Live-Blog Erstes Halbfinale des Eurovision Song Contest 2025

Bild: EBU @Sarah Louise Bennett

Jetzt wird es ernst. Heute Abend läuft das erste Halbfinale des Eurovision Song Contest 2025 live aus der St. Jakobshalle in Basel. 15 Acts treten heute an und am Ende des Abends werden zehn von ihnen das Finale erreichen.

Wie schon im letzten Jahr stehen heute aber nicht nur die Halbfinal-Acts auf der Bühne, sondern auch die Teilnehmer*innen aus den Ländern, die bereits für das Finale gesetzt, und im heutigen Semifinale abstimmungsberechtigt sind. Das sind im Falle des ersten Halbfinales die Big-5-Länder Spanien und Italien sowie das Gastgeberland Schweiz.

Damit sehen wir heute folgende Acts in dieser Startreihenfolge auf der ESC-Bühne in Basel:

  1. Island: VÆB – Róa
  2. Polen: Justyna Steczkowska – Gaja
  3. Slowenien: Klemen – How Much Time Do We Have Left
  4. Estland: Tommy Cash – Espresso Macchiato
  5. Spanien: Melody – Esa diva
  6. Ukraine: Ziferblat – Bird Of Pray
  7. Schweden: KAJ – Bara bada bastu
  8. Portugal: NAPA – Deslocado
  9. Norwegen: Kyle Alessandro – Lighter
  10. Belgien: Red Sebastian – Strobe Lights
  11. Italien: Lucio Corsi – Volevo essere un duro
  12. Aserbaidschan: Mamagama – Run With U
  13. San Marino: Gabry Ponte – Tutta l’Italia
  14. Albanien: Shkodra Elektronike – Zjerm
  15. Niederlande: Claude – C’est la vie
  16. Kroatien: Marko Bošnjak – Poison Cake
  17. Schweiz: Zoë Më – Voyage
  18. Zypern: Theo Evan – Shh

Das Ergebnis des heutigen Halbfinales wird zu 100% durch Televoting bestimmt. Abstimmungsberechtigt sind alle teilnehmenden Länder sowie die drei oben erwähnten gesetzten Finalisten und der „Rest of the World“. Damit sind aus dem deutschsprachigen Raum heute Belgien und die Schweiz stimmberechtigt.

Neu in diesem Jahr ist der Modus der Bekanntgabe der Qualifikanten für das Finale. Es werden immer drei Länder aufgerufen und eines davon wird weiter kommen. Wenn dann neun Qualifikanten fest stehen, gibt es keine Dreiergruppe mehr, sondern einer der verbliebenen sechs Acts wird aufgerufen.

Moderiert wird das erste Halbfinale von Hazel Brugger und Sandra Studer.

Was genau Ihr vom ersten ESC-Semifinale 2025 erwarten könnt, haben wir bereits gestern in unserem Live-Blog der ersten Durchlaufprobe, welche wir in der Halle verfolgen konnten, sowie unserem Live-Blog der Evening Preview Show, in der wir das TV-Bild sehen konnten, beschrieben. Und bevor es heute Abend ernst wird, könnt Ihr gerne noch an unserem Tippspiel teilnehmen. Einen Wertungsbogen für heute Abend könnt Ihr hier downloaden.

Ab 19:00 Uhr stimmen wir Euch mit unserer ESC kompakt LIVE Preshow auf den Abend ein.

Das erste Halbfinale des Eurovision Song Contest 2025 wird heute ab 21 Uhr auf ONE, ORF 1, SRF 1 sowie auf YouTube und bei Eurovision.de übertragen. Wir begleiten die Show an dieser Stelle mit einem Live-Blog aus dem Pressezentrum in Basel. Vor, während und nach der Sendung könnt Ihr die Ereignisse unter diesem Beitrag kommentieren.

Grüezi! Herzlich willkommen aus dem Pressenzentrum neben der St. Jakobshalle, in dem Benny, Max, Giulia und ich gleich das erste Halbfinale schauen werden. Wir freuen uns mit Euch allen gemeinsam die Sendung zu verfolgen.

Ich bin schon wahnsinnig gespannt auf den Abend und die Auftritte im TV-Bild zu sehen – und natürlich auf die zehn Qualifikanten.

Wir werden heute alle vier Punkte verteilen. Jeder kann maximal 10 Punkte vergeben, die Höchstpunktzahl die ein Beitrag von uns erhalten kann, sind also 40 Punkte.

Wir sehen hier im Pressezentrum schon vorab Bilder aus der Halle. Sieht wahnsinnig toll aus die Halle gefüllt mit begeistert klatschenden Fans zu sehen.

