
Uku Suviste fährt mit „What Love Is“ für Estland zum Eurovision Song Contest 2020 nach Rotterdam. Das wurde heute Abend im Finale der Vorentscheidung „Eesti Laul“ entschieden. Die Show endete damit nach zwei Halbfinals, in denen insgesamt zwölf Finalisten ermittelt wurden. In einer ersten Runde zogen Anett x Fredi, Jaagup Tuisk und Uku Suviste ins Superfinale ein. Dort setzte sich Uku in der reinen Televoting-Abstimmung gegen die beiden anderen Acts durch.
„Write About Me“, „Beautiful Lie“ und „What Love Is“ erreichten zunächst die meisten Stimmen von Jury und Publikum. Anett x Fredi lagen nach den Wertungen der Jury mit Abstand vorn. Egert Milder konnte mit seinem Titel „Georgia (On My Mind)“ zwar im Televoting aufholen, letztendlich musste er sich aber mit dem vierten Platz zufrieden geben. Im Finale schaffte es Uku letztendlich, die Jurygewinner Anett x Fredi sowie den großen Favoriten vor dem Finale, Jaagup Tuisk, zu schlagen und sich das Ticket für Rotterdam zu sichern.
Uku Suviste (37) aus Võru beginn bereits in jungen Jahren, selbst Musik zu machen. Beispielsweise war er im Tallinn Boys Choir und schloss 1997 die schulische Ausbildung an der Tallinn Music School mit Fokus auf das Klavier ab. 2005 schloss er das Studium zum IT-Administrator ab. Gleizeitig fing er an, an der Georg Ots School of Music in Tallinn Pop-Jazz-Gesang zu studieren. 2006 ging er ebenfalls an das Berklee College of Music in Boston, welches er mit exzellenten Ergebnissen abschloss.
Neben Wettbewerben wie dem russischen New Wave Festival hat Uku auch an der russischen Version von The Voice teilgenommen, wo er im Team der ehemaligen ESC-Teilnehmerin Ani Lorak im Halbfinale ausschied. Auch im estnischen Vorentscheid Eesti Laul nahm er bereits zuvor teil. 2017 schied er mit dem Song „Supernatural“ bereits im Halbfinale aus, im vergangenen Jahr reichte es mit „Pretty Little Liar“ für den zweiten Platz im Finale.
ESC-Barometer
Für unser ESC-Barometer brauchen wir Deine spontane Meinung zu diesem Beitrag. Bitte stimme nur einmal ab, damit wir ein einigermaßen objektives Bild erhalten. Die Befragung ist für drei Tage offen. Danach kann nur noch das Ergebnis angesehen werden.
ESC-Barometer: Wie gefällt Dir der estnische Beitrag "What Love Is" von Uku Suviste?
- ist so lala (42%, 227 Stimmen)
- gefällt mir weniger (26%, 138 Stimmen)
- gefällt mir gut (15%, 83 Stimmen)
- ist ganz furchtbar (9%, 50 Stimmen)
- ist ganz ausgezeichnet (7%, 39 Stimmen)
Total Voters: 537
Entdecke mehr von ESC kompakt
Melde dich für ein Abonnement an, um die neuesten Beiträge per E-Mail zu erhalten.



Was für ne olle Kamelle…
Da Du heute ja schon Kritik an „negativen und skeptischen“ Äußerungen geübt hast, werte ich das mal als Lob 😉
Mir sind olle Kamellen übrigens auch viel lieber als moderner Einheitsbrei.
So wie jeder halt mag… 😉
Ich kann es kaum glauben, daß sich sexy Uku gegen den haushohen Favoriten Jaagup durchgesetzt hat!
Ein Bariton! Danke, Estland!!
Ein Konkurrent weniger für Schland.
Oh mann. Wenn das nicht altbacken ist! Da muss ich selbst das „ist so lala“ überdenken……..nein, gefällt mir weniger.
Erinnert mich doch irgendwie sehr an „Run with the Lions“ vom letzten Jahr
Ganz furchtbar. Leider. Für mich noch hinter Frankreich und UK auf dem letzten Platz.
Auch bei Estland gibt es von mir ein „gefällt mir gut“, es ist zwar kein allzu moderner Song, im Gegensatz zu Frankreich wirkt Uku aber deutlich näher am Song dran, die Inszenierung war durchaus nicht schlecht und mit etwas Arbeit kann man da noch was rausholen – und er ist im zweiten Semi, das könnte auch helfen
Wie hast du dann bitte für Deutschland abgestimmt? 🤔
Da gab es die höchste Kategorie! Ich hatte aber auch einen netten Tag, auch bei Kroatien war ich sehr wohlwollend – bis zu den Songchecks kann sich da noch einiges tun
Man könnte wirklich langsam darüber nachdenken, dass Deutschland gewinnt, wenn die Favoriten einer nach dem anderem an ihrem dämlichen Publikum scheitern.
