Großbritannien: Alle Songs für „Eurovision: You Decide 2019“ veröffentlicht

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Seit 2016 sucht Großbritannien seinen Beitrag für den Eurovision Song Contest unter dem Titel „Eurovision: You Decide“ – mit mäßigem Erfolg, denn als größter Erfolg schlägt der 15. Platz für Lucie Jones‘ „Never Give Up On You“ im Jahr 2017 zu Buche.

2019 versucht es die BBC deshalb mit leicht abgewandelten Konzept, das an „Unser Song 2017“ erinnert: Insgesamt stehen nur drei Lieder zur Wahl, die aber jeweils von zwei Interpreten in unterschiedlichen Versionen dargeboten werden.

Heute wurden nun alle sechs Track-Künstler-Kombinationen veröffentlicht, die sich um das Ticket nach Tel Aviv bewerben. Hier findet ihr alle Songs sowie eine Umfrage dazu, welcher Act euer Favorit ist.

Michael Rice – Bigger Than Us

Holly Tandy – Bigger Than Us

Jordan Clarke – Freaks

MAID – Freaks

Kerrie-Anne – Sweet Lies

Anisa – Sweet Lies

Welcher Act soll für Großbritannien nach Tel Aviv?

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52 Kommentare

  1. Song 1 ist gut… Die zweite Variante flacht ab dagegen…

    Sie präsentieren übrigens heute jnur 2, morgen weitere 2 und Freitag die letzten beiden.

  2. Was ist denn in uk. passiert? Zwei super songs, zumindest die studio-versionen. Michael rice und kerrie-anne.
    Absolut top ist michel rice. Damit wäre letztes jahr top-10 locker drin gewesen.

  3. Dann bitte unbedingt den Club Banger „Sweet lies“ von Kerrie-Anne. Das gibt mir (zumindest ein bisschen) Kelly Rowland Vibes. Alles andere ist leider wieder sehr belanglos. Ich frage mich ja auch, warum man inzwischen immer 4 Leute braucht um solche Songs zu schreiben…

  4. Michael Rice – Bigger than us
    Guter klassischer Pop. Mit Gospel Elementen wird es auch was mit Jurypunkten…
    Die beiden anderen Titel bleiben nicht wirklich hängen…

  5. Die Gruppe mit Freaks ist ein bisschen merkwürdig und Sweet Lies von Anisa ist noch ganz okay. Das andere Sweet Lies ist wirklich nicht meins.
    Bim aber überrascht, dass es das UK im Gegensatz zu uns geschafft hat, das gleiche Lied immer anders klingen zu lassen.

  6. „Sweet Lies“ von Anisa gefällt mir richtig gut. Hoffentlich klingt das live genau so schön, wobei EYD wohl das falsche Publikum für eine Soul-Nummer hat.
    „Bigger than Us“ (bei den Autoren mit Siucherheit ein Mello-Reject) und „Freaks“ hören sich beide an wie Boyband-Singles von vor 20 Jahren. Michaels Version finde ich noch am ansprechensten, wobei mir seine Stimme irgendwie zu unscheinbar für so eine Gospel-Ballade ist und das mit dem Chor auf fünf Backings zusammengestaucht auch schwierig werden könnte.
    Insgesamt aber alles besser als „Storm“, das ist schon mal ein enormer Fortschritt für die BBC 🙂
    Wenn die Briten so voten wie immer.wird es wohl „Freaks“ von Jordan Clarke, das kommt wahrscheinlich dem, was sie sich unter ESC vorstellen, am nächsten. Never change a loosing system 😉

  7. Laurell Barker, Anna-Klara Folin, John Lundvik and Jonas Thander als Produzenten sind schon eine tolle Mischung für „Bigger than us“. In der Realisation von Michael Rice gefällt es mir in der Audio am besten. Interessant, wie das live rüberkommen wird. Und wo hat Jonas Thander eigentlich nicht mitgemischt in diesem Jahr? Laurell Barker ist ja auch für „Sister“ bei „ULfI“ hier mitverantwortlich.