Es geht los! „Te deum“ läuft. Mich überläuft wieder ein freudiger Schauer. Diese Melodie löst so viel Vorfreude aus.

Im Intro sehen wir Bilder aus der Schweiz und dann schwenkt die Kamera in die Halle und wir sehen moderne Ausdrucktänzer. Dann kommen Alphörner ins Blickfeld und wir können eine spannende Auftaktnummer verfolgen, die eine gelungene Mischung aus modern und traditionell ist. Der Gesang hat etwas schönes Hymnisches an sich. Noch schöner wird er, als die Melodie in die Melodie von „Arcade“ und „The Code“ übergeht.

Jetzt sehen wir das Publikum. Alle können sich sicherlich auf einen fantastischen Abend freuen. Und dann werden unsere beiden Moderatorinnen des Abends Hasel Brugger und Sandra Studer vorgestellt und begrüßen die Zuschauer*innen zu Hause. Hasel ist mit ihrem Paillettenanzug auf jeden Fall standesgemäß gekleidet.

Sandra Studer hat richtigen ESC-Bezug: 1991 ist sie beim ESC für die Schweiz fünfte geworden.

Jetzt werden die Startnummer angezeigt. Gevotet werden kann aber erst nach dem letzten Auftritt. Wie ihr voten könnt, findet Ihr hier.

Let the Eurovision Song Contest begin! Jetzt geht es richtig los, Island ist als erstes dran.

Island: VÆB – Róa

Die Brüder verbreiten zusammen mit ihren drei Tänzer*innen von Anfang an gute Stimmung. Da geht die Post auf der Bühne ab. Meist tragen sie Sonnenbrille, setzen sie aber auch immer mal kurz ab. Auch ein Boot ist dabei – dieses wird aber schnell von Animationen abgeschossen. Es fehlt wirkt nichts: jetzt schwimmt ein Tänzer auf den Hallenboden, was aber eher etwas unfreiwillig komisch aussieht. Egal ob sie weiter kommen oder nicht, das ist eine richtig gute Auftaktnummer.

Benny: 6 Punkte / Giulia: 3 Punkte / Max: 5 Punkte / Berenike: 6 Punkte // Gesamt:  20 Punkte

Polen: Justyna Steczkowska – Gaja

Justyna beginnt mit ihren Tänzer*innen auf einer nebelumwobenen Bühne und präsentiert uns einen spannenden Ethno-Tanz. Im Backdrop passiert richtig viel, es sind Planeten und vieles mehr zu sehen. So viel, dass man es mit einmal kaum erfasst. Feuerfontänen gibt es auch – und ein Geigensolo. Zum Ende hin der beeindruckendste Augenblick: Justyna schwebt an zwei Seilen nach oben, während sie einen langen hohen Ton singt. Da passiert so viel, man kann kaum alles aufnehmen. Aber es passt zusammen.

Benny: 3 Punkte / Giulia: 6 Punkte / Max: 6 Punkte / Berenike: 6 Punkte // Gesamt: 21 Punkte

In der Nähe von uns saßen ein paar Polen, die sind richtig abgegangen.

Slowenien: Klemen – How Much Time Do We Have Left

Nach so viel Action zu Anfang wirkt die Ruhe, die die Nummer ausstrahlt, wie Balsam für die Seele. Klemen steht vor einem warmen, orangen Sternenhimmel. Im ersten Refrain sieht man Videos, die seine Frau und sein Kind zeigen. Das ist schon sehr kitschig und in der ersten Durchlaufprobe hatte ich das Gefühl, dass er hier sein Privatleben für Stimmen verkauft. Das gilt zwar immer noch, aber gestern in der Halle hat mich das Lied total berührt, mir kamen sogar etwas Tränen und auch jetzt geht es mir nahe.

Benny: 4 Punkte / Giulia: 6 Punkte / Max: 3 Punkte / Berenike: 8 Punkte // Gesamt: 21 Punkte

Estland: Tommy Cash – Espresso Macchiato

Das Auftaktbild hat fast schon etwas Künstlerisches an sich, wie Tommy da so vor dem roten Vorhang steht und dann seinen Kaffeebecher „anbetet“. Der Spaghettitanz ist dann aber schon eher Klamauk. Und die Inszenierung hat irgendwie auch etwas Arrogantes an sich mit dem „Winners Café“ im Hintergrund. Für einen Überraschungsmoment sorgt eine geplante Flitzerin, die die Bühne stürmt und dann mit Tommy tanzt. Ich werde persönlich kein Fan, Tommy trifft einfach nicht meinen Humor, aber unterhaltsam ist das schon.

