
Jetzt wird es ernst. Heute Abend läuft das erste Halbfinale des Eurovision Song Contest 2025 live aus der St. Jakobshalle in Basel. 15 Acts treten heute an und am Ende des Abends werden zehn von ihnen das Finale erreichen.
Wie schon im letzten Jahr stehen heute aber nicht nur die Halbfinal-Acts auf der Bühne, sondern auch die Teilnehmer*innen aus den Ländern, die bereits für das Finale gesetzt, und im heutigen Semifinale abstimmungsberechtigt sind. Das sind im Falle des ersten Halbfinales die Big-5-Länder Spanien und Italien sowie das Gastgeberland Schweiz.
Damit sehen wir heute folgende Acts in dieser Startreihenfolge auf der ESC-Bühne in Basel:
- Island: VÆB – Róa
- Polen: Justyna Steczkowska – Gaja
- Slowenien: Klemen – How Much Time Do We Have Left
- Estland: Tommy Cash – Espresso Macchiato
- Spanien: Melody – Esa diva
- Ukraine: Ziferblat – Bird Of Pray
- Schweden: KAJ – Bara bada bastu
- Portugal: NAPA – Deslocado
- Norwegen: Kyle Alessandro – Lighter
- Belgien: Red Sebastian – Strobe Lights
- Italien: Lucio Corsi – Volevo essere un duro
- Aserbaidschan: Mamagama – Run With U
- San Marino: Gabry Ponte – Tutta l’Italia
- Albanien: Shkodra Elektronike – Zjerm
- Niederlande: Claude – C’est la vie
- Kroatien: Marko Bošnjak – Poison Cake
- Schweiz: Zoë Më – Voyage
- Zypern: Theo Evan – Shh
Das Ergebnis des heutigen Halbfinales wird zu 100% durch Televoting bestimmt. Abstimmungsberechtigt sind alle teilnehmenden Länder sowie die drei oben erwähnten gesetzten Finalisten und der „Rest of the World“. Damit sind aus dem deutschsprachigen Raum heute Belgien und die Schweiz stimmberechtigt.
Neu in diesem Jahr ist der Modus der Bekanntgabe der Qualifikanten für das Finale. Es werden immer drei Länder aufgerufen und eines davon wird weiter kommen. Wenn dann neun Qualifikanten fest stehen, gibt es keine Dreiergruppe mehr, sondern einer der verbliebenen sechs Acts wird aufgerufen.
Moderiert wird das erste Halbfinale von Hazel Brugger und Sandra Studer.
Was genau Ihr vom ersten ESC-Semifinale 2025 erwarten könnt, haben wir bereits gestern in unserem Live-Blog der ersten Durchlaufprobe, welche wir in der Halle verfolgen konnten, sowie unserem Live-Blog der Evening Preview Show, in der wir das TV-Bild sehen konnten, beschrieben. Und bevor es heute Abend ernst wird, könnt Ihr gerne noch an unserem Tippspiel teilnehmen. Einen Wertungsbogen für heute Abend könnt Ihr hier downloaden.
Ab 19:00 Uhr stimmen wir Euch mit unserer ESC kompakt LIVE Preshow auf den Abend ein.
Das erste Halbfinale des Eurovision Song Contest 2025 wird heute ab 21 Uhr auf ONE, ORF 1, SRF 1 sowie auf YouTube und bei Eurovision.de übertragen. Wir begleiten die Show an dieser Stelle mit einem Live-Blog aus dem Pressezentrum in Basel. Vor, während und nach der Sendung könnt Ihr die Ereignisse unter diesem Beitrag kommentieren.
Grüezi! Herzlich willkommen aus dem Pressenzentrum neben der St. Jakobshalle, in dem Benny, Max, Giulia und ich gleich das erste Halbfinale schauen werden. Wir freuen uns mit Euch allen gemeinsam die Sendung zu verfolgen.
Ich bin schon wahnsinnig gespannt auf den Abend und die Auftritte im TV-Bild zu sehen – und natürlich auf die zehn Qualifikanten.
