Live-Blog Finale „Eesti Laul 2026“ in Estland

Getter Jaani – Bild: Instagram @gettermusic

Estland sorgt in diesem Jahr für ein sehr interessantes Line-Up im Vorentscheid für den Eurovision Song Contest. Der Eesti Laul 2026 ist gefüllt mit Acts, die in der ESC-Bubble oder sogar darüber hinaus, große Bekanntheit erlangt haben. Das macht es dieses Mal auch relativ unvorhersehbar, wer am Ende gewinnt. Heute Abend finden wir aber endlich die Antwort darauf, denn das Finale der estnischen Vorentscheidung steigt ab 18:30 Uhr.

Getter Jaani, Stig Rästa & Victor Crone, Vanilla Ninja – der estnische Rundfunk fährt in diesem Jahr namenstechnisch groß auf bei der ESC-Auswahlshow Eesti Laul. Diese besteht 2026 nur aus einem großen Finale, das heute in der Unibet Arena in Tallinn über die Bühne geht. Nicht nur Acts, die bereits beim ESC waren, sind dabei, sondern auch Vorentscheid-Rückkehrende. So haben es OLLIE und Grete Paia beispielsweise schon bis auf den zweiten Platz bei Eesti Laul geschafft.

Gewinnen wollen die 12 Teilnehmenden heute alle, um sich das ESC-Ticket nach Wien zu sichern. Entschieden wird dabei über zwei Runden hinweg. In der ersten Runde wählen eine (teils internationale) Jury und die Zuschauenden gemeinsam, zu jeweils 50%, drei Superfinalist*innen aus. Hier entscheidet dann alleine das TV-Publikum, wer Eesti Laul 2026 gewinnt. Neu in diesem Jahr: auch Zuschauende außerhalb Estlands können online mit abstimmen.

Moderiert wird die Show von Karl-Erik Taukar & Põhja-Korea, die auf Social Media schon Einblicke in die Unibet Arena gegeben haben. Letzterer ist Bandmitglied von 5MIINUST, die Estland vor zwei Jahren in Malmö beim ESC vertreten durften. In den vergangenen Wochen wurden zudem mehrere Gast-Acts bekannt gegeben, die heute im Opening und der Votingpause auftreten werden. Neben der Band Singer Vinger und Rapper nublu wird auch ESC-2015-Vertreterin Elina Born performen.

Eesti Laul 2026 – Die offizielle Startreihenfolge:

  1. Clicherik & Mäx – Jolly Roger
  2. Robert Linna – Metsik roos
  3. Grete Paia – Taevas jäi üles
  4. Laura Prits – Warrior
  5. ULIANA – Rhythm Of Nature
  6. OLLIE – Slave
  7. Marta Pikani – Kell kuus
  8. NOËP – Days Like This
  9. Getter Jaani – The Game
  10. ANT x Minimal Wind – Wounds (Don’t Wanna Fall)
  11. Vanilla Ninja – Too Epic To Be True
  12. Stockholm Cowboys (Stig Rästa & Victor Crone)  – Last Man Standing

In unserer Umfrage habt ihr OLLIE zu eurem Favoriten für heute Abend erklärt. Auf Platz zwei und drei folgen Vanilla Ninja und ULIANA. Chancen werden aber auch den Stockholm Cowboys und Clicherik & Mäx ausgerechnet, denn beide Acts verfügen in Estland über eine große Fangemeinde. Alle zwölf Songs können in unserer ESC-kompakt-Playlist (siehe unten) angehört werden.

Wir begleiten den Eesti Laul 2026 ab 18:30 Uhr als Live-Blog für euch. Die Show wird auf ETV übertragen und kann hier online gestreamt werden. Zwischen 20 Uhr und 20:35 Uhr gibt es eine kleine Unterbrechung der Show, unter anderem für die Nachrichten. Vor, während und nach der Sendung könnt ihr das Geschehene unter diesem Beitrag mit kommentieren.