Benny: 7 Punkte / Giulia: 6 Punkte / Max: 8 Punkte / Berenike: 3 Punkte // Gesamt: 24 Punkte Punkte

„Chihuahua“ von DJ Bobo – dass das mal beim ESC angespielt wird, hätte ich mir auch nicht träumen lassen. Wird es in einem Blick auf Schweizer Hits aber und scheint berechtigt, die Halle tanzt nimmt. „The Race“ wird auch angespielt. Und dann kommt auch noch der „Ententanz“. Passenderweise – warum auch immer – scheint hier im Pressezentrum einer auf einem Quietscheentchen rumzudrücken.

Jetzt kommt das erste Big-5-Land: Spanien. Seit letztem Jahr treten die Big 5 und das Gastgeberland vollständig im Halbfinale auf, werden aber als Gesetzte heute nicht in das Voting eingeschlossen.

Spanien: Melody – Esa diva

Melody ist zu Anfang als Schattenfigur vor weißem Hintergrund zu sehen. Dann sieht man ihr schwarzes Outfit mit schwarzem Hut. Aber nicht lange: im ersten Refrain stürmt sie durch einen violetten Vorhang und trägt nur noch einen weißen Catsuit. Irgendwie sieht der Vorhang billig aus. Zum Schluss steht Melody auf einer weißen Treppe. Die ganze Zeit wird sie von vier Tänzer*innen umtanzt. Das sorgt für Stimmung in der Halle und auch im Pressezentrum. Aber wirkt auf mich eher wirr, es fehlt der rote Faden.

Benny: 5 Punkte / Giulia: 5 Punkte / Max: 6 Punkte / Berenike: 3 Punkte // Gesamt: 19 Punkte Punkte

Ukraine: Ziferblat – Bird Of Pray

Der Auftakt mit Blick auf die Backgroundsängerin, die ein Licht in der Hand hält, gefällt mir sehr gut. Dann fällt die Inszenierung aber etwas für mich ab. Der Leadsänger stampft eher nur auf der Bühne hin und her und es passiert nicht viel mehr, als dass Licht im Takt flackert. Aber: das wirkt trotzdem viel besser als gestern. Der Leadsänger hat viel besser gesungen und auch der seltsame Weichzeichnereffekt kam nicht mehr so prominent zum Einsatz.

Benny: 7 Punkte / Giulia: 5 Punkte / Max: 4 Punkte / Berenike: 6 Punkte // Gesamt: 22 Punkte

Schweden: KAJ – Bara bada bastu

Das macht einfach Spaß! Alles passt, schon von Anfang an mit dem Blick auf die Wurst und die Zieharmonika. Auch die Interaktion von KAJ untereinander und mit den Tänzer*innen ist toll. Ich fühle mich total unterhalten. Auch das Pressezentrum klatscht begeistert. Von vorne bis hinten einfach gelungen.

Benny: 10 Punkte / Giulia: 9 Punkte / Max: 10 Punkte / Berenike: 10 Punkte // Gesamt: 39 Punkte

Portugal: NAPA – Deslocado

Jetzt wird es wieder ruhiger. NAPA stehen als Fünferformation auf der Bühne. Im Hintergrund sieht man Hochhäuser, später Wolken und dann eine Insel – nach der sie Sehnsucht verspüren. Dieses Gefühl der Sehnsucht kommt bei mir aber nicht so richtig an – im Gegensatz zur Studioversion. Auch die Mimik des Leadsängers wirkt auf mich etwas aufgesetzt. Schade, ich mag den Song, live überzeugt er mich aber beim ESC nicht.

Benny: 3 Punkte / Giulia: 2 Punkte / Max: 2 Punkte / Berenike: 3 Punkte // Gesamt: 10 Punkte

Norwegen: Kyle Alessandro – Lighter

Kyle beginnt allein zwischen zwei Steinsäulen dann kommen zwei Tänzer hinzu. Warum sind es nur zwei und nicht vier? Auf mich wirkt die Bühne dadurch manchmal fast etwas leer. Im letzten Refrain kommt dann immerhin noch ein Akkrobatikbreakdancer hinzu. Der Backdrop ist passend zum Song feurig rot und natürlich gibt es auch Feuerfontänen. Stimmlich ist das leider auch nicht perfekt gesungen – wenn auch besser als in den Proben.

