
Eden Golan (Aufmacherbild) soll im Mai Israel beim Eurovision Song Contest in Malmö mit dem Lied „October Rain“ vertreten. Nun hat die EBU offenbar Befürchtungen geäußert, dass der Text des Liedes nicht unpolitisch sei, wie es das Reglement vorsieht, und deshalb geändert werden müsse. Die israelische Rundfunkstation hat Änderungen am Lied und seinem Text hingegen ausgeschlossen. Eher wolle man sich vom ESC zurückziehen.
Die Teilnahme Israels am Eurovision Song Contest ist in diesem Jahr ein ständig wiederkehrendes Diskussionsthema. Der Grund hierfür ist das anhaltende militärische Agieren Israels im Gaza-Streifen nach der Terrorattacke der Hamas auf das Land am 7. Oktober, bei dem mehr als 1.000 Menschen getötet wurden. Gerade erst heute hat sich die frisch gekürte dänische ESC-Vertreterin in Malmö, Saba, in einem Instagram-Post erklärt, warum sie am Event teilnehmen wolle, auch wenn Israel dabei wäre.
Vor einer Woche hatte die EBU noch einmal bestätigt, dass Israel nicht wegen der Militäraktionen im Gazastreifen vom ESC ausgeschlossen werden wird, da der teilnehmende Rundfunksender regierungsfern sei und ansonsten alle Anforderungen für eine Teilnahme erfülle.
Nun kommen jedoch andere Signale von der EBU, die die Teilnahme Israels fraglich erscheinen lassen: Demnach habe man den Text des für Malmö gemeldeten Beitrags „October Rain“ geprüft und festgestellt, dass dieser politische Aussagen enthalte. Sollten diese nicht geändert werden, würde Israel vom ESC ausgeschlossen werden müssen. Wie ynet meldet, soll es nun aber einen Beschluss des israelischen Rundfunks geben: „Wir werden weder den Text noch das Lied ändern, auch nicht um den Preis, dass Israel dieses Jahr nicht am Eurovision Song Contest teilnimmt.“
Wie EurovisionFun unter Berufung auf ynet berichtet, ist es nicht ungewöhnlich, dass Israel gebeten wird, seine Beiträge vor der Veröffentlichung bei der EBU einzureichen. Diese Regelung scheint seit einigen Jahren zwischen EBU und dem israelischen Rundfunk vereinbart worden zu sein. Bei dieser Prüfung ist nun also die politische Aussage im Liedtext aufgefallen. Weiterhin heißt es dort, dass sich das israelische Fernsehen und die EBU in einem Austausch zur Causa befänden.
Die Fronten verhärten sich nun also zunehmend. Zwar hatte die EBU in der letzten Woche eine große Geste in Richtung Israel gesendet mit der Aussage, dass das Land teilnehmen könne. Israel selbst scheint jetzt aber auf seiner Seite den Konflikt zu befeuern und riskiert damit letztlich doch die ESC-Teilnahme. Das wäre – so schlimm es klingt – sicher keine Lösung im Sinne des ESC-Mottos „United by Music“. Allerdings könnten alle Beteiligten ihr Gesicht wahren, wenn sich Israel zurückzöge. Nicht zuletzt die Veranstalter in Malmö müssten sich dann auch etwas geringere Sorgen um die Sicherheit aller ESC-Beteiligten machen.
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Das wäre sehr schade, wenn es tatsächlich dazu käme. Ich kann beide Seiten grundsätzlich verstehen, aber ein Fernbleiben Israels vom ESC würde den Israel-Hassern in der Welt recht geben und ein falsches Signal nach außen senden.
Ein Jahr aussetzen würde das Thema endgültig beenden. Alle hätten ihr Gesicht gewahrt.
Wenn der Text tatsächlich nicht regelkonform ist, dann bitte.
Ansonsten ist es allerdings schade, dass der Wettbewerb noch einmal kleiner wird, als er ohnehin schon ist. Hach.. waren das noch Zeiten, als wir mehr als 40 Beiträge hatten. 😉
Ja mit einem Jahr könnte man sich zufrieden geben
Was ist das eigentlich immer für ein Quatsch von Gesicht wahren? Hier wird einzig und allein dem massiven Terror der Hamas nachgegeben und dem der Helfershelfer, die überall krakeelen. Mehr nicht. Da wird gar kein Gesicht gewahrt, da wird feige der Schwanz eingezogen von der EBU: United by music my *ss.
Weil alle Palästina Hamas sind 💀 bitte weniger vereinheitlich
Auch hier nochmal, weil diese Propaganda ja immer wieder verbreitet wird: Mehr als 80% der palästinensischen Bevölkerung unterstützen die Hamas und die Terroranschläge vom 7. Oktober, wie unabhängige Meinungsforschungsinstitute jetzt bereits mehrfach festgestellt haben.
Es wird viel zu wenig darüber berichtet, wie radikalisiert und islamistisch die palästinensische Bevölkerung eingestellt ist und dass dort so gut wie niemand Frieden oder auch nur Koexistenz mit Israel möchte. Auch das wird in den Umfragen untersucht und das Bild, das dort entsteht, ist mehr als nur ernüchternd.
Der ESC ist immer schon politisch gewesen. Seit 1956. Die sollen nichts tun bei der EBU. 🤬 Israel 🇮🇱 soll den Text auf keinen Fall ändern 👏🏼👏🏼👏🏼
warum sollte Israel eine Extra-Wurst bekommen?
Bekommen sie ja nicht, bzw. weiß ja noch niemand etwas genaues. Ich sage allerdings nur Polina Gagarina und ihr Friedensgewinsel…
„Ich sage allerdings nur Polina Gagarina und ihr Friedensgewinsel…“
Ein paar Worte mehr wären vielleicht doch hilfreich gewesen; was Du uns hier im Zusammenhang mit dem israelischen Beitrag bzw. mit einer „Extrawurst“ andeuten willst, ist mir nicht klar.
Na, Putins Beste hat doch damals während russische Truppen schon in der Ukraine wüteten auch von Frieden gesäuselt. Auch das war politisch.
In Bezug auf den Text des potentiellen israelischen Beitrags können wir ja noch nichts sagen, weil wir ihn nicht kennen, daher bekommt niemand bisher irgendwas.
Danke für die Erläuterung. Ich habe gerade den Text gelesen, ich kann an diesem allgemeinen Besingen des Friedens nun wirklich nichts Politisches endecken. Klar, man kann den damaligen politischen Hintergrund mit einbeziehen, aber dann hätte man auch ein Liebeslied kritisieren können („Wie kann die von Liebe singen, wenn die Truppen ihres Landes die Krim besetzen und die Rebellen im Donbass unterstützen“).
Und wenn der politische Hintergrund doch unbedingt mit rein soll: Ist es auszuschließen, dass der eine oder andere Zuschauer diesen Friedenstext auch als eine indirekte Kritik am Vorgehen der russischen Truppen gedeutet haben könnte (auch wenn wir nun wissen, dass Gagarina in den letzten Jahren nicht unbedingt als Anti-Kriegs-Sprecherin aufgetreten ist, um es freundlich auszudrücken).