Wir werden heute alle vier Punkte verteilen. Jeder kann maximal 10 Punkte vergeben, die Höchstpunktzahl die ein Beitrag von uns erhalten kann, sind also 40 Punkte.
Wir sehen hier im Pressezentrum schon vorab Bilder aus der Halle. Sieht wahnsinnig toll aus die Halle gefüllt mit begeistert klatschenden Fans zu sehen.
Es geht los! „Te deum“ läuft. Mich überläuft wieder ein freudiger Schauer. Diese Melodie löst so viel Vorfreude aus.
Im Intro sehen wir Bilder aus der Schweiz und dann schwenkt die Kamera in die Halle und wir sehen moderne Ausdrucktänzer. Dann kommen Alphörner ins Blickfeld und wir können eine spannende Auftaktnummer verfolgen, die eine gelungene Mischung aus modern und traditionell ist. Der Gesang hat etwas schönes Hymnisches an sich. Noch schöner wird er, als die Melodie in die Melodie von „Arcade“ und „The Code“ übergeht.
Jetzt sehen wir das Publikum. Alle können sich sicherlich auf einen fantastischen Abend freuen. Und dann werden unsere beiden Moderatorinnen des Abends Hasel Brugger und Sandra Studer vorgestellt und begrüßen die Zuschauer*innen zu Hause. Hasel ist mit ihrem Paillettenanzug auf jeden Fall standesgemäß gekleidet.
Sandra Studer hat richtigen ESC-Bezug: 1991 ist sie beim ESC für die Schweiz fünfte geworden.
Jetzt werden die Startnummer angezeigt. Gevotet werden kann aber erst nach dem letzten Auftritt. Wie ihr voten könnt, findet Ihr hier.
Let the Eurovision Song Contest begin! Jetzt geht es richtig los, Island ist als erstes dran.
Island: VÆB – Róa
Die Brüder verbreiten zusammen mit ihren drei Tänzer*innen von Anfang an gute Stimmung. Da geht die Post auf der Bühne ab. Meist tragen sie Sonnenbrille, setzen sie aber auch immer mal kurz ab. Auch ein Boot ist dabei – dieses wird aber schnell von Animationen abgeschossen. Es fehlt wirkt nichts: jetzt schwimmt ein Tänzer auf den Hallenboden, was aber eher etwas unfreiwillig komisch aussieht. Egal ob sie weiter kommen oder nicht, das ist eine richtig gute Auftaktnummer.
Benny: 6 Punkte / Giulia: 3 Punkte / Max: 5 Punkte / Berenike: 6 Punkte // Gesamt: 20 Punkte
Polen: Justyna Steczkowska – Gaja
Justyna beginnt mit ihren Tänzer*innen auf einer nebelumwobenen Bühne und präsentiert uns einen spannenden Ethno-Tanz. Im Backdrop passiert richtig viel, es sind Planeten und vieles mehr zu sehen. So viel, dass man es mit einmal kaum erfasst. Feuerfontänen gibt es auch – und ein Geigensolo. Zum Ende hin der beeindruckendste Augenblick: Justyna schwebt an zwei Seilen nach oben, während sie einen langen hohen Ton singt. Da passiert so viel, man kann kaum alles aufnehmen. Aber es passt zusammen.
Benny: 3 Punkte / Giulia: 6 Punkte / Max: 6 Punkte / Berenike: 6 Punkte // Gesamt: 21 Punkte
In der Nähe von uns saßen ein paar Polen, die sind richtig abgegangen.
Slowenien: Klemen – How Much Time Do We Have Left
Nach so viel Action zu Anfang wirkt die Ruhe, die die Nummer ausstrahlt, wie Balsam für die Seele. Klemen steht vor einem warmen, orangen Sternenhimmel. Im ersten Refrain sieht man Videos, die seine Frau und sein Kind zeigen. Das ist schon sehr kitschig und in der ersten Durchlaufprobe hatte ich das Gefühl, dass er hier sein Privatleben für Stimmen verkauft. Das gilt zwar immer noch, aber gestern in der Halle hat mich das Lied total berührt, mir kamen sogar etwas Tränen und auch jetzt geht es mir nahe.
