vor allem fand ich, ist Nemo in Madrid etwas ausser Atem gekommen und das hat man ein paar Mal gemerkt. Es war dennoch ein super Auftritt, allerding nicht so gut wie bei Music Star. Dort ware Nemo nämlich PERFEKT!
Das sound design in Madrid war im Vergleich zur SRF Sendung eine Katastrophe.
Natürlich sind alle ESC-Teilnehmer (m/w/d) in Malmö gewissermaßen Konkurrenten (m/w/d), aber eine ernstzunehmende Rivalität wird daraus nie und nimmer erwachsen.
Im Gegenteil. Ich gehe sogar so weit, dass alle – egal ob ESC-Künstler (m/w/d), Medien und das Fandom – Nemo wirklich mögen werden und ihn als Musiker (m/w/d) sehr schätzen. Einfach weil er (m/w/d) stimmlich was auf dem Kasten hat, künstlerisch seiner Phantasie absolut freien Lauf lässt und menschlich zu den Menschen gehört, bei denen es schwer bis nahezu unmöglich ist sie nicht zu mögen.
Davon und natürlich von seinem geilen Song wird Nemo profitieren.
Hoffentlich gewinnt Nemo den ESC 2024. 😀
Absolut richtig!
„er (m/w/d)“ ist auch mal fantasievoll … aber der Wille war da, also alles in Ordnung. 😛
Ich finde das (m/w/d) zum Schreiben und auch zum Lesen für den Einstieg sehr viel einfacher als die anderen Möglichkeiten. Mittlerweile ist das (m/w/d) für mich zur Normalität geworden.
Es is so nervig
Für dich ist es vielleicht nervig, andere Leser sind Timo aber womöglich sehr dankbar.
Ich schätze Deine Differenzierung natürlich aber zu viele (m/w/d) machen den Text schwer zu lesen.
Und sowieso zählt nur O oder nO.
Ich will es mal so formulieren:
Wenn das Breaking News sind, hat die Bildzeitung morgen garantiert irgendeine Boris-Becker-Story auf der Titelseite.
Die Schweiz bei mir immerhin unter den Qualifikanten des zweiten Semis – ist doch auch schon was …
(Hätte zum 1. April übrigens eher eine „NDR fordert reines Fußgängerzonenvoting!“-Schlagzeile erwartet.)
Zu glaubhaft.
Crazy shit, befürchte aber eher Bubble Hype nach der ersten Preparty.
Trotzdem harte Gönnung natürlich von mir!
Ich glaub das ist das erste Mal das ich mich über Wettquoten so richtig freue 😄
V E R D I E N T !
Glaube immer fester daran, das Italien das Rennen macht als Kompromiss. Kroatien Televoting Top, Jury Flop, Schweiz eher umgekehrt.
Meine Prognose:
Beim Televoting sehe ich aktuell entweder Holland oder die Ukraine vorne. Kroatien wird hingegen für mich mehr und mehr zu einem Fan-Fail-Kandidaten.
Frankreich bei der Jury vorne.
Ja, gut möglich. Wobei auch Serbien oder Portugal für eine Überraschung im Stile Tamara Todevskas sorgen könnten.
Serbien finde ich eher vergessenswert. Portugal – vielleicht. Aber Slimane kann glaube ich diesen besonderen Moment kreieren wie Marco letztes Jahr. Ich finde seine Lives echt berührend.
Marco hat die Jury aber auch nicht gewonnen, und das obwohl ich „Due vite“ viel besser finde als „Mon amour“.
Serbien?? Also das sehe ich nun gar nicht, Tamara Todevskas Song war zumindest noch episch im Vergleich zu „Ramonda“ und außerdem auf Englisch.
Ich glaube sie werden dieses Jahr so ähnlich abschneiden wie 2019 als sie das letzte Mal so eine Ballade geschickt haben.
Das denke ich bezüglich der Schweiz momentan auch.
Glaube nicht daran,das die Zuschauer ihn allzu stark pushen werden.
Aber ne sehr gute Plazierung wird es.
Jetzt sind es übrigens schon 18% für Nemo und nur noch 16% für Baby Lasagna.
Die Schweiz hat dieses Jahr echt die Chance, ganz oben mitzumischen. Einfach, weil der Song aus der Masse heraussticht. Einen Sieg halte ich durchaus für möglich.
