Live-Blog Zweite Durchlaufprobe des ersten Halbfinales des Eurovision Song Contest 2025

Bild: Alma Bengtsson/EBU

Die akkreditierte Presse vor Ort in Basel wird am Montagabend zum ersten Mal das TV-Bild des ersten Halbfinales des Eurovision Song Contest 2025 zu sehen bekommen – nachdem wir nachmittags bereits eine Probe live in der Halle verfolgen konnten.

Diese Probe wird wichtig sein, denn oftmals ist der Eindruck, den man direkt in der Halle gewinnt – gerade was den Sound angeht – ein völlig anderer als bei den Zuschauer*innen am Bildschirm, die die überwältigende Mehrheit beim ESC darstellt. Zudem sehen wir am Bildschirm Grafiken, Postkarten und andere Details.

In dieser Reihenfolge werden die Acts – Big-5-Länder inklusive – heute auftreten:

  1. Island: Væb – Róa

  2. Polen: Justyna Steczkowska – Gaja

  3. Slowenien: Klemen – How Much Time Do We Have Left

  4. Estland: Tommy Cash – Espresso Macchiato

  5. Spanien: Melody – ESA DIVA

  6. Ukraine: Ziferblat – Bird of Pray

  7. Schweden: KAJ – Bara bada bastu

  8. Portugal: NAPA – Deslocado

  9. Norwegen: Kyle Alessandro – Lighter

  10. Belgien: Red Sebastian – Strobe Lights

  11. Italien: Lucio Corsi – Volevo essere un duro
  12. Aserbaidschan: Mamagama – Run With U

  13. San Marino: Gabry Ponte – Tutta l’Italia

  14. Albanien: Shkodra Elektronike – Zjerm

  15. Niederlande: Claude – C’est la vie

  16. Kroatien: Marko Bošnjak – Poison Cake

  17. Schweiz: Zoë Më – Voyage
  18. Zypern: Theo Evan – Shh

Nach der Premiere im letzten Jahr werden auch heuer drei der sechs für das Finale gesetzten Länder in der Durchlaufprobe und allen folgenden Shows live auftreten werden, Es ist also der vollständige Auftritt zu sehen und die drei Länder werden nicht mehr separat in einem Block präsentiert, sondern zwischen den Halbfinalisten performen. In den Jahren zuvor wurden die Auftritte jeweils am Abend vorher gefilmt und in Ausschnitten am Ende des Semifinals gezeigt. Wir werden heute also auch den Auftritt von Melody, Lucio Corsi und Zoë Më sehen. Daneben bekommen wir mit etwas Glück auch einen Blick auf die Intervall-Acts.

Besonders interessant wird auch zu sehen, wie die angekündigte neue Verkündung der Final-Qualifikanten unter Real-Bedingungen aussehen wird. Alle Entwicklungen dazu werden wir natürlich ganz besonders für Euch im Auge behalten.

Wer sich zur Einstimmung noch einmal unsere Probenberichte durchlesen möchte, findet diese hier:

Wir bloggen die Zweite Durchlaufprobe / Evening Preview Show des ersten Halbfinales des Eurovision Song Contest 2025 an dieser Stelle ab 21:00 Uhr live. Die Probe ist nur für die akkreditierte Presse im Mediacenter zugänglich, es gibt also keinen Livestream. Vor, während und nach dem Live-Blog könnt Ihr natürlich trotzdem in den Kommentaren mitdiskutieren.

Als Warm-Up für die Probe dient unser ESC kompakt LIVE um 18:30 Uhr auf YouTube.

+++ LIVE-BLOG +++

Und hier bin ich schon, nicht im Mediacenter aber Online mit dabei bei der zweiten Durchlaufprobe des ersten Semis – dieses Mal mit waschechten Zuschauer*innen in der Halle. Wir akkreditierte Presse am Nachmittag mal abgesehen.

Ich werde mich natürlich auf das TV-Bild konzentrieren, da wir Impressionen von der Halle und den Proben an sich ja bereits in dem Blog zur ersten Durchlaufprobe erfahren haben.

Gleich geht es los! Ich bin vor allem auf die vollständigen TV-Bilder der Schweiz gespannt, denn am Nachmittag durften wir leider nur sehr wenige Schnipsel der Performance auf den Bildschirmen sehen.

