Stefan Raab will mit seiner neu gegründeten Produktionsfirma Raab Entertainment 2025 die deutsche ESC-Vorentscheidung retten. Das berichtet das Medienmagazin DWDL. Das „Rettungskonzept“ sieht vor, dass das ZDF, RTL Deutschland und ProSiebenSat.1 jeweils eine eigene Vorrunde veranstalten, über deren Gestaltung die Sender frei entscheiden können. Die so ausgewählten Acts würden dann in einem Finale im Ersten miteinander um das deutsche Ticket zum ESC konkurrieren. Gegebenenfalls könnte es auch eine vierte, von der ARD veranstaltete Vorrunde geben.
Ob es dazu aber wirklich kommt, ist aktuell noch unklar. Laut DWDL pitchen Stefan Raab und sein „Raab Entertainment“-Geschäftspartner Daniel Rosemann das ausgearbeitete Konzept aktuell bei den vier Rundfunkanstalten. Diese sollen sich interessiert gezeigt, aber noch keine Entscheidung getroffen haben. Auf Seiten von ZDF, RTL und ProSiebenSat.1 soll es Zweifel darüber geben, warum man die deutsche ESC-Unternehmung unterstützen soll, wenn am Ende der internationale Wettbewerb in der ARD zu sehen ist. Umgekehrt wollen die ARD-Verantwortlichen wohl abwarten, ob es nicht doch einen deutschen Überraschungserfolg beim Eurovision Song Contest 2024 in Malmö gibt und der Handlungsdruck dadurch etwas abnimmt.
Stefan Raab jedenfalls hat große Pläne: Sein Ziel ist vor allem Rückhalt und Identifikation mit dem deutschen Act im eigenen Land. Eine nationale Aufgabe 2.0, sozusagen. Dass er das schaffen kann, hat der frühere (und vielleicht bald wieder) Entertainer bereits mehrfach unter Beweis gestellt – unter anderem als Komponist und Autor von „Guildo hat euch lieb“, seiner eigenen ESC-Teilnahme 2000 mit „Wadde Hadde Dudde Da“ und als Mentor von Max Mutzke. Und dann waren da natürlich 2010 bis 2012 die beiden Lena-Jahre (samt ESC-Sieg und Heim-Grand-Prix in Düsseldorf) und das Roman-Lob-Jahr, in denen Stefan Raab auch schon unter Beweis gestellt hat, dass eine Kooperation zwischen öffentlich-rechtlichen und Privatsendern (damals ARD und ProSieben) funktionieren kann.
Die Nachricht, dass Stefan Raab an einem ESC-Comeback arbeitet, kommt nicht überraschend. Bereits im Herbst hatte DWDL entsprechende Spekulationen im Zusammenhang mit Raabs Gründung einer neuen Produktionsfirma veröffentlicht. Zudem ist relativ sicher, dass die deutsche Federführung in Sachen ESC zukünftig nicht mehr beim NDR liegen wird. Wie es allerdings stattdessen weitergeht, ist komplett offen. Wenn man sich die Entscheidungen rund um das deutsche ESC-Engagement in den vergangenen Jahren anschaut, dürfte aber auf der Hand liegen, dass die Lösung nicht (allein) innerhalb der ARD liegen und nur mit externer Unterstützung gelingen kann.
Wir werden das Thema natürlich im Blick behalten und Euch hier auf ESC kompakt auf dem Laufenden halten.
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Danke, nein.
Doch, bitte! Es muss sich was ändern und Raab hat oft genug bewiesen dass in ihm ein echter ESC-Fan steckt, der weiß was beim Contest funktionieren kann – und ehrlich, schlimmer als aktuell kann’s ja fast nicht mehr werden. 😭
Warten wir doch erstmal ab.
Vielleicht gibt es im Mai ja doch ein Ergebnis,
welches nicht die allerschlimmsten Befürchtungen bestätigt.
Und damit zeigt,das man damit auf einen guten Weg nach oben ist.
Auch wenn dieser langsam ist.
Welcher Veränderungen nicht unbedingt notwendig macht.
Die Vergangenheit hat doch gezeigt,das man sich auch im kleinen Rahmen verbessern kann.
Wie nach 2016,als man bei drei Contesten nicht mehr den letzten Platz erreichte.
War ja schon ne kleine Serie.
Leider konnte man die positive Tendenz nicht aufrecht erhalten.
Was ich auch sehr schade finde. Aber auf solche Erfolgserlebnisse muss man aufbauen.
Hinfallen,Krönchen richten,und weiter gehts.
Wenn wir noch drei letzte Plätze holen,dann will ich nichts
gesagtgeschrieben haben.
Aber wer rechnet schon mit so etwas ??
Soviel Pech kann doch niemand haben ??
Ach komm, 2017 waren wir doch nur nicht Letzter weil Spanien einen noch schlechteren Song als Perfect Life im Angebot hatte, da würde ich nicht von Aufwärtstrend sprechen und 2018 war die einzige Ausnahme, in der das Gesamtpaket einfach mal überzeugen konnte: Gute Sänger, emotionaler Song, klasse Inszenierung, die Karten standen gut für uns. Ein Jahr später: I’m sorry, 0 Points. Das gleiche mit Jendrik. Ich werde nie verstehen warum man den NDR nach den letzten knapp 10 Jahren an Bottom 5-Platzierungen mit einer Ausnahme noch verteidigt. Wenn jemand anders den Bumms machen will, lass ihn doch machen, Kooperationen mit anderen Sendern haben uns in den letzten Jahren eigentlich immer bessere Ergebnisse gebracht, Veränderung kann auch mal gut tun, das hat die Stimmung um Lord of the Lost in der Bubble letztes Jahr doch auch gut veranschauchlicht.
Wenn es nach dir bzw der ARD geht, soll man nun also erstmal die Hände in den Schoss legen und auf ein Wunder in Malmö hoffen? Ein Wunder, auf das man seit 5 Jahren wartet?
Sorry, aber genau jetzt ist doch die Zeit für die interne Planung, um im Sommer auf Song- und Künstlersuche gehen zu können.
Oh bitte?? Was sind das denn für Verbesserungen? Der NDR zeigt es von Jahr zu Jahr, dass er es absolut nicht kann und nicht will bzw ihm die Platzierung absolut egal ist.
Die Platzierungen der letzen 10 Jahre haben absolut nichts mehr mit Pech zu tun. Sie spiegeln einfach die Unfähigkeit und Lustlosigkeit des NDR wieder.
Ich glaube der Beitrag von elkracho war ironisch gemeint…
Ich nicht….
😥😥😥😪😪
😲 😲 🤫
Wenn Stefan Raab übernimmt, dann wäre das die beste Entscheidung überhaupt. Denn damit würde sich endlich was ändern. Dass die ARD/NDR hofft, dass es in Malmö nicht ganz so schlimm kommt, ist bereits ein Armutszeugnis. Ich denke bei der ARD/NDR ist man sich sehr wohl bewußt, dass Deutschland mit dem Titel/Interpret nicht wettbewerbsfähig ist und man es mal wieder vergeigt hat. Jetzt auf irgendein Wunder zu hoffen, ist sich an den letzten Strohhalm zu klammern, aber auch diese Seifenblase wird platzen. Daher jede Änderung kann dem ESC in Deutschland nur gut tun.Zumindest wird Stefan Raab es schaffen, dass mehr Aufmerksamkeit wieder auf den ESC gelenkt wird und nicht (wie momentan) weitestgehend ignoriert wird vom Publikum.
