Wie langfristig angekündigt, hat das griechische Fernsehen heute den Beitrag des Landes für den Eurovision Song Contest 2024 in Malmö veröffentlicht. „Zari“ ist eine Uptempo-Nummer die traditionelle Sounds aus dem Mittelmeerraum aufnimmt und mit modernen Beats verbindet. Marina Satti stand als Interpretin schon länger fest.
Bereits am 24. Oktober wurde verkündet, dass die 37-jährige Marina Satti Griechenland beim ESC in Malmö vertreten wird. Die Künstlerin war vom Sender ERT direkt für diesen Auftrag angesprochen worden. Das Lied selbst stand zu diesem Zeitpunkt noch nicht fest.
Mitte November wurde dann die Veröffentlichung des griechischen Beitrags für heute avisiert . Dabei hieß es, dass der Song griechische Instrumente und traditionelle Sounds beinhalten soll. Bei den Visuals zur Nummer soll es zu einer „Australien-Verbindung“ gekommen sein: Zac Wiesel, ein australischer Video Director soll verantwortlich für das Musikvideo zu „Zari“ sein. Laut dem verantwortlichen Sender ERT haben die Dreharbeiten dafür vor einigen Wochen in Athen stattgefunden.
Zumindest zur Musik kann man sagen, dass dabei griechische Instrumente und traditionelle Sounds zum Einsatz kommen – neben ganz vielen anderen Dingen. Vor allem auch einem modernen Bass. Die vielleicht zugänglichste Textstelle ist Personen, die des Griechischen nicht mächtig sind, vermutlich der Ta-Ta-Ta-Ta-Teil.
Marina Satti hat einen sudanesischen Vater und eine griechische Mutter und wuchs in Heraklion auf. In der Kindheit spielte sie klassisches Klavier und machte später auch eine Gesangsausbildung. Sie studierte in Athen Architektur, hat das aber nie abgeschlossen. Stattdessen setzte sie verstärkt auf die musische Ausbildung, etwa im Bereich Jazz. Am Berklee College of Music in Boston belegte sie zwei Semester Jazz-Komposition sowie Contemporary writing and production. Ihre erste Single veröffentliche Marina Satti 2016. „Koupes“ erreichte mit seinem Weltmusikstil bis heute auf Youtube über 27 Millionen Aufrufe.
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Griechenland auf Platz 9 von 31 in der Eurovision App, das ist schon eine Überraschung.
Die Nachbarn Schweiz und Österreich übrigens auf Platz 4 und 5. Über Deutschland breiten wir lieber den Mantel des Schweigens.
Good news!
Die Kommentare zu Griechenland hier ziehen mich doch eher runter
Ich würde aber den Wettquoten mehr vertrauen
Das Wettbüro „wettet“ nur. Das heißt nicht, dass sie ein Orakel sind, die die Zukunft voraussehen können. Die Bevölkerung entscheidet durch sein Voting wer gewinnt, in den letzten Jahren lagen die Wettbüros komplett daneben. Bilden sie sich selber eine Meinung über die Lieder, sie müssen sich nicht auf dumme Wettlisten einlassen.
Ich find den Beitrag richtig gut 👍🏻 zwar gewohnungsbedurftiges Video aber ich hoffe mal auf einen Auftritt der weniger durcheinander und Werbungsfreier ist
moin!
kann mir nicht helfen aber ich finde das so schlecht nicht – die griechen haben den mumm mal was ganz anderes auszuprobieren!
von daher ein „gefällt mir gut“. 😎
Das Video ist ja der Knaller!
Video kommt mir teilweise so vor wie eine wirklich billige Fast and Furious Kopie.
Die griechische Rosalia? Ok, mit den landstypischen Elementen und der griechischen Sprache gefällt es mir ganz gut. Aber grundsätzlich gehen mir die Comic-Sounds schnell auf den Wecker.
Ich bin echt ziemlich hin- und hergerissen beim griechischen Beitrag. Ich möchte den wirklich unbedingt mögen, aber er macht es mir stellenweise ein bisschen schwer.
