
Heute Abend findet das 59. Finale des geschichtsträchtigen Festival da Canção statt. 1964 zur ersten Teilnahme Portugals am Eurovision Song Contest ins Leben gerufen, hat es sich längst zu einem Festival entwickelt, in dem die vielfältige Musik Portugals zelebriert wird. Auch in diesem Jahr sollte das Festival erneut dazu dienen, Portugals Beitrag für den ESC zu finden.
Das stellt sich allerdings als schwierig heraus, denn nur zwei Teilnehmende des diesjährigen Festivals gaben im Vorfeld bekannt, im Falle eines Sieges beim Festival zum Song Contest nach Wien reisen zu wollen. Wie geht der ausführende Sender RTP mit dieser Situation um? Um 22:00 Uhr beginnt das Finale, wo wir es womöglich erfahren. Dieses begleiten wir mit einem Live-Blog.
Selten stand das Festival da Canção so im medialen Fokus wie in diesem Jahr. Bei einem Treffen der Europäischen Rundfunkunion (EBU) am 4. Dezember wurden umfangreiche Reformen beschlossen, die das Voting-System stärken und die Unabhängigkeit des Wettbewerbs sichern sollen. RTP stellte sich anschließend hinter die getroffenen Entscheidungen der EBU. Die Rundfunkanstalt betonte, die beschlossenen Änderungen schafften die notwendigen Bedingungen für eine transparente ESC-Teilnahme.
Allerdings regte sich schnell Widerstand. Von den Teilnehmenden im Finale des Festival da Canção 2026 haben sieben im Vorfeld bekanntgegeben, dass sie nicht am Eurovision Song Contest 2026 teilnehmen werden, wenn sie das Festival gewinnen sollten. Bandido do Cante und André Amaro sind bisher die einzigen, die öffentlich bestätigt haben, am Eurovision Song Contest teilnehmen zu wollen. Teilnehmer Sandrino hat sich aktuell nicht öffentlich dazu geäußert.
Bei all der öffentlichen Diskussion um die ESC-Teilnahme Portugals geht es heute allerdings ausschließlich um eins: Die Musik. Von den Musikacts, die sich im Finale befinden, wurden André Amaro, Bandidos do Cante, Cristina Branco, EVAYA und die Band Marquise als Komponist*innen von RTP direkt eingeladen. Gonçalo Gomes, Rita Dias und Sandrino setzten sich bei einem öffentlichen Aufruf durch, bei dem insgesamt 660 Bewerbungen eingegangen waren.
Die Band NAPA, deren ESC-Beitrag „Deslocado“ gerade erst „Bara Bada Bastu“ von KAJ als meistgestreamtes ESC-Lied des letzten Jahres ablöste, durfte ebenfalls einen Songwriter einladen und entschied sich für die Band Nunca Mates o Mandarim. Der finale Platz im Vorentscheid wurde durch das Format Prova de Acesso bestimmt, zu dem die Musikschulen Escola de Tecnologias Inovação e Criação aus Lissabon und die Escola Superior de Música e Artes do Espetáculo aus Porto jeweils fünf Schüler*innen senden konnten. Das Format gewann Dinis Mota durch ein Onlinevoting.
Im heutigen Finale werden folgende Beiträge zu hören sein:
- Bandidos do Cante – Rosa
- João Ribeiro – Canção do Querer
- André Amaro – Dá-me a Tua Mão
- Gonçalo Gomes – Doce Ilusão
- Marquise – Chuva
- Evaya – Sprint
- Sandrino – Disposto a Tudo
- Nunca Mates o Mandarim – Fumo
- Silvana Peres – Não Tem Fim
- Dinis Mota – Jurei
Die Entscheidung, wer das Finale des Festival da Canção 2026 gewinnt, wird erneut gemeinsam von sieben regionalen Jurys (50 %) und den Zuschauenden (50 %) getroffen. Auch außerhalb Portugals kann hier bereits jetzt schon abgestimmt werden.
Das heutige Finale wird von dem bekannten Radio- und Fernsehmoderator Vasco Palmeirim und von der beliebten Moderatorin Filomena Cautela moderiert. Im Greenroom stehen Alexandre Guimarães und Catarina Maia bereit und werden die Teilnehmenden interviewen. Zusätzlich dürfen wir uns über Auftritte von Throes + The Shine (Festival da Canção 2020) und den Vorjahressiegern NAPA (ESC 2025) freuen.