  8. Aber insgesamt auch ein Armutszeugnis, dass sich die große Popnation UK mal wieder eigentlich durch die Bank in Schweden(?) & Co. bedient hat…

  9. Da schau ich nochmal kurz anerkennend nach Spanien, da fährt man seine Beiträge wenigstens mit landeseigenen Komponisten an die Wand!
    Meine Rangliste
    1. Freaks
    1.1 Jordan Clarke
    1.2 MAID

    2. Bigger than us
    2.1 Michael Rice
    2.2 Holly Tandy

    3. Sweet Lies
    3.1 Kerrie-Anne
    3.2 Anisa

    Ich mag Freaks trotz seines fragwürdigen Textes. Bigger than us ist vor allem in Michael Rices Version gut hörbar. Sweet Lies ist einfach nicht mein Ding

    • Ich schließe mich mal an. Auf jeden Fall, was die Interpreten betrifft: Jordan, Michael und Kerrie-Anne würde ich auch für den jeweiligen Song bevorzugen.

  10. Ich bin da relativ eindeutig auch bei Bigger than us von Michael Rice – leichte Cesar Sampson Vibes bei mir. Guter Song, gutes Arrangement, angenehme Stimme. Aber ich schließe mich floppy an, das die Briten vermutlich Freaks von Jordan Clarke wählen werden. Das würde tatsächlich ins System passen. Gefällt mir zwar auch ganz gut – aber ich hab auch ein wenig ne Boyband / High School Musical Schwäche! 😉

    Richtig schlecht ist aber tatsächlich keiner der sechs möglichen Entries – am wenigsten meinen eigenen Geschmack trifft wohl Kerrie-Ann und Maid.

  11. In jedem Fall kann man sagen, dass die verschiedenen Versionen eindeutig als unterschiedliche Genres zu erkennen sind. Das war ja bei den Wild Fires und Perfects Life nur bedingt der Fall.

    Bigger than us ist besserer Durchschnitt. Das müsste von einem charismatischen Sänger vorgetragen werden. Ob Michael Rice das erfüllt? Zweifel.

  12. Also meine Top 3 sind aktuell wie in der Abstimmung. Allerdings hab ich bei keinem Lied den Netta-Effekt vom letzten Jahr. Als man Toy gehört hat und irgendwie wusste, der song könnte es werden. Ich hoffe, dass ich diesen Effekt bei UlfI haben werde 😀 😀

  13. 1. Michael Rice – Bigger than us 7,5/10
    erinnert mich an Shawn Mendes. Ist schön anzuhören und live kommen solche Beiträge eh meist viel besser zur Geltung. Ganz klar meine Wahl für UK.

    2. Kerrie-Anne – Sweet lies 7/10
    Finde ich auch gut, die ersten 20 Sekunden klingen richtig gut, danach flacht es etwas ab… aber ein Ohrwurm.

    3. Jordan Clarke – Freaks 6/10
    Zuerst dachte ich „ähm“ während des Songs gefiel es mir immer besser.

    4. Holly Trandy – Bigger than us 5/10
    Diese Version ist leider etwas langweilig und die von Michael ist viel stärker.

    5. Anisa – Sweet lies 4/10
    Die Version zeigt, wie unterschiedlich der ein und selbe Song klingen kann. Leider ist dies hier definitiv die falsche Version des Songs. Gefällt mir nicht ganz so gut.

    6. Maid – Freaks 3/10
    Finde ich nicht gut, auch wenn ich teilweise die Ideen cool finde.

  14. Irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, daß bei der Version von Michael Rice einiges von „Nobody but you“ von Cesar Sampson abgekupfert wurde. Es könnte funktionieren, könnte aber auch in eine Sackgasse führen.

    Beim ersten Duell gefällt mir die Version von Michael Rice am besten. Beim zweiten Duell gefällt mir keiner der beiden Versionen, ich hätte einen solchen Titel gar nicht erst ausgewählt. Beim dritten Duell liegt Kerrie Anne bei mir nur knapp vorne.

  15. Ist ja alles ganz nett und tut nicht weh. Imhintergrunddudelmusik …
    Meine Favoritin ist Holly Tandy, die es mit ihren dezenten Countryanklängen auf 6/12 bringt. Ganz schlimm finde ich nur diese Boy Band-Disney-Schmonzette von Michael Rice.

  16. Also ich verstehe auch nicht, was hier alle mit Michael haben. Das ist doch 1:1 Ari Ólafsson und würde in jedem Halbfinale hängenbleiben. Überhaupt: Hier ist nichts dabei, was ich besser als Platz 20 in Tel Aviv wette.