Schlimmer kann es nicht werden, warum nicht.
Das oder was ähnliches muss einfach kommen und am besten in einer Arena stattfinden lassen diese ganzen Shows. Raab ist einer der das ganze noch retten kann und den Vorentscheid richtig umkrempeln würde und es so ähnlich machen kann wie es andere Länder vormachen.
Raab ist extrem aus der Zeit gefallen, was seine letzten Aktionen bestätigen, aber tu gerieten gibt es eh nix. Und er hatte die letzten erfolgreichen Teilnehmer*innen gebracht🤷♀️ ich fand es ja immer spannend, welch feines Gespür er für Musik hat, sbseits des Mainstreams, aber gleichzeitig seine Dödelmusik gemacht hat
Raab versteht es „Werbung“ für den act zu machen. Wer im Gespräch ist, der kann auch gewählt werden weil er in Erinnerung ist. Über seinen Musikgeschmack möchte ich nicht urteilen.
Nun, die Werbung ist nichts anderes, als dass er diese in seinen Sendungen promotet. Das könnte Böhmermann auch oder die ARD im Radio, die Radiosender wollen aber nicht, oder nur das was ihnen gefällt, das wissen wir ja nun anch EC.
GENDER IST NICHTS
Lass den scheiss einfach
Schnattergans!
Für den Lesefluss weissgott nicht störender als der Gebrauch von Großbuchstaben oder das Weglassen von Satzzeichen …
Sehr interessant, die Frage ist tatsächlich, warum die anderen Sender da mitmachen sollten. Aber ganz unmöglich ist es who’ll bei mindestens einem Sender (RTL?) nicht, sonst wären sie nicht mit so viel Detail an die Presse gegangen.
Mehr Sender bedeutet natürlich mehr Aufmerksamkeit. So könnte man vielleicht einen Wettbewerb inizieren, der auch eine Relevanz hat und das Thema ESC doch mal unters Volk bringt?
Halte ich für äußerst unrealistisch, denn was haben RTL und ProSiebenSat1 davon?
Die Finalshow läuft im Ersten und auch der ESC selbst läuft im Ersten. Also die guten Quoten und ein potenzieller Erfolg eines solchen Projekts hat am Ende nur das Erste in den Büchern stehen.
Verstehe nicht wieso man nicht einfach innerhalb der ARD die Zuständigkeitsfrage aufbricht und quasi einen „deutschen ESC“ organisiert, dh jede ARD Rundfunkanstalt schickt nach ESC-Regeln einen Beitrag ins Rennen und es gibt ein Finale im Ersten. Die Siegeranstalt fährt entsprechend zum ESC und richtet den Vorentscheid des kommenden Jahres aus… Hätte auch einen Hauch von BuViSoCo, aber so weit weg, dass man sicher nicht das Konzept von Raab kaufen muss.
Warum man das nicht macht? Weil’s zu teuer ist.
Was RTL und Pro7 davon haben? Natürlich sehr gute Werbeeinnahmen bei einer guten Quote (und die werden sie wohl haben). Die machen daraus eine 3 bis 4 Stunden Show ala „The Masked Singer“ mit 3 Werbeinseln pro Stunde. Das wird sich dann schon gut rechnen für die privaten Sender.
Die Quoten für Pro7 in den Jahren 2010 bis 2012 waren klar unterdurchschnittlich. Und das war mit einem wirklichen ESC-Hype.
Warum sollten sie denn jetzt auf einmal so viel besser werden?
Das wissen ZDF/RTL/Pro7 natürlich auch.
Daher sehe ich das Konzept auch als chancenlos – egal wie sehr ich es feiern würde.
Weil es damals eine Kooperation und kein Konkurrenzkampf ist. Und damals wurden die Kandidaten absolut garnicht für die anderen Sedungen ausgeschlachtet.
Wenn man zusammen an einem Projekt mitarbeitet ist es immer eine Kooperation. Immerhin würden (im bisherigen Konzept) das dt. Finale und der ESC weiterhin in der ARD bleiben und die anderen Sender wäre somit Juniorpartner.
Eine richtige Konkurrenz würde erst entstehen, wenn der Sender auch etwas zu gewinnen hätte. Also mindestens mal das deutsche Finale, bestenfalls die ESC-Ausstrahlung selber (woran die ARD natürlich keinerlei Interesse hat).
Das „Ausschlachten“ der Kandidaten würde den Konkurrenzkampf natürlich erhöhen, da gebe ich recht. Das alleine kann den Zuschauern aber auch kein Konzept schmackhaft machen, dass sie nicht interessiert.
So sehr ich mir auch das „deutsche Mello“ wünsche. Ich erwarte eher einen „Erfolg“ wie beim deutschen Fernsehpreis, der eher im Programm versteckt wird als stolz gezeigt.
Falls die Kooperation statt finden würde, kannst Du jede Wette drauf annehmen, dass die einzelnen Sender das als Konkurrenzkampf aufbauschen werden.
Das hat alles nichts aber auch rein garnichts mit einem deutschen Mello zu tun. Das Konzept ist völlig anders und eben NICHT aus einer Hand. Und natürlich würden die Sendungen prominent im Programm angepriesen werden.
2010 war quotenmäßig ein Erfolg, da war es auch noch neu. 2011 war durchschnittlich, das Thema „Titelverteidigung“ war vielleicht nicht das Richtige. 2012 wurde es einfach totgesendet. Insgesamt 8 Shows sind dann doch etwas zu viel.
2011 ging’s ja auch nur um die Songauswahl und das war natürlich eingeschränkt spannend.
Ist wie beim Fußball, wenn eine Sache populär ist, will man sich beteiligen, auch wenn die Ausstrahlung dann nicht im eigenen Sender ist.
Nur ist der VE noch nichts Populäres in Deutschland, Pro7 wird Raab mit seiner Macht dort gewinnen, das ZDF (Böhmermann) würde auch gerne mitmachen, nur RTL und der NDR ist eben die Frage.
Was hat RTL von DSDS und Sat1Pro7 von The Voice? Diese Shows existieren und niemand nutzt die Möglichkeit aus, daraus ein ESC Konzept zu machen. Wenn man daraus aber einen Wettbewerb mit dem Ziel einer ESC Beteiligung macht, dann hätten diese Shows mich mal wieder zurück. Und die, die es schon verfolgen, werden automatisch zum ESC geholt. So kann ein großes Interesse generiert werden.
Die Meldung hatte ich auch grad bei DWDL gelesen. Eigentlich muss man ja für jeden frischen Wind in Sachen Vorentscheid dankbar sein, dennoch weiß ich nicht, was ich davon halten soll. Eine Zusammenarbeit von RTL mit der ProSiebenSat.1 Media kann ich mir nicht vorstellen, erst recht nicht wegen des kategorischen Ausschlusses eines gewissen Poptitans. Da wird RTL nicht mitspielen.
Warten wir doch besser mal ab, was in Malmö Überraschendes passieren wird.
Ich kann mir nicht so richtig vorstellen, dass die da alle mitmachen und bin mir auch unsicher, ob das dann funktionieren würde.
Wir wissen nicht wie Isaak in diesem Jahr abschneidet. Vielleicht gelingt ihn die große Überraschung. Die Wetten sprechen eine andere Sprache. Und die Wetten sind ein verdammt gutes Indiz.
