Kommentar zum ESC 2025: Schon wieder wurde das Publikum überstimmt – Reduziert die Macht der Jurys!

Foto: Sarah Louise Bennet / EBU

Vor zwei Jahren Käärijä (Aufmacherbild), letztes Jahr Baby Lasagna, dieses Jahr Yuval Raphael. Dreimal hintereinander haben die Jurys beim Eurovision Song Contest dem Publikumsfavoriten den Sieg verwehrt und entschieden, wer die Siegtrophäe mit nach Hause nehmen darf. Die Favoriten der Zuschauer*innen hatten das Nachsehen und konnten sich bestenfalls über den zweiten Platz freuen. Ist das fair und im Interesse der (kommerziellen) Erfolgs des Wettbewerb und der teilnehmenden Künstler*innen?

Zugegeben: Seit der Wiedereinführung der Jurys im Jahr 2009 waren diese nicht immer das Zünglein an der Waage. 2011 setzten sich die Televoting-Favoriten Ell & Nikki mit „Running Scared“ durch, 2018 Netta mit „Toy“ und 2021 Måneskin mit „Zitti e buoni“ – und holten sich jeweils den ESC-Gesamtsieg. 2022 war dann ohnehin eine Ausnahmesituation mit dem gerade gestarteten Angriffskriegs Russlands auf die Ukraine und der großartigen Solidarität der europäischen Völker.

Und natürlich gab es auch Jahre, wo sich Jury- und Televoting einig waren: Bei Alexander Rybak und Lena etwa, aber auch bei Loreen 2012, Emmelie de Forest, Conchita Wurst und Salvador Sobral. Das ist natürlich der beste Fall. Der trat aber tatsächlich 2017 das letzte Mal ein.

Gerade mit den Siegen von Nemo im letzten Jahr und jetzt von JJ sind wir aber denkbar weit von einem Einklang von Jury- und Televoting entfernt. Nemo war beim Televoting nur Fünfter, JJ jetzt Vierter. „The Code“ hatte nach einer kurzen Euphorie kein dauerhaftes popkulturelles Echo. Es bedarf nicht allzu viel Kaffeesatzleserei, um das auch für „Wasted Love“ zu vermuten. Gleichzeitig zeigten Käärijä und Baby Lasagna als Pausenact im gestrigen ESC-Finale, dass sie und ihre Songs dauerhafte Relevanz über den eigentlichen ESC-Abend hinaus hatten und auch noch weiter die Menschen begeistern.

Die EBU hatte gute Gründe, als sie die Jurys wieder beim Wettbewerb etablierte – auch wenn an ESC-Siegern der Nuller Jahre, die ohne das Zutun von Jurys zustande gekommen sind, wie „Molitva“, „My Number One“ oder „Hard Rock Hallelujah“ recht wenig auszusetzen ist. Alles sind ESC-Hits für die Ewigkeit.

Gleichzeitig kann man fragen, ob es wirklich gerechtfertigt ist, wenn die Jurys gestern Abend dem israelischen Beitrag „New Day Will Rise“ ganze 60 Punkte geben, aber Miriana Conte von ihnen 83 Punkte bekommt oder Tommy Cash 98 Punkte? Wäre es – abgesehen von den politischen Umständen – wirklich kulturell so falsch gewesen, wenn die Televoting-Siegerin Yuval Raphael den ESC 2025 gewonnen hätte? Oder der Televoting-Zweite Tommy Cash mit seiner Spaßnummer, die absurd gut ins Ohr geht und offenbar Menschen in allen Teilen Europas erreicht hat?

Televoting-Favoriten haben in den letzten Jahren nur dann den ESC-Sieg davon getragen, wenn sie beim Publikum sehr weit vor den anderen Beiträgen lagen. Das ist aus den unterschiedlichsten Gründen – nicht zuletzt dem reinen Televoting in den Semis – schwerer zu erreichen als bei den Jurys, denen zum einen klare Bewertungskriterien vorgelegt werden und die sehr oft einer geringen Anzahl von Beiträgen die Höchstpunktzahlen zukommen lassen, so dass diese einen Vorteil gegenüber Televoting-Favoriten haben.

Jurys können sinnvoll sein, um groben musikalischen Unfug zu verhindern, den es ohne Zweifel beim ESC geben kann. Sie sollten aber nicht bevormundend sein und ihren Willen durchsetzen, sondern eher Wegweisung geben und künstlerisch anspruchsvolleren oder innovativen Beiträge Anerkennung zollen, die ihnen das Publikum möglicherweise vorenthält (siehe die Schweiz gestern Abend).

Das minimale Wertungsübergewicht des Televotings wegen der Rest-of-the-World-Stimmen reicht da nicht aus. Man könnte ja mal prüfen, wie sich die Ergebnisse geändert hätten, wenn die Jury-Stimmen ein Drittel zählen und die des Publikums zwei Drittel. Dann würden wir uns auch dem Ideal des deutschen Grundgesetzes annähern: Die Macht geht vom Volke aus (und nicht von den Jurys).

Wie siehst Du die ESC-Siege der Jury-Favoriten in den letzten drei Jahren? Wäre die Änderung der Gewichtung der Stimmen, eine Möglichkeit, um das besser zu gestalten? Oder sollte man ganz anders vorgehen? Lass es uns in den Kommentaren wissen. 



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1.1 Tsd. Comments
procra
procra
1 Jahr zuvor

Eine Wall of Text, um meinen persönlichen Favoriten hervorzuheben. Wege, sich selbst die eigene Meinung glaubhafter zu machen gibt es viele, ich versuch mal einen gemäßigten:

Musikalisch sowie von der Message und dem Setting her war Albanien dieses Jahr mein Take. Von der Jury gab es einen magere 45 Stimmen, im Televoting landeten sie auf Platz 5 mit 173 Stimmen. Sie kamen also beim breiten Publikum deutlich besser an, als bei „den Experten„.

Hier gibt es eine Grafik, die die erhaltenen Stimmen mal tabellarisch veranschaulicht: https://eurovisionworld.com/eurovision/2025#scoreboard

Man kann wahlweise nur Jurystimmen oder nur Televoting Stimmen auflisten lassen. Nehmt euch mal einen Moment Zeit und schaut euch die Top-Scorer des Televotings an:

  1. Israel – 297 Votes
  2. Estland – 258 Votes
  3. Schweden – 195 Votes
  4. Österreich – 178 Votes
  5. Albanien – 173 Votes

Nun kommen die Stimmen von nahezu überall her, es ist also nicht immer ein und derselbe Grund, warum diese Songs so gut abgeschnitten haben, aber es kristallisieren sich beim näheren Hinsehen doch die ausschlaggebenden Argumente heraus (Achtung! Subjektiv!):

Israel

Die politischen Hintergründe würde ich hier gerne ausklammern – leider komme ich aber nicht ganz drum herum, weil hier bewusst mit Yuval Raphael ein Opfer eines politischen Konfliktes auf die Bühne gestellt wurde. Abgesehen davon, dass ihre Performance stark war, drückte die Inszenierung und der Text sie ein bisschen zu sehr in die Opferrolle. Auch wenn niemandem widerfahren sollte, was ihr widerfahren ist, musikalisch hätte sie das nicht nötig gehabt. Sie hat garantiert genug Talent, auf der Bühne viel rauszuholen, auch ohne, dass dieser Hintergrund so oft angemerkt wurde.

Das hat ihr natürlich massenhaft Sympathiepunkte eingebracht. Auch der „Rest der Welt“, der als ein Land zählt (aber keine Jury hat, insofern nur halbe Punkte vergeben kann!) gab ihr die 12. Ob da alle wirklich alle 26 Acts angeschaut haben? Letztendlich egal. Ihr Auftritt war gut, das wars aber auch. Man korrigiere mich gerne, aber ich behaupte, sie hat nicht alle Punkte nur dafür bekommen.

Estland

Tommy Cash, der Gewinner des Meme-Awards. Gut, diesen hätte ihm nur Schweden streitig machen können, aber man muss ihm lassen, er wusste, sich in Szene zu setzen. Musikalisch war seine Performance ganz ok. Witzige Acts kommen im Televoting nunmal einfach sehr gut an, auch wenn sie völliger Quatsch sind. War dieser Act aber nicht. Einer der Tracks, die hängenbleiben.

Letztendlich muss man weder englisch noch italienisch können, um zu verstehen worum es geht, das macht den Track nahbar. Wenn auch nicht besonders bedeutungsvoll. Aber ich wage mal die überhebliche Behauptung, die Texte der Songs schauen sich weniger als 80% der Zuschauenden an.

Schweden

So ähnlich wie Tommy Cash, nur in einer anderen Sprache. Thema klar, musikalisch catchy und Inszenierung zum Schmunzeln.

Estland und Schweden haben beide tolle Songs zum Lachen gemacht, sind sich dabei aber leide etwas ins Gehege gekommen und sich gegenseitig die Punkte weggenommen. Am Ende hatte Estland 50 Punkte mehr. Die meisten Leute haben anscheinend weniger Berührungspunkte mit der Sauna! (bitte richtig betonen), als mit koffeinhaltigen Heißgetränken, weswegen die Wahl für den witzigsten Act eher auf Kaffee fiel als auf Sauna!

Österreich

First-off: verdient gewonnen. Stimmlich absolute Königsklasse. Gratulation. Dass JJ als Countertenor und einem bombastischen Orchester im Hintergrund und einer zerreißenden Herzschmerz-Ballade bei der Jury groß absahnt, war abzusehen. Dass er auch beim Televoting so gut abschneidet – auch.

Dank des Orchesters, und der Inszenierung, die einem Mega-Blockbuster-Trailer gleich kommt. Und dem Trance-Finale, bei dem seine Stimme durch einen Sequencer jagt und alles scheppert, als würde das Raumzeitkontinuum zusammenfallen. Übermächtig beeindruckend. Ganz großes Kino. Klar bleibt der Auftritt nach dem ersten mal anschauen hängen. Länger muss er nicht.

Aber worum gings in dem Film noch mal? Der Text geht leider komplett unter. Auch diese großartige Stimme am Ende so zu zerhackstücken, hätte nicht Not getan. Vielleicht hatte da jemand Sorgen, ein reines Klassikstück so ganze ohne „hippen Kram“ wäre dann doch zu langweilig? Das war leider wieder ein Versuch, auf Krampf modern zu wirken. Wenn man einen vollständigen Electro-Track wie Deutschland macht, passt das vielleicht, aber nicht in eine Oper.

Albanien

Ja, warum hat Albanien so gut im Televoting abgeschnitten? Von den Bookmakern hatte die bis zum ersten Halbfinale niemand auf der Hitlist.
Und dann 173 Stimmen. 5 Weniger als die womöglich beste Stimme des Abends aus Österreich mit 178.

Weil da einfach alles gepasst hat. Kein alles überstrahlender Protagonist, keine Sympathiepunkte aus Nicht-ESC Gründen, kein Meme-Gehabe, keine fehlgeschlagenen Mischungen aus alten Schinken und „modernen“ Elementen, die horrend aus der Zeit fallen. Keine Boomer-Adaptionen von Minecraft, kein Trailer zum nächsten Teil von „The Witcher“, keine Katja-Krasavice-Ästhetik, kein goldener Funkenregen, keine übermäßen Strobos.

Die Mischung aus elektronischen Elementen und albanischer Volksmusik, die Mischung aus Beatrices melancholisch-kraftvollem Gesang und Koles kalten beschwörenden Sprechgesang, die Mischung aus rot-schwarz und schwarz-weiß, die stimmte einfach. Durch die Sprachwahl, bekommt der Song etwas mystisches, aber ohne zu sehr zu befremden. Das waren die ersten Lyrics, die ich nachgelesen hab. Einer der wenigen Songs, bei denen ich wissen wollte, was gesungen wird. Und wenn man die strammen ESC-Vorgaben bedenkt, auch der Text hat Substanz. Wer den Text lesen will, den gibt es hier:

https://eurovisionworld.com/eurovision/2025/albania

Ich leite mir daraus gerne ab, Albanien hat die meisten Punkte für die eigentliche Performance bekommen. Alle anderen Topscorer haben Sympathiepunkte, Memepunkte oder Blockbusterpunkte bekommen.
Das ist etwas selbstgefällig ich weiß, aber ich würde mir wünschen, alle Acts werden so bewertet, wie Albanien es wurde.

Danke. Shndrit.

procra
procra
1 Jahr zuvor
Reply to  procra

Das hab ich jetzt vor lauter Abschweiferei total vergessen. Albanien kam auch beim „Rest der Welt“ mit 10 Punkten gut an.

https://eurovisionworld.com/eurovision/2025#world

Vielleicht ist das ein innereuropäisches Perspektivenproblem.

Cor
Cor
1 Jahr zuvor
Reply to  procra

Albanien hat natürlich auch eine grössere Diaspora im Ausland. Sowie auch Israel, Ukraine und Italien. Die können singen was sie wollen und bekommen immer viele Publikumspunkte.

procra
procra
1 Jahr zuvor
Reply to  Cor

Ja, aber sie haben bewusst keine Hypes bedient. Und entgegen der anderen kontroversen Kandidaten keine Sympathiepunkte von der Jury bekommen. Zumal in den „Postkarten“ deren Hintergrund nicht mal ansatzweise so beleuchtet wurde.

Ok, wurde bei Ziferblat auch nicht, aber da hing die musikalische Performance zu deutlich hinterher, als dass man behaupten könne, die hätten so viele Punkte für den Song bekommen.

Das lag auch nicht an der Band. Der Song passte von der Tonart überhaupt nicht zur Gesangsstimme des Frontsängers. Hätte man umschreiben sollen.

Teufelchen
Teufelchen
1 Jahr zuvor
Reply to  procra

Sehe ich nicht so. Für mich passte der Auftritt der Ukrainer.

Biobanänli
Biobanänli
1 Jahr zuvor
Reply to  procra

Ziferblat hat übrigens das Semi gewonnen, für mich natürlich verständlich, aber das haben wir hier noch gar nicht diskutiert, die Diskrepanz zwischen Semi und Final-Votes.
Und natürlich war Ziferblat etwas schräg, sowas nennt man Kunst.

Ezio
Ezio
1 Jahr zuvor
Reply to  procra

Die RoW ist aber jedes Jahr fast ident. Die holen sich die großen Diaspora Länder, sowie Israel, Spanien und UK jedes Jahr. Unnötige Wertung für die Einnahmen.

procra
procra
1 Jahr zuvor
Reply to  Ezio

Seit wann gibt es die egtl? Habe den ESC in den vergangenen Jahren nicht groß verfolgt.

Biobanänli
Biobanänli
1 Jahr zuvor
Reply to  procra

Hat sich als Schülerband gegründet und macht Rock mit den Einfluss des Sowjetrocks aus den 70ern. Daher die Outfits und daher auch die Ähnlichkeit zu dem westlichen Progrock aus den 70ern. Die haben zum zweiten Mal beim Vorentscheid mitgemacht. Letztes Jahr Zweite diesmal geonnen.

procra
procra
1 Jahr zuvor
Reply to  Biobanänli

Ich meinte die Votes vom Rest der Welt, die Hintergründe vieler Künstler schaue ich mir leider oft erst an wenn ich deren Track gehört haben. Vielleicht sollte ich das mal ändern…

undeuxtrois
undeuxtrois
1 Jahr zuvor
Reply to  procra

Gab es das RoW-Voting jetzt nicht zum dritten Mal?

jofan2602
jofan2602
1 Jahr zuvor
Reply to  procra

Sie wurde fast von der Hamas getötet, klar ist sie damit ein Opfer. Da kann die Opferrolle gar nicht groß genug sein.

procra
procra
1 Jahr zuvor
Reply to  jofan2602

Das ist korrekt. Aber ich hab in meiner Schulzeit auch keine Extrapunkte im Vokabeltest bekommen, nur weil mir in der Pause irgendso ein Dulli die Fahrradreifen zerstochen hat.

Yuval hat nicht verdient was ihr passiert ist, aber Punkte beim ESC machen das auch nicht wieder wett.

Stefan
Stefan
1 Jahr zuvor
Reply to  procra

Hast du bei der Ukraine und dem Angriffskrieg auch so argumentiert?

procra
procra
1 Jahr zuvor
Reply to  Stefan

Fair, aber in dem Jahr ging mir der ESC ehrlicherweise nicht nah genug, als dass ich mich da eingehend mit befasst hatte.

Letztendlich führen solche politischen side tracks zu nichts Gutem. Leider sind es nicht nur die Zuschauer die das politisieren sondern auch die PR der jeweiligen Acts die die Hintergründe oder die Message eines Acts bewusst politisch anhauchen. Muss beides nicht sein.

Wobei ein ESC ohne jedweden Realitätsbezug auch fade wäre. Aber es darf keine Propagandaveranstaltung egal welcher Couleur werden.

Plüschtiger
Plüschtiger
1 Jahr zuvor
Reply to  jofan2602

Ging es jetzt ums Singen oder Ihre Rolle im Terrorkrieg.? Weil dann müsste ja jedes Land irgendein Opfer irgendeines Terroranschlages dahinschicken ,um mit der Publicity dann zu Punkten. Nicht falsch verstehen, es ist schlimm…Es ist aber Blöd Niveau. Mit Stories und Mitleid Punkte erhaschen. War ich noch nie ein Freund davon. Auch nicht in den unsäglichen Shows eines gewissen Dieter B. Der es genauso gut verstanden hat damit Quote, Gewinner und Aufmerksamkeit zu machen. Für mich geht es auch nach 48 Jahren in denen ich den ESC verfolge immer um das beste Lied.

procra
procra
1 Jahr zuvor
Reply to  Plüschtiger

So sollte es auch sein. Und für mich persönlich war das beste Lied in diesem ESC nunmal Albanien. Aber anscheinend wird im großen Stile heute anders und sehr viel emotionaler gevoted.

undeuxtrois
undeuxtrois
1 Jahr zuvor
Reply to  procra

Das ist nach meiner Sicht aber schon länger so, dass der Hintergrund der Vortragenden auch auf das TV (und auch in die Jurywertung) Einfluss nimmt. Das ist für mich auch nicht ungewöhnlich, da auch menschlich. Wenn dann noch der Vortrag zur Geschichte passt, dann kommen Punkte.
Wäre „Survivor“ der Beitrag von Yuval Raphael gewesen, hätte dies auch zur Geschichte gepasst, aber eben keine dramatische Ballade gewesen und die emotionale Bindung wäre nicht entstanden.
So ähnlich hat vielleicht auch die Jury im Jahr 1982 gedacht, als nur ein Mädchen, dass sang was es fühlt ein bißchen Frieden wünschte.

Biobanänli
Biobanänli
1 Jahr zuvor
Reply to  jofan2602

Sie hat nicht nur einfach überlebt, sondern sich Stunden unter den Leichen der anderen Zuschauer des Musikfests versteckt. Man kann sich nicht vorstellen, was sowas mit einem macht.

Marko +++
Marko +++
1 Jahr zuvor
Reply to  jofan2602

Sie wurde fast von der Hamas getötet, klar ist sie damit ein Opfer. Da kann die Opferrolle gar nicht groß genug sein.

