
Die Nachricht hat die deutsche ESC-Community am Dienstag in Aufruhr versetzt: Kurzfristig wird das Votingverfahren für das Finale von „Chefsache ESC 2025“ geändert. Im Finale stimmt nun nicht mehr nur die Öffentlichkeit ab, sondern zuerst die Jury, die in den vergangenen drei Runden ohnehin ganz allein darüber befinden durfte, was das Beste für ESC-Deutschland ist. Ein öffentliches Auswahlverfahren mit ausschließlichem Juryvoting – eigentlich ohnehin schon ein Unding und fast nirgendwo sonst in Europa praktiziert.
Doch immerhin wurde in den vergangenen Wochen stets kommuniziert und in Aussicht gestellt: Im Finale entscheiden dann allein die Zuschauer*innen. Diesen bevorstehenden Kontrollverlust konnte „Chef“ Stefan Raab ganz offensichtlich nicht ertragen und hat deshalb kurzerhand die Regeln geändert. Das ist nicht nur respektlos dem Publikum gegenüber, sondern auch den Künstler*innen, die sich dem Wettbewerb gestellt haben und ein Recht darauf haben, von Beginn an zu wissen, worauf sie sich einlassen und welche Regeln gelten.
Da ist es auch ganz egal, was Stefan Raab dazu bewogen hat, sein eigenes Auswahlverfahren kurzfristig zu sabotieren. Ist es, weil er unbedingt verhindern will, dass sich Feuerschwanz mit der votingstarken Community im Rücken der Zuschauerabstimmung stellen können? Will er einen anderen Act pushen (wie es gestern häufig in den sozialen Medien gemutmaßt wurde)? Oder ist es doch nur die Ego-Tour eines Entertainers in der Midlife Crisis (wie sonst ist der kindische Kleinkrieg gegen ProSieben zu erklären)? Der tatsächliche Grund ist zweitrangig, ein so kurzfristiger Eingriff in das Auswahlverfahren ist schlicht wettbewerbsverzerrend. Da muss man sich dann schon die Mühe machen, alle Optionen vorher zu durchdenken.
Stefan Raab scheint allerdings überraschenderweise auch vergessen zu haben, dass er es überhaupt nur dem guten Gespür der Televoter*innen zu verdanken hat, dass er sich seit 2010 mit Lenas ESC-Sieg schmücken kann. Bekanntlich wollte Stefan Raab lieber das von ihm selbst mitgeschriebene „Love Me“ beim ESC 2010 sehen. Die Zuschauer*innen entschieden aber anders und wählten „Satellite“ ins Finale von „Unser Star für Oslo“. Der Rest ist Geschichte. Es war außerdem auch das Publikum, dass 2010 und 2012 von der ersten Sendung an mit Lena und Roman Lob den richtigen Riecher hatte und die beiden per Televoting von Runde zu Runde weitergewählt hat.
Wenn es nicht so traurig wäre, könnte man fast darüber lachen, dass Deutschland es in diesem Jahr wieder einmal schafft, sich durch absolut unnötige Entscheidungen das Leben selbst schwer zu machen. Die Stimmung vor dem großen Finale von „Chefsache ESC 2025“ ist in der Fancommunity jedenfalls wieder mal getrübt. Aber Hauptsache, der Chef bekommt seinen Willen.
Über dieses Thema haben wir gestern auch bei ESC kompakt LIVE gesprochen.
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Chefsache eben. 🫣
Es kann halt nur einen Chef geben 😉
Und ein Maskottchen für den ESC:
https://eurovoix.com/2025/02/26/eurovision-2025-lumo-mascot/
Looks as demented as Nemo, how appropriate.
Beim Namen alleine hab ich schon gewusst, wohin die Reise wieder geht… Warum jetzt einige überrascht sind, weiß ich auch nicht…
Also beim Namen der Vorentscheidung…
Danke für diesen Kommentar. Sehe ich auch so. Man hätte von Anfang an ein Konzept festlegen sollen, und dies auch so kommunizieren (und dann aber auch dabei bleiben. Nicht alles einfach wieder umschmeissen, nur weil das Resultat dem „Chef“ nicht gefallen könnte. Meinetwegen kann man im Finale durchaus noch mal die Jury mitbestimmen lassen, aber dann hätte ich besser gefunden, wenn sie nur 50% Stimmrecht haben, die andere Hälfte das Publikum. Herr Raab möchte etwas erzwingen, und da habe ich echt kein gutes Gefühl bei der Sache.
Da die deutsche ESC-Bilanz in den letzten Jahren schon recht san-marinesisch war, so passt es, dass auch Deutschland spontan im eigenen Vorentscheid irgendetwas ummodelt, wie das in San Marino in den letzten Tagen und Wochen gerne praktiziert wurde.
Ich kann es ja verstehen, dass es nicht leicht ist, Kontrolle abzugeben. Wenn ich federführend für die Beitragswahl wäre, dann würde ich auch eher intern auswählen lassen, als mir vom Publikum womöglich noch alles versauen zu lassen. Aber man muss auch der Versuchung widerstehen, stur, dickköpfig und eigensinnig wie Ralph Siegel zu werden, der ja anscheinend den ESC-Sieg 1982 für sich alleine beansprucht wenn ich mich nicht irre.
Ich halte ja viel von Stefan Raab und mit ihm hatten wir bis jetzt immer Erfolg, aber er muss aufpassen, dass er sich nicht die Finger verbrennt. Dass das Publikum ihn davon abgebracht hat, mit „Love Me“ nach Oslo zu fahren war im Endeffekt sein großes Glück. Ich hoffe, dass Stefan Raab mit Bedacht entscheidet und nicht wie Ralph Siegel musikalisch nach San Marino abgeschoben werden muss.
Ralph Siegel hat mal über Lenas Sieg gesagt, dass er der einzige deutsche ESC-Sieger sei, da Lenas Lied nicht von deutschen Songwritern ist. Er hielt halt starr daran fest, dass es ein Komponistenwettbewerb ist/sei.
Da irrt Herr Siegel aber: 1972 hat die Vicky Leandros mit einem Song von Klaus Munro gewonnen, zwar für Luxemburg, aber dennoch war es ein deutscher Komponist.😉
Dann haben wir aber mit „Rise like a phoenix“ mindestens einen zweiten deutscher Sieger (deutsche Komponisten)
SIEGel meint doch sicherlich, dass Interpret (Nicole), Komponist (Ralph Siegel) und Texter (Bernd Meinunger) allesamt aus Deutschland sind. Wäre übrigens wichtig, dass mal wieder ein Lied in unserer Muttersprache beim ESC antritt, zumindest teilweise – siehe Feuerschwanz. Der letzte deutschsprachige Beitrag stammt vom mittlerweile verstorbenen Roger Cicero, das war 2007 (!)
Kann mir eigentlich mal unabhängig von dem restlichen Thema erklären, warum ein britischer Künstler (also Moss) für Deutschland beim ESC antreten darf/könnte/…?