Es geht los!

Wir starten mit dem von Douze erwähnten Schweizer Urknall: Es entwickelt sich Leben auf der Erde. Die Konturen der Schweiz zeichnen sich als Berge ab. Dann blitzt es in der Halle. Ein kalter Wind weht. Neben den Alphörner sind auch Tänzer*innen auf der Bühne, die als Schatten zu erkennen sind. Eine Sängerin in Tracht kommt hervor. Die Musik wird energischer und es kommen weitere Personen in alten Trachten hinzu. Sie gehen an die Instrumente im Vordergrund – eine Art Xylofon. Der Beat wird moderner. Im Hintergrund sind hohe Berge zu sehen. Gesungen wird nicht. Es sind eher gutturale Laute. Die Farbe ändert sich ins Blaue und die Tänzer kommen in den Fokus – dabei ist „The Code“ unterschwellig zu hören.

Das wirkt super und das Publikum bekommt sofort das Potential der Bühne gezeigt. Mit Menschen wirkt die Halle natürlich nochmal ganz anders und sogar größer irgendwie.

Und eben das müssen auch die Moderatorinnen Hazel und Sandra zu spüren bekommen, zum ersten mal proben sie vor einer „vollen Halle“. Es gab kein Kostümwechsel zu heute Nachmittag, Sandra weiterhin in Neongrün und Hazel in ihrem bunten Blazer.

Um mich nicht zu wiederholen, es werden natürlich die Gags von heute Nachmittag wiederholt und Hazel klingt nochmals gelöster irgendwie.

Gleich geht es los mit Island!

1. Island: Væb – Róa

Das  Staging ist vor allem im Backdrop und mit den On-Screen-Effekten eine Minecraft-Welt (also Pixel-Blöcke) und das trifft bestimmt den Geschmack der jungen Leser. Oder? Die mögen doch sowas. Der gesamte Beitrag ist irgendwie einem jungen Partyvolk zugeschnitten, diese Atmosphäre wird auf alle Fälle erzeugt. Stimmlich ist das alles passabel und der Auftritt ist an sich stimmig, das ist auch ein cooler Opener für den Abend. Aber ich sehe was den Finaleinzug angeht doch schwarz.

2. Polen: Justyna Steczkowska – Gaja

Im Grunde wurde der Auftritt beim polnischen Vorentscheid nochmal um einige Levels gesteigert aber behält natürlich seien Essenz. Hier wird eine ganze Fantasy-Welt erschaffen die einfach an Game of Thrones erinnert, Feuer, Drachen und die Tänzer erinnern an die Kinder des Waldes. Das Publikum geht auf jeden Fall komplett mit und Justyna zeigt was sie alles machen kann – und das ist viel. Ja es ist viel, viel zu viel sogar, aber es passt alles zueinander.

3. Slowenien: Klemen – How Much Time Do We Have Left

Mir ist am Nachmittag nicht aufgefallen, dass zu den Bildern seiner Familie die im Hintergrund eingeblendet werden, auch Gelächter und allgemeine Atmosphäre eingespielt wird. Sein Kopfüber-Act wird vom Publikum milde gefeiert, man kennt es ja nun schon auch. Für mich ist das Lied nicht gut aber die Inszenierung und der Beitrag an sich ist eben effektiv und das kommt am Bildschirm auch so rüber, spätestens wenn die Frau am Ende auftaucht, gibt es Herzenspunkte aus Europa sicherlich.

4. Estland: Tommy Cash – Espresso Macchiato

Gesanglich ist das echt keine Glanzleistung, aber gut, dafür ist Tommy auch nicht bekannt und das versucht er auch nicht. Also zum TV-Bild. Das Ist natürlich alles schon cool, man muss sich auf den Humer einlassen und die Gimmicks hier und da immer registrieren wie das Winners Café, das tanzende Flugzeug und eben den Stunt mit dem Fand die die Bühne stürmt. Das sieht am Bildschirm dann nicht so realistisch aus wie es noch in der Halle gewirkt hat, da war ich nämlich wirklich kurz besorgt. Aber dieses Überraschungselement wertet das ganze nochmal etwas auf!