Mit der erneute, wiederholte Erwähnung betonst du diesen einen Tag und steckst du Yuval in einer Opferrolle.

Aber diese junge Frau ist soviel mehr. Wir kennen sie als Sängerin. Was sind ihre berufliche Perspektiven? Was hat sie studiert?

Kurze Suche ergibt das Bild eines heranwachsende Frau aus reicher Familie, die weltweit in Wellness/Spa-Bereich tätig ist.

Plüschtiger
Plüschtiger
1 Jahr zuvor
Reply to  procra

Danke. Ich glaub das damit alles gesagt wurde.Stimme dir da voll zu. Was aber damit gesagt werden müsste, sollten Jurys mehr beschnitten werden ? bzw. die Wertungskraft herabgesetzt werden. Eine Fachjury setzt sich m.W. nur aus 5 Leuten zusammen, die jeder ein geschätztes Fachwissen, aber viel mehr auch eine Vorliebe haben. Wie viel die Rundfunkanstalten dazu noch Einfluss nehmen sei dahingestellt. Dem gegenüber stehen schätzungsweise ein paar hunderttausend Anrufer (gegebenenfalls auch mehrmals) die eine viel breiteres Spektrum an Geschmack abdecken. Eine Wertungsaufteilung von 40:60 oder ggf. 30:70 pro Publikum würde ein viel realeres Bild abgeben. Ich denke sowieso das die Zeiten der Punktegeschenke langsam vorbei ist. Ist das Lied schlecht bekommt man nicht automatisch douze Points vom Nachbarn. Anregungen können ja auch helfen.

procra
procra
1 Jahr zuvor
Reply to  Plüschtiger

5 Leute halte ich für eine so vielschichte Bewertung für zu wenig. Ich würde mindestens auf 12 erhöhen. Oder 13 damit es auch im Fall „zwei absolute Topkandidaten“ einen Tiebreak gibt.

Ich bin weder Vocalist, noch Musiker oder Künstler irgendeiner Form. Aber ich denke nur mit so vielen Augen und Ohren können die vielen Facetten ausreichend beleuchtet werden.

Zu viele Köche verderben aber bekamntlich auch den Brei. Da muss man schon eine Auswahl an Leuten treffen die Ahnung haben und keinen zu engen Rahmen, was ihren musikalischen Background betrifft.

as140
as140
1 Jahr zuvor
Reply to  procra

Jj hat eben nicht verdient gewonnen, sondern einzig, weil die Jurys sich darauf geeinigt haben.

simplymikey
simplymikey
1 Jahr zuvor
Reply to  as140

Haben die Jurys eigentlich nicht. Der Abstand auf Platz 2 (die Schweiz) war nicht sehr groß. Die Jurys haben sehr „aufgeteilt“.

Jan
Jan
1 Jahr zuvor
Reply to  procra

Teile die Beurteilung Israels und möchte hinzufügen, dass der israelische Staat (regelwidrig) massiv Werbung geschaltet hat für die Kandidatin – unter anderem auf dem offiziellen YouTube Livestream des ESC.

Jedes Jahr gibt es Platzierungen, die man nicht nachvollziehen kann. Mal ist das Juryvoting, mal das Publikumsvoting daran Schuld. Beim Televoting sollte man sich doch nochmal überlegen, ob das mit den 20 Anrufen so eine gute Idee ist.
Der Otto-Normal-Zuschauer voted vermutlich gar nicht. Viele proforma einmal. Und andere, wohl häufig Teil von Grüppchen, knallen ihre 20 Votes für einen Beitrag raus. Fair Game bei den Regeln, verzerrt das Bild aber definitiv.

LosPanik!
LosPanik!
1 Jahr zuvor

Für alle, die für eine höhere, bzw. alleinige Wertung des Televotings sind bitte ich folgende Punkte zu beachten:

Punkt 1:Das Televoting ist undemokratisch, weil kapitalisiert.

Demokratisches Prinzip ist: One Man, One Vote (bzw. gleiche Anzahl von Stimmen). Diese Prinzip kann nur funktionieren wenn meine Stimme kostenlos ist, sprich nicht von meiner finanziellen Situation abhängig ist. Jetzt mag man sagen, was sind schon 14cent/Stimme? Mag für viele so in Ordnung sein, aber ich gebe schon aus Prinzip keine Stimme ab, für die Geld von mir verlangt wird, auch wenn es nur 1cent wäre. Und als ich die Kosten für die Votes der anderen Länder hier gelesen habe, konnte ich nur noch mit den Ohren schlackern. Wenn ich in Österreich meine erlaubten 20 Stimmen abgebe habe ich knapp 20€ an der Backe, in der Schweiz 24F. Das sind Summen die für Menschen in prekärer Lage schon mehr als problematisch sind. Im Gegenzug heißt es auch, dass es für Menschen in bequemer finanzieller Lage völlig unproblematisch ist sich mehr als die eigentlich erlaubten 20 Stimmen zu kaufen. Das ist eine Muskisierung des Systems und demokratiefern.
Forderung: Das Televoting muss für alle kostenlos sein!

Punkt 2: Frage nach der Sicherheit des Televotings.

Es ist in der heutigen Zeit völlig legitim danach zu fragen, wie sicher das Televoting vor Angriffen von außen ist, und hat nichts mit Verschwörungstheorien zu tun. Es ist ein leichtes für gewisse Kräfte von außen mit Bots virtuelle Handynummern/Kreditkartennummern in Masse zu generieren um damit abzustimmen. Es sollte eigentlich selbstverständlich sein, dass das System vor solchen Angriffen geschützt ist. Aber ist es das wirklich? Abhilfe für solche Spekulationen kann nur eine größtmögliche Offenlegung der Daten sein. Also wieviel Stimmen kamen in bestimmter Zeit aus bestimmten Quellen/Orten für welche Künstler etc. Natürlich alles unter Beachtung des notwendigen Datenschutzes.
Forderung: Transparenz, Transparenz und nochmal Transparenz.

procra
procra
1 Jahr zuvor
Reply to  LosPanik!

Da die Stimmen in den Ländern unterschiedlich viel kosten, ist der Anspruch auf Demokratie schon hinfällig. Ich meine auch mal gelesen zu haben, dass das abstimmen in einigen Ländern kostenlos ist, es braucht aber eine Registrierung bei einem beaftragten Dienstleister. Dazu habe ich leider die Quelle verloren. Such ich später raus. Und man braucht natürlich eine Internetverbindung. Haben auch noch nicht alle in Europa.

Last edited 1 Jahr zuvor by procra
Biobanänli
Biobanänli
1 Jahr zuvor
Reply to  LosPanik!

Wer bei einer Abstimmung für ein Fernsehprogramm mit Demokratie kommt, hat nicht verstanden, was Demokratie ist. Da passt dann dein 2. Punkt wunderbar dazu.

Caro Iss
Caro Iss
1 Jahr zuvor
Reply to  LosPanik!

Genau darum gehts.
Es gibt Bürger verschiedener Länder die aus Patriotismus oder aus politischen Gründen (was mit Musik herzlich wenig zu tun hat) nur für ein Land anrufen. Dafür benützen die Diaspora Bürger auch mal 3 ver. SIM Karten.
Die Televotings werden damit teilweise verfälscht.
So oder so: es ist ein Komposition Wettbewerb, deshalb ist das Juryvoting sehr wichtig.
Wer sich etwas anderes wünscht, soll sich einen anderen Wettbewerb organisieren.

as140
as140
1 Jahr zuvor
Reply to  Caro Iss

Die Jury vergibt die Stimmen nicht nach Talent, sondern nach politischen Statements. Das ist nicht wichtig, sondern gehört abgeschafft.

Hans-Jürgen Brendel
Hans-Jürgen Brendel
1 Jahr zuvor
Reply to  LosPanik!

👍👍👍… Mir voll aus der Seele gesprochen ! Wirklich ein Unding, für den eigenen Kandidaten oder für mehrere, insgesamt 20 Anrufe tätigen zu dürfen.
Man stelle sich das mal bei politischen Wahlen vor, mit bis zu 20 Wahlzetteln- – – undenkbar. 🫣

Schattenjury
Schattenjury
1 Jahr zuvor

Der flämisch-sprachige Sender Belgiens (VRT) stellt zukünftige Teilnahme beim ESC bereits in Frage:

https://www.hln.be/muziek/vrt-stelt-toekomstige-deelname-aan-songfestival-in-vraag-spaanse-premier-wil-israel-uitsluiten~a761c0d5/

David
David
1 Jahr zuvor
Reply to  Schattenjury

Die sind laut einigen Kommentatoren hier dann ja wahrscheinlich auch alles Antisemiten

jofan2602
jofan2602
1 Jahr zuvor
Reply to  David

Reisende sollte man nicht aufhalten. Wenn Belgien wegen Israel nicht mehr mitmachen will, dann wird man sie auch nicht vermissen. Tschö, mit ö oder schleicht euch.

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
1 Jahr zuvor
Reply to  jofan2602

Das ist ja nicht ganz Belgien, sondern nur der flämische Sender. Dann soll halt der wallonische Sender einspringen … Ob das wohl Belgien sprengen würde?

Jorge
Jorge
1 Jahr zuvor

Solange es so gut für Luxemburg und die Niederlande beim ESC läuft, wäre ein Ausstieg Belgiens ja irgendwie anrüchig.

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
1 Jahr zuvor

Ist nächstes Jahr nicht eh der französischsprachige Sender dran?

Nils
Nils
1 Jahr zuvor

Jup

Nils
Nils
1 Jahr zuvor

Der wallonische Sender wäre eh turnusgemäß 2026 dran – und hätte mit Sicherheit auch kein Problem damit, längerfristig am Ruder zu bleiben. Die flämische Drohung ist wie ein Soufflé: sehr viel heiße Luft unter der Oberfläche.

David
David
1 Jahr zuvor
Reply to  jofan2602

Also mittlerweile sind es schon Spanien, Belgien, Portugal und Island. Könnte ein einsamer Contest werden.

Biobanänli
Biobanänli
1 Jahr zuvor
Reply to  David

Nö, vor einem Jahr wurde auch laut getrötet, damals Irland, Finnland etc. Gab es dieses Jahr aus Finnland auch nur eine Äußerung, dass man nicht mitmachen wolle? Bei Spanien mag der Frust eher groß sein, dass die gleiche (billige) Masche nicht jedes Jahr funktioniert. Ok, das war gemein.

Nils
Nils
1 Jahr zuvor
Reply to  Biobanänli

Finnland will auch wieder das Ergebnis untersuchen lassen.

Besonders ulkig ist genau diese Forderung aber aus Island, wo Israel im Televoting ganze – Achtung, festhalten! – 4 Punkte bekam. Anscheinend immer noch zu viel für den Geschmack des Senders.

Nils
Nils
1 Jahr zuvor
Reply to  David

Der dumme Quatsch-Vorwurf wird auch nicht wahrer, wenn man ihn tausendmal wiederholt. Und ja, ich meine damit deinen Vorwurf.

Marko +++
Marko +++
1 Jahr zuvor
Reply to  Schattenjury

Nicht unmittelbar, man verlangt Antworten und Aufklärung. Vor allem möchte man, wie in Spanien, bis ins Detail wissen wie abgestimmte wurde.

Kommentar meinerseits.
Das Televoting in Spanien fällt auf, weil 80% der Stimmen mittels Kreditkarte empfangen wurde. In Belgien (und Niederlande) fällt das Ergebnis auf, weil 12 Punkte für Israel sehr abweichen von der generelle Stimmung im Land.
Vor einem Jahr war es Slowenien, das nachgefragt hat, weil auch dort sehr viele Stimmen für Israel abgegeben wurden, während in Nachbarland Kroatien das gleiche Land auf Platz 15, also ohne Punkten, landete.

Last edited 1 Jahr zuvor by Marko +++
Jorge
Jorge
1 Jahr zuvor
Reply to  Marko +++

Ich kann mir zwar theoretisch vorstellen, dass Interessierte da gepusht haben. Nur: Wenn man Zweifel von Senderseite säht, sollten die einfach handfester sein und nicht nur dieses spezielle Land betreffend, weil das gerade opportun ist und ein Mindset bedient.

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
1 Jahr zuvor
Reply to  Marko +++

Nun ja, wie viele Menschen nehmen denn in einem Land wie Belgien am ESC-Televoting teil? Ich denke, dass es für 12 Punkte schon genug ist, wenn 0,5 % der Bevölkerung einen bestimmten Act unterstützen. Das Televoting beim ESC kann ja niemals repräsentativ für die Bevölkerung eines Landes sein, das verhindern schon die powervotenden Superfans …

ESC1994
ESC1994
1 Jahr zuvor

Leute die das Voting anzweifeln vergessen halt auch gerne dass man nicht gegen einen Beitrag stimmen kann sondern nur dafür. Also selbst wenn sagen wir mal nur 10 % der Bevölkerung von Land X gegenüber Land Y positiv eingestellt ist, solange diese 10 % fürs Land anrufen bekommen die halt die 12 Punkte während der Rest sich auf die anderen Länder verteilt. Von daher finde ich das Theater was der spanische Sender da gerade abzieht wahnsinnig dämlich und peinlich. 🙄

Last edited 1 Jahr zuvor by ESC1994
Cor
Cor
1 Jahr zuvor
Reply to  ESC1994

Was aber auch nicht korrekt ist, dass bei Israel sich der Staat beim Televoting einmischt. Wurde schon mehrmals zugegeben das da mehrere Millionen für das ausgegeben werden. Dieses Jahr wurde noch nichts zugegeben, aber es wurde in der New York Times ein grosses Inserat geschaltet mit der Bitte für sie zu voten. So etwas hört man von anderen Länder nicht. Da wird mir vieles klarer wieso das Israel so viele Punkte bekommen hat. Das Lied war schon gut, aber überragend nun auch nicht.

Spaceman04
Spaceman04
1 Jahr zuvor
Reply to  Cor

So ein Inserat wie du es nennst ist spottbillig und wird von Fans vonn Serien, Filmen und sogar zum Versenden von Geburtstagsgrüßen der Fanclubs an ihre Lieblinge kurzzeitig gemietet.
Dass der israel. Staat dafür „Millionen“ ausgeben würde ist lächerlich

Kris
Kris
1 Jahr zuvor
Reply to  Spaceman04

Israel schaltet auf Youtube und co bezahlte Werbung, in den USA kommen noch Billboards mit dazu.
Das sich bei einem Contest, der offiziell nicht politisch sein soll, ein Staat eine große PR Kampagne startet und zahlt, passt ganz einfach nicht zusammen. Hinzu kommt das die Lieder Israels in den letzten zwei Jahren ebenfalls politisch waren und mehrmals abgeändert werden mussten. Jedes andere Land hat in so einem Fall eine Vorbesserungschance, danach ist man disqualifiziert. Israel nicht.

undeuxtrois
undeuxtrois
1 Jahr zuvor
Reply to  Cor

Wie viele Anrufe aus den USA hat es denn wohl gegeben, noch dazu in der anderen Zeitzone? Gibt es in den USA großes ESC-Interesse?

Bernd
Bernd
1 Jahr zuvor
Reply to  Marko +++

Wenn eine zahlreiche Minderheit (ich weiß, paradox) für ein Land geschlossen (auch mehrmals) anruft, dann kann das bei einer insgesamt kleinen Teilnehmerzahl aber eben schon die 12 Pkt ausmachen. Vor allem, weil man im Gegensatz dazu nicht geschlossen gegen einen Beitrag wählen kann. Daher haben diese 12 Pkt an Israel auch einfach gar nichts mit der allgemeinen Stimmung zu tun, auch wenn das die israelische Regierung natürlich genau so rüberbringen will… daher machen sie ja soviel Werbung für den ESC.

Biobanänli
Biobanänli
1 Jahr zuvor
Reply to  Marko +++

Der Witz ist nur, dass das Verfahren mit Kreditkarte viel auswändiger und auch leichter ein Betrug nachzuweisen ist. Glauben wir wirklich, Israel würde sich hier die Schmach antun, wenn man das beweisen könnte?
Und von einer generellen Stimmung kann nichts abweichen, wie will man die feststellen? Es ist eher traurig, dass es in Spanien nur so wenig Stimmen gab, ok ein EUR pro ist schon viel. Aber dann darf man eben nicht motzen, wenn es einer kleineren Gruppe eben 20 oder 40 EUR Wert war, dass Israel gewinnt.
Jorge, wieviele Stimmen waren es bei dir insgesamt dieses Jahr, du bist ja der Simkarten-Spezialist.

Last edited 1 Jahr zuvor by Biobanänli
Jorge
Jorge
1 Jahr zuvor
Reply to  Biobanänli

Hatte es eben an anderer Stelle geschrieben: 5×20 gingen. Ich habe das Potenzial aber nicht komplett ausgenutzt. Waren so um die 11 Euro. Und für Israel habe ich auch eine Solidaritäts-Stimme gelassen, obwohl das wirklich nicht mein Stück war, weil mich das Gedisse einfach annervt.

Marko +++
Marko +++
1 Jahr zuvor
Reply to  Biobanänli

Und von einer generellen Stimmung kann nichts abweichen, wie will man die feststellen?

Sowohl RTL wie Avrotros verfügen über ein ‚Panel‘ – bei RTL sind 20.000 und bei Avrotros 90.000 Leute fest gelistet für Umfragen aller Art über jedes Thema. Nach Wertung sind alle Umfragen gültig für die ganze Bevölkerung.

Bei politische Themen gibt es des öfteren Wiederholungsfragen, damit man genau die Meinungsänderung in Blick hat.

Aktuelle Zahlen. Mitgefühl mit der Bevölkerung von Israel hat 55%, mit der Bevölkerung in Gaza 64%. Das Vorgehen der Israelische Regierung halten 11% für gut, Hamas bekommt 3% Support.

Beim ESC 2025 gab es die übliche Fragen über das Abschneiden der niederländischen Teilnehmer, ob es gut ist teilzunehmen, aber auch ob Israel beim ESC willkommen ist. In 2024 waren 44% nicht einverstanden und dieses Jahr möchten 56%, dass Israel nicht dabei war.

elkracho
Mitglied
elkracho
1 Jahr zuvor
Reply to  Schattenjury

Dann bleibt VRT halt weg.
Aber das wird nicht passieren.
Da gehe ich jede Wette ein.

Danya | דניה | 🎗️
Mitglied
Danya | דניה | 🎗️
1 Jahr zuvor
Reply to  elkracho

VRT bleibt nächstes Jahr ohnehin weg, da wieder RTBF übernimmt.

elkracho
Mitglied
elkracho
1 Jahr zuvor

Danke Danya .
War aber bekannt.
Bis 2027 ist noch lange hin.
Aber was macht VRT, wenn Belgien 2026 gewinnen sollte ????

undeuxtrois
undeuxtrois
1 Jahr zuvor
Reply to  elkracho

Schöner Gedanke!