Es hätte wahrscheinlich schon gereicht, wenn die Redaktion sich über die Konsequenzen ihres Auswahlsystems klar gewesen wäre und den Jury nicht so viel Macht gegeben hätte. Manchmal entscheiden solche Kleinigkeiten.
Und wie sähe es praktisch aus: Darf man sich als Künstler bei allen vier Entscheiden bewerben?
😮 😮 😮 😮 okaaaaay …
Egal, was man von ihm hält: Er weiß, was er tut, und er brennt vermutlich nach wie vor für den ESC. Da es schlimmer nicht mehr werden kann (hoffe ich!), soll er einfach mal machen.
Ich halte Stefan Raab für einen Scheinriesen. Je näher man sein ESC-Engagement anschaut, desto fataler waren manche seiner Entscheidungen für den ESC in Deutschland.
2004: Der NDR schafft es, wirklich aktuell relevante Künstler für die Vorentscheidung zu gewinnen. Es treten große Charthits der Stunde gegeneinander an und Raab schmuggelt Max Mutzke in die Vorentscheidung und alle anderen Acts werden deklassiert. Keine gute Werbung für eine Teilnahme an einer ESC-Vorentscheidung. Platz 8, geschenkt. Auch Scooter und andere hätten in dieser Liga problemlos mitspielen können, denke ich.
Dann 2011: Ja, cool man gewinnt den ESC. Super. Mission erfüllt, Ziel erreicht, alles geil. Der ESC ist superpopulär und der NDR könnte richtig bekannte Namen gewinnen und die Vorentscheidung mit etwas Euphorie im Rücken groß aufziehen und die Weichen für weitere Jahre stellen… Stattdessen setzt man die hochnotpeinliche Titelverteidigung durch und vermasselt es dem NDR erneut. Die stehen dann nach 2012 mit leeren Händen da und die ganze Misere beginnt.
Das waren zwei verpasste Chancen, die zwar in halbwegs guten Platzierungen endeten, aber man hätte so viel mehr draus machen können.
Auch Lenas Sieg halte ich nicht für den großen strategischen Masterplan, sondern eher für einen Glücksgriff. Da passte einfach viel zusammen und funktionierte, aber ob Raab selbst jetzt sooooo viel dazu beigetragen hat? Das hat für mich immer ein wenig von den Leuten, die Donald Trump und seine Co-Kriminellen für ach-wie-gewitzt halten, weil er 2016 in genau den richtigen Staaten minimale Vorsprünge hatte. Ja, auch da fiel Vieles zusammen und brachte dann zufälligerweise den Sieg, aber der große Masterplan steckte auch da nicht dahinter.
Ansonsten soll er tatsächlich mal machen, denn schlimmer kann’s nicht werden, allerdings fürchte ich ähnlich wie bei Trump auf eine verbitterte Reaktion, wenn der große Raab eine Niederlage kassiert. Im Verlieren war er nämlich noch nie gut.
2004 auf 2005 war die Schuld vom Bundesvision Song Contest und nicht der Beitrag von Max Mutzke. Da könnte man drüber diskutieren, ob der Fehler nicht eher beim NDR lag, dass sie damals Raabs Idee abgeblockt haben.
2013 hatten wir doch genau das Feld, dass Du haben wolltest mit bekannten Kandidaten. Und auch in den folgenden Jahren hatten wir bekannte Namen. Da war der Ergebnisabsturz ab 2013 rein hausgemacht vom NDR.
Man kann von Raabs Persönlichkeit halten was man will (ich halte da z.B. nicht viel) aber die Fehler, die gemacht wurden, lagen da vollständig beim NDR.
Stefam Raab ist wohl immer noch der Maßstab in der deutschen Unterhaltungsindustrie.
Ich kann mich nicht erinnern das irgendein Format von ihm jemals gefloppt ist.
Die Bezeichnung „Scheinriese“ ist da schon sehr gewagt
Naja.
2004 war VIVA im Boot. Dank denen, war der damalige Vorentscheid sehr modern. 2005 war VIVA nicht mehr dabei und der NDR konnte das Niveau absolut nicht mehr halten.
2011 stimmte der NDR letztendlich dem Projekt Titelverteidigung zu. 2013 schaffte es der NDR ja auch ne ordentliche VE auf die Beine zu stellen. Nur wurde das Konzept wieder im Folgejahr ja wieder komplett geändert, statt gezielt einzelne Faktoren (wie das unglückliche Radiovoting) zu ändern.
Hochnotpeinliche Titelverteidigung? Whaaaat?
Viele mochten TBAS noch viel mehr als Satellite und die Endplatzierung beweist auch einiges an Wertschätzung. Zudem hat man damals in Düsseldorf eine wunderbare Show auf die Beine gestellt.
Ich fand „Taken by a stranger“ das bessere Lied, insofern geht die Titelverteidigung in Ordnung, Lena hat einen sehr respektablen zehnten Platz gemacht. Vielleicht hätte es auch gewonnen, wenn es ihr erstes Lied gewesen wäre.
Roman Lob war auch in den Top Ten.
Bei so einem Gewinn muss immer vieles zusammenkommen, ohne ein Quäntchen Glück geht es nicht.
Und PS: Bevor sich jetzt aufgeregt wird – ich habe Raab nicht mit Trump verglichen, sondern lediglich die Situation. Weder Trump 2016, noch Raab bzw. Lena 2010 hatten einen großen Plan, sondern meiner Meinung einfach nur viel Glück… Kein superstarker Jahrgang, ein Superstartplatz usw.
Denke auch, dass es kein leichtes Unterfangen sein wird, alle unter einen Hut zu bekommen … aber RTL und ProSieben könnten z.b. auch die Halbfinale bekommen… war das 2010 nicht auch so? Korrigiert mich, wenn ich da falsch liege..
Zudem könnten alle für „ihre“ Vorentscheide ein und dieselbe Bühne nutzen… würde einem Melodifestivalen näher kommen und die Kosten würden sich verteilen …
Aber glaube, dass das noch soviele Probleme austauchen, dass das nicht in diesem wunschgedanken zustande kommen wird …
Mediales Interesse wäre aber auf jeden Fall durch Raab garantiert …
Konkurrenz belebt das Geschäft. Wenn mehrere Sender um den besten Song kämpfen kann es nur besser werden.
Eine Ergänzung zum Konzept, vielleicht ist es drin und wurde hier nicht erwähnt weil es nicht veröffentlicht wurde.
Der Siegersender der den deutschen Kandidaten stellt, darf das nächste Jahr das große Finale senden ?! ARD fängt jetzt halt an , weil irgendjemand muß ja anfangen.
In D sind nur ARD und ZDF Sendeanstalten der EBU und könnten somit das Finale ausstrahlen. Und das ist auch gut so. Der ESC möge bitte werbefrei bleiben.
Sorry falls es falsch rüber gekommen ist. Bin davon ausgegangen das mit dem „Finale“ das deutsche Finale gemeint ist. Dein Kommentar hegt aber jetzt Zweifel in mir ob ich vielleicht doch falsch liege mit meiner Annahme.
Aaaah halt, vielleicht hab ich auch was falsch verstanden. Schon spät, ich geh jetzt besser ins Bett. 🙂
Würde sich die ARD wohl nicht nehmen lassen.
Wer gewinnt,darf dann das nächste VE-Finale ausrichten.
Wäre vielleicht ein Kompromiss.