@Christian W.: Guter Kommentar von Dir weiter unten (nach den Kommentaren von Paul Niedermayer und eurohawk), der sollte dann aber auch für „A million voices“ gelten:
„Aber den Kontext kannst du halt nicht bewerten, wenn es um den Text geht. Wo fängt man denn da an und wo hört man auf?“
Bei einer Invasion eines anderen ESC-Teilnehmerlandes fängt man in diesem Fall an. Man kann nicht einerseits unprovoziert einen hybriden Krieg führen und dann von Frieden singen. Es gibt übrigens eine ukrainische Fakeversion des Musikvideos von Frau Gagarina. Sehr empfehlenswert.
Ich gehe nicht davon aus, dass der israelische Text von Frieden handelt, sondern eher vom Trauma des 7. Oktobers, das in der Weltöffentlichkeit ja völlig ignoriert oder von weiten Teilen sogar noch begrüsst wird.
Russland führte zur damaligen Zeit ja bereits Krieg in der Ukraine und das Land war aus eben diesem Grund in Wien nicht am Start. Das war damals absolutes Totalversagen auf ganzer Linie der EBU. Und natürlich war es ein einziges, dreckiges Propagandaunterfangen. Eine der widerlichsten Momente des ESCs überhaupt.
Due sollen mal ihren Krieg zu Ende bringen. Dann darf man weiter reden.
Einen Krieg, den sie nicht begonnen haben. Kurzes Gedächtnis, hm?
Das macht echt alles keinen Spaß mehr … Die Welt scheint komplett verrückt geworden zu sein. Kaum jemand ist mehr bereit, Kompromisse einzugehen, und viele wollen immerzu mit dem Kopf durch die Wand. Das kommt davon, wenn man Populisten an die Macht wählt. 😢
Ich hoffe, dass es eine Lösung gibt und dass Israel teilnehmen kann.
Kann dir nur zustimmen
Gibt doch eine einfache Lösung. Israel muss etwas über seinen Schatten springen und die bemängelten Textstellen anpassen.
Nach den monatelangen (größtenteils auf unterirdischem Niveau geführten) Diskussionen kickt sich Israel also final wohl auch noch selbst aus dem Wettbewerb, es ist wirklich nicht zu fassen.
Für mich klingt das eigentlich auch eher danach, dass Israel aus verschiedenen Gründen nicht teilnehmen möchte, was ich verstehen kann. Vielleicht ist das momentan auch am besten.
Natürlich gab es immer wieder Beiträge, die politisch waren, aber grundsätzlich sollte gelten: Keine Ausnahmen. Keine politischen Beiträge.
Hat Georgien nicht damals auch zurückgezogen als man i don‘t wanna put in schicken wollte? Und Bekarus wurde auch wegen dem Text gesperrt. Also ist das nichts Neues. Wenn Israel und die EBU da keine Lösung finden ist das schade. Wenn Israel wirklich zurückziehen würde ist nur eines Positiv weil dann die Querelen Israel auszuschließen ein Ende hätte.
Läßt sich natürlich nicht beurteilen, solange man den Text nicht kennt …
(Aber wenn Israel tatsächlich mit einem explizit politischen Beitrag teilnehmen will, ein klares Nein! Man muss den Bogen nicht auch noch provokativ überspannen.)
So sehr ich die Position der EBU in diesem Fall unterstütze, sollte man halt einfach schon hinterfragen, ob es korrekt war, Jamala mit 1944 antreten zu lassen. Die Sympathien hatte sie mit dem Song auf ihrer Seite, nicht zwingend jedoch die Gerechtigkeit.
Klar gibt es da etliche Präzedenzfälle (u. a. ja auch Let 3 letztes Jahr oder GreenJolly vor exakt 20 Jahren). Doch vielleicht greift die EBU nun auch gerade vor dem Hintergrund härter durch, um die verloren gegangene Glaubwürdigkeit wiederherzustellen.
Bei 1944 hätte ich verstanden, wenn sie den Titel hätten ändern müssen. Der Text an sich war unverfänglich.
„When Strangers are coming/ they come to your House / they kill you all and say / „we’re not guilty““
Unvergänglich ist schon anders, wenn der Adressat so klar ist.
Aber der Adressat wurde ja nur über den Kontext klar. Im Text selbst ist da nicht viel, was politisch ist. Das sind eher erschreckend banale Gemeinplätze, wenn man den Text tatsächlich anschaut. Es kommt ja nicht mal die Jahreszahl im Text vor.
Nur um das klar zu sagen: Ich stelle mich nicht blöd. ich weiß natürlich genau, wodurch der Song inspiriert ist und gegen wen er sich richtet, aber Jamala singt eben nicht „Stalin hat die Krimtartaren deportiert und Putin ist ein Drecksack und soll die Ukraine in Ruhe lassen“; das ist nur die Interpretation.
Das einzig Konkrete ist die Jahreszahl im Titel, und wie gesagt: Hätte die EBU entschieden, dass das geändert werden muss, hätte ich das in Ordnung gefunden.
Bei Weißrussland 2021 bin ich in der Hinsicht auch immer noch ein wenig zwiegespalten, muss ich gestehen, der Unterstied ist da aber, wie wohl auch in diesem Fall hier, die akute aktuelle politische Brisanz. „Panagia Mou, Panagia Mou“ von 1976 würde es wohl heute auch nicht mehr geben.
Aber die Jahreszahl 1944 hätte sich und was aus dem Text hervorgeht zu diesem Zeitpunkt überall in Europa abspielen können.
Seh ich genauso! 👍🏻
Wo ist denn der Text? Will Israel tatsächlich mit seinem Text auch noch beim Tralala-Wettbewerb provozieren? Ich wette, dass selbst 90% der Israelis so ein Text nicht gefallen würde.
Da wettest du aber mal ganz und gar falsch.
Aber jaja – Israel provoziert. Setzen die sich einfach gegen islamistischen terror zur Wehr und lassen sich nicht abschlachten. Frechheit!
Hm… schwer zu beurteilen, wenn man den Inhalt nicht kennt… Frage mich aber wirklich, warum man jetzt so „bockig“ ist. Würde Israel beim ESC sehr vermissen, und finde einfach, dass sie zur ESC-Familie gehören. Immer vorausgesetzt, sie halten sich an die Regeln. Wenn nicht… sollten sie fernbleiben, so leid es mir echt tut. Habe sie bis jetzt immer verteidigt, und finde es sehr schade, dass der israelische Sender keine Kompromissbereitschaft signalisiert. Vor allem, weil die EBU ihnen noch den Rücken gestärkt hat, und sie auf jeden Fall dabei haben wollte. Bin enttäuscht.🙁
A-ba-ni-bi
In der Tat …
Irgendwie kommt das sehr gewollt rüber – von israelischer Seite aus. Wenn der Text beim ersten Mal zu politisch ist: kann ja vorkommen. Aber dann von vorneherein zu sagen, dass man sich lieber zurückzieht, als, dass der Text geändert wird? Und das, wo die EBU noch nichts Offizielles dazu abgesetzt hat…
Wäre sehr schade, wenn es zu einem Rückzug Israels kommt, aber immerhin würde viel Drama vermieden werden.