Jetzt kam gerade der Interval-Act mit den Schweizer Hits und nun kommt auch schon Melody die von Sandra auf sehr sehr gutem Spanisch begrüßt wird. Das wird von der Halle dann belohnt!

5. Spanien: Melody – ESA DIVA

Wie befürchtet sitzen hier leider nicht alle Kameraschnitte so wie sie es sollten. Einige Sequenzen sind nicht so ganz stimmig und was das Staging angeht hat man gerade die Bridge nicht wirklich ausgenutzt. Hier passiert eigentlich nicht viel außer dass die Tänzer:innen tanzen (na sowas), und Melody eben eine Treppe steigt. Sehr schade. Dass die Halle hier pusht wie meistens bei Spanien, gibt dem ganzen ein gewisses Flair, aber hier hat man definitiv was anderes erwartet.

6. Ukraine: Ziferblat – Bird of Pray

Der gesamte Auftritt hat so einen „blurry“-Effekt, vielleicht liegt das aber auch nur an meinem Bildschirm den ich wieder putzen sollte. Dieser Effekt lässt alles eben verschwommen herüberkommen. Die Ukraine hat definitiv schon besser gestaged, absolut. Auch der Gesang ist nicht auf dem höchsten Level hier und da. Für das Finale wird es sicherlich reichen aus vielen Faktoren. Es wirkt wie eine unfreiwillig komische Feenwelt hier und da.

7. Schweden: KAJ – Bara bada bastu

Hier gibt es für uns Fans natürlich keinen gravierenden Unterschied zum Mello-Auftritt. Die Lasershow im Finale ist nochmal krasser als beim schwedischen Vorentscheid, zudem Sehen wir zudem Wald im Backdrop natürlich auch die Berge, die die Bühne ja sowieso hergibt. Das passt natürlich alles zum Theme und das Publikum feiert es sehr!

8. Portugal: NAPA – Deslocado

Das Staging ist so simpel wie das Lied und das kommt auch so im TV rüber. Hier wird Reiselust vermittelt, nur kommt das ganze nicht so sehr an und der Auftritt ist irgendwie aus der Zeit gefallen, aber auf eine negative art und Weise irgendwie. Sonst gibt es hier nur wenig zu sagen.

9. Norwegen: Kyle Alessandro – Lighter

Ganz schön feurig alles! Also wegen den ganzen Pyroeffekten und den Flammen im Backdrop und im Bühnenrahmen. Die Menge geht auch ganz schön ab hier, nach Portugal wollte man wohl feiern. An sich alles sehr effektiv wie es rüberkommt, wären da nicht die stimmlichen Probleme von Kyle. Autotune hilft nun mal sehr im norwegischen Vorentscheid, und den hat Kyle hier leider nicht. Zudem kommt da wohl seine Zahn-OP hinzu vielleicht. Schade!

10. Belgien: Red Sebastian – Strobe Lights

Hier kommt absolut der Bühnenrahmen mehr zur Geltung. Red Sebastian spielt auch hier mit einem Spiegelbild im Boden, und dieses Mal synchron, nicht wo wie heute Nachmittag. So gelingt natürlich der Effekt. Sebastian heizt die Menge natürlich komplett auf, und in den finalen hohen Noten lässt das Publikum auch spüren dass es mitgeht. Lustig war gerade, dass der Sänger den Weg von der Bühne nicht gefunden hat und man das irgendwie zeigen musste…

11. Italien: Lucio Corsi – Volevo essere un duro

Leider hatte mein Stream einen Hänger und ich weiß nicht was auf einer von Lucios Sohlen steht, diese wird prominent am Anfang gezeigt aber es ist wohl sowas wie „Andy“? Weiß jemand Bescheid? Ansonsten ein sehr schlichter atmosphärischer Auftritt. Hier kommt diese Retro eher auf, die wohl auch irgendwie die Ukraine erzeugen wollte. Höhepunkt ist und bleibt das Mundharmonika-Solo von Lucio und das wird auch sehr bejubelt. Die Verstärker kommen auch gut rüber muss ich sagen. Ansonsten kann ich weiterhin nur wenig mit dem Lied anfangen. Und ich frage mich, ob man tatsächlich den gesamten Auftritt untertiteln muss…

Nun der Einspieler in dem es um Props geht, Lucios Auftritt war wohl ein super Aufhänger dafür!

