
Heute Abend findet das 59. Finale des geschichtsträchtigen Festival da Canção statt. 1964 zur ersten Teilnahme Portugals am Eurovision Song Contest ins Leben gerufen, hat es sich längst zu einem Festival entwickelt, in dem die vielfältige Musik Portugals zelebriert wird. Auch in diesem Jahr sollte das Festival erneut dazu dienen, Portugals Beitrag für den ESC zu finden.
Das stellt sich allerdings als schwierig heraus, denn nur zwei Teilnehmende des diesjährigen Festivals gaben im Vorfeld bekannt, im Falle eines Sieges beim Festival zum Song Contest nach Wien reisen zu wollen. Wie geht der ausführende Sender RTP mit dieser Situation um? Um 22:00 Uhr beginnt das Finale, wo wir es womöglich erfahren. Dieses begleiten wir mit einem Live-Blog.
Selten stand das Festival da Canção so im medialen Fokus wie in diesem Jahr. Bei einem Treffen der Europäischen Rundfunkunion (EBU) am 4. Dezember wurden umfangreiche Reformen beschlossen, die das Voting-System stärken und die Unabhängigkeit des Wettbewerbs sichern sollen. RTP stellte sich anschließend hinter die getroffenen Entscheidungen der EBU. Die Rundfunkanstalt betonte, die beschlossenen Änderungen schafften die notwendigen Bedingungen für eine transparente ESC-Teilnahme.
Allerdings regte sich schnell Widerstand. Von den Teilnehmenden im Finale des Festival da Canção 2026 haben sieben im Vorfeld bekanntgegeben, dass sie nicht am Eurovision Song Contest 2026 teilnehmen werden, wenn sie das Festival gewinnen sollten. Bandido do Cante und André Amaro sind bisher die einzigen, die öffentlich bestätigt haben, am Eurovision Song Contest teilnehmen zu wollen. Teilnehmer Sandrino hat sich aktuell nicht öffentlich dazu geäußert.
Bei all der öffentlichen Diskussion um die ESC-Teilnahme Portugals geht es heute allerdings ausschließlich um eins: Die Musik. Von den Musikacts, die sich im Finale befinden, wurden André Amaro, Bandidos do Cante, Cristina Branco, EVAYA und die Band Marquise als Komponist*innen von RTP direkt eingeladen. Gonçalo Gomes, Rita Dias und Sandrino setzten sich bei einem öffentlichen Aufruf durch, bei dem insgesamt 660 Bewerbungen eingegangen waren.
Die Band NAPA, deren ESC-Beitrag „Deslocado“ gerade erst „Bara Bada Bastu“ von KAJ als meistgestreamtes ESC-Lied des letzten Jahres ablöste, durfte ebenfalls einen Songwriter einladen und entschied sich für die Band Nunca Mates o Mandarim. Der finale Platz im Vorentscheid wurde durch das Format Prova de Acesso bestimmt, zu dem die Musikschulen Escola de Tecnologias Inovação e Criação aus Lissabon und die Escola Superior de Música e Artes do Espetáculo aus Porto jeweils fünf Schüler*innen senden konnten. Das Format gewann Dinis Mota durch ein Onlinevoting.
Im heutigen Finale werden folgende Beiträge zu hören sein:
- Bandidos do Cante – Rosa
- João Ribeiro – Canção do Querer
- André Amaro – Dá-me a Tua Mão
- Gonçalo Gomes – Doce Ilusão
- Marquise – Chuva
- Evaya – Sprint
- Sandrino – Disposto a Tudo
- Nunca Mates o Mandarim – Fumo
- Silvana Peres – Não Tem Fim
- Dinis Mota – Jurei
Die Entscheidung, wer das Finale des Festival da Canção 2026 gewinnt, wird erneut gemeinsam von sieben regionalen Jurys (50 %) und den Zuschauenden (50 %) getroffen. Auch außerhalb Portugals kann hier bereits jetzt schon abgestimmt werden.