Ich kann mir das ehrlich gesagt nicht vorstellen, erinnert mich sehr a den Bubble-Hype um Conan Osiris. Genau dasselbe, komplizierter Song und albern-chaotischer Look.
War conan osiris tatsächlich mal irgendwo in führung? Kann mich nicht erinnern.
Auf der Liste eines meiner dänischen ESC-Kumpels. Da ist er noch heute auf der 1. 🥳
Wobei – ich nehme an, den meinst Du – auch einen sehr spezifischen Geschmack hat.
Ich finde The Anders Geschmack sehr plausibel, weil er und ich eine Schnittmenge von 90 % haben. Ich liebe seine TOP 100, die er vor einigen Jahren auf YT gestellt hat.
Ich kann damit weniger anfangen, ich würde sagen, dass mein Geschmack am meisten Hj ähnelt.
Ich weiß nur noch, dass das in der Bubble sehr gehypet wurde, da gab es diese ständige hysterische Dauerbegleitung der Wettquoten noch nicht.
Diese Wettquoten Geschichte geht mir seit Jahren auf die Nerven .Von mir aus bräuchte es weder die Wetten noch die Artikel dazu.
Leider lassen sich dann einige Leute , davon beim Voten beeinflussen .
Bisher gewann doch fast immer Jemand der in den Wetten Top 3 war .
Also, singen kann er, Bühnenpräsenz hat er, Charisma ist vorhanden. Aber der Song ist für mich trotzdem ein heillos-nerviges Durcheinander.
Endlich ist meine Nummer 1 an der Spitze der Odds ❤️❤️.
Kroatien wird eh nicht gewinnen im Mai , Top 10 – Top 5 schon.
Ich sage es schon fast seitdem The Code raus kam, Nemo gewinnt das Ding in der Gesamtwertung. Televoting macht Joost.
Würde mich aktuell auch am meisten über einen schweizer oder niederländischen Sieg freuen, weil meine anderen Favoriten keine Chance haben 🥲
Als ich die Schlagzeile sah habe ich -vor allem wegen „Breaking News“- wirklich zuerst geglaubt, dass dies ein Aprilscherz ist. Habe dann sofort selbst auf Eurovisionworld die Odss gecheckt und dabei festgestellt, dass dem nicht so ist. Umso mehr freut es mich aber dafür für die Schweiz!
Fuer mich absolut unverstaendlich
Das einzige was gut ist ist die Stimme
Konfuser song graessliches outfit
Das Rennen ist total offen. Auf gut deutsch, es wird wahrscheinlich ein sehr spannender ESC. 2022 mit der Ukraine und 2023 mit Schweden gab es im Vorfeld zwei sehr klare Favoriten, die einen großen Vorsprung bei den Buchmachern hatten. Dieses Jahr liegen die Favoriten eng beieinander.
Wer hätte gedacht, dass Deutschland dem Sieg so nahe kommen könnte? Also … wenigstens geografisch. 😜
Der war nicht schlecht. 😀
Megapeinlich fand ich dagegen als Conchita 2014 den ESC gewann und es vereinzelt hier und da Stimmen gab, die behaupteten, dass der ESC-Sieg von Österreich auch ein bißchen ein ESC-Sieg von Deutschland wäre, weil der Komponist von „Rise like a phoenix“ Ali Zuckowski aus Hamburg kommt. 😜
Oh Gott, das habe ich zum Glück nicht mitbekommen. Aber nun gut, meinetwegen … ist dann im Gegenzug natürlich schade, dass „wir“ 2010 leider nicht gewonnen haben – und sogar nie eine Chance auf den Sieg hatten. 😁
Soviel ich noch weiß, war auch gjon zwischenzeitlich auf nr.1 bei den odds.
Es ist ja auch quotentechnisch alles sehr eng zusammen da. Aber schön wie wir alle, wenn sich der ein oder andere Prozentpunkt verändert, gnadenlos ausrasten 😄
Die Schweiz ist sicherlich eine realistischere Führende als Kroatien. Noch kann ich aber nicht so richtig an einen Sieg glauben. Es kann sich noch viel ändern. Dieses Jahr haben wir viele ganz gute Beiträge, aber nichts das wirklich nach einem Sieg schreit. Am Ende kann es ein Kompromissgewinner werden. Einen Superhit wird der ESC in diesem Jahr jedenfalls nicht hervorrufen.