Benny: 4 Punkte / Giulia: 3 Punkte / Max: 8 Punkte / Berenike: 4 Punkte // Gesamt: 19 Punkte

Belgien: Red Sebastian – Strobe Lights

Passend zum Namen ist alles in rot gehalten. Erst sieht man ein Close-Up von Red Sebastian, dann schwenkt die Kamera auf die Bühne, die rote Laserstrahlen aussendet. Red Sebastian ist erst allein, dann erscheint ein Hologram-Sebastian auf dem Bühnen-LED-Boden, mit dem er interagiert und als der Beat dominant einsetzt, erscheinen vier Tänzer, die „Kopien“ von ihm sind. Insgesamt wirkt das richtig cool und modern und total passend zum Song.

Benny: 9 Punkte / Giulia: 10 Punkte / Max: 6 Punkte / Berenike: 9 Punkte // Gesamt: 34 Punkte

Italien: Lucio Corsi – Volevo essere un duro

Wie bei Sanremo beginnt Lucio am Klavier. Dieses ist aber riesig, fast drei Meter lang. Die Untertitel sind auf jeden Fall gut, um den Text zu verstehen, lenken aber auch etwas ab. Auch wenn nicht viel passiert, ist die Inszenierung klar strukturiert und folgt dem Aufbau des Songs: erst Klavier, dann E-Gitarre und zum Schluss Mundharmonika-Solo. Ich finde die Inszenierung sogar besser als bei Sanremo. Ich bin als Fan des Song wahrscheinlich voreingenommen, aber ich finde es auch live einfach unheimlich schön und mich umgibt eine wohlige Wärme.

Benny: 6 Punkte / Giulia 4 Punkte / Max: 4 Punkte / Berenike: 10 Punkte // Gesamt: 24 Punkte

Kurzes Durchatmen, ich komme bei den Auftritten kaum mit Tippen hinterher… Wir sehen einen Rückblick auf Performances mit ungewöhnlich-auffälligen Props und Inszenierungen.

Aserbaidschan: Mamagama – Run With U

Wir haben erstaunlich viele Männerbands in dem Semi fällt mir auf. Und da scheint die Inszenierung wirklich schwierig, wie Ukraine und Portugal überzeugt mich auch Aserbaidschan nicht richtig. Der Leadsänger läuft auch nur immer hin und her. Aber zumindest nicht nur vor und zurück, sondern über einen weißen leuchtenden Halbkreis. Ein Solo mit dem traditionellen Zupfinstrument sorgt für etwas Abwechslung – zumindest beim ersten Mal, später folgt noch eines, da ist es dann nichts mehr Besonderes. Insgesamt ist es aber zu wenig für mich, der Auftritt läuft eher so an mir vorbei.

Benny: 2 Punkte / Giulia: 7 Punkte / Max: 2 Punkte / Berenike: 2 Punkte // Gesamt: 13 Punkte

Wir sind ganz schön streng heute bei der Punktevergabe…

San Marino: Gabry Ponte – Tutta l’Italia

Die Inszenierung ist besser als vorher befürchtet. Man sieht die Sänger schon relativ häufig, nicht nur Gabry Ponte, der rumhüpft. Im Backdrop sieht man klassische italienische Kunst auf Pop-Art-Art, wie eine römische Statue, die Kaugummi kaut. Gabry Ponte geht auf der Bühne ab. Leider sieht man nicht so richtig, wie auch die Halle abgeht (ist sie zumindest gestern in der Evening Show). Wahrscheinlich ist das wirklich ein Live-Song, kein Fernseh-Song. Leider, das Lied macht so viel Stimmung, aber das überträgt sich nicht im TV.

Benny: 6 Punkte / Giulia: 7 Punkte / Max: 4 Punkte / Berenike: 6 Punkte // Gesamt: 23 Punkte

Albanien: Shkodra Elektronike – Zjerm

Das Pressezentrum klatscht zu Anfang gleich mit. Das war auch gestern in der Halle so. Beatrice trägt ein tolles rotes Kleid und hat ganz viel Ausstrahlung. Da reicht es vollkommen aus, dass sie letztendlich auch nicht viel mehr macht, als vor und zurück zu laufen und dabei ein paar kantige Tanzbewegen zu zeigen. Das wirkt wenig einfach auch eindrucksvoll. Die Interaktion zwischen beiden so gegensätzlichen Menschen im „Talkbreak“ ist auch spannend. Ein toller Auftritt.

Benny: 8 Punkte / Giulia: 9 Punkte / Max: 8 Punkte / Berenike: 10 Punkte // Gesamt: 37 Punkte

Niederlande: Claude – C’est la vie

Auch die Niederlande beginnt mit einem Close-Up. Das wirkt sehr berührend. Dann verliert mich Claude aber. Sein Lächeln wirkt eher aufgesetzt, ich verspüre fast gar nicht die Lebensfreude, die der Song versprüht. Dass alles recht dunkel inszeniert ist, macht es nicht einfacher. Es wirkte auf mich diesmal eher angestrengt als voll Leichtigkeit. Darüber sind wir uns hier aber am Tisch uneins, ging wohl nur mir so. Schön ist hingegen wieder das Ende, als Claude mit dem „Kinder-Claude“ im Spiegel interagiert.