Das heutige Finale wird von dem bekannten Radio- und Fernsehmoderator Vasco Palmeirim und von der beliebten Moderatorin Filomena Cautela moderiert. Im Greenroom stehen Alexandre Guimarães und Catarina Maia bereit und werden die Teilnehmenden interviewen. Zusätzlich dürfen wir uns über Auftritte von Throes + The Shine (Festival da Canção 2020) und den Vorjahressiegern NAPA (ESC 2025) freuen.
Alle Beitrage des diesjährigen Festival da Canção 2026 findet Ihr auch in unserer Spotify-Playlist, die Ihr Euch gerne direkt abspeichern könnt.
Das Finale des Festival da Canção 2026 wird vom portugiesischem Sender RTP ab ca. 22:15 Uhr (mitteleuropäischer Zeit) übertragen. Einen Livestream findet Ihr auf der Website des Senders. Wir werden die ca. 3,5-stündige Show mit einem Live-Blog begleiten. Vor, während und nach der Sendung könnt Ihr die Geschehnisse unter diesem Beitrag kommentieren.
Werte Leser*innen, Freunde und Musikfans – herzlich willkommen zu später Stunde zum offiziellen Kontrastprogramm zum schwedischen Vorentscheid! Bevor es losgeht wieder ein paar Worte zur Einordnung:
- Ich verstehe leider noch immer kein einziges Wort der portugiesischen Sprache. Wer aushelfen kann, flutet bitte die Kommentarspalte.
- Ja, auch ich finde es schade, dass die meisten Beiträge nicht für den ESC bereitstehen. Der ausrichtende Sender RTP genießt aber meine absolute Achtung, den Teilnehmenden in einer so aufgehitzten politischen Diskussion und Weltlage selbst entscheiden zu lassen, ob sie sich wohlfühlen Portugal beim Song Contest zu vertreten. Heute feiere ich also einfach die Musik und das Festival und hoffe ihr seid ähnlich gestimmt.
- Alle teilnehmenden Beiträge sind mir bekannt, vom ersten Halbfinale auch die dortigen Auftritte.
- Ich werde hier im Live-Blog alle heutigen Auftritte kurz beschreiben und nach persönlichem Empfinden mit 1 bis 10 Punkten einordnen. Natürlich bin ich gespannt auf Eure Punkte und Empfindungen, also schreibt gern in die Kommentare.
Ich freue mich wie immer auf ein respektvolles miteinander. (Musik-)Geschmäcker sind verschieden und für politische Botschaften sollten bitte andere Portale genutzt werden. Lasst uns hier einen musikalischen Safespace aufrecht erhalten, denn Hass und schlechte Vibes gibt es im Moment wirklich genug um uns herum.
Jetzt noch fix Trinken und was zum knabbern holen und dann geht es gleich ja auch schon los! Zur Einstimmung gibts hier erneut mein persönliches Highlight aus zurückliegenden und fast schon vergessenen Tagen: Das äußerst witzige Corona-Opening aus 2021. Bis gleich!
Mist… wieso kann ich kein Portugiesisch? Vasco Palmeirim und Filomena Cautela sind in einem Einspieler zu sehen und singen zusammen mit den Finalist*innen im Backstagebereich. Doch worum geht es genau? Aber es scheint wieder witzig zu sein…
Die Stimmung ist gut, die Moderatoren auch im Greenroom gut gelaunt, die einzelnen Teilnehmenden wurden vorgestellt, die Regeln zum voten erklärt – und schon geht es auch los mit dem ersten Beitrag:
1. Bandidos do Cante – Rosa
Mit „Rosa“ habe ich eine kleine Reise hinter mir. Anfangs konnte ich nicht so ganz begreifen, wieso davon doch einige begeistert sind. Dann habe ich irgendwann das Lied in Ruhe gehört und war total gerührt. Bandidos do Cante strahlen eine so friedliche Stimmung aus, ihr Lied umschmeichelt meine musikalische Seele und bringt mich zur Ruhe. Auf der Bühne passiert nicht viel, außer das die fünf einfach wundervoll singen und am Ende eine Rose überreichen. Das Staging kann aber gerne bis zum ESC noch ausgearbeitet werden. Ich bin gerührt und vergebe schon jetzt 9 Punkte