Alle Beitrage des diesjährigen Festival da Canção 2026 findet Ihr auch in unserer Spotify-Playlist, die Ihr Euch gerne direkt abspeichern könnt.
Das Finale des Festival da Canção 2026 wird vom portugiesischem Sender RTP ab ca. 22:15 Uhr (mitteleuropäischer Zeit) übertragen. Einen Livestream findet Ihr auf der Website des Senders. Wir werden die ca. 3,5-stündige Show mit einem Live-Blog begleiten. Vor, während und nach der Sendung könnt Ihr die Geschehnisse unter diesem Beitrag kommentieren.
Werte Leser*innen, Freunde und Musikfans – herzlich willkommen zu später Stunde zum offiziellen Kontrastprogramm zum schwedischen Vorentscheid! Bevor es losgeht wieder ein paar Worte zur Einordnung:
- Ich verstehe leider noch immer kein einziges Wort der portugiesischen Sprache. Wer aushelfen kann, flutet bitte die Kommentarspalte.
- Ja, auch ich finde es schade, dass die meisten Beiträge nicht für den ESC bereitstehen. Der ausrichtende Sender RTP genießt aber meine absolute Achtung, den Teilnehmenden in einer so aufgehitzten politischen Diskussion und Weltlage selbst entscheiden zu lassen, ob sie sich wohlfühlen Portugal beim Song Contest zu vertreten. Heute feiere ich also einfach die Musik und das Festival und hoffe ihr seid ähnlich gestimmt.
- Alle teilnehmenden Beiträge sind mir bekannt, vom ersten Halbfinale auch die dortigen Auftritte.
- Ich werde hier im Live-Blog alle heutigen Auftritte kurz beschreiben und nach persönlichem Empfinden mit 1 bis 10 Punkten einordnen. Natürlich bin ich gespannt auf Eure Punkte und Empfindungen, also schreibt gern in die Kommentare.
Ich freue mich wie immer auf ein respektvolles miteinander. (Musik-)Geschmäcker sind verschieden und für politische Botschaften sollten bitte andere Portale genutzt werden. Lasst uns hier einen musikalischen Safespace aufrecht erhalten, denn Hass und schlechte Vibes gibt es im Moment wirklich genug um uns herum.
Jetzt noch fix Trinken und was zum knabbern holen und dann geht es gleich ja auch schon los! Zur Einstimmung gibts hier erneut mein persönliches Highlight aus zurückliegenden und fast schon vergessenen Tagen: Das äußerst witzige Corona-Opening aus 2021. Bis gleich!
Mist… wieso kann ich kein Portugiesisch? Vasco Palmeirim und Filomena Cautela sind in einem Einspieler zu sehen und singen zusammen mit den Finalist*innen im Backstagebereich. Doch worum geht es genau? Aber es scheint wieder witzig zu sein…
Die Stimmung ist gut, die Moderatoren auch im Greenroom gut gelaunt, die einzelnen Teilnehmenden wurden vorgestellt, die Regeln zum voten erklärt – und schon geht es auch los mit dem ersten Beitrag:
1. Bandidos do Cante – Rosa
Mit „Rosa“ habe ich eine kleine Reise hinter mir. Anfangs konnte ich nicht so ganz begreifen, wieso davon doch einige begeistert sind. Dann habe ich irgendwann das Lied in Ruhe gehört und war total gerührt. Bandidos do Cante strahlen eine so friedliche Stimmung aus, ihr Lied umschmeichelt meine musikalische Seele und bringt mich zur Ruhe. Auf der Bühne passiert nicht viel, außer das die fünf einfach wundervoll singen und am Ende eine Rose überreichen. Das Staging kann aber gerne bis zum ESC noch ausgearbeitet werden. Ich bin gerührt und vergebe schon jetzt 9 Punkte
2. João Ribeiro – Canção do Querer