Insbesondere die hohen Gesangsparts in den Strophen verursachen mir Zahnschmerzen. Im Refrain, wo sie tiefer singt, mag ich ihre Stimme aber sehr. Die Ethno-Instrumentierung finde ich natürlich ganz grundsätzlich sehr geil, muss aber gleichzeitig zugeben, dass ich das Flötengedudel und das für meine Ohren stellenweise stolperige Rhythmusgebumse nur in homöopathischen Dosen ertragen kann und auch nur, wenn ich gut drauf bin. Zudem richtet sich der Song in seiner Sprunghaftigkeit ganz offensichtlich an ein jüngeres Zielpublikum mit einer Drei-Sekunden-Aufmerksamkeitsspanne. Mir erschwert das Fehlen einer durchgängig erkennbaren Struktur aber ein wenig den Zugang.
Positiv hervorzuheben ist, dass der Beitrag zahllose Möglichkeiten für eine energiegeladene Schüttel-Dein-Haar-wildes-Mädchen-Hupfdohlenchoreografie verspricht, von der wir im Videoclip ja schon einen appetitmachenden Vorgeschmack bekommen. Da erhoffe ich mir eine fuegoeske Inszenierung in Malmö. Insgesamt reicht das gerade noch für ein „gefällt mir gut“.
Sorry, ich möchte da keine Performance a la Zypern 2018, zumal der Song auch ganz anders ist.
@ Thilo mit Bobby und @ togravus ceterum:
Ich weiß nicht, ob ihr später ab und an nochmal in die vorherigen Kommentare schaut (aber ich glaube, ihr bekommt eh Rückmeldung, wenn jemand antwortet, oder?)?
Deshalb hier noch mal meine Burggedanken zu Griechenland (wen es nervt: sorry für den doppelten Post):
Mein Burgvorschlag wäre ja im Fall Satti:
Die Gestaltwandlerin Marina lässt sich nicht in die Kutscherei zwängen, sie saust wie ein Kugelblitz durch sämtliche Räume und sämtliche Orte in, auf und unter der Burg und ist nicht wirklich greifbar.
Und überall wo sie auftaucht verwirrt sie, weil sie überall anders aussieht, anders riecht und anders klingt. Manche in der Burg sind deshalb bei ihrem Vorbeischwirren begeistert, andere entgeistert (die Geisterstelle ist allerdings ja inzwischen besetzt).
Als sie bei Tante Gertrud vorbeikommt, versetzt sie diese durch leichtes Anstupsen in eine fünfminütige Drehbewegen. Diese denkt: huch, hatte ich heute tatsächlich schon soo viele Likörchen???
Ich habe es gesehen. Da kann man tatsächlich eine schöne Geschichte draus machen, und Knutenreiner könnte sich erleichtert ein Bierchen aufmachen. 🙂
Wenn ihm das Marina bei vorbeiwuschen nicht schon weggesüffelt hat…
Macht einfach was draus was ihr für am besten haltet, bin für alles zu haben. Und wenn ich sie heiraten muß damit sie aufhört zu singen , dann opfere ich mich auch dafür 😉
Lol. Sie singt? Klingt zT mehr wie KI.
Ps: sie singt dann heimlich in der kutschenwerkstatt weiter. Glück für euch , Pech für mich 😬
Ihr haltet die komischen Geräusche aus der Werkstatt dann immer für ein einstellen der Kutschentüren von mir 🤣
Jetzt also „Zari“ von Marina Satti: Mutig und sicherlich nix für zum „nebenbei Hören“. Die hohe Stimme ist gewöhnungsbedürftig, aber das Ganze doch ziemlich spannend gemacht. So etwas will ich mal aus Griechenland beim ESC hören.
Hoffentlich funktioniert es live.