2. João Ribeiro – Canção do Querer
João allein auf der Bühne. Die Bühne ist recht dunkel gehalten, nur ein paar Leuchter und blaues Licht erhellen die Bühne. Ich liebe den Break mit der Trompete, frage mich aber, ob es nicht sinnvoll wäre, wenn auch jemand diese spielen würde. Auch João singt wundervoll, ruhig und trifft jeden Ton. Zu ruhig? Nein, ich kann das grad sehr gut gebrauchen. 8 Punkte
3. André Amaro – Dá-me a Tua Mão
Nun also bereits der zweite Musikact, der bei einem Sieg beim Festival auch gern zum ESC nach Wien möchte. André sieht, wenn ich das so sagen darf, viel nahbarer als auf seinen Bildern auf. Auch hier passiert nicht viel auf der Bühne. André steht in der Mitte der Bühne umringt von sechs großen Trommeln. „Dá-me a Tua Mã“ ist das erste Lied, in dem wir typisch portugiesische aber etwas zurückgenommene Rhythmen hören. Mir gefällt das, André singt ebenfalls sehr sauber und emotional. 8 Punkte
4. Gonçalo Gomes – Doce Ilusão
Gonçalo sieht aus, wie unser Lieblings ITler, auf der Bühne jedoch trägt er einen weißen Einteiler aus Falschschirmstoff. „Doce Ilusão“ entpuppt sich als dramatische Ballade. Trotzdem tanzen um ihn vier in schwarz-weißem Lack gekleidete Tänzerinnen um ihn herum. Ein ganz starkes Lied, dramatischer geht es kaum. Auch Gonçalo Gomes singt sehr sauber und berührend. Ebenfalls 9 Punkte für mich
Wenn das so weitergeht, bekommt dieses Festival-Finale die höchste Punktzahl ever von mir…
5. Marquise – Chuva
Nun mal etwas ganz anderes. „Chuva“ wirkt wie eine Hommage an die Grunge-ära in den 90ern. Ein bisschen Brit-Pop oder nach Moby in seiner Punk-Ära, ohne dabei aber soviel Druck aufzubringen. Lange, lässige Töne der Sängerin in den Strophen. Der Refrain ist musikalisch schön schrammelig, da werden nostalgische Gefühle bei mir wach. Eine tolle musikalische Abwechslung, die ich sehr genieße. Viel Applaus im Publikum, bei mir reicht es auch für eine gute Punktzahl, selbst wenn dem Lied an sich noch etwas fehlt, um bei mir komplett zu zünden. 6 Punkte
Es folgen die ersten Interviews mit den bereits gehörten Teilnehmenden. Die Geigerin der Banditos do Cante stimmt „Playback“ von 1981 an und sofort geht das Punklikum mit. Toll!
6. Evaya – Sprint
Nun zu Evaya, deren Statue im ersten Halbfinale kaputt ging und sie deshalb erst zum Schluss auftreten konnte. Synthische Bässa wabern bei „Sprint“ herum und treiben das Lied voran. Evaya wirkt dabei sehr esoterisch-künstlerisch, robbt und läuft über die Bühne. Die Kamera fängt immer wieder verzerrte Bewegungen ein. Ich fühle mich an Musikvideos aus den 80ern erinnert. „Sprint“ ist irgendwie mystisch und könnte auch der Soundtrack in einer Kunstgallerie sein. Zum Ende kommen noch ein paar Synthiesounds hinzu. Irgendwie besonder, ich weiß noch nicht so recht, was ich davon halen soll, bin aber trotzdem gefesselt. 6 Punkte
7. Sandrino – Disposto a Tudo