Oder hab ich da was nicht mitbekommen? 🥲
Ich denke ihr macht euch alle zu viele Gedanken darüber – dabei ist es doch eigentlich ganz einfach: Für Raab ist die Promotion maßgeblich für den Erfolg – das haben wir besonders stark bei Lena gesehen. Raab möchte einen biegbaren jungen Künstler schicken, den er promoten kann. Mit Feuerschwanz wird das schwer, da diese schon zu etabliert sind.
Deshalb stellt sich die Finalbesetzung so zusammen:
Raab wollte für das Finale eine Mischung aus seinen Favoriten, Kanonenfutter (guten Künstler, die aber auf keinen Fall ernstzunehmende Konkurrenz gegenüber Raabs Favoriten werden können) und mind. einen Künstler mit hoher Fanbase für die Quote haben.
Seine Favoriten:
Sein Kanonenfutter:
Sein Quoten-Act: Feuerschwanz
Durch die erneute Aussiebung kann Raab ganz gezielt seine Favoriten puschen. Wer wird ins Finale kommen?
Wer wird am Ende gewinnen?
Raab wird also sein Ziel erreichen können – und ordentlich A&T promoten und mit einer guten Bühnenshow vielleicht doch mehr reißen, als wir aktuell denken.
Gerade der erste Absatz ist für mich eine exzellente Erläuterung und Zusammenfassung des gesamten Auswahlverfahrens. Ich hatte mich naiverweise gewundert, warum keine großen Namen im Vorentscheid waren, obwohl sich anscheinend auch berühmte Künstler beworben haben. Aber selbst internationale Unbekanntheit scheint Raab den Umgang mit nationalen Berühmtheiten (wobei jeder Berühmtheit für sich selbst definieren kann) nicht zu erleichtern, deswegen muss jemand und etwas Formbares her.
Weil große Künstler schlicht keine Zeit haben, um an einer 4-wöchigen Vorauswahl teilzunehmen und dann noch bis Mai gefesselt zu sein. Und weil Tim Bendzko schlicht zu schlecht singt.
Tim Bendzko singt nicht schlecht, da gibt es ganz andere Kandidaten..
Ich habe vor einigen Jahren ein Konzert von Tim Bendzko besucht und kann deswegen bestätigen, dass er live sehr gut singen kann.
Wie kommt ihr alle darauf, dass Raab junge Künstler „formen“ will, geschweige denn dass man etablierte Acts nicht „promoten“ kann?
Ich schwör, ich les das überall und das ist der größte Quatsch überhaupt.
Hm grundsätzlich eine interessante Theorie, meiner Meinung nach aber mit einigen Schwächen.
ob ein ARD-Publikum wirklich mehrheitlich für A&T anrufen wird, würde ich mal mit einem kleinen Fragezeichen versehen. Ich glaube A&T sind, ähnlich wie letztes Jahr Ryk, vor allem der Bubble-Favorit.bei LYZA kommt der Faktor ihrer sehr beeindruckenden Social-Media-Followerschaft als relativ unberechenbarer Faktor hinzu. Wenn wirklich A&T gepusht werden sollen, müsste Raab zur Sicherheit neben Feuerschwanz auch LYZA von der Top 5 ausschließen.könnte nicht auch Leonora der Raab-Liebling sein? Ihr Song ist am eindeutigsten nach seinem Heavy-Tones-Geschmack und in seiner gähnenden Langeweile leider auch recht kompatibel mit ARD-Zufallszuschauern, von denen am Samstag sicher viele dabei sein werden.The Great Leslie haben (gerade im Vergleich zu Feuerschwanz) als klassische „oldschool“ Rockband definitiv ein großes Alleinstellungsmerkmal. Ob man die als Kanonenfutter nicht vielleicht doch etwas unterschätzt…?
Man sollte schon anerkennen, dass das sture Festhalten an Konzepten kontraproduktiv zum Erfolg stehen kann.
Im vorliegenden Fall haben wir es mit einem selbstveliebten Fernsehmacher und einer aufgeblähten Fan-Bubble zu tun, die hinter jeder Kursänderung einen Angriff auf die heile ESC-Welt mit ihren Ritualen und Fan Favourites sieht. Zwei ziemlich gegensätzliche Positionen.
Dass wir mit der gegenwärtigen Planänderung einen zusätzlichen Spannungsmoment in der überlangen VE haben , ist nicht zu vernachlässigen und wird von der breiten Masse der Zuschauer, die die Entwicklung und Veränderung des Auswahlkonzeptes weniger intensiv verfolgt haben, sicherlich positiv aufgenommen.
Ansonsten sind die von der Bubble erwähnten Benachteiligungen und Unterstützungen von Acts in der VE reine Spekulationen und somit keine Grundlage für seriöse Kritik.
Warum dann nicht von vorneherein so festlegen wie man möchte? Sich so ganz plötzlich umentscheiden ist einfach Verarsche.
Kluger Kommentar.
Sehe ich genau so, hier sind doch einige Kommentare sehr spekulativ… Raab entscheidet nur im Hinblick auf die besten Chancen auf den Sieg. So hat er es auch immer wieder kommuniziert.
Denn leider hat ja das deutsche Publikum schon öfters mal einen Act ausgewählt, der dann ziemlich weit hinten landete…
Ich finde das mit dem Superfinale schon ganz gut. Am besten ohne Feuerschwanz, weil für die sehe ich weniger Chancen gut abzuschneiden beim ESC. Ist mir auch ziemlich egal ob das mit dem Superfinale jetzt erst kurzfristig so fest gelegt wurde oder nicht…
Mein Favorit ist A&T, kann aber auch mit allen anderen gut leben, nur eben nicht FS, der Song ist einfach nur peinlich.
Naja, wenn Raab das beste Lied will um es dorthin zu schicken, dann hatte er ja genügend Zeit gehabt, für die Shows die besten 24 Songs auszuwählen. Genauso 3 Shows Zeit die richtigen fürs Finale auszuwählen, damit es egal ist, wen das Publikum Letzendlich wählt. Dein Kommentar macht also wenig sinn…
Falsch. Raab entscheidet vordergründig, was ER SELBST für am aussichtsreichsten hält. Raabs Meinung ist aber auch nur eine von vielen und meiner Meinung nach auch nicht die einzig wahre Wahrheit.
Das Problem, das viele hier zurecht sehen ist doch, dass man Künstler einlädt und sie dann nicht gewinnen lassen will bzw. ihnen einen Wettbewerb verspricht, den man dann wieder abändert. Das ist schlicht unprofessionell.
Welche Rituale sollten das denn in einer Vorentscheidung sein, die in dieser Form zum ersten Mal stattfindet?
Ich habe zwar auch meine Favoriten, aber davon vollkommen unabhängig ist es einfach schwierig, ein Format vorzustellen, Künstler einzuladen und es dann im Nachhinein wieder zu ändern, egal aus welchem Grund.