Mal sehen, wie das dämliche Publikum im Mai abstimmt.
Wer demnächst zwischen Polen und den Niederlanden auf einer Schleimspur ausrutscht, wird wahrscheinlich die Fahrstrecke von Uku zum ESC gerade gekreuzt haben.
Total langweilig und nichtssagenden. Glaube nicht das er ins Finale schafft.
OK, der Typ ist mega HOT! SEXY! GEILE AUGEN! Das Lied ist schrott! sry!
Victor Crone ist mit der gleichen Masche letztes Jahr auch ins Finale gekommen
Ist etwa auf einer Längenwelle wie Frankreich. Man kann davon ausgehen, dass wir nicht beide Lieder in einer Show anhören müssen.
Mit seinem schwächsten Titel geht’s zum ESC, so lala von mir. Jaagup hätte ausgezeichnet bekommen, so wird die SCC Liste länger 🙂
Das ist so 90er Jahre… beim ESC.
Er fiept wenigstens nicht, was dann wohl 2020er Jahre wäre. Das Eurovisionsgequietsche bei den Männern erreicht allmählich meinen persönlichen Grenzwert 😅
Nicht, wenn man grad den Isländischen Abend verfolgt 🙂
DANKE ESTLAND! KEIN JAAGUP! Neben Jaagup klingt das wirklich originell…
Ich schmeiße mit Liebe heute Abend nur so um mich und vergebe gleich noch ein „ist ganz ausgezeichnet“! War schon im Vorfeld einer meiner Favoriten des Eesti Laul und im Superfinale jetzt die beste Option. Klar, das ist keine Neuerfindung vom Rad, aber doch ne richtig schöne Power…äh…ein Powerlied. Ich finds geil, fand auch seinen Liveauftritt vorhin am besten. Viel Glück, Eesti!
Gefällt mir weniger. Estland wird im Semi rausfliegen. Sperriger Song und man will es nicht 2x hören. Siin on mina tempel: Eesti ei finala. Aiteh Eesti from Saksamaa.
Es gibt hier wohl wenige Fans für Uku und sein „what love is“, mir gefiel das Lied schon von Anfang an, war eines der ersten Lieder der neuen Saison die ich gehört hab, hätte aber nie gedacht dass er gewinnt. Ich freu mich schon sehr auf Uku in Rotterdam und drück ihm ganz fest die Daumen für den Finaleinzug😇
War das kleinere Übel in einer für mich enttäuschenden VE.
Ohne die Background-Sänger würde das besser klingen. Zwischendurch versteht man ihn überhaupt nicht mehr, weil alles durcheinander ist und überhaupt nicht aufeinander abgestimmt scheint.
Wo ist bitte Jaagup? Schluchz, Heul, Rotz! Maaaaaaann, eeeeeecht, was soll denn das? 😭😭😭😭
Guter Sänger, aber eine belanglose Nummer. Auch hier gab es bessere Sachen im VE-Angebot.
Ich werte mal mit 3 von 10 Punkten.
Naja tatsächlich ziemlich altbacken, wenngleich er in dem Segment Tom Leeb klar schlägt. Ukus Song letztes Jahr war Lichtjahre besser (auch als Victor Crone). Die Entwicklung vom Eesti Laul ist eine einzige Tragödie…
Ok mehr nicht.
Goodbye to Yesterday, Kuula, La Forza und Rändajad bleiben wollen die einzigen gute Beiträge der letzten 15 Jahre aus Estland xD
„Goodbye to Yesterday und „Rändajad“ gehören für mich zu den ESC-Highlights des 21. Jahrhunderts. Dagegen fällt „What love is“ schon ziemlich ab. Aber die anderen Songs aus der diesjährigen VE waren meist noch schwächer, meiner Meinung nach. Schade, die Esten können mehr.
Naja. „Pretty Little Liar“ gefiel mir letztes Jahr richtig gut, dagegen ist das schon eine ziemliche Enttäuschung. 🙁
Och man..
Sein Song letztes Jahr gefiel mir richtig gut. Diesen finde ich einfach zu langweilig.. Schade
Das Niveau wird seit heute abend leider nach unten gedrückt. Lediglich bei DORA gab es einen akzeptablen Sieger.