12. Aserbaidschan: Mamagama – Run With U

So eine Kopfstimme muss man auch mögen, wäre natürlich nochmal leichter wenn alle Töne sitzen würden. Der Auftritt ist irgendwo schon stimmig wobei ich die Bögen und die tanzen Menschen im Backdrop nicht so wirklich verstehe. Aber hier hat man wohl das meiste rausholen wollen, ich hätte mich eher an das Musikvideo orientiert irgendwie. Hier ist nun alles in rot gehalten, glitzernde Flammen im Rahmen und alles findet um den Prop herum statt.

13. San Marino: Gabry Ponte – Tutta l’Italia

Ich weiß noch nicht wie ich den David von Michelangelo im Hintergrund finde, der im Backdrop Kaugummi kaut. Das wirkt unfreiwillig komisch und sollte wohl eher gagig rüberkommen. Hier passiert insgesamt eigentlich recht wenig, die Instrumente-Spieler spielen ihre Instrumente, die Sänger singen aber bewegen sich nicht wirklich und Gabry Ponte feiert die Party seines Lebens alleine hinter dem DJ-Set. Aber das Lied ist natürlich ein kompletter Favorit in der Menge!

14. Albanien: Shkodra Elektronike – Zjerm

Ich weiß gerade nicht wem die St. Jakobshalle gehört, aber Beatrie von Shkodra Elektronike reißt diese komplett an sich. Sie nimmt quasi die ganze Bühne ein mit ihrer Ausstrahlung, ihrem ikonischen Tanz inklusive. Gesanglich passt das auch absolut und es ist alles stimmig. Rot und Schwarz, eben Albanien natürlich. Aber für diese Farben haben sich einige Delegationen Mal wieder entschieden.

15. Niederlande: Claude – C’est la vie

Alles ist dunkel und dann taucht auf einmal Claude auf und erzeugt eine sehr coole Atmosphäre. Es fängt auf jeden Fall gut an und der Auftritt ist eigentlich auch eher für den Zuschauenden zuhause konzipiert, heute Nachmittag in der Halle konnte man das garnicht so schätzen. Auch gesanglich haben wir hier nochmals eine Steigung im Vergleich zur ersten Probe heute. Ich wünschte nur, dass der Spiegeleffekt am Ende mit seinem jüngeren Ich synchron wäre. Das funktioniert wohl noch nicht so ganz.

16. Kroatien: Marko Bošnjak – Poison Cake

Ich glaube man wollte sich hier etwas an der OZ-Thematik orientieren mit dem Hexenkessel, dem Grün und dem Lila. Diese Farben dominieren die ersten zwei Drittel des Auftritts. Danach passiert an sich wenig, es wird dann sehr viel mit anderen Lichtern und Schnitten gearbeitet. Ich habe das Gefühl, das Markos Mikro am Ende übersteuert war. Vielleicht ist das aber auch ein Effekt den man so haben wollte?

Nun bin ich sehr gespannt!

17. Schweiz: Zoë Më – Voyage

Zoë singt zunächst an der Kamera vorbei und richtet sich aber nach und nach direkt den Zuschauenden. Hier wird mit der speziellen, Retro-Kamera mit Schärfe/Unschärfe, Lichteinfall, Schimmer gespielt. Oftmals werden die Hände fokussiert und Zoë  macht bestimmte Bewegungen und im Hintergrund arbeiten die Zuschauenden mit Inder Halle durch ihre Taschenlampen(-Funktion). In der dramatischen Bridge verändert sich das Licht und die Kamerafahrten. Das Licht ist kühl, fast blau, die Schnitte hektisch und nervös. Ich denke dieser Moment soll den Zuschauenden wahrscheinlich aus dieser heilen Welt herausreißen – und das ist gelungen. Es ist eben ein besonderer Auftritt, durch und durch. Die Schweizer*innen schenken dann auch noch Szenen-Applaus!