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
1 Jahr zuvor
Reply to  elkracho

Neben Deutschland und der Schweiz ist Belgien das einzige ESC-Gründungsland, das noch niemals freiwillig einen ESC ausgelassen hat.

elkracho
Mitglied
elkracho
1 Jahr zuvor

Aber der HSV ist auch irgendwann mal abgestiegen. 🤔

Jorge
Jorge
1 Jahr zuvor
Reply to  elkracho

Dann sollte man denen sagen, dass es 7 Jahre dauern kann, den entstandenen Schaden zu reparieren!

elkracho
Mitglied
elkracho
1 Jahr zuvor
Reply to  Jorge

😊😊

Haraldur
Haraldur
1 Jahr zuvor
Reply to  Schattenjury

Na und?

Matti Meikäläinen
Matti Meikäläinen
1 Jahr zuvor
Reply to  Haraldur

Was ja und? Wenn Sie ein Kommentar nicht interessiert… einfach weiterscrollen.

Last edited 1 Jahr zuvor by Matti Meikäläinen
Rouven
Rouven
1 Jahr zuvor

Wenn das der Versuch ist, lustig zu sein: Hat nicht geklappt!

Alki Bernd
Alki Bernd
1 Jahr zuvor
Reply to  Schattenjury

Damit dürfte VRT sich gerade das Grab geschaufelt haben. Die Regierung de Waver wartet nur auf solche Dummheiten.

Hans-Jürgen Brendel
Hans-Jürgen Brendel
1 Jahr zuvor

VOTING bitte n u r noch durch das PUBLIKUM , von Menschen die vorurteilslos und ohne musikfachliche Kriterien, ihre potentiellen Siegerkandidaten auswählen dürfen. Diese Gruppe , gewährleistet letztendlich auch die kommerziellen Umsatzzahlen und Followerstimmen in den medialen Netzwerken. Fachjurys mögen sehr wohl ein geschult musikalisches Gehör vorweisen können, aber der Publikumsmasse ist eine solche Bewertungsgrundlage fremd.
☝️ Und : Vorentscheide sollten auf die Einflussnahme, selbsternannter „RAAB’scher“ Chef-Juroren, der Vergangenheit angehören !!!

procra
procra
1 Jahr zuvor

Jurys altern. Ich hab oft den Eindruck, da sitzen immer die gleiche Leute, die das entschieden. Sollte man häufiger durchtauschen.Sonst rostet das. Und das merkt man.

Entweder maximal 4 Jahre insgesamt in der Jury, oder alle 4 Jahre höchstens einmal.

Jorge
Jorge
1 Jahr zuvor
Reply to  procra

Eindrücke können täuschen: ESC-Jurys müssen laut Reglement ohnehin durchgewechselt werden. Da sitzen nicht ständig dieselben Leute. Höchstens alle paar Jahre mal.

procra
procra
1 Jahr zuvor
Reply to  Jorge

Oh, das wusste ich nicht. Wieder was gelernt.

blueeye
blueeye
1 Jahr zuvor
Reply to  procra

Die Regel gibt es schon. Zumindest darf eine Person nicht zwei Jahre nacheinander in der Jury sein. Ich weiss jetzt nicht genau, wie lange sie dann gesperrt sind. Aber ich meine mich zu erinnern, dass es mehr als ein Jahr war.

Cor
Cor
1 Jahr zuvor

Das sehe ich überhaupt nicht so wie im Artikel. Ich fand halt den 2. Platz von Kroatien und Finnland gar nicht gut., vor allem Finnland ganz schrecklich. Von mir aus müsste das Jury 60% haben und die Zuschauer nur 40%.Die Ukraine und Israel und auch andere Länder wie auch Albanien haben eine grosse Diaspora in Europa, was z. B. bei uns DACH Länder nicht so ist. Mir kommt es auch so vor, dass Israel, Italien und die Ukraine singen können was sie wollen. Sie haben automatisch viele Zuschauerstimmen. Klar ist die Jury auch nicht immer fair, wenn z. B. Zypern den Griechen immer 12 Punkte geben egal was kommt, aber die Jury schaut halt schon eher auf den Song und die Stimme und weniger auf Klamauk.Übrigens hatte die Schweizerin Zoë Më noch den Komponisten Preis erhalten. Das ging ein bisschen unter.

Last edited 1 Jahr zuvor by Cor
4porcelli - Help the 🦦 save his people United24k
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1 Jahr zuvor
Reply to  Cor

Wobei Italien, Israel und die Ukraine auch konsistent Qualität schicken.

ESC1994
ESC1994
1 Jahr zuvor

Hi, ich hoffe es geht dir gut. 🙂

Wen hättest du denn als nächstes für Frankreich am Start??

4porcelli - Help the 🦦 save his people United24k
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1 Jahr zuvor
Reply to  ESC1994

Hey, ich hab keine Ahnung, kenne mich da nicht soooo gut aus. Soll es nicht einen VE geben?

ESC1994
ESC1994
1 Jahr zuvor

Sagt dir Kendji Girac was?? Hat auch The Voice gewonnen wie Slimane.

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1 Jahr zuvor
Reply to  ESC1994

Ja, ist auch gut!

ESC1994
ESC1994
1 Jahr zuvor

Habe mir einige Songs von ihm angehört, gefallen mir ganz gut. Mit ihm würde es auch glaube ich einen etwas flotteren Song geben. Und sooo schlecht sieht er jetzt auch nicht aus. 😉

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1 Jahr zuvor
Reply to  ESC1994

Ist schon ein Otter!
PARG hatte übrigens die Brust Samstag nicht rasiert. Sie hatten ihn irgendwie nur ganz oben eingeschmiert und man sah dann die Stoppeln drunter.

ESC1994
ESC1994
1 Jahr zuvor

Armenien mochte meine Mutter gar nicht. 😅

Dass er das Finale erreicht hat ist schon als Erfolg zu bezeichnen, mehr war mit dem Lied nicht drinnen.

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1 Jahr zuvor
Reply to  ESC1994

Ja ich war auch total happy, dass er ins Finale kam – und dann da nicht letzter wurde.

Malge1985
Malge1985
1 Jahr zuvor

PARG hat es in die Spotify Daily Charts geschafft auf Platz 193.

Polen und Malta sind die einzigen beiden Länder vom Finale die nicht in den Top 200 vertreten sind

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1 Jahr zuvor
Reply to  Malge1985

Go PARG!
Malta und Polen fand ich beide auch ganz schlimm.

Malge1985
Malge1985
1 Jahr zuvor

Ja ich finde auch beide nur mittel bis schlimm.

Interessant ist das UK auf Platz 98 ist. Da sind die sogar vor Albanien. Die auf Platz 113 sind

Last edited 1 Jahr zuvor by Malge1985
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1 Jahr zuvor
Reply to  Malge1985

Ich glaube dass Albanien einfach keine Lobby hat, Leite denken „Flaschensammler, kann ja nichts werden.“ Ich hab nen Kumpel, der Albaner ist und wenn er weggeht sagt er, dass er Grieche sei, weil insb die Frauen dann viel positiver reagieren. Rumänien hat ein ähnliches Problem imagetechnisch.

Cor
Cor
1 Jahr zuvor

Ukraine nicht wirklich. Fand leider kein einziger Song gut von denen. Jetzt wird mir aber vieles klarer bei Israel. Anscheinend haben diese schon mehrfach zugegeben, dass sich der Staat mit ziemlich viel Geld ins Tele Voting einmischt und grosse Werbekampagnen macht. Dieses mal kam noch kein Statement, es wurde aber in der New York Times eine Werbekampagne gemacht. Sie etwas hört man von anderen Länder nicht. Der Song war schon gut, aber so überragend nun auch nicht.

procra
procra
1 Jahr zuvor

Dieser Thread geht steil…

Fazit: Jurys werten nicht immer rein musikalisch und das Telecoting ist nicht immer nur die blöde Schafherde. Auf beiden Seiten gibt es Ausnahmen. Kriegt nan auch nicht so einfach weg. Aber bei der Jury hat man erreichbarere Stellschrauben, an den man drehen kann, sodass man sicher(er) stellen kann, dass da musikalisch bewertet wird.

Nils
Nils
1 Jahr zuvor
Reply to  procra

Ich sehe bei den Jurys zwei Probleme: Zum Einen, dass sich etwa Griechenland und Zypern immer noch unbehelligt die Zwölfer hin und her schieben können und die EBU immer noch so tut, als ginge es da nur um subjektive musikalische Kriterien. Zum anderen, dass in den Jurys zu viele Laien wie du und ich sitzen, deren Meinung korrekterweise zum Teil sogar weniger wert sein sollte als die langjähriger Fans. Was etwa qualifiziert z. B. eine Lyza als Musikprofi, wenn ihre gesamte musikalische Lebensleistung darin besteht, einmal (erfolglos) ein Lied nachgesungen zu haben, dass ihr andere geschrieben haben? Was qualifiziert Radiomoderatoren, deren Kernkompetenz harmlose Flachwitzchen zwischen zwei Liedern sind? Es bräuchte – zumindest in Deutschland – dringend mehr Songwriter oder auch Musikwissenschaftler in der Jury. Das zeigt sich für mich auch daran, dass den Bezancon-Award der teilnehmenden Songwriter oft eben nicht an den Jurysieger geht.

Andi
Andi
1 Jahr zuvor

Also die Regeln mit dem 50/ 50 Voting sind jedem bekannt. Wem das nicht passt, der braucht nicht teilzunehmen. Mir ist auch kein Kandidat vom diesjährigen ESC bekannt, der dieses System oder das Ergebnis kritisiert hat.
Die nun von ESC- Kompakt losgetretene Diskussion finde gegenüber JJ sehr respektlos. Es entsteht dadurch der Eindruck, Österreichs Sieg wäre nicht verdient gewesen. Und das ist eben nicht der Fall. Das Rennen um den Sieg war dieses Jahr extrem spannend und hat mit JJ einen tollen Sieger gefunden 😀.

Last edited 1 Jahr zuvor by Andi
procra
procra
1 Jahr zuvor
Reply to  Andi

JJ hat verdient gewonnen. Der war hier aber auch nicht Ziel der Kritik. Eher Yuval. Ihre Performance war auch gut, aber wird von mehreren Seiten als „überbewertet“ angesehen.

Hier geht es zum Text von Israels Text:

https://eurovisionworld.com/eurovision/2025/israel

Danya | דניה | 🎗️
Mitglied
Danya | דניה | 🎗️
1 Jahr zuvor
Reply to  procra

Mit Songtexten zu argumentieren, halte ich für wenig zielführend – vor allem, wenn vor ihr JJ gelandet ist und hinter ihr Tommy Cash. Dann hätte man stattdessen zum Beispiel Lucio Corsi die Trophäe geben müssen. 🙃

procra
procra
1 Jahr zuvor

Punkt für dich. Das mag eine subjektive Perspektive sein, aber meines Erachtens nach gehen die Songtexte allgemein sehr unter.

Das ist aber auch ein hausgemachtes Problem, weil der ESC da recht strenge Richtlinien setzt. Und die vorgeschriebene Dauer von maximal 4 Minuten(?) dampft das auch noch ein.

Kann ich aber auch irgendwo nachvollziehen. Sonst geht die Show irgendwann 6 Stunden.

Last edited 1 Jahr zuvor by procra
voicy
voicy
1 Jahr zuvor
Reply to  procra

Es sind 3 Minuten 🙂

Stimme dir aber zu, dass die Songtexte viel zu wenig Beachtung finden.

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
1 Jahr zuvor

Außerdem habe ich immer das Gefühl, dass es nur eine handvoll Menschen gibt, die sich beim ESC überhaupt für den Text interessieren.

Malge1985
Malge1985
1 Jahr zuvor

Genau. Mir sind zum Beispiel Texte egal, es sei denn die sind deutsch, da verstehe ich ja den Text.

4porcelli - Help the 🦦 save his people United24k
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1 Jahr zuvor
Reply to  Malge1985

Hat mich auch noch nie bei Musik interessiert. Manchmal sind da Sachen, die hängenbleiben aber ich würd nie danach suchen. Mein Eindruck ist zB, dass under Song quasi nur aus dem
Wort Baller besteht.

Malge1985
Malge1985
1 Jahr zuvor

So geht es mir bei Tavo (Litauen) auch. 😂 😂 😂

Nils
Nils
1 Jahr zuvor

Es sei denn, in einem Lied über Stöckelschuhe wird allen Ernstes „Afrika Paprika“ gesungen. 😛

Matti Meikäläinen
Matti Meikäläinen
1 Jahr zuvor
Reply to  Nils

Oder Kolossali Krokodili 🤣

CaroIss
CaroIss
1 Jahr zuvor
Reply to  procra

Yuval’s Auftritt war sehr gefühlvoll, wunderschön. Für mich klar Top 5.
Mein Top 3: JJ, Lucio Corsi, T. Cash.
Dann KAJ, Yuval, Klavdia, ZoëMë, Tautumetas, Claude, M.Conte,

Jofan
Jofan
1 Jahr zuvor
Reply to  Andi

Danke!

Stefan
Stefan
1 Jahr zuvor
Reply to  Andi

Danke, genauso sehe ich das auch. Wer immer nur erwartet, dass der eigene Beitrag oder derjenige, der einem am besten gefällt, hat den ESC nicht verstanden.

CaroIss
CaroIss
1 Jahr zuvor
Reply to  Andi

Korrekt

Gordon
Gordon
1 Jahr zuvor

Jury muss meiner Meinung nach bleiben! Wie wir dieses Jahr gesehen haben, retten sie sogar den Contest vor dem Untergang. Ich finde dieses Jahr haben sich die 12 Punkte der Jury auch sehr verteilt, also hätte es eine gute Chance gegeben, dass die Zuschauer den Sieger bestimmen.

MinaD
MinaD
1 Jahr zuvor
Reply to  Gordon

Seh ich genau so. So eine unterschiedliche Jury Wertung gabs lange nicht. Und wieso sollte es dann fair sein wenn Israel gewinnt, weil sie das Televote gewonnen hat, aber im Jury Voting „nur“ im Mittelfeld gelandet ist. JJ dagegen Jury P1 und Tele P4 (auch sehr hoch) ist da als Sieger die bessere Wahl.
Finde die alljährliche Diskussion um die Jury müssig. Frag mich wie der Artikel wäre, wenn Israel gewonnen hätte 🙈.

Nils
Nils
1 Jahr zuvor
Reply to  MinaD

Ist doch jedes Jahr dieselbe Leier: Mal sind die Jurys schuld, mal das Televoting. Und alles was man am Ende daraus lernen sollte, ist, dass das 50/50-Voting im Kern genau perfekt ist.

Düni
Düni
1 Jahr zuvor

Erstaunlich viele Aluhüte hier! Da unterscheidet sich die ESC-Bubble nicht von anderen Echokammern.

Biobanänli
Biobanänli
1 Jahr zuvor
Reply to  Düni

Idioten gibt es immer, aber hier gibt es eben auch noch genügend Contra, dass sich diese hier nicht wohl fühlen.

Tom_Muc
Tom_Muc
1 Jahr zuvor
Reply to  Düni

Differente Meinung = Aluhut?
na dann …

Alki Bernd
Alki Bernd
1 Jahr zuvor

Mich würde ja einmal interessieren, wie viele Televotingstimmen denn abgegeben wurden, vielleicht durch den Faktor 20 dividiert. Ob man dann noch von „Demokratie“ sprechen kann?

Gibt es diese Zahlen?

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
1 Jahr zuvor
Reply to  Alki Bernd

Das habe ich weiter oben auch gefragt. Ich wäre auch nicht überrascht, wenn 50 % der abgegebenen Stimmen von Blasenmitgliedern kämen.

procra
procra
1 Jahr zuvor

Ich suche auch gerade nach solchen Zahlen, aber evtl werden die nicht veröffentlicht.

Alki Bernd
Alki Bernd
1 Jahr zuvor
Reply to  procra

Warum wohl?

Alki Bernd
Alki Bernd
1 Jahr zuvor

Und wenn es insgesamt sehr wenige Anrufe wären…

Haraldur
Haraldur
1 Jahr zuvor
Reply to  Alki Bernd

Bei uns in der Familie gibt jeder genau eine Stimme ab, meistens jedes Familienmitglied für ein anderes Land. Man kann wirklich nicht davon ausgehen, dass es überwiegend Power-Voter gibt.

Biobanänli
Biobanänli
1 Jahr zuvor
Reply to  Haraldur

Ich schaffe es meist wegen schlechter Vorbereitung, Smartphone für Sondernummer gesperrt und Festnetz ohne Akkus die länger als 5 Minuten durchhalten, und im entscheitenden Augenblick nicht die richtigen Nummern zu Hand zu haben, nicht mehr als 5-10 Stimmen abzugeben, 20 sind für mich unereichbar

Jorge
Jorge
1 Jahr zuvor
Reply to  Biobanänli

Darfst du das einfach schreiben in einem ESC-Forum? Gibt’s da keine Klausel im Disclaimer? Ich habe da keine Hemmungen beim Powervoting. Dual-Sim-Smartphone, plus Notfallhandy und notfalls 2 Festnetznummern. Und ich nutze die sparsamere Direktanrufnummer mit Wahlwiederholung statt SMS.

Habe zum Beispiel für jeden im Vorfeld gelesenen Kommentar, wie öde/düster/deprimierend doch Litauen sei, ein Extravoting geschickt!

Biobanänli
Biobanänli
1 Jahr zuvor
Reply to  Jorge

Ja, und ich weiß, dass mir Benny auch immer die richtigen Nummer in einem extra Artikel sagt, aber wenn es soweit ist, dann bin ich eben ein Looser.
Wahlwiederholung klar, aber beim mehrerenVotes gehen da auch immer nur 3-4, bis ich das Gefühl habe, die anderen müssen auch noch dran kommen.
Ok, zumindest bei düster sind wir uns zumindest einig.

Last edited 1 Jahr zuvor by Biobanänli
Marko +++
Marko +++
1 Jahr zuvor
Reply to  Alki Bernd

Gibt es diese Zahlen?

Bis jetzt nicht. Die Anstalten bekommen nur eine Gesamtzahl mit prozentuale Verteilung. Deswegen in 2024 die Nachfrage aus Slowenien und seit heute auch Spanien und Belgien. Dort will man es genau wissen und Once Germany GmbH hat diese Daten, wird sie nur im Auftrag der EBU liefern.

Johannes Floehr
Johannes Floehr
1 Jahr zuvor

In Italien wurden die genauen Zahlen zum Televoting veröffentlicht:

  1. San Marino – 34,16 %
  2. Albanien – 16,52 %
  3. Israel – 11,44 %
  4. Estland – 6,18 %
  5. Ukraine – 5,00 %
  6. Schweden – 2,58 %
  7. Österreich – 2,18 %
  8. Polen – 2,15 %
  9. Norwegen – 1,90 %
  10. Griechenland – 1,90 %

Und ganz hinten die Schweiz (0,72%), UK (0,45%) und Dänemark (0,41%).

Alki Bernd
Alki Bernd
1 Jahr zuvor

Aber wie viele Anrufe gab es denn in Italien?