Du lädst ja auch nicht Leute zu einem Wettlauf ein, legst die Strecke fest, alle kommen an und dann sagst du „Ätsch, wir laufen jetzt doch eine andere Strecke“. Es ist halt eine Frage der Fairness.
Will es ja nicht beschreien, aber am Ende haben wir vielleicht nie die richtigen ESC Songs gehört und es wird „spontan“ beschlossen das der Sieger einfach seinen Beitrag austauscht wie es zuletzt bei Malta 2022 war 👀
Bis zur Deadline wäre ja nach dem Finale noch Zeit. Überraschen würde es mich nicht, erstrecht weil Raab im Halbfinale bei einigen doch meinte „sie hätten andere/bessere Lieder“ 🙂
Was ist das hier für eine Horde von Jammerlappen und Verschwörungstheoretikern… ich denke, ich glaube, ich meine, ich will…. Wenn es nicht nach meiner Nase geht, ist alles Scheiße. Unglaublich… und da wundert man sich, das diese Welt in den letzten Atemzügen liegt… 😁😅😂😆
Wenn Raab konsequent wäre, hätte er nur drei Acts in das Televotingfinale gelassen. Wie im Marketing stellt man einen billigen, einen hochpreisigen und den mittelpreisigen „vernünftigen“ Artikel mit hoher Marge zur Auswahl, zu dem das Publikum bitte greifen soll. ^^
Die Vorgabe für den diesjährigen deutschen ESC-Vorentscheid war
Narrenfreiheit für Stefan Raab. Was ist daran so schwer zu verstehen?
Warum wurde dann nicht gleich intern unter Ausschluss der Öffentlichkeit entschieden?
Vermutlich weil das nicht das öffentliche Interesse am ESC-Beitrag bringt, damit auch der Rest Europas bemerkt, dass sich in Deutschland etwas bei der VE tut. Ohne die Begeisterung der Deutschen für ihren Beitrag nützt weder das beste Lied, der beste Sänger und die beste Performance.
Und das bekommt man nur, wenn es eine öffentliche VE gibt.
Auch wieder wahr.
Geld regiert die welt
Waren das nicht die „Fraun“?
Es scheint, als läge ein 10-Jahres-Fluch auf Deutschland beim ESC:
1995 wurde der Beitrag von Stone & Stone gar nicht groß präsentiert – und wurde Letzter.
2005 wurde Gracias Song mit Vorwürfen der Manipulation belastet – und wurde Letzter.
2015 fuhr Ann Sophie als Zweitplatzierte nach Wien, weil Andreas Kümmert nicht wollte – und wurde Letzte.
(Von der Sache mit Xavier Naidoo möchte ich gar nicht erst anfangen.)
2025 nimmt Stefan Raab seine „Chefsache“ etwas zu ernst und fährt die Show ohne Not gegen die Wand.
Wenn wir in Basel wieder Letzte werden sollten, dann kann nicht nur der NDR etwas erleben!
Und es bleibt nur die Hoffnung, dass es beim SWR wirklich nur noch besser werden kann.
Hoffentlich…
Für den NDR wäre ein letzter Platz ein unerwarteter Triumph. Das würde die Überlegenheit des Prinzips Radiotauglichkeit nach Isaaks 12. Platz unterstreichen. Gerade deswegen hoffe ich inständig, dass es in Basel nicht schiefgeht.
Deutschland ESC hat gefühlt jedes Jahr einen Skandal… 2017 der grausame Vorentscheid, 2019 der Sisters-skandal, 2022 Electric Callboy -skandal, etc
Da war alles zum Fremdschämen !
Na ja, manches wurde aber auch ein bisschen zu einem Skandal aufgebauscht. 2017 war in der Tat ein furchtbarer Vorentscheid, aber als „Skandal“ würde ich ihn jetzt trotzdem nicht bezeichnen, weil der allgemeine Geschmack nicht getroffen wurde. 2019 wurden sie Sisters regulär gewählt, mir hat der Song auch nicht gefallen, aber so ist es nun mal in der Demokratie.Dass sie angeblich absichtlich auf den letzten Startplatz gesetzt wurden, weil man sie unbedingt in Tel Aviv sehen wollte, sind reine Mutmaßungen. Was hätte denn der NDR davon gehabt? 2022, ein Großteil der Fans hat sich halt Electric Callboy gewünscht, sie wurden nicht erhört. Das ist wirklich blöd, aber wer weiss, ob sie wirklich so viel erreicht hätten. Denke, wenn der eigene Geschmack nicht getroffen wird, liegt es vielleicht auch nahe, sich „betrogen“ zu fühlen.😉
1985: Wind „Für alle“ Platz 2.
Theorie widerlegt 🙄
Das Ding heißt ja nicht umsonst „Chefsache“ 😁
Ich hab ehrlich gesagt nur darauf gewartet, dass die Regeln nochmal geändert werden.
Micha, Du Jadefuchs!
Wir werden davon ausgehen können, dass Abor & Tynna das Ding holen. Wenn wir angekündigt das Voting international möglich ist, werden (je nach Anzahl der Stimmen) die Votes für Feuerschwanz aus Deutschland nicht reichen. Vorausgesetzt, Raab kickt Feuerschwanz nicht schon vorher einfach raus.
Interessieren sich wirklich genug internationale Fans für den deutschen Vorenscheid, um bei der Abstimmung ein entscheidendes Gewicht zu bilden? Der größte Teil der Anruferschaft dürfte wohl eher aus ARD-Zufallszuschauern bestehen und ob die A&T wählen…?
Zu glauben, dass Feuerschwanz bei internationalem Voting SCHLECHTER dastehen, ist halt auch schon hart lustig.
Ist das so?
Nö. Ich vermute ein Radiopopkünstler. 🫠
Mir ist das vollkommen egal. Mein Favorit ist nicht mehr dabei. Und darüber bin ich mittlerweile froh. Denn erstens sparen sich die Jungs so diese Farce. Und zweitens war der Song (so geil er auch ist) nicht einschlagend genug. Finde nur witzig, wie hier einige Pressesprecher für gewisse Acts spielen. 🙂
Mein Favorit ist noch dabei, aber der Name ist bei den Kommentaren nie gefallen. Also bin ich vermutlich einer von wenigen der The Great Leslie mag. 😀
Die mag ich auch gerne. Hoffe, sie lassen sich nicht verbraten. Gleiches gilt für Benjamin. Doch derzeit tun mir irgendwie alle Final-Acts eher leid.
Benjamin ist bei mir auch weit vorne, sowie Cosby, bei den Rest naja. Feuerschwanz gebe ich auch zu ist nicht so mein Fall, da fand ich das Duett mit LOTL deutlich stärker.
Ein sehr treffender Kommentar, der das ganze Dilemma perfekt zusammenfasst.
Egal wie der Vorentscheid nun am Ende ausgeht: Dem Act, der gewinnt, wird immer ein gewisser Zweifel anhaften, ob er auch nach dem alten Modus gewonnen hätte. Raab und sein Team haben hier nun ein Szenario geschaffen, welches die Legitimation des Acts von vornherein in Zweifel ziehen wird. Das sind schon wieder beste Voraussetzungen für einen handfesten ESC „Skandal“ alá Electric Callboy oder Andreas Kümmert.