18. Zypern: Theo Evan – Shh

Das ist natürlich alles höchstes Kino mit den zwei Gerüsten und den akrobatischen Kunststücken aller Tänzer. Zudem müssen bei Theo alle Griffe sitzen am Gerüst, sonst könnte das in einem echten Missgeschick enden. Ich bin mir nur nicht sicher, ob das Publikum die Anstrengung hinter diesem Vorentscheid honorieren wird, das das Lied mir zwar gefällt, aber der Masse wohl nicht so wirklich. Es scheint dann eben schon sehr auf den ESC zugeschnitten zu sein. Aber dennoch sehr cooler Auftritt und stimmlich hat Theo auch echt geliefert, bei der ganzen Action ist das nicht einfach!

Und nun der erste Schnelldurchlauf! Ab hier ist es Neuland für uns, da die akkreditierte Presse heute Nachmittag nach Zypern die Bühne verlassen musste.

Es wird nun an Lys Assia erinnert, der ersten Schweizer und ESC-Siegerin. Dann geht es weiter zu Celine und letztendlich zu Nemo. All dies ist das Intro für ein Musical-Act der Moderatorinnen.

Okay ich musste mir das erst einmal geben 😀

Nun der Musical-Act dreht sich zunächst darum, das die beiden Moderatorinnen auf humorvolle Art und Weise an Schweizer Erfindungen erinnern. Dazu gehören natürlich das Schweizer Taschenmesser, das Internet, Plastikfolie, Instant-Kaffee. Das alles erinnert irgendwie an Petra Mede…

Dann geht es darum, dass die beste Erfindung von Wilhelm Tell kam, ein legendärer Schweizer Freiheitskämpfer. Und dieser wird dargestellt von niemand geringen als PETRA MEDE! Da ist sie also doch, es war also nicht nur ihre Aura. Es wird der Bogen geschlagen, dass Wilhelm Tells Vision zur EuroVision geführt hat. Hier werden einige Gags mit dem Holzhammer draufgeschlagen wie Douze bereits gesagt hat. Aber einige Gags landen schon und insgesamt war das ein cooler Act!

Es folgt ein Einspieler zum Türkisen-Teppich mit Hazels Off-Stimme und  ein zweiter Schnelldurchlauf. Und es war auch der letzte, jetzt der Countdown und das Voting ist geschlossen!

Ich bin gespannt wie es nun während der Auszählung weitergeht.

Jetzt geht es um Rekorde beim ESC, dem höchsten Ton, den ältesten Act… Ich muss sagen das Hazel echt eine Frische in die Moderation bringt, die sehr angenehm ist. Für den „seriösen“ Part ist dann Sandra zur Stelle, die aber gerade im Musical-Act mit ihrer Stimme und Performance glänzen konnte. Bislang eine gute Wahl vom Schweizer Fernsehen.

Gerade werden die meistgestreamten ESC-Somngs und dabei Zuschauende im Publikum gezeigt.

Heavy Spoiler:

Es folgt eine Videobotschaft von Celine Dion, die wohl nicht in Basel sein kann. Stattdessen singen ehemalige ESC-Acts aus dem vergangenen Jahr im Anschluss ihren Siegertitel „Ne partez pas sans moi“. Jerry Heil, Marina Satti, Iolanda und Silvester Belt am Start, wie die Tage wohl auch im Euroclub.

Celine schafft es wohl gesundheitlich nicht zum ESC, aber das wird auch in der Videobotschaft deutlich. Schade aber natürlich verständlich, Gesundheit geht vor.

Es geht nun in den Greenroom mit den zwei Moderatorinnen. Justyna und Kai werden kurz interviewt und ihnen werden Badelatschen und Schokolade gereicht damit sie sich wohler fühlen. Dann folgt ein Ausblick auf das zweite Semi am Donnerstag mit Ausschnitten aus den Proben – die wir bisher nicht gesehen haben natürlich. Inklusive Österreich und JJ in einem Sturm. Sehr interessant!

Und jetzt kommen schon die Fake-Results! Mit der neuen Art und Weise die Final-Acts zu ankündigen natürlich.

Es wird nicht zu Martin Österdahl geschalten…

Die ersten 3 Länder die gezeigt werden sind, Slowenien, Portugal und Belgien. Und weiter ist… Slowenien!