Jetzt kommt etwas Stimmung in die Hütte. Sandrino steht mit einer Gitarre allein auf der Bühne. Schnell ändert sich das Instrumental und vom Band kommen brasilianische Klänge, die mich an Bebel Gilberto erinnern. Sandro tanzt etwas herum, der Star bleibt aber klar das Lied. Da dürfte definitiv eine Menge mehr auf der Bühne passieren, aber das Lied ist fantastisch. Lauter Applaus vom Publikum, auch ich bin – zumindest vom Lied – komplett begeistert. Der perfekte Soundtrack für einen Sommer in Brasilien! 9 Punkte
8. Nunca Mates o Mandarim – Fumo
Nun nalso dioe Band, die eigens von den Vorjahressiegern NAPA ausgewählt wurden. Das passt auch zum Musikstil bei Nunca Mates o Mandarim. Der charismatische Sänger nuschelt etwas ins Mikro, der einsetzende Rhythmus ist vielleicht der schnellste des Abends. Es wird gepfiffen, ein wenig herumgetanzt. Ein sympthisch unaufgeregter Auftritt. „Fumo“ entpuppt sich als entspannter sommerlicher Feel-Good-Pop, der unser Lieblings-Indie-Café beschallen könnte. 5 Punkte
9. Silvana Peres – Não Tem Fim
Silvana ist für mich etwas überraschend ins Finale gerutscht, doch jetzt bin ich gefesselt. An ihrem schwarzen Kleid findet sich ausladender roter Tüll wieder. Weibliche Stimmen im Hintergrund. Die Musik wird von einer Gitarre und einem prägnannten Rhythmus begleitet. Über allem die prägnannte Stimme von Silvana. Das ist sehr besonders und gefällt mir gut. 7 Punkte
10. Dinis Mota – Jurei
Den Abschluss darf der Gewinner des Prova de Acesso-Wettbewerbes bilden. Dinis ist mal ein richtiger Sympathiko, lächelt die ganze Zeit in die Kamera. Sein „Jurei“ dürfte wohl das modernste Stück im Wettbewerb sein. Portugals Gitarren und Kontrabass zu Beginn, sommerliche Klatschrhythmen. Irgendwann tanzen auch zwei Tänzerinnen um den jungen Dinis herum. Der vielleicht rundeste Auftritt des Abends, zudem bohrt sich der Refrain schnell ins Ohr. Das Publikum ist begeistert, aber da dürften auch einige Mitschüler aus der Musikschule mit bei sein. Ich bin ein wenig überrascht von mir, aber hier passt irgendwie alles für mich zusammen und ich kann mich kaum dem sympathischen Lächeln und der Freude auf der Bühne zu sein entziehen: 10 Punkte
So, das waren alle zur Wahl stehenden Beiträge. Wer gewinnt das 59. Festival da Canção? Und wer wird Portugal beim ESC in Wien vertreten? Zumindest die erste Frage wird in ca. zwei Stunden beantwortet werden.
Der erste Schnelldurchlauf – und ich bleibe erneut vor allem bei den Bandidos, João Ribeiro, Gonçalo Gomes, Sandrino (!) und Dinis Mota hängen.
Weitere gut gelaunte Interviews mit den Teilnehmenden im Greenroom ebnen den Weg zum ersten Intervalact: Thrones + The Shines sind zurück – diesmal mit einer 80er Jahre-Hommage! Zusammen mit Samuel Úria, Catarina Salinas & Selma Uamusse gibt es Salt’n Pepas „Push it“, Princes „Kiss“, Run DMCs „Walk This Way“ und „(You gotta) Fight for our Right (To Party)“ von den Beastie Boys. Das bringt ordentlich Stimmung in die Bude, das Publikum und die Teilnehmenden tanzen. Ach, ich liebe einfach das Festival da Canção für solche Momente.
Ich glaube ich möchte mal live beim Festival da Canção dabei sein. Wer kommt mit?
… Und weil es soviel Spaß gemacht hat, dürfen Thrones & The Shines nochmal ran und die Hütte wieder zum tanzen bringen. Na dann mal los!
Nach dem vierten Schnelli wird noch auf die offizielle Instagram-Seite des Festivals hingewiesen. Dor ist auch ein Video zu finden, wie die Trophäe hergestellt wird, die es heute zu gewinnen gibt. Und wer hätte es gedacht, komplett Handarbeit.