Zumal die Rede von Raab im Halbfinale, mit der er in den Rauswurf von FFTS vorbereitete, nun komplett sinnlos war. Wenn die Jury nun eh im Finale erneut aussortiert, hätte man auch FFTS noch als 10. Act mit ins Finale nehmen können.
Also ich finde die Auswahl hauptsächlich ziemlich langweilig. Man hätte sich vielleicht einfach mal trauen können und FFTS nehmen können. Dieser Song hatte wenigstens Power. Aber es muss vermutlich wieder irgend so ein seichter Schmarrn sein… Freu mich schon auf den letzten Platz. Von Stefan Raab halte ich eh nix, mag er auch mal gewonnen haben…
Werde nie verstehen, wie man jemandem den letzten Platz wünschen kann oder sich über selbigen freuen kann … jetzt mal unabhängig davon, ob einem die Songs zusagen oder nicht. Denn in erster Linie verletzt man die Künstler oder Künstlerinnen mit dieser Aussage. Sie freuen sich schon auf ihren Auftritt, und ich bin auch davon überzeugt, dass sie sich alle Mühe geben werden. Ziemlich gehässig, sorry…
P. S. Mir gefällt auch noch längst nicht alles, und nein, einen Siegersong sehe ich auch nicht, aber deshalb wünsche ich trotzdem allen viel Glück.
Dem ist nichts hinzuzufügen.
Wie bei der Wahl… große Versprechungen vorher.. danach heiße Luft….
Ja, das ist alles sehr irreführend und hat eben das gewisse Geschmäckle… was ich nicht gut finde, weder für die Interpreten noch für die Fans.
Aber kam jetzt der große Aufschrei in den Medien? Nö, bisher noch nicht.
Das kommt allerfrühestens ab Samstag, wenn Feuerschwanz aus dem Finale fliegt, die ja in der Öffentlichkeit noch als Favoriten gelten, sowohl im Inland wie im Ausland.
Die Kritik bei Feuerschwanz im Ausland ist nicht wirklich berauschend, sie werden zwar wahrgenommen, aber eben nur als typisch deutscher Act, der beim ESC nichts reißen wird. Und Stefan Raab wird darauf verweisen, dass sie ja in ganz Europa bereits eine große Fanbase haben und jetzt noch mehr dazugewinnen werden und überhaupt und blablabla.
Das sind die Reaktionen auf Baller ganz anders, hier wird tatsächlich von frischem Pop gesprochen, den niemand von Deutschland erwartet hätte. Da wird schon fleißig gegoogelt, was Baller bedeutet und singen es, zumindest bei youtube mit… ist ja schön einfach. Also muss die Halle nur die Worte „Ich komme“ und „Yum Yum“ lernen, Ballern können sie alle. 😁
Alle anderen Teilnehmer der Show am Samstag werden so gut wie gar nicht erwähnt (wie nennt man die jetzt eigentlich? Chefsache 2025 – das Finale feat. Vorfinale?).
OT: Heute sind meine Tickets für die Herbsttour von Abor & Tynna angekommen. Ich freu mich riesig, aber wenn sie tatsächlich für Deutschland erfolgreich werden, müssen sie die Location zumindest in Hamburg wechseln.
Ja, ich könnte mir auch vorstellen, dass Abor & Tynna in Frankfurt vom Nachtleben in die Batschkapp wechseln werden. Schaun wir mal…:-))
Die Batschkapp kenne ich…. Da war auch mal ein Konzert mit Salvador Sobral.
… und Lord of the Lost ….
und Blind Channel
Jaaaa, wie schön!:-) Da sind schon eine Menge aufgetreten über die Jahrzehnte…:-)) Inzwischen am neuen Standort leider nicht mehr das alte Flair, aber so lange die Musik fein ist, ist ja alles gut!:-)) Freitags Idiot Ballroom war in den 80ern Pflicht!:-)) *hach*
„Aber kam jetzt der große Aufschrei in den Medien? Nö, bisher noch nicht.“
tatsächlich hat ein Teil der Medien nur berichtet, dass Elton nicht mehr in der Jury ist. Die Änderung beim Voting wurde oft gar nicht erwähnt.
Hätte nichts dagegen wenn Abor & Tynna für Deutschland zum ESC fahren… das ist noch der einzige Song der bei mir irgendwie im Ohr geblieben ist, erfrischend, und mit einer guten Inszenierung hätten sie m. E. gute Chancen weit vorne zu landen.
Jetzt ist das Chaos perfekt: das Online-Voting für das Superfinale ist nicht geoblocked, das heißt es kann weltweit abgestimmt werden, wie Abor & Tynna eben in einer Instastory verkündet haben.
Verrückt!
Bin ich mal gespannt, wie sich das auswirken wird. Wenn z.B. eine Lyza mit ihren 1,5 Mio TikTok-Followern, von denen die meisten aus dem Ausland kommen, die Werbetrommel rührt, dann können da schon ein paar tausende oder zehntausende Votes zusammenkommen. Abor & Tynna, Moss Kena und The Great Leslie haben auch einen Auslands-Bonus, auch wenn der im Vergleich zu Lyza eher überschaubar sein sollte.
Die Idee ist an sich gut, damit auch die internationale Meinung abgedeckt ist. Aber es könnte auch missbrauchsanfällig werden, wenn es Trolling gibt oder koordinierte Aktionen aus anderen Ländern, um einen schwächeren und aussichtslosen Teilnehmer zugunsten des eigenen Landes hochzuvoten. Ich hoffe, dass es nicht zu sowas kommt und alle Voter aus dem Ausland ehrlich sein werden.
Oh Mann!
Also am Samstag haben wir dann echt ein Voting des deutschen Publikums für ihren Act für den ESC! (Achtung, Ironie! :P)
Macht doch alle was ihr wollt!
Irgendwer wird das Ganze gewinnen, es wird nicht die Entscheidung des deutschen Publikums sein, und Stefan wird versuchen uns das Ganze als toll und innovativ zu verkaufen!
Da ich nun langsam Feuerschwanz aufgebe, hoffe ich, dass es wenigstens Abor und Tynna werden! Aber das ganze Verfahren hier geht mir gehörig gegen den Strich!
Ich erinnere mich an ein Wildcard-Verfahren, das man 2017 kurzerhand in Litauen aufgestellt hat, um die beliebte Lolita Zero wieder in die Show reinzuholen. Da war das Geschrei eher gering, weil es wohl eine Änderung zugunsten der Zuschauer war.
Wenn, dann müsste man sich auch darüber empören. Ich finde Raabs Regeländerung auch nicht gut, aber man muss auch sagen, dass es ja dabei bleibt, dass die Zuschauer im Finale abstimmen dürfen.
Noch…
😂 Ich mag deinen Optimismus.