Johannes Floehr
Johannes Floehr
1 Jahr zuvor
Reply to  Alki Bernd

Weiß ich leider nicht. Aber hier noch die Quelle + alle Zahlen, auch zum Semi:

https://www.rai.it/dl/doc/2025/05/18/1747583426767_Eurovision%20Song%20Contest%202025%20-%20Risultati%20voto%20italiano.pdf

procra
procra
1 Jahr zuvor

Sind das die Prozentanteile aller Stimmen oder aller Stimmberechtigten? Wenn in der Summe 100% herauskommt, dann wohl ersteres oder?

Johannes Floehr
Johannes Floehr
1 Jahr zuvor
Reply to  procra

Ersteres, ja.

procra
procra
1 Jahr zuvor

Danke, das ist auf dem Handy etwas schlecht zu lesen, deswegen hatte ich mir das nicht zuende durchgelesen.

Finde hier natürlich die 10 für Albanien schön, San Marino kriegt natürlich die 12 für den Schmeichelsong. Legitim.

Denke aber, wenn da die Sprachbarriere nicht wäre, könnte Zjerm sich in den Streams auch noch mausern. Dauert evtl etwas.

Biobanänli
Biobanänli
1 Jahr zuvor

Sowas fehlt leider insgesamt, dann könnte man andere Voting-Methoden durchrechnen. Hier habe ich ja schon ausgerechnet, dass San Marino mit 12 Punkten schlecht wegkamen, während Israel von dem System profitiert hat. Ok, Estland und Albanien habe ich bei meiner Berechnung verwechselt.
Schweden 2,58% und dafür noch Punkte bekommen, zeigt aber auch die Willkür des Systems

Jorge
Jorge
1 Jahr zuvor

Im Alternativuniversum mit kastrierten Jurys und ohne Israelteilnahme wird übrigens gerade darüber diskutiert, warum der ESC zum Steigbügelhalter für TikTok und einen Influencer verkommen ist. 😉

Tallinn als Ausrichterstadt 2026 wird auch hinterfragt, weil zu vulnerabel und zu dicht an der russischen Grenze gelegen. Stichwort Jamming und dadurch fehlgeleitete Flüge.

Biobanänli
Biobanänli
1 Jahr zuvor
Reply to  Jorge

Nicht wirklich ernst gemeint?
Ich habe auf Bluesky eifrig alle politischen Wertungen stumm geschaltet und bei reddit gab es ja gestern ein Stopp der Moderatoren, die alles gelöscht haben, was sich nicht wirklich auf ESC bezogen hat. Daher weiß ich wenig aus diesem verlorenen Universum, X und Insta ist ja bei mir seit Trump abgeschaltet.

Jorge
Jorge
1 Jahr zuvor
Reply to  Biobanänli

Nein, ein Gedankenexperiment, weil sich hier so viel um böse Juroren und das schwarze ESC-Schaf Israel dreht.

Und wahrscheinlich hätte Tommy Cash sein Starbucks-Sponsoring in der Dankesrede publik gemacht!

undeuxtrois
undeuxtrois
1 Jahr zuvor
Reply to  Jorge

Wie die Flugzeuge bei den fehlgeleiteten Flügen dann fliegen, wissen wir ja bereits seit Samstag.
Gut vorbereitet!

Stefan
Stefan
1 Jahr zuvor

Himmel hilf, kann man es den deutschen Ewigkeitsnörglern denn nie Recht machen!? Soll man die Regeln jetzt so lange zurecht biegen, bis wir gewinnen? Lasst doch endlich mal die Kirche im Dorf und genießt einfach die Veranstaltung. Würde nur das Publikum abstimmen hättet ihr genauso was zu meckern. Und zum alleinigen Juryvoting will auch keiner zurück. So langsam vermiest mir das permanente Unzufriedensein wirklich dieses einmalige Event. Ich weiß nicht ob in anderen Ländern genauso gejammert wird. Ist das jetzt typisch deutsch? Keine Ahnung, aber es nervt gewaltig. Ob in den Kommentarspalten oder in den Medien. Überall wird gemotzt. Ob im Vorfeld, während der Show oder hinterher.

Ich finde die Regel – Hälfte Jury, hälfte Publikum – super. Die einen gehen nach Geschmack oder Lieblingskünstler, die anderen schauen aufs musikalische Handwerk und Gesamtpaket. Besser kann man doch gar nicht beurteilen. Oder wollt ihr lieber Punktrichter wie beim Sport? Eurovision ist so viel mehr als nur gewinnen wollen.

Bitte Leute, tut euch doch einfach um eurer guten Laune Willen und Spaß am Contest den Gefallen und schraubt mal das Gemaule runter. Es ist kein Wunder, dass wir in Europa als derart unausstehlig (schreibt man das so? ^^) wahrgenommen werden.

Haraldur
Haraldur
1 Jahr zuvor
Reply to  Stefan

Wäre nicht das erste Mal. Die Wiedereinführung der Jurys war ja auch eine Reaktion auf die starke deutsche Kritik an Diaspora-Voten. Kurz danach hat Lena gewonnen.

Haraldur
Haraldur
1 Jahr zuvor
Reply to  Stefan

Übrigens: Im UK gibt es exakt die selben Debatten: keinermaguns, alledemütigenuns, wirzahlendiepartyunddieanderenfeiern etc.

undeuxtrois
undeuxtrois
1 Jahr zuvor
Reply to  Haraldur

Aber im UK wissen sie nach der Party nichts mehr davon, wie uns die 3 Damen sungen.

Nils
Nils
1 Jahr zuvor
Reply to  Haraldur

Gestern mal nachträglich in den Live-Ticker der Daily Mail reingelesen. Ist schon arg peinlich, wie man sich da an jeden Strohhalm klammerte, um sich Remember Monday vor dem Endergebnis irgendwie zu einem guten Act schönzureden. Wobei man der Fairness halber auch erwähnen muss, dass kritische Stimmen aus dem UK nach deren Auftritt auch einmal kurz angerissen wurden.

Aber als Mutterland der Popmusik sollte das den Briten doch eigentlich spätestens mit Blick auf die Chart-Erfolge bzw. -Flops der eigenen Beiträge selbst im eigenen Land auch langsam mal dämmern, dass das eigentlich Jahr für Jahr nur mau oder schlimmstenfalls sogar richtige Grütze ist, was die BBC da ins Rennen schickt – Sam Ryder mal ausgenommen.

ESC1994
ESC1994
1 Jahr zuvor
Reply to  Nils

Den Song von Remember Monday wollte in UK auch keiner hören, eine Woche Platz 95 und das war´s auch.

Malge1985
Malge1985
1 Jahr zuvor
Reply to  ESC1994

Die sind aktuell auf Platz 51 der Spotify Charts in UK. Das ist übrigens Bestwert für Remember Monday in ihrer Heimat.

ESC1994
ESC1994
1 Jahr zuvor
Reply to  Malge1985

Wohl ein kurzes Strohfeuer in der Woche nach dem ESC.

Malge1985
Malge1985
1 Jahr zuvor
Reply to  ESC1994

Jo. In einer Woche bin ich vermutlich der einzige, der das Lied noch hört. 😂😂😂

Nils
Nils
1 Jahr zuvor
Reply to  Malge1985

Wie es – mit Sicherheit in mehr als – einem Kommentar auf Twitter hieß: „Remember Monday forgotten by Tuesday“. Warum sollte Europa etwas toll finden, was die Briten selbst für unzulänglich befunden haben? Und warum immer die „Keiner mag uns“-Karte spielen, wo die korrekte „Keiner mag eure Discount-Musik“-Antwort doch so offensichtlich auf der Hand liegt? Ich werde Nationalismus/übertriebenen Patriotismus wohl nie verstehen.

Nils
Nils
1 Jahr zuvor
Reply to  ESC1994

Ganz genau. Sagt doch eigentlich schon alles, oder? Zumal die englischen Charts im Vergleich zu den deutschen noch vollkommen intakt sind.

ESC1994
ESC1994
1 Jahr zuvor
Reply to  Nils

Habe mal geschaut, BBC Radio 2 hat ihn wohl aus Pflichtgefühlt einige Male gespielt, der Jugendsender BBC Radio 1 dagegen im letzten Montag genau DREI Mal!! Gut, finde auch einen Teenager der das hört. 🤣

Andi
Andi
1 Jahr zuvor
Reply to  Stefan

Danke für diesen Kommentar. Jedes Jahr wird das Haar in der Suppe gesucht und die Jammerei beginnt von vorne. Das scheint wirklich typisch deutsch zu sein. Anstatt sich einfach mal zu freuen! Die Schweizer haben drei tolle Shows produziert. Die Jurywertung war vielfältig wie schon lange nicht mehr und sehr spannend. Die Buchmacher lagen mit vielen Vorhersagen falsch und es gab teilweise überraschende Ergebnisse. Und auch niedrige Startnummern können erfolgreich sein: Platz 1 hatte die Startnummer 9. Platz 2 hatte die 4. Und Platz 3 hatte die 3. In Deutschland war der ESC quotentechnisch seit 10 Jahren nicht mehr so erfolgreich wie dieses Jahr. Und die Medien hierzulande schreiben nicht alles schlecht, wie sie das sonst immer nach dem ESC machen. Das ist aus meiner Sicht alles positiv zu bewerten. Der ESC 2025 hat mir sehr gut gefallen und ich freue mich schon sehr auf Österreich 2026. Wo höchstwahrscheinlich am 16. Mai das Finale stattfindet.

Last edited 1 Jahr zuvor by Andi
procra
procra
1 Jahr zuvor
Reply to  Andi

Word! Und ich hab jetzt ein zwei Favoriten mehr auf Spotify. Insgesamt eine Bereicherung.

Ich sehe gerade, es werden die ersten Playlists der Instrumentalstücke zusammengepuzzelt. Das werd ich mir mal geben und dann unter einem geeigneteren Artikel berichten, der hier bricht ja alle Deiche.

Alki Bernd
Alki Bernd
1 Jahr zuvor

Leider beruht die gesamte These des Kommentars auf einer nicht zeituntypischen mathematisch-statistischen Illiteracy,

Ingesamt 185 in Europa zufällig ausgewählte Juroren bilden die tatsächliche Präferenz des Bevölkerung mit sehr großer Wahrscheinlichkeit fast exakt richtig ab – im Gegensatz zu diesem Televoting – außer man würde unter den Televotingteilnehmern einen begehrten Preis wie einen Porsche oder ein Abendessen mit mir auslosen.

Da Televoting seit den 00er-Jahren für viel Unheil beim ESC gesorgt hat, sollte man es komplett abschaffen – natürlich unter der Voraussetzung eines verpflichtenden Grundkurses in Induktiver Statistik für alle ESC-Zuschauer.

Last edited 1 Jahr zuvor by Alki Bernd
procra
procra
1 Jahr zuvor
Reply to  Alki Bernd

Sind extra Getränke beim Abendessen mitinbegriffen? ^^

Alki Bernd
Alki Bernd
1 Jahr zuvor
Reply to  procra

Und die „Party“ danach

procra
procra
1 Jahr zuvor
Reply to  Alki Bernd

Kommt drauf an. Was für Musik läuft da so?

Alki Bernd
Alki Bernd
1 Jahr zuvor
Reply to  procra

Nur von erlesenen Juries ausgewählte

Haraldur
Haraldur
1 Jahr zuvor
Reply to  Alki Bernd

Die Juroren sind halt nicht zufällig ausgewählt, sondern willkürlich von den jeweiligen Entscheidern im Sender.

Alki Bernd
Alki Bernd
1 Jahr zuvor
Reply to  Haraldur

Aber das macht nicht so viel statistisch: Man hätte eine Zufallsauswahl aus „Musikinteressierten“

Biobanänli
Biobanänli
1 Jahr zuvor
Reply to  Alki Bernd

Erstaunlich musste ich bei unserem Alkoholiker doch ein Wort nachschlagen: https://de.wikipedia.org/wiki/Illiteralit%C3%A4t

undeuxtrois
undeuxtrois
1 Jahr zuvor
Reply to  Biobanänli

Wie frech!

escSUPERFAN_
escSUPERFAN_
1 Jahr zuvor

Ich bin ein absoluter Befürworter der Jurys. Ohne die Jurys hätten wir einen politischen Gewinner mit einer 08/15 Ballade gehabt, während die Schweiz mit null Punkten auf Platz 26 gelandet wäre. Die Jurys haben sich hier als funktionierendes Korrektiv erwiesen, die bestimmte Lieder zurecht mit Punkten belohnt hat – als Ausgleich zu Hype, politischen Voting, Diaspora und Klickzahlen. Die Jurys müssen bleiben!

Haraldur
Haraldur
1 Jahr zuvor
Reply to  escSUPERFAN_

Auch wenn ich das Mädchen super-sympathisch finde: Ich hatte die Schweiz auch extrem weit weg von Platz 10, der ja für einen Punkt nötig wäre. Aus meiner Sicht eine ziemliche Schnarch-Nummer, die nur zeigt, dass die Schweiz nicht zweimal in Folge gewinnen wollte. Auch unter den langsamen Nummern waren aus meiner Sicht andere wesentlich stärker (Frankreich, Israel).

procra
procra
1 Jahr zuvor
Reply to  Haraldur

Genau wie Estland und Schweden: Frankreich und die Schweiz sind sich mit ihren Songs zu sehr ins Gehege gekommen. Und viele Televoter dachten sich womöglich „für einen Chanson gebe ich Punkte aber nicht für beide“ und da fiel die Wahl nunmal zugunsten Frankreichs. Sowas lässt sich nicht wirklich verhindern.

Die Televotingstimmen so laut durchzusagen ist ein bisschen ar***ig wenn die Hosts schon sehen, dass da ne 0 oder nur ne 8 steht. Vllt nur die 10 besten Kandidaten ankündigen. Aufjeden Fall bitte nicht jedes mal alle Kameras in den Greenroom schwenken! Das muss man nicht in Großaufnahme filmen.

U.S.
U.S.
1 Jahr zuvor
Reply to  Haraldur

Was für ein willkürliches Geschreibsel! Und Zoë Më ist kein Mädchen. Bei so einem Gemacker erübrigt sich eh jede weitere Diskussion.

BerndBremen
BerndBremen
1 Jahr zuvor

Danke für den Kommentar…..volle Zustimmung

Sonnenblume
Sonnenblume
1 Jahr zuvor

Ich war dieses Jahr tatsächlich sehr dankbar für die Jury. Hätte Israel gewonnen, hätte das nämlich bewiesen, dass man mit geplantem und selbst zugegebenen Betrug durchkommt (Simkarten aus anderen Ländern im großen Stil kaufen und damit dann für sich selbst voten, Anleitungen bereitstellen wie man das anstellt, Werbung auf dem Times Square etc).

Zumal JJ von der gesanglichen Leistung herausragend war! Tatsächlich stimme ich aber im Großen und Ganzen zu. Für mich persönlich war auch der Auftritt von Käärijä und Baby Lasagna das Highlight des Abends.

Haraldur
Haraldur
1 Jahr zuvor
Reply to  Sonnenblume

Als Guildo Horn durch organisierte Guildo-Partys in den deutschen Nachbarländern zu vorzeigbaren Punkten gevotet wurde, gab es bei uns keine Proteste. Viele fanden das irre schlau. War es nicht sogar so, dass in Spanien zuerst die Anrufe von den Inseln (Malle!) vergessen wurden und das am Tag danach korrigiert wurde (12 Punkte), so dass Deutschland noch um einen Platz geklettert ist?

Jorge
Jorge
1 Jahr zuvor
Reply to  Haraldur

Jepp. Und zufällig wurde anschliessend die Regel eingeführt, dass ausländische Mobilfunknummern für das Voting gesperrt werden.

undeuxtrois
undeuxtrois
1 Jahr zuvor
Reply to  Haraldur

Sehr richtig, da sind einige noch rasch über die NL-Grenze gefahren, um für Guildo zu voten. Alles vergessen?

Rouven
Rouven
1 Jahr zuvor
Reply to  undeuxtrois

Japp. Die Leute sind entweder uninformiert oder zu jung.

Rainer Knuth
Rainer Knuth
1 Jahr zuvor

Wäre es nicht besser die Kriterien für die Jury weiter zu fassen? Klar sollte Qualität belohnt werden, nur kann man ja auch ein passendes Staging zum Song also Qualitätsmerkmal beurteilen.

procra
procra
1 Jahr zuvor
Reply to  Rainer Knuth

Ich hatte eigentlich gedacht, das sei standard … die einzelnen Bewertungskriterien würde ich gerne mal kennenlernen.

ToomieTuuna
ToomieTuuna
1 Jahr zuvor

Jetzt nochmal für alle Schwurbler, Alu-Hüte oder Leute, sich hier sehr aufregen und nur in der bubble unterwegs sind: es ist NUR ein Musikwettbewerb.

Man kann sich auch ein anderes Hobby suchen, sich politisch engagieren oder auch gern humanitär hilfreich sein.(DRK, die Tafel…hallo, wir suchen immer Hilfe!)

Es gibt Diaspora Votes, kulturelle Unterschiede, Bildung, Musikgeschmack und so viel mehr…

Düni
Düni
1 Jahr zuvor
Reply to  ToomieTuuna

Ich vermute, dein Appell ist vergebens. Schwurbeln & rabbit hole Syndrom kann offensichtlich auch im ESC Kompakt Forum eine Lebensaufgabe sein…!

Fabio
Fabio
1 Jahr zuvor

Die Juries sind sehr wichtig für den Wettbewerb. Das war Samstag das perfekte Beispiel dafür. Die Ukraine wurde fair von den Juries bewertet (in meinen Augen zwar immer noch zu gut, aber das ist Geschmackssache) und bei Israel hat man dem hohen Televoting-Score entgegengewirkt. Das Lied hätte unter normalen Umständen sicherlich min. das Doppelte an Jury-Punkten verdient gehabt, gleichzeitig jedoch nur die Hälfte der Zuschauer-Punkte. Mich nerven die ganzen politisch motivierten Votes für die Ukraine und Israel. Ich habe noch nie politisch abgestimmt beim ESC und werde es auch niemals tun. Wenn mich ein Song überzeugt, dann ist es mir egal aus welchem Land der Beitrag kommt. Leider gibt es zu viele, die den Songcontest als politische Plattform nutzen. Meist sind das aber genau die, die den Wettbewerb nur zum Grand Final verfolgen und alles was davor geschieht sei es die Preseason, die Semi Finals etc. nicht mitbekommen bzw. nicht interessiert. Let’s focus on the music!

Germanfan
Germanfan
1 Jahr zuvor
Reply to  Fabio

Dann bist Du vermutlich in der Minderheit, dass sowohl viele Televoter als auch Jurys politisch abstimmen wird man nie bei einem Wettstreit (egal ob bei Musik, Sport usw.) mit persönlichen Wertungen von Jurys oder Zuschauern verhindern können. So ist leider die Welt. Warum glaubst Du darf man nicht für sein eigenes Land stimmen. Ja – richtig, weil dann das Hirn ausgeschaltet wird und nur das politische zählt (ich muss „mein“ Land unterstützen).

Stephan
Stephan
1 Jahr zuvor

Ich finde es gut dass es die Jury gibt. es zwingt die Komponisten zu Qualität wenn sie gewinnen wollen. In den 0er Jahren hatten eigentlich nur noch Länder mit grosser Diaspora eine Chance auf Sieg. Während kleine Länder ohne diese Diaspora trotz Qualität keine Chance mehr auf eine gute Platzierung hatte.