João allein auf der Bühne. Die Bühne ist recht dunkel gehalten, nur ein paar Leuchter und blaues Licht erhellen die Bühne. Ich liebe den Break mit der Trompete, frage mich aber, ob es nicht sinnvoll wäre, wenn auch jemand diese spielen würde. Auch João singt wundervoll, ruhig und trifft jeden Ton. Zu ruhig? Nein, ich kann das grad sehr gut gebrauchen. 8 Punkte
3. André Amaro – Dá-me a Tua Mão
Nun also bereits der zweite Musikact, der bei einem Sieg beim Festival auch gern zum ESC nach Wien möchte. André sieht, wenn ich das so sagen darf, viel nahbarer als auf seinen Bildern auf. Auch hier passiert nicht viel auf der Bühne. André steht in der Mitte der Bühne umringt von sechs großen Trommeln. „Dá-me a Tua Mã“ ist das erste Lied, in dem wir typisch portugiesische aber etwas zurückgenommene Rhythmen hören. Mir gefällt das, André singt ebenfalls sehr sauber und emotional. 8 Punkte
4. Gonçalo Gomes – Doce Ilusão
Gonçalo sieht aus, wie unser Lieblings ITler, auf der Bühne jedoch trägt er einen weißen Einteiler aus Falschschirmstoff. „Doce Ilusão“ entpuppt sich als dramatische Ballade. Trotzdem tanzen um ihn vier in schwarz-weißem Lack gekleidete Tänzerinnen um ihn herum. Ein ganz starkes Lied, dramatischer geht es kaum. Auch Gonçalo Gomes singt sehr sauber und berührend. Ebenfalls 9 Punkte für mich
Wenn das so weitergeht, bekommt dieses Festival-Finale die höchste Punktzahl ever von mir…
5. Marquise – Chuva
Nun mal etwas ganz anderes. „Chuva“ wirkt wie eine Hommage an die Grunge-ära in den 90ern. Ein bisschen Brit-Pop oder nach Moby in seiner Punk-Ära, ohne dabei aber soviel Druck aufzubringen. Lange, lässige Töne der Sängerin in den Strophen. Der Refrain ist musikalisch schön schrammelig, da werden nostalgische Gefühle bei mir wach. Eine tolle musikalische Abwechslung, die ich sehr genieße. Viel Applaus im Publikum, bei mir reicht es auch für eine gute Punktzahl, selbst wenn dem Lied an sich noch etwas fehlt, um bei mir komplett zu zünden. 6 Punkte
Es folgen die ersten Interviews mit den bereits gehörten Teilnehmenden. Die Geigerin der Banditos do Cante stimmt „Playback“ von 1981 an und sofort geht das Punklikum mit. Toll!
6. Evaya – Sprint
Nun zu Evaya, deren Statue im ersten Halbfinale kaputt ging und sie deshalb erst zum Schluss auftreten konnte. Synthische Bässa wabern bei „Sprint“ herum und treiben das Lied voran. Evaya wirkt dabei sehr esoterisch-künstlerisch, robbt und läuft über die Bühne. Die Kamera fängt immer wieder verzerrte Bewegungen ein. Ich fühle mich an Musikvideos aus den 80ern erinnert. „Sprint“ ist irgendwie mystisch und könnte auch der Soundtrack in einer Kunstgallerie sein. Zum Ende kommen noch ein paar Synthiesounds hinzu. Irgendwie besonder, ich weiß noch nicht so recht, was ich davon halen soll, bin aber trotzdem gefesselt. 6 Punkte
7. Sandrino – Disposto a Tudo
Jetzt kommt etwas Stimmung in die Hütte. Sandrino steht mit einer Gitarre allein auf der Bühne. Schnell ändert sich das Instrumental und vom Band kommen brasilianische Klänge, die mich an Bebel Gilberto erinnern. Sandro tanzt etwas herum, der Star bleibt aber klar das Lied. Da dürfte definitiv eine Menge mehr auf der Bühne passieren, aber das Lied ist fantastisch. Lauter Applaus vom Publikum, auch ich bin – zumindest vom Lied – komplett begeistert. Der perfekte Soundtrack für einen Sommer in Brasilien! 9 Punkte
8. Nunca Mates o Mandarim – Fumo