Benny: 10 Punkte / Giulia: 6 Punkte / Max: 9 Punkte / Berenike: 3 Punkte // Gesamt: 28 Punkte

Kroatien: Marko Bošnjak – Poison Cake

Passend zum Song beginnt der Song in giftgrünem Licht. Marko steht vor einem qualmenden Kessel, in dem er seinen Giftkuchen braut. Das Licht flackert genauso wie die Kamera im aggressiven Refrain. Im Backe-backe-Kuchen-Teil hingegen wird das Licht pink. Das unterstützt den Song schon sehr schön – wenn man ihn denn mag. Auch wenn der Song sicherlich für viele nicht zugänglich ist, die Performance fand ich wirklich gut und sehr passend.

Benny: 3 Punkte / Giulia: 2 Punkte / Max: 3 Punkte / Berenike: 6 Punkte // Gesamt: 14 Punkte

Schweiz: Zoë Më – Voyage

Zoë Më ist ganz allein auf der Bühne. Zu Anfang wird nur ihr Oberkörper von der Seite eingeblendet, ihr Gesicht ist im Halbschatten, dann schenkt die Kamera ganz langsam auf zentral und dann von ihr weg. Da passiert ganz wenig. Aber es funktioniert. Hier gilt wirklich: weniger ist mehr. Das übt eine richtigen Sog auf mich aus. Oh je, am Ende des schnellen Teils ein ganz großer Schnittpatzer. Zum Glück muss sich Zoë nicht qualifizieren.

Benny: 8 Punkte / Giulia: 9 Punkte / Max: 10 Punkte / Berenike: 9 Punkte // Gesamt: 36 Punkte

Zypern: Theo Evan – Shh

Nach so viel Ruhe jetzt noch einmal sehr viel Action auf der Bühne. Theo klettert mit seinen Tänzern auf zwei Gerüsttürmen hin und her. Das ist von der Koordination her schon bewundernswert, holt mich aber auch nicht so richtig ab. Man kriegt vor lauter Rumgekletterei und Gerüstdreherei gar nichts mehr vom Song mit.

Benny: 7 Punkte / Giulia: 9 Punkte / Max: 8 Punkte / Berenike: 3 Punkte // Gesamt: 27 Punkte

Jetzt haben wir also alle Auftritte gesehen. Gleich geht das Voting los.

Alle Informationen, wie Ihr abstimmen könnt, findet Ihr hier

Start Voting Now! Ab jetzt kann abgestimmt werden.

Als Intervall-Nummer sehen wir einen Blick auf Schweizer Erfindungen. Das ist keine neue Idee, auch aus Schweden haben wir so ähnliche Nummern schon oft gesehen. Das ändert aber nichts daran, dass die Nummer sehr liebevoll gemacht ist und Spaß macht. Da sind so viele schöne Details drin versteckt. Highlight zwischendrin: Petra Mede als Wilhelm Tell. Gute Idee auch Untertitel einzubinden, akustisch geht ja doch immer recht viel verloren.

Nun folgt ein humorvoller Rückblick auf den Türkisen Teppich, danach ein weiterer Schnelldurchlauf.

Wer jetzt noch voten will, sollte sich beeilen. 10, 9, 8, 7, 6, 5, 4, 3, 2, 1… Stop voting now!

Das sind unsere Favoriten heute Abend:

  1. Schweden (39 Punkte)
  2. Albanien (37 Punkte)
  3. Schweiz (36 Punkte)
  4. Belgien (34 Punkte)
  5. Niederlande (28 Punkte)

Es wird ein weiterer ESC-Rückblick gezeigt – mit ESC-Rekorden wie der Song mit den meisten Klatschern und den höchsten Haaren.

Und weiterer Zusammenschnitt: eine Chartsliste mit den meistgestreamten ESC-Songs auf Spotify, die sehr Italien-lastig ist. Die Siegerin kommt aber aus Armenien: Rosa Linn mit „Snap“.

Celine Dion ist zu sehen! Leider nur als Videobotschaft und nicht in echt. Sie hat viele warme Worte für den ESC und ihre Teilnahme übrig. Anschließend singen Jerry Heil, Marina Satti, iolanda und Silvester Belt aus dem letztjährigen Jahrgang ihren Siegertitel “Ne partez pas sans moi” und werden dabei von einem Orchester begleitet. Drohnen schweben dabei über die Bühne und erzeugen wunderschöne Bilder. Das ist eine gelungene und emotionale Würdigung, auch wenn es natürlich noch schöner gewesen wäre Celine in echt zu erleben.