Italien 9/10
Litauen 8/10
Slowenien 8/10
Spanien 7/10
Norwegen 7/10
Ukraine 7/10
Tschechische Republik 6/10
GB 6/10
Kroatien 6/10
Belgien 5/10
Lettland 5/10
Belarus 4/10
Island 4/10
Australien 3/10
Albanien 3/10
Deutschland 2/10
Armenien 2/10
Frankreich 1/10
Moldau 0/10
Polen 0/10
Bitte ergänzen: Estland 3/10.
Schon aufgefallen: Das Lied klingt teilweise doch verdächtig nach „No Degree of Separation“ von Francesca Michielin.
Uku sieht gut aus, aber seine Ballade ist totaler Schrott. Sorry.
Tante Gertrud mags …
Also, Freunde, jetzt mal ohne Witz: das ist ein Totalausfall auf ganzer Linie.
Wenn mich jemand fragen würde, wie ein schlecher ESC-Song schlecht inszeniert sein muss, würd ich ihm dieses Ding hier zeigen.
Das einzig Nette was ich sagen kann: der Typ ist nicht hässlich. Das war es aber auch schon. Die Komposition ist wirklich unterirdisch schlecht. Das hätte mein vierjähriges Patenkind besser hinbekommen, weil die sicher schon ein besseres Gefühl für Arrangements hat. Der Refrain ist in der Notenabfolge so hektisch, dass man denkt, der Uku oder wie der heißt hätte noch ein Date.
Das ist wirklich die totale Grütze hier. Weil der Typ ja auch schlicht nicht singen kann. Da passt gar nix. Wo hört en ESC-Song auf und wo die seelische Grausamkeit an?
Ey, Estland, du geile Sau. Wir müssen reden. Du hast echt ein Problem.
Ich finde es zwar erfreulich, daß es auch jede Menge Teilnehmer mit mehr als 30 Lenzen gibt und nicht nur das ganz junge Gemüse. Aber dieser Song ist doch ziemlich lieblos. OK, verglichen mit der Scheußlichkeit aus Moldau wenigstens erträglich….
Andi und Mariposa ihr sprecht mir so aus der Seele.
Ich finde, dass Uku sich überhaupt nicht wohl mit dem Song fühlt. Er singt und performt schlecht und schüttelt am Ende der Performance sogar selbst den Kopf. Allein sein Charisma hat ihn zum Sieg gebracht.
Da muss bis Rotterdam noch einiges für den Auftritt gemacht werden, sonst bleibt er wirklich im Semi hängen.
Der konsequente Sieger eines Eesti Lauls auf qualitativer Talfahrt …
ich möchte nur mal kurz daran erinnern,daß estland auch ganz anders kann!
zusammen mit den cellomädchen von 2009 die besten ESC-esten aller zeiten. 🙂
Mir gefällt der Song gut. Ist jetzt nicht ein Überflieger. Jedoch Finale sollte drin sein. Aber weit vorne sehe ich Estland dann auch nicht.
Generell fand ich das Estii Laul sehr schwach. Ich finde der Favorit Jaagup war eine Kopie vom Vorjahressieger. Das wäre in die Hose gegangen. Apropos Hose, diese war nicht so eng wie im Semi bei Uku.
also so schlecht war eesti laul jetzt auch wieder nicht – es gab nur ein gefühltes überangebot an jungen boys,die sich auch noch alle an balladenartiges versucht haben mit dem ergebnis,daß zwei davon in die enddreierrunde gelangt sind – am ende gewann dann der wohl schönste boy – musik eher nebensächlich – die mädels werden sicher wie wild gevotet haben.
die jury hat auch sehr nach stimme gevotet – gute songs als gesamtwerk waren da eher nebensächlich.
Sehr nett anzuschauen. Wenn dabei doch nur nicht dieses langweilige Lied stören würde 😉
shit happens.
Das Beste vorweg. Uku sieht gut aus. Das war schon alles. Nein, ich vergaß die Kerzen. Wie kann man so einen Song aus den 90-ern, den Krisenzeiten des ESC, heute noch zum ESC schicken. Selbst in diesen Jahren wäre der Song hinten gelandet. Unbegreiflich, in dieser auch noch im vollen Ernst vorgetragenen Art. Das würde nur als Parodie durchgehen. Keine Chance für Estland auf das Finale, schade. Ich habe auf „ganz furchtbar“ getippt.
Also ich finds großartig * duck Kleine musikalische Wendung (erinnert an Beethovens 9. 😉 ), stringent durchgezogen – so geht Schwedenschlager und nicht mit diesem überambitionierten Gestöhne was sich im Mellofinale angereichert hat….