Benny: 4 Punkte / Giulia: 6 Punkte / Max: 3 Punkte / Berenike: 8 Punkte // Gesamt: 21 Punkte
Estland: Tommy Cash – Espresso Macchiato
Das Auftaktbild hat fast schon etwas Künstlerisches an sich, wie Tommy da so vor dem roten Vorhang steht und dann seinen Kaffeebecher „anbetet“. Der Spaghettitanz ist dann aber schon eher Klamauk. Und die Inszenierung hat irgendwie auch etwas Arrogantes an sich mit dem „Winners Café“ im Hintergrund. Für einen Überraschungsmoment sorgt eine geplante Flitzerin, die die Bühne stürmt und dann mit Tommy tanzt. Ich werde persönlich kein Fan, Tommy trifft einfach nicht meinen Humor, aber unterhaltsam ist das schon.
Benny: 7 Punkte / Giulia: 6 Punkte / Max: 8 Punkte / Berenike: 3 Punkte // Gesamt: 24 Punkte Punkte
„Chihuahua“ von DJ Bobo – dass das mal beim ESC angespielt wird, hätte ich mir auch nicht träumen lassen. Wird es in einem Blick auf Schweizer Hits aber und scheint berechtigt, die Halle tanzt nimmt. „The Race“ wird auch angespielt. Und dann kommt auch noch der „Ententanz“. Passenderweise – warum auch immer – scheint hier im Pressezentrum einer auf einem Quietscheentchen rumzudrücken.
Jetzt kommt das erste Big-5-Land: Spanien. Seit letztem Jahr treten die Big 5 und das Gastgeberland vollständig im Halbfinale auf, werden aber als Gesetzte heute nicht in das Voting eingeschlossen.
Spanien: Melody – Esa diva
Melody ist zu Anfang als Schattenfigur vor weißem Hintergrund zu sehen. Dann sieht man ihr schwarzes Outfit mit schwarzem Hut. Aber nicht lange: im ersten Refrain stürmt sie durch einen violetten Vorhang und trägt nur noch einen weißen Catsuit. Irgendwie sieht der Vorhang billig aus. Zum Schluss steht Melody auf einer weißen Treppe. Die ganze Zeit wird sie von vier Tänzer*innen umtanzt. Das sorgt für Stimmung in der Halle und auch im Pressezentrum. Aber wirkt auf mich eher wirr, es fehlt der rote Faden.
Benny: 5 Punkte / Giulia: 5 Punkte / Max: 6 Punkte / Berenike: 3 Punkte // Gesamt: 19 Punkte Punkte
Ukraine: Ziferblat – Bird Of Pray
Der Auftakt mit Blick auf die Backgroundsängerin, die ein Licht in der Hand hält, gefällt mir sehr gut. Dann fällt die Inszenierung aber etwas für mich ab. Der Leadsänger stampft eher nur auf der Bühne hin und her und es passiert nicht viel mehr, als dass Licht im Takt flackert. Aber: das wirkt trotzdem viel besser als gestern. Der Leadsänger hat viel besser gesungen und auch der seltsame Weichzeichnereffekt kam nicht mehr so prominent zum Einsatz.
Benny: 7 Punkte / Giulia: 5 Punkte / Max: 4 Punkte / Berenike: 6 Punkte // Gesamt: 22 Punkte
Schweden: KAJ – Bara bada bastu
Das macht einfach Spaß! Alles passt, schon von Anfang an mit dem Blick auf die Wurst und die Zieharmonika. Auch die Interaktion von KAJ untereinander und mit den Tänzer*innen ist toll. Ich fühle mich total unterhalten. Auch das Pressezentrum klatscht begeistert. Von vorne bis hinten einfach gelungen.
Benny: 10 Punkte / Giulia: 9 Punkte / Max: 10 Punkte / Berenike: 10 Punkte // Gesamt: 39 Punkte
Portugal: NAPA – Deslocado
Jetzt wird es wieder ruhiger. NAPA stehen als Fünferformation auf der Bühne. Im Hintergrund sieht man Hochhäuser, später Wolken und dann eine Insel – nach der sie Sehnsucht verspüren. Dieses Gefühl der Sehnsucht kommt bei mir aber nicht so richtig an – im Gegensatz zur Studioversion. Auch die Mimik des Leadsängers wirkt auf mich etwas aufgesetzt. Schade, ich mag den Song, live überzeugt er mich aber beim ESC nicht.