Nun folgt etwas Smalltalk im Greenroom. Die Acts haben übrigens den besten Platz in der Halle, so zentral mit tollen Blick auf die Bühne ohne LED-Bogen im Blickfeld. Das dauert jetzt aber. Wann kommen endlich die Ergebnisse?

Sie kommen erst einmal nicht, stattdessen ein Rückblick auf den Junior Eurovision Song Contest. Der kommende wird übrigens am 13. Dezember 2025 in Georgien ausgetragen, wie heute bekannt gegeben wurde.

Nach vielen Rückblicken jetzt ein „Vorblick“: die 16 Teilnehmer*innen des zweiten Halbfinals werden kurz angeschnitten.

Endlich! Die Ergebnisse werden gleich verkündet.

Wie oben beschrieben ist der Modus diesmal anders, es wird immer ein Act aus einer Dreiergruppe weiter kommen.

In der ersten Gruppe sind: Norwegen, Estland und Island. Weiter ist: Norwegen.

In der zweiten Gruppe sind: Ukraine, Albanien und Polen. Weiter ist: Albanien.

In der dritten Gruppen sind: Belgien, Zypern und Schweden. Weiter ist: Schweden.

In der vierten Gruppen sind: Portugal, San Marino und Island. Weiter ist: Island.

In der fünften Gruppe sind: Estland, Niederlande und Aserbaidschan. Weiter ist: Niederlande.

In der sechsten Gruppe sind: Zypern, Kroatien und Polen. Weiter ist: Polen.

In der siebten Gruppe sind: Slowenien, Ukraine und San Marino. Weiter ist: San Marino.

In der achten Gruppe sind: Estland, Kroatien und Belgien. Weiter ist: Estland.

In der neunten Gruppe sind: Portugal, Aserbaidschan und Slowenien. Weiter ist: Portugal.

In der zehnten Gruppe sind: Slowenien, Ukraine, Belgien, Aserbaidschan, Kroatien und Zypern. Nur noch einer von ihnen kommt weiter. Weiter ist: Ukraine.

Es herrscht Entsetzen und Freude bei uns am Tisch. Aber man muss die Televoter, die immer wieder einen ganz eigenen Willen beweisen, einfach lieben.

Damit ist das erste Halbfinale vorbei. Am nächsten Donnerstag folgt das zweite Halbfinale. Ob uns da wieder so viele Überraschungsqualifikanten und Schockausscheider erwarten?

…es ist doch noch nicht ganz vorbei. Einer der Olsen-Brothers singt zum Ausklang noch eine „United by music“-Version von „Fly on the wings of love“.

Und damit verabschiede ich mich. Verfolgt morgen gerne unsere Live-Blogs der ersten Durchlaufprobe und der Evening Show. Und am Donnerstag dann natürlich unser Liveblog vom zweiten Halbfinale.

Und folgt im Anschluss jetzt auch unserem Liveblog zur Auslosung der Startreihenfolge.



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850 Comments
Mantaplatte
Mantaplatte
1 Jahr zuvor

Warum muss die EBU diesen Veganismus als Lifestyle so propagieren? Das ist so entmündigend. Ich lasse mir mein Schnitzel nicht nehmen!

Nadine
Nadine
1 Jahr zuvor
Reply to  Mantaplatte

Ich glaube da hat sich jemand verirrt und wollte lieber auf Facebook kommentieren

Mich@
Mich@
1 Jahr zuvor
Reply to  Nadine

Allerdings…und hat nicht mal Grund-Ahnung vom ESC😅

Mantaplatte
Mantaplatte
1 Jahr zuvor
Reply to  Mich@

Ich gucke den ESC seit Guido Horn jedes Jahr…also seit 97.

Mich@
Mich@
1 Jahr zuvor
Reply to  Mantaplatte

na dann…

Nik1234!
Nik1234!
1 Jahr zuvor

Azerbaijan hat Menderes Bagci zum ESC geschickt – herzlichen Glückwunsch

DerKai
DerKai
1 Jahr zuvor

Puh, insgesamt bin ich gelangweilt bis genervt. Dann freue ich mich mal auf Marina Satti und Petra Mede…

Momo
Momo
1 Jahr zuvor

Schade. Ich mag den Song von Mamagama eigentlich. Aber da haben sie leider nicht aus dem vollen geschöpft.