Das ist Altersweisheit. 😉
Danke für Euer Statement, auf den Punkt.
Es herrscht eine gewisse Regel- und Routineverliebtheit, was man irgendwo verstehen kann. Man kann es aber auch positiv sehen, dass es kein starres Konzept gibt, sondern sich etwas ändert. Das heißt, dass die Verantwortlichen das klare Ziel nicht aus den Augen verlieren und das Verfahren an die aktuellen Gegebenheiten anpassen.
Eine Entscheidung des Publikums muss nicht immer das nonplusultra sein, und wenn man mutmaßt, welcher Act wahrscheinlich bei einer Auswahl unter den 9 verbliebenen Kandidaten gewonnen hätte, dann wäre das verheerend gewesen. Entsprechend ist es gut, dass man hier die Notbremse zieht, oder zumindest das Risiko verringert, dass dieser Act bei einem Televote gewinnt.
Andere Länder handhaben es nur mit einer internen Auswahl und haben damit Erfolg. Das hätte Raab zwar auch machen können, allerdings lebt seine Produktionsfirma Raab Entertainment davon, Shows zu produzieren, und auch RTL verspricht sich von der Raab-Zusammenarbeit Shows mit guten Quoten. Und je mehr Shows, desto mehr Content, den man für die sozialen Medien wiederverwerten kann. Am Ende sollen so viele Leute wie möglich darüber reden und wissen, dass etwas passiert, im In- wie im Ausland.
Und man muss bedenken, dass für Raab fast alles davon abhängt. Vielleicht sogar seine Karriere, um es so klar zu sagen. Die Kooperation mit RTL, die auf 5 Jahre ausgelegt ist, aber davor jederzeit beendet werden kann. Und auch Raabs Hoffnung, nächstes Jahr wieder beim Vorentscheid von der Partie zu sein. Raab hat seinen Namen und seinen Ruf mit dem Projekt verbunden und deswegen die Flucht nach vorne, weil er sich nicht die Tour vermasseln lassen will.
Wie die meisten denke ich, dass Raab gesehen hat, wie gut A&T international ankommen, aber dass im Inland der deutsche Anrufer eher zu Feuerschwanz tendieren würde. Diese Gruppe kommt international aber, bis auf bei Fans des Genres (und noch nichtmal bei denen vollständig), eher nicht so gut an.
Der VE wurde dadurch jedenfalls nochmal um einiges spannender und mit dem Online-Voting ohne Geoblocking kommt ein neuer Faktor dazu, der einiges aufwirbeln könnte, aber nicht muss.
Raab will Feuerschwanz vor dem Publikumsvoting raus haben. Es ist klar dass sie gewinnen würden. Da kann ER aber kein Geld verdienen.
Abgesehen davon, dass Abor & Tynna wirklich die mit Abstand besten für Basel wären (und ich hoffe jetzt einfach mal, dass Raab das auch so sieht), sollte das Verfahren wirklich nicht einfach so mid-season geändert werden. Da wir aber 100%ig nicht gewinnen werden, hat sich das ja für 2026 erledigt.
War eigentlich von Anfang an klar, dass auch internationale Fans online abstimmen können? Oder wurde das auch erst hinzugefügt?
Go Baller go !!!
Ist das so?
Ja definitiv. Sag mir wer da sonst was reißen soll. 😭 Cloudy June wäre noch ne Option gewesen, aber ist ja nun raus.
Niemand wird da in Basel irgendwas reißen. Einfach weil DER Banger-Beitrag fehlt. Ich finde diese Lobgesänge auf Abor & Tynna auch langsam überzogen. Das toppt ja noch den Lyza-Fanclub der letzten Wochen. Viele haben ihre Favoriten. Völlig legitim. Aber dieses feste Beharren auf den Sieg ist schon leicht peinlich. Alle Acts haben ihre Berechtigung. Und letztendlich ist alles Geschmackssache.
👍 Mir geht der Abor Hype auch auf dem Geist. Meine Meinung dazu werde ich noch posten.
Ich z.B hätte mir Takeo Ishi gewünscht und der hätte bestimmt den ESC gewonnen!
Es hieß doch immer, dass im Finale die Zuschauer entscheiden, wer nach Basel fährt.
Daran ändert sich doch nichts…
Ich finde hier wird zu viel Aufregung um nichts gemacht. Am Ende muss sich Raab am Ergebnis messen lassen
Stefan Raab hat die Erwartungen mit seinen Ankündigungen enorm hochgeschraubt. Gegen den Anspruch, den ESC gewinnen zu wollen, ist ja nichts einzuwenden – aber dann hätte man die Künstler beim Songwriting viel besser unterstützen müssen. Stattdessen fehlt es vielen Acts an Ausstrahlung und Performance – und beim ESC muss in den drei Minuten einfach alles sitzen, sonst hat man keine Chance. Weder ins Songwriting noch in eine überzeugende Bühnenperformance wurde genug investiert – und das merkt man nun deutlich am Ergebnis. Der Druck auf die Künstler steigt und die Enttäuschung ist umso größer, wenn es dann nicht klappt. Schade um die verpasste Chance! Hoffentlich gelingt es dem SWR im nächsten Jahr, das Ruder herumzureißen.
Es wird teilweise noch wilder, weil z.b. Feuerschwanz auf ihren Socialmediakanälen nichts von der Regeländerung verkünden. Sie haben nur dir ESC Kompaktstory geteilt. Aktuell melden Sie wie man abstimmen kann per Telefon, SMS etc.
Da ist der Aufschrei vorprogrammiert wenn die Fans feststellen, dass sie im schlimmsten Fall gar nicht mehr für sie abstimmen können. Anscheinend wurden die Acts so von der Änderung überrascht, dass keine Möglichkeit besteht die vorproduzierten Videos nochmal zu drehen.
Raabs Zeit ist längst vorbei. Und das wusste er lange selbst. Er hatte eingesehen, im richtigen Moment aufzuhören. Bis ihn dann das Gottschalk-Virus ereilte. Leider haben auch zu viele immer wieder nach ihm geschrien. Hätten sie vielleicht lieber bleiben lassen sollen. Dann wären uns in den letzten Monaten viele mediale Peinlichkeiten und eine VE-Farce erspart geblieben. Und den Künstler*innen ebenfalls. Im Grunde haben nur diejenigen gewonnen, die es nicht ins HF oder Finale geschafft haben. Sie sind raus aus dieser peinlichen Nummer. Gerade noch rechtzeitig. Glückwunsch!
So, meinen Rage müsst ihr dazu jetzt auch noch aushalten:
Pippi Langstrumpf sagte einmal: „Ich mach mir die Welt, wie sie mir gefällt.“
Tja, lieber Herr Raab, es ist nun wirklich die verdorbene Kirsche auf der geronnenen Sahnetorte.
„Der ESC ist wieder Chefsache“. Natürlich. Und der Chef ist Stefan Raab. Weil Herr Raab der Chef ist, ist er also auch die Sache. Der ESC ist also die Sache von Herrn Raab. Warum denn so bescheiden? Geht es noch eine Nummer kleiner? Wie wäre es mit Lenins Vision einer Weltrevolution?