Nun nalso dioe Band, die eigens von den Vorjahressiegern NAPA ausgewählt wurden. Das passt auch zum Musikstil bei Nunca Mates o Mandarim. Der charismatische Sänger nuschelt etwas ins Mikro, der einsetzende Rhythmus ist vielleicht der schnellste des Abends. Es wird gepfiffen, ein wenig herumgetanzt. Ein sympthisch unaufgeregter Auftritt. „Fumo“ entpuppt sich als entspannter sommerlicher Feel-Good-Pop, der unser Lieblings-Indie-Café beschallen könnte. 5 Punkte
9. Silvana Peres – Não Tem Fim
Silvana ist für mich etwas überraschend ins Finale gerutscht, doch jetzt bin ich gefesselt. An ihrem schwarzen Kleid findet sich ausladender roter Tüll wieder. Weibliche Stimmen im Hintergrund. Die Musik wird von einer Gitarre und einem prägnannten Rhythmus begleitet. Über allem die prägnannte Stimme von Silvana. Das ist sehr besonders und gefällt mir gut. 7 Punkte
10. Dinis Mota – Jurei
Den Abschluss darf der Gewinner des Prova de Acesso-Wettbewerbes bilden. Dinis ist mal ein richtiger Sympathiko, lächelt die ganze Zeit in die Kamera. Sein „Jurei“ dürfte wohl das modernste Stück im Wettbewerb sein. Portugals Gitarren und Kontrabass zu Beginn, sommerliche Klatschrhythmen. Irgendwann tanzen auch zwei Tänzerinnen um den jungen Dinis herum. Der vielleicht rundeste Auftritt des Abends, zudem bohrt sich der Refrain schnell ins Ohr. Das Publikum ist begeistert, aber da dürften auch einige Mitschüler aus der Musikschule mit bei sein. Ich bin ein wenig überrascht von mir, aber hier passt irgendwie alles für mich zusammen und ich kann mich kaum dem sympathischen Lächeln und der Freude auf der Bühne zu sein entziehen: 10 Punkte
So, das waren alle zur Wahl stehenden Beiträge. Wer gewinnt das 59. Festival da Canção? Und wer wird Portugal beim ESC in Wien vertreten? Zumindest die erste Frage wird in ca. zwei Stunden beantwortet werden.
Der erste Schnelldurchlauf – und ich bleibe erneut vor allem bei den Bandidos, João Ribeiro, Gonçalo Gomes, Sandrino (!) und Dinis Mota hängen.
Weitere gut gelaunte Interviews mit den Teilnehmenden im Greenroom ebnen den Weg zum ersten Intervalact: Thrones + The Shines sind zurück – diesmal mit einer 80er Jahre-Hommage! Zusammen mit Samuel Úria, Catarina Salinas & Selma Uamusse gibt es Salt’n Pepas „Push it“, Princes „Kiss“, Run DMCs „Walk This Way“ und „(You gotta) Fight for our Right (To Party)“ von den Beastie Boys. Das bringt ordentlich Stimmung in die Bude, das Publikum und die Teilnehmenden tanzen. Ach, ich liebe einfach das Festival da Canção für solche Momente.
Ich glaube ich möchte mal live beim Festival da Canção dabei sein. Wer kommt mit?
… Und weil es soviel Spaß gemacht hat, dürfen Thrones & The Shines nochmal ran und die Hütte wieder zum tanzen bringen. Na dann mal los!
Nach dem vierten Schnelli wird noch auf die offizielle Instagram-Seite des Festivals hingewiesen. Dor ist auch ein Video zu finden, wie die Trophäe hergestellt wird, die es heute zu gewinnen gibt. Und wer hätte es gedacht, komplett Handarbeit.
Filomena findet in der Zwischenzeit ganz zufällig hinter der Bühne das Studio einer Quizsendung (Wer wird Millionär?) – auch hier wäre es sicher noch unterhaltsamer der portugiesischen Sprache mächtig zu sein. Trotzdem gibt es vor dem nächsten Werbeblock noch eine kleine Raterunde, die Vasco anscheinend verliert… José erklärt dazu gerade in den Kommentaren, das Vasco dort der Moderator der Quizsendung „Joker“ ist. Danke für die Aufklärung, José!
