
Mit der dritten Ausgabe geht die ORF-Reihe Wir sind Song Contest heute Abend in die letzte Runde – und widmet sich dem vielleicht naheliegendsten Thema kurz vor dem großen Finale in Wien: den erfolgreichsten Songs und den Acts, die den Eurovision Song Contest weit über den Wettbewerb hinaus geprägt haben. Mit dabei sind Nicole und Tommy Cash, aber auch Jeanette Biedermann, Caroline Athanasiadis und Musical-Star Mark Seibert.
Unter dem Titel „Die erfolgreichsten Hits und Helden“ steht diesmal weniger die Rückschau auf einzelne Länder oder Kuriositäten im Vordergrund, sondern das, was vom ESC dauerhaft bleibt: Songs, die zu Klassikern geworden sind – und Künstler*innen, die es auch ohne Sieg zu internationalem Erfolg gebracht haben.
Für deutsche Zuschauer*innen dürfte dabei vor allem ein Name herausstechen: Nicole. Die ESC-Siegerin von 1982 mit „Ein bisschen Frieden“ erinnert sich bei Barbara Schöneberger an ihren Auftritt damals – ein Moment, der nicht nur für Deutschland, sondern für die gesamte ESC-Geschichte prägend war. Dass sie in dieser Phase kurz vor der ESC-Woche noch einmal präsent ist, passt perfekt zur Nostalgie-Schiene, die der ORF mit der Reihe fährt.

Auch musikalisch setzt die Sendung wieder auf bekannte ESC-Titel in neuem Gewand: Amadeus-Preisträger Chris Steger interpretiert Udo Jürgens’ „Merci, Chérie“ neu, während Jeanette Biedermann (selbst Teilnehmerin am deutschen ESC-Vorentscheid 1999 mit „Das tut unheimlich weh„) sich an Nicoles Siegertitel „Ein bisschen Frieden“ wagt. ESC-Klassiker bleiben also Programm – nur eben in moderner Version.
Einen Gegenpol zur Nostalgie setzt ein Name aus der jüngeren ESC-Geschichte: Tommy Cash. Der estnische Künstler sorgte 2025 mit „Espresso Macchiato“ für einen der größten ESC-Hits des Jahres. Damit bringt die Show auch noch einmal einen aktuellen Crowd-Pleaser auf die Bühne – sicher ganz hilfreich, wenn es darum geht, kurz vor den ESC-Shows in der kommenden Woche noch einmal Energie aufzubauen.

Wie schon in den ersten beiden Folgen bleibt auch das Grundkonzept unverändert: Talk auf dem Sofa, Live-Musik und Spielrunden, in denen ESC-Superfans Tickets für die TV-Shows gewinnen können.