Chef zu sein, lieber Herr Raab, das bedeutet nicht zwangsläufig, seine Macht auch ausnutzen zu müssen. Dass er einen absoluten Machtwillen besitzt, haben wir schon früh gemerkt. Stefan Raab – der Retter, der Hoffnungsbringer, der heilige Messias. Personenkult statt Demokratiekultur.
Despotismus, Autokratie, Diktatur – sicherlich alles eine Nummer zu groß gedacht. Aber was ist schon größer als DER Chef? Die Demokratie und Partizipation aus Sicht von Stefan Raab auf jeden Fall nicht.
Die ganze Zeit hieß es, im Finale entscheide nur das Publikum. Und obwohl wir in den ersten drei Shows nichts entscheiden durften, haben wir trotzdem eingeschaltet, da man ja wissen wollte, wer da denn so singt und potenziell mein Vote bekommen könnte. Wenige Leute haben sich an der „Jury-Diktatur“ in den ersten drei Shows gestört – aber nur, weil die Gewissheit bestand, dass im Finale 100% Televoting gilt.
Und nun das hier. Ein Vertrauensmissbrauch per excellence.
Im Endeffekt haben wir also einen VE mit 5 Acts, ein Downgrade zu den letzten Ausgaben. Der Chef will nochmal entscheiden und wenn der Chef das sagt, dann wird das auch so umgesetzt.
So funktioniert Demokratie: Der nach Partizipation lechzenden Zuschauerschaft die alleinige Entscheidung wie ein Stück Torte unter die Nase halten und es dann im letzten Moment wegziehen – schlimmer noch: es mit voller Kraft ins Gesicht des Gegenübers zu werfen.
Man kann es nicht anders sagen: Die Community wurde mal wieder vera*scht – und zwar wissentlich. Wissentlich, dass man sich diese Entmündigung der Zuschauerschaft erlauben kann, weil am Samstag genug Menschen einschalten werden. Wer wird nach Samstag noch darüber reden? Da dominieren dann doch schon die hauseigenen RTL-Artikel über den „riesigen Erfolg Chefsache ESC 2025“. Damit kalkuliert man und nimmt den kurzen, aber intensiven Aufschrei aus der Community mit einem müden Lächeln hin.
Kurz vor Basel wird es dann wieder anfangen: „Warum steht keiner hinter unserem Act?“ Dann kann ich nur ganz süffisant antworten: „Die Grund ist Chefsache.“
Punkt. Ich habe fertig.
Ich möchte noch etwas ergänzen:
Ja, das deutsche Televoting hat in den letzten Jahren nicht immer den Act mit dem meisten Potenzial gewählt. Ja, möglicherweise könnte man so Feuerschwanz, die mir musikalisch nicht zusagen, „verhindern“.
Und dennoch kann ich diese kurzfristige Regeländerung einfach nur ablehnen, weil es mir nicht um die Sache, sondern ums Prinzip geht. Die Spekulation und Aluhüte, wem das jetzt etwas bringen könnte, überlasse ich anderen.
Danke Jofan!
Mir gefällt die Musik von Feuerschwanz und ich würde auch für sie wählen!
Aber mir geht es auch hauptsächlich ums Prinzip hier!
Und irgendwie hoffe ich, dass es doch einen merklichen Aufschrei gibt, wenn sich viele Leute um ihr Wahlrecht betrogen sehen!
Wir vermuten alle, dass es hierbei um das Aussortieren von Feuerschwanz geht, aber es besteht auch noch eine ganz kleine Möglichkeit, dass Stefan Feuerschwanz drinnen behalten möchte, aber das Feld verkleinern möchte, dass sich die Punkte der Nicht-Folk-Metal-Fans nicht zu sehr streuen und ein anderer Kandidat (wahrscheinlich Abor und Tynna) dadurch genauso große Chancen bekommt!
Aber egal, welches Scenario ihm vorschwebt, es bleibt trotzdem ein unfaires Handeln den Acts und den Zuschauern gegenüber!
So ist es, dank Dir für Deine deutlichen Worte, Jofan!
Warum dürfen wir in D nicht einfach auch einen ganz normalen VE haben?
Jedes Jahr wird das neu erfunden, dieses Mal von einem selbst ernannten Chef, wäre er meiner, kündigte ich noch im hohen Alter meinen Job.
Die ESC-Verdrossenheit wird so auf jeden Fall bleiben. Toll geschrieben!
Ramdidamdamdam we will rave!
Was für ein toller Song!!! 😂
We will rage! 😉
Und wer ist schuld? Merkel! 😉
Habeck!
Wenn wir uns mit diesem scheiß Auswahlverfahren nich in den Top 5 platzieren, sind uns die Lacher bei den internationalen Fans garantiert
„Der Herr hat‘s gegeben, der Herr hat‘s genommen.“ (Hiob 1,21)
Amen. 😇
Ich finden die Regeln während des Wettbewerb zu ändern auch nicht sonderlich gut, aber ich hoffe es passiert wirklich um uns die Mittelalter-Rocker zu ersparen.
Ich denke Raab hat die Fanbase unterschätzt und jetzt muss er „die Geister die er rief“ wieder los werden.
Machen wir bei der nächsten Wahl dann auch so.
Es gibt Leute, die in den Mittelalter-Rockern großes Potential sehen eine super Show für das feierfreudige ESC-Folk hinzulegen!
Ich gehöre zu denen, und irgendwie empfinde ich es als ziemlich verletzend, sollten die Leute von Feuerschwanz hier auch lesen, wie die Stimmung hier bei vielen im Forum absolut gegen sie ist! Sie werden als „Gefahr“ und „Peinlichkeit“ bezeichnet.
OK, du hast gerade diese Wörter nicht benutzt, aber ich höre sie unterschwellig!
Sie sind gute Musiker und wenn der Sound stimmt und sie für Basel eine gute Show erarbeiten, könnten sie durchaus zu den Acts gehören, an die sich viele Leute erinnern und dann auch für sie anrufen!
Gewinnen ist wegen der Jurys nicht drin, leider, aber beim Televoting kann es in alle Richtungen gehen! Wer weiß das schon vorher?
Ich verfolge die sehr eng, die haben hier fast alles gelesen. Auf Instagram kam heute auch ein Clip „POV: You want to go to Eurovision for Germany but everyone hates your song. Do you think we can still make it?“
Newcomer und erfahrene Künstler bewerben sich und bringen ihren eigenen ESC-Song mit. Kein Support durch die Produktion mit Unterstützung durch Songwriter, Produzenten, damit sie ihren eigenen ESC-Song verbessern oder eine ganz neue ESC-Nummer produzieren können.
Chefsache = halbe Sache!
Und jetzt kommen die Songs nicht so gut bei der „Jury“ an, dass man jetzt „verzweifelt“ wirkt und meint, man müsse nochmal schnell die Regeln ändern, damit man irgendwas retten kann. Das hätte man sich vorher überlegen können und das ganze Konzept anders angehen.