Filomena findet in der Zwischenzeit ganz zufällig hinter der Bühne das Studio einer Quizsendung (Wer wird Millionär?) – auch hier wäre es sicher noch unterhaltsamer der portugiesischen Sprache mächtig zu sein. Trotzdem gibt es vor dem nächsten Werbeblock noch eine kleine Raterunde, die Vasco anscheinend verliert… José erklärt dazu gerade in den Kommentaren, das Vasco dort der Moderator der Quizsendung „Joker“ ist. Danke für die Aufklärung, José!
Als zweiten Intervalact treten die Vorjahressieger NAPA auf, deren „Deslocado“ es wie oben bereits beschrieben, vor ein paar Tagen zum meistgestreamten ESC-Beirag des letzten Jahres geschafft hat. Wer hätte das letztes Jahr um diese Zeit gedacht? Einfach ein zeitlos-schönes Lied, das beim Song Contest – wahrscheinlich aufgrund des Stagings – unter Wert „verkauft“ wurde.
Und Schluss! Es darf nicht mehr abgestimmt werden. Es wird also langsam spannend. Erst vergeben wieder die sieben Region-Jury ihre Punkte, im Abschluss ist das Publikum dran. Los gehts:
Jury NORTE: 8 Punkte an Nunca Mates o Mandarim, 10 Punkte an João Ribeiro und 12 Punkte an Bandidos do Cante
Jury CENTRO: 8 Punkte an Bandidos do Cante, 10 Punkte an Gonçalo Gomes und 12 Punkte an João Ribeiro
Jury LISBOA E VALE DO TEJO: 8 Punkte an Nunca Mates o Mandarim, 10 Punkte an Gonçalo Gomes und 12 Punkte an Bandidos do Cante
Jury ALENTEJO: 8 Punkte an Nunca Mates o Mandarim, 10 Punkte an João Ribeiro und 12 Punkte an Bandidos do Cante
Jury ALGARVE: 8 Punkte an Bandidos do Cante, 10 Punkte an Marquise und 12 Punkte an Sandrino
Jury MADEIRA: 8 Punkte an Dinis Mota, 10 Punkte an João Ribeiro und 12 Punkte an Nunca Mates o Mandarim
Es wird spannend vor der letzte Jurywertung, Bandidos do Cante führen mit nur einem Punkt Vorsprung vor João Ribeiro.
Jury AÇORES: 8 Punkte an Evaya, 10 Punkte an Silvana Peres und 12 Punkte an João Ribeiro. Damit gewinnt João Ribeiro das Juryvoting vor Bandidos do Cante.
Nun hat das Publikum das Sagen:
1 Punkte an: Evaya
2 Punkte an: João Ribeiro
3 Punkte an: Gonçalo Gomes
4 Punkte an: Silvana Peres
5 Punkte an: Marquise
6 Punkte an: Sandrino
7 Punkte an: André Amaro
8 Punkte an: Nunca Mates o Mandarim
Damit gewinnen Bandidos do Cante!!!
10 Punkte gehen noch an: Dinis Mota
12 Punkte an: Bandidos do Cante
Herzlichen Glückwunsch an Bandidos do Cante, die mit 22 Punkten vor Dinis Mota und Nunca Mates o Mandari (jewils 16 Punkte) das diesjährige Festival da Canção gewinnen und ja auch bereits bestätigten zum Eurovision Song Contest nach Wien fahren zu wollen. Am Ende wird alles gut – und wenn es nicht gut wird, ist es nicht das Ende!
Schön, dass zu so später Stunde noch so viele von Euch dabei waren. Ich wünsche Euch allen eine Gute Nacht und tolle Träume!
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4 mit duchdachtester Inszenierung bis hierhin
Interessanter Beitrag!
Bisher gefällt mir das Teilnehmerfeld echt gut … sogar besser als beim mello
Gonçalo Gomes kam über das Televoting ins Finale.
Was ist das für ein Staging? Was machen diese Tänzerinnen da? Wrnn ich den Ton nicht hören würde, würde ich ein komplett anderes Lied erwarten.
Gesanglich aber gut und der Song taugt auch was. Bloß hinschauen konnte ich nicht ohne nicht ein bisschen zu lachen.
4/ Bin gedanklich immer noch bei Schweden, wenn da nicht eine größere Psychose bei mir ausgelöst hat.