Benny: 3 Punkte / Giulia: 2 Punkte / Max: 2 Punkte / Berenike: 3 Punkte // Gesamt: 10 Punkte
Norwegen: Kyle Alessandro – Lighter
Kyle beginnt allein zwischen zwei Steinsäulen dann kommen zwei Tänzer hinzu. Warum sind es nur zwei und nicht vier? Auf mich wirkt die Bühne dadurch manchmal fast etwas leer. Im letzten Refrain kommt dann immerhin noch ein Akkrobatikbreakdancer hinzu. Der Backdrop ist passend zum Song feurig rot und natürlich gibt es auch Feuerfontänen. Stimmlich ist das leider auch nicht perfekt gesungen – wenn auch besser als in den Proben.
Benny: 4 Punkte / Giulia: 3 Punkte / Max: 8 Punkte / Berenike: 4 Punkte // Gesamt: 19 Punkte
Belgien: Red Sebastian – Strobe Lights
Passend zum Namen ist alles in rot gehalten. Erst sieht man ein Close-Up von Red Sebastian, dann schwenkt die Kamera auf die Bühne, die rote Laserstrahlen aussendet. Red Sebastian ist erst allein, dann erscheint ein Hologram-Sebastian auf dem Bühnen-LED-Boden, mit dem er interagiert und als der Beat dominant einsetzt, erscheinen vier Tänzer, die „Kopien“ von ihm sind. Insgesamt wirkt das richtig cool und modern und total passend zum Song.
Benny: 9 Punkte / Giulia: 10 Punkte / Max: 6 Punkte / Berenike: 9 Punkte // Gesamt: 34 Punkte
Italien: Lucio Corsi – Volevo essere un duro
Wie bei Sanremo beginnt Lucio am Klavier. Dieses ist aber riesig, fast drei Meter lang. Die Untertitel sind auf jeden Fall gut, um den Text zu verstehen, lenken aber auch etwas ab. Auch wenn nicht viel passiert, ist die Inszenierung klar strukturiert und folgt dem Aufbau des Songs: erst Klavier, dann E-Gitarre und zum Schluss Mundharmonika-Solo. Ich finde die Inszenierung sogar besser als bei Sanremo. Ich bin als Fan des Song wahrscheinlich voreingenommen, aber ich finde es auch live einfach unheimlich schön und mich umgibt eine wohlige Wärme.
Benny: 6 Punkte / Giulia 4 Punkte / Max: 4 Punkte / Berenike: 10 Punkte // Gesamt: 24 Punkte
Kurzes Durchatmen, ich komme bei den Auftritten kaum mit Tippen hinterher… Wir sehen einen Rückblick auf Performances mit ungewöhnlich-auffälligen Props und Inszenierungen.
Aserbaidschan: Mamagama – Run With U
Wir haben erstaunlich viele Männerbands in dem Semi fällt mir auf. Und da scheint die Inszenierung wirklich schwierig, wie Ukraine und Portugal überzeugt mich auch Aserbaidschan nicht richtig. Der Leadsänger läuft auch nur immer hin und her. Aber zumindest nicht nur vor und zurück, sondern über einen weißen leuchtenden Halbkreis. Ein Solo mit dem traditionellen Zupfinstrument sorgt für etwas Abwechslung – zumindest beim ersten Mal, später folgt noch eines, da ist es dann nichts mehr Besonderes. Insgesamt ist es aber zu wenig für mich, der Auftritt läuft eher so an mir vorbei.