Die Rettung kommt eh zu spät. Lass dann wenigstens das Publikum die Rettung vollziehen und zumindest von den 9 Finalisten einfach den Besten wählen.
Ich glaube Raab wird folgende Acts in das Superfinale nehmen:
-Lyza
-Moss Kena
-Abor & Tynna
-Julika
-The Great Leslie
Dann wird sich das am Ende zwischen Lyza und Abor & Tynna entscheiden
Lyza und Moss Kena sind zu große Konkurrenten.
Feuerschwanz haben für den 25.Juli ein neues Album, was auf dem Namen „Knightclub“ angekündigt. Neben den Duett mit LOTL ist auch ihr ESC Song drauf. Auch eine Coverversion (Gangnam Style) scheint drauf zu sein. Werden die den vielleicht am Samstag covern? 🤔🤔🤔😱😱😱
Auch ein Duett mit Doro Pesch ist drauf.
https://www.morecore.de/news/feuerschwanz-kuendigen-neues-album-knightclub-an/
Doro ist natürlich mega!
Was ist das für ein neidischer Kommentar zu Raab. Außer dem bisschen Frieden vor 40 Jahren, hat Deutschland im ESC doch nicht viel erreicht.
Etwas Lesestoff
https://de.wikipedia.org/wiki/Deutschland_beim_Eurovision_Song_Contest
What. Zu allererst gab es bereits vor Raab Zeiten, in denen Deutschland regelmäßig gut Abschnitt. Siehe mal in die 70er und 80er Jahre.
Nur weil man etwas oder jemanden kritisiert, hat das noch lange nix mit Neid zu tun.
Ebenso sollten Menschen die in der Vergangenheit Erfolge erzielt haben, nicht direkt einen Freifahrtsschein haben alles machen zu dürfen was und wie sie wollen, vorallem wenn sie offensichtlich nicht mit der Zeit gegangen sind.
43 Jahre
Klar sehe ich genau so, aber man darf nicht vergessen das Feuerschwanz eine grosse Europaweite Fanbase hat, und es Typen sind. Fiese Regeländerung ist reine Verarsch…. Zuschauer und der Musiker. RTL hat ja sowieso schon keine Glaubwürdigkeit aber damit schießen sie den Vogel komplett ab. Soetwas ist nicht richtig, und ja das Leben ist nicht fair aber bei so einer Veranstaltung sollte es schon fair zugehen.
ist das hier der offizielle faden zur heiligsprechung von baller? 😇
am samstag folgt dann die krönungsmesse?
sind dann (fast) alle glücklich?
dann wird der pott endlich wieder nach good old gemany gehen?
die feuerschwanzfraktion sollte schon mal daran denken guten stoff vorrätig zu halten,damit zum trost ordentlich einer geballert werden kann.
das ist immer alles so mühsam mit unseren vorentscheiden.😵💫🥴
Es wünschen sich halt manche den ESC (Welt)Untergang. 😉😱
Ich finde es schon „interessant“, wie viele hier und in den letzten Tagen geschrieben haben, dass sie die Regeländerung gut finden, weil so Feuerschwanz noch verhindert werden kann. Oder, weil so ihre Favoriten (meist Abor & Tynna, Lyza oder Moss Kena) eine bessere Chance haben werden.
Ich stelle mir gerade mal vor, es hätte jetzt eine Regeländerung zu Ungunsten Eurer Favoriten gegeben.
Z.B. „Raab beschließt, es muss eine Band nach Basel“. Und dann wären A&T, Moss Kena und co. rausgeflogen.
Der Aufschrei hier wäre um ein Vielfaches größer.
Schlagt mal „Opportunismus“ nach:
„allzu bereitwillige Anpassung an die jeweilige Lage aus Nützlichkeitserwägungen“
Ich wünsche es A&T und auch Moss Kena oder Lyza nicht (weil sie es absolut verdient haben, im Zuschauervoting zu sein – und das sage ich als Fan von Feuerschwanz), aber es wäre mal witzig zu lesen, was hier wohl los wäre, wenn Raab die vor dem Televoting rauskegelt und FS drinbleiben…
Wird nicht passieren, also nicht aufregen…
This!
Ist aber zu VE-Zeiten immer so. Da tauchen plötzlich die Fanclub-Leute mancher Acts auf, von denen man dann später nix mehr liest. Ausnahmen lass ich hier außen vor.
Ich finde das gut 👍 die letzten Jahre hat das Publikum gewählt und es ist jedesmal schlecht ausgegangen.
Daher finde ich das besser das Mal wieder ein guter Song für Deutschland ins Rennen geht 👍und irgendjemand Meckert doch immer.
Aber am Ende wählt doch trotzdem das Publikum! Nur eben nicht mehr aus allen.
Excuse me?!
2022: Jury versaut uns das ganze Jahr, indem nur belanglose Radiosongs in den Vorentscheid gelassen wurden.
2023: Juries wählen aus unerklärlichen Gründen Will Church, der uns garantiert ein „Germany I’m sorry 0 points“ beschert hätte. Mit LotL haben wir immer 15 Punkte bekommen. Und deren Wahl war letztendlich auch nur die direkte Folge des Jury-Traumas aus 2022.
2024: Juries zerstören Ryk während(!) der Abstimmungsphase, sodass Zuschauer gezwungen wurden, für Isaak zu stimmen, um Mutzke zu verhindern.
Und jetzt kommst du, freust dich über noch mehr Jurypower und gibst Zuschauern die Schuld. Crazy.
Ich werde hier mal Reaction Videos posten, wenn sie bei mir auf youtube hochpoppen
Oh …Diese selbsternannten Experten sind die schlimmsten. Ich mag nur die, die einfach ihre Meinung kundtun.
Woher will der wissen, ob einer der Songs gewinnen kann oder nicht? Ich finde den eh ziemlich passiv-arrogant. Ziemlich nervig der Typ. Sorry!
Er hat an vielen Stellen Recht!
Dies sind alles keine ESC-Gewinner!
Das ist auch das, was hier fast alle sagen! Gute Leute, aber den Songs fehlt das gewisse Etwas!
Für mich schön zu hören, dass ihm Cosby und Feuerschwanz am meisten gefallen!
Moss Kena auf Platz 3! OK nicht ganz meins, aber kann es eigentlich verstehen.
Ich bin mir zu 100% sicher, dass wir nicht das Endprodukt gesehen haben, egal wer nach Basel fährt. Der NDR hätte nicht mehr viel am Gewinner gedreht, aber nicht Herr Raab. Der wird bis zur letzten Sekunde am Act basteln. Es gibt etliche Beispiel, wo das so war, dass das Endprodukt dann gewonnen hat. El&Niki, Conchita, Sobral, Lordi, Jamala und sogar Lena hat nicht von Anfang an 100% überzeugen können. Es muss diesmal nicht so sein, aber es kann durchaus. 🤗
Den Kommentar würde ich genau so unterschreiben. Word!