Gott im himmel. Das grauen hat einen namen……das zweite halbfinale in rd. Armenien, estland, polen, moldawien, tschechien, albanien, lettland, georgien. Da brauchts für ACH nicht soviel, um sich zu qualifizieren.
Aber jetzt wo ich’s sehe. Die kommen ja alle so plus/minus aus einer ecke…
Bin doch über die negative Bewertung hier überrascht. Wäre das auf italienisch, man würde es sofort für nen San Remo Winner halten und dann wären hier die Reaktionen andere. Estland dieses Jahr für mich ein Dark Horse
Das ist tatsächlich ein Argument, das ich noch nie nachvollziehen konnte.
Ich habe meine schlechte Bewertung für dieses Lied doch nicht abgegeben, weil es aus Estland ist. Genauso werte ich nicht Lieder nach oben, weil sie aus einem Land kommen, wo ich schonmal war oder so. Das ist doch alles Käse. Wenn du jetzt sagen würdest: würde der Typ das in Landessprache singen oder halt ein Italiener in Landessprache, käme das besser an. Ja, kann sein. Aber bei mir tatsächlich auch nur minimal, weil die Komposition halt Schrott bleibt. Da rettet die Landessprache dann auch nicht mehr viel.
Estland wird Letzter im Semi. Fertig.
Ich würde 100€ gegen deine letzte Aussage setzen. Ich beurteile auch nur das was ich höre bzw performancetechnisch sehe und da ist der Song weit davon entfernt Schrott zu sein, den findet man woanders dieses Jahr.
Estland kommt ins Finale
Hoffentlich, ich drücke die Daumen!
@eccehomo42:
Kein Problem, wetten wir:
Du sagst, Estland kommt ins Finale, ich sage Estland kommt nicht ins Finale und beendet das Semi als Letzter. Wenn ich Recht haben sollte, zahlst du 100 Euro an einen von mir bestimmten karitativen Zweck.
Wenn du Recht haben solltest, zahl ich dir 200 Euro und du kannst bestimmen, was du damit machst. Wir können das gerne offiziell machen. Ich will mich hier ja nicht bereichern oder so.
Nicht übel, aber auch nicht der große Brüller.
Das Frankreich-Rezept; am nbesten ohne Ton angucken – sehr öde und dated; hier soll Kontopolous wohl auch irgendwie seine Hände im Spiel haben.
Nö, Uku macht alles selbst.
Himmel, der ist aber echt hübsch! Dafür bekommt er von mir aber trotzdem keinen Anruf, wenn er denn im Finale ist.
Gut trainiert ist er ja, aber hübsch ist was anderes, er wirkt irgendwie etwas gestelzt auf mich. Der Song ist Durchschnittsware.
Estland geht wieder nach schwedischer Rezeptur vor: Man nehme einen Sänger, für den die Mehrheit sofort schwärmt, gebe ihm sorgfältig ausgewählte Zutaten aus der Songschreiber-Schublade und rührt einmal kräftig herum. Voilà: Fertig ist die estnische Schlaftablette.
Also ich mag den Song. Als ich ihn zum ersten MSl hörte, dachte ich mir: „Das könnt was werden“. Es hat mich auch ein bisschen überrascht das er gewonnen hat. Vorallem ist er mein großer Fvorit dies Jahr.
Du gute Güte, hier wird aber auch wirklich fast kein gutes Haar an Uku und seinem Lied gelassen. Der Song gefiel mir auf Anhieb und das gleich nach Erscheinen letztes Jahr. Dass er nicht singen kann, kann ich ebensowenig nachvollziehen, wie dass das Lied Schrott sein soll. Ich find es toll und mit nichten wird der Letzter im Semi. Aber wenn es einem selbst nicht gefällt, wird das eben gerne mal prophezeit. Warten wir es ab, ich liebe es und das tu ich auch wenn er in Rotterdam floppt, ist doch Musik, die schönste Nebensache der Welt und es soll doch auch für jeden Geschmack was dabei sein, das machten den ESC doch aus😉
@ Andi
Estland läßt sich schwer vorhersagen, könnte möglicherweise den Jurys gefallen.
Kandidaten für den letzten Platz in Semi zwei sind da eher Polen und vor allem Moldau.
Der erste Kommentar hier trifft den Nagel mit klaren und freundlichen Worten auf den Kopf!
———————————
Was für ne olle Kamelle…
„Storm“ letztes Jahr war doch viel einheitsbreiiger und hats auch geschafft. Ich würde Estland, zumindest fürs Finale, nicht abschreiben.