1944 von Jamala war okay?
Ich schätze, der zweite Weltkrieg ist bereits genug entfernt (as in – kein aktueller Konflikt) und zudem sind sich die allermeisten Menschen einig, dass er echt keine gute Sache war.
Ja glaub auch das man sich dann doch noch recht einig ist, dass es in zweiten Weltkrieg eine Nation gab von der die aggression und das meiste Leid ausging. Abseits von ein paar Spezis die es in jeden Land gibt und die wieder auf den Vormarsch sind.
Ein Song generell gegen Krieg zu machen wird auch nicht ein Grund für Probleme sein. So haben das die Ukainer letztes Jahr auch gemacht. Und „Ein bischen Frieden“ hat damals sogar gewonnen mit einer Friedens Botschaft.
Doch wenn der Song position in einen laufenden Konflickt bezieht dann wird es halt kritisch. Und da will der ESC zurecht nicht das gefühl vermitteln als würde er Position beziehen. Was er auch in einen deutlich eindeutigeren Krieg wie Russland vs Ukraine nicht sollte.
Und ja wir hatten ein paar anti Russland songs letztes Jahr. Aber die haben das kreativ gemacht sodass der Hahn weiß wer gemeint ist. Aber keiner behaupten kann sie hätten explizit Russland gemeint^^
Ja ich habe auch das gefühl, dass Bezugnahme auf vergangene Politische ereignisse okay ist, aber das explizite kommentieren von aktuellen Konflikten eher verboten ist
Kommt wohl auf die politische Ereignisse an, wenn man sich Armenien 2015 anschaut, wo der Liedtext angepasst werden musste.
Auch in Armenien fall ist das Problem. Der großteil der EU und möglichen Teilnehmern hat anerkannt das es ein Völkermord war. Doch eine groß genuge Gruppe hat es noch nicht. Und der will man nicht unötig gegen den Kopfstoßen wenn man kann.
In zweiten Weltkrieg gibt es zum glück einen klaren Konsens.
Nicht der Liedtext, nur der Titel.
Da hast du die Problematik aber falsch verstanden!
Aber der Terroranschlag am 7. Oktober war eine gute Sache?
Wenn Israel sich zurückzieht und Island den Palästinenser schickt, werde ich den ESC wohl boykottieren. Das ist nur noch schwer zu ertragen.
Und was ein Mensch aus Island, der flüchten musste damit zu tun? Klar kannst du den ESC nicht schauen aus Gründen, aber zu erwähnen wegen „den Palästinenser“? Das ist schon sehr traurig, und offenbart ein falsches Signal von dir, Menschen wegen ihrer Herkunft keine Chance zu geben. Den ich würde jetzt sagen, er hat dir nichts getan.
Das ist ja kein Mensch aus Island, sondern jemand, der für den ESC dorthin gekarrt wurde aus Ost-Jerusalem. Der bewusste Kandidat lebt ja nicht auf Island und hat auch keinerlei Connection dazu, geflüchtet ist er als ein Mitglied der palästinensischen Oberschicht, das in den USA studiert hat schonmal gleich gar nicht. Er hat mal ein Lied mit Hatari aufgenommen. Mehr nicht.
Hier geht’s nicht um Rassismus oder Fremdenfeindlichkeit, sondern um einen billigen, durchschaubaren PR-Stunt des isländischen Fernsehens.
Du solltest dich schämen. Das was du sagst hatte damals auch viele Juden getroffen und Hass wurde diesen entgegen gebracht. Das was du betreibst ist genau das selbe. Du hast etwas gegen einen Menschen und stellst hier Behauptungen auf, die einfach komplett halterlos sind.
Was stimmt denn am Gesagten nicht? Wo ist denn da Hass? Erklär vielleicht mal und erkläre vielleicht auch mal deinen erneuten, völlig unangebrachten NS-Vergleich. Wenn sich hier jemand schämen sollte, dann du für deine Unverschämtheiten.
Und tschüss
Die isländer versuchen ja auch, aus diesem konflikt zu profitieren. Dann sollte die ebu diese miese masche aber auch verbieten.
„I’m shocked to find that gambling is going on in here!“
Bist du da sicher?
Und wenn Bashar schon vor dem Konflikt im Feld war?
er ist ja Palästinenser und deswegen automatiisch ein bösartiger Terrorist, muss man wissen.
Marie Reim
?
Naiv!
Oh, und ich war schon am Überlegen, was Marie Reim wohl zu diesem Themenkomplex gesagt haben mag 🙂 Danke, Wolfgang, fürs Kürzen meiner Leitung!
Möglich. Vielleicht wurde ja der text von “ october rain“ vor dem 7.oktober geschrieben?
Du meinst das aber nicht ernst?? 😅
Also laut der Quelle unten endete die Einreichungsfrist am 10. September
https://eurovoix.com/2023/06/15/iceland-songvakeppnin-2024-song-submissions/
Isso. Wobei man ja auch bei der bekanntgabe der acts bei murad eine ausnahme gemacht hat und ihn spezifisch und vor allen anderen als palästinensischen sänger vorgestellt hat.
Das mag sein. Aber der Sänger hat sich nicht beworben da er Palästina ist oder ein Song für diesen zweck geschrieben. Island versucht das zu vermarkten. Was etwas fragwürdig ist… Aber ich meine auf die „schau mir unser sänger stammt von einer leidenen Gruppe“ machen sie ja alle. Einschließlich Deutschland wenn es kann.
Soweit ist Deutschland also in seinen Denken. Wir wollen Menschen ausschließen wegen ihrer Herkunft und deswegen dürfen diese nicht mehr an Wettbewerben teilnehmen oder ihren Hobby/ Leidenschaft/ Beruf nachgehen. Momentmal das gab es doch früher auch schonmal aus Deutschland. Das was du nun behauptest ist mehr als traurig. Dieser Mann tut niemanden weh, er ist einfach da und macht Musik und Musik soll verbinden. Ihn auszuschließen ist absolut das was früher auch mit anderen gemacht wurden ist und einfach furchtbar. Wie man so denken kann…
Es geht doch gar nicht um ihn sondern um die art und weise wie das isländische tv ihn vermarktet.
ps. Genau das gleiche könntest du übrigens, wenn du wolltest, auch über die israelin schreiben.
Wer sagt denn, dass irgendwer nicht an Wettbewerben teilnehmen dürfte? Der kann doch singen und tanzen und machen, was er will, aber ob er das ohne jedwede Verbindung zu Island tun sollte, ist doch eine berechtigte Frage. Der Vergleich mit der NS-Zeit ist unverfroren und absolut fehl am Platz.
dazu kann ich sagen. Maria Sur darf doch auch für Schweden antreten. Genau das selbe wie bei dem Künstler aus Island. Wenn man für San Marino antritt ist es doch auch egal woher der Künstler kommt und eigentlichen keinen Bezug zum Land hat. Also ist mein Vergleich absolut nicht unverfroren und auch nicht absolut fehl am Platz. Hier wird ein Mann, weil eine Senderanstalt ihn so vorstellt, gleich sonst etwas vorgehalten oder sogar gehofft das er nicht teilnehmen darf. Also es wird ein Mensch aufgrund seiner Herkunft, die er nicht verstecken muss, versucht auszugrenzen.