Als zweiten Intervalact treten die Vorjahressieger NAPA auf, deren „Deslocado“ es wie oben bereits beschrieben, vor ein paar Tagen zum meistgestreamten ESC-Beirag des letzten Jahres geschafft hat. Wer hätte das letztes Jahr um diese Zeit gedacht? Einfach ein zeitlos-schönes Lied, das beim Song Contest – wahrscheinlich aufgrund des Stagings – unter Wert „verkauft“ wurde.
Und Schluss! Es darf nicht mehr abgestimmt werden. Es wird also langsam spannend. Erst vergeben wieder die sieben Region-Jury ihre Punkte, im Abschluss ist das Publikum dran. Los gehts:
Jury NORTE: 8 Punkte an Nunca Mates o Mandarim, 10 Punkte an João Ribeiro und 12 Punkte an Bandidos do Cante
Jury CENTRO: 8 Punkte an Bandidos do Cante, 10 Punkte an Gonçalo Gomes und 12 Punkte an João Ribeiro
Jury LISBOA E VALE DO TEJO: 8 Punkte an Nunca Mates o Mandarim, 10 Punkte an Gonçalo Gomes und 12 Punkte an Bandidos do Cante
Jury ALENTEJO: 8 Punkte an Nunca Mates o Mandarim, 10 Punkte an João Ribeiro und 12 Punkte an Bandidos do Cante
Jury ALGARVE: 8 Punkte an Bandidos do Cante, 10 Punkte an Marquise und 12 Punkte an Sandrino
Jury MADEIRA: 8 Punkte an Dinis Mota, 10 Punkte an João Ribeiro und 12 Punkte an Nunca Mates o Mandarim
Es wird spannend vor der letzte Jurywertung, Bandidos do Cante führen mit nur einem Punkt Vorsprung vor João Ribeiro.
Jury AÇORES: 8 Punkte an Evaya, 10 Punkte an Silvana Peres und 12 Punkte an João Ribeiro. Damit gewinnt João Ribeiro das Juryvoting vor Bandidos do Cante.
Nun hat das Publikum das Sagen:
1 Punkte an: Evaya
2 Punkte an: João Ribeiro
3 Punkte an: Gonçalo Gomes
4 Punkte an: Silvana Peres
5 Punkte an: Marquise
6 Punkte an: Sandrino
7 Punkte an: André Amaro
8 Punkte an: Nunca Mates o Mandarim
Damit gewinnen Bandidos do Cante!!!
10 Punkte gehen noch an: Dinis Mota
12 Punkte an: Bandidos do Cante
Herzlichen Glückwunsch an Bandidos do Cante, die mit 22 Punkten vor Dinis Mota und Nunca Mates o Mandari (jewils 16 Punkte) das diesjährige Festival da Canção gewinnen und ja auch bereits bestätigten zum Eurovision Song Contest nach Wien fahren zu wollen. Am Ende wird alles gut – und wenn es nicht gut wird, ist es nicht das Ende!
Schön, dass zu so später Stunde noch so viele von Euch dabei waren. Ich wünsche Euch allen eine Gute Nacht und tolle Träume!
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Jose, wer ist eigentlich die Dame, die seit Jahren in jedem Opening auftaucht, unter anderem 2021 als vermeintlicher RTP-Boss?
Ich konnte kein Gesicht sehen, aber ich vermüte jemand der Team (die Stimme klingt von jemand der Technik, das diese Woche im Interview war)
Ich hab mir gerade noch einmal das Opening angeschaut: Die Dame heißt Serenella.
Ah, Serenella Andrade. Ein icon im Portugiesisch TV
1) Finde ich leider ziemlich langweilig. Kann mir nicht vorstellen, dass das in Wien was werden würde, aber das hab ich letztes Jahr bei Napa auch gedacht.
Was für ein genuss nach dem Melo
Bandidos do Cante -> Das ist Musik, die meine mellogeschädigte Ohren wieder heilen. Danke. 😎😎
Ich muss leider sagen, „Rosa“ ist das einzige Lied heute Abend, das ich manchmal skippe. Ist mir etwas zu, weiß nicht, getragen? Wäre natürlich trotzdem eine schöne Farbe für den ESC.