Als ob es schlimm gewesen wäre sich an die – selbst festgelegten – Regeln zu halten! Im Schnitt werden wir beim ESC immer so 21.Platz. Das Potenzial besser abzuschneiden hat eigentlich jeder der Künstler, die jetzt im Finale stehen.
Das Ego von S. Raab scheint aber so groß, dass er in schlechtester Trump-Manier den „großen ESC-Diktator“ gibt. Sollte die Änderung nicht revidiert werden, ist für mich und meine Familie (mindestens) der diesjährige ESC gestorben! Schade, letztes Jahr waren wir noch in Malmö…
Raab hat ja selbst zu Beginn seiner ESC-Karriere auch zweimal vom Televoting profitiert. 1998 mit Guido Horn und 2000 selbst mit seinem „Wadde hadde dudde da“
Mir ist diese Regeländerung total egal.Er will die Folklore Rock Nummer halt nicht.Darum ändert der Chef halt sein System.Mich würde es nicht einmal wundern wenn er Songs noch austauschen würde.
Also am Ende sehe ich Lyza mit einem modifizierten Song! Das wird der Plan von Raab sein! Und es könnte klappen.. ;))
Raab hätte Lyza einfach direkt zur Gewinnerin erklären sollen. „Stop the Count“ und so. Wie ich so eine offensichtliche K*cke hasse.
Stefan Raab hat es nicht so mit reinem Televoting. 2004 war er so sauer, dass Max nur Achter wurde, er hat backstage getobt und in den Medien negativ gesprochen. Am Ende hat er den Bundesvision Song Contest erfunden, um den ESC in Deutschland in Vergessenheit zu bringen.
Schaut man sich die katastrophalen Fehlentscheidungen des Publikums der vergangenen mittlerweile unzähligen Jahre an, dann stimme ich Raabs Aussage „Das Publikum voted nach dem persönlichen Geschmack und schaut nicht objektiv darauf, ob das Lied auf der ESC Bühne funktionieren kann oder nicht“ voll und ganz zu. Insofern macht m.E.n. eine Juryentscheidung absolut Sinn, denn die Vergangenheit hat es deutlich gezeigt: Unser Geschmack ist nicht der, des ESC Publikums und von daher sollte man diesem Modus durchaus eine Chance geben.
Natürlich wählt das Publikum nach persönlichem Geschmack – wonach auch sonst? Wenn man wiederholt feststellt, dass sich der Geschmack vom europäischen und vom deutschen Publikum nicht decken, darf man eben nur Acts nach europäischem Geschmack zulassen, wenn man denn unbedingt gewinnen will. Ob man solche Acts auch tatsächlich findet, steht auf einem anderen Blatt.
Das Problem ist ja oft, was wir im Vorentscheid geboten bekommen!
Und dass sich der Mainstream-Radio-Zuhörer meist durchsetzt!
Dadurch gab es einige Fehlentscheidungen. Richtig glücklich war ich in den letzten Jahren nur 2010, 1012, 2018 und 2023 mit der Entscheidung!
Letztes Jahr ist es besser ausgegangen, als befürchtet, aber Ryk nicht auszuwählen war sowohl von der so genannten Fach-Jury als auch dem Publikum meiner Meinung nach ein großer Fehler! 2022 habe ich nicht geguckt, war mir nach der EC-Sache egal, wer gewählt wird! Ach ja, und 2019 hätten wir Lily among Clouds schicken können!
Vielleicht sollten mal alle ein wenig die emotionale Wallung entschärfen und die Sache gelassener angehen.
Ja, Feuerschwanz hätte im ursprünglichen Modus einen erheblichen Vorteil zu erwarten gehabt und ein Superfinale empfinde ich daher für durchaus geboten.
Allerdings ist es schon gewöhnungsbedürftig wie regelmäßig gerade in Deutschland Acts verhindert werden, statt Musik in all ihren Facetten gebührend zu feiern.
Letztes Jahr hätte ich mich nur schwerlich mit einer Marie Reim anfreunden können, hier wurde es teilweise verherrlicht, was auch eingedenk des Vielfaltaspektes vollkommen in Ordnung ist.
Chefsache ist keine basisdemokratische Veranstaltung und ggf. hatte ja auch die ARD gewisse Einwände die jetzt berücksichtigt wurden?
Ein Format mit mehren Shows bietet auf jeden Fall mehr Identifikationspotential und man schafft öffentliche Wahrnehmung.
Eine Entdeckung wie Abor & Tynna oder die musikalische Güte einer Cage oder eines Moss Kena sind doch schonmal Pluspunkte.
Und nun wird Feuerschwanz höchst wahrscheinlich einen erheblichen Nachteil haben!
Mal wieder die übliche Hysterie, wie jedes Jahr.
1) offensichtlich gibt es vertragliche Bestandteile, dass der Modus geändert werden kann.
2) auch wenn ich die Songs insgesamt nicht berauschend fand, ist die Auswahl deutlich besser als die letzten Jahre
3
) Nemand außer ein paar Superfans interessiert keinen im Nachgang der Modus, die Regeländerungen, etc. es wird dem ESC weder im in noch gar im Ausland schaden zufügen.
4 das alljährliche Klagen über Demoratieverständnis – Nerv, hysterisch..
1) Selbst wenn es so wäre – Ist ja auch nicht konkret veröffentlicht worden. Aber was will man damit belegen?
2) Geschmackssache, für mich nicht. 14 Songs, aber kaum mehr Typen & Genres.
3) Spielt im Nachgang eine Rolle, wenn die Ergebnisse nicht stimmen! 100pro
4) korrekt
Da kann ich doch glatt zu 100 % zustimmen!
Ach Benny, ja klar es ist ein einziges Geraffel.
Aber Deutschland kann es scheinbar nicht anders.
Die Chefsache wird höchstwahrscheinlich eine 0-Nummer…
Aber let’s wait and see.
Wie ich schon vor Wochen schrieb:
Jetzt haben wir den Salat – Chefsalat!
Ich bin sehr froh über diese Ankündigung und hoffe, dass es tatsächlich so gemacht wird um für A&T die Chancen zu erhöhen. Das wäre nunmal das beste für uns und würde uns richtig gute Chancen in Basel ermöglichen. Ich hätte auch nichts dagegen das Publikumsvoting komplett zu streichen, am Ende soll ein möglichst guter Platz in Basel herauskommen und das war Raabs Ziel. Ich verstehe nicht warum sich alle so aufregen, wenn es schief geht könnt ihr ja motzen aber wartet erstmal ab, ich habe ein richtig gutes Gefühl und glaube wirklich, dass Baller mit der richtigen Inszenierung am Ende auch ganz ganz weit oben landen kann. Das soll jetzt am Samstag gewinnen, dann wird das viral gehen und einen mega Hype in ganz Europa auslösen… Glaub es mir, ihr werdet es schon sehen! Amen!
Gähn…