Ich weiß nicht wie die Regeln in Island aktuell sind. Aber war nicht früher zwingend vorgeschrieben, dass Künstler und mindestens ein Autor aus Island stammen müssen und im Halbfinale Isländisch gesungen wird? So zur Förderung der isländischen Kultur?!? Da passt so eine Celine Dion-Lösung gerade für Island überhaupt nicht. Nein, man will hier Israel provozieren, sonst gar nichts.Ich bin als Island-Fan schwer enttäuscht und werde meinen Nickname ändern, wenn der Palästinenser den VE gewinnt.
Das Lied wurde doch von Mitgliedern der Band Hatari geschrieben. Also passt alles. Das du die Herkunft des Sängers so enorm wichtig findest, empfinde ich als merkwürdig und unpassend.
Du hast den ESC aber schon ein- oder zweimal geschaut? Da geht es ja hin und wieder so ein wenig um Herkunft der Interpreten. Das ist der Teil mit den Ländernamen und Flaggen und so… Das könnten wir uns ja dann nach deiner Interpretation sparen…
Maria Sur lebt doch aber seit dem russischen Angriffskrieg in Schweden. Das ist eben absolut nicht dasselbe. Und ob es so sinnvoll ist, einen Mikrostaat wie San Marino mit gerade einmal 35.000 Einwohnern mit einem Land wie Island zu vergleichen, das eine vitale und existente Musikszene hat… Na, ja. Und wer sagt außerdem, dass ich die Art und Weise gut finde, wie San Marino beim ESC seine Vertreter bestimmt? Mit San Marino hat das nämlich so gut wie nie was zu tun.
Aber wir können natürlich nächstes Jahr Montenegro einen Uiguren einfliegen lassen und in der spanischen Vorentscheidung tritt dann ein verfolgter Rohingya ohne jegliche Verbindung zur dortigen Musikszene auf. Dafür ist der ESC ja da und Musik verbindet. Ach nee, doch nicht.
Die Situation ist natürlich sehr schwer zu beurteilen, ohne den Text zu kennen. Eigentlich ist die EBU aber ziemlich kulant, was politische Botschaften in Texten angeht (siehe Let 3), insofern muss es sich schon um einen einigermaßen gravierenden Verstoß handeln, wenn man in eine Reihe mit dem georgischen Anti-Putin-Song 2009 und den Weißrussen von 2021 gestellt wird.
Dass der Sender sich weigert, da Anpassungen vorzunehmen, spricht jetzt auch nicht gerade für die Verantwortlichen dort. Ich fände es wirklich traurig, wenn Israel nicht am ESC teilnehmen würde, aber wenn es auf diesem Weg so käme, hätte Kan das selbst in Schuld.
Kann mir vorstellen, dass die EBU da dieses Mal aber auch einfach sehr viel sensibler war. Die haben jetzt als Reaktion auf die antisemitischen Forderungen so oft geantwortet, dass ja KAN teilnähme, nicht Israel, und dass der Contest unpolitisch sei. Gut möglich, dass die EBU nach diesen Rechtfertigungen nun auch bei Israel jedes Wort auf die Goldwaage legt, um sich nicht den Vorwurf der Scheinheiligkeit gefallen lassen zu müssen.
Das ist natürlich auch möglich. Letztlich bleibt das alles Spekulation, weil wir den Text nicht kennen.
Für gewisse Leute ist kein Text unpolitisch genug. Doch selbst wenn: Wieviel Platz hätte dieses Forum eigentlich für die endlose Liste „politischer“ Songs beim ESC?!
In jedem Fall sehr befremdlich, in einem eurer Artikel zu lesen, dass die EBU „eine große Geste“ sendet, als würde es etwa um einen Gefallen gehen. Nein, sie sah sich zum dritten Mal genötigt festzustellen, dass ein Mitgliedsender der EBU die Auflagen erfüllt und ist somit zum Glück formell nicht vor einem antisemitischen Mob eingeknickt.
Und welche Beteiligten sind genau gemeint, die ihr „Gesicht wahren“ könnten? Die (armen) Schweden, die weniger Probleme mit der Sicherheit hätten, wenn sich Israel nur selbst zurückziehen würde und niemanden mit seiner reinen Anwesenheit die Wutröte ins verhasste Gesicht treibt? Was für eine niederträchtige Argumentation. „Nie wieder“ ist scheinbar nur kurz.
Mag sein, dass die ein oder andere Formulierung diskutabel ist, aber kann es sein, dass Du dich spätesttens mit der niederträchtigen Argumentation etwas vergallopierst?
Du darfst gerne dein eigenes Adjektiv finden. Mein nettestes wäre „schwer erträglich“. 🙂
Ich habe die von dir zitierten Zeilen ganz anders interpretiert. Von einer Geste Seitens EBU lese ich nichts, sondern von einer Bestätigung, dass Israel weiterhin nicht vom Wettbewerb ausgeschlossen wird.
Wenn Israel nun eine vermeintlich politisch provozierende Botschaft nach Europa im Rahmen des Song Contests senden würde, dann würde auch das Sicherheitsrisiko für alle vor Ort massiv steigen – so die Annahme. Von einer Wutröte der reinen Anwesenheit wegen hab ich auch nicht gelesen, sondern eben für den Fall, dass Israel mit einem politischen Song beitritt.
Ich persönlich würde Israel gern beim ESC sehen, aber nicht, wenn sie mit einem politischem Song antreten, und das hat nichts mit meiner grundsätzlichen Haltung zu diesem ganzen Konflikt zu tun, sondern einfach nur damit, dass ich den Song Contest liebe und alle Rundfunkanstalten dabei haben will, sofern es auch wirklich um die Musik und das Zusammenkommen geht.
Du weist richtigerweise auf Teile des EBU Statements hin, ich zitiere aber die entsprechende Interpretation des ESCK-Artikels/Kommentars oben und kritisiere dort u.a. die Formulierung „große Geste […] gesendet“.
Über den Rest haben wir keinen Dissens. Ich wünsche mir lediglich seitens der EBU die gleiche explizite Sorgfalt bei der politischen Bewertung der Songtexte bei allen Ländern, in jedem Jahr und mit gleichbleibender Konsistenz, sonst ist eine Regel keine Regel.
Ach so, ich hatte deinen ersten Kommentar als Kritik am Blogartikel verstanden.
Na gut, ich muss mich bei so manchen Kommentaren auch immer wieder zwicken, ob ich denn wach bin und nicht träume, aber so ist die Realität nun mal. Gelassenheit hilft 😀
Die mir bekannten Entscheidungen der EBU bezüglich politischer Inhalte empfand ich persönlich bislang als westenrein. Im Fall von „October Raining“ wird sich ja auch früher oder später herausstellen, wie weit das Ausmaß sein könnte, denn ich gehe mal naiv davon aus, dass der Song mit oder ohne den ESC veröffentlicht wird.
Mal abseits davon das der Konflickt den Israel hat sehr komplex ist und es sehr schwer einzuschätzen ist ohne den Text zu kennen was problematisch ist.
