Isabella Kearney (Aufmacherbild links) und Jyellowl sind die nächsten beiden Teilnehmer/innen für die irische ESC-Vorentscheidung „Eurosong 24“. Jyellowl wird bei seinem Song „Judas“ von Toshín begleitet. Die beiden Acts wurden am Mittwochnachmittag bekanntgegeben. Sie sind nach Erica-Codi und und Ailsha der dritte und vierte Beitrag für den Vorentscheid der grünen Insel.
JyellowL wurde in Nigeria geboren und ist 26 Jahre alt. Während der Künstlername „J – Yellow – L“ ausgesprochen wird, heißt der irische Rapper bürgerlich Jean-Luc Adenrele Ibrahim Koko Uddoh. Als 14-Jähriger kam er nach Irland und began 2016 Musik zu machen, wobei er ganz klar dem Rap zugeordnet wird. 2018 veröffentlichte er eine EP, 2020 ein Studioalbum.
🚨 EUROSONG 2024 ARTIST REVEAL 🚨@RealJyellowL is the third artist to be announced for #Eurosong2024! Accompanied by @Toshinband, they'll be singing ‘JUDAS'✨
Want to know more? Check out our ‘Journey to Eurosong 2024: JYellowL’ episode – available from 6pm today! pic.twitter.com/2owcUthRvj
— Éirevision Podcast 🇮🇪 (@EirevisionPod) January 10, 2024
Toshín ist eine sechsköpfige Band unter der Leitung von Tosin Bankole, die Musik in den Genres Motown, Soul und RnB macht. Ihre erste EP erschien 2019. Anschließend ist sie auf vielen Festivals aufgetreten und hat mit Soul und Funk die Menschen begeistert.
Isabella Kearney läuft auf Twitter als „KearneyNurse„, fokussiert sich aber aktuell voll auf das Songwriting. Laut ihrem Instagram-Account lebt sie derzeit ihren Traum in Nashville. Außerdem hat sie auf Spotify eine Playlist mit Liedern, die sie für andere Künstler/innen verfasst hat.
🚨 EUROSONG 2024 ARTIST REVEAL 🚨@KearneyNurse is the fourth artist to be announced for #Eurosong2024! She'll be singing her tunneee, 'Let Me Be The Fire' 🔥🔥
Want to know more? Check out our ‘Journey to Eurosong 2024: Isabella Kearney’ episode – available from 6:30pm today! pic.twitter.com/CGcf3JO8s2
— Éirevision Podcast 🇮🇪 (@EirevisionPod) January 10, 2024
Im Interview mit RTE war die Sängerin auch aus Nashville zugeschaltet. Sie wurde in Australien geboren, aber zog mit ihrer Mutter nach Nordirland. Wie offenbar viele andere irische Kinder auch trat sie mit musikalischen Nummern auf privaten Partys auf. Dabei sammelte sie erste Auftritterfahrungen. Seit etwa fünf Jahren ist sie professionelle Songwriterin.
Die irische Vorentscheidung „Eurosong 2024“ findet am 26. Januar im Rahmen der „The Late Late Show“ auf RTÉ statt. Insgesamt wurden 360 Lieder für die Vorentscheidung eingereicht, von denen sechs ausgewählt wurden und in der Liveshow zu hören sein werden. Moderiert wird der Vorentscheid „Eurosong“ in diesem Jahr erstmal von dem neuen „The Late Late Show“-Gastgeber Patrick Kielty.
Wie gefallen Dir die Ausschnitte von „Judas“ und „Let Me Be The Fire“? Schreib uns Deine Meinung gerne in die Kommentare.
Bereits veröffentlichte Beiträger der irischen Vorentscheidung Eurosong 2024
Erica-Cody „Love Me Like I Do“
Ailsha „Go Tobann“
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Mh..
Reisst mich nicht …..
Zu den 15 Sekunden kann man nicht viel sagen.
Auf Youtube gibt es,eine längere Fassung
JyellowL feat. Torshin: Klingt interessant
Isabella Kearney: Joa.
Bis dato zweimal Uptempo, einmal Rap und einmal Speedmetal, fehlen noch die Balladen. Auf jeden Fall ein sehr solides Angebot.
Bei Isabella Kearney braucht es die restlichen 2:45 nicht. Melodie, Rhythmus & Mix sind so vorhersehbar & Standardrepertoire.
Ist zwar in der Tat nix Besonders, ich finde es aber gar nicht mal sooo schlecht.
JyellowL + Toshin finde ich sehr gefällig, das sähe ich auch sicher im Finale. Der Rap klingt allerdings anspruchsvoll, da kann ich mir auch ein Live-Fiasko vorstellen. Isabella Kearneys Song ist zumindest solide und klingt nicht altbacken, wenn auch etwas flach. Insgesamt ist es aber schon jetzt das stärkste irische VE-Line-up seit Jahren. Wurde aber natürlich auch mal Zeit. Dennoch: Dieses Jahr könnte das mit dem Turnaround wirklich mal was werden.
Morgen in zwei Wochen stellt Dänemark seine Teilnehmer am Dansk Melodi Grand Prix vor:
https://eurovoix.com/2024/01/10/dansk-melodi-grand-prix-2024-acts-reveal-on-january-25/
Stéphanie Surrugue and Sara Bro werden den Vorentscheid am 17. Februar 2024 moderieren.
Also Isabella Kearney finde ich ziemlich belanglos und klingt wie schon tausendfach gehört, damit wäre ein weiteres Semi-Aus garantiert.
JyellowL ist da schon etwas besser, aber so wirklich aus den Socken haut mich das auch nicht, stelle ich mir auch schwer vor das live gut hinzubekommen.