Oder man wechselt sich dort jedes Jahr ab.
Genau das meint Rainer ja. Und nach dem Zuschauerschnitt der letzten Jahre zu urteilen, glaube ich fast, die ARD wäre froh, den Vorentscheid loszuwerden. Sollte das Konzept wider Erwarten ein Zuschauererfolg werden, könnte sich das natürlich wieder ändern. Aber das größte Stück vom Kuchen, nämlich das ESC-Finale, wäre der ARD ja so oder so immer sicher.
Ja stimmt.Habe ich falsch verstanden.
Kenne das Kleingedruckte nicht.
Aber könnte die ARD theoretisch die Ausstrahlungsrechte abgeben ???
Oder sind diese zwingend an der teilnehmenden Sendeanstalt
gebunden ???
Für mich wären das zwei verschiedene paar Schuhe.
Das VE Finale kostet der ARD mehr Geld als es Zuschauer bringt. Dieses abzugeben sollte rechtlich möglich sein solange eine Sendeanstalt mitinvolviert ist die bei der EBU gemeldet ist.
Das große ESC Finale darf rechtlich glaube ich nur bei Mitglieder der EBU gesendet werden.
Hallo Rainer,
genau das würde mich ja interessieren.
Ob es wirklich irgendwo so wasserdicht steht.
Ich glaube, das Finale muss die ARD übertragen. Halbfinale darf auch wer anders. Zumindest habe ich das so in der Art aus 2011 in Erinnerung. Sicher weiß ich es aber nicht.
Danke Nils.
Da nicht für.
Ein stetiger Wechsel der Senders, der den VE austrägt wäre eine gute Ergänzung. Dann müsste die ARD aber auch in der Vorrunde teilnehmen, sonst würde sie im zweiten Jahr, bis auf das Finale des ESC, nichts mehr vom Kuchen abbekommen können.
Das Konzept von Raab sieht vor das jeder Sender sein eigenes kleine Finale veranstaltet und der Sieger daraus würde sich für das deutsche Finale qualifizieren. Dieses Konzept würde ich übernehmen, mit meiner Ergänzung halt das der Sender der den Sieger des deutschen Finales stellt auch im nächsten Jahr das deutsche Finale senden darf / muß.
Es klingt auf jeden Fall sehr interessant, vor allem da die unterschiedlichen Sendeanstalten so ihren Fingerabdruck für die jeweiligen Vorentscheide einbringen können und wir im Finale dann nicht ein paar Lieder, die von einer internen Jury ausgewählt, wurden, vorgesetzt bekommen.
Aber wie schon geschrieben wurde, wird das wohl bei den privaten scheitern, da die von dem Kuchen dann ja nur ihre eigene Vorrunde abbekommen.
Wenn es wirklich nur um 4 Songs im Finale geht, könnte man die Show richtig knackig kurz halten ( ca 60 Minuten) und dann gleichzeitig auf allen Sendern senden.
„Richtig knackig kurz“ gibt es bei den Privaten leider nicht.
Typische Raab-Idee: Alles groß, alles bombastisch, aber am Ende fragt man sich dann: Und wieso sollten die Privaten da mitmachen? RTL und ProSieben sind zuallererst Firmen, die Geld machen wollen und müssen. Der ARD da einen Act hinstellen ohne davon am Ende was zu haben, werden sie nicht machen. Ob der ESC-Act Rückhalt hat oder sich mit ihm identifiziert wird, ist denen völlig egal.
Naja, ProSieben hat es ja schon einmal getan, wieso also nicht nochmal?
Bzw. drei Mal (2010, 2011, 2012)
Ich finde die Idee gut und etwas ähnliches schwebte mir auch schon öfter als mögliche Lösung gegen ein zu monotones Teilnehmerfeld vor. Dass unterschiedliche Rundfunk- oder gar Medienanstalten Deutschlands (müssen ja nichtmal unbedingt TV-Sender sein) Startplätze für ein deutsches Finale bekommen.
Unter Umständen kann daraus ja eine Art „Bundesvision Song Contest“ entstehen, an dem aber nicht unbedingt Bundesländer, sondern eben deutsche Medien teilnehmen und vielleicht lässt sich ein Sieg z.B. von RTL womöglich auch mit späterem Erfolg beim ESC (gute Platzierung) ausreichend vermarkten, sodass das über Jahre so funktioniert.
Als Versuchsprojekt dürften sich aber definitiv Sender finden lassen, die da teilnehmen, schätze ich.
Ich kann mir sogar vorstellen, dass eine Entscheidungsshow oder vielleicht sogar Showreihe im ZDF oder RTL bei richtiger Vermarktung deutlicher mehr Zuschauer gewinnt als bisherige Deutsche Finale selbst und das Argument für die Sender ausreichend könnte (in diesem Falle würde auch das Deutsche Finale selbst wohl davon profitieren und könnte innerhalb der ARD aufgewertet werden).
Es ist ja nicht so, dass der ESC per se in Deutschland kein Prestige genießt und keine Aufmerksamkeit generieren kann – ein Nicht Esc-Fan weiß aktuell einfach nicht, weshalb er sich das Deutsche Finale antun soll und warum auch – ich bin viele Jahre dabei und überlege, es mir aus Frust Bei nicht erfolgender Änderung in Zukunft auch nicht mehr anzutun.
Ich finde die Idee einfach super und ich finde, wenn man ihr was abgewinnen kann, sollte man sie unterstützen, weil sie möglich ist, wenn alles bereits in einem Stadium ist, in dem die Idee auch öffentlichkeitswirksam gedropt wird.
Dazu kommt dann noch die „Zweitvermarktung“. Ich gehe davon aus, dass der Sender, der den Beitrag schickt, bis zum Finale alle Sendungen mit dem ESC und dem deutschen Kandidaten vollpflastern wird und danach geh ich davon aus, das der Kandidat, wenn er einigermassen erfolgreich ist, durch alle Promi-Sendungen auf dem Sender durchgejagt wird.
Eventuell hoffen die Sender auf Symbiose-Effekte durch Zuschauerwanderung. Gerade der ARD könnte das helfen, von der Show-Kompetenz der Privaten zu profitieren. Die Zuschauer des ÖRR halte ich da für loyaler.
Allerdings hat das 2010 und 2011 im kleineren Rahmen ja auch nur so mittel funktioniert.
Wie schon weiter oben vorgeschlagen, eine „kurze“ ( ca 60 Minuten ) Sendung ohne Werbeunterbrechung könnte auf allen beteiligten Sendern gleichzeitig laufen.
Alternativ der Sender der den VE Sieger stellt, darf / muß das nächste VE Finale ausrichten und darf es auch senden.
Als ich über Stefans Come Back gelesen habe, kam schon die leichte Hoffnung, es könnte was mit dem ESC zu tun haben. Klingt auf jeden Fall nach 200 % Steigerung seit den letzten Jahren, bin richtig gespannt!
Endlich tut sich was.Say yes,yes,yes😎🙂
Klingt für mich deutlich spannender als „nur“ ein Wechsel der Landesanstalt.
Und beim Einbinden privater Sender sind bisher immer gute Vorentscheide rausgekommen, egal ob die Sender Viva oder Pro Sieben hießen.
„ob es nicht doch einen deutschen Überraschungserfolg beim Eurovision Song Contest 2024 in Malmö gibt und der Handlungsdruck dadurch etwas abnimmt.“
HAHA HAHAHA Hahahaha haha haha…. Ahhhhh.