Benny: 2 Punkte / Giulia: 7 Punkte / Max: 2 Punkte / Berenike: 2 Punkte // Gesamt: 13 Punkte
Wir sind ganz schön streng heute bei der Punktevergabe…
San Marino: Gabry Ponte – Tutta l’Italia
Die Inszenierung ist besser als vorher befürchtet. Man sieht die Sänger schon relativ häufig, nicht nur Gabry Ponte, der rumhüpft. Im Backdrop sieht man klassische italienische Kunst auf Pop-Art-Art, wie eine römische Statue, die Kaugummi kaut. Gabry Ponte geht auf der Bühne ab. Leider sieht man nicht so richtig, wie auch die Halle abgeht (ist sie zumindest gestern in der Evening Show). Wahrscheinlich ist das wirklich ein Live-Song, kein Fernseh-Song. Leider, das Lied macht so viel Stimmung, aber das überträgt sich nicht im TV.
Benny: 6 Punkte / Giulia: 7 Punkte / Max: 4 Punkte / Berenike: 6 Punkte // Gesamt: 23 Punkte
Albanien: Shkodra Elektronike – Zjerm
Das Pressezentrum klatscht zu Anfang gleich mit. Das war auch gestern in der Halle so. Beatrice trägt ein tolles rotes Kleid und hat ganz viel Ausstrahlung. Da reicht es vollkommen aus, dass sie letztendlich auch nicht viel mehr macht, als vor und zurück zu laufen und dabei ein paar kantige Tanzbewegen zu zeigen. Das wirkt wenig einfach auch eindrucksvoll. Die Interaktion zwischen beiden so gegensätzlichen Menschen im „Talkbreak“ ist auch spannend. Ein toller Auftritt.
Benny: 8 Punkte / Giulia: 9 Punkte / Max: 8 Punkte / Berenike: 10 Punkte // Gesamt: 37 Punkte
Niederlande: Claude – C’est la vie
Auch die Niederlande beginnt mit einem Close-Up. Das wirkt sehr berührend. Dann verliert mich Claude aber. Sein Lächeln wirkt eher aufgesetzt, ich verspüre fast gar nicht die Lebensfreude, die der Song versprüht. Dass alles recht dunkel inszeniert ist, macht es nicht einfacher. Es wirkte auf mich diesmal eher angestrengt als voll Leichtigkeit. Darüber sind wir uns hier aber am Tisch uneins, ging wohl nur mir so. Schön ist hingegen wieder das Ende, als Claude mit dem „Kinder-Claude“ im Spiegel interagiert.
Benny: 10 Punkte / Giulia: 6 Punkte / Max: 9 Punkte / Berenike: 3 Punkte // Gesamt: 28 Punkte
Kroatien: Marko Bošnjak – Poison Cake
Passend zum Song beginnt der Song in giftgrünem Licht. Marko steht vor einem qualmenden Kessel, in dem er seinen Giftkuchen braut. Das Licht flackert genauso wie die Kamera im aggressiven Refrain. Im Backe-backe-Kuchen-Teil hingegen wird das Licht pink. Das unterstützt den Song schon sehr schön – wenn man ihn denn mag. Auch wenn der Song sicherlich für viele nicht zugänglich ist, die Performance fand ich wirklich gut und sehr passend.
Benny: 3 Punkte / Giulia: 2 Punkte / Max: 3 Punkte / Berenike: 6 Punkte // Gesamt: 14 Punkte
Schweiz: Zoë Më – Voyage
Zoë Më ist ganz allein auf der Bühne. Zu Anfang wird nur ihr Oberkörper von der Seite eingeblendet, ihr Gesicht ist im Halbschatten, dann schenkt die Kamera ganz langsam auf zentral und dann von ihr weg. Da passiert ganz wenig. Aber es funktioniert. Hier gilt wirklich: weniger ist mehr. Das übt eine richtigen Sog auf mich aus. Oh je, am Ende des schnellen Teils ein ganz großer Schnittpatzer. Zum Glück muss sich Zoë nicht qualifizieren.
Benny: 8 Punkte / Giulia: 9 Punkte / Max: 10 Punkte / Berenike: 9 Punkte // Gesamt: 36 Punkte
Zypern: Theo Evan – Shh
Nach so viel Ruhe jetzt noch einmal sehr viel Action auf der Bühne. Theo klettert mit seinen Tänzern auf zwei Gerüsttürmen hin und her. Das ist von der Koordination her schon bewundernswert, holt mich aber auch nicht so richtig ab. Man kriegt vor lauter Rumgekletterei und Gerüstdreherei gar nichts mehr vom Song mit.