Ausserdem verhindert die Jury die 0 Punkte Länder. Was hingehen bei einer reinen Televoting Realität ist (siehe 2025 CH und GB ohne dass die Lieder Grottenschlecht waren, sind sie mit 0 punkten aus dem Televoting).

Im übrigen können selten ESC Sieger (auch wenn sie da Televoting gewinnen ihren Sieg langfristig ummünzen. Man sieht es gut bei Litern. Zweimal Sieg und trotzdem kein langfristiger Erfolg international.

Also die Jury ist wichtig für kleine Länder um eine gute Platzierung mit Qualität zu erreichen und das ist auch wichtig für den ESC. Denn hätte man das aktuelle System nicht eingeführt wären viele Länder heute nicht mehr am wettbewerb.da die Chancen gleich null sind auf eine gute Platzierung.

Udo Schmidt
Udo Schmidt
1 Jahr zuvor

Ich bin einigermaßen entsetzt, dass dieses leidige Thema wieder hochgekocht wird. Allein schon an den 0 Punkten im Televoting für die Schweiz lässt sich deutlich der Wert der Jurys erkennen. Dass man da ein Macht-Ding draus macht, finde ich nicht richtig. Klar springen dann viele drauf an, wer möchte sich schon bevormunden lassen? Dabei ist es ja nicht eine Person, die das Publikum „bevormundet“, sondern viele Jurys aus jeweils mehreren Personen. Die sich – wie ich hoffe – nicht untereinander absprechen, sondern eine relativ breite Stimme derer sind, die sich im Großen und Ganzen ein wenig besser mit Musik auskennen.
Ich kenne einige in meinem Bekanntenkreis, die weder wissen, was ein Akkord ist noch falsche Töne hören können. Natürlich sollen auch diejenigen eine Stimme haben. Aber ohne Jurys würden solche Aspekte wie Stimme oder „Qualität“ eines Lieds nicht mehr ausreichend berücksichtigt, so dass Massentauglichkeit immer gegen Qualität gewinnen würde.
Dadurch, dass in den Semis nur noch das Televoting entscheidet, kommen mehr dieser massentauglichen Lieder ins Finale und nehmen sich dadurch mehr Punkte gegenseitig weg – Ergebnis: Die wenigen „Jurysongs“ haben dadurch mehr Gewicht.

Also sollten die Jurys auch in den Semis wieder eingeführt werden; ich denke,das würde wieder mehr Gleichgewicht schaffen.

Germanfan
Germanfan
1 Jahr zuvor
Reply to  Udo Schmidt

Du glaubst doch wirklich nicht, dass die Jurys nur nach Qualität gehen – kannst Du vergessen. Jeder Juror in jedem Land hat einen eigenen auch politischen Geschmack, den er mit einfließen lässt in seine Wertung, diesen eigenen Geschmack kann er nicht wie einen Mantel ausziehen und draußen an die Garderobe hängen. Anderer Foristen hier haben schon genügend Besispiele dafür gegeben (als Beispiel nur jede Jurywertung Aserbaijan für Armenien), dass es nicht klappt.

Vondenburg
Vondenburg
1 Jahr zuvor

Ich wäre sogar wieder für die Jury im Halbfinale. Dann wären die Non-BigFive-Länder wieder mehr dazu angehalten Juryfutter zu liefern, um eine Chance aufs Finale zu haben. Dann würden die Juryfutterbeiträge nämlich nicht mehr so dominierend in der Punkteauswertung sein und der Televotingsieger hätte wieder bessere Chancen auf den Sieg.

4porcelli - Help the 🦦 save his people United24k
4porcelli - Help the 🦦 save his people United24k
1 Jahr zuvor
Reply to  Vondenburg

Auf jeden Fall in Semis und Finale die selbe Methodik.

SilW
SilW
1 Jahr zuvor

Es braucht ein Juryvoting!!!
Auch im Halbfinale!!!
Gerade Länder ohne Verbindungen und Landsleuten im Ausland hätten so keine Chance mehr (siehe Schweiz).
Es ist einfach zu fordern, das Juryvoting abzuschaffen, wenn man zu den Big5 gehört.
Evtl. Sollte man über die Abschaffung der Big5 nachdenken, was ja eigentlich eine grosse Ungerechtigkeit darstellt.

U.S.
U.S.
1 Jahr zuvor
Reply to  SilW

Es ist einfach zu fordern, das Juryvoting abzuschaffen, wenn man zu den Big5 gehört.“
Das habe ich mir auch gedacht. Aber das Gejammer im ESC-kompakt-Kommentar hier ist eh nicht neu, Ich überfliege es höchstens noch.

Sidus
Sidus
1 Jahr zuvor

Nein, wir brauchen keine Reduzierung der Jury-Macht, nur weil der Jurysieger drei Jahre in Folge gewonnen hat. Hinzu kommt, dass gerade in diesem Jahr ganz eindeutig ist, dass der Publikumssieg von Israel durch Solidarität erzeugt wurde. Ich will damit nicht sagen, dass es irgendwie verwerflich oder falsch wäre, aus Solidarität für Israel anzurufen. Überhaupt nicht. Aber es ist eben genau der Grund, warum sich das aktuelle System gerade BEWÄHRT hat. Es BRAUCHT dieses Korrektiv – denn abseits davon, dass Yuval schön singt, bietet dieses Lied nichts, was auch nur ansatzweise eine Top 10 Platzierung rechtfertigen würde. Keine Klaviermelodie der Welt, die am Anfang mal kurz ertönt, rechtfertigt 120 Jury-Punkte, wenn der Rest altbackener ist als gar Dobrodosli. Der ESC ist ein Wettbewerb, der auch mal dafür da ist, dass Zuschauende aus rein persönlichen Befindungen abstimmen können, sei es Soli, sei es Diaspora oder sei es Starpower eines bestimmten Acts. Genauso ist er aber auch dafür da, das beste Lied im Wettbewerb zu finden. Und niemand wird mich davon überzeugen, dass NDWR auch nur annähernd in die Nähe dieses Titels kam. 60 Jury-Punkte sind vollkommen gerechtfertigt – und auch wenn es wohl wahrscheinlich ist, dass der eine oder andere Juror Yuval absichtlich unterbewertet hat, gibt es genauso den einen oder anderen, der es überbewertet hat. Damit gleicht es sich wieder aus. Im Televote gibt es diesen Ausgleich jedoch nicht. Deshalb braucht die Jury auch kein Korrektiv, das Televote aber schon – und genau deshalb muss die Jury bleiben. Das heißt natürlich nicht, dass die Jury perfekt ist, und daran arbeiten sie zu verbessern würde ich immer begrüßen. Jetzt polemisch gegen die Jury zu pesten hilft aber niemandem und lässt jeglichen Realitätsbezug vermissen.

RichardESC1997
RichardESC1997
1 Jahr zuvor
Reply to  Sidus

Amen!!!👍

Volle Zustimmung

lasse braun 🏴‍☠️
lasse braun 🏴‍☠️
1 Jahr zuvor
Reply to  Sidus

frankreich hat satte 180 jurypunkte bekommen und das baguette war steinhart. 😛
2024 wurde bezüglich israel und den sehr mageren jurygesamtpunkten übrigens ziemlich genau so auch schon in der bubble argumentiert.
der heiße brei köchelt munter weiter.

Last edited 1 Jahr zuvor by lasse braun 🏴‍☠️
Sidus
Sidus
1 Jahr zuvor

Ich stimme vollends zu, dass die Produktion von Frankreich etwas besser hätte sein können. Ein klein wenig angestaubt wirkte die Instrumentierung in der Tat. Den Song selbst fand ich aber zeitloser als NDWR, da hat Israel wieder den Nachteil, auch wenn die Instrumentierung etwas moderner war. Es lässt sich auch definitiv drüber streiten, ob 180 Jury-Punkte angemessen sind. Wenn du mich fragst, sind sie es auch nicht (ganz). Dennoch finde ich die Lyrics von Frankreich deutlich substanzieller als auch emotionaler (und weniger kalkulierend), was für mich den Song allein qualitativ über Israel hebt, und dann gibt es auch noch das Staging, das deutlich einfallsreicher, bildlich gewaltiger und vor allem für den Song komplementär wirkte. Das Staging ist natürlich nicht alles, aber auch das soll soweit ich weiß von der Jury mit einbezogen werden. Und damit empfinde ich den französischen Beitrag insgesamt als deutlich stärker als Israel. 180 Punkte von der Jury empfinde ich auch als zu viel, aber nicht weil Israel nur so wenig bekommen hat, sondern einfach weil ich ein paar Gesamtpakete besser fand, die auch aktueller waren.

Was ich natürlich dazu sagen muss, ich bin ein Mensch mit bedingter Expertise. Ich bin nicht qualifiziert dazu, Juror zu sein. Ich gebe hier nur preis, warum ich (zumindest die Tendenz des/) das Juryvoting bei diesen beiden Beiträgen gut nachvollziehen kann. Aber grundsätzlich ist natürlich nie eine rein objektive Bewertung nach Jurykriterien möglich. Sonst würden ja alle 37 Juries nur für dieselben 10 Songs voten. Aber die Tendenz finde ich durchaus nachvollziehbar.

lasse braun 🏴‍☠️
lasse braun 🏴‍☠️
1 Jahr zuvor
Reply to  Sidus

nun gut aber ich finde ja,daß die mama mit einbauen doch auch sehr kalkulierend war und beim letzten JESC-gewinner georgien hat das ja gut geklappt.
ich sehe zwischen frankreich und israel keinen so großen unterschied in der balladenmusik,weil in richtung dramaballade gehend aber m.e. kann die dame aus israel eindrücklicher und auch mit mehr range singen.
wie dem auch sei,die ESC-kuh ist vom eis und die EBU-verantwortlichen können dann ggf. selbst entscheiden,ob aus ihrer sicht änderungen notwendig sind.
aus meiner sicht schon aber ich habe da nix zu melden. 🙂

Sidus
Sidus
1 Jahr zuvor

Ich gehe teilweise mit dir konform. Die Mama einzubauen finde ich aber nicht zwangsweise kalkulierend, wenn es richtig und vor allem emotional rübergebracht wird (nicht nur in der Präsentation, auch wenn ich da die Stärke klar bei Louane sehe auch wenn Yuval in der Tat die höhere Range hat, sondern auch im Songtexting). Wichtig ist quasi Authentizität für mich, wenn emotionale Themen eingebracht werden. Natürlich kann das „geplant“ sein, aber wenn der Fakt an sich standhält, ist das deutlich viel mehr wert (für mich). Für mich wirkte es sehr so, als wäre es für Louane eine Herzensangelegenheit, während es bei Israel sehr formulaisch wirkt. Liege ich damit zwangsweise richtig? Nein. Auf keinen Fall. Aber dass der Eindruck durch die verschiedenen Faktoren bei mir eher so entstanden ist, halte ich für einleuchtend und ich kann mir schon vorstellen, dass das auch bei der Mehrheit so gewesen ist. Dass sich der ganze Diskurs um ihre Mutter auch in Louanes Diskographie (oder dem Löschen derselben) weiderspiegelt, gibt mir aber irgendwo eine Bestätigung. Louane hatte bereits vor Jahren einen Song mit dem Titel Maman, den sie im Rahmen des neuen Liedes von allen Plattformen gelöscht hat und in Interviews gesagt hat, dass der neue Song „Maman“ quasi ein Update davon ist und für sie quasi einen Abschluss mit dem Thema bedeutet und der frühe Tod ihrer Mutter nun für sie verarbeitet ist und sie nicht nochmal über ihre Mutter schreibt, weil sie mit dem Song ein neues Kapitel öffnet. Natürlich kann auch das kalkuliert sein, aber es fühlt sich für mich authentisch und reflektiert an.

Dass beide Lieder in Richtung Dramaballade gehen ist nicht zu bestreiten. Aber dass die beiden deswegen ungefähr gleich bepunktet werden müssten, sehe ich überhaupt nicht so.

Du sagst es sehr schön. Wir haben im Endeffekt nichts zu melden. Dennoch fand ich den Austausch mit dir sehr spannend, und ich hoffe nicht dir das Gefühl gegeben zu haben, dass ich deine Meinung nicht akzeptiere.

Udo Schmidt
Udo Schmidt
1 Jahr zuvor
Reply to  Sidus

Zustimmung für deinen ersten und letzten Teil. Aber was du zum israelischen Beitrag schreibst, klingt so, als ob du eine objektive und allgemeingültige Tatsache beschreibst. Das Wort „gerechtfertigt“ ist da meiner Meinung nach fehl am Platz.

JedeR, egal ob Jurymitglied oder nicht, hat immer noch ein persönliches Empfinden zur Musik, das völlig unterschiedlich sein kann – da gibt es kein Richtig oder Falsch.

Ich habe Stimmen für Israel abgegeben, und das hatte nichts mit Solidarität zu tun. Einfach, weil ich das Lied wunderschön fand. Ähnlich wie schon im letzten Jahr. Dass es das Lied auch schon vor 10 Jahren hätte geben können, macht es für mich nicht schlechter. Das Rad muss nicht immer wieder neu erfunden werden.

Sidus
Sidus
1 Jahr zuvor
Reply to  Udo Schmidt

Ich verstehe deinen Punkt gerade nicht so ganz. Meine Aussagen haben sich darauf bezogen, dass nichts objektives rechtfertigt, dass Israel Televote-Sieger wurde. Dass manche das Lied besonders mochten und in der Tat ggf. auf Platz 1 sahen bezweifle ich gar nicht. Was ich sage, ist, dass es den Titel des Televote-Sieger nicht außerhalb einer eventuellen Solidaritätsbewegung erlangt hätte. Auch Dobrodosli hat Punkte im Televote im Semi erhalten, sicherlich waren darunter Menschen, die es auf der Nummer 1 hatten und die das Lied lieben. Und das ist toll. Ich verlieb(t)e mich regelmäßig in Lieder die (bei vergangenen Contests, als es noch Jury und Tele im Semi gab) weder bei Jury noch Tele sich qualifiziert hätten. Aber ich weiß dann auch schon im Vorhinein, dass das eher ein Nischengeschmack ist. Genauso gibt es Titel, die ich als zeitlos ansehe, obwohl sie nicht dem Zeitgeist entsprechen. Dementsprechend stimme ich total zu, dass Lieder nicht unbedingt besser oder schlechter werden, je „älter“ sie klingen. Italien ist das beste Beispiel dafür. Und es ist natürlich auch klar, dass persönliches Empfinden eine Rolle spielt, bei Jury und beim Tele. Es ist aber auch Fakt, dass reine emotionale Ergreifung bei einem Titel wie NDWR nicht als Erklärung für knapp 300 Tele-Punkte greift. Oder dass der Titel eine hohe Anzahl an Jury-Punkten verdienen würde. Sorry, aber das wird dir doch auch klar sein oder? Ich freue mich sehr für dich, wenn der Titel dir sehr viel gibt, aber das wäre schlicht unrealistisch. Nein, ich habe keine Quelle dafür. Aber ich glaube schon dass ich ein Gespür dafür habe, ob etwas flächendeckend zeitloses Potenzial hat, oder aber nur bei einer begrenzten Gruppe. Und das Potenzial für NDWR halte ich doch für sehr begrenzt. Und da bin ich auch nicht der Einzige.

Biobanänli
Biobanänli
1 Jahr zuvor

Die Blogger machen jedes Jahr den Fehler nicht einen Artikel über den Ausgang des ESC zu schreiben, bei dem man in dem Kommentaren seine ganze Freude und Frust ablegen kann. Nun wird hier eben schon seit zwei Tagen eifrig zu allen möglichen Themen diskutiert. Ok, manchmal geht es dann wirklich noch um das Voting-System.
Das soll kein Gemotze sein, ich will mich da ja zurückhalten, aber als Anregung für das nächste Jahr Benny. Du bist nunmal Dienstleister auch wenn wir dafür nichts zahlen.

Nils
Nils
1 Jahr zuvor
Reply to  Biobanänli

Ja, das finde ich auch oft schade. Eigentlich wäre die Saure-Gurken-Zeit doch eine super Gelegenheit, eine Serie zu starten, um jeden Tag über einen anderen Teilnehmer und dessen Abschneiden diskutieren zu lassen. Genau diese unterschiedlichen Perspektiven und diese Obsession, Ewigkeiten lang über Drei-Minuten-Auftritte fachsimpeln zu können, machen den Charme dieser Community doch erst aus.

So muss man aktuell all seine Eindrücke aus dem Finale in wenige Kommentare in wenigen Threads quetschen, wo dann schon allein aufgrund des Overkills gar keine echte Diskussion zu gar nix entstehen kann – und dann wird der abgelaufene ESC gefühlt schon wieder zu den Akten gelegt. Und dabei gäbe es noch so viel zu bereden … meinetwegen auch Paola. 😉

Last edited 1 Jahr zuvor by Nils
Andi
Andi
1 Jahr zuvor
Reply to  Nils

Paola war einer der Höhepunkte 😊

Spaceman04
Spaceman04
1 Jahr zuvor
Reply to  Biobanänli

Die Betreiber freut’s. So kommt richtig Traffic auf die Seite

Carmondai
Carmondai
1 Jahr zuvor

Meines Erachtens gehen die 60 Punkte im Verhältnis klar wenn man sich den israelischen Beitrag anschaut.
Ich stelle arg in Frage, dass die fast 300 Punkte vom Publikum allein wegen dem Song waren.
Dieser war nicht unbedingt schlecht aber auch ein gutes Stück von gut weg.
Vielmehr war es das durchaus beabsichtigte Politikum.
Sie hat mein absolutes Mitgefühl für das, was sie durchmachen musste aber das sollte keine Rolle spielen beim ESC.
In dem Sinne, war die Jury hier ein gutes Korrektiv.

procra
procra
1 Jahr zuvor
Reply to  Carmondai

Dem ist nichts hinzuzufügen.

Nächstes mal nur die Zuschauer zur Abstimmung freigeben, die sich wirklich alle Acts angesehen haben 😀

Thomas M. (mit Punkt)
Thomas M. (mit Punkt)
1 Jahr zuvor
Reply to  Carmondai

Für mich war es von Anfang an der beste Song im (starken) diesjährigen Feld, einer der besten ESC-Songs überhaupt, und die Darbietung war phänomenal.

Danya | דניה | 🎗️
Mitglied
Danya | דניה | 🎗️
1 Jahr zuvor

Zustimmung meinerseits. 😀

RichardESC1997
RichardESC1997
1 Jahr zuvor

OT:

Jetzt schaltet sich bereits der spanische Präsident ein und fordert den Ausschluss von Israels.
Zudem fordern die Rundfunkanstalten von Finnland, Island, Irland, Spanien, Portugal, Slowenien, Belgien und der Niederlande die überarbeitung des Televotings.
Zu dem droht Belgien, wohl damit sich von den ESC zurück zuziehen, falls keine Änderungen des Televotings vorgenommen wird, falls ich das alles richtig vestanden habe. (Quelle: Eurovoix, Wiwibloggs)
Verstehe ich ehrlich gesagt, die Televotingergebnisse von Polen, der Ukraine und Israel sind schon größtenteils auf der Diaspora bzw. Mitleidsvoting/Solidaritätsvoting zurück zuführen. Endewegs die Gründe, warum die Jurys 2009 wieder eingeführt wurden sind. In den 00Jahren, waren es halt die Türkei, Russland, Rumänien, Armenien, Griechenland, Bosnien und die Ukraine, die Dauerhaft durch das Televoting bevorzugt wurden sind.