Danke, den Lacher hab ich am Morgen gebraucht.
Na ja, wir könnten 25. werden, wenn wir 3 Jurypunkte aus Malta bekommen aber Spanien nur 2 Gnadenpunkte aus Portugal.
Oder auch nicht unwahrscheinlich: Israel
Wird von unserer Jury mit Punkten überschüttet werden. Natürlich wegen der Qualität des Liedes 🤨
Da Israel total polarisiert werden sie wohl eher mehr Punkte als üblich bekommen. Es werden nicht wenige Menschen bewusst für Israel anrufen.
Wollte Isaak nicht auch noch alle Isländer motivieren für ihn zu stimmen? Weil er doch halb-Isländer ist? Da fällt mir ein… ein Chorus auf isländisch hätte doch was.
Leider ist tatsächlich zu befürchten, dass der NDR keinen akuten Handlungsbedarf sieht, wenn die 20 Punkte Schwelle übertreten werden sollte oder ähnliches, entweder real oder überspitzt, mal sehen…
Man ist ja mittlerweile mental auf Vieles vorbereitet
Also erstmal alleine bei der Idee hoffe ich, dass dies keine Ente ist und Stefan Raab mit seinem Team dies auch wirklich vor hat!
Vielleicht sollte man aber fürs erste dann doch ein wenig kleiner denken und neben der ARD dann nur entweder ProSieben ODER RTL als weiteren Partnersender nehmen. Und wenn diese nicht wollen, dann vielleicht nur die ARD. Ich glaube, wenn der neue Vorentscheid gute Quoten einbringt, dann würden sich alle anderen Sender danach die FInger lecken. Ich wünsche dem Team von Raab Entertainment auf jeden Fall viel Glück beim pitchen von diesem Vorentscheid-Konzept! So ein Vorentscheid würde Deutschland einfach nur gut tun! Ich habe vor ein paar Wochen schon mal beschrieben wie „erfrischend“ es war, als es „Unser Star für Oslo“ 2010 gab, nachdem die Jahre zuvor die Vorentscheidshows kleiner ausgefallen sind und es 2009 sogar überhaupt keine Vorentscheidshow gab.
Was die ARD-Verantwortlichen betrifft:
Es wird, leider, keinen Überraschungserfolg von Isaak in Malmö geben, wie die ARD-Verantwortlichen hoffen. Die Frage hier ist allerdings auch, was die ARD-Verantwortlichen als Erfolg verbuchen? Dass man in die Top 10 kommt oder dann doch nur, dass man nicht in die Bottom 5 gelangt?
Es wird schon etwas dauern, bis sich der VE zur begehrenswerten Sendung entwickelt. Ich bin Fan aber hab mir das weder dieses noch letztes Jahr angetan zwischen der Null meinem Geschmack entsprechenden Musik mit desinteressierten Nervensägen wie Schöneberger und Silbereisen. Das wird etwas dauern.
Ich bin mir sicher, dass „das ganze etwas kleiner denken“ der nächste Schritt ist. Selbst wenn Raab Entertainment nur den deutschen Vorentscheid in der ARD in die Hand nehmen würde, wäre es ein großer Schritt nach vorne. Aber anfangs alle einbinden zu wollen lässt auf jeden Fall auf eine starke Verbesserung hoffen.
Ich mag Raab persönlich nicht. Allerdings könnte ich mir bei der aktuell eher desolaten Situation im Fernsehbereich durchaus vorstellen, dass Raab das hinbekommt. (Wahrscheinlich ist da wieder die ARD mit ihren 3 Millionen Gremien und Zuständigkeiten der Bremser)
Es hat ja schon mal eine Zusammenarbeit mit einem Privatsender geklappt und die ARD hat den größten Vorteil von allen. Totale Aufmerksamkeit für ein deutsches Finale und vor allem für den ESC an sich.
Heute ist die Medienlandschaft aber eine Andere und die Sender ticken alle etwas Anders als früher. Ich gehe fest davon aus, dass die totale Aufmerksamkeit auf den Sender gerichtet wird, der den deutschen Beitrag stellt, falls das Projekt angenommen wird.
Was ist an der Medienlanschaft anders außer dass lineares TV bei jungen Leuten nur noch bei Events richtig funktioniert? Und genau so ein Event haben wir ja hier.
Zum Beispiel dass die damals (2011) als sehr schwach angesehenen 2,5 Mio und 1,8 Mio Zuschauer (wohl gemerkt jeweils an ein einem Montag!) mehr Zuschauer gezogen hat, als die erste Sendung von Masked Singer letzten Samstag.
Prosieben ist aber schon immer recht schwach im Gesamtmarkt unterwegs, nur in der Zielgruppe erfolgreich.
Die 2,5 Mio und die 1,8 Mio Montags waren von den ProSieben-Sendungen.
Denke Raab würde nicht nur lineares TV machen sondern auch auf anderen Plattformen streamen.
Ich kann mir nicht vorstellen, was uns besseres passieren könnte. Raab postet einen einzigen Clip und schafft es innerhalb von 3 Tagen 2,6 Mio. Follower auf Instagram zu rekrutieren. Wenn jemand Aufmerksamkeit schaffen kann, dann er. Und dabei die gesamte relevante deutsche Fernsehlandschaft mit ins Boot zu nehmen ist doch ein absoluter Traum! Man schaue sich einfach mal die Teilnehmer von BuViSoCo oder FreeESC an, wir feiern wenn der NDR einen Max Mutzke ausgräbt oder Frida Gold an den Start gehen. In meinen Ohren hört sich „der ESC als nationale Aufgabe“ deutlich besser an als den Vorentscheid (wenn es denn einen gibt) am liebsten in einem Regionalprogramm verstecken zu wollen.
Ob das alles so funktioniert wie es sich Stefan vorstellt, weiß ich nicht, aber dass man etwas ändern sollte, ist glasklar. Ich bin dafür, dass man es ausprobiert. Für mich kann der deutsche ESC so nicht weitergehen. Ganz egal wie gut Isaak abschneidet. Das ganze Vorentscheidungsprozedere ist für mich wahnsinnig unbefriedigend.
Wenn Isaak gewinnt weil der NDR uns doch mit einem unerwarteten guten staging überrascht hat dann auch vieles neu machen ?
Frage ist leicht ironisch gemeint, Veränderungen sind bei schlechten abschneiden immer willkommen und selbst bei Erfolg sollte man sich fragen „was kann ich noch besser machen“.
Der Punkt ist, dass die Vorentscheidshow einfach schlecht war bzw. das Teilnehmerfeld sehr schlicht und unbefriedigend. Den richtigen Wumms hatte keines der Lieder. Selbst die TeilnehmerInnen hätten eigentlich mehr drauf gehabt, als das was sie gezeigt haben / durften. Das ganze Verhalten seitens des NDRs war für mich ungut und die Krönung letztendlich „Ich will zum ESC“. Es kann einfach nur besser werden, wenn sich jetzt andere Leute um den deutschen Vorentscheid kümmern. Ob am Ende ein Sieg dabei rauskommt, steht in den Sternen, aber möglicherweise kann man viel mehr hinter dem Act stehen, der den Vorentscheid gewinnt. So zumindest meine Hoffnung.
Stimme dir fast komplett zu, nur das das deutsche Finale „komplett schlecht“ war finde ich nicht. Streiche das Wort „komplett“ und wir sind einer Meinung.