Ich würde Belgien noch nicht abschreiben, das kann bei Jurys und Televotern gleichermaßen gut ankommen. Kroatien kann immer noch gewinnen, Italien und Frankreich würde ich Außenseiterchancen geben. Vielleicht wird es ja einen Sieger geben, der weder bei Jurys noch im Televote auf Platz eins liegt. Jedenfalls wird es bis zuletzt spannend bleiben.
Nach Maneskin bin ich wieder euphorisch über ek en Beitrag. Das erste Mal The Code gehört und ich war sofort hin und weg🥰😍❤️❤️❤️
Dieses Jahr ist es endlich mal spannend. Es können echt mehrere Länder gewinnen.
Die Schweiz wird sicher einen guten Platz machen, gewinnen eher nicht. Da glaube ich eher an die Niederlande die das Televoting haushoch gewinnen werden und bei den Jurys so im oberen Mittelfeld liegen wird.
Meine Prognose für die Top10
für Österreich sehe ich einen guten Platz zwischen 10 und 15, für Deutschland zwischen 15 und 20…
Warten wir es mal ab. Ich denke da wird aktuell noch viel spekuliert, es geht aber in die „realistische“ Richtung würde ich sagen.
Jetzt wo relativ klar ist, dass Nemo das auch live performen kann (für die größere Öffentlichkeit) setzen denke ich viele auf Jury-Sieg. Aber schauen wir mal wie es nach den Proben in Malmö aussieht 🙂
Es würde mich nicht wundern, wenn die Schweiz gewinnt.
Ich hoffe, Nemo gewinnt wirklich.
BL hat’s einfach nicht verdient, er ist live einfach schlecht
Die Schweiz als Jury-Sieger gegen Kroatien als Televoting-Sieger? Dann wäre interessant, ob einer von beiden da klar die Punkte einsammelt, oder ob doch am Ende Italien und die Ukraine zu Kompromiss-Siegern werden…
Ich vermute mal das die televoting-punkte breiter verteilt werden als bei der jury, auf jeden fall anders als letzes jahr mit einem sehr klaren televote- sieger
Ja, das kann gut sein – das würde doch für die Schweiz sprechen. Es sei denn, Litauen überrascht uns noch alle… Dafür wäre ich auch sehr offen 😀
Ich sehe eigentlich nur Kroatien im Televote deutlich vorne
Alles andere finde ich recht schwer vorherzusagen, egal ob Jury oder Tele
Mich braucht man ja nicht mehr überzeugen, da ich für diese ESC-Saison 100% in die Schweiz eingewandert bin. Aber ob Nemo wirklich gewinnen kann, werden wir erst im zweiten Semi sehen.
Der Song hat einen winner moment, der Wechsel von der leisen Bridge zur befreienden arienhaften Stelle. Nemo kann live singen, zu meiner positiven Überraschung auch bei wilden Herumgehüpfe auf der Bühne, siehe Madrid. Jetzt fehlt nur noch eine stimmige Inszenierung in Malmö.
Das Gesamtpaket muss perfekt sein, ansonsten wird das vielleicht eine sichere Top 10, aber kein Sieg.
Natürlich ist der Drops noch nicht gelutscht, aber ich würde es Nemo gönnen.
Der Song ist zur Zeit bei mir auf meiner persönlichen Nr.3. Hätte also nichts gegen ein gutes Abschneiden.
Erfreulicherweise ist dieses Jahr kein Land im Vorfeld permanent auf Platz 1 in den Odds. Letztes Jahr fand ich das sehr frustrieren und die Punktevergabe im Finale fand ich einfach nur furchtbar.
Dieses Jahr wird es hoffentlich wieder spannender und nicht so einseitig.
Nemo hat geliefert, aber Platz 1 in den Odds überrascht mich trotzdem.
Baby Lasagna und Angelina Mango fand ich doch Stärker in Madrid
Ich bin gespannt auf den ersten Live Auftritt von Joost Klein, schade das er nicht in Madrid dabei war
Angelina Mango war mein Favorit in Madrid!
Baby Lassgna konnte mich live überhaupt nicht überzeugen.
Wäre euch ein Führungswechsel bei den Wetten auch einen Artikel wert, wenn es um einen heterosexuellen Musiker gehen würde? Ich hab das Gefühl, der Hype um manche Künstler liegt nur daran dass sie zur LGBTQ+ Community gehören. Wenn das Gejaule aus der Schweiz wirklich gewinnen sollte, kann man die ganze Show entgültig zum Eurovision Gay Contest oder Eurovision Queer Contest umbenennen.
