
Wer wird Moldau beim Eurovision Song Contest vertreten? Diese Frage konnten wir uns im letzten Jahr nicht stellen – für den ESC 2026 in Wien ist Moldau aber zurück! Heute entscheidet sich im Finale der Selecția Națională 2026, wer das Ticket nach Wien erhält. Einer der Anwärter darauf ist Bacho (Aufmacherbild) mit dem Beitrag „Tata“.
An dem Finale der moldawischen Vorentscheidung heute nehmen 16 Acts teil. Die Auswahl erfolgte nach internen Auditions. Bei diesen wurden die Erwartungen der Jury wurden so sehr übertroffen, dass statt der ursprünglich geplanten 10 Acts sogar 16 für die Finalshow zugelassen wurden. Entsprechend dürfen sich die Fans auf einen langen Abend freuen, der viel verspricht.
Der Sieger-Act und damit Vertreter*in für Wien wird zu je 33 Prozent durch eine internationale Jury, eine moldawische Jury und ein Publikumsvoting entschieden. Die nationale Jury besteht aus 15 Mitgliedern, die internationale Jury aus fünf.
Fans in der Arena und vor dem Fernseher dürfen sich außerdem auf ein ikonisches Line-up an Gast-Acts freuen: Mit dabei sind unter anderem Zdob și Zdub, die Moldau 2005, 2011 und 2022 beim ESC vertreten haben, Sunstroke Project (Moldau 2010 und 2017), Nelly Ciobanu (Moldau 2009), Natalia Barbu (Moldau 2007 und 2024), Cristina Scarlat (Moldau 2014), DoReDos (Moldau 2018), Aliona Moon (Moldau 2013), Paula Seling aus Rumänien (2010 und 2014) sowie Jamala, die 2016 für die Ukraine den ESC gewann. Weitere Gast-Acts sollen noch ergänzt werden. Das wird ja eine Party!
Diese 16 Acts kämpfen heute Abend in der Chișinău Arena um den Sieg:
- Sasha Flowers – We fight till the end
- Evghenii Avramov & ALenin Ivan – Foc la ghete
- Adelisha – Alegria
- Artiom Topal – Money
- Pavel Orlov – Can’t say Goodbye
- Ilinca Siviroveanu – Running through the rain
- Bacho – Tata
- Satoshi – Viva, Moldova
- Curly – Respir liber
- DAYANA – Doina
- Emforia – Tipare
- Katy Rain – Dance & Cry
- Cristy Rouge – Bliss
- Maxim Zavidia – Alo
- Valleria – Valerian steel
- Cătălina Solomac – Pink Margarita
Wenn es nach Euch und Euren Eindrücken aus der Longlist geht, haben Bacho mit „Tata“, Cătălina Solomac mit „Pink Margarita“ und Satoshi mit „Viva, Moldova“ die Nase vorn. Wird es so heute Abend ausgehen oder konntet ihr euch andere Songs schönhören? Bis heute Abend zum Showstart könnt ihr noch abstimmen, welcher Song aus dem finalen Line-Up euch am besten gefällt:
Moldau: Welcher Beitrag der Selecția Națională 2026 gefällt Dir am besten? Du hast nur eine Stimme...
- Cătălina Solomac – Pink Margarita (33%, 43 Votes)
- Satoshi – Viva, Moldova (25%, 32 Votes)
- Bacho – Tata (19%, 25 Votes)
- DAYANA – Doina (5%, 7 Votes)
- Valleria – Valerian steel (3%, 4 Votes)
- Emforia – Tipare (3%, 4 Votes)
- Evghenii Avramov & ALenin Ivan – Foc la ghete (2%, 3 Votes)
- Katy Rain – Dance & Cry (2%, 3 Votes)
- Maxim Zavidia – Alo (2%, 2 Votes)
- Cristy Rouge – Bliss (1%, 1 Votes)
- Curly – Respir liber (1%, 1 Votes)
- Ilinca Siviroveanu – Running through the rain (1%, 1 Votes)
- Pavel Orlov – Can’t say Goodbye (1%, 1 Votes)
- Adelisha – Alegria (1%, 1 Votes)
- Sasha Flowers – We fight till the end (1%, 1 Votes)
- Artiom Topal – Money (0%, 0 Votes)
Total Voters: 129
Das Finale der Selecția Națională 2026 startet heute um 18 Uhr mitteleuropäischer Zeit und kann auf der Website von TRM oder auch über YouTube verfolgt werden. Wir werden die Show in diesem Live-Blog mitverfolgen. Vor, während und nach der Sendung könnt Ihr die Geschehnisse unter diesem Beitrag kommentieren.