  17. Huhu! Komme zur Umfrage vorbei und wollte kurz loswerden: „Freaks“ von MAID ist sensationell! Diese Harmonien und das Zusammenspiel aus Melodie und Text. „I know a place where the bruised and broken live like the kings and queens of tragedy“. Großes Lob an den Texter! Und dann französische Worte im englischen Lied – plus „soccer“ statt „football“, das gefällt den Briten gar nicht, habe ich heute gelesen 😀 Mit dem richtigen Staging würde ich persönlich das in die Top 15 setzen. Aber mein Musikgeschmack ist erschreckend non-mainstream, aktuell der letzte Platz in der Umfrage! Love it! ❤️

    • An „Freaks“ ist gar nichts sensationell! Der Song ist überflüssig wie ein Kropf, und vor allem die Version von MAID zieht sich derart hin, daß man froh ist, wenn die drei Minuten endlich vorbei sind!

    • Sorry aber der Text zu diesem Lied ist schlimm… Und in der Version von Maid ist das für mich auch um Einiges schlechter als Jordans Version. Es ist nicht mal besonders schlecht, ich finde es einfach „Meh“ und komplett aufgesetzt.

      • Dafür ist mir vieles andere zu mainstream 😂 Sweet Lies: Super anständig produziert, will es gar nicht schlechtreden, aber „normaler Dancesong“ bzw. „normale Ballade“. Jordan: modern, total in Ordnung, aber mir wieder zu „normal, iwie schon gehört“. MAID und Holly haben für mich hingegen „außergewöhnliche Versionen“ (wobei: Country hat man natürlich auch schon öfter gehört und das „bigger“ ist etwas too much im Text ). Wie gesagt, ich bin manchmal nicht mainstream 😂

    • Mich erinnern die Mädels stimmlich ein wenig an eine Ziege, die in einem Zoo lebt, den man nicht besuchen möchte – also kurz gesagt an Rihanna 😉 Aber im Ernst: Das ist eine zeitgemäße Nummer und ich kann gut nachvollziehen, dass sie Dir gefällt.

    • Also Freaks gerne, aber dann bitte in Jordans Version. In dieser Hinsicht bin ich ganz bei jeg2604 ( 😉 ). Freaks in der MAID-Version ist für mich das schlimmste der sechs.

  18. Die Jungs sind alle sehr zeitgeistig, so wie die deutschen Charterfolge derzeit – männlich, mehr so halb gut drauf und irgendwie ein bisschen betroffen. So mit Fjällräven Kanken-Rucksack und leichtem Sprachfehler. Nee, da sind mir die Mädels lieber, besonders Kerrie-Anne. Außerdem kommt im Text „Angel in disguise“ und was mit „belüge mich“ drin vor, so dass der Fan gewohnte Zeilen wieder erkennt.

  19. Ich hab jetzt für Jordan abgestimmt. Ist zwar auch nichts besonderes und eher konventionell (das sind die anderen allerdings auch), aber zumindest habe ich einen Ohrwurm davon.

  20. So grauenvoll der Text von „Freaks“ auch ist, ist das doch der einzige Titel, der mir wenigstens ein bissche zusagt. MAID müssten an ihrer Version noch irgendetwas tun; an vielen Stellen sind da sehr coole Harmonien, oft klingt es aber auch wie von nem Grundschüler abgemischt. Verwirrend.
    Dementsprechend bin ich für Jordan.

    „Bigger than us“ und „Sweet lies“ finde ich persönlich arg öde…

  21. Freaks – da bin ich ganz bei ESCFan2009!
    Mag sein, dass es kompositorisch kein Kracher ist und sowohl die Hook als auch die Produktion erfinden das Rad nicht neu, aber die Kombination von all dem gefällt mir trotzdem viel besser als die anderen fünf, die mir etwas zu sehr auf Nummer Sicher gehen.

  22. Bin gerade übers Wochenende in London und in einer Talkshow wird gerade über Eurovision diskutiert. Ob die UK fernbleiben sollte, oder was allgemein die UK besser machen sollte.

  23. Alles Grütze. Es wird garantiert nicht London/Birmingham/Glasgow 2020.
    Und dieses amazing Vorentscheidskonzept mit Liedern, die von mehreren Interpreten vorgetragen werden, hat sich ja damals in Deutschland mit Perfect Fire und Wild Life auch so hervorragend bewährt.

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