Deshalb: Forza Angelina
War das Ausagieren Deiner spätpubertären Homophobie wirklich diese sechs Zeilen wert?
Homophobie, weil es mich stört, dass die LGBTQ-Community u.a. für Toleranz und Gleichberechtigung wirbt, ihre eigenen Werte aber nur bedingt einhält und Musiker aus der eigenen Community nur aufgrund ihrer sexuellen Orientierung gegenüber anderen bevorzugt?
Nette Verschwörungstheorie – Dummheit und Homophobie liegen anscheinend nah beieinander
Ihr Heten seid doch kein Deut besser! Was du hier vom Stapel läßt, ist übler und homophober Zelmerlöw-Sprech! Wenn man sich derzeit die ganzen Konflikte und Kriege auf der Welt ansieht, dann wurden diese von Heterosexuellen verursacht (bestes Beispiel: Putin)!
Ähem? Mir gefällt Italien dieses Jahr wesentlich besser als die Schweiz, und wer jemand ist, interessiert mich bei Musik generell sehr wenig.
Was für ein ekelhafter Kommentar.
Ach, herrje… ernsthaft? 😞
Wenn du Gejaule hören willst, dann kauf dir einen Hund! Außerdem ist es nämlich unerheblich, welche geschlechtliche Orientierung der ESC-Teilnehmer hat, denn der ESC ist für alle da.
Du musst hier ganz still sein. Du schimpfst regelmäßig über Mans rum, der angeblich schwulenfeindlich ist, obwohl er einfach nur hetero ist. Er passt dir wohl einfach nicht in die überwiegend queere Siegerliste
Die meisten ESC-Sieger sind hetero!
man weiss es nicht …wer, oder wer nicht in der Vergangenheit.
Fang an zu heulen.
Vielleicht hast du jetzt so eine ungefähre Vorstellung davon wie es einer queeren Person (m/w/d) geht, die in einem Sportverein Mitglied ist und ständig mehr trainieren muss als alle anderen Vereinsmitglieder (m/w/d), um dann am Wochenende doch nicht in der Startelf zu stehen.
Vorausgesetzt natürlich die queere Person (m/w/d) hat es sich getraut sich im Sportverein zu outen.
Denk mal darüber nach.
Mir ist bis jetzt noch nie aufgefallen, dass hier jemand besonders gehypt wurde, weil er/sie/they mitglied der lgbtq-community ist. Hast du da beispiele?
Und wenn du ein problem damit hast, verrate ich dir ein geheimniss: in der esc-community soll es ja von mitglieder der lgbtq-community nur so wimmeln. Also aufpassen
Ich weiß wie präsent die LGBTQ-Community bei den ESC-Fans ist. Gab ja in den letzten Jahren genug Sieger von dort. Ich frage mich wie viele von denen gewonnen haben, weil den Leuten die Musik gefallen hat, oder ob die Queere Community primär für die ihresgleichen abgestimmt hat. Jüngstes Extrembeispiel: Gustav aus Belgien, wenn auch kein Sieger aber komplett überbewertet. Gehörte für mich nicht ins Finale und erst recht nicht in die Top 10.
Elegante Beweisführung
Ich habe auch für Gustav gestimmt, weil ich sowohl das Lied, als auch die Performance mochte und bin weder in der LGBTQ- noch in der ABC-Community, sondern ESC- und Musikfan. Gern geschehen. 😀
Ich habe für Gustaph angerufen, weil ich sein Lied sehr gemocht habe. Bei meiner ESC-Party fanden es auch viele gut. Hat vielleicht eher etwas mit Musikgeschmack zu tun.
Schon krass dein Kommentar, aber ähnliche gab es ja leider in letzter Zeit öfters. Wirklich schade.
Aha, und weil DU den Song nicht mochtest sind also alle Leute die ihn mochten automatisch LGBT und haben natüüürlich nur deshalb angerufen weil Gustav schwul ist, nicht etwa weil ihnen der Song gefallen hat, wo kämen wir denn da hin???? 🙄
Aber keine Sorge, in der Apotheke gibt es Idiotikum Akut zu kaufen, hilft garnantiert auch einem Härtefall wie dir. 😉
https://www.kinkerlitzchen.de/scherzartikel/ausgefallenes/idiotikum-akut-scherztabletten_10762031_5397
Der belgische ESC-Teilnehmer von 2023 heißt Gustaph! Informier dich gefälligst vorher, wie man seinen Namen richtig schreibt!