Einen wunderschönen guten Abend, liebe Freundinnen und Freunde der gepflegten Abendunterhaltung. Hier ist Laureen und ich werde heute Abend mitbloggen. Zugeschaltet bin ich aus Ostwestfalen-Lippe, aber heute ist ja nicht „Viva, OWL“, sondern „Viva, Moldova“.
Tatsächlich konnte ich für den heutigen Abend auch noch eine Running Order ausfindig machen:
- Artiom Topal – „Money“
- Valleria – „Valerian Steel (Rai di ri di dam)“
- Adelisha – „Alegria“
- Maxim Zavidia – „Allo“
- Evghenii Avramov & ALenin Ivan – „Foc la ghete“
- Cătălina Solomac – „Pink Margarita“
- Dayana – „Doina“
- Satoshi – „Viva, Moldova“
- Sasha Flowers – „We Fight Till the End“
- Cristy Rouge – „Bliss“
- Ilinca Siviroveanu – „Running Through the Rain“
- Bacho – „Tata“
- Curly – „Respir liber“
- Emforia – „Tipare“
- Katy Rain – „Dance & Cry“
- Pavel Orlov – „Can’t Say Goodbye“
Ich hoffe, ihr habt genügend Snacks und Getränke bereitstehen. Mit Blick auf die 16 Acts UND die vielen Gastauftritte kann das heute mitunter ein längerer Abend werden. *Freu Freu*
Unser lieber Douze Points ist übrigens live vor Ort in der Arena und hat uns ein paar Eindrücke geschickt:


So, es ist 18 Uhr bei uns und 19 Uhr in Moldau. Bei mir geht der Stream jetzt auch pünktlich los…
Buna Seara! Es startet mit Rückblicken auf die bisherigen moldawischen Vorentscheide. Ich finde, dass Moldau ein sehr ikonisches ESC-Land ist. Sunstroke Project dürfen in der Rückblende natürlich nicht fehlen und eröffnen auch direkt die Show. Das sieht alles sehr modern und professionell aus, ODER?
Stellt euch mal vor, Deutschland würde den Abend mit dem Act aus 2017 eröffnen (ha ha ha).
„Epic Sax Guy“ – Ich war ja im letzten Jahr bei Het Grote Songfestivalfeest und muss sagen, dass Sunstroke Project dort von allen Generationen schon sehr gefeiert wurde. Verdient.
Und direkt ein weiterer Gast: Natalia Barbu. Übrigens die letzte Vertreterin von Moldau 2024 in Malmö. Gerade präsentiert sie aber zunächst ihren Song aus 2007, „Fight“. „In the Middle“ spielt sie nicht?
Dafür kommen DoReDoS mit „My Lucky Day“ von 2018 auf die Bühne.
Ich muss sagen, dass ich gerade ziemlich begeistert bin: Die Arena, die Bühne, das ESC-Feiern, die Liebe für die eigenen (tollen und ikonischen) Beiträge. Das macht doch richtig Spaß…
Na, es geht munter weiter mit „Wild Soul“ von Cristina Scarlat. In Kopenhagen konnte sie sich leider nicht für das Finale qualifizieren, aber darf trotzdem heute auftreten. Das ist so toll und wertschätzend. #mausig
Ah, bevor ich es vergesse: Ich werde alle Beiträge (nicht die Interval bzw. Opening Acts) heute Abend mit jeweils x von 10 Punkten bewerten. Macht in den Kommentaren gerne mit.
LEGENDEN UNTER SICH: „Sugar“ von Natalia Gordienko (jetzt auf der Bühne) ist einfach ikonisch. Bei mir gibt es allerdings keinen Sugar, sondern Schupfnudeln. Vielleicht ja später Katjes mit Sugar als Nachtisch…
Als Nächstes: Aliona Moon vom ESC 2013 in Malmö mit „O Mie“. Im Revamp von „Viva, Moldova“ erklingt ihre Stimme übrigens auch.
„Hora din Moldova“ von Nelly Ciobanu 2009. Damals ein fünfter Platz und so ein launiger Song. Da kann man bereits das Tanzbein schwingen. Moldau ist zurück beim ESC, aber mit Ansage.