Das neue Leute frischen Wind rein bringen und ein neues Konzept auch für Veränderungen sorgt kann nur gut sein , da wir von weit unten kommen.
Hab ich denn „komplett“ geschrieben? Naja egal. Klar, 2022 war noch schlechter!
Frischer Wind muss her.
Sorry , falsch zitiert. Aber im Grundton sind wir ja fast gleicher Meinung.
Das wäre richtig Mega, aber so richtig dran glauben tue ich nicht, weil sich die ARD Verantwortlichen wahrscheinlich quer stellen werden. Aber ich finde es stark, dass es Stefan Raab wieder mit übernehmen möchte und sich dafür so einsetzt. Hoffen wir, dass er mit seinem Vorhaben Erfolg haben wird.
Wenn er es wirklich schafft, all diese Fernsehanstalten ins Boot zu holen könnte das echt groß werden.
Schlimmer kanns eh kaum werden, insofern go for it!
Ich bin ja schon überrascht, dass hier viele Kommentare so negativ/zurückhaltend sind.
Das wäre doch ziemlich genau das, was sich viele hier immer wünschen: 3 (oder 4) Halbfinals und ein deutsches Finale als große Shows. Und durch die unterschiedlichen Zuständigkeiten hätte man auch mal die Chance für echte musikalische Vielfalt.
Ich würde mich sehr freuen, wenn so ein großer Aufschlag gelingen würde – es wäre in jedem Fall ein echter Aufmerksamkeitsbooster für den ESC. Und das ist komplett unabhängig davon, wie ich Stefan Raab finde. (Allerdings musste ich schon lächeln, als ich gelesen habe, dass es – angeblich – die einzige Bedingung für RTL sein soll, dass Dieter Bohlen nicht beteiligt wird…)
Wie ich das sehe, finden fast alle das Konzept gut. Lediglich bei der Umsetzbarkeit gibt es Zweifel.
Bin ganz bei Nils: Dem ESC in Deutschlang könnte nichts besseres passieren!
Aber eigentlich ist es ein Projekt, was in der Realität nur scheitern kann.
Klar, wenn es einer schaffen könnte, dann Raab. Würde sein Name nicht unter dem Konzept stehen, bräuchte es gar keinen Artikel dazu. Aber auch Raab kann das Meer nicht teilen oder sonstige Wunder bewirken.
Den Tatendrang, die Kreativität und den Mut von Raab muss man aber (trotz aller berechtigter Kritik an seiner Person) echt loben. Wer sonst würde solch ein Himmelfahrtskommando anführen wollen?
Dass das passiert glaube ich erst, wenn es auch wirklich passiert. Für mich liest sich das eher wie ein Wunschgedanke und der Versuch ein wenig Aufmerksamkeit aufzubringen, mal dahingestellt ob das gut oder schlecht ist.
Das Konzept finde ich eigentlich ganz gut, auch wenn ich das ZDF da nicht dabei sehen würde. RTL kann den DSDS-Sieger und Pro7 die „The Voice“-Siegerin schicken, beim ZDF frage ich mich inwiefern da das Know-How für ein Musik-Casting vorhanden ist.
Ich persönlich fände auch sowas wie den Bundesvision Song Contest wieder cool, aber ich glaube der Zug ist abgefahren…
Beim Bundesvision Song Contest bin ich voll bei dir. Ich höre mir immer noch gerne BuViSoCo-Playlists an.
Vergleichbare Sendungen, die temporäre gute Musik aus Deutschland, zudem noch deutschsprachig, so bündeln und puschen, sind mir nicht bekannt. Vielleicht kommt es ja irgendwann wieder dazu – ich würde es mir so sehr wünschen. Vielleicht könnte man ja auch noch einen Bezug zum ESC herstellen, dass der Sieger vielleicht mindestens einen Startplatz fürs Deutsche Finale erhält oder bei Nichtinteresse an einer ESC-Teilnahme wenigstens einen Auftritt dort oder sich irgendwas anderes überlegt. Das war meiner Ansicht nach die einzige wirkliche Schwäche der Sendung.
Leuten, die nicht die allergrößten ESC-Fans sind, musste ich damals eigentlich jedes Jahr erklären, dass der Sieger nicht für Deutschland zum ESC fahren wird.
Ich trauere seit 2015 dem BuViSoCo nach … Seit dem gibt es im deutschen Fernsehen ja bis auf sehr wenige Ausnahmen (ehrlicherweise zuallererst der „Fernsehgarten“ und dann höchstens noch „Late Night Berlin“ …) ja quasi 0,0 regelmäßige Bühnen für (deutsche) Musik abseits des Schlager-Genres.
Ich meine mich zu erinnern, dass Thomas Schreiber mal versucht haben will, den BuViSoCo als deutschen Vorentscheid zu nehmen (nach Raabs Abschied 2015) und dass das dann an dem Rechteinhaber gescheitert sei. So wurde das, wenn ich das richtig in Erinnerung habe, mal auf einer Veranstaltung erzählt. Das wäre ja für mich wirklich ein Traum gewesen…
Das geht mir Ganz genauso 😥
Das mit Thomas Schreiber wusste ich überhaupt nicht und schockiert mich tatsächlich sehr, da ich ihn nicht gerade nur positiv in Erinnerung habe was den ESC anbelangt.
Wenn es nur an Rechten gelegen haben sollte, finde ich das ein Unding, da es diese Sendung ja seit bald 10 Jahren nicht mehr gibt und offenbar auch kein Interesse seitens des Rechteinhabers besteht, diesen Contest aktuell wieder aufleben zu lassen.
Da sollte man nicht auf seinen ungenutzten Rechten sitzen bleiben und diese vielleicht verkaufen und sei es nur für ein paar Jahre, bis man diese vielleicht wieder selber nutzen möchte.
Was das angeht, war Schreiber gar nicht so unambitioniert. Er hatte auch in seiner Anfangszeit mal eine Option auf das Melodifestivalen-Format bei SVT erworben und es war geplant, das 2013er-Konzept im Jahr darauf um zwei Vorrunden zu erweitern – bei Erfolg.
2013 hätte als Format auch funktionieren können, wenn da nicht dieser komische Beigeschmack beim Juryvoting gewesen wäre. Wenn LaBrassBanda dort gewonnen hätte, wäre vielleicht alles auch in den Folgejahren anders gelaufen.
Aber dass eben Cascada dieses Format gewonnen haben, war dann wohl auch eine Schwäche des Formats.
Aber diese ganzen Ambitionen sind entweder an mir vorbeigegangen oder wurden in meinem Gedächtnis von der doch ganz anderen Realität überschrieben.
Ich tippe auf Letzteres, so langsam dämmert es mir doch, was es nicht alles für vielversprechende Ankündigungen gab damals.
Schreiber hat wirklich viel Mist gebaut, das muss man sagen, aber ich habe ihm immer wirklich geglaubt, dass er den Erfolg wollte. Sonst hätte er nicht soviel rumprobiert. Viele Entscheidungen haben sich auch erst im Nachhinein als Fehler herausgestellt; das hätte auch oft anders laufen können.
Also Böhmi produziert mit den in seiner Sendung vorgestellten Künstler durchaus ne Millionen Klicks auf Youtube. Und da er ja sofort den Vorentscheid machen würde, denke ich dass falls das ZDF der Idee zustimmen sollte, direkt das Konzept von Böhmi unter die Nase gehalten wird.