Ladybanshee
Ladybanshee
1 Jahr zuvor

Meine Überraschung bis jetzt. Klemen hat mir die Tränen in die Augen getrieben. Und die Performance von Red Sebastian überzeugt mich total!!

DerKai
DerKai
1 Jahr zuvor

Aserbaidschan klingt wie Menderes

Rainer Knuth
Rainer Knuth
1 Jahr zuvor

Azerbaijan ist schon nach 1 Minute bei mir raus. Stimme schwach und verliert den Augenkontakt mit der Kamera obwohl sie nah dran ist. Schlecht inszeniert.

Uli_14
Uli_14
1 Jahr zuvor

Bei Azerbaijan dachte ich am Anfang an die Haribo Werbung

Nika
Nika
1 Jahr zuvor

Das kann eigentlich nur der letzte Platz werden. Stimmlich ganz schlimm.

Goynen1967
Goynen1967
1 Jahr zuvor

Das orientalische Instrument gefällt mir….😉

Saintsfan55
Saintsfan55
1 Jahr zuvor

Also Aserbaidschan habe ich gerade null verstanden. Was wollen die den überhaupt?
Sowas ist auch selten bei mir, weil mich das Ganze tiefgründige eigetlich weniger interessiert

Andreas Mannert
Andreas Mannert
1 Jahr zuvor

Azerbaijan, echt die unangenehmste Stimme im Wettbewerb bisher. Dann doch lieber Fingernägel, die über ein Tafel kratzen.

Romy
Romy
1 Jahr zuvor

die Bühne sieht dieses Jahr ganz fantastisch aus! erst hat mich dieser Bilderrahmen etwas gestört, aber mittlerweile finde ich das sogar echt ganz schick.

Dody
Dody
1 Jahr zuvor

Endlich keine Nebengeräusche. Die Technik/Ton ist super. Die Moderation standardmäßig unkreativ, ebenso die Einspieler. Brugger enttäuscht.

lasse braun 🏴‍☠️
lasse braun 🏴‍☠️
1 Jahr zuvor

ihr dürft jetzt ablästern über mamagama. 😃
die 3 beitänzer sind die besten seit the roop – perfekt in den sound und den beat intregiert.
ich find’s geil und bleib dabei. 🥳

Franny
Franny
1 Jahr zuvor

Bleibt auch unter meinen Top 10. 🙂

Don__Philipo
Don__Philipo
1 Jahr zuvor

und ich dachte ich bin der einzige der Mamagama feiert, auch wenn der Auftritt nicht stark war. <3

Don__Philipo
Don__Philipo
1 Jahr zuvor

Aserbaidschan: Ich habe echt das Lied gefeiert, ich feiere es auch weiter, aber der Auftritt war nix.

Werner
Werner
1 Jahr zuvor

Noch schwächer hätte man Tutta L’italia nicht inszenieren können

Bonello
Bonello
1 Jahr zuvor

Aserbaidschan schrecklich langweilig

Matze
Matze
1 Jahr zuvor

Wie kann San Marino das Lied nur so schwach inszenieren ? Da wäre so viel Potential.

SvenEsc
SvenEsc
1 Jahr zuvor

Bei San Marino funktioniert bei mir nur der Refrain, sonst etwas langweilig.

Bonello
Bonello
1 Jahr zuvor

🇸🇲 Bitte komm ins Finale 🙏❤

Nika
Nika
1 Jahr zuvor

Der Refrain ist wirklich der totale Ohrwurm. Aber ob das reicht?

herrtobsucht
Mitglied
herrtobsucht
1 Jahr zuvor

Go Albania!!!!!! ❣️❣️❣️

Momo
Momo
1 Jahr zuvor

Ne. Die Bühnenshow ist leider echt nix bei San Marino.

awbln
awbln
1 Jahr zuvor

San Marino… besser als doch erwartet… macht halt gute Stimmung… wird ins Finale kommen

Mantaplatte
Mantaplatte
1 Jahr zuvor

San Marino war toll. Das gewinnt. Da Leg ich mich fest

Momo
Momo
1 Jahr zuvor

Jetzt bin ich gespannt 🔥

Carmelo
Carmelo
1 Jahr zuvor

Gabry Ponte war gut, es fehlt an Tänzer ! Ich hätte auf die paar Statisten vorne verzichtet 🫣🤷‍♂️

Romy
Romy
1 Jahr zuvor

also nach aktuellem Stand sehe ich heute höchstens Schweden von den vermeintlichen Bubble „Favoriten“ sicher weiter. Heute überzeugen mich nur wenige Beiträge, weder von der Energie, noch von der Stimme her…mal schauen, wird vielleicht doch noch spannend heute.