31 von 37
Slowenien 11,5/12
Litauen 10,5/12
Italien 10/12
Belgien 9,5/12
Norwegen 9,5/12
Frankreich 9/12
Griechenland 9/12
Schweiz 8,5/12
Serbien 8,5/12
Irland 8/12
San Marino 8/12
Kroatien 7,5/12
Luxemburg 7,5/12
GB 7/12
Dänemark 7/12
Ukraine 6,5/12
Estland 6/12
Polen 6/12
Moldau 5,5/12
Spanien 5/12
Österreich 5/12
Lettland 4,5/12
Deutschland 4/12
Australien 4/12
Tschechien 3,5/12
Niederlande 3/12
Zypern 2,5/12
Island 2,5/12
Malta 2/12
Albanien 2/12
Finnland 1/12
Hier ist das offizielle Musikvideo zum Song von Bambie Thug:
.https://eurovoix.com/2024/03/08/doomsday-blue-music-video-released/
Viel Spaß
Spaß würde ich es nicht gerade nennen – aber immerhin trauen sich die Iren was; Bambies Styling passt auch zum Song.
Das Video ist ja suuuper toll geworden, auch der Nachspann ist ganz wunderbar…
Bei „Doomsday Blue“ geben die disparaten Teile für mich durchaus ein sinnvolles einheitliches Ganzes, das will mir bei „Zari“ leider nicht so recht gelingen.
Gut gemacht, Griechenland! Der Song ist der Beste seit Jahren, der für Griechenland antritt. Da ist Abwechslung drin, da ist Etno drin – und man hat den Song nicht nach einmal Hören schon satt. Gefällt mir gut!
Das Video finde ich etwas verstörend – aber auf der ESC Bühne lässt sich der Song sicher gut inszenieren.
Der Song hat zudem durchaus Struktur, man muß sich nur darauf einlassen können-
Übrigens wurde bekanntgegeben, daß Fahree für Aserbaidschan nach Malmö fährt. Da gab es anscheinend enorme Verständigungsprobleme – es hieß nämlich, daß Aisel und ein Trio noch in der engeren Auswahl wären…..
Ganz genau!
Ich finde den Song so gut. Er klettert
gerade in meine TOP 3!
Ich bin sehr gespannt, ob er ankommen wird.
Kriege ich nicht mehr aus dem Kopf.
Bravo Greece!!!
Sehr moderne Umsetzung von traditioneller Musik. Man kann es nicht mitsingen (zumindest ich), aber es bleibt im Gedächtnis.
Ich wünsche den Griechen viel Glück!
Hab keine Worte dafür😬😐.
Das ist jetzt mal ein griechischer Beitrag, der mir gut gefällt. Originell, tanzbar, interessante Stimme, luistiges Video. Bin sehr gespannt auf das staging in Malmö. Bei den internationalen reaction videos auf youtube kommt es sehr gut an, hier allerdings eher eine Lawine an sehr negativen Kommentaren. Immer schön respektvoll bleiben.
Mir ist das auch aufgefallen – die negativen Kommentare sind fast ausschließlich aus Deutschland…
Oh wei greece, ist mir zuschwierig, wird nicht funktionieren
Sagen die Deutschen…..die immer letzter Platz sind…XD
Wow, super Argument und noch nie gehört. Dann machen wir jetzt hier also dicht, weil wir dürfen ja zu keinem Song mehr unsere Meinung sagen 🤦♂️
Ich hab mich beim Abstimmen vertan, darf ich nochmal?
Hatte ursprünglich Gefällt mir gut, ich würde das in Ganz ausgezeichnet ändern wollen.
Bei dem Song bekomme ich mediterrane Großstadt-Vibes… ich höre Staus und Autohupen, ich höre Baustellen, viele Menschen, Musik aus Lautsprechern, die Sonne knallt auf den Asphalt, Kinder toben im Springbrunnen und Hunde kläffen Passanten an… und da passt das Video perfekt zu.
Ich war noch nie in Athen, jetzt will ich da sein.
Ein Vergleich mit dem spanischen Beitrag vom letzten Jahr? Das war sicher auch landestypisch-authentisch, aber auf eine etwas altbackene Art. Hier höre ich das pure Leben einer modernen Großstadt.