So jetzt aber – nach einer halben Stunde Konzert begrüßen uns die Hosts des heutigen Abends: Ion Jalbă und Daniela Crudu. Beide moderieren (sagt Google) gemeinsam eine Morning-Show im moldawischen Fernsehen. Auch der Direktor von TRM meldet sich zu Wort…
Hat eigentlich schon jemand Douze Points in der Menge gesehen? Ah anscheinend!
Die nationale Jury wird vorgestellt. Auch Sunstroke Project ist in dieser Jury.
In der internationalen Jury haben wir: Jamala, Efendi, Paula Seling, Deban von Wiwibloggs (niemand von ESC Kompakt ist frech) und Eric Lehmann, der Produzent vom LSC.
Es geht los mit dem Wettbewerb!
Artiom Topal – „Money“
Zu Beginn unterschreibt Artiom an einem Schreibtisch Dokumente. Ist Moldau ein sehr bürokratisches Land? Er trägt einen Anzug, die Tänzerinnen/ Sängerinnen leicht anrüchige Sekretärinnen-Outfits. Gemeinsam singen sie „Give me all your money“ und umgarnen den Sänger und reißen später sein Hemd auf, während dieser auf dem Schreibtischstuhl sitzt. Das ist mir zu „billig“. Auch der Song ist nicht so richtig eingängig. Ich glaube, nicht, dass er dafür viel Money bekommt.
1 von 10 Punkten
Valleria – „Valerian Steel (Rai di ri di dam)“
Eine Treppe – das beginnt sehr gut und mit einem Klassiker des ESC-Stagings. In den Visuals haben wir eine Person in weißen Umhängen und mit Valleria sind in silber gekleidete Tänzer*innen auf der Bühne. Der Anfang ist stimmlich dünn, wird aber mit dem einsetzenden Beat besser. Obwohl der Song nicht schlecht ist, fehlt mir noch der Zugang zu dem Beitrag, vielleicht auch weil er zu verkopft nach ESC klingt. Das hat man irgendwie schon gehört.
3 von 10 Punkten
Adelisha – „Alegria“
FIRE. Ach ne, Alegria, obwohl die Bühne mit Flämmchen und roten Farben arbeitet. Adelishas Stimme klingt leider dünn und der Refrain hat lyrisch nichts zu bieten (la la la). Trotzdem kann ich mir den Beitrag gut auf der Tanzfläche vorstellen. Adelisha trägt einen goldenen Bodysuit und kniehohe, goldene Stiefel. Ist das die moldawische Elvana Gjata? Zum Ende des Songs wird die Stimme kräftiger, kann aber aus dem Song auch nicht mehr herausholen, als er hergibt.
2 von 10 Punkten
Maxim Zavidia – „Allo“
Allo jeißt übrigens „hallo“. Maxim trägt schwarz sowie Gürtel mit Ketten um den Oberkörper. Ebenso die Tänzer, die um den Sänger herumtänzeln. Im Hintergrund sehen wir die moldawische Flagge – Viva, Moldova? Auch dieser Beitrag mag sich mir lyrisch nicht erschließen, gefällt mir aber besser als das la la la. Die letzte Note sitzt auch, sodass Maxim auch zeigen kann: Er kann nicht nur tanzen, sondern auch singen.
4 von 10 Punkten
Jetzt gibt es einen Schnelli? Und anscheinend Werbung…
Evghenii Avramov „Foc la ghete“
War das nicht angekündigt als Evghenii Avramov & ALenin Ivan? Naja dann eben nur Evghenii Avramov gemeinsam mit einem silbernen Saxophon-Spieler und einem silbernen Akkordeon-Spieler auf der Bühne. Die silbernen Anzüge, das Quatschige – das ist schon sehr Moldau und sehr Sunstroke Project, oder? Aber es macht Laune und Evghenii performt locker, souverän und spaßig. Auf einer Leiter im Hintergrund wackelt parallel ein Tänzer herum und jongliert. Genial. Aber sehr quatschig.
6 von 10 Punkten
Cătălina Solomac – „Pink Margarita“
Wenn es nach euch geht, ist die erst 18-jährige Cătălina die große Favoritin auf den Sieg. Das Farbkonzept des Auftritts ist natürlich … pink. Cătălina tänzelt mit Backgrundtänzerinnen, die sich zunächst aus Glaskästen (it’s giving Eric Saade) befreien müssen. Der Song geht direkt ins Ohr und Cătălina performt selbstbewusst, könnte aber stimmlich noch einen Gang zulegen. Ich weiß ehrlich gesagt nicht, ob das für den Sieg reicht, obwohl es Spaß macht. Ein Hit für den Euroclub wir es bestimmt.
7 von 10 Punkten
Dayana – „Doina“
Mit Doina wird es nun traditionell. Dayana trägt traditionelle Gewandung und einen Blumenkranz auf dem Kopf. Der Beitrag ist viel in einer sehr hohen Kopfstimme gesungen, aber vielleicht muss das so? Auf der Bühne tänzeln Tänzerinnen in weißen Gewandungen und wir haben einen Herrn an der Trommel (love love peace peace). Eine tolle, Performance mit Folk, Tracht und Tradition, allerdings gibt der Song ansich nicht viel her.
5 von 10 Punkten
Satoshi – „Viva, Moldova“
Jetzt also der Platz 2 im ESC kompakt-Voting und einer der Fan-Favoriten. Eine Hymne auf Moldau. Die Halle ist von Anfang an dabei. Da ist jetzt Party. Satoshi hat quasi eine Band mit auf der Bühne – das hätte ich nicht erwartet. Satoshi rappt und singt für den Song fantastisch und auch unser DP live vor Ort schreibt gerade, dass die Halle ausrastet. Ich übrigens auch. Auch an der Performance stimmt schon vieles – mehr ist mehr. Die Damenstimme und mit auf der Bühne übrigens Aliona Moon. Natürlich ein stereotypischer Beitrag und vielleicht auch sehr berechnend, aber durchaus launig und geeignet für Wien. Ist das der Sieg? Meiner bisher schon!
10 von 10 Punkten
Die Halle feiert Satoshi…
Wir unterbrechen den laufenden Betrieb für Paula Selling aus Rumänien…2010 und 2014 war sie mit Ovi beim ESC. Stimmlich ist mir das mit den Opern-Parts zu viel gerade (das war nur bei Playing with fire; danach stimmlich super).
Ich stelle gerade in Frage, ob wir hier bis Malta durch sind. Besonders wenn wir jetzt noch Coversongs von Gloria Gaynor hören…
Ich liebe das gerade alles sehr und mag diesen Vorentscheid, aber warum singt Paula so wahnsinnig lange?
Und jetzt Efendi…dann brauchen wir aber gleich echt nochmal einen Schnelli.
Douze Points filmt für uns mit, wie ich gerade sehe.
Jamala auch noch – wir arbeiten die internationale Jury jetzt also in der Halbzeitpause ab.
Ich möchte hier mal was loswerden:
Zieht sich dieser Vorentscheid in die Länge? Ja!
Ist er laut Plan gleich vorbei und wir haben gerade erst die Hälfte der Songs geschafft? Ja!
Aber: Hier sieht man so viel Leidenschaft für den ESC. So viele Fans, die ihre Acts aus Moldau – aber auch alle anderen – feiern.
Ich liebe das.
Lieber SWR, bitte genau so.
Jetzt aber weiter im Text:
Sasha Flowers – „We Fight Till the End“
Sasha startet am Klavier und trägt eine schwarze Lederjacke und eine schwarze Hose, steht dann aber auf, geht zu einer Band und die Bühnenfarbe wechselt in ein Rot. Die Interaktion zwischen Sasha und den Bandmitgliedern ist ganz cool und wirkt zumindest authentisch. Die Nummer ist die bisher rockigste des heutigen Abends und dürfte entsprechend Fans haben, allerdings ist Sashas Stimme noch ein wenig zu „kindlich“ für so einen Sound und wirkt auf mich gut, dennoch nicht ganz stimmig. Aber er kämpft bis zum Ende des Songs (ha ha ha).
5 von 10 Punkten
Cristy Rouge – „Bliss“
Ist das so dieser Moulin Rouge Burlesque Style? So wirken zumindest Tanz und Outfits, wenn auch ohne übergroßes Champagnerglas. Der Song plätschert so dahin – Cristy singt das aber souverän. Auch hier wieder zu viel lalala. Ich finde zwischen den Performances (z.B. Satoshi und jetzt Cristy) merkt man schon Unterschiede im Budget und dann auch im Staging, oder?
2 von 10 Punkten
Ilinca Siviroveanu – „Running Through the Rain“
Ilinca mit einer klassischen ESC-Ballade im bodenlangen Kleid vorm Sternenhimmel auf der Leinwand. Leider sitzen die Töne zum Teil echt nicht. Eine Top-Stimme hätte man für diese Ballade vom moldawischen Klemmbrett schon gebraucht. Das zieht sich leider in die Länge…
2 von 10 Punkten
Bacho – „Tata“
Wir kommen zum nächsten Favoriten der ESC-Welt auf den Sieg heute Abend. Bacho wollte übrigens auch letztes Jahr schon mit Semafoare zum ESC – auch ein toller Song.
Bacho startet zumsammengekauert in einem Schrank, neben ihm ein Teddy. „Tata“ bedeutet übrigens sowas wie „Papa“ bzw. Vater. Der Teddy kommt dann auf den Arm von Bacho und „tänzelt“ (ich habe keine Ahnung, wie ich das beschreiben soll) auf seinem Arm. Dann sitzen beide auf Stühlen gegenüber und Bacho singt den Teddy an. Das ist schon ein spannendes Staging – mal was anderes – und mir gefällt es. Bacho hat viel Ausdruck, wenn auch die Studioversion stimmlich voller und damit emotionaler klang. Spielt für mich hier ganz klar um den Sieg mit.
9 von 10 Punkten
Curly – „Respir liber“
Curly startet in einem Lichtkegel stehend mit Backgroundtänzer*innen sowie Sänger*innen. Alle tragen schwarze Lederjacken, Kappen und Sonnenbrillen. Das hat was Künstlerisches, wie sie da marschieren, insbesondere weil sämtliche Screens ähnliche Gestalten zeigen. Interessant, durchdacht, künstlerisch. Könnte auch aus Portugal kommen. Gegen Ende des Songs dann eine Art „Call and Respond“ mit dem Megafon. Ich kann es noch nicht deuten, aber hat bestimmt Tiefsinn.
5 von 10 Punkten
Emforia – „Tipare“
Ähnlicher Start wie bei Curly (die ersten 2 Sekunden), dann ganz anderer Beat. Kann man das Beat nennen? Eher Lärm im Probenraum der Schülerband. Jeder VE braucht eine Schulband – das haben wir ja sogar in Deutschland. Erinnert mich ein wenig an Joker Out, wenn auch mit schlechterem Song, aber so von den Vibes gar nicht schlecht und macht diesen VE nochmal um einiges vielfältiger.
6 von 10 Punkten
Katy Rain – „Dance & Cry“
Zur Erinnerung: Bei diesem Song gab es Drama. Dana Marchitan hatte sich mit dem Titel „Cry“ beworben. Parallel dazu trat Katy Rain mit einer leicht abgewandelten Version desselben Songs unter dem Titel „Dance & Cry“ an. Beide Künstlerinnen erreichten zunächst die Live-Auditions, bevor ihnen bewusst wurde, dass es sich um identisches musikalisches Material handelt. Nur Katy ist jetzt also hier. Katy trägt ein spannendes Outfit mit externem Herz auf der Brust (aber so das biologische Herz) und startet singend in einem Sessel, wird dann aber später in rote Fäden gewickelt und verworren. Poe poe poe – da kommt mir der Beat doch bekannt vor. Ich mag WTHIE und finde auch diesen Beitrag tatsächlich spannend, wenn auch chancenlos auf den Sieg.
6 von 10 Punkten
Pavel Orlov – „Can’t Say Goodbye“
„Can’t Say Goodbye“ – so ging es auch Paula in ihrer Halbzeitshow. Pavel klatscht wie im Fernsehgarten und swingt auf der Bühne herum. Ich finde es niedlich, aber etwas drüber. Aber ein netter letzter Song für den heutigen Abend. Leider weder innovativ noch spannend, auch wenn Pavel toll singt. Der Rap kam dennoch überraschend und auch das rockige Ende gibt dem Song einen letzten Kick. Allerdings ist mir das zu viel Genre-Mix. Wie heißt das Sprichwort? Irgendwas mit Fleisch und Fisch.
3 von 10 Punkten
Wir sind durch…Wer wird wohl nach Wien fahren? Ich tippe auf Satoshi und ihr?
Jetzt mal ein Schnelli mit allen 16 Songs.
Pink Margarita hat aber einen doofen Schnelli-Ausschnitt bekommen.
Ach, schön, das Sinfonie-Orchester des Senders mit Versionen von moldawischen ESC-Beiträgen. Das ist sehr würdevoll. Ich finde es toll, wie der Sender hier mit den Beiträgen umgeht.
Schnelli 2
Meine Katjes neigen sich dem Ende zu… Das geht lange hier!
Nun aber: Zdob și Zdub sind beim Eurovision Song Contest 2022 ,2011 und auch 2005 für Moldau am Start gewesen. Wir genießen also wahrscheinlich ein kleines Konzert der Gruppe.
Edit: Sie spielen ein größeres Konzert. Die Halle ist bei Laune.
Ach das ist doch toll *Zugfahr*
Die Klemmbretter sind nach diesem tollen Konzert wieder im Bild und das Voting scheint vorbei. Wir haben also den moldawischen Act für Wien?
Die nationale Jury vergibt ihre Punkte und die ersten 12 gehen an Satoshi – die Halle rastet aus. Und auch die Zweiten gehen an Satoshi… ein Zeichen?
Bei der nationalen Jury ist Satoshi gerade vorne. An zweiter Stelle etwas überraschend ist Pavel.
Satoshi setzt sich langsam ab: Platz 2, aber Pavel und Platz 3: der süße, pinke Drink.
Dieses Umrechnen…Finde ich nicht gut.
Nun zur internationalen Jury, die ja auch zu einem Dritten entscheidet.
Eric: 12 an Satoshi
Jamala: 12 an Satoshi
Deban: CURLY …das war überraschend
Efendi: 12 an Pink Margarita
Paula Selling: 12 an Satoshi
Damit hat Satoshi sowohl die nationale als auch die internationale Jury überzeugt.
So wird es jetzt spannend? Ich rechne damit, dass Satoshi auch das Publikum überzeugt hat.
So war es dann auch und zwar haushoch – ein klarer Sieg für Satoshi.
Das war ein fantastischer ESC-Abend. Vielen Dank, dass ihr alle dabei wart und gute Nacht oder viel Spaß bei Malta.
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Der Jugend im Publikum scheint es zu gefallen 😵💫
Das kann mir gestohlen bleiben. Mit schlechtem Akzent lass ich mich eher ungern anschreien. Aliona Moon rettet da auch nicht viel.
Aliona Moon so präsent auf der Bühne – toll!
Deleted… hab da was verwechselt. 😉
Ich mochte sie auch sehr mit Milla und Obosit. Das kam ja auch recht weit im SCC.
Ui! Jaaa, das taugt mir schon eher. 😀
Ach toll das Höhlenkloster von Butuceni nochmal in der Postcard zu sehen- war so schön im Herbst letztes Jahr.
Nö. das enttäuscht mich leider auch.
Bin nur dafür, dass sie dann bitte als Trio auftreten, wenn die beiden Damen auch so viel singen.
Sehr wahr. Die beiden Damen sind sogar erträglich…
Ja, für mich heben sie den Song nochmal auf ein neues Level.
Genau mein Gedanke! Mich stören die Damen ziemlich.
Satoshi – „Viva, Moldova“
Erinnert an Zdob si Zdub …aber mir etwas zu aggressiv und ohne Spassmoment.
Leider nur …
4/10
Satoshi enttäuscht mich nicht. Hatte schon Angst nach den bisherigen Auftritten 😀
Satoshi sticht heraus. Ist natürlich mit der Zeit vielleicht ein bisschen nervig.
Aber sehr viel Applaus.
Das Ciao Ragazzki Moldaus…
Ui, Viva Moldova ist mir zu augenkrebsig… und von den Ohren habe ich noch nicht gesprochen
Doina bis jetzt nr 1 bei mir 👌
Wenigstens kommt jetzt mal ein bisschen Schwung in die Bude
Dayana gefällt mir recht gut, mit nem anderen Arrangement/Revamp könnte es mir sogar sehr gut gefallen. Vielleicht ne fette E-Gitarre mit Power-Chords rein und mehr stärkere Gesangsunterstützung durch die Backing Vocals oder so…🤔 🎸
Satoshi (Viva, Moldova) – Panflöte, Turbonatioalfolk, Nicht originell – Live besser als vorab gedacht. Für mich einen Song für Fußballspiele.
Satoshi feat . Aliona Moon einfach nur schrecklich 3/10
Wie unfair ist das denn mit Hilfe von Aliona moon ist das ja wohl sowieso der Sieger.
Da traut sich die Jury doch gar nicht dagegen zu voten .
Inwiefern ist das unfair?
08) Satoshi + Aliona Moon + andere Dame in Blond
Das wird gewinnen – und auch zurecht! Was ein starker Auftritt! Der Revamp mit Aliona hat dem Song wirklich sehr gut getan. Das würde in Wien beim Televoting sehr stark abräumen.
8/12
Viva Moldova, das wäre ein typischer ESC-Beitrag. Gefällt mir sehr gut.
7 von 10 Punkten
„Sehr gut“ und dann 6,5/10 Punkten ist auch interessant… 😉
10 von 10 wäre ein Auftritt wie Zdob in Turin oder Goldielocks beim UMK – Das ist dann doch heute eher unrealistisch 😀
Fair enough
Satoshi hat mir wirklich gut gefallen.
Endlich reißt mal jemand die Hütte ab.
Geht gut nach vorne.
Mein Favorit bis jetzt.
Meiner auch… mit Abstand bislang.
Satoshi war ja mal voll auf die Fresse 🤣 Fand ich witzig und hat Spaß gemacht.
Ist auf jeden Fall etwas was man nicht vergisst.
Ja, oder?
Und die Panflöte noch am Anfang 🤣👍🏻 Mehr ist mehr. Ich mag es.
Die Flöte ist toll ☺️
8 wenn schon spaßig, dann bitte so, mit power und dann doch zarter Stimme. Das Geschnaufe zum Schluss war schon ein Markenzeichen, 3
Yes, Boy! Gewinner!
Ich fand Satoshi super. Bis jetzt mein klarer Favorit.
Na endlich mal was Hör und Tanzbares,darf gerne nach Wien 🙂
Meine absolute Nr. 1! Satoshi for the win!
Ich schließ mich an!
Warte aber noch Bacho ab…
6) stimmlich schwach, Lied ist langweilig
7) mystische Nummer, mal was anderes, gut gesungen
8) hektisches Herumgehüpfe und billiger Text – mein Fall ist das nicht
Aber wird gewinnen.
Vermutlich, ja.
Kann ich 1:1 unterschreiben
kein billiger Text, Moldau kämpft ja mal wieder um die Unabhängigkeit, nachdem man sich aus den Klauen von Putin befreit hat, gibt es ja eine große Stimmung sich Rumänien anzuschließen. Daher ist es immer gut die Schönheit des Landes zu preisen.
Boah, da ging’s ja ab. Das Publikum wurde mal endlich aufgeweckt. 😅 Eine gute Performance von Satoshi, besser hätte man das kaum auf diese VE-Bühne bringen können. Das könnte in Wien richtig episch werden.
Das funktioniert live ! Zudem gefällt mir die Botschaft des Songs, das ist ähnlich wie bei „Rim Tim Dagi Dim“: Es sollen sämtliche Landsleute auf der ganzen Welt angesprochen werden.
Viva Moldova – wir haben den Sieger gesehen …. Auf nach Wien
Ich hätte absolut nix dagegen.
Aber nur wenn Aidan in Malta bleibt und nicht nach Wien fährt.Mein Fall ist es (noch) nicht.
Was hast du eigentlich für einen Anti-Aidan Fetish? Was findest du denn GUT? Das würde mich viel mehr interessieren??
Matt Blxck. Zum Beispiel.
Prima. Werde auf ihn achten 👍🏻
Janice und Mychael gefallen mir auch. Ich fand aber Malta im letzten deutlich stärker.
Aber wirklich ein sehr diverser VE schon nach der Hälfte der Acts! Sehr unterhaltsame Show!
Das neue ESC Jingle bohrt sich wahnsinnig ins Ohr 😍
Diese Tomaten werden mich noch lange verfolgen…
Ich liebs 🙈😁
😀
ist doch gesund
Ich liebe Tomaten eigentlich ja auch… Aber so? 🤣
Nur im Sommer, immer saisonal essen!
Wer ESC-Vorentscheide guckt, braucht keine Drogen! 😜🤷♀️
Der ESC ist doch selber eine Droge… 🤓
Macht süchtig.
Nee am besten ist immer noch dass der Typ auf der Leiter die Tomaten noch jongliert hat. Das war der absolute Höhepunkt 🤣
Ich erwarte das jetzt schon im SCC ehrlich gesagt. 😅 🍅
In der Green Room sagte er zu dem Eimer mit Tomaten, dass sie aus seiner Heimatsdorf stammen. Leider habe ich das Lied verpasst, aber ich höre mir später an, worüber er singt. Ich habe zwar seit 30 Jahren nicht mehr rumänisch geredet, aber passives Wissen ist noch vorhanden 🤣
Ich finde es super, wenn hier Leute ein bisschen Sprachenkenntnis mitbringen! Danke für deine kleine Arbeit als Übersetzer, das ist wirklich interessant, weil wir ja meist nur raten können um was es geht.
Lese gerade erst, dass Catalina erst 18 Jahre alt ist. Respekt für die Leistung!
Krass! Sie hat ja schon die letzen beiden Jahre beim VE mitgemacht (Fever und Demons)
Wieso nehmen die denn nicht die Nummer aus dieser „maib“ Werbung? Das war mit Abstand der beste Song bisher! 😉
Evengehnii – Fuc la ghete: 👍
Ach Dayana – Doina: 😍🕺
Catalina – Pink Margarhita: 😐
Satoshi – Viva Moldova: 👍
Ein sehr unterhaltsamer VE bislang. Und mit Artiom Topal, den hopsenden Tomaten und Satoshi auch genau das Level, auf das ich mich gefreut hab. 😀 Moldau eben! 😉
Hopsende Tomaten 🥲
Da muss ich an das folgende denken, bei den Tomaten.
Haha. Ja. Zumindest genauso gruselig. 😉
Genau.
Was will man mehr. Ich bin bestens unterhalten.
Ich war überrascht von „Doina“, gefällt mir als Folklore- Titel echt gut.
Auch Satoshi hat gut abgeliefert, finde die zwei Damen gut eingebunden.
Bombenstimmung in der Halle bei seiner Beliebtheit natürlich verständlich.
Jetzt kommt noch mein Gewinner aus dem Jahr 2010!
Viva, Moldova!🇲🇩♥️
Ich mochte sie leider nie mit ihren ESC Beiträgen.
Ich auch nicht
Hmmm….hat Paula Seling das Singen verlernt??
Ja leider, nichts für die Ohren 🙈
Ovi hat sie 2010 und 2014 wohl gesanglich gerettet.
Kann ich nicht beurteilen, war 2010 so vom Outfit und dem Bühnenbild abgelenkt
Beim ESC 2010 hat sie nämlich sehr stark gesungen. Und der Song war auch unter meinen Top3. Aber das heute hat mich ein wenig enttäuscht…
Paula Seling im Duett mit sich selbst… ist das alles geil!
Wie kann es eigentlich sein, dass es hier noch keine Befragung von Experten/-innen nach den Auftritten gab?
In Deutschland vollkommen undenkbar. Wie sollen die Menschen in Moldawien denn ohne entscheiden???
sags nicht zu früh…nicht dass gleich noch eine weiße couch mit einem Silbereisen hereingefahren wird
Willst du wissen, wie viel dein Traumschiff wert ist?!
Schlimmer. Das Sofa fehlt! Was ist das denn?
In Moldau denken die Menschen wohl freier. 😄
Oder Moldau hat kein Geld für die ganzen Experten.
😂
Wow Paula Seling haut einen raus . Das ist fantastisch , gefällt mir solo sogar besser.
Ich finds sensationell wie Paula Seling einfach beide Gesangsparts übernimmt. Das erinnert mich an Jacques Houdek aus Kroatien
😅
Mir ist bei dem hohen Ton ein Glas zersprungen
Warum lassen sie Paula Seling ein Duett mit sich selbst singen? Kein Wunder, dass das schräg klingt.
Hat der Kroate 2017 besser hinbekommen. 😄
Mittendrin ein Nicht-Wettbewerbssong – nicht schön und fair
Paula hat sich 2010 hinterm Klavier auch wohler gefühlt, scheint mir
Intervall Acts während der Competition….? Ich weiss nicht ?
Nicht durchdacht oder sehr schlecht.
Willkommen beim Musikantenstadl!
Boah! Ich verpasse alles! Der Krümel ist immer noch hellwach. An Schlaf ist nicht zu denken. 😭 Zum Glück fängt Malta erst später an. 🫠
Halte durch