Eins ist sicher. Wenn es eines gibt was wir beim ESC definitiv nicht sehen wollen ist wäre es ein Pro Israel song oder anti Gaza song! Ein song über Frieden zwischen Israel und Gaza fände ich komplett okay. Ein Song gegen Krieg oder Rassismus in allgemeinen fände ich auch cool.
Ein Song der Position in den konflickt bezieht fände ich unangebracht. Bei all den leid der auf beiden Seiten entstanden ist.
Aber wie gesagt wir wissen nicht was für ein Song es ist. Also ist das Urteil schwer. Nur die oberen Szenarien wären für mich ein Grund dagegen zu sein.
Ich gehe nicht davon aus, dass es sich um einen Anti-gaza-Song handelt. das ist auch gar nicht die Stimmung in Israel.
Es dürfte eher um das Hamas-Massaker und seine Auswirkungen und die dazugehörige Trauer gehen. Dessen Auswirkungen auf den Staat Israel und insbesondere seine junge und liberale Bevölkerung hat man ja hierzulande noch nicht einmal ansatzweise begriffen.
Was ist das denn für ein Quatsch? Die EBU zeigt hier keine große Geste! Sie hält sich an ihre eigenen Regeln. Mehr nicht.
Auch wahrt in dieser antisemitischen Farce niemand mehr irgendein Gesicht. Es ist einfach nur ekelig wie sich Hinz und Kunz vor den Karren der Hamas spannen lassen.
Ich bin allerdings erstmal auf die angeblich politischen Textstellen gespannt. Denke, da wird’s noch viel zu Lachen geben…
Wenn das alles mal so einfach wäre wie du denkst. Stichwort nicht alle Palästina sind befürworter der Hamas. Und nicht alle Menschen in Israel befürworten die Rache Actionen des Israelischen Militärs. Welche der Hamas in die Karten spielen.
Wenn der Song auch nur irgendwie stellung in diesen Pulverfass bezieht. Dann wäre es tatsächlich sinnvoll ihn nicht zu spielen.
Du hast doch keine Ahnung, was ich denke.
Fakten: Mehr als 80% der Palästinenser unterstützen nun mal die Hamas und ähnlich viele unterstützen die Terroranschläge vom 7. Oktober. Genauso hoch ist die Zahl derer, die die Zerstörung Israels fordert. Die Zweistaatenlösung hat in Palästina eine Anhängerschaft von etwas über 5%. Das hat ein unabhängiges, arabisches Meinungsforschungsinstitut jetzt bereits mehrfach seit dem 7. Oktober festgestellt. Vielleicht sollte man sich damit mal beschäftigen und mit der generellen Radikalisierung der palästinensischen Bevölkerung.
Die iranisch-finanzierte Hamas hat diesen Krieg zu verantworten und wollte genau diese Reaktion mit ihren Exzessen, Vergewaltigungen und Massakern an Zivilisten hervorrufen. Fortgeführt wird dieser Krieg von sog. „Aktivisten“, die Israel nun für seine Reaktion international isolieren wollen. Und es ist erschreckend, wie viele Menschen dabei mitmachen und sich von der Hamas-Propaganda verarschen lassen. Wohlgemerkt während die Hamas noch mehr als 100 Menschen in ihrer Gewalt hat, darunter eine Mutter mit Kleinkindern. Was man aber in der ganzen Hetze schlicht schon längst vergessen hat, offenbar.
Allein schon der Titel „October Rain“ erweckt einen verdächtigen Anschein. Im Oktober hat die Hamas Israel beschossen und es hat wörtlich Raketen geregnet.. Hmmm.. 🤔
Die Hamas hat nicht nur Israel beschossen, sie hat 1.200 Menschen teils bestialisch ermordet, sie hat vergewaltigt, gebrandschatzt und ganze Familien lachend und grinsend ausgelöscht. Wer möchte, kann sich die von der Hamas gestreamten Videos gerne mal anschauen. Nichts vorher essen…
Außerdem gehe ich davon aus, dass der Text sich mit den Auswirkungen auf die israelische Bevölkerung und der Trauer in Israel beschäftigt. Was anderes würde momentan keinen Sinn machen. Die israelischen Charts sind voll von solchen Songs.
Die Ukraine musste 2016 den Text nicht ändern..what a shame!!😡😡
Wie oft denn noch?
Weil der Text an sich nicht politisch ist/war.
Im Kontext schon!
Aber den Kontext kannst du halt nicht bewerten, wenn es um den Text geht. Wo fängt man denn da an und wo hört man auf?
Omg dein Psychiater hat viel Arbeit vor sich…
Das alles ist nur noch nervig und anstrengend. Das Thema ist so komplex und jeder vererbt ständig seine Ideologie, fürchterlich. Lasst Israel teilnehmen und bitte alle einfach mal keine Seite bevorzugen. Es gibt auf allen Seiten schon genug Leid.
Passt. Ehrlich, es sind so viele Hater…sollen sich verziehen. Wir brauchen keine politischen Länder, dir nochdazu Krieg führen.
Aber wie ich die EBU kenne bekommen die auch noch einen Extra Fahrschein damit der „politische“ Song genehmigt wird.
Man mich kotzt das Thema schon so an.
Nur wegen Israel soll ja auch die Malmö-Polizei mehr das Fest verteidigen. Ja is ja auch klar wenn was passiert. Aber was man da für einen Aufwand macht nur wegen diesem Land, das viele eh nicht sehen wollen. 😅🫠🤦
Und mich kotzt Dein Israelhass an.
Das ist eigentlich nicht mein Stil, aber die Worte habe ich ja mehr oder weniger aus Deinem Kommentar übernommen. Deine „Hater“ beziehen sich nach Deiner Formulierung ja wohl auf Israel (politische Länder, die Krieg führen und sich verziehen sollen). Normalerweise versuche ich bei Formulierungen, die man möglicherweise auch anders deuten könnte, die freundlichere Lesart zu wählen, aber das abwertende „die“ in Deinem zweiten Absatz zusammen mit Deinem letzten Absatz (wie frech, dass Menschen, die viele eh nicht dabei haben wollen, mit viel Aufwand vor Hassattacken geschützt werden wollen) und die Erinnerung an den einen oder anderen früheren Kommentar von Dir haben mich dann doch zu dieser unfreundlichen Formulierung bewogen.
Ganz toll.
Verteidigen die sich einfach. Na, was eine Frechheit!
Aber man merkt einmal mehr: Generation Tiktok und ihre „politische Bildung“…
Ja, wenn man in den Schulen pazifistisch erzogen wird😆. Ist politische Bildung (Kriegsgeschichten) unwichtiger😉.
Ist doch super.
So können alle das Gesicht wahren.
Israel kann weiterhin die Opfer-Narrativ ausspielen („jetzt ist sogar der ESC antisemitisch“), die Sängerin wird nicht ausgebuht oder im schlimmsten Fall attackiert.
Die EBU muss sich nicht vorwerfen lassen Kriegverbrechen zu unterstützen und sich mit anderen Teilnehmern rumschlagen, die drohen auszutreten.