Bandidos do Cante: 7/10. Eine Wohltat nach dem Mello Finale 😀
Das ist jetzt echt ein Kulturschock zum Mello😂
Genau mein Gedanke 😅
Guten Abend. Beginnt schön schnell die Sendung. Erster Beitrag. Kein Krach, das ist schon mal gut. Bisschen zu brav vielleicht. Es fehlt etwas Besonderes.
nr.1 war sehr schön aber auch ein bißchen brav.
OT
gezzy lag schon 4:9 zurück und gewinnt doch noch 10:9. 🎯
🤯🤯🤯 Wieeeee
Waren die Fans aus Wales wieder voll am Start?
habe das spiel nur im ticker verfolgt aber der ire wurde scheinbar immer nervöser und dann war das spiel auch schon vorbei.
nachher wird noch das viertelfinale der UK open gelost.
Habs jetzt auf dem Handy nebenbei laufen
Später noch alles von F3-1 schauen wird noch eine sportliche Nacht beziehungsweiser früher Morgen
Die Nervosität könnte man durch das Publikum erklären die Waliser wurden bisher alle unterstützt
gezzy mutiert ja immer mehr vom bösewicht zum kultdartshelden und der jonny wird einfach von allen geliebt – irgendwer muß ja die beiden lukes ab und an schlagen.
Mit brav habe ich es auch beschrieben, sieh einer an.
Mach dem Mello, wo alles geblitzt und geknallt hat, tut das FdC meiner Seele aif einmal echt gut. 😅
Bei manchen gefühlvollen Songs bedarf es eben gar keiner großen Show, da reicht einfach die Musik.
in portugal muß man auch gut singen können,was beim melo nicht so wichtig ist – soundklatsche druff und fertich! 🐰
Der Song von Bandidos de Cante ist mir irgendwie zu brav, auch wenn sie das ja nett rüberbringen.
Würde im 1. Semi und vor allem in der 1. Hälfte aber als Abwechslung zwischen all den dramatischen Beiträgen gut tun schätze ich.
Bandidos do Cante: das war wunderschön und sehr gut gesungen! Da ging mir das Herz auf und ich war zu Tränen gerührt.
Rosa: An sich ein schöner Song aber ich weiß nicht, ob das ein Song für den ESC ist. Aber vielleicht könnte es in Wien herausstechen, weil es doch sooo sehr anders ist als alles andere.
Es ist wirklich ein Kulturschock nach Schweden. Und es ist auch irgendwie viel verlangt um diese Uhrzeit die ruhigen, langsamen Töne nicht als wenigstens extreeeeem beruhigend wahrzunehmen. 🫣😅
Ich kann mir die Nummer 1, also den braven Männerchor, jetzt auch nicht so wirklich in Wien vorstellen. Ok, sie würden natürlich alles entschleunigen.
Kannst gerne den Schwedenlärm hören 🤭
Danke, mach ich auch, aber jetzt erstmal die Nummer 3 😍
2) Gefällt mir sehr, tolle entspannte Stimmung.
João Ribeiro ❤️❤️❤️
João Ribeiro mit einer chilligen Nummer dazu Trompetensoli.
„Canção do Querer“ hat bei mir nicht sofort gezündet, aber dann richtig. Eine wunderschöne Stimme, schöne Wechsel im Instrumental und so eine „um 2 Uhr nachts wach“-Stimmung, die ich total mag.
João Ribeiro: 5/10
Canção do querer wird wahrscheinlich mein Lieblingslied der Saison 2026.
Bin halt schon seit 20 Jahren Cristina Branco-Fan.
Ich bin kein Fan von Cristina Branco, aber Canção do querer ist wunderschön
Joao Ribeiro: Gefällt mir gerade richtig gut. Vielleicht weil es so entspannt ist und zu meiner müden Stimmung passt. Das Mello hat echt geschlaucht und das tut gerade richtig gut.
Lied Nr 2: Schön irgendwie, muss man sich aber ein bisschen reinhören, d. h. drauf einlassen. Bisschen schwere Kost.
Schön mit Saudade. So etwas Angenehmes sucht man beim dt. Vorentscheid vergeblich.
