
Das diesjährige irische Finale hat endlich ein Datum: Am 26. Januar wird im Rahmen der „The Late Late Show“ auf RTÉ in einem „Eurosong 2024“-Spezial der Beitrag Irlands für den Eurovision Song Contest 2024 in Malmö gewählt. Insgesamt wurden 360 Lieder für die Vorentscheidung eingereicht, von denen sechs ausgewählt wurden und in der Liveshow zu hören sein werden. Moderiert wird der Vorentscheid „Eurosong“ in diesem Jahr erstmal von dem neuen „The Late Late Show“-Gastgeber Patrick Kielty.
Wir müssen uns allerdings nicht bis zum Monatsende gedulden, um die potenziellen irischen Beiträge für den ESC 2024 kennenzulernen. Bereits in dieser Woche wird werktäglich jeweils ein Beitrag (und am Mittwoch sogar zwei Beiträge) im Rahmen der „Ray D’Arcy Show“ auf RTÉ Radio 1 vorgestellt. Die Sendung läuft jeweils von 16:00 bis 17:30 Uhr mitteleuropäischer Zeit. Den Livestream der Show gibt es hier zu hören.
Am heutigen Montag wurde dann entsprechend auch schon der erste Beitrag veröffentlicht. Dieser stammt von Erica-Cody (Aufmacherfoto) und heißt „Love Me Like I Do“. Offiziell und in voller Länger erscheinen soll das Lied erst am 23. Januar, es gibt aber bereits diverse Ausschnitte in den sozialen Medien zu hören, so dass Ihr Euch einen Eindruck verschaffen könnt..
🚨 EUROSONG 2024 ARTIST REVEAL 🚨
The news is out – @EricaCody is the first artist announced for Eurosong 2024! She'll be singing her absolute tune, 'Love Me Like I Do' 😍 #Eurosong2024 pic.twitter.com/KSHNqUqYPo
— Éirevision Podcast 🇮🇪 (@EirevisionPod) January 8, 2024
Erica-Cody heißt eigentlich Erica-Cody Kennedy-Smith, macht allerdings nur unter ihrem Vornamen Musik. Ihre erste Single ist bereits 2017 erschienen, es folgten weitere Lieder sowie EPs. Einer breiteren Öffentlichkeit ist die Sängerin 2022 als Teilnehmerin von „Dancing With The Stars“, also der irischen Ausgabe von „Let’s Dance“ bekannt geworden. Ihren Beitrag „Love Me Like I Do“ hat Erica-Cody gemeinsam mit RuthAnne, Aimée und Richey McCourt geschrieben.
Wie gefällt Euch der Ausschnitt von „Love Me Like I Do“? Schreibt uns Eure Meinung gerne in die Kommentare.
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Nett, aber auch wenig aufregend. Wage mal zu bezweifeln, dass Irland damit das Ruder rumreißen könnte.
Hier ist der Song bereits komplett zu hören:
https://youtu.be/JT092WUFhD4?si=J3PfwKS5M9KOq-JY
Leider nur sehr mittelmäßig.
OT: Franz Beckenbauer ist gestorben!!
https://www.t-online.de/sport/fussball/id_100316612/franz-beckenbauer-78-die-fussball-legende-ist-tot.html
Und Guy Bonnet auch, der 1970 und 1983 als Interpret am ESC teilnahm. Zuvor verfasste er bereits den Beitrag von 1968: https://eurovoix.com/2024/01/08/france-eurovision-guy-bonnet-has-died/
DAS idol meiner jugend😭😭. Gute reise, mein kaiser.
Ich hoffe, Irland enttäuscht uns heuer mal nicht. Nach dem ersten Song sieht es aber leider danach aus.
Ja…stört nicht. Ist ein guter radiotauglicher Popsong, wahrscheinlich ähnlich aufregend wie auch der zypriotische Beitrag. Ich fürchte wir bekommen auch in diesem Jahr wieder von mindestens 25 der Teilnehmern die gleiche Musikpatsche präsentiert, wo außer den Farben der Flaggen der teilnehmenden Länder sich sonst nicht viel unterscheidet.
Da haben der Sieg Loreens und der dritte Platz von Noa Kirel natürlich auch nicht geholfen.