Das Sicherheitsteam kann entspannt aufatmen.
Ich habe allerdings auch schon gelesen, dass sie den Song aus anderen Gründen zurückziehen wollten, also wer weiss, am Ende kommts vermutlich eh anders.
Nur positive Gründe meiner Meinung😄.
Ich hoffe sie ziehen sich zurück
Euch ist in eurem uninformierten Hass auch echt nicht mehr zu helfen.
die Sache ist glasklar: enthält der Song politische Aussage, die gemäß Einschätzung derjenigen, die für die Einschätzung verantwortlich sind, den ESC Teilnahmebedingungen widerspricht, kann und muss sogar der Song von der Teilnahme ausgeschlossen werden, falls der Forderung einer Textänderung nicht Folge geleistet wird.
Subjektiv werde ich die betreffenden Textpassagen nicht bewerten (da sinnlos). Liegt rein an der Beurteilung durch die EBU Verantwortlichen.
Es erfolgt ein Ausschluss eines Songs, der den vom betreffenden israelischen TV Sender ja selbst akzeptierten ESC Teilnahmebedingungen in Teilen widerspricht. ‚Israel‘ bzw dem israelischen Sender wird die Teilnahme aber an sich nicht verwehrt. Das ist entscheidend.
Scheint auch so zu sein, dass der israelische Sender nicht gänzlich verneint, dass der eingereichte Beitrag den ESC Bedingungen widerspricht.
Mich deucht, dass man auf israelischer Seite nicht unbedingt erpicht darauf war am diesjährigen ESC teilzunehmen. Hatte mich eh gewundert.
Kennt man den aktuellen Text? Wenn nicht, ist das von aussen schwer zu beurteilen. Klar, gibt es ein Regelment, aber es gab auch schon andere Lieder mit politischen Aussagen. Ist die Frage wo die Grenze gezogen wird. Aber wie erwähnt, wie soll man das selbst beurteilen, wenn die Karten nicht offen auf den Tisch gelegt werden.
Ich verstehe einfach nicht, warum KAN meint, diesen Weg gehen zu müssen. Damit disqualifizieren die sich nur selbst – und zwar in jedem Wortsinne.
Die hätten einfach nur einen unpolitischen Banger schicken müssen. Was, erfahrungsgemäß, eine ihrer leichteren Übungen ist. Und dann? Dann wären sie im Zweifel schon vor allen nordischen (lies: antisemitischen) Ländern gelandet. Dank der neutralen Zuschauer. Dank der Solidaritätsstimmen. Dank der miesen Jury-Wertungen für Island und Finnland und der eher nischigen Wahl Norwegens. Von den Skandinaviern hätten allein die Schweden noch vor einem guten israelischen Song landen können. Mehr Mittelfinger in Richtung der Schreihälse ginge doch gar nicht.
Stattdessen nun das. Man erklärt auch noch stolz, sich nicht an die Regeln halten zu wollen. Macht sich damit zum Weißrussland des nahen Ostens. Und liefert vor allem den Hatern genau das, was sie wollen.
Wie kann man denn bitte dermaßen dämlich sein?
Vielleicht ist es aber auch nur ein cleverer (?) Schachzug, um die EBU zum Ausschluss bzw sich selbst zum Rückzug zu provozieren – doof formuliert, aber Ihr wisst, was ich meine. Ich könnte mir vorstellen, dass der Eine oder die Andere bei KAN gerade überlegt, wie sie aus der Nummer wieder rauskommen sollen. Die Lösung ist besch….eiden, aber in dem Falle hat man vielleicht überlegt, dass das die einzige halbwegs gangbare Lösung aus der Sache raus ist. Traurig und ätzend ist die ganze Situation trotzdem, und damit meine ich nicht nur diese potenzielle Nichtteilnahme.
Die Bookis geben auch schon nach …
Genau die Vermutung habe ich auch
Ähnlich wie Georgien 2009, die wahrscheinlich auch nicht zum ESC nach Russland wollten und dann den disqualifizierten Song „We don’t wanna Put in“ schicken wollten
Ich würde fast annehmen, dass es von allem ein bisschen ist – die Aussicht auf massive Anfeindungen in Malmö, aber gleichzeitig auch Patriotismus, der sich unter solchen Umständen natürlich steigert und auch mal trotzige Seiten haben kann.
Im Übrigen wissen wir ja nicht, wie (un)problematisch der Text wirklich ist. Dass in der Sache jetzt strenger geprüft wird als bei 1944, darf man wohl befürchten. So richtig rund wird dieser Jahrgang wohl nicht mehr werden …
Die Frage ist ja: Meint man bei KAN evtl. dass der Text gar nicht politisch ist? Wir kennen ihn ja nicht.
Und ist es bereits politisch, über Terror und Verlust zu singen? Das durften die Italiener 2018 in Lissabon ja auch durchaus explizit.
KAN hat aber doch irgendein Statement à la „selbst wenn der Text politisch ist, ändern wir ihn trotzdem nicht“ vom Stapel gelassen. Das klingt für mich nicht, als träfe sie der Vorwurf der EBU da nun komplett aus heiterem Himmel.
Wir kennen den Liedtext ja nicht.
Im Statement von KAN, was auf Wiwiblogs nur als teils grammatikalisch falsche Übersetzung ins Englische vorliegt, wird ausschließlich vom LIED gesprochen und dass man mit der EBU im Dialog sei. Man wolle das LIED nicht austauschen. Über den Text oder Textstellen steht dort nichts. Man sagt allerdings, dass man nicht teilnehmen würde, wenn das LIED nicht angenommen würde.
Gestern stritten sich allerdings noch Songschreiberin und Produzent, der damit drohte, das Lied ohnehin noch zurückzuziehen, weshalb ich nicht sicher bin, ob das nicht auch noch passieren könnte.
Zitat meiner Tochter, die die Diskussionen der letzten Wochen mitverfolgt hat und der ich gerade den Artikel vorgelesen habe: „Tolles Friedensprojekt [sie meint den ESC an sich]. Das ist doch alles sch****.“ Kurz, prägnant, treffend.
Überhaupt: Was man andernorts für widerliche Kommentare über Israel lesen muss, geht auf keine Kuhhaut. Da geht es dann nicht mal mehr um den Konflikt, sondern generell um puren, unverbrämten Hass gegen das gesamte Land. Und sowas dann von Leuten, die sich selbst „ESC-Fans“ schimpfen. Man möchte nur noch schreien.