Benny: 7 Punkte / Giulia: 9 Punkte / Max: 8 Punkte / Berenike: 3 Punkte // Gesamt: 27 Punkte
Jetzt haben wir also alle Auftritte gesehen. Gleich geht das Voting los.
Alle Informationen, wie Ihr abstimmen könnt, findet Ihr hier.
Start Voting Now! Ab jetzt kann abgestimmt werden.
Als Intervall-Nummer sehen wir einen Blick auf Schweizer Erfindungen. Das ist keine neue Idee, auch aus Schweden haben wir so ähnliche Nummern schon oft gesehen. Das ändert aber nichts daran, dass die Nummer sehr liebevoll gemacht ist und Spaß macht. Da sind so viele schöne Details drin versteckt. Highlight zwischendrin: Petra Mede als Wilhelm Tell. Gute Idee auch Untertitel einzubinden, akustisch geht ja doch immer recht viel verloren.
Nun folgt ein humorvoller Rückblick auf den Türkisen Teppich, danach ein weiterer Schnelldurchlauf.
Wer jetzt noch voten will, sollte sich beeilen. 10, 9, 8, 7, 6, 5, 4, 3, 2, 1… Stop voting now!
Das sind unsere Favoriten heute Abend:
- Schweden (39 Punkte)
- Albanien (37 Punkte)
- Schweiz (36 Punkte)
- Belgien (34 Punkte)
- Niederlande (28 Punkte)
Es wird ein weiterer ESC-Rückblick gezeigt – mit ESC-Rekorden wie der Song mit den meisten Klatschern und den höchsten Haaren.
Und weiterer Zusammenschnitt: eine Chartsliste mit den meistgestreamten ESC-Songs auf Spotify, die sehr Italien-lastig ist. Die Siegerin kommt aber aus Armenien: Rosa Linn mit „Snap“.
Celine Dion ist zu sehen! Leider nur als Videobotschaft und nicht in echt. Sie hat viele warme Worte für den ESC und ihre Teilnahme übrig. Anschließend singen Jerry Heil, Marina Satti, iolanda und Silvester Belt aus dem letztjährigen Jahrgang ihren Siegertitel “Ne partez pas sans moi” und werden dabei von einem Orchester begleitet. Drohnen schweben dabei über die Bühne und erzeugen wunderschöne Bilder. Das ist eine gelungene und emotionale Würdigung, auch wenn es natürlich noch schöner gewesen wäre Celine in echt zu erleben.
Nun folgt etwas Smalltalk im Greenroom. Die Acts haben übrigens den besten Platz in der Halle, so zentral mit tollen Blick auf die Bühne ohne LED-Bogen im Blickfeld. Das dauert jetzt aber. Wann kommen endlich die Ergebnisse?
Sie kommen erst einmal nicht, stattdessen ein Rückblick auf den Junior Eurovision Song Contest. Der kommende wird übrigens am 13. Dezember 2025 in Georgien ausgetragen, wie heute bekannt gegeben wurde.
Nach vielen Rückblicken jetzt ein „Vorblick“: die 16 Teilnehmer*innen des zweiten Halbfinals werden kurz angeschnitten.
Endlich! Die Ergebnisse werden gleich verkündet.
Wie oben beschrieben ist der Modus diesmal anders, es wird immer ein Act aus einer Dreiergruppe weiter kommen.
In der ersten Gruppe sind: Norwegen, Estland und Island. Weiter ist: Norwegen.
In der zweiten Gruppe sind: Ukraine, Albanien und Polen. Weiter ist: Albanien.
In der dritten Gruppen sind: Belgien, Zypern und Schweden. Weiter ist: Schweden.
In der vierten Gruppen sind: Portugal, San Marino und Island. Weiter ist: Island.
In der fünften Gruppe sind: Estland, Niederlande und Aserbaidschan. Weiter ist: Niederlande.
In der sechsten Gruppe sind: Zypern, Kroatien und Polen. Weiter ist: Polen.
In der siebten Gruppe sind: Slowenien, Ukraine und San Marino. Weiter ist: San Marino.