Beides schwache Songs. Kann mir eine Finalteilnahme von Irland momentan nicht vorstellen.
Gerade werden die Teilnehmer am UMK vorgestellt und es gibt ein Wiedersehen mit Cyan Kicks, die vor zwei Jahren bereits teilgenommen haben. Ebenfalls mit dabei sind: Sexmane (bürgerlich Edward Maximilian Sene), Sara Siipola, Jesse Markin, Windows95Man, Sini Sabotage (bürgerlich Sini-Maria Makkonen) und das Duo Mikael Gabriel und Nublu.
Rap ist nicht so meins ….darum würde ich hier mit Isabella Kearney gehen ….aber alles, wirklich ALLES ist besser als Ailsha „Go Tobann“
Der Act mit dem Rapper ist vom Ansatz her interessant. Rap kombiniert mit guter Singstimme kann Appeal entwickeln (und kann der geradezu radikalen Ablehnung von Rap außerhalb des jungen Publikums entgegenwirken). Genre-gap überbrückend sozusagen. Tosin Bankole ist im Alter von 3 Jahren aus Nigeria nach Irland gekommen.
Es wird die ‚Afrika‘-Karte gezogen, was ich als nicht ungeschickt bezeichnen würde. Nur, ob die Iren bereit sind diese Karte auch in Malmö auf den Tisch zu legen, da habe ich meine Zweifel.
Tosin hat live eine wirklich sehr starke Stimme.
Toshin hatten bislang keinen sonderlichen kommerziellen Erfolg. JYellowL hatte schon ein zwei Achtungserfolge. Hört sich dem genutzten Dialekt nach teilweise so wie andere Insel Rapper an meine aber gehört zu haben dass es auch mal bissl in Richtung des in Nigeria üblichen Tonfalls was das Englische betrifft geht.
Als Kollabo? Wenn man den Song dann hört kann man mehr dazu sagen.
Theoretisch hätte der Act Potential in Nigeria und damit quasi in ganz Sub-Sahara Afrika für Aufmerksamkeit zu sorgen. Wäre natürlich für den ESC eine interessante Sache. Aber alles vllt doch eher hypothetisch. Ich fänds meeega.
Sowas Ähnliches (Musik know how aus Afrika,) sollte der NDR auch mal probieren. Songschreiber aus Schweden UK oder USA? Man könnte auch welche aus Tansania, Ghana oder Südafrika nehmen 🙂
„Let me be the Fire“ klingt echt gut. „Judas“ ist mir allerdings zu ruhig.😬
Es geht aber auch anders, wie Lady Gaga hier beweist:
Beide Songs leider nur Mittelmaß. Bin immer noch team Go Tobann!
Was ist denn das für ne wirre Präsentation der Songs aus Irland?
Und in die sozialen Medien geht dann immer ein grottiger verstümmelter Radiomitschnitt? 🙄
Irland ist da nicht allein, z.B. in Kroatien war das ja auch so. Kann ich auch nicht nachvollziehen, wie im 20. Jahrhundert…
Also im 20. Jahrhundert hat man sowas eigentlich nicht gemacht 😂
Judas gefällt mir ausgesprochen gut. Wenn das in Malmö ordentlich präsentiert wird, rufe ich dafür an. Realistischer erscheint mir allerdings, dass es statt im ESC-Finale auf meiner SCC-Liste landet.
Judas gefällt mir sehr gut. Das wäre die Gelegenheit für Irland, mal besonders zu sein.
Dem stimme ich gerne zu !
Nein und Nein. Einmal nerviger Rap und einmal generischer Standardpop ergibt = Nein
Bei dem Rapsong von JyellowL gefällt mir die Stimme der Sängerin im Refrain. Der Rap ist mir zu eintönig und lang. Bei Rap kommt es auch immer auf die Livewirkung an und für mich klingt das schon in der Studiofassung nicht allzu professionell.
Isabella Kearney behauptet, dass Irland endlich mal wieder einen Sieg verdiene (das ist richtig) und diemirische Community soweit ist, einen Weltklasse-Song zu senden (auch richtig). Das ist richtig, aber sie überlässt das wohl anderen. Für mich ist „Let Me Be The Fire“ der bislang schwächste Beitrag (für Eurosong),
Nach vier von sechs Beiträgen:
Team „Judas“. Irland heuer definitiv mutiger als gewohnt – wurde aber auch Zeit, wenn sie es schon nicht schaffen, an ihre längst entschwundene ESC-Tradition der besten Ballade im Teilnehmerfeld anzuknüpfen …
Ich sag es mal böse: wirklich gute Acts wollen sich im abegkaterten, korrupten ESC nicht verheizen lassen. Nur Abba Geburtstag oder Kriege holen Votes. Wetten daß Israel gewinnt (Achtung Sarkasmus)
Und was soll jetzt deine Aussage ohne Sarkasmus sein?
Beides nicht meins. Der Rapsong mag Chancen haben das Halbfinale zu überstehen, wenn kein weitere Rapsong im selben Halbfinale ist. Das kann ich aber nicht einschätzen. Der Refrain ist meiner Meinung nach nicht catchy genug um Leute abzuholen, die wie ich nichts mit Rap anfangen können.
Isabella Kearney würde nahtlos an die Tradition Irlands in den letzten Jahren anknüpfen. Aber immerhin haben die irischen Zuschauer dieses Mal Auswahl.
4 sack reis sind schon umgefallen,wieviele kommen noch?
man fühlt sich ja fast wie in malta.
Wo kann man sich einen halbwegs vernünftigen Mitschnitt von „Judas“ anhören ? Finde ich gerade nicht…..
„Judas“: Reißt mich bislang nicht vom Hocker, wirkt leider ein wenig monoton und bemüht modern.