Das ist echt traurig und einer der Gründe, weshalb ich noch nie auf Social Media-Plattformen unterwegs war. Mit solchen Jauchegruben möchte ich nichts zu tun haben. Am meisten Angst macht mir, dass heutzutage immer mehr Menschen meinen, eine einseitige Meinung zu allem haben zu müssen und diese zudem laut und zunehmend aggressiv ständig hinauszuposaunen zu müssen. James O’Brien nennt dieses Phänomen „footballification of society“, und das trifft es meiner Meinung ganz gut. Die Leute binden sich einen Israel- oder Palästina-Fanschal um, schalten ihr Gehirn aus und schreien dann auf Autopilot. So ist es leider auch bei ganz vielen anderen Themen, die sehr komplex sind und bei denen eine Position in der Mitte sowohl strategisch sinnvoller als auch faktisch angemessener wäre. Ich halte mich selbst für sehr gut gebildet, aber bei 90 % der politischen Themen fehlt mir ganz einfach die Wissensgrundlage, um eine qualifizierte Meinung zu bilden. Und wenn dem so ist, stürze ich mich entweder in die Recherche (Stichwort: Wissenschaft statt Internet!) oder flüchte mich in die aristotelische Ethik …
Du redest aber jetzt von dir oder?! 😉
Das hast du wieder großartig beschrieben. Heute hängen sich Menschen schnell an Parolen und rausgetrötete Statements im Web und haben keine Ahnung um was es wirklich geht. Ich gehe vor eine Meinungsbildung erst einmal Fakten sammeln und versuche alle Seiten zu beleuchten…Leider finde ich solche Menschen kaum noch. Zum ESC und Israel. Ich finde es gut das die EBU Ihren Grundsatz hier halten möchte. Und wenn Windows und CocaCola rausgeschrieben werden muss dann auch politische Texte die sich auf aktuelle Situationen beziehen. Schade das es überhaupt dazu kommt. Es ist doch schon alles traurig genug in Konflikten wo es kein Schwarz und Weiß gibt keine Gewinner sondern nur Verlierer.
Hm, komisch, dafür, dass du dich so beschreibst, haust du selbst aber auch allglatte stereotype, unwitzige xenophobe Äußerungen über andere Länder und deren Teilnehmer. Doch nicht so openminded und transparent. Zwing mich nicht, dir deine Kommentare über die letzten Jahre zu finden. Geh lieber in dich und mach es ab jetzt besser 😉
Da lügt aber jemand wie gedruckt. In a way: Quod erat demonstrandum.
Du? Ja, anscheinend. Dopprlmoral deluxe. Karma is waiting, don’t worry.
Ach Togravatus, ich bin auch ein super großer James O‘Brien Fan. Habe ihn damals vor der Brexit-Wahl kennen gelernt und liebe seine Show. Jetzt habe ich endlich mal jemanden „getroffen“, der ihn auch kennt und mag.wie schön.😀
Wäre ich Brite, hätte nur James O’Brien verhindert, dass ich in den letzten Jahren verrückt geworden wäre.
Dank seiner Sendung und auch seiner Interviewstrategie konnte ich damals meine Schwiegermutter davon überzeugen, gegen Brexit zu stimmen. Gebracht hat es nichts, außer Frieden in unserer Familie.
Verrückt macht mich, dass alles, was er seit Jahren sagt, jetzt auch in Deutschland zu beobachten ist.
In diesem Fall kann keiner sein Gesicht wahren. Es gibt nur Verlierer.☹️
Das war aber vorher schon so 🙁 Vor allem Eden Golan ist so oder so Verliererin des Ganzen.
Was soll man dazu sagen,wenn man den Text nicht kennt ???
Was soll dir das bringen? Um dann selbst entscheiden zu dürfen, wie politisch es ist und ob es überhaupt diese Debatte benötigt? Man sollte schon der EBU vertrauen, dass sie ihren Job macht
Ging nur darum,meine eigene Meinung zu bilden.
So hatte ich es gemeint.
Denke auch,das die EBU es nicht grundlos macht.
Ich finde auch, sie sollten es nicht veröffentlichen. Da kippt man auch nur Benzin ins Feuer.
Ich glaube eher, die Nicht-Veröffentlichung kippt Benzin ins Feuer. Die wird dann nämlich erst recht von beiden Seiten instrumentalisiert („Die EBU hat nur einen Vorwand gesucht, um Israel loszuwerden“ vs. „Israel hat bewusst Regeln gebrochen, um Opferlamm zu spielen und verschleiert das jetzt“).
Wenn der Text politisch ist und Israel den Text nicht ändern möchte, dann sollen sie ihre Teilnahme zurückziehen. Egal welches Szenario passiert, es wirft natürlich einen Schatten über den diesjährigen ESC. Allein schon einen politischen Song zu schicken hat einen unschönen Beigeschmack und macht Israel nicht gerade sympathischer. Wenn der Text politisch ist und so zum ESC fahren darf, ist das Geschrei groß, warum man bei Israel eine Regel auf einmal außer Kraft setzt? Außerdem höre ich jetzt schon die Buh-Rufe. Wenn Israel selbst die Teilnahme zurück zieht, gibt das natürlich Rückenwind von der anderen Seite. Egal was passiert, das haut dieses Jahr eine ordentliche Kerbe in den Wettbewerb.
Japs das ist sodass problem. Für die EBU ist das ein Pulverfass. Bezieht der Song auch nur irgendwie position in den Konflickt und man lässt ihn zu, wird das geschrei „teilweiße zurecht“ groß sein, wie es sein kann das Israel zu einen laufenden Konflickt eine Botschaft senden darf und warum die EBU da Position bezieht.
Verbieten man Israel teilzunehmen wird es heißen das man den Israel hassern recht gibt und gar noch Position für die Hamas bezieht.
Und ich finde Israel muss sich dann auch etwas kritik gefallen lassen. Warum schicken sie nicht eine Popnummer wie sonst auch. Oder einen allgemein anti Kriegsong. Dass würde keine Wehtun und Support würden sie sicher auch bekommen.
Heute unvorstellbar.
Da hat’s aber damals auch schon ordentlich gekracht und um ein Haar wäre das Machwerk noch am ESC-Abend zurückgezogen worden.
Falls es wirklich dazu kommt, dass Israel auf dem Text beharrt und damit nicht am ESC teilnimmt.
Dann bitte vor dem Finalabend vom isländischen Vorentscheid.
Bashar Murad kann dann nicht mehr gegen Israels Teilnahme mobilisieren und es entfallen die politischen Votings.
Und mein guilty pleasure, Anitas „Stingum af“ gewinnt das Söngvakeppnin
Ich fürchte ja, Bashar Murad würde trotzdem gewählt. Nur blieben die teilweise aus fragwürdigen Motiven zustande kommenden Televoting-Stimmen für Island in Malmö dann sozusagen unbeantwortet. 1:0 für die Feinde Israels.
Es wäre wirklich gut, wenn wir den Text kennen würden. Dann könnte man beurteilen. Und zum Thema „alle könnten ihr Gesicht wahren“ folgendes: Wenn Israel zurückziehen würde, würden sich die anderen, welche gegen eine Teilnahme Israels wären, als Gewinner fühlen Ob dies dann das richtige ist? Ich würde den Text ändern und teilnehmen!
Armenien 2015 musste auch Titel usw. ändern.
Ist meiner Meinung nach ein komplett anders gelagerter Fall. Erstens, da Armenien der Aufforderung der EBU nachgekommen ist. Zweitens, da es sich (wie bei Ukraine 2016) auf keinen aktuellen Konflikt bezieht, sondern auf ein (sehr weit zurückliegendes) historisches Ereignis, das Teil der armenischen Erinnerungskultur ist und in dem Song repräsentiert wurde. Genau wie beim ukrainischen Beitrag 2016. Deshalb kann man das mit der aktuellen Situation meiner Einschätzung nach überhaupt nicht vergleichen
Außerdem wurden beide Ereignisse auch nirgendwo konkret im Song angesprochen, sonders es blieb im Allgemeinen und Vagen, ebenso kroatien im letzten Jahr.