In der achten Gruppe sind: Estland, Kroatien und Belgien. Weiter ist: Estland.
In der neunten Gruppe sind: Portugal, Aserbaidschan und Slowenien. Weiter ist: Portugal.
In der zehnten Gruppe sind: Slowenien, Ukraine, Belgien, Aserbaidschan, Kroatien und Zypern. Nur noch einer von ihnen kommt weiter. Weiter ist: Ukraine.
Es herrscht Entsetzen und Freude bei uns am Tisch. Aber man muss die Televoter, die immer wieder einen ganz eigenen Willen beweisen, einfach lieben.
Damit ist das erste Halbfinale vorbei. Am nächsten Donnerstag folgt das zweite Halbfinale. Ob uns da wieder so viele Überraschungsqualifikanten und Schockausscheider erwarten?
…es ist doch noch nicht ganz vorbei. Einer der Olsen-Brothers singt zum Ausklang noch eine „United by music“-Version von „Fly on the wings of love“.
Und damit verabschiede ich mich. Verfolgt morgen gerne unsere Live-Blogs der ersten Durchlaufprobe und der Evening Show. Und am Donnerstag dann natürlich unser Liveblog vom zweiten Halbfinale.
Und folgt im Anschluss jetzt auch unserem Liveblog zur Auslosung der Startreihenfolge.
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Spanien wie erwartet.. viel Tamtam … wieder viele Spanier in der Halle… eher mittelmäßig
Spanien war doch besser als gedacht, obwohl ich die Nummer eher belanglos finde.
spanien war toll?
nee laß mal stecken.
Und nochmal stark sein. 😅
Spanien – das war jetzt garnicht so toll 🤣
Spanien finde ich nicht gut inszeniert. Der Kostümwechsel findet einfach so statt und nicht wie bei Australien schön inszeniert. Auch ist das Staging irgendwie wild und sagt mir nichts zum Song.
Wurden die Sänger der Ukraine freigestellt, oder warum kämpfen Sie nicht im Krieg?
Ist das jetzt hier dein Ernst ? Viel Respekt loser geht es kaum.
Die Frage ist doch legitim. Immerhin müssen doch alle Männer in der Ukraine im Krieg kämpfen, oder?
😴
🙄
Überall diese Russen Trolle 🤬
😱
Dass ist tatsächlich so.
Bravo Spanien, so geht Inszenierung und die Bühne ausnutzen! Song nicht ganz meins, aber dennoch Hut ab!
Ukraine kommt nur ins Finale weil es Ukraine ist. Würde das Montenegro singen wäre es raus
Ja, die kriegen nur Mitleid- Votes. So wie 2022, als sie das Ding gewonnen haben
🥱
Spanien wird sicher nicht letzter
Vorletzter
Bei Ukraine mag ich den Sänger, aber nur wegen dem Aussehen
Das finde ich ja grad furchtbar bei ihm 😖
Ziferblat: Gesanglich und musikalisch eine Wohltat! Aber meine Augen schmerzen.
Ukraine ganz schwierig
Ich hab mir das ukrainische Lied inzwischen schön gehört, aber die Inszenierung gefällt mir gar nicht, ist mir gerade am Anfang zu hektisch für das berührende Lied
Ukraine: Wird wohl weiterkommen, aber ich schätze nicht primär wegen Ziferblat :/
ukraine in gleissend pink und dann dort unscharf – komische idee!
finale wäre ein geschenk.
schön ist nur der weibliche gesang.
Ukraine….nein das Lied mag ich nicht
Ukraine gut, aber das Bühnenbild ist nicht ideal
Ja. Seh ich auch so.
Okay. Ich habe alles versucht. Ich mag den Song von Ziferblat einfach nicht. 🤷♀️
Und jetzt wird erstmal schön sauniert! 😃
Ukraine war so toll! Und sehr gut gesungen. Ich bin total happy, dass es so gut lief für Ziferblat.
die individuelle wahrnehmung ist ein chamäleon.
Karma Chameleon!
schreibt man das mit e?
uff!
geht alles so schnell hier. 🥴
Ukraine… Ich habe keine Worte. Ich habe mir so viele Sorgen gemacht, nur um dann all diese zum Glück in Luft auflösen zu lassen.