Last edited 1 Jahr zuvor by RichardESC1997
4porcelli - Help the 🦦 save his people United24k
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1 Jahr zuvor
Reply to  RichardESC1997

Spanien hat aber keinen Präsidenten, sondern einen König.

ESC1994
ESC1994
1 Jahr zuvor

Zumal der Herr Sanchez auch wieder das gleiche Quatschargument á la „aber Russland…“ anführt.🙄

Sorry, aber er soll lieber bei den Dingen bleiben wo er sich auskennt, der ESC gehört offenkundig nicht dazu.

Last edited 1 Jahr zuvor by ESC1994
4porcelli - Help the 🦦 save his people United24k
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1 Jahr zuvor
Reply to  ESC1994

Er ist eigentlich meist sehr clever. Ich nehme an, er gibt sich als pro-Palästinena, weil er das auch zur Rechtfertigung seiner im Inland kontroversen Catalunya-Politik nutzen kann.

Last edited 1 Jahr zuvor by 4porcelli - Help the 🦦 save his people United24k
ESC1994
ESC1994
1 Jahr zuvor

Macht das Argument nicht weniger blödsinnig.

Jorge
Jorge
1 Jahr zuvor
Reply to  ESC1994

Ach, das kam von Pedro Sanchez? Also sollte es da politischen Druck auf die RTVE-Führung geben, dürfte die EBU den Sender sanktionieren! DAS wäre sogar ein Grund zum Ausschluss.

Eine schwerere Strafe für Spanien könnte aus meiner Sicht sein, keine Diven-Tanznummern mehr zum ESC senden zu dürfen. … 😎

4porcelli - Help the 🦦 save his people United24k
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1 Jahr zuvor
Reply to  Jorge

Traurig, dass du diese feminist empowerment Hymne als Diven-Tanznummer diffamierst. Wahrscheinlich hast Du mit Deinem Machogehabe auch die Botschaft von Malta nicht verstanden.

Jorge
Jorge
1 Jahr zuvor

Ich hatte nur Augen für die Tänzer. Text & Sängerin waren mir egal!

undeuxtrois
undeuxtrois
1 Jahr zuvor
Reply to  Jorge

Keine spanischen Diventanznummern: Das wäre dann aber ein Fall für Genf!

RichardESC1997
RichardESC1997
1 Jahr zuvor

Das weiß ich selbst, wusste halt nicht, wie seine Funktion sonst heißt, deshalb habe ich „Präsident“ geschrieben.^^

ESC1994
ESC1994
1 Jahr zuvor
Reply to  RichardESC1997

Wie wäre es mit Ministerpräsident oder Premierminister??

RichardESC1997
RichardESC1997
1 Jahr zuvor
Reply to  ESC1994

Vielleicht bin ich nicht darauf gekommen und hatte nicht Lust dauerhaft neue Tabs zu öffnen??

Alki Bernd
Alki Bernd
1 Jahr zuvor
Reply to  RichardESC1997

Das scholzige Gequatsche lenkt nur vom permanenten Versagen Europas ab: Versagen, dem Iran Daumenschrauben anzulegen, um Hamas nicht mir Raketen zu beliefern. Versagen, Netanyahu davon abzubringen, 100 Menschen zu töten, um 1 Hamas-Lastwagenfahrer auszuschalten… Wir reden besser gar nicht vom jahrzehntelangen Opportunismus gegenüber Putin.

Da kann man sich schön auf das Televoting kaprizieren, ein paar kleine israelische Interpretinnen ausbuhen oder ein paar Mitstudierende mit Kippa verprügeln…. kost ja nix.

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
1 Jahr zuvor
Reply to  RichardESC1997

Das ist aber schade. Eigentlich bin ich ein großer Freund von Herrn Sánchez. Ich denke, dass er meint sich einen politischen Strick zu drehen, wenn er sich anders verhält. Entschuldigen kann ich es trotzdem nicht.

Biobanänli
Biobanänli
1 Jahr zuvor

Ja es ist frustrierend Menschen zu muten, mit denen man wohl ansonsten politisch übereinstimmt, die aber im Fall Israel und Eurovision einfach unverständlich argumentieren. Ich verstehe jede Kritik an den Rechtsextremen in der Regierung in Israel, aber eben nicht wenn wegen des Gaza-Krieges das Existenzrecht des Staates angezweifelt, oder zum Boykott aufgerufen wird. Und wenn die „Argumente“ noch ganz nah an den alten antisemitischen Stereotypen sind, besonders wenn es um Geld geht, dann kann man nur hoffen, dass die Bildung in Spanien und sonstwo in diesem Punkt einfach zu mäßig ist.

Dennis_Duesseldorf
Dennis_Duesseldorf
1 Jahr zuvor
Reply to  RichardESC1997

Es ist wirklich herrlich 😂 Die eine Hälfte ruft: Reduziert die Macht der Jury! Die andere Hälfte ruft: Reduziert die Macht des Televotes! Für mich ein Beleg dafür, dass es gar nicht so schlecht ist, wie es derzeit ist 😇 Und wie üblich will man allen zurufen: Kinder, regt euch nicht auf. Macht erstmal in Ruhe eine faktenbasierte Analyse und dann geht ihr in den sachlichen Dialog und macht konstruktive Vorschläge. Dann frage ich auch nicht, warum Portugal, Niederlande und Co keine Regeländerung wollten, als sie den ESC gewonnen haben, sondern erst jetzt…😉

Alki Bernd
Alki Bernd
1 Jahr zuvor

Daher fordere ich: Keine Macht für Niemand ! Man sollte die Interpreten selber einschätzen lassen, auf welchem Platz sie liegen 😉

Malge1985
Malge1985
1 Jahr zuvor

Ich bin wie früher für die Klospülung. Da gab es doch in den 70/80ern doch so eine Sendung glaube ich. Wenn ich das richtig in Erinnerung habe

Dennis_Duesseldorf
Dennis_Duesseldorf
1 Jahr zuvor
Reply to  Malge1985

Mit „konstruktiv“ meinte ich allerdings was anderes… 😉😇

Malge1985
Malge1985
1 Jahr zuvor

😂 Ich weiß, das fiel mir nur gerade ein, dass es vor meiner Geburt so etwas gab. Danach kam die Postkartenzeit, die ich auch noch kenne.

undeuxtrois
undeuxtrois
1 Jahr zuvor
Reply to  Malge1985

Ein Kessel mit was Braunes Buntes?

Nils
Nils
1 Jahr zuvor

Touché.

Dennis_Duesseldorf
Dennis_Duesseldorf
1 Jahr zuvor
Reply to  Nils

🤺

RichardESC1997
RichardESC1997
1 Jahr zuvor

Hey Dennis, schön mal wieder ein Kommentar von dir zu lesen, auch wenn wir nicht immer übereinstimmen. 😀

Zurück zum Thema:
Ich finde ehrlich gesagt, die Kritik an den Televoting gerechtfertigt, aber das dürfte glaube bekannt sein.

Dennis_Duesseldorf
Dennis_Duesseldorf
1 Jahr zuvor
Reply to  RichardESC1997

Hey Richard 🫶 Ich glaube wir, sind mindestens ebenso oft einig, wie wir uneinig sind 😉

Alki Bernd
Alki Bernd
1 Jahr zuvor

Kuschelforum

Dennis_Duesseldorf
Dennis_Duesseldorf
1 Jahr zuvor
Reply to  Alki Bernd

Soweit würde ich nicht gehen 😉 Aber für eine unaufgeregte und höfliche Diskussionskultur, gepaart mit ein wenig Humor/Selbstironie, stehe ich gerne mit meinem Namen 🤓

undeuxtrois
undeuxtrois
1 Jahr zuvor
Reply to  Alki Bernd

Du hast doch angefangen, mit deinem Vorschlag der Selbsteinschätzung und keiner Macht für niemand!

Alki Bernd
Alki Bernd
1 Jahr zuvor
Reply to  undeuxtrois

Ich kenn das politisch noch: das führte nie zum Kuscheln, sondern immer zu einer Schlägerei, insbesondere wenn gerade nicht genug Gras zur Hand war.

RichardESC1997
RichardESC1997
1 Jahr zuvor

Muss aber auch sagen, dass ich das Televoting erst seit 2022 kritisch sehe und es teilweise als unfair empfinde.

Thimo
Thimo
1 Jahr zuvor

Solange die Jurys einen Sieg Israels verhindern werde ich die Jurys Jahr für Jahr supporten.

Zumindest eine Seite des votings die nicht blindlinks die Äffchen ( ich höre nixs/ ich sehe nixs / ich sage nixs) bei einem Völkermordenen Land praktizieren.

Das übrigens erneut nachgewiesener Maßen Stimmen sich über Werbung erkauft haben…. schön aus Blutgeld der Israelischen Reigierung….

ESC1994
ESC1994
1 Jahr zuvor
Reply to  Thimo

Noch ein Kommentar mit Schaum vor dem Mund. Aus welchen Löchern kommend die alle hervorgekrochen?? 🙄

Thimo
Thimo
1 Jahr zuvor
Reply to  ESC1994

Sag mal erst wo du herkommst? Bist du 24/7 hier online das du immer trash kommentierst?

Meine fresse mein kommentar ist gerade mal 1 minute alt und schon wieder ein kommentar von dir….

ESC1994
ESC1994
1 Jahr zuvor
Reply to  Thimo

Um deine Frage zu beantworten: Nein, ich schlafe und gehe einem Beruf nach. 😉

undeuxtrois
undeuxtrois
1 Jahr zuvor
Reply to  Thimo

Doch kein Kuschelforum, Bernd!

Matty
Matty
1 Jahr zuvor
Reply to  Thimo

Mach die Leute hier nicht dumm von der Seite an, Antisemit und die Lüge vom Völkermord verbreitet!

Spaceman04
Spaceman04
1 Jahr zuvor
Reply to  Thimo

ESC1994 ist im Gegensatz zu dir langjähriger Blogger, Herr Melone.

Last edited 1 Jahr zuvor by Spaceman04
Spaceman04
Spaceman04
1 Jahr zuvor
Reply to  ESC1994

Der Beitrag dreht seine Runden in der Melonentruppe auf X

Danya | דניה | 🎗️
Mitglied
Danya | דניה | 🎗️
1 Jahr zuvor
Reply to  Thimo

„Das übrigens erneut nachgewiesener Maßen Stimmen sich über Werbung erkauft haben…. schön aus Blutgeld der Israelischen Reigierung….“

Quelle?

4porcelli - Help the 🦦 save his people United24k
4porcelli - Help the 🦦 save his people United24k
1 Jahr zuvor

Dieselbe wo steht, dass die israelische Delegation letztes Jahr Leute wie Bambie und Joost Klein terrorisiert hat 😖

Thimo
Thimo
1 Jahr zuvor

Erstaunlich das scheinbar dieses Jahr deren Delegation die Füße stillgehalten hat….zumindest was man weiß….

Scheinbar haben die gemerkt das es scheisse ankommt wenn man Leute öffentlich belästigt….

Danya | דניה | 🎗️
Mitglied
Danya | דניה | 🎗️
1 Jahr zuvor
Reply to  Thimo

Dieses Jahr war es wirklich deutlich ruhiger und harmonischer als im letzten Jahr – und das, obwohl die israelische Delegation nahezu identisch war. Manche anderen „Hauptakteure“ des Dramas vom letzten Jahr waren hingegen nicht anwesend. Woran es also wohl damals wirklich lag? Ich hätte da eine leise Vermutung … 😉

Thimo
Thimo
1 Jahr zuvor

Schade das es nächstes Jahr nicht KEINE delegation geben wird…

Warum? Weil die EBU geldgeil ist.

Vielleicht sollte Herr Österdahl mit einem Franzosen ersetzt werden….oder einem Iren? Natürlich auch weiblich oder diverse……

Thimo
Thimo
1 Jahr zuvor
Reply to  Thimo

Und wer das jetzt wieder in Frage stellt soll doch bitte mal den Hauptsponsor des ESC googlen….

Danya | דניה | 🎗️
Mitglied
Danya | דניה | 🎗️
1 Jahr zuvor
Reply to  Thimo

Immer wieder der Verweis auf Moroccanoil …

Meiner subjektiven Wahrnehmung nach bedienst Du hier ein sehr altes antisemitisches Narrativ – nämlich, dass Jüdinnen und Juden (bzw. in diesem Fall ein israelischer Sponsor) alles kontrollieren würden, hier konkret die EBU.

Du machst es Dir viel zu einfach. Der Sponsor hat keinen Einfluss darauf. Die EBU beobachtet die (innenpolitische) Lage in Israel ganz genau und setzt sich vehement für die Unabhängigkeit KANs ein (zum Beispiel in der Knesset – dem Parlament). Alles was KAN macht, beobachtet die EBU genau. Und weil KAN eben eine unabhängige Rundfunkanstalt ist und sich an die EBU-Regularien hält, darf KAN auch beim ESC mitmachen. Das würde sich auch nicht ändern, wenn es einen anderen Sponsor gäbe.

Nils
Nils
1 Jahr zuvor
Reply to  Thimo

Wie lustig das jetzt wäre, wenn du eine Ahnung davon hättest, wie fleißig Israel und Frankreich traditionell Punkte austauschen …

Marko +++
Marko +++
1 Jahr zuvor

Ich auch – in 2024 waren viel mehr Israelis vor Ort als in 2025. Dazu noch alle Änderungen im Hintergrund. Neue Auflagen für die Presse, weniger Presse, alle Künstler haben sich schon im Vorfeld kennen gelernt. Die Schweizer haben ihren Job sehr gut gemacht. 😉

Marko +++
Marko +++
1 Jahr zuvor

Zweite Antwort zu

Ich hätte da eine leise Vermutung …

Lesenswert:

https://eurovision.tv/about/rules > Code of Conduct + Duty of Care Guidance

Und dazu noch die Bemerkung, dass mehrere Länder einen Psychologen im Team hatten.

Alki Bernd
Alki Bernd
1 Jahr zuvor
Reply to  Thimo

Kleine Anmerkung: Die roten Striche unter den Beiträgen, bevor man sie losschickt, sind übrigens keine Spuren von israelischem Blutgeld, sondern freundliche Hinweise darauf, dass irgendetwas in Satzbau und Orthographie nicht stimmen könnte.

Erleichterte die Kommunikation mit den mörderischen Äffchen ungemein…

Nils
Nils
1 Jahr zuvor
Reply to  Thimo

Oder sie haben auch einfach keinen Grund bekommen, auf ätzendes und kindisches Verhalten genauso eklig zu reagieren. So oder so sollten wir über das Ausbleiben des letztjährigen Dramas doch eigentlich alle froh sein?

Danya | דניה | 🎗️
Mitglied
Danya | דניה | 🎗️
1 Jahr zuvor

KAN hat die Finanzlage offen dargelegt – und dennoch tauchen erneut haltlose Spekulationen auf. ☹️

Timo1986
Timo1986
1 Jahr zuvor

Kopf hoch Danya. 😀

Es gibt Leute hier auf ESC kompakt, die voll zu dir und Israel halten. 😀

Außerdem ist der tolle zweite Platz von Yuval Raphael nicht nur berechtigt, sondern ein Ausdruck eines tollen Musikgeschmacks all derjenigen (m/w/d), die für Israel gevoted haben. 😀

Alki Bernd
Alki Bernd
1 Jahr zuvor
Reply to  Timo1986

Das finde ich nun nicht… ich trauere der Netta-Goldene-Schuhe-Zeit nach.

Die beiden letzten israelischen Beiträge fand ich doch etwas konventionell

Timo1986
Timo1986
1 Jahr zuvor
Reply to  Alki Bernd

Das waren auch gute Songs. Völlig unstrittig. 😀

Thomas M. (mit Punkt)
Thomas M. (mit Punkt)
1 Jahr zuvor
Reply to  Alki Bernd

„ich trauere der Netta-Goldene-Schuhe-Zeit nach“

Ich gewiss nicht, die Jahre 2016 bis 2023 fand ich insgesamt die schwächsten israelischen Jahre.

Nils
Nils
1 Jahr zuvor

Echt? „Golden Boy“ von dem 35-jährigen 16-Jährigen war doch einer besten Titel der Dekade. Feier ich bis heute.

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
1 Jahr zuvor
Reply to  Nils

Ich bin auch kein Freund von Golden Boy, obwohl ich flotte Nummern aus Israel normalerweise mag. Ich fand sogar Michael Ben David klasse. 💃 💃 💃

Last edited 1 Jahr zuvor by togravus ceterum
4porcelli - Help the 🦦 save his people United24k
4porcelli - Help the 🦦 save his people United24k
1 Jahr zuvor
Reply to  Nils

Mein Lieblings-ESC-Beitrag aus Israel aller. Zeiten!

Thomas M. (mit Punkt)
Thomas M. (mit Punkt)
1 Jahr zuvor
Reply to  Nils

„Golden Boy“ war ja auch 2015 🙂
Aber gut, mit „goldene Schuhe“ war wohl genau der gemeint. Ich achte normalerweise nicht so auf Kostüme, Schuhe und andere Anziehsachen …

Last edited 1 Jahr zuvor by Thomas M. (mit Punkt)
Danya | דניה | 🎗️
Mitglied
Danya | דניה | 🎗️
1 Jahr zuvor
Reply to  Timo1986

Danke, Timo! 😀

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
1 Jahr zuvor
Reply to  Timo1986

sondern ein Ausdruck eines tollen Musikgeschmacks all derjenigen (m/w/d), die für Israel gevoted haben.

Das Kompliment gebe ich an meine Mutter weiter. 😉

Tom_Muc
Tom_Muc
1 Jahr zuvor
Reply to  Timo1986

Meine Güte, wem der Titel nicht gefällt, der ist Antisemit ?
Der Song war durchschnitt. Nothing special. Also: nenn mich Antisemit, aber erkläre mir mal, wie es sein kann, dass Claudia Roth den Documenta-Skandal medial und politisch überlebt hat? Nur mal so, als kleinen Side-Kick

Thomas M. (mit Punkt)
Thomas M. (mit Punkt)
1 Jahr zuvor
Reply to  Tom_Muc

??? Wo hat er Leute, denen der Titel nicht gefällt, „Antisemiten“ genannt? Und was soll das Geraune im zweiten Teil Deines Kommentars?

Last edited 1 Jahr zuvor by Thomas M. (mit Punkt)
Nils
Nils
1 Jahr zuvor
Reply to  Thimo

Junge, Junge … Werbung ist nicht verboten. Und würde sie immer was bringen, hätte Malta x-fach den ESC gewonnen.