Das könnte, so wie die Aussagen der EBU klingen, in diesem Fall anders sein.
Israel 2007 war doch auch ziemlich politisch.
Das war aber eigentlich nur ein Friedenslied darüber, dass die Welt verrückt geworden ist. Ziemlich prophetisch, wenn man jetzt zurückschaut …
Bei Ukraine 2007 war auch ok, dass live Russia Goodbye gesungen wurde, statt was im Songtext wirklich ursprünglich stand.
„Russia Goodbye“ enthält aber kaum eine Aussage, schon gar nicht von irgendeiner Brisanz.
Bei Russland 2014 wurde auch behauptet, der Songtext erhalte versteckte Messages zur Krim-Annexion.
Die Dreistigkeit, die Israel an den Tag legt, ist echt unfassbar.
Verteidigen die sich glatt und wehren sich! Na, wie dreist!
Huch, anscheinend hat das Lied „Sprengstoff inkludiert“ …. aber der EBU die Beretta vor die Brust halten und sagen „entweder wir dürfen …oder…“ ist auch nicht die feine israelische Art.
Ich kann ja beide Lager verstehen …aber irgendwie geht mir das ganze Thema auf den S a ck !
Ich denke das Lied wird einen Bezug zu dem Massaker an den israelischen Siedlern haben – das Thema kann ja beibehalten werden (so dass jeder weiß, worum es geht, ohne die Sache beim Namen direkt zu nennen). Ich denke da auch an die Ukraine mit „Dancing Lasha Tumbai“ – da wusste auch jeder, dass es eingentlich „Russia goodbye“ heißen sollte.
…..und morgen wache ich dann in meinem Bettchen auf und all das Elend in der Welt (Russland-Ukraine, Israel – Hamas, China-Taiwan usw.) war alles nur ein schlimmer Traum.
Wäre das nicht schön
Man kann so viel Krieg und Hass kaum noch ertragen. Schrecklich alles.
Selbes Vorgehen wie bei Belarus 2020 bitte.
Wird auf das rauskommen🤝
Eigentlich war ich bisher immer sehr zwiegespalten. Sollte KAN wirklich sowas vorgelegt haben, kann ich ruhigen Gewissens auf Israel verzichten
da freut man sich ein ganzes jahr auf den esc und dann das! langsam wird das israel bashing echt mühsam.
vielleicht könnten wir zusammen legen für einen bericht über eden golan, dass die sängerin russische wurzeln hat?
so als neue maßeinheit in der jetzt-schwarz-weiß-welt, in der wir esc-fans eigentlich nur das bunte der musik und kulturen feiern wollen. *seufz*
Die Politik hat schon immer auch den ESC betroffen. Dieser eigentlich gut gemeinte Musikwettbewerb wurde oft missbraucht für Botschaften, die dort eigentlich nicht hingehören. Mir fällt spontan Ukraine 2016 ein. Das Lied „1944“ von Jamala wurde von der EBU zugelassen, obwohl es eindeutig eine politische Aussage hat. Überhaupt nicht nachvollziehbar war für mich der erste Platz für diesen Beitrag. Der musikalisch beste und vor allem optisch (Bühnenshow) beste Beitrag war für viele Russland in 2016. Aber vermutlich wird mir diese Parteinahme für den heutigen Aggressor Russland negativ ausgelegt. So ist das heute leider. Wenn die EBU konsequent ist, sollte Israel in diesem Jahr mal aussetzen.
In den Regeln des Eurovision Song Contest ist festgelegt:
Dass der ESC sich nicht politisch positioniert, finde ich unabhängig von meiner politischen Einstellung absolut richtig. Das wünsche ich mir übrigens von allen Sportveranstaltungen. Bei solchen Wettbewerben geht es nicht um Hass, sondern um friedliche Begegnung der Menschen.
Israel instrumentalisiert den ESC bereits erfolgreich mit dieser Debatte. Okay. Jetzt bitte die Textzeile abschwächen und ich freue mich weiter sehr auf Malmö.
Es gibt ganz klare Regeln , keine politischen Texte im Song …ist natürlich Auslegungssache , bei Jamala wurden ja auch etliche Augen zugedrückt, aber warum zum Geier muss Israel einen Song mit politisch fragwürdigen Inhalt senden ? Kann die Sängerin nicht ein Lied über Liebe oder auch Liebeskummer oder meinetwegen über Aufzucht von Siamkatzen singen ? Ein Jahr aussetzen wäre für alle Beteiligten richtig , und man müsste auch nicht um zusätzlich Stress bei der Veranstaltung fürchten .
Ich hätte mir gewünscht, dass Israel explizit wegen des Genozids ausgeschlossen wird. Russland wurde wegen weitaus geringerer Anschuldigungen ausgeschlossen.
Und wieder mal jemand der das Massaker der Hamas mit keinem Wort erwähnt und Israel als den Bösewicht darstellt.
Von solchen Kommentaren kriege ich wirklich Brechreiz!!
Welchen Genozid soll Israel denn begangen haben? Ich sehe keinen und der Internationale Gerichtshof auch nicht.
Noa & Mira Awad – There Must Be Another Way (Israel) LIVE 2009 Eurovision Song Contest (youtube.com)
@Sascha: Danke fürs Zitieren der EBU-Statute, das macht die ganze Sache nochmal klarer.
Die Israeliten dürfen doch schon so viel, ja sogar Regeln sollen wir jetzt für sie ändern.
Wenn die ESC das tut, dieser Erpressung nachzugeben, dann hat sie ihre Doppelmoral mehr als bestätigt.
Es sind Israelis nicht Israeliten. Israeliten wurden die direkten Nachkommen der 12 Söhne Jakobs aus der Bibel genannt. Die Einwohner Israels werden Israelis genannt weil es nicht nur Juden sind. Und statt ESC muss es EBU heißen
Stimmt, die dürfen schon so viel … nämlich exakt so viel wie alle Anderen auch. Oder ist das für dich bereits ein Problem?
Welche Erpressung? Antisemitischer Quark, insbesondere „dürfen doch schon so viel“.
Ich finde es nicht so gut wenn sich hier in den Kommentaren die ESC Fans sich polarisieren lassen. Ich empfinde den ESC unpolitisch und hat seine Richtlinien. Es gibt nicht nur schwarz oder weiß. United by music ist ein passendes Motto. Mit wäre auch lieber , dass der palästinensische Künstler zu dem isländischen Vorentscheid zusammen mit einem Sänger aus Israel singt. Dass wäre der Schritt in die richtige Richtung. Das DIVAN Orchester macht es vor:
https://de.m.wikipedia.org/wiki/West-Eastern_Divan_Orchestra.
Zudem hat auch, (wenn stimmlich etwas vergeigt hat) zu diesem Thema Madonna ein Intervall Act in Tel Aviv beim ESC 2019 in die richtige Richtung , ihre Performance gebracht.
Seid lieb zueinander