Als zweites Land ist Aserbaidschan weiter. Sandra erklärt nochmal, dass die Länder die genannt und zunächst nicht ausgewählt werden, noch nicht ganz aus dem Rennen sind bzw. dies das nicht bedeutet. Die Reihenfolge der Ankündigung der Final-Acts ist nach wie vor willkürlich. Ein Algorithmus sorgt nur dafür, dass die Länder gleichermaßen eingeblendet werden bei den Split-Screens.

Mittlerweile sind Polen und Kroatien auch weiter….

Niederlande, Island, Schweden haben es auch im Fake-Voting geschafft.

Ukraine und Belgien sind auch weiter…

und der letzte Fake-Spot geht an….

Albanien!

Damit verabschiede ich mich und ich bin gespannt, was ihr morgen zur Show und vor allem zu Petra Medes-Auftritt sagt haha.

Vielen Dank fürs dabei sein!

Die Show endet mit einem der Olsen Brothers und einer neuen Version von „Fly on the Wings of Love“ umgedichtet zu „United by Music“ und über den ESC natürlich. Sehr herzig!



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272 Comments
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Matze
Matze
1 Jahr zuvor

Die Schweizer brauchen eigentlich nur das Senden und ganz Europa lacht

https://youtu.be/vvDxMS616X0?si=-n-CdSzvmgTqZpAg

Schweig Bengel, iss deinen Apfel, du brauchst Viramime, sonst hol ich die Mutter, die Tell Tellerine. Rolf Herricht und Joachim Preil.

MarcelK
MarcelK
1 Jahr zuvor

Vielen Dank auch an dich fürs bloggen. Freu mich auf morgen.

Tjure
Tjure
1 Jahr zuvor

Ich hoffe, das neue Art und Weise, die Qualifikanten zu benennen, geht zumindest zügig vonstatten. Ich habe keine Lust, dass dies noch dramaturgisch unnütz in die Länge gezogen wird.

Goynen1967
Goynen1967
1 Jahr zuvor
Reply to  Tjure

Ich befürchte das genau das passieren wird…

Tjure
Tjure
1 Jahr zuvor
Reply to  Goynen1967

Ich eben auch.

Lola
Lola
1 Jahr zuvor
Reply to  Goynen1967

Die sollen auch mal an uns arbeitendes Vlk denken, so nämlich…. wenn das zu lange dauert schalte ich dann halt ab.

Alex John
Alex John
1 Jahr zuvor
Reply to  Tjure

Die Reactions über das neue Verfahren sind überwiegend positiv.
Es sei keine Effekthascherei sondern nur ‚different‘ als bisher.
Na mal schauen.

Tjure
Tjure
1 Jahr zuvor
Reply to  Alex John

Okay, das hört sich ja schon mal gut an.

Alex John
Alex John
1 Jahr zuvor
Reply to  Tjure

Abwarten bis man es sieht, bin noch skeptisch.

Martin O.
Mitglied
Martin O.
1 Jahr zuvor
Reply to  Tjure

Ich war in der Halle und fand, dass es schon länger dauert. Dies liegt aber daran, dass die beim 9. alle sechs noch nicht qualifizierten aufzählen und kurz zu Ihnen schalten. Die Verlierer werden beim letzten außerdem nicht gezeigt. Das ist positiv.

Tjure
Tjure
1 Jahr zuvor
Reply to  Martin O.

Okay, danke für die Info direkt vor Ort. In circa 23 Stunden kann ich das dann auch beurteilen.

m s
m s
1 Jahr zuvor
Reply to  Tjure

Dauert insgesamt 9 Minuten, wird aber sicher morgen noch ein bisschen gestrafft. Fand die Idee gut, war dann aber etwas repettiv

Alex John
Alex John
1 Jahr zuvor
Reply to  m s

Hat sie klasse gemacht!

lasse braun 🏴‍☠️
lasse braun 🏴‍☠️
1 Jahr zuvor
Reply to  m s

hübsches playerstandbild,läuft aber nicht mit chrome oder firefox oder mein betriebssystem ist zu alt.
vielleicht wurde es auch bereits wieder entfernt?