Ich persönlich fände es gut, wenn es nach dem leicht „verrückten“ Jahrgang 2023 heuer mal wieder mehr Mainstream-Songs, die auch im Radio gespielt werden könnten (Die Betonung liegt auf KÖNNTEN), beim ESC geben würde. Denn gerade diese sprechen die großen Mehrheiten auch außerhalb des ESC-Kosmos an. Man denke nur an die Erfolge von den Common Linnets, Frans, Rosa Linn und natürlich auch Loreen.
PS: Mit Mainstream, meine ich natürlich nicht schnarchiges Hintergrundgedudel ohne Sprachen- und Genre-Vielfalt, sondern qualitativ hochwertig komponierte Titel mit Sinn und Verstand.
Rosa Linn hat beim ESC aber nicht funktioniert… Allerdings mag ich „Snap“ ganz gerne.
Ich persönlich kann auf zu viel Mainstream in Malmö gut und gerne verzichten
Och, so schlecht ist der erste Song aus Irland gar nicht. Besser als Wild Youth ist „Love Me Like I Do“ auf jeden Fall. Mit einer starken Bühnenshow, könnte dieser Song vielleicht sogar noch ins ESC-Finale rutschen.
Allerdings muss die Dame diese Nummer natürlich auch Live stämmen können. Und das war ja in den letzten beiden irischen VEs oft das Problem. Die 6 ausgewählten Songs klangen größtenteils akzeptabel, aber so gut wie keiner der Acts konnte die Töne treffen. Zum Schluss gewann dann immer der Act, der am besten gesungen hat. Ich hoffe die irische Delegation hat in diesem Jahr nicht nur gute Songs, sondern auch gute Sänger ausgewählt.
Irland und „starke Bühnenshow“ in einem Satz ist aber auch eine mutige Aussage.
Stimmt, Irland war in den letzten Jahren nicht besonders kreativ in Punkto Bühnenshow. Aber wer weiß, vielleicht überraschen sie uns ja mal.
… und wenn die Bühnenshow doch mal kreativ war, ging’s auch in die Hose. Ich denke da mit Schrecken an das Papier-Fiasko von Leslie Ryan zurück, das den eigentlich ja gefälligen Song mehr oder weniger versenkt hat.
@Nils
Das hatte was von einem Schultheaterstück in der Oberstufe, wirkte extrem überfrachtet und semiprofessionell, hätte als Inszenierung auch gut in einem deutschen Vorentscheid gepasst.
Aber selbst wenn es nicht so gewesen wäre, Lesley Roy (nicht Ryan) ist einfach keine gute Sängerin gewesen und war mit dem Tempo auf der Bühne hörbar überfordert.
Stimmt, „Roy“. Danke!
Also Dodo mir gehts da wie dir, mir gefällt das schonmal ganz gut in der Studioversion – musikalisch klingt das wie aus den 90ern, was für mich aber nichts Schlechtes bedeutet – bin gespannt was die Iren sonst noch zusammentragen😉
Schrecklich langweilig, konnte auch aus D kommen.
Finde ich für den ESC recht passend und könnte für Irland in meinen Augen sogar ein erfreuliches Finalergebnis erreichen.
Der Song plätschert nun wirklich so dahin, da werden bestimmt oder hoffentlich noch bessere kommen.
Man merkt dass Irland keinen wirklichen Bock mehr auf den ESC hat, diese Nummer hätte sich perfekt in die Auswahl des Vortenscheids 2022 eingefügt, absolut belanglos.
OFF TOPIC:
Rückkehrerin Kotryna Juodzevičiūtė zieht ihre Teilnahme beim Litauischen VE zurück. Damit schließt sie sicher einer ganzen Riege europäischer Künstler, die in diesem Jahr eigentlich eine ESC-Teilnahme in Betracht gezogen haben. Was ist denn nur los momentan?
https://eurovoix.com/2024/01/08/kotryna-juodzeviciutes-withdraws-from-eurovizija-lt/
Find den jetzt schon besser wie die meisten vom letzten Jahr
Schnarch …
Daß du Banause mit Uptemposongs nichts anfangen kannst, ist längst bekannt!
Schnarch…..
So richtig Uptempo ist es doch gar nicht, dennoch ziemlich belanglos.
Ganz ok. Für irische Verhältnisse ein guter Song
Nein damit kann man kein Pokal gewinnen.
Für Irland ist das Lied schon mal eine große Verbesserung – aber ich wage zu bezweifeln, dass Irland damit ins Grande Finale kommen wird. Das Lied ist schön – ganz ohne Frage – und sogar „radiotauglich“ – aber leider auch belangloser ’80 US Pop – den man nach dem ersten Mal hören gleich wieder vergessen hat.