Matze
Matze
1 Jahr zuvor

Albanien ragt heraus, gibt ja nixvt so viele orientalische Klänge.

Matze
Matze
1 Jahr zuvor
Reply to  Matze

Aber der männliche Part macht es kaputt.

Nik1234!
Nik1234!
1 Jahr zuvor

Für mich ist Albanien ein Lichtblick des Abends

Momo
Momo
1 Jahr zuvor

Ich hab Gänsehaut. Das ist so toll! 😍

Mantaplatte
Mantaplatte
1 Jahr zuvor

In jeder normalen Welt wurde Albanien den ESC gewinnen. Es grenzt an Schiebung, wenn das nicht passiert!!

Pantamlatte
Pantamlatte
1 Jahr zuvor
Reply to  Mantaplatte

Die 2 leben aber online extrem ihren veganismus aus

Franny
Franny
1 Jahr zuvor
Reply to  Pantamlatte

Trollzwillinge?

Last edited 1 Jahr zuvor by Franny
Mantaplatte
Mantaplatte
1 Jahr zuvor
Reply to  Pantamlatte

Oh, echt jetzt?? das ist schade.

florado86
Mitglied
florado86
1 Jahr zuvor
Reply to  Mantaplatte

lol, in einer Welt Geschmackloser vielleicht

DJModulo
DJModulo
1 Jahr zuvor

Bei Aserbaijan und San Marino keine Reue dass ich sie rausgetippt habe.

Albanien gefiel mir etwas weniger als ich vermutet habe, aber immer noch einer der besten Auftritte heute Abend.

Matty
Matty
1 Jahr zuvor

Albanien bis jetzt der beste Auftritt!

herrtobsucht
Mitglied
herrtobsucht
1 Jahr zuvor

Albanien Top 5!

elkracho
Mitglied
elkracho
1 Jahr zuvor

Bei Albanien sind die Kameraschnitte viel besser.
Was man in den letzten Stunden gesehen hatte, sah nicht so gut aus.

SvenEsc
SvenEsc
1 Jahr zuvor

Albanien hat so die winnervibes , der Song ist so toll und wäre echt eine Überraschung ♥️♥️♥️♥️

Nik1234!
Nik1234!
1 Jahr zuvor

Für mich ist Albanien bisher Halbfinal-Gewinner. Wenn das sich nicht für das Finale qualifiziert, weiß ich auch nicht…

Rainer Knuth
Rainer Knuth
1 Jahr zuvor

Albanien, weiß nicht ob es bei mir weiter kommt. Gesanglich gut aber langweilig inszeniert.

Goynen1967
Goynen1967
1 Jahr zuvor

Albanien war mir jetzt zu wirr….gut gesungen

lasse braun 🏴‍☠️
lasse braun 🏴‍☠️
1 Jahr zuvor

albanien trat für die kunstfraktion an und danach kommt dann als fieser absacker das banale la-la-trällerliedchen der berechnenden holländer – käsestreik jetzt!
wenn ich im finale auf mamagama verzichten muß dann wenigstens albanien.

Nik1234!
Nik1234!
1 Jahr zuvor

Niederlande: gesanglich okay, Kamerafahrten sind mehr Karusselle als in deutschen Freizeitparks zusammen… Für mich zu wenig aus der Inszenierung rausgeholt…

Lars Emu Ende
Mitglied
Lars Emu Ende
1 Jahr zuvor

Albanien großartig. Vielleicht bin ich die Zielgruppe für den Sänger, ich finde den toll und ganz wichtig für das Lied.

florado86
Mitglied
florado86
1 Jahr zuvor

Schöne Ausstrahlung und Charisma vom niederländischen Sänger.

lasse braun 🏴‍☠️
lasse braun 🏴‍☠️
1 Jahr zuvor
Reply to  florado86

🤡 🥳

SvenEsc
SvenEsc
1 Jahr zuvor

Niederlande netter Radiosong mehr nicht. Könnte ein NQ sein sorry.

Delta
Mitglied
Delta
1 Jahr zuvor

Niederlande: Schön gemacht. Dark Horse

lasse braun 🏴‍☠️
lasse braun 🏴‍☠️
1 Jahr zuvor
Reply to  Delta

das dunkle pferd ist doch schon in die schweiz durchgebrannt. 😃

Goynen1967
Goynen1967
1 Jahr zuvor

Niederlande….das war sehr emotional und überzeugend

Lea
Lea
1 Jahr zuvor

Niederlande hat mir sehr gut gefallen, arbeitet sich in meine Top 10 insgesamt vor.

elkracho
Mitglied
elkracho
1 Jahr zuvor

Toller Auftritt von Claude.

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