„Nix sehen, nix hören, nix sagen“ trifft es ja wohl auch kaum. Aber auch Leute, die die Welt nicht nur in Schwarz und Weiß einteilen, werden durch diese endlose Kampagne trotzig und wählen im Zweifel aus Protest Israel. Das Ergebnis kennen wir jetzt – und eigentlich schon seit letztem Jahr.

Darum sollte doch eigentlich auch dir dämmern: Je mehr Gift und Galle du spuckst, desto größer wird im Zweifel auch der Streisand-Effekt.

Thimo
Thimo
1 Jahr zuvor
Reply to  Nils

Wer in der heutigen Zeit trotz Berichten und Sachlage Schilderungen von Seiten wie der WHO/UN/Amnesty International/ Human rights watch und und und…. noch immer vollends auf der Seite des Besagten Landes ist….

Der muss sich echt fragen ob sich täglich von den öffentlich Rechtlichen berieseln zu lassen eine ausreichende Meinungsbildung ergibt…

Das besagte Land nutzt nicht erst seit Gaza den ESC um sich „ins gute Licht zu rücken“

Und nein klar ist Werbung nicht verboten…. wenn diese aber von der Regierung selber erfolgt (und nicht durch Künstler selber auf social media( Stichwort Abor&Tyna selber beispielsweise))

Dann ist dies keine Werbung sondern einfach Whitewashing…

Alki Bernd
Alki Bernd
1 Jahr zuvor
Reply to  Thimo

Wir sind nicht bei „Räuber und Gendarm“, Schatzi

Thimo
Thimo
1 Jahr zuvor
Reply to  Thimo

Und ich möchte nochmal betonen….bitte einmal den Hauptsponsor des ESCs googlen…. und dann nochmal mit erklären wieso die EBU nicht geil auf das Geld des besagten Landes ist …

Nils
Nils
1 Jahr zuvor
Reply to  Thimo

Und TikTok konnte die EBU als Exklusivpartner problemlos loswerden, aber einen mir bis damals komplett unbekannten Produzenten von Haarpflege nicht, obwohl er auch nur einer unter mehreren Sponsoren ist? Da müssen dann aber mächtig gewaltig Schekel den Besitzer wechseln …

Alki Bernd
Alki Bernd
1 Jahr zuvor
Reply to  Nils

Alles Blutgeld äh Haargeld

Nils
Nils
1 Jahr zuvor
Reply to  Alki Bernd

Haargeld, Hartgeld … schon phonetisch auffällig ähnlich. Definitiv ein Fall für „Galileo Mystery“. 😛

Matty
Matty
1 Jahr zuvor
Reply to  Thimo

Moroccanoil ist aber nicht der einzige Hauptsponsor der EBU, sondern da sind auch noch Novartis, Booking.com, Royal Caribbean, Baileys, Easyjet und Idealista, aber solche Schwätzer wie du, die können noch nicht einmal bis zum unteren Ende der Homepage scrollen.

Nils
Nils
1 Jahr zuvor
Reply to  Thimo

Sorry, aber wer spricht denn jetzt von „vollends auf der Seite“ und was haben da nun auch die Öffentlich-Rechtlichen wieder mit zu tun?

Fakt ist, dass Israel ein politisch sehr gespaltenes Land ist. Ja, es gibt die Hardcore-Zionisten. Es gibt aber auch die Hälfte der Bevölkerung (oder mehr), die seit Ewigkeiten erfolglos versucht, Netanjahu dauerhaft loszuwerden, was nur leider die politische Instabilität der Knesset nicht zulässt.

Fakt ist auch, dass es bereits vor dem Massaker vom 7. Oktober massive Demonstrationen gegen Netanjahu gab – bis dann eben genau dieser Angriff das Land vorübergehend einte, was aber auch schon lange wieder passé ist.

Und ein weiterer Fakt ist halt, dass die H*m*s auch vor und während des letzten ESC bereits mit dem Raketenbeschuss der ganzen Veranstaltung drohte – also lange vor dem jetzigen Völkermord.

Wie gesagt: Es gibt in diesem Konflikt kein Schwarz und Weiß. Gab es auch noch nie und wird es wohl auch nie geben. Aber in dieser Situation Partei für Israel (und wir reden hier wirklich nur von deren ESC-Teilnahme) zu ergreifen, ist halt genauso wenig automatisch eine Billigung von Netanjahus Politik wie Solidarität mit den Palästinensern hoffentlich in aller Regel auch keine Billigung der Attacken der H*m*s sein soll.

Thimo
Thimo
1 Jahr zuvor
Reply to  Nils

Wow…. ok hab nicht damit gerechnet das jemand anders auch das V-wort in den Mund nimmt…. [du weißt welches ich meine denke ich mal]

Trotzdem bleibt bestehen das Moroccanoil ein Sponsor ist mit Sitz in jungem Land. Und das das Land den ESC massivst [auch schon vor den Angriffen] nutzt um whitewashing zu betreiben. (Genauso wie Katar im Sinne der dortigen Menschenrechtsverletzungen)

Wenn man ein Land wie Russland aufgrund seiner Taten die bis heute andauern von Comtest bannt muss dies auch mit diesem Land passieren.

Man kann nicht sich als „unpolititsch“ darstellen…. aber dann mit zweierlei Maß urteilen…

Und zum letzten Jahr einmal: Eden Golan ist nach übereinstimmenden Medienberichten aus den Ausland der IDF beigetreten…. Zwar nur als „musikalische Unterstützung“ (was kompletter Quatsch ist….. sind wir mal ehrlich…)

Aber soviel dazu….naja….egal…

Danya | דניה | 🎗️
Mitglied
Danya | דניה | 🎗️
1 Jahr zuvor
Reply to  Thimo

So viele Falschbehauptungen …

Das HQ von Moroccanoil befindet sich in New York 🇺🇸, nicht in Israel 🇮🇱.

Und Eden Golan hat im Herbst 2024 eine medizinische Befreiung vom verpflichtenden Wehrdienst erhalten, der in Israel für Frauen und Männer gleichermaßen gilt. Sie hat bislang keinen einzigen Teil der Grundausbildung absolviert!

Thimo
Thimo
1 Jahr zuvor

Die Firma ist und bleibt eine Firma die durch Personen aus besagtem gegründet wurde….

Da macht auch der Firmensitz keinen Unterschied….

Danya | דניה | 🎗️
Mitglied
Danya | דניה | 🎗️
1 Jahr zuvor
Reply to  Thimo

Du hast „mit Sitz in jungem Land“ geschrieben, und das ist eben falsch. Daher habe ich das korrigiert.

Matty
Matty
1 Jahr zuvor
Reply to  Thimo

Das macht aber sehr wohl einen Unterschied, da die Voraussetzungen in den Ländern unterschiedlich sind.

Nils
Nils
1 Jahr zuvor
Reply to  Thimo

Die Sache bei Israel ist aber, dass es wie die Ukraine angegriffen wurde. Dass die Opferzahlen längst in keinem Verhältnis mehr stehen, ist auch klar – trotzdem bleibt aber halt für die EBU das Prinzip von Ursache und Wirkung im Vordergrund, und das finde ich grundsätzlich trotz allem auch richtig. Der Vergleich mit Russland hinkt für mich also total.

Eine andere Argumentation wäre sicherlich, wenn man mit dem Argument der Apartheid käme – aber das hätte dann auch schon vor vielen, vielen Jahren geschehen müssen. Plus: Das Kind ist halt auch schon längst in den Brunnen gefallen. Spanien durfte sich unter Franco einen Sieg ergaunern (wenn auch mit einem sehr tollen Song) und vor wenigen Jahren erst wieder mit allen Mitteln die Katalanen unterdrücken, die Türkei Zypern besetzen und Aserbaidschan erst vor wenigen Monaten einen Großteil des kleinen Armeniens gewaltsam an sich reißen (und ja, auch Teile, die nicht völkerrechtlich umstritten sondern klar anerkannt armenisches Territorium waren).

In keinem der Fälle hat’s die Öffentlichkeit gejuckt – und die EBU halt auch nicht. Und genau vor dem Hintergrund kann ich die EBU dann auch wieder gut verstehen, dass sie jetzt nicht plötzlich eine „Lex Israel“ einführt, nur weil der gesellschaftliche Wind in vielen Ländern eben gerade aus dieser Richtung weht.

Last edited 1 Jahr zuvor by Nils
Jay
Jay
1 Jahr zuvor
Reply to  Nils

Das ganze wird wahnsinnig politisch …. Wie der esc selbst …. Die Wahrheit liegt stark unter der Erde begraben. Netanjahu und seine Regierung wussten bereits vor dem Angriff dass die Hamas den Angriff plant und wo und wann er stattfinden sollte. Deswegen sollte ja auch das Holz Festival abgesagt werden. Aber Netanjahu braucht den Angriff der Hamas damit er reagieren konnte. Darauf fußt das ganze Desaster. Netanjahu hätte nie von selbst und ohne Grund die Hamas/Palästina angreifen können. Soviel dazu.

Mittlerweile sind wir soweit, dass sich Israelis bei mir dafür entschuldigen, dass sie aus Israel sind, weil ihre faschistische Regierung so einen Scheiss macht. Ich habe tägliche mit israelischen Gästen zu tun. Und ich mag die Menschen. Meistens sind sie herzensgut. Aber solange ihre rechte Regierung an der Macht ist wird sich nichts ändern. Und trotzdem sollte man als deutscher/ europäischer Staatsbürger das ganze kritisieren dürfen. Und wenn Russland ausgeschlossen ist, gehört auch Israel ausgeschlossen.

Den Song an sich fand ich gut, nichts außergewöhnliches wie zb mal dana international damals. Aber OK. Die Jury Wertung dazu war passend. Die televoting Wertung dazu halt nicht. JJ hat verdient gewonnen und dabei sollte man das ganze belassen.

undeuxtrois
undeuxtrois
1 Jahr zuvor
Reply to  Thimo

„sind wir mal ehrlich“ mag ich genauso wenig wie „wie geht’s uns denn heute?“

Spaceman04
Spaceman04
1 Jahr zuvor
Reply to  Thimo

Junge, Junge. Du kennst dich 0,0 mit dem Land Israel aus aber schwingst hier deine Rden und witterst die GANZ GROße Verschwörung.

Eden Golan ist mit ihren Eltern nach Israel gezogen und müsste, sofern gemustert, wie jeder andere junge Mensch dort, ihren Wehrdienst ableisten. Und ja, diese „Musik-Truppen“ gibt es im israelischen Milität und man kann sehr wohl dort seinen Wehrdienst ableisten.

Kompletter Quatsch ist also nur dein Beitrag… Sind wir mal Ehrlich…

Last edited 1 Jahr zuvor by Spaceman04
Alki Bernd
Alki Bernd
1 Jahr zuvor
Reply to  Nils

Ich wäre mit dem Begriff „Völkermord“ vorsichtig gerade aus Deutschland…es werden vielleicht Kriegsverbrechen sein, das müssen Gerichte entscheiden. Sonst müssten wir die Bombardierung von Dresden, Köln, Berlin auch so nennen, was ich falsch fände.

Last edited 1 Jahr zuvor by Alki Bernd
Thimo
Thimo
1 Jahr zuvor
Reply to  Alki Bernd

Der internationale Strafgerichtshof hat bereits dem Premier des besagten Landes auf Basis des „Völkermords“ verurteilt.

Da muss mann nicht vorsichtig sein wenn basically das grõßte und wichtigtiste Gericht Europas schon bereits geurteilt hat….

Danya | דניה | 🎗️
Mitglied
Danya | דניה | 🎗️
1 Jahr zuvor
Reply to  Thimo

Du wirkst erstaunlich selbstbewusst. Dennoch liegst Du hier trotzdem gleich mehrfach falsch. Erstens: Der Internationale Gerichtshof (ICJ) und der Internationale Strafgerichtshof (ICC) sind zwei unterschiedliche Institutionen mit unterschiedlichen Aufgaben. Zweitens: Gegen Netanyahu wurde bisher kein Urteil gesprochen. Ein beantragter Haftbefehl ist kein Schuldspruch, sondern zunächst (nur) ein rechtlicher Schritt im Ermittlungsverfahren. Bitte bei den Fakten bleiben …

Thimo
Thimo
1 Jahr zuvor

Haftbefehl….urteil…. egal wie rum wurde geurteilt….

Und trotzdem will (oder hat) unser „toller“ neue Bundeskanzler diesen Premier in Deutschland empfangen….obwohl Deutschland verpflichtet gewesen wäre ihn als Mitglied dieses Ausschusses festzunehmen sobald er deutschen Boden betritt…das was man bei einem Haftbefehl „normalerweise“ tut…

Biobanänli
Biobanänli
1 Jahr zuvor
Reply to  Thimo

Sag doch einfach, dass du hier einfach kein Ahnung hast, lieber das einmal zugeben und gut ist.

Matty
Matty
1 Jahr zuvor
Reply to  Thimo

Sieh mal an: ein Antisemit, ein Lügner und ein Faktenverdreher in einer Person!

Last edited 1 Jahr zuvor by Matty
undeuxtrois
undeuxtrois
1 Jahr zuvor

… und zudem hat der fiese Benni gar nicht in Basel gesungen! 🙂

Alki Bernd
Alki Bernd
1 Jahr zuvor
Reply to  Thimo

Das stimmt ja nicht: Recherchiere einmal richtig. Es gibt Auflagen für die Kriegsführung von Israel, Völkermord zu verhindern. Gerade bei der Komplexität des Konflikts muss man differenzierter vorgehen

Matty
Matty
1 Jahr zuvor
Reply to  Thimo

Einen Völkermord, den es nie gab!

Nils
Nils
1 Jahr zuvor
Reply to  Alki Bernd

Nee, da wäre ich auch eher Team Harris. Aber dass Israel so lange keinerlei Hilfslieferungen durchgelassen hat, ist halt echt schon krass. Und die Äußerungen von Leuten wie Ben-Gvir müssen wirklich alle Alarmglocken schrillen lassen.

Alki Bernd
Alki Bernd
1 Jahr zuvor
Reply to  Nils

Ja, tun sie auch: Der Anblick hungernder und verletzter leidender Kinder ist nicht zu ertragen. Aber es ist verwerflich, wenn der BDS nicht seinen Beitrag dazu sehen will. Hamas kann nur darauf gesetzt haben, Weltöffentlichkeit zu erzeugen – gegen Israel hat man glücklicherweise militärisch keine Chance. Unsere Boykotteure haben sie ermutigt, den 7. Oktober zu wagen, Schande !

Last edited 1 Jahr zuvor by Alki Bernd
Biobanänli
Biobanänli
1 Jahr zuvor
Reply to  Alki Bernd

Aus heutiger Sicht waren das Kriegsverbrechen, aber damit lassen sich eben nicht die Verbrechen Nazi-Deutschland relativieren. Bei denen war immer klar, dass es welche an der Menschlichkeit waren.
Im Fall Israel ist das einfach, die Hamas als Auslöser des Krieges könnte Israel jegliche Legitimation an der Fortsetzung nehmen, indem sie die Geiseln freilassen. Aber daran hat weder die Hamas Interesse, die aus den Bildern von getöteten Zivilisten ihre Macht nimmt, wie auch die extremen Rechten in der israelischen Regierung, die dadurch offen die Gelegenheit der Verteibung von der palästinenischen Bevölkerung sieht.

Nils
Nils
1 Jahr zuvor
Reply to  Biobanänli

Jup. Der ganze Nahostkonflikt ist ein Perpetuum mobile, das all seine Energie genüsslich aus sich selbst zieht.

Find’s auch selbst schade, da mittlerweile so zynisch geworden zu sein. Ich wüsste aber auch nicht, wie nicht. Diese ganzen gegenseitigen Scharmützel sind älter als ich. Und es würde mich doch auch sehr wundern, wenn sie mich nicht auch überlebten.

Darum nervt mich auch dieses permanente Wedeln mit dem Zeigefinger von allen Seiten. Und als Deutscher speziell auch noch mal, dass grundsätzlich jeder meint, man müsse da nun zwingend eine Meinung zu haben oder sich an die Seite einer Partei schlagen, weil es ja nur Gut und Böse gäbe. …nee, muss man eben nicht und gibt es eben nicht.

Bestünde beiderseitig ein ernsthaftes Interesse an einer dauerhaften Lösung, hätte es sie bereits irgendwann in den letzten 80 Jahren gegeben. Initiativen dazu gab es ja nun wahrlich genug.

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
1 Jahr zuvor
Reply to  Nils

Sorry, aber wer spricht denn jetzt von „vollends auf der Seite“ und was haben da nun auch die Öffentlich-Rechtlichen wieder mit zu tun?

In Thimos Gehirn geht scheinbar alles durcheinander und drunter und drüber. Vielleicht sollte er mehr Nachrichten der ÖR sehen.

undeuxtrois
undeuxtrois
1 Jahr zuvor
Reply to  Thimo

Die „berieselnden“ öffentlich Rechtlichen haben auch den ESC übertragen.
Vielleicht stimmt das Ergebnis gar nicht und in Wirklichkeit ist Israel im Semi schon ausgeschieden? Schon mal darüber nachgedacht?

Matty
Matty
1 Jahr zuvor
Reply to  Thimo

Nein, das ist Werbung und verwende hier keine Wörter, von denen du nicht einmal die Bedeutung kennst!

Doris Gruber
Doris Gruber
1 Jahr zuvor

Wenn die Jurywertung nicht gäbe, dann gewinnen die Länder die beliebt bei den Nachbarn oder Urlaubsländer sind! ..also besser sind 2 unterschiedliche Wertungen wie Jury und Volksentscheid!!

Nils
Nils
1 Jahr zuvor
Reply to  Doris Gruber

Jup. Übrigens hat Deutschland historisch die meisten Punkte aus Spanien bekommen (Ballermann), auf Rang 2 folgt dann mit einigem Abstand Dänemark – also ein Nachbarland.

Biobanänli
Biobanänli
1 Jahr zuvor
Reply to  Nils

Ja, besonder bei Raab-Titeln, der Ballermann lässt grüßen. Es stimmen eben wenig Spanier ab, das wissen wir nun ja auch.

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
1 Jahr zuvor
Reply to  Doris Gruber

Urlaubsländer? So wie Kroatien, Malta und Spanien? 🤣

Porsteinn
Mitglied
Porsteinn
1 Jahr zuvor

Kroatien hätte ja fast gewonnen letztes Jahr.

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
1 Jahr zuvor
Reply to  Porsteinn

Ja, aber wenn man sich die sonstigen Ergebnisse des Landes anschaut, können wir uns ziemlich sicher sein, dass das am Lied lag und nicht an der Flagge.

Malge1985
Malge1985
1 Jahr zuvor

Das Lied klang ja nach Rammstein (also einer deutschen Band) 🤓🤓🤓

Franny
Franny
1 Jahr zuvor
Reply to  Malge1985

Den Rammsteinvergleich versteh ich nach über einem Jahr immern noch nicht so recht.