Hätte ich nichts gegen.
Ich bin wahrlich kein Fan mehr von Böhmermann (was mal anders war), fand aber auch seine Eurovisionssendung enorm überraschend und überzeugend.
Für das ZDF kann doch Böhmermann suchen, der hatte sich für die Produktion des nächsten Vorentscheids doch auch schon angeboten.
Das wäre meiner Meinung nach das beste was dem ESC in Deutschland passieren könnte. Dem ESC wieder dauerhaft präsent zu sehen, das ist doch was sich die Fans wünschen. Und mit der Einstellung geht Stefan Raab das anscheinend (wieder) an. Das heißt mit Leidenschaft und Verständnis für den Wettbewerb. Genau dem was den aktuell Verantwortlichen fehlt.
Es wäre auf Fälle einen Sensation aber ich hoffe einfach, das es so passiert unabhängig vom Ergebnis in Malmö.
Aktuell sagt mein Gemütszustand mir, dass jede Änderung gegenüber dem aktuellen Konzept eine Verbesserung darstellt. Und dann denke ich mir, dass die wahrscheinlichste Änderung eine interne Auswahl ist, und damit wäre ich auch nicht glücklich. Dann nehme ich doch lieber Raab oder Böhmermann.
Ob das Konzept mit verschiedenen Sendern klappt, halte ich doch für sehr fraglich. Der Vorteil läge aber ganz klar darin, dass verschiedene Redaktionen die Vorauswahl der Kandidaten übernehmen würden und so ein diverseres Starterfeld zusammenkommen könnte. Allerdings werden am Ende immer noch die ARD-Zuschauer den finalen Act küren und somit wären die Chancen hoch am Ende wieder einen Kandidaten aus der gleichen Kategorie zu bekommen.
Alles ist besser, als die Vorentscheide der letzten Jahre.
„Dass eine Entscheidung etwas dauern wird, hat aber auch einen anderen Grund: Das deutsche Abschneiden beim diesjährigen ESC in Malmö Mitte Mai will mancher abwarten. Ein Überraschungserfolg von Isaak dort, würde die Notwendigkeit einer nationalen Kraftanstrengung relativieren.“
Also muss man Isaak jetzt ein schlechtes Ergebnis wünschen? Uff.
Was Raabs Pläne angeht, bin ich noch etwas skeptisch. Ich kann mir momentan noch nicht vorstellen, dass speziell RTL und ProSieben der ARD wirklich zuarbeiten wollten. Grundsätzlich klingt das Konzept aber schon spannend.
Der Worte hör ich wohl, allein mir fehlt der Glaube.
Was soll uns denn noch schlimmes passieren?? Meine Hoffnung auf Veränderung mit einem anderen ARD Sender ist null. Ich klammere mich an jeden Strohhalm und wenn dieser Stefan Raab heißt, pfff
Klingt natürlich erstmal interessant, aber da sehe ich noch eine Menge Hürden auf dem Weg.
Wie viele schon geschrieben haben, ist mir der Benefit für die Privatsender noch nicht ganz klar (für eine zu erwartende Mörder-Quote gibt es keine wirklichen Anzeichen) und ob Raab nun von einer ganzen Armada von Hammer-Interpreten mit Top-Songs die Bude eingerannt wird, steht auch in den Sternen.
Sein groß angekündigter europaweiter FreeESC ist ja auch nichts geworden.
Wobei wenn ich das richtig sehe auf Quotenmeter bereits die schwachen Quoten von den Halbfinalen 2011 wohl als Mörderquote bei den Privaten durchgehen würde.
Die musst du heutzutage aber auch erstmal kriegen. Die Zeiten haben sich geändert.
Mit dem Wegfall des Nebenkostenprivilegs wird sich im Sommer nochmal ein ganzer Batzen endgültig vom linearen Fernsehen verabschieden.
Ist es wert, dass man darüber nachdenkt. Wird aber schon im Ansatz an den steinzeitlichen Strukturen der ÖR-Sender scheitern.
Warum heißt es „Geheimplan von Stefan Raab“, wenn jeder darüber spricht?
Das sehe ich auch als Problem.
Bin mir gerade unsicher, ob Raab das jetzt geleakt hat (um Druck auf die ARD zu machen) oder ob ein anderer Sender die Bestrebungen von Raab torpedieren will (z.B. jemand aus dem Dunstkreis von Dieter Bohlen – ist zumindest sehr interessant das dieses Mini-Detail es in den Bericht bei DWDL geschafft hat).
Klingt zu schön um wahr zu werden.
Stefan Raab hat es damals aber auch super verstanden Lena vor dem Finale präsent zu halten. Es gab fast keinen Tag an dem sie nicht von irgendwelchen internationalen Journalisten Interviewt wurde. Speziell auch in der Woche
vor dem Finale in GB.
Die Berichterstattung liest sich ja anscheinend so, dass die ARD derzeit sogar das meiste Interesse an einer Produktion durch Raab Entertainment hat. Also warum nicht?
Oh bitte ja, befreie uns Stefan!
Die ARD bewegt sich auch nur, wenn sie muss, oder? Das hat man den Vorentscheiden der letzten Jahre leider auch angemerkt. 🙁
Junge Junge, diese Negativität hier ist ja kaum auszuhalten. Ständig wird der NDR in die Pfanne gehauen und man wünscht sich ein Format wie das Mello. Raab spricht das aus und dann ist auch nicht recht?? Zum Punkt mit RTL, wenn die nicht wollen, Pech gehabt, dann machen es halt ZDF, PRO7 und Sat 1 ohne diese Bratzen.
Die VE’s waren eine Shitshow, die die nächste gejagt hat und letzte Plätze haben den nächsten gejagt, der ESC in D ist am Boden und muss von Grund auf saniert werden.
Und selbst wenn Isaak Top 5 erreichen sollte, muss sich grundlegend was ändern. Die können nicht ernsthaft meinen, dass ein tolles Resultat quasi einen neuen Wurstel-Kredit auf 3 Jahre bringt.
Hinzufügend darf ich ergänzen:
Deutschland muß zwingend Letzter werden, damit diese gute Idee von Raab auch nur den Hauch einer Chance hat.
Wir drücken die Daumen!
P.S. Die Wörter „muß“ und „zwingend“ sind fett und unterstrichen bzw. mit Betonung zu lesen, falls es hier irgendwelche Verständnisschwierigkeiten von irgendjemandem geben sollte. Man weiß ja nie.
Schwierig, weil Raab die bei weiten größte Reichweite hat und deswegen die anderen Sender chancenlos sind. Wird kein anderer Sender mitmachen.
Er wird mit seiner Produktionsfirma alle Shows auf allen Sendern produzieren, es gibt somit keinen Vorteil.
Es braucht frischen Wind in ESC-Deutschland und ein Senderwechsel von NDR zu MDR, WDR, BR… ist damit nicht Genüge getan. Ob das jetzt Raab, Böhmermann oder Kai aus der Kiste veranlasst, ist mir egal.
Und ob jetzt Isaak letzter oder 15. oder 2. wird, ist genauso wichtig für den Vorentscheidungsprozess wie Schultes 4. Platz 2018. Ich wünsche ihm dennoch natürlich das bestmögliche Ergebnis, auch wenn das eine Bestätigung für die ARD sein wird.