+++ LIVE-BLOG +++

Einen schönen guten Abend allen, die heute gemeinsam mit mir in den Vorentscheid-Samstag starten!
Wir blicken nach Tallinn, denn hier steigt der Eesti Laul 2026, bei dem wir erfahren, wer für Estland in Wien beim ESC an den Start gehen darf. Ich bin super gespannt, wie die Show wird. 🙂

Es läuft noch Werbung (inklusive Programmvorschau) im estnischen Fernsehen. Gleich gehts aber los!

Ach, herrlich. Die Eesti Laul-Titelmelodie erklingt und wir starten mit dem Blick auf die Unibet Arena.

Die Halle ist gut gefüllt und die Show kann starten!

Zum Opening wird natürlich „Espresso Macchiato“ performt – allerdings von Sängerin Anna Veski und einer Live-Band.

Sie hat den Text sogar angepasst, so dass er auf ihre Person passt. Cute!

Nun werden die Teilnehmenden vorgestellt und laufen in die Arena ein.

Die beiden Moderatoren begrüßen alle Zuschauenden und das Live-Publikum in der Arena. Auch das Abstimmungsverfahren wird nochmal erklärt.

Natürlich bewerte ich heute die Songs bzw- Auftritte mit und vergebe zwischen 1 und 10 Punkte 🙂

Und schon gehts los! Immerhin muss bis 20 Uhr jeder Act durch sein.

1. Clicherik & Mäx – Jolly Roger

Für solche Beiträge bin ich ja immer zu haben. Coole Nummer, die klingt, als spiegele sie das wieder, was in Estland tatsächlich (vor allem von Gen Z) gehört wird. Sehr authentisch und natürlich auch auffällig genug für den ESC. Die beiden Rapper haben ein Auto mit auf der Bühne und auf den LEDs erscheint ein Piratenschiff. Statt Augenklappe tragen die beiden eine Sonnenbrille mit nur einem Glas. Kreativ! Gesanglich jetzt kein riesen Kunstwerk, aber das finde ich bei der Nummer auch nicht wichtig. Am Ende gibt ganz viel Feuer. Das war ein powervoller Start. Iconic wären die Piraten in Wien ja schon, aber ich glaube dass ist musikalisch tatsächlich zu monoton. Ich gebe mal gute 7 Punkte.

2. Robert Linna – Metsik roos

Einzige Parallele zu Clicherik & Mäx: Auch Robert trägt ne Sonnenbrille. Ansonsten eine viel ruhigere Nummer, die sehr soulig daher kommt. Kann man sehr gut zur Entspannung hören, aber in einem Wettbewerb zu unauffällig, finde ich. Pluspunkte für die (wie ich finde wunderschöne) Landessprache. Robert hat vier Backingsänger*innen auf der Bühne, welche dauerhaft in warmen Tönen eingefärbt ist. Stimmlich sehr gut, aber der Song plätschert einfach nur vor sich her. 4 Punkte.

Nach einer kleinen Talkrunde im Green Room gehts jetzt weiter mit Grete Paia!

3. Grete Paia – Taevas jäi üles

Grete wurde ja schonmal Zweite beim Eesti Laul und nahm mehrfach teil. Zunächst: Ich finde, sie sieht toll aus! Ihre Requisite hat Grete selbst gebaut (oder zumindest geholfen). Sieht sehr futuristisch aus – wie Eiszapfen aus Glitzermetall, das aus dem Boden ragt. Im Hintergrund gibts Bilder, die aussehen, wie auf einem anderen Planeten aufgenommen. Der Song ist super produziert und greift Dance-Elemente des aktuell trendigen 2000er-Sounds auf. Mir fehlt aber leider musikalisch irgendwas. Die Melodie ist nicht eingängig genug finde ich. Ab dem zweiten Refrain steht Grete in einer Plattform aus Lichtstäben, die sich abwechselnd färben und bewegen. Tolles Bühnenbild, das fast wie ein Musikvideo wirkt. Ich gebe 6 Punkte.