Das ist bisher eher Entspannungsmusik 😊
Zum ausklingen ganz nett.
nr.2 erinnerte mich jetzt an nr.1 aber eben nur mit solosänger.
Die 3 gefällt mir 😍
Beitrag 3 gefällt mir trotz schwacher Inszenierung
Bei André Amaro habe ich irgendwie leichte Ryk-Vibes. Mag die Melodie und die leicht brüchige Stimme.
3) Würde ich lieber in Wien sehen als die Bandidos. Schöner Refrain.
Vom Song her würde ich André auch bevorzugen, wird aber wohl eher nicht passieren.
Ich auch unbedingt
Nr 2 und 3 vergisst man sofort wieder und sind chancenlos beim ESC .
Nr 1 führt bei mir allerdings mit nur 5/10 punkten
Lied Nr. 3: Auch sehr schön.
André Amaro fällt für mich etwas ab, würde derzeit aber noch locker für meine TOP 5 beim ESC reichen. Sehr gut gesungen, aber das kennt man ja vom FdC.
Joaos Song hat eine schön entspannte Atmosphäre, mir fehlt aber der letzte Funke irgendwie.
André hat eine gute Ballade im Angebot, aber der Auftritt ist irgendwie nichts.
Der Auftritt ist zum jetzigen Zeitpunkt ja schnurz. Wir wissen ja, was Portugal diesbezüglich 2021 hinbekommen hat.
nr.3 gefiel mir im vergleich zu nr.2 weniger gut.
André Amaro > das ist genau meins ich schwebe in einer Traumwelt. 😎
André Amaro mit einem gesangllich gutem Auftritt und der Song ist neben den Bandidos do Canto einer meiner Lieblinge! Zudem sieht André toll aus.
Andre Amaro würde ich gerne in Wien sehen.
Vier Lieder gelaufen, und jedes is sooo viel besser als alles, was ich beim deutschen (und leider auch heute beim schwedischen) Vorentscheid gehört hab. Portugiesisch ist aber auch vor allem gesungen eine wunderbare Sprache !
Andre Amaro: Ich mag den Song sehr gern. Irgendwie hat der was. Nur das Staging ist etwas lahm.
André Amaro: 5/10 Punkten. Habe die ganze Zeit gewartet, dass jemand die Trommeln benutzt
Klärt mich doch bitte kurz auf. Welche Startnummern würden nach Wien fahren?
1 und 3, eventuell auch die 5.
Ach cool, dann gefällt mir ja schon mal wenigstens einer der Beiträge echt gut. 😁 Danke 🙂
Du meinst sicher „eventuell auch die 7“?
Stimmt, zählen war noch nie meine Stärke. Ich muss wohl mehr GKBs machen.
Ich glaube Bandido und Andre und evt. Sandrino, der hat sich aber noch nicht geäußert, wenn ich es richtig im Kopf habe.
Sind den Portugiesen Sängerinnen ausgegangen?
Da hatten viele in den Halbfinals nicht so gute Lieder im Gepäck, aber hintenraus kommen noch welche.
Die ersten drei Beiträge: Einer besser als der andere! André Amaros Lied ist schon auf meiner Studioversionsliste auf der 1 gewesen, Joao Ribeiro und Bandidos de Cante waren etwas weiter hinten gelegen, aber die Auftritte haben mich wirklich fasziniert.
Ich glaube ich bin der einzige hier, der Gonçalos Lied richtig gerne mag. Steckt halt auch ne portugiesische Gitarre drin …
Ich mochte es auch 🙂
Er wäre auch nicht schlecht für den ESC, aber er will ja nicht, tzz
Nö, ich mochte es schon im Semi
4) Sehr starker Song, mein Favorit bislang. Die Performance lässt mich aber etwas ratlos zurück.
Er war bei Antti Haare schneiden oder?
Lied Nr. 4: Interessante Inszenierung, das Lied finde ich jetzt auch nicht ganz so stark.
Gonçalo Gomes: 5/10 Punkten
Gonçalo Gomes mit deutlich mehr Drama, gefällt mir auch gut.
4
Hat mir sehr gut gefallen
Bisher der beste 😊
nr.4 war eigentlich ganz stimmig – dier beitänzerdamen waren aber der hingucker.