Ich liebe alles daran. Ich halte viel von Raab und da er oft genug bewiesen hat, dass er für den ESC brennt und – viel wichtiger – ihn versteht, ist er genau das, was wir hier in Deutschland brauchen. Einerseits seine Expertise, andererseits seine Gabe, etwas in den Leuten zu entfachen. Hoffentlich ist da etwas dran…
Ich habe mir gerade mal die Beiträge vom letzten Voice of Germany angesehen, weil falls ProsiebenSat1 da mit macht, könnte ich mir gut vorstellen, dass das dann automatisch deren Vorentscheid wird.
Boah sind die Beiträge aber mittlerweile weichgespült und radiotauglich gestreamtlinet…
The voice und ähnliche Formate sinken seit Jahren in der Quote an Zuschauern. Das Format hat sich etwas überlebt. Letztes Jahr habe ich es nicht geschaut , Grund war die Einführung des „Block Button“ der für mich gegen das Konzept einer solchen Sendung spricht und die Coaches haben mich auch nicht interessiert.
Um „alle“ Musikrichtungen mit ins deutsche Finale zu bringen ist eine Show wie the voice nicht die beste Option.
Die verschiedenen Spartensender ( Radio / Fernsehen ) Schlager / Rock/ alternativ / Pop usw sollten ihren eigenen VE Finalist küren und die alle sollten im deutschen Finale auftreten und wir können dann auswählen.
Das kann eigentlich nicht passieren, da Raab Entertainment alle Shows produzieren wird und es das gleiche Studio sein soll. The Voice ist Bildergarten.
Wowow! Endlich mal eine Idee, die nach vorne geht und Staub aufwirbelt. Beim NDR ist der ESC über die Jahre so eingestaubt, dass es wirklich Zeit ist für eine große neue Sache. Die ARD wird das leider alleine in ihren Strukturen und mit der fehlenden Credibility in der Musikbranche nicht hinbekommen.
Ob aus dieser Idee etwas wird, ist leider sehr ungewiss. Aber ändern muss sich was!
“Zudem ist relativ sicher, dass die deutsche Federführung in Sachen ESC zukünftig nicht mehr beim NDR liegen wird”
Das ist für mich erst mal der wichtigste Satz. Wenn jetzt noch das relativ wegfällt schrei ich Hurra. Und dann muss man sehen was passiert.
Das Stefan Raab wieder was am aushecken ist ist erstmal super finde ich. Was dabei rauskommt muss man sehen. Vor allem was dabei hängenbleibt und wenn es erfolgreich ist ob das dann auch fortgesetzt wird.
Da bei allem noch viele Fragezeichen sind und noch mehr Zweifel bremse ich erst mal meine Euphorie
Der Stein wurde angestoßen und kommt langsam ins rollen. Mal sehen war was ihn bremst oder ob er richtig fahrt aufnimmt.
2011 lief doch auch ein Halbfinale auf ProSieben? Dann könnte doch die Sendeanstalt, die z. B. Erster oder Zweite wurde, auch ein Halbfinale (mit) übertragen dürfen? 1986 lief doch der ESC sowohl auf ARD als auch auf RTL gleichzeitig? Ist das nicht mehr möglich heutzutage?
Das Konzept sieht vor das jeder Sender sein eigenes kleine Finale macht ( Auswahl wie freigestellt ) und alle Sieger daraus sind dann im deutschen Finale.
Ergänzung von mir! Der Sender der den Sieger des deutschen Finales stellt darf / muß das deutsche Finale im nächsten Jahr veranstalten und auch senden.
Huch, dass RTL+ das damals auch übertrug, ist mir völlig neu.
Hab geschaut, der ist sogar auf youtube eingestellt, sogar in sehr guter Bildqualität (hab aber nur die ersten Minuten gesehen).
In den Kommentaren drunter steht, dass RTL auch Mitglied der EBU sei. Ich denke, das bezieht sich auf RTL Letzebuerg? Weiß da jemand mehr?
Meines Wissens ist tatsächlich der Gesamtkonzern RTL EBU-Mitglied, allerdings beschränkt sich die Zuständigkeit natürlich auf Luxemburg, weshalb da faktisch nur RTL Letzebuerg aktiv ist.
Die Übertragung in den 1980ern war möglich, weil RTL+ bis 1988 mit luxemburgischer Lizenz aus Luxemburg gesendet hat. Als die dann nach Köln umgezogen sind, hatte sich das erledigt.
Danke!
Ja, her damit! Es kann nur besser werden! Alles ist Recht, wenn’s nur der NDR nicht mehr allein verbocken kann!
Ich würde diesen Schritt stark begrüßen. Es wäre eine wirklich interessante Entwicklung, weil so eventuell ESC-Bezug auch zu DSDS von RTL und The Voice von ProSiebenSat.1 hergestellt werden könnte. Damit hätte der ESC-Künstler für Deutschland eine wesentlich höhere Legitimität. Und auch wenn das nicht passieren würde und jeweils nur eigene Shows veranstaltet werden würden, müssten die Vorrunden mit Sicherheit mehr zu bieten haben als die des NDRs. Denn dadurch, so denke ich, dass der NDR alleine für den Vorentscheid verantwortlich war, konnte er natürlich als einzige Bildfläche auch wirklich chancenlose Künstler in den Wettbewerb schicken – Denn auf nationale Ebene hat der NDR stand jetzt keine Konkurrenz. Mit Wettbewerbern auf nationaler Ebene müsste das ganz anders aussehen. Konkurrenz belebt das Geschäft und würde dem ESC in Deutschland guttun! Danke Stefan Raab!
Ich predige schon seit Jahrzehnten, dass das förderale System der ARD ja regelrecht danach schreit, dass die einzelnen Sendeanstalten in Konkurrenz um den besten ESC-Beitrag treten. Aber auf sowas scheinen die Herrschaften nicht zu kommen.
Der Verwaltungsaufwand 😳
Dein Konzept wäre sicher auch spannend umzusetzen nur wie gesagt ohne Reformation in der Verwaltung nicht umzusetzen oder wie Olympia nur alle 4 Jahre wegen der Vorlaufzeit dafür.
Hoffe jeder versteht die Ironie im letzten Teil.
Den Verwaltungsaufwand kann man minimieren.
Jede Sendeanstalt kann Acts suchen, wie sie will. Manche können ja intern eine Jury wählen, die intern Acts scoutet oder auswählt nach eingehenden Bewerbungen. Oder mithilfe der vielen unnötigen öffentlich rechtlichen Radioanstalten. Große Sendeanstalten können in irgendeiner Musikshow von Beatrice Egli, Florian Silbereisen und Co. sicher auch Newcomern eine Chance geben, sowas ähnliches macht Silbereisen auf dem MDR ja schon einige Jahre.
Die Verwaltung meinte ich weniger. Die Probleme fangen dann beim deutschen Finale an wenn alle Sendeanstalten aufeinder treffen. Wer hat was zu sagen, wieviel Sendezeit bekommt „mein act“ usw usw.
Hoffe du verstehst was ich meine.
Alternativ die Sendeanstalt die das deutsche Finale gewinnt richtet auch im nächsten Jahr das deutsche Finale aus und hat dann auch das Sagen in allen Fragen . Fair sollte es natürlich zugehen.
Vier Vorrunden – maximal 2 Stunden jeweils. Eine VR aus München oder Stuttgart, eine aus NRW (Mir egientlich egal Wo, kann Köln sein kann DDorf sein), eine aus Hannover, eine aus Leipzig. Und das große Finale in Berlin.