4. Laura Prits – Warrior

Auch sie war schonmal im estnischen Vorentscheid dabei: Laura Prits. Ihr Musiksytle und auch ihre Ausstrahlung gefallen mir aber leider gar nicht. Wirkt irgendwie aufgesetzt aggressiv auf mich. Alle Protagonistinnen sind in Lack und Leder gekleidet. Viel Feuer schießt aus Mülltonnen – ISAAK lässt grüßen. Teile der Lyrics erscheinen in roter Schrift auf den LEDs. Erinnert visuell an eine Mischung aus Magara aus San Marino und die Isländer Hatari. Lauras englische Aussprache lässt zu Wünschen übrig – nee, gar nichts für mich. 2 Punkte.

Weiter gehts nach Green Room-Talks mit ULIANA, die aus der Ukraine stammt, aber seit 2018 in Estland lebt. Man sieht, dass sie bereits bei The Voice Of Ukraine (oder der Kids-Version davon?) sehr erfolgreich war.

5. ULIANA – Rhythm Of Nature

ULIANA singt in einem Mix aus Ukrainisch und Estnisch. Musikalisch und visuell gefällt mir das sehr! Zwei Tänzerinnen begleiten ULIANA in der zweiten Strophe und auf den LEDs werden mystische Symbole und Glühwürmchen (?) gezeigt. Auch drei Backing-Sängerinnen sind dabei. ULIANA klingt super und die Nummer ist durch viele FolkEthno-Elemente echt spannend, finde ich. Die ganze Bühne wird ausgenutzt und am Ende gibts noch ne richtige Tanzdarbietung aller Künstlerinnen, die bei dem Auftritt dabei sind. Cool. Gute 7 Punkte von mir.

Jetzt Mit-Favorit OLLIE und sein dritter Versuch, es zum ESC zu schaffen.

6. OLLIE – Slave

Ich dachte es mir schon: Wie auch im Musikvideo wird die Kameraeinstellung (zumindest am Anfang) genutzt, die OLLIEs Gesicht im Fokus hat und sich mit ihm mitbewegt. In der zweiten Strophe setzt er sich auf eine Treppe, die seitlich brennt. Eine Band ist mit OLLIE auf der Bühne und viel Feuer strömt aus dem Bühnenboden! Sehr energiegeladen. Auch Bildschirm-Effekte in Form eines Schmetterling-Schwarms werden eingesetzt. Am Ende der Performance nochmal ganz viel Feuer und… Stage Diving! War jetzt alles nicht extreeemst innovativ, aber für das Genre, in dem sich OLLIE bewegt, echt gut. Irgendwas hat dennoch gefehlt.. hmm ich gebe 8 Punkte.

7. Marta Pikani – Kell kuus

Ein Genre, das so ziemlich JEDES Jahr in mindestens einem Vorentscheid vorkommt, es aber fast nie zum ESC schafft: Country. Martas Nummer ist allerdings nur „Country-inspiriert“ würde ich sagen, aber klingt ganz gut. Sie hat ne tolle Bühnenpräsenz und eine Band mit sich on stage. Marta trägt ein Samt-Outfit mit langen Fransen an den Ärmeln. Ein Motorrad steht auf der Bühne und die Band spielt in mitten einer Pflanzen-Landschaft. Das ganze kommt durch die Licht-Effekte super zu Geltung und sieht super aus. Sie singt auf Estnisch und ist stimmsicher. Der Song an sich ist aber nicht herausragend genug. Ich gebe 5 Punkte.

8. NOËP – Days Like This

Weiter gehts mit NOËP, der (wie ich es verstehe) vor allem als DJ oder Produzent arbeitet. Singen kann er aber auch. Trifft meinen persönlichen Geschmack total! Finde die Nummer echt super, denn sie startet zwar ruhig aber bekommt dann einen elektronischen Unterton, der fast schon richtung Deep House geht. Seine Stimme dazu ist perfekt, es wirkt alles super international und cool. Am Schluss gibts Pyro und Rauch, was Festival-Stimmung verbreitet. Als reiner Audio-Track ist das mega, aus Wettbewerbs-Sicht aber ganz schwierig einzuschätzen. Mich holts aber ab, ich gebe starke 8 Punkte.