Wie eine Schallplatte mit Sprung. Dieser Song passt sich dem niedrigen Niveau dieses Jahrgangs problemlos an. Beitrag mit großem Nervpotential.
1/10
Find ich gar nicht gut. Klingt nicht schön, hat keine besonderen Momente, wartet dafür aber mit nervigen Melodien und Instrumenten/Samples auf. Einer der schlechtesten griechischen Beiträge, die ich je hörte.
Och, gefällt mir nach dem 2./3. Hören ganz gut. Schteit mal wieder nach Dance Break. Mal gucken wie das live funzt.
Steil geht wohl das Teil bei TikTok. Das ist genau der Sound dieser Generation.
Ich glaube wir haben einfach einen Generationswechsel beim ESC. Deswegen haben sich die Songs einfach so radikal verändert. Ich begrüße das.
ich habe unter der woche meinen schwerpunkt auf muttis neue katze und radziele in gut 25km entfernung gelegt,um in form für mehr (km) zu kommen und somit nicht soviel vom ESC-zirkus mitbekommen.
die aufarbeitung der mittlerweile fast 300 kommentare ist aber lesespaß pur! 👍
ich bin der meinung,daß ländertypische musik,egal aus welcher region in europa und darüber hinaus einen tollen kreativen kontrast zum typischen ESC-sackgassensound bilden.
🇬🇷🇪🇪🇳🇱🇵🇱🇳🇴🇸🇮🇨🇮
Nach dem Totalausfall aus dem letzten Jahr konnte es ja eigentlich nur besser für Griechenland werden, aber für mich persönlich ist auch das hier nix. Einfach viel zu anstrengend.
Ich bin ein bisschen spät dran als Satti Fan und Grieche und ich hätte soo viel dazu zu sagen und zu analysieren.
Mach ich dann zum Songcheck. So viel schon mal jetzt: ich brauchte auch ein bisschen um reinzukommen. Das Video verschleiert den Song für mich und macht ihn noch weniger zugänglich als er eigentlich ist, aber das hat auch Konzept.
Smash the stereotypes about Greece scheint das Motto zu sein und wie ich finde, es schreit Marina und ich freu mich, dass sie es „her way“ macht.
Bis dahin sag ich mal so, die Anzahl der Kommentare hier und die Polarität find ich schon spannend! Irgendwas scheint sie richtig gemacht zu haben.
Ob das erfolgreich sein wird, werden wir sehen, hauptsache es ist mal was Neues, Frisches. Danke Marina Satti
Wie immer in den letzten Jahren ist Griechenland genial – zu genial für die Welt und erst recht die ESC-Welt
Marina Satti ist halb-Griechin/halb-Ägypterin und sie wollte dementsprechend auch orientalische Einflüsse in den Song einfließen lassen (der Anfangspart mit der hohen Stimme). Später wird das Lied schneller und es kommen balkanisch/albanisch klingende beats dazu. Mein Fazit: Ob das Lied Griechenland musikalisch gerecht wird, darüber kann man sich streiten. Ich bin selber Griechin und ich fand es beim ersten Mal anhören seeeehr gewöhnungsbedürftig. Es erinnert mich musikalisch eher an das Land Aserbaidschan und ich mag es grundsätzlich auch nicht, wenn Frauen rappen bzw. wenn man von emotionalem Gesang auf monotonem Sprechgesang übergeht. Jedenfalls gefällt mir das Lied immer mehr, je öfter ich es höre. Wichtig ist jetzt, dass die sich zu diesem Lied eine gescheite Choreographie überlegen.
Ich war zu spät zum voten, hätte aber „gefällt mir gut“ gewählt.
Ich mag die traditionell griechischen Anklänge, finde aber das Lied nicht wirklich homogen, weswegen ich nicht absolut begeistert bin.
Vielleicht braucht es ein paar mehr mal Anhören um richtig bei mir anzukommen, aber ich muss schonmal die Besonderheit dieses Liedes positiv bewerten.
Ekelhaft