JoBi
JoBi
1 Jahr zuvor

Ich bin gespannt auf heute Abend. Ich habe vorhin die erste Folge von „ESC Kompakt – Welcome To the Show 2025 erneut angeschaut. Ohne Handy. OK, da ich die Reacitions schon oft gesehen habe, habe ich mir gelesen.

magicianyt
magicianyt
1 Jahr zuvor

Bei Slovenien gab es heute einen kleinen Zwischenfall: Nachdem Klemen wieder festen Boden unter den Füssen hatte und die Seile gelöst hat, hat einer der Tänzer diese zur Seite genommen. Als sie dann hochgezogen wurden, hat er sie nach oben gehalten und dann losgelassen. Leider ist dann eine der Schnallen mit voller Wucht auf das Mikro geknallt. In der Halle hat man das relativ gut gehört.
Ich weiss jetzt nicht, wessen Fehler das war, ob Klemen da hätte nach vorne gehen müssen, ob die Seile zu langsam hochgezogen wurden oder der Tänzer zu früh losgelassen hat. Der Tänzer schien zumindest wütend darüber zu sein und hat bei seinem Abgang von der Bühne die Hände verworfen.

Alki Bernd
1 Jahr zuvor
Reply to  magicianyt

Nun also wenigstens ein vernünftiger Ton in diesem Schmarren

Micha
Micha
1 Jahr zuvor

Ich hab ne Frage, zu denen die gestern in der Halle waren. Es steht ja, dass man keinen Rucksack oder Tasche mit reinnehmen darf. Kann man einen kleinen Turnbeutel oder so mit reinnehmen oder muss man wirklich alles komplett in die Hosen hineinstopfen? Gibt es denn eine Garderobe für die Jacken oder Schließfächer? Wir haben für heute Nachmittag Stehplätze. Wieviel Zeit vorher sollte man denn optimalerweise vorher da sein? War die Schlange vor dem Eingang gestern lang oder ging es zügig?

Alki Bernd
1 Jahr zuvor
Reply to  Micha

Handtaschen sind erlaubt wenn man auch hochhackige Schuhe trägt

meret
meret
1 Jahr zuvor
Reply to  Micha

Sie sind ziemlich streng mit den Taschen, ich würde alles in die Hosen-/Jackentasche verstauen. Garderobe gibt es (soweit ich gesehen habe) auch nicht. Der Einlass ging bei mir recht schnell, ich war aber bereits 1.5 Stunden vor Showbeginn da. Etwas später reicht auch gut. Viel Spass beim Schauen! 🙂

Last edited 1 Jahr zuvor by meret
Micha
Micha
1 Jahr zuvor
Reply to  meret

Danke dir! Brustbeutel mit Asthmaspray wurde bei meiner Freundin akzeptiert. Das einzige was echt blöd war, war dass man auch keine dort gekauften Getränke mit auf den Platz nehmen durfte. Kenne ich so von anderen Konzerten nicht.

Rusty
Mitglied
Rusty
1 Jahr zuvor
Reply to  Micha

Nein,du darfst nichts mit reinnehmen. Nur Handy,Pass, Portemonnaie. Garderobe hab ich nicht gesehen,kann aber sein,dass es eine gab.Wir hatten Sitzplätze und Jacken mit am Platz.Essen und trinken,darf nicht mit in den Saal genommen werden,also alles muss vorher verzehrt werden.Schliessfächer habe ich jetzt auch nicht gesehen. Alle die Tickets haben,bekamen aber auch im Vorfeld eine Mail mit konkreten Beschreibungen, wo wirklich alles erklärt war.

Micha
Micha
1 Jahr zuvor
Reply to  Rusty

Danke dir!

Porsteinn
Mitglied
Porsteinn
1 Jahr zuvor

Sandra erklärt nochmal, dass die Länder die genannt und zunächst nicht ausgewählt werden, noch nicht ganz aus dem Rennen sind bzw. dies das nicht bedeutet. 

Wenn ein System erst umfangreich oder wiederholt erklärt werden muss, dann ist es nicht gut. Punkt.

Lola
Lola
1 Jahr zuvor

Argh, eigentlich wollte ich mich ja nicht so sehr spoilern… trotzdem alles gelesen 😀