9. Getter Jaani – The Game

ESC-2011-Vertreterin Getter Jaani ist die Nächste. Auch das wirkt sehr international, schon alleine wegen der dynamischen Kameraeinstellungen. Getter wird von drei Tänzerinnen begleitet, alle in weiß gekleidet. Passend zu den Beats im Refrain gibts Pyro. Trotz anspruchsvoller Choreo klingt Getter super und versprüht Energie ohne Ende. Sehr cooler und starker Song, nur eventuell halt nicht speziell genug. Sind für mich gute 8 Punkte.

Es gibt nochmal Interviews im Green Room, unter anderem mit ULIANA und ihrer Mutter. 🙂

10. ANT x Minimal Wind – Wounds (Don’t Wanna Fall)

Schon gehts weiter. Puhh, das ist mir zu schnulzig und ruhig. ANT und die Frontfrau von Minimal Wind sind beide schwarz gekleidet und nutzen die Bühne gut aus. Im zweiten Refrain erscheint die Band auf der Bühne. Die Kamera-Einsetllungen bringen Dramatik rein, weil man immer wieder „verschwommene“ Effekte nutzt. Stimmlich super, aber der Song hat null Wiedererkennbarkeit. Musikalisch leider langweilig, finde ich. Die Jury wirds sicher lieben. Ich gebe knapp 4 Punkte.

Kurzer Talk im Green Room und schon gehts weiter mit VANILLA NINJA!

11. Vanilla Ninja – Too Epic To Be True

Im Einspieler sieht man Bilder aus den frühen 2000ern. Damals hat die Band europaweite Erfolge gefeiert. Jetzt stehen Vanilla Ninja auf der Vorentscheid-Bühne und wollen zum ESC nach Wien. Die drei sind weiß gekleidet und in der ersten Strophe gibts geteilte Bildschirme, eine kleine Choreo und Gitarrensounds. Der Song überzeugt mich nicht komplett und auch stimmlich gibts Luft nach oben. Im Mittelteil wird eine Kiss Cam eingestezt und Menschen im Publikum knutschen – frohen Valentinstag an der Stelle! Die Ninjas gehen für den finalen Refrain auf eine Plattform, die an Stahlseilen hängt. Viel Pyro am Ende, ich bin aber nicht überzeugt. 6 Punkte.

12. Stockholm Cowboys (Stig Rästa & Victor Crone) – Last Man Standing

Okay, wow! Diese Performance wirkte wie eine Szene aus ner Mystery-Serie. An sich ist der Sound der Nummer nicht wirklich „neu“, aber der Electro/House-Vibe ist ja relativ zeitlos und würde auf jeden Fall auffallen beim ESC. Die beiden sind stimmlich sehr sicher und anfangs startete die Performance eher unspektakulär, außer dass Stig immer wieder „Anfälle“ hatte, die sehr cool eingefangen wurden. Am Ende steigt eine Art Alien mit Tentakeln aus den LEDS auf die Bühne und „greift“ sich Sänger Stig. Komplett unerwartet zückt Victor dann noch einen Flammenwerfer (hat er den Sarah Engels geklaut?) hervor. Mit diesem „rettet“ er Stig vor dem Alien/Monster. Sehr beeindruckendes Staging! Ich fands cool tatsächlich. 8 Punkte.

Der erste Schnelldurchlauf ist durch und jetzt gibts die Pause für die Nachrichten.

Das wird bestimmt alles knapp heute. Die Studioversionen haben mich mehr geflasht, als vieles heute live. Meine Favorit*innen waren aber NOEP, Getter Jaani und OLLIE.

! Soeben wurden die Juror*innen für das Eesti Laul-Finale bekannt gegeben, die gleich in der ersten Runde zu 50% mit entscheiden. Dabei ist u.a. Rosa Linn und nur eine Person aus Estland:

Die Jury:

  • Linnea Deb (Schweden) – (ESC-)Songwriterin
  • Paul Jordan (Großbritannien) – „Eurovision Experte“
  • Rosa Linn (Armenien) – ESC-Vertreterin 2022 („Snap“)
  • Andrea Stople (USA) – Sänger & Songwriter
  • Kevin Hughes (Großbritannien) – Musikexperte und Radiomoderator
  • Maria Faust (Estland) – Komponistin
  • Renato Milone (Italien) – Produzent und Komponist
  • Jonathan Roy (Kanada) – Sänger und Songwriter

In 10 Minuten gehts in Estland weiter…

Wir sind zurück in der Unibet Arena! Teil 2 des Eesti Laul 2026 wird von verschiedenen Musiker*innen eröffnet – unter anderem Jaguup Tuisk, der selbst schon am Vorentscheid teilnahm. Wirkt wie eine Musical-Aufführung…

Die zwei Hosts sind wieder zu sehen und präsentieren nochmal einen Schnelli.