Das war der erste, den ich mir beim ESC vorstellen könnte. hatte was hypnotisches.
Mello-Psychose, ein bekanntes Problem.
Mir gefällt Marquise
Lied Nr. 5: Yesss! Das ist wieder eine andere Facette. Gefällt mir sehr, sehr gut.😊
„Chuva“, ach, ich lieb’s so sehr. 🥰
Marquise gefällt mir ,erinnert an die frühen „Sugacubes“
Ich denke an Siouxsie & The Banshees
Habe ich in Frankfurt in den 90ern gesehen.
Marquise. 🤩🤩🤩
5 ist leider nicht meins. Ihre Stimmfarbe nervt mich ein wenig
Nilou? Das magst du doch bestimmt oder?
Hihi, richtig geraten. 🤗
Der manu haut heute aber Punkte raus …
Das könnte auch ich sein. 😎
Nein. Bei Dir wären es lauter 10er …
😂 😂 😂 Stimmt.
Ne, 12er
100er … Das FdC braucht eine erweiterte Punkteskala“
🥳 🥳 🥳
5) Ihr Gesang gefällt mir leider gar nicht.
Ist das echt oder Satire 🫣
Seit dem Halbfinale total in Chuva von Marquise verliebt. Einer meiner Favoriten dieses Jahr!
Bei mir auch
Toller Song 👍
nr.5 wo marquise ist,ist vorn!
mehr habe ich dazu nicht zu sagen außer sehr schönes geschrammel – so muß indie. 🙃
Chuva hat was total Hypnotisches für mich.
Viel Applaus für Marquise , bitter das sie nicht nach Wien wollen .
Chuva: Der Song ist toll. 😍 Kann gern heute ganz weit vorn mitspielen.
5/ Sowas gefällt Biobanane. Wobei die wollen böse sein aber aus Portugal sind alle nur einfach süß.
Marquise mit einem Indierocksong, der mich an Nirvana und London Grammar erinnert. Gesanglich war das besser als im Halbfinale.
Marquise: 5/10 Punkten. Performance und Song wirken wie ein Musikvideo das auf MTV oder Deluxe Music um 3 Uhr nachts laufen würde.
MTV hat doch fertig – werden jetzt eigentlich noch aufwendige musikvideos produziert?
Playback 😍😍😍
Jaaaaa!
Gefällt es dir? Echt? (Ich finde es ein Alptraum)
Ja, ich liebe es. Habe 2006 die Stelle bei Rio Maior besucht, an der Carlos tödlich verunglückt ist und eine Rose hingelegt. Die Dame in der Turiinfo war sehr überrascht, als ich sie gefragt habe, wo die Stelle denn genau sei.
Ich erinnere mich an sein Tod. Alles auf TV war darüber. Aber alles rund um Playback ist total nichts für mich.
Wir müssen uns ja nicht immer einig sein. Wäre langweilig.
Das ist natürlich genau meins.
Als hätte Portugal einen Indie-Song aus Lettland genommen und etwas FdC-Flair hinzugefügt. 😍
Das ist für mich, was ich unter Kunst verstehe. Es wirkt sehr ehrlich und aus dem Herzen heraus vorgetragen.
Hoffe, dass der Song ganz gut abschneiden wird.
Ich WUSSTE es 😂
😅😅😅 Das hast du echt gut erkannt. ☺️
Mit der Zeit kennt man seine Pappenheimer hier so ein Bisschen. 🤭
🤗❤️
Ich schaue ja jedes Jahr am letzten VE-Samstag die Kombi Mello/FdC, aber noch nie wurde es so klar, dass es beim Mello um die Show geht und beim FdC um die Musik. Das soll übrigens keine Wertung sein, nur eine Beobachtung. Jeder hat seine persönliche Präferenz, und das ist auch gut so. Da gibt es kein richtig oder falsch.
Und bei Fdc geht es auch immer darum: Wann komme ich endlich ins Bett?
Ist für mich kein Problem. Ich gehe eigentlich nie vor 2 ins Bett. Mehr als 5 Stunden Schlaf brauche ich nicht.