Du steigerst dich da irgendwie in was rein, es ist wirklich alles gut, niemand verschwört sich und der ESC ist eine Spaßveranstaltung, kein Schlachtfeld für irgendwelche Stammeskriege 😅
Gemessen am Bevölkerungsanteil gibt es kaum überdurchschnittlich viele Sieger aus dem LGBTQ Bereich. Bei mindestens Dreien ist deren LGBTQ Zugehörigkeit ja bekannt.
In den letzten 25 Jahren macht das einen Anteil von 12% Siegeranteil. Laut Umfragen ordnen sich in Westeuropa 7% bis 9% der Bevölkerung selbst dem LGBTQ Bereich zu. Bei jungen Personen unter 25 sind es bis zu 19%.
Im Unterhaltungsbereich ist der Anteil der Personen aus dem LGBTQ Bereich traditionell aber dann auch noch höher, als in der ‚Normalbevölkerung‘.
Von daher sind 12% bzw Plus einem eventuellen Nemo Sieg dann 16% nicht sonderlich abweichend.
Klar ist aber, dass eine Stimmenkonzentration auf bestimmte ESC Titel aus dem LGBTQ Bereich allein wegen des fast 10 prozentigem Bevölkerungsanteils durchaus was ausmachen kann. Das lässt sich nicht vor der Hand weisen. Kann man aber nicht mit dem bekannten Phänomen ‚Diaspora Vote‘ vergleichen. Könnte zb Duncan ganz vielleicht zum Sieg verholfen haben.
machen wir uns nichts vor, das ist schon der Fall, dass das jetzt kein Nachteil ist in der Bubble, wenn jemand geoutetes Antritt. Ein großer Vorteil ist es aber nicht. Das Kritikverbot ist allerdings grösser.
Ich glaube zwar nicht, dass eine sachliche Antwort hier überhaupt etwas bringt, weil Du Dich ganz offensichtlich gar nicht für die wirklichen Gründe interessierst, aber um das trotzdem aufzuklären: Führungswechsel in den Wettquoten sind uns generell Artikel wert, die Breaking News sind aber sicher auch der Tatsache geschuldet, dass Nemo aus einem deutschsprachigen Land kommt. Ganz klassische Nachrichtenwert-Theorie: https://www.bpb.de/themen/kriege-konflikte/dossier-kriege-konflikte/504312/nachrichtenwert-theorie/
OK, bitteschön. Dann erwarte ich aber weitere Artikel bei weiteren ähnlichen Ereignissen
Du erwartest also. Hhm, was für eine Anspruchshaltung. Wie lange liest du denn hier schon mit? Dies ist ein freier Blog von Bloggern, die dies in ihrer Freizeit machen. Wettquotenabdates sind normal und erscheinen regelmäßig.
@Benny, DP, Berenike, Peter, Manu, Rick, Flo – vielen Dank für eure tolle Arbeit und den Spaß und die Freude, die ihr uns damit macht.❤️❤️❤️
Schon ziemlich weit hergeholt, die Theorie… (Kopfschüttel)
Also ich als schwuler Mann habe es so wahrgenommen, daß dieser Artikel sich in erster Linie darauf bezieht, daß ein deutschsprachiges Land an der Spitze der Wettquoten steht. Und denke insofern, daß man der Schweiz auch bei einem ausdrücklich heterosexuellen Vertreter die gleiche Aufmerksamkeit gewidmet hätte.
Die Reaktionen auf Deinen Kommentar halte ich für übertrieben, empfinde ihn auch nicht als schwulenfeindlich. Mich stört auch nicht, wenn jemand einen Song als Gejaule bezeichnet – für mich selbst hören sich bspw. Armenien, Griechenland und Kroatien heuer an wie ein Hühnerstall, ein Autounfall und ein Bauernhof.