Ok, es wird ernst.. die Juryvotings kommen!

Jonathan Roy gibt nur 1 an Vanilla Ninja, 5 an OLLIE.
Jetzt die Höchstwertungen..

8 an Marta Pikani, 10 an ANT x Minimal Wind und 12 an Laura Prits.. wtf!

Schrecklich 😀 Furchtbare Wertung nach meiner Meinung.. typische Jurywertung.

Renato Milon gibt nur 3 an Laura, OLLIE bekommt 4. ANT 5.

8 an Vanilla Ninja! 10 an NOEP und 12 an Stockholm Cowboys! Wow.

Weiter gehts mit Paul Jordan aus UK: 7 an OLLIE, Getter bekommt 5 immerhin.

8 für ANT, 10 für Vanilla Ninja und 12 gehen an Stockholm Cowboys! Krass.

Jetzt ist Estlands Jurorin dran: Maria Faust…

Sie gibt 8 an NOEP, 10 an Vanilla Ninja und 12 für Robert Linna. Okaaay..

ZWISCHENSTAND: 1. Stockholm Cowboys, 2. ANT x Minimal Wind, 3. NOEP!

Weiter gehts mit Andrea Stolpe:

Sie gibt 8 an Getter Jaani, 10 an NOEP und 12 an OLLIE!

Krass, wie uneinig sich die Jury ist.

Weiter gehts mit Kevin Hughes. Seine Votes:

8 an Stockholm Cowboys, 10 an ANT und 12 gibts für OLLIE nochmal! Super.

Jetzt schalten wir zur schwedischen ESC-Songwriterin Linnea Deb (Ist es fair, dass sie mitvotet?! Victor Crone ist immerhin Schwede…)

Ihre Votes: 8 an Getter Jaani, 10 für OLLIE und 12 natürlich für die Stockholm Cowboys!

Und wir schalten zu (einer müde wirkenden) Rosa Linn!

Ihre Votings gibts jetzt…

8 Punkte gehen an Laura Prits, 10 an Getter Jaani und 12 gibts für OLLIE!

Das komplette Juryvoting:

OLLIE konnte tatsächlich noch im Juryvoting gewinnen. Diese Punkte werden jetzt umgewandelt in 12-1 Punkt und mit den Televote-Punkten addiert…

Nochmal ein Schnelli und Green-Room-Einblicke jetzt.

Jetzt gibts endlich mal einen Auftritt von jemandem, der vorab auch tatsächlich angekündigt war: Rapper nublu. Er war übrigens schon im finnischen Vorentscheid 2024 mit Mikael Gabriel dabei. Heute präsentiert er eine Latin-Nummer mit Backing-Sängerinnen und großer Inszenierung. Find ich ganz nice!

Jetzt wirds ernst: Die Televoting-Punkte werden addiert und bestimmen somit, wer es in die Top 3 schafft!

Diese Acts haben es nicht geschafft:

Marta Pikani bekommt 3 Punkte vom Televoting

Robert Linna nur 1 Punkt vom Televoting

Grete Paia bekommt zwar 6 Punkte, ist damit aber auch raus.

Laura Prits ist ebenfalls raus – 2 Punkte vom Televoting

ULIANA bekommt 5 von den Zuschauenden – auch raus

Clicherik & Mäx sind raus, 7 Punkte vom Televote

ANT x Minimal Wind sind raus, weil es nur 4 aus dem Televoting gab. Jetzt wirds ernst.. noch 5 Acts sind übrig.

Getter Jaani ist raus, sie bekommt 9 aus dem Televoting.