5 Stunden 😱
War schon immer so. Wenn ich länger schlafe, fühle ich mich den ganzen Tag gerädert.
Du Glücklicher! Hast du zufällig Vampire in deinem Stammbaum?
Muss ich mal nachforschen … aber zu meiner Punk-Hochzeit sah ich tatsächlich ein wenig so aus …
Punk-Hochzeit? 🤣
Ich FASS es nicht! 🤣🤣🤣
Ganz viel Gelb! 🤣
💛💛💛💛💛💛💛
Du glücklicher
Kann ich nur so übernehmen hast voll recht
Das Finale ist bis jetzt kurzweilig. Wir sind bereits mit der ersten Hälfte der Songs durch.
Portugal wie immer mega edgy. 02, 03, 05 Liebe ich alles
Mir fällt erst jetzt auf, dass der Green Room in der Halle ist und nicht in einem extra Raum wie früher 😳
Ich liebe diese portugiesische Sprache 😍
Synästhetisch sehr ansprechend! 🥰
6) Sehr cooler elektronischer Sound. Insgesamt ein extrem faszinierender Beitrag.
Sprint .- wie geil futuristisch ist das denn bitte ?
Evayas Lied mag ich auch sehr gerne, aber irgendwie passt die Inszenierung für mich nicht so ganz.
Lied Nr. 6: Interessant, ein bisschen hypnotisch, das ist ein Song, den ich womöglich öfter hören muss, damit er sich bei mir richtig entfaltet.
Bei Evaya gefällt mir abgesehen von der Klangwelt auch die Inszenierung sehr gut. Unterstreicht das Hypnotische des Songs.
Evaya ist sehr innovativ,aber ob mir ihr Song gefällt, weiß ich nicht so genau.
6/ Interessant, aber das war es auch schon
Evaya war jetzt wirklich hypnotisch .
Jetzt hinter Marquise auf der 2
Evaya: 10/10 Punkten. Trifft genau meinen Geschmack 😀
Achtung! Jetzt kommt eine Wortlawine …
Sprint: Auch irgendwie hypnotisch. Ein kleines Gesamtkunstwerk. Das hätte ich auch gern in Wien gesehen (neben einigen anderen)
Evaya mit einer modernen Popnummer und die Lissabon-ESC-Gedächtnismuschel als Kulisse. Gesanglich besser als im Halbfinale. „Sprint“ könnte gut zu einem Soundtrack zu einem Film passen.
Gefällt mir gut
Zu Evaya:
Uuuund meine zweite Favoritin. ☺️
Wunderbare, außerirdische Stimmung, die durch die Performance nochmal verstärkt wird. Hier gehen Ton und Bild sehr gut Hand in Hand.
nr.6 war ok aber auch kaum wahrnehmbar.
Grumpy old man? 😉
na und (old man). 🐰
grumpy?
Lied Nr 7: Das mag ich. Da träumt man sich doch an den Strand, einen schönen Cocktail in der Hand….😍 Wenn nur das Fliegen nicht wäre…
Dann überrede ihn, dass er sich jetzt endlich für den ESC entscheidet.
Liebe auch „Disposto a tudo“, würde gern mal dazu tanzen, aber bei der Inszenierung hätte man echt mehr machen können.
nr.7 gefällt mir nicht.
Songs Nr. 4 (von Goncalo Gomez) und sogar Nr.5 (Indie-Rock von Marquise) haben mir auch gefallen, wenn auch nicht ganz so gut wie die ersten 3. Lied Nr. 6 von Evaya finde ich wieder ganz hervorragend.
Und weil ich viel zu langsam beim Schreiben bin, ist die Nr. 7 auch schon mehr als halb vorbei, da kann ich doch gleich hinzufügen, dass Sandrino bei mir zwischen den beiden Gruppen 1,2,3,6 und 4,5 liegt.
Ich wünsche mir so sehr Sandrino als Gewinner .das ist so wunderschön und Er auch . Und so was gabs beim ESC noch nie.
7) Fällt für mich jetzt ziemlich ab. Sehr plätscherig.
Lied 7 hat zu viel Text. Ich wird müde.