Tolle Performance und das Lied ist einfach bezaubernd.
Das kommt weiter, ohne wenn und aber.
Ich bin begeistert, Ziferblat, ihr seid so toll. 🥰🥰🥰🥰🥰
Das war einfach grottenschlecht.
Ständig negative Kommentare bringen niemanden weiter. Wenn du nichts Konstruktives beizutragen hast, lass es bitte einfach..
Ich werde ja wohl noch kritisieren dürfen. Außerdem habe ich Polen und Portugal sehr gelobt in meinen außerordentlich guten Kommentaren
Aber mal ehrlich der Song war stinklangweilig. Ich habe mich gefragt wann es endlich losgeht und dann war es vorbei.
Ukraine… ein Schatten ihrer Beiträge früherer Jahre …. Wie toll war doch 2024 😭
Ukraine gefällt mir sehr gut.👍
Verstehe den Hype um Schweden nicht
Ich auch nicht..ein Gestampfe..
Ist schon gut. Aber nicht besser als
Moldawien 2022.
Moldau 2022 hab ich gefeiert! Schweden 2025… joa. Naja.
Ich liebs.
Schweden macht Spaß und gute Laune. Zudem perfekt umgesetzt
Schweden einfach toll ♥️♥️♥️
Schweden zurecht favorisiert, einfach gut gemacht und professionell. Und ich finde sie auch sehr sympathisch, 9/10
Schweden einfach nur geil, auch wenn man es sich so langsam überhöhrt hat… noch Winner Vibes 👍🏻
Ich kann die Begeisterung für Schweden dieses Jahr absolut nicht teilen. Vielleicht ist es nicht mein „Humor“, aber es wirkt auf mich leider nicht überzeugend. Platz 1 in den Wettquoten? Auch für mich unverständlich. Aber ist eben Schweden…..
Ich sehe Portugal als großen Top- Favoriten auf den Gesamtsieg. Eine in sich sehr stimmige und berührende Nummer. Da stimmt einfach alles. Wahnsinn!! Einer der besten Performances der vergangenen Jahre beim ESC!
Uff Ukraine hat mir doch ganz gut gefallen. Auch mit dem, wie es auf den Bildschirm übermittelt geworden ist. Safe im Finale. 😀
Portugal schön, vor allen nach dem schwedischen Gestampfe
Nach der schwedischen Comedy ist Portugal sehr erholsam. Was aber nichts nützen wird 😥
Ja Schweden, die werden definitiv am Samstag um den Sieg mitspielen
Ich muss schon sagen, ich mag die portugiesische Sprache sehr! Total weich. Wenn das Lied nur ein wenig aufregender wäre…
Napa – ich mag den Beitrag einfach! 🙂
Bei Portugal hätte eine Visualisierung auf der Bühne geholfen, um aufzuzeigen, was sie mit dem Lied sagen wollen.
Kyle bei den Pfadfindern. 🤣
Sorry bin kurz bei Portugal eingeschlafen, aber bin wieder wach. alles gut
Schweden 39, aber Portugal nur 10 Punkte. Das kann doch alles nicht mehr euer Ernst sein!!
Bei Portugal hoffe ich mit meinem Tipp, dass im Semi Schluss ist, falsch zu liegen. Lied ist echt schön, Inszenierung solide und nicht so langweilig wie befürchtet.
Norway! Norway!
No Way!! 😛 😀
So richtig angestrengt haben sie die Norweger bei der Inszenierung auch nicht.
portugal macht kaffeekränzchenmusik.
norwegen tja das ist schwach – dagegen ist der mans von den nachbarn ein gigant.
Bei den meisten Liedern merkt man heute wie schwach die Beiträge dieses Jahr wirklich sind.
Norwegen ohne dancebreak wäre es sicher raus , so ist es zumindest relativ sicher drin.
Ich hätte vorher Slowenien statt Norwegen tippen sollen. Der norwegische Beitrag überzeugt mich nicht, sorry.
Norwegen ist mir zu langweilig. Gibt mir leider nix.