Die 3 Superfinalist*innen sind…

NOËP !

OLLIE !

Nur noch ein Platz: Entweder Vanilla Ninja oder die Stockholm Cowboys.

Im Superfinale sind… VANILLA NINJA !

Ich habe gerade nachgerechnet: Vanilla Ninja müssen tatsächlich 12 Punkte aus dem Televoting erhalten haben, ansonsten wären sie mit den nur 7 Jury-Punkten gar nicht in die Top 3 eingezogen.

Wenn sich im Superfinale also nichts ändert, holen sich Vanilla Ninja das ESC-Ticket.

Jetzt stehen Singer Vinger auf der Bühne als Interval-Act. Nicht mein Ding…

Oh Stefan vom ESC 2022 ist im Publikum und wird jetzt kurz interviewt.

Nach Green-Room-Talks gehts weiter mit Elina Born! Die Leitungen sind jetzt geschlossen.

Elina singt zunächst eine „Österreich-Version“ ihres ESC-Beitrags „Goodbye To Yesterday“!

Jetzt wirds ernst. Die Entscheidung, die zu 100% bei den Zuschauenden lag, wird verkündet.

Auf Platz drei: OLLIE! Er hat es zum dritten Mal also nicht geschafft.

Estlands Act für Wien ist…

VANILLA NINJA! Das ist doch echt „Too Epic To Be True“.

Vielen Dank fürs Zuschauen 🙂



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824 Comments
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Franny
Franny
3 Monate zuvor

Tja, Estland. Verkac*t, würde ich mal sagen! Zumindest bei mir.
Mit Noep hätte ich noch prima leben können… aber VN sind leider gar nicht meins. Sorry.

Letztes Jahr landeten „meine“ Horror-Jungs bei den Wildcards auf Platz 3, nun Ollie ebenfalls auf Platz 3. 😛

Dann hoffe ich jetzt halt auf Frevd. Und falls es Österreich auch nicht hinkriegt… dann geh ich mal ne Runde screamen… 😉

Malge1985
Malge1985
3 Monate zuvor
Reply to  Franny

Ich bin auch etwas unter Schock. Da bleibt Estland wie im letzten Jahr bei mir hinten.

Franny
Franny
3 Monate zuvor
Reply to  Malge1985

Da gefiel mir ja sogar TC noch besser. Ouch.

Nettes Favoritentreffen beim SCC: Baryak, Ollie… vielleicht noch Freuvd, Wavvyboi und Akylas? Dann schalte ich den ESC nur wegen Moldau ein. 😛

Last edited 3 Monate zuvor by Franny
Malge1985
Malge1985
3 Monate zuvor
Reply to  Franny

Ollie wäre meine neue Nummer 1 gewesen. 🙁 Ich will endlich mal ein ausgezeichnet haben.

Franny
Franny
3 Monate zuvor
Reply to  Malge1985

Hach ja… naja. Meiner Playlist tut es keinen Abbruch. Da laufen Ollie, Baryak und Co. weiter in Dauerschleife. 🙂

Malge1985
Malge1985
3 Monate zuvor
Reply to  Franny

Ich schaue jetzt aus Boykott ähm Frust Benidorm. 😂

Da wird ordentlich gefegt.

Last edited 3 Monate zuvor by Malge1985
Franny
Franny
3 Monate zuvor
Reply to  Malge1985

Und ich leg mich flach. Morgen wieder Frühschicht. -_-

Aber vielleicht kommt ja mein Bad-Omens-Fan wieder. 😛

Malge1985
Malge1985
3 Monate zuvor
Reply to  Franny

Ich drücke die Daumen Gute Nacht.

Franny
Franny
3 Monate zuvor
Reply to  Malge1985

Danke. 😀

Nachti! Ich warte aber noch Lettland und Litauen ab…

Maypril
Maypril
3 Monate zuvor

Wohl eher „Too dated to be true“

Schlippschlapp71 (Ex-Mariposa)
Schlippschlapp71 (Ex-Mariposa)
3 Monate zuvor
Reply to  Maypril

Ich hab ja eigentlich nichts gegen Retro. Aber dieses Liedchen ist schon reichlich öde.