Apropos, Måns Zelmerlöw (mit dem ich im Rahmen von AIDS-Benefizveranstaltungen bereits mehrfach zu tun hatte) ist definitiv nicht schwulenfeindlich eingestellt, ganz im Gegenteil. Der macht bereitwillig und locker jede Menge Pressearbeit im queeren Bereich und hat da auch keinerlei Berührungsängste. Und wäre übrigens einer der allerersten Kandidaten, den ich mir beim ESC in einem Duett vorstellen könnte, in dem es um die bisweilen schwierige Freundschaft zwischen einem heterosexuellen und einem schwulen Mann geht …
Was Gustaph betrifft, so bin ich der Meinung, daß er vor allem deshalb so gut abgeschnitten hat, weil sich viele Menschen mit der Thematik seines Liedes identifizieren konnten: Chosen Family. Und das ist eben kein rein schwules Thema, sondern spiegelt Erfahrungswelten wider, die nicht an sexuelle Identität gebunden sind.
Ansonsten fällt mir noch ein alter ESC-Spruch ein, der wohl nach wie vor eine gewisse Gültigkeit hat:
You can’t win Eurovision with just the gay votes – but you can’t win Eurovision against the gay votes either …
Er ist ein Schauspieler, der nach Anweisung handelt.
Also ich liebe ja Deine Kurzkommentare, die immer etwas von einem unantastbaren Richterspruch haben …
Aber als jemand, der den Måns Zelmerlöw persönlich ausgesprochen mag, kann ich diesen natürlich nicht unkommentiert stehenlassen.
Ich kenne die zugegebenermaßen schlichtweg dummen Äußerungen von Måns, auf die Du Dich beziehst. Sie hatten einerseits zur Folge, daß politisch rechtslastige Parteien versuchten, ihn in ihrem Sinne zu instrumentalisieren, und kosteten ihn andererseits frühere Melodifestivalen-Erfolge, weil ihm die schwulen Stimmen fehlten. Mit dem Ergebnis, daß er geschnallt hat, sich in allererster Linie damit auseinandersetzen zu müssen, wie er selbst darauf reagiert, wenn ihm schwule Männer zu aufdringlich auf die Pelle rücken (und Du darfst mir glauben, es gibt mehr als genug, die das tun). Und mit der Frage, wie er öffentlich wahrgenommen und mit was für einer Weltanschauung er assoziiert werden will. Der Rest waren jahrelange persönliche Lern- und Reifeprozesse, für die er 2015 mit den Siegen beim Melodifestivalen und beim internationalen Finale in Wien sowie 2016 mit der ESC-Moderation in Stockholm zu Recht belohnt wurde, denn es war ein steiniger Weg, sich immer wieder queeren Medien zu stellen, wenn man genau weiß, jedesmal zugeben zu müssen, was für unreflektierten Blödsinn man einst verzapft hat.
Måns Zelmerlöw ist jemand, der in seinem Leben schon viel eingesehen, verstanden und dazugelernt hat – nicht zuletzt um eine Lebenseinsicht geht es ja auch im Text von „Heroes“ …
das Nemo Lied ist doch gar nicht deutschsprachig.
Es wird auf englisch gesungen. Deutschsprachig wäre es ja chancenlos vom SRG nominiert zu werden…
Hat mit ‚Deutschland‘ nicht das Geringste zu tun.
wie bleibt dieser Kommentar s.o. und meiner wird gelöscht? Tze
Die Nachricht das die Schweiz jetzt erstmal den ersten Platz belegt kann genauso gut ein Aprilscherz sein.
Ist es aber nicht
Ich sag einfach mal, die Nummer Eins wechselt bis Mai noch zweimal mindestens. Also keine Panik Leute wenn momentan nicht euer persönlicher Favorit auf Eins ist 😉
Ich kann mir das absolut vorstellen. Bei Nemo passt einfach alles. Perfekte Stimme, Outfit, Bühnenpresenz und die positive Energie die Nemo rüber bringt.
Kroatien hat mich nicht besonders überzeugt, der Song hat zwar was, aber stimmlich ist das nicht so on top. Und was Kaleen betrifft, die hab ich fast nicht singen gehört, hmm, da muss wohl die Performance einiges raus holen 😆
Belgien ist jetzt auch raus falls es jemanden interessiert…
https://youtu.be/0hCoFk6vuSs?si=vgy5s6vlRn-9rqCn
Es scheint ja heuer recht interessant zu werden, wer sich die ESC-Krone aufsetzt. Nemo könnte ich mir schon gut vorstellen, aber bis Anfang Mai ist ja noch einiges geboten. 😀