Lola
Lola
1 Jahr zuvor

Ich weiß nicht wo es besser hinpasst – aktueller Stand Spotify Viral Global Top 50 – 19.05.2025, 21 Uhr

02 Österreich
04 Estland
05 Deutschland
07 Island
09 Portugal
10 Schweiz
11 Litauen
12 Schweden
14 Lettland
15 Israel
18 Dänemark
19 Norwegen
22 UK
23 Tschechien
25 Albanien
26 Australien
27 Finnland
30 Griechenland
33 Luxemburg
35 Ukraine
38 Malta
41 Spanien
42 Niederlande
43 Irland
45 Belgien
47 Polen

Ich hoffe ich habe niemanden vergessen. Besonders freue ich mich über die hohe Platzierung von Sissal und Tautumeitas. Aber auch Katarsis dürften einige neue Fans gewonnen haben (gefielen so einigen in einem Indie, Rock & Metal Forum, in dem ich auch aktiv bin :D).

Malge1985
Malge1985
1 Jahr zuvor
Reply to  Lola

Platz 23 ist übrigens Armenien nicht Tschechien, da hast du einen kleinen Fehler.

Tschechien ist auf Platz 60

Platz 73 Frankreich
Platz 81 Italien

Last edited 1 Jahr zuvor by Malge1985
Nils
Nils
1 Jahr zuvor
Reply to  Malge1985

Gerade Frankreich und Italien erst so weit hinten? Erstaunlich.

RichardESC1997
RichardESC1997
1 Jahr zuvor
Reply to  Lola

Es tut mir leid, aber ich bin etwas Schadenfroh bzgl. des FFF Schwedens.
Da hatte ich tatsächlich ein guten Riecher.
Freu mich so sehr für Österreich und Island.

Tobi
Tobi
1 Jahr zuvor
Reply to  Lola

Portugal beeindruckend.

lasse braun 🏴‍☠️
lasse braun 🏴‍☠️
1 Jahr zuvor
Reply to  Lola

der tommy macht jetzt cash!
🤑

Malge1985
Malge1985
1 Jahr zuvor

Er wird doch nur mit Johnny Cash verwechselt. 😜😜😜 (duckundweg)

Nils
Nils
1 Jahr zuvor
Reply to  Malge1985

Da kann man aber auch schon mal durcheinander kommen. 😛

Matze
Matze
1 Jahr zuvor

Glaube bei nur televoting wird am Ende die Qualität sinken, weil es nur noch Dance und Spassongs gibt. Man könnte was an der Bewertung ändern, so daß alle Acts Punkte bekommen.

Matty
Matty
1 Jahr zuvor

Es gibt Neuigkeiten aus Griechenland! Für das nächste Jahr plant der Sender ERT einen nationalen Vorentscheid für den ESC, der aus mehr als einer Show bestehen soll:

https://eurovoix.com/2025/05/19/greece-ert-examining-expanded-national-selection-show-eurovision-2026/

So etwas gibt es ja in Schweden mit dem Melodifestivalen und in Litauen mit dem Eurovizija.LT.

U.S.
U.S.
1 Jahr zuvor

Dann würden wir uns auch dem Ideal des deutschen Grundgesetzes annähern: Die Macht geht vom Volke aus (und nicht von den Jurys).“
Das Voting-System hat nichts mit Demokratie und demokratischen Wahlen zu tun. Manche geben bis zu 100 Stimmen durch unterschiedliche Zahlungsmittel ab. Es sind genau so falsche Vergleiche, die diese Diskussion unsachlich machen. Und Deutschland ist eh immer im Final.

Marko +++
Marko +++
1 Jahr zuvor

Douze Points:

Man könnte ja mal prüfen, wie sich die Ergebnisse geändert hätten, wenn die Jury-Stimmen ein Drittel zählen und die des Publikums zwei Drittel.

Habe die Daten bekommen und ein bisschen Zahlen gedreht.

Größte Änderung gibt es, wenn bei den Jurys einen reinen Mittelwert berechnet wird und bei Gleichstand das Land, mit den höchsten Platzierung bei einer der Jurymitglieder einen Platz höher bekommt.

Punkte nach Ranking verteilen (1 bis 25/26) bringt kleinere Verschiebungen.

Portugal, Griechenland, Schweiz, Albanien, Ukraine, Dänemark, Israel verlieren 2 bis 5 Plätze in dieser Systematik.
Dafür verbessern Finnland, Island, Norwegen, Spanien, Vereinigtes Königreich, Niederlande, Deutschland sich um 2 bis 7 Plätze.

Aber … Österreich bleibt den Sieg erhalten. Das ändert sich nur beim Verzicht auf die Jurys, wie anderen schon geschrieben haben. Andersherum, mit reines Mittelwert-Jury-Voting hätte die Schweiz erneut gewonnen.

Übrigens gab es dieses Jahr in Estland nur 4 Jury-Mitglieder. Was ist dort passiert?

Jmb.
Jmb.
1 Jahr zuvor

Vielleicht könnte man die Preise teilen. Einen Jury-Award oder besser einen Komponist*innen-Award neben einem Publikumsgewinner.

Regina Kilian
Regina Kilian
1 Jahr zuvor

Israel begeht einen Völkermord und nimmt am ESC teil? Eine Schande und zu Recht verloren. Österreich verdient gewonnen. Wer weiß ob das keine Chatbot waren bei den Publikumanrufen. Niemand demonstriert für Israel auf der Straße. Wieso gehören Australien und Israel zu Europa. Kolonialstaaten?

Franny
Franny
1 Jahr zuvor
Reply to  Regina Kilian

Bilde dich. Sonst wird Getrolle schnell peinlich.

Winter
Winter
1 Jahr zuvor

Ich hab selten so einen langweiligen ESC gesehen. Normalerweise sticht mindest ein Song raus, denn ich dann auch immer wieder höre… ZB der winnersong letztes Jahr.
JJ hat zumindest gesanglich überzeugt, der Song war aber der gleiche Einheitsbrei wie alle anderen dieses Jahr.

Mit der Jury hab ich eine gemischte Beziehung.
Einerseits finde ich, dass es weniger politische Stimmen dadurch gibt un mehr auf das gesangliche geachtet wird, auf der anderen Seite sind die mamchmal schon lost, siehe dieses Jahr Italien (war für mich persönlich einer der letzten Plätze).

Aber dieses Jahr gab es ja auch keinen klaren Puplikumsliebling. Wenn man mal die Solidaritätsstimmen für Israel rausnimmt (und man kann ja zu deren Teilnahme denken was man will haben die habek 100% einige Stimmen deswegen bekommrn) ist man sehr schnell bei Platz 2, der aber auch nicht einen super großen Abstand hatte zum Platz 3.

Denke nicht, dass die die Jury abgeschafft gehört, vilt mal den Wert der Stimmen auf 1/3 setzen und schauen wie das läuft?

Mein Favorit war btw Polen und Griechenland dieses Jahr.
Und warum Great Britain 0 Punkte vom Publikum bekommen hat, werd ich nie verstehen.
Aber es war overall sehr langweilig, alle waren ok, nix war super.

Denke man sollte vilt mal das Voting überarbeiten und nicht nur den erstem 10 Plätze Punkte geben, sondern jeder Song sollte eine Platzierung mit entsprechender Punktzahl von jedem Land bekommen. Dann werden durchschnittliche Songs nicht mehr mit schlechten Songs in einen Topf geworfen.
Denke dass würde eher helfen.
Ach ja und das Voting auf 1x pro Person begrenzen oder rs kostenlos machen. Sorry, aber wer will den so viel Geld dafür ausgeben bzw kann es guten Gewissens?

Traffy🧡Depressive FeuerNymphe ballert inder Sauna
Traffy🧡Depressive FeuerNymphe ballert inder Sauna
1 Jahr zuvor
Reply to  Winter

Kostenlos wird es nie werden. Einige Länder finanzieren sich mit dem Publikumsvoting einen Teil ihrer Teilnahme.

königskind
königskind
1 Jahr zuvor

Für mich stellt sich allein die Frage:
Wenn die Jury mehr den Gesang und die Stimme als die Performance bewertet, warum wurde dann Israel missachtet?
Ein erstklassiger Auftritt, guter Gesang und ohne Spaß Effekt.
Für mich riecht es nach Boykott für Israel.
Am Ende war es wohl okay, denn ein ESC 2026 in Israel, hätte die Teilnehmerzahl deutlich schrumpfen lassen, leider.

Gitbickler
Gitbickler
1 Jahr zuvor

Zum Glück hat Israel nicht gewonnen!!!

Den Sieg einem Land geben das aktiv in einem Krieg/Genozid beteiligt ist, hätte ich mehr als abstoßend und als falsch erachtet.

Da merkt man, das sehr, SEHR viele Leute und vor allem auch Politiker in Europa die Doppelmoral-Keule am schwingen sind:

Russlands taten verurteilen, bei Israel am besten noch Beifall klatschen oder was?

Schämt euch!

Ich bin keineswegs einer dieser „pro/free palestine“-protagonisten, ich bin nicht einmal gläubig, aber hier einen Unterschied zu machen, halte ich für mehr als nur einen dezenten Fehltritte, da gehe ich mit den Spaniern mit: Israel hätte im Vorfeld ausgeschlossen werden müssen!

Sich zu verteidigen in einem Konflikt ist eine Sache, das ist legitim!

Aber mutwillig 10.000e zivile Opfer, gezielte Angriffe auf eben jene zivile Bevölkerung, das verhindern humanitärer Hilfe… Ey ganz ehrlich, Leute die das tolerieren oder gar befürworten… Ekelhaft!

Franny
Franny
1 Jahr zuvor
Reply to  Gitbickler

Last edited 1 Jahr zuvor by Franny
Bassar 50
Bassar 50
1 Jahr zuvor

Negativbeispiel des Publikumsentscheids waren die skandalösen 0 Punkte für die Schweiz. Geschmacksverirrung. Was ist am Beitrag von Österreich 179 Punkte besser?

Roland Otto
Roland Otto
1 Jahr zuvor

Bewertung zum Song Contest 2025:

Es ist einfach nur traurig – nicht nur, was in der Welt geschieht, sondern auch, was aus der Musik geworden ist. Wenn man sich die heutigen Beiträge anhört, fragt man sich oft: Wo ist der Sinn? Wo bleibt der Anspruch? 90 Prozent der Lieder wirken beliebig, inhaltsleer, und scheinen nur noch einem Zweck zu dienen: die Menschen weiter zu verdummen.

Besonders erschütternd finde ich, was mit der Jugend passiert ist – wie leicht sie sich von billigen Reizen und Trends einfangen lässt. Musik war einmal etwas Großes. Musik konnte bewegen, verbinden, zum Nachdenken bringen. Sie muss nicht immer tiefgründig oder revolutionär sein, aber ein Mindestmaß an Verstand und Herz sollte schon spürbar sein. Das vermisse ich heute schmerzlich.

Ich sehne mich zurück nach den 60er- und 70er-Jahren – nach einer Zeit, in der Musik noch Seele hatte. Wenn ich sehe, wohin der Zug fährt, auf dem diese Gesellschaft sitzt, dann möchte ich nicht mitfahren.

Musik sollte kein Spiegel der Verflachung sein. Doch genau das ist sie heute oft geworden. Und wenn ich dann noch die begeisterten Gesichter sehe, frage ich mich nur noch: Warum?

Franny
Franny
1 Jahr zuvor
Reply to  Roland Otto

Besonders erschütternd finde ich, was mit der Jugend passiert ist

Das haben meine Großeltern über meine Eltern auch schon gesagt…

Alki Bernd
Alki Bernd
1 Jahr zuvor
Reply to  Roland Otto

Der ESC war schon immer flach, schon 1956. Das alte Karussell….

Flach ist wundervoll, flach ist das neue gebildet.

Würde man sonst Flachbildschirme konstruieren, würde ich sonst solche Witze machen können?  👨‍🎓  🫣

Bassar 50
Bassar 50
1 Jahr zuvor

Ehrlich gesagt hätte der Beitrag aus der Schweiz, Zoé Më mit gefühlvollen, zeitlosen Chanson oder Yuval Raphael, eine Powerballade den Sieg eher verdient gehabt als der Countertenor Johannes Pietsch trotz der beachtlichen Gesangsleistung. Unverständlich auch, daß bereits im Halbfinale Australien, Serbien, Montenegro, Slowenien, Tschechien ausgeschieden sind. Es waren in diesem Jahr zu viele gleichförmige Elektropopnummern dabei, während Rockmusik kaum vertreten waren, außer Litauen, an Tool erinnernd oder Portugal (Beatles). Beide landeten noch im letzten Drittel. Völlig unverständlich die schwache Jury-/Publikumswertung. Litauen (34/62) Punkte, Rang 16 und Portugal (37/13) Punkte, Rang 21.
Abor und Tynna erreichten mit 151 Punkte als 15. insgesamt 55 Punkte mehr als das nächstplatzierte Litauen.
Ich gebe Stefan Raab Recht, wenn dieses Jahr zu viele Elektro-/Clubsounds Beiträge enthalten waren, so daß Abor/Tynna nicht richtig hervorstach.
Dann hätte er und seine Jury-Kollegen mal Feuerschwanz im Finale/Vorentscheid nicht aussortiert. Angesichts des Mangels der Sparte Rock beim ESC 2025 hätte sich die Mittelalter Rockband aus der Masse hervorgehoben, auch wenn Knightclub nicht das beste Lied von Feuerschwanz ist.

Last edited 1 Jahr zuvor by Bassar 50
Kontrapunkt
Kontrapunkt
1 Jahr zuvor

Oooh, sind die Simps hier nun etwa aufgewacht? Das habe ich direkt schon nach dem Cha Cha Cha Skandal gesagt und letztes Jahr nach dem Code Skandal war das Fass für mich übergelaufen. Nachdem dann abzusehen war, dass die EBU nichts ändern wird, habe ich dann folglich den Gewinner dieses Jahr schon vorhersagen können, ehe die Beiträge überhaupt feststanden. Beide letzte Jahre schon boykottiert und das wird in den nächsten auch so weitergehen. Der ESC hat für mich damals schon jede Glaubwürdigkeit verloren. Aber die Länder kommen trotzdem alle weiter, die „Fans“ pumpen weiter Geld rein. Die WOLLEN verarscht werden. Ich will es nicht. Vielleicht ist der russische Alternativ-ESC ja ne Alternative, so große Vorbehalte ich da aus politischen Gründen auch habe.

Dieses 2/3 – 1/3 Modell finde ich übrigens nicht gut. Für mich gibt es da nur 2 Optionen: entweder Jurys aus dem Finale komplett weg (in den Semis kann man sie Ingo sogar behalten, un Ländern ohne Diaspora eine bessere Chance aufs Finale zu geben) oder aber die Jury-Wertung in eine Art Boost-System umwandeln, wo es einen prozentualen Bonus aufs Televoting Ergebnis gibt, ne mehr Jury-Stimmen man bekommen hat. Auf diese Weise wären die Televote-Stimmen immer mehr wert, denn je mehr man davon hat, desto mehr wäre auch ein prozentualer Boost wert, selbst wenn der nicht so stark wäre wie beim Jury Gewinner, wo es dann aber auch einfach weniger Basis-Punkte zum Boosten gäbe (Schweiz und UK hätten einen Boost auf 0 Punkte bekommen, also wären es auch 0 geblieben – freilich der Extremfall). Die Details dazu müsste man dann im Detail noch erarbeiten, z.B. die Höhe des Boosts (z.B.: bekommt der Jury Gewinner einen Boost von 100% oder den prozentualen Anteil der Jury Stimmen?)

Das wäre mein favorisiertes Modell, best of both Worlds. Es gäbe eine Wertschätzung für künstlerisch hochwertige Beiträge, würde aber den Televoting Gewinner nur selten verhindern können, wenn das Votum so eindeutig ausfällt. Und bei knappen Ergebnissen wäre es ein fairer Kompromiss. Wird freilich nicht kommen, solange die Länder nicht endlich auch boykottieren.

Manu
Manu
1 Jahr zuvor

Dann sollte es aber auch im Vorentscheid keine Jury geben. Hätte Raab nicht noch in der letzten Show die Regeln kurzfristig geändert, wäre sicher ein anderer Act für Deutschland angetreten. Ob zum Besseren weiß ich nicht, aber immerhin. Das Publikum konnte sich ja nur aus dem „Rest“ das beste aussuchen.
Uns dass aus über 3000 Einsendungen von deutschen Künstlern die angebotenen knapp 30 in den Vorentscheid kamen, wirft auch ein trauriges Bild auf die Vorauswahl oder auf die deutschen Künstler. Das mag jeder für sich entscheiden.

Eli
Eli
1 Jahr zuvor

Ich kann absolut nicht nachvollziehen, wie man die „Siegertitel“ der letzten 3 Jahre auch nur annähernd beim ESC gut finden kann: gute Stimmen mag ja sein, aber wenn ich Tenor- und ähnliches Gejaule, bei dem man keinerlei Text oder sonstigen Sinn erkennen kann, hören will, gehe ich in die Oper – und schaue nicht ESC! Mein Favorit war z.B. Lucio aus Italien, ich wäre auch mit anderen Sieger:innen zufrieden gewesen
..aber JJ!? Welches Radioprogramm soll das spielen🤔? Hört man (hoffentlich!) nie wieder! Wenn die Jurys SO entscheiden ( und das offensichtlich dauerhaft so weit weg ist von der allgemeinen Meinung) gehören sie abgeschafft!

Jared
Jared
1 Jahr zuvor
Reply to  Eli

Naja, wenn’s einem darum geht, dass man die Siegersongs später im Radio hört, okay. Aber Nemos Song The Code letztes Jahr hatte auch sonst seine Qualitäten und war ein mehr als berechtigter Sieger.

Kaddatz
Kaddatz
1 Jahr zuvor

Ich denke, es wäre am besten wenn
Deutschland sich aus der Veranstaltung
Verabschieden würde. D’land wird aus
Politischen Gründen in den nächsten
20 Jahren keinen Sieg einsingen.

Rosa
Rosa
1 Jahr zuvor

Ich finde zum Glück gibt es die Jury. Sie beurteilen nach Kriterien. Das Publikum hat die freie Wahl und macht das nicht kriteriengemäß sondern subjektiv. Daher ,ja die Jury wird gebraucht. Und würde ,laut Publikum , dieses Jahr Israel gewinnen, wäre es vorbei mit dem ESC. Aus diversen Gründen , wäre das eine rein politische Sache und das wäre auch Angesicht des Genozids der gerade passiert , alles andere als akzeptabel.

Isabell-Melissa Isaak
Isabell-Melissa Isaak
1 Jahr zuvor

jedes andere jahr würde ich zustimmen, dieses jahr aber nicht. wir alle wissen dass mindestens die hälfte der stimmen nichts mit dem song zu tun hat – sondern mit der politischen situation. darum sollte es beim esc nicht gehen. rein musikalisch gab es viele bessere wettstreiter als der diesjährige zweite platz.

Thomas M. (mit Punkt)
Thomas M. (mit Punkt)
1 Jahr zuvor

Ich kann dieses „Wir alle wissen“ nicht mehr hören! Ich fühle mich mit dem „wir“ nicht angesprochen.