Traffy
Traffy
3 Monate zuvor

Enttäuscht über den Ausgang. Vanilla Ninja lagen bei mir hinten und sind das auch im persönlichen Gesamtranking. Aber hey, in Semi 1 müssen ja irgendwie 5 Länder Ausscheiden.

Miki
Miki
3 Monate zuvor

What the Hell Just Happened?
OMG! Why?

Rico
Rico
3 Monate zuvor

Sowas kann dann auch bei 100% Zuschauer voting passieren
Unglaublich back to 2000

lasse braun 🏴‍☠️
lasse braun 🏴‍☠️
3 Monate zuvor
Reply to  Rico

die jurys haben aber ihren beitrag dazu beigetragen,weil sie VN im spiel gehalten haben.

Alex John
Alex John
3 Monate zuvor
Reply to  Rico

Back to 2005

Teufelchen
Teufelchen
3 Monate zuvor

Naja, damit hat Estland den Einzug ins Finale des ESC in Wien erfolgreich abgewendet. Das passiert wenn sich eine im eigenen Land sehr bekannte Girlband mit einem mittelmäßigen Song dem Publikumsvoting stellt.

Das wird uns unter Garantie mit Sarah E. passieren. So sympathisch sie mir dank ESC Kompakt Interview geworden ist, der Song „Fire“ ist für mich mittelmäßig und klingt wie ein ESC Klischee.

Steffi*
Steffi*
3 Monate zuvor
Reply to  Teufelchen

Volle Zustimmung!

ALMA.gique
ALMA.gique
3 Monate zuvor

Bin ganz schön enttäuscht. Aber so ist das nun mal. Ich freue mich jetzt auf tolle Beiträge beim SCC.

Bonello
Bonello
3 Monate zuvor

Das wird nix… europaweit bekannter Name aber schwacher Song. Sie bleiben im Semi stecken

Didi
Didi
3 Monate zuvor
Reply to  Bonello

Naja ich glaube Vanilla Ninja sind auch gar nicht mehr bekannt in Europa

Anke
Anke
3 Monate zuvor

Ollie 🥺
Wirklich, ich verstehe das nicht. Chance verpasst, sehr schade.

dirtsa
dirtsa
3 Monate zuvor
Reply to  Anke

Wirklich seeeehr schade!

rainer1
rainer1
3 Monate zuvor

Das könnte beim melo im finale auf platz 8 landen.

Franny
Franny
3 Monate zuvor
Reply to  rainer1

Ouch! 😀

dirtsa
dirtsa
3 Monate zuvor
Reply to  Franny

Leider wieder nichts mit Ollie bei ESC 🙁
Aber beim SCC wird hoffentlich eine von uns die Patenschaft für ihn übernehmen. 😉

lasse braun 🏴‍☠️
lasse braun 🏴‍☠️
3 Monate zuvor
Reply to  rainer1

bin mir nicht sicher,ob das werk überhaupt so ein melosemi überstehen würde.

Matty
Matty
2 Monate zuvor

Púr Múdd nahm 2016 und 2022 am Eesti Laul teil und der neue Song heißt „Sinuta“:

Matty
Matty
2 Monate zuvor

Uliana Olhyna nahm dieses Jahr am Eesti Laul teil und zusammen mit Confession Club hat sie den Song „Stayin‘ away“ veröffentlicht:

Matty
Matty
1 Monat zuvor

Gram-of-Fun nahmen vor fünf Jahren am Eesti Laul teil und haben nun zusammen mit Daniel Levi und DJ Lumi den Song „Followme“ veröffentlicht:

Matty
Matty
1 Monat zuvor

Sibyl Vane nahm vor acht Jahren am Eesti Laul teil und ihr neuer Song heißt „Into the sun“:

Matty
Matty
1 Monat zuvor

Stockholm Cowboys nahmen dieses Jahr am Eesti Laul teil und der neue Song heißt „Firecracker“:

Matty
Matty
1 Monat zuvor

ANT nahm letztes Jahr am Eesti Laul teil und der neue Song heißt „Al Kalbini Yanina“ (Nimm dein Herz mit):

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