Na vielleicht ist ja bei den anderen irischen Beiträgen was besseres dabei – die Hoffnung stirbt zuletzt.
Dieses Lied ist auf jeden Fall kein „burner“.
Unsympathisch ihre Äußerungen und ihr Foto und abgedroschenes Niemandsland-Lied. Ich bin davon überzeugt, dass sich in Irland kein Mensch mehr für den ESC interessiert.
Es schreiben immerhin nicht alle negativ über diesen Song. Dennoch: Liege ich arg daneben mit meiner Vermutung, dass das Gesamtecho für denselben Titel etwas wohlwollender ausfallen würde, wenn er als erster Beitrag des finnischen Vorentscheids vorgestellt worden wäre?
…oder wenn alle ein Stück Schokolade geschenkt bekämen, wenn sie sich den ideenlosen Plätscher-Schlonz anhörten? Sicher auch nicht.
Du hast mich auf eine gute Idee zu einem gelungenen Abschluss des Tages gebracht, danke 🙂
@Thomas M. (mit Punkt):
Nein….zumindest für mich kann ich ganz klar sagen, dass ich im Gegenteil sogar enttäuschter wäre. Finnland hat in den letzten Jahren soviel Gutes (teilweise auch Mainstreamiges) abgeliefert, da wäre „Love Me Like I Do“ eher ein Rückschritt. Für Irland ist es aber OK und zumindest besser als Vieles aus den letzten drei Jahren.
Obwohl ich sagen muss, das mir Brooks Auftritt in Turin 2022 sehr gut gefallen hat. Da wurde alles ausgeschöpft was nur ging. Leider hat es dann für das Finale trotzdem nicht gereicht. Ich glaube Irland hat auch keine große Lobby mehr beim Publikum.
@DoDo
Hatte es das jemals?? Die großen Erfolge waren doch alle noch zu Zeiten des reinen Juryvotings.
Das ist Irish Beef … mit Gefrierbrand nach zu langer TK-Lagerung. Hat Rhythmus und Melodie, aber von beidem nur so wenig, dass allenfalls die ältere Zielgruppe vor dem Wegschlummern bewahrt wird. Ich spare mir die Zerstückelung in einzelne Artikel und höre erst wieder beim komplettierten LineUp rein.
Als Mitglied der sog. ältern Zielgruppe muss ich leider sagen, dass mir der Song zu schnarchnasig ist, nicht schlecht, aber auch nicht überragend. Kommt nicht in meine Playlist. Ailsha mit Go Tobann allerdings hat es dorthin geschafft.
Was glaubt ihr den, was ältere Leute so hören? Da muss schon was frischeres und härteres kommen
Ist jetzt nicht schlecht. Aber wirkt so ein bisschen aus der Zeit gefallen. Als hätte man irgendwo in der Schublade noch ein Song, der mal beim Mello in den Neunzigern eingereicht werden sollte, gefunden
Guten Morgen,Upps,sieht jetzt alles anders aus mit den Kommentaren, ich teste mal…
Kommentar ist sofort da🤩
Huch! Das sieht hier ganz anders aus! Ich teste auch kurz …
Okay, klappt!
@Thilo mit Bobby
Auch in Irland haben sie also Schubladensongs. 😉
So kann man es ausdrücken, danke !
„Nett und normal!“ (Zitat Loriot)
Muss mich an den neuen Look der Kommentarspalte erstmal gewöhnen.
Ohja und ich erst!! Hatte die letzten Tage keine Zeit hier reinzuschauen und bin gerade sehr überrascht. Auf jeden Fall übersichtlich, nur weiß ich nicht wie ich an meinen Account komme 🥲…
Klingt eigentlich besser als alles, was dieses Jahr in Irland angetreten ist, aber dennoch ist das nicht der große Wurf. Die Komplettversion auf YouTube klingt jedenfalls in der Produktion ziemlich flach, da müsste auf jeden Fall noch ein Revamp her. Auch die Melodie finde ich jetzt nicht so spannend.
In der Tat: Nett – das reicht aber für den ESC nicht…. Ich fürchte, daß Irland aus den Pleiten zuletzt nichts gelernt hat.
für mich klar der beste titel. schöne disco-pop-produktion mit gutem refrain. 8/10, mein zweiter platz sind next in line 6/10. der rest unter ferner liefen.