Damit schließt Wir sind Song Contest den Kreis: vom allgemeinen Rückblick (der auch noch auf dem SWR und ARD ONE gezeigt wird) über die nationale Perspektive bis hin zu den Songs und Acts, die den Wettbewerb bis heute prägen. Eigentlich wirklich schön – und auch schade, dass die ARD nicht mehr davon auch in Deutschland zeigt.
Freut Ihr Euch auf das Wiedersehen mit Nicole? Ist „Ein bisschen Frieden“ für Euch immer noch einer der größten ESC-Songs aller Zeiten? Und gehört „Espresso Macchiato“ von Tommy Cash für Euch schon jetzt zu den modernen Klassikern? Lasst uns Eure Meinung in den Kommentaren da!
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Oha
Die Babsi macht das sehr gut.
Sie ist auch witzig und singt recht gut.
Ich find auch das sie es recht gut macht. Aber um himmels willen, warum muss die frau ständig so rumschreien?
ARD — verpasste Chance 🙁
Die ARD hätte sicher auch so eine Reihe o.Ä. aus der Taufe gehoben – wenn der ESC in Deutschland stattfinden würde. So aber findet er halt nunmal in Österreich statt. Und dass das jeweilige Gastgeberland im Vorfeld noch mehr Wirbel macht als andere Nationen, ist doch völlig normal.
Komisch der ORF schafft es Nicole einzuladen. Aber bei der VE hat es der SWR das nicht geschafft. Stattdessen hat man Leute eingeladen, die so gut wie nix mit dem ESC zu tun haben. Gerade das hätte doch interessantere Gespräche gegeben, wenn ESC-Legenden wie Nicole und Paola aufeinandergetroffen wären. Zusammen noch mit Michael Schulte und Ralf Siegel, wäre das weitaus interessanter gewesen. Aber anscheinend denkt man nicht so weit. Aber der ORF schafft es immerhin Nicole einzuladen. ARD und SWR Shame on You.
Nicole ist im Dokumentarfilm der ARD zugegen. Hat dort mit den Leuten gesprochen. Lena (M.-L.) hält sich aus allen raus. 😉
Also wenn die Österreicher ehrlich sind, haben sie in Summe auch nicht so viele ESC-Helden hervorgebracht. Udo Jürgens, Conchita, JJ, Cesar Sampson, Alf Poier. Ansonsten muss man da den Mantel des Schweigens über viele ESC-Jahre legen.
Mit drei Siegen trotzdem bei den Besten.
Naja, bei „den Besten“ finde ich etwas übertrieben…
Die „Besten“ sind Schweden, Irland, UK, Frankreich, Luxemburg, Israel, Niederlande.
Und dann Ö
Besonders bei den gehypten Songs von 2022+2023+2024.
Ergebnis war ja doch sehr ernüchternd.
„ESC-Helden“ im Titel bezieht sich aber nicht rein auf Österreich. In der Show gehts um Hits und Helden des ESCs im allgemeinen.
Wer im Glashaus sitzt… 😉
Immerhin hat Österreich einen Sieg mehr als Deutschland und das bei deutlich weniger Teilnahmen: (Dieses Jahr nicht miteingerechnet.)
🇦🇹 57 Teilnahmen
🇩🇪 68 Teilnahmen
Du hast recht. Ich habe mich jetzt nur auf Österreich bezogen. Außerdem wird sich das dieses Jahr sowieso ändern.:)
Ich habe es schon öfters geschrieben: Eine Fortsetzung der DACH-Sieges-Serie durch Deutschland fände ich cool. 🤠
Ich sollte mich noch öfter untersuchen lassen. Tommy Cash gelesen und mit vielen Fragezeichen an Johnny Cash gedacht. 🤦♀️
Kann passieren.
Ab heute auch ein Rückblick in der ARD Mediathek https://www.ardmediathek.de/film/70-jahre-esc-more-than-music-oder-doku/Y3JpZDovL3N3ci5kZS9zZGIvc3RJZC8xODgw
Auch die dritte Show ist ganz ok, was ein Max Seibert am Sofa macht, hab ich nicht verstanden. Chris Steger, bitte nie mehr Udo Jürgens covern, Jeanettes Nicole-Cover war ok, die Covers der anderen beiden Shows gefielen mir aber mehr.
Nette Anekdoten von Nicole über ihren Auftritt 1982 und Ralph Siegel, hab ich so noch nie gehört.
Am Schluss hat Tommy Cash die Frage von Barbara glaub ich falsch verstanden, ob wir ihn im Finale am 16.Mai wiedersehen, denn laut seiner Anwort wohl eher ja.
Barbara Schöneberger muss ich sagen, hat mich bei allen drei Shows positiv überrascht, war gut vorbereitet und sehr souverän.
Warum ist sie dann so unvorbereitet, wenn sie Deutschland ESC-Sendungen moderiert?
2009 wollte man Hape nach Moskau schicken als Uschi Blum.
Das wäre mal was gewesen!
Er hatte Angst und wollte leider nicht:
https://www.instagram.com/stories/eurovision_de/3892364269417192067?utm_source=ig_story_item_share&igsh=OGx3bmhidHIyMm5o
OT: Österr. Satire Seite „Die Tagespresse“ hat wieder geliefert
https://songcontest2026.at/
Haben sich die Domain wohl schon länger gesichert. Man braucht natürlich österr. Insider-Wissen, ich finds großartig.
Super 😅👍🏻
Das Hauptproblem ist natürlich leider, dass der ORF parallel gegen das ESC kompakt LIVE sendet – fragt sich nur, für wen von beiden 😉
Nicole und Tommy Cash
🏃♂️➡️ 🏃♂️➡️ 🏃♂️➡️ 🏃♂️➡️ 🏃♂️➡️
Wer Liebe lebt,
trinkt einen Espresso Machiato.
🥳
OT:
Auf meinem YouTube-Kanal gibt es nun eine Playlist von meinen Lieblingssongs außerhalb des ESC, die mit Sicherheit immer Mal wieder ergänzt wird.
Hier mein Kanal:
https://youtube.com/@samkf?si